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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 85

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Max Freudenthal, Zur Geschichte des Judenprivilegs Kaiser Maximilians II., ZGJD. 4 (1932), S. 88 ff.; Freudenthal, Leon Elias Hirschel, ein jüdischer Arzt, MGWJ. 50 (1906), S. 426 ff. Vgl. noch für Italien: Harry Friedenwald, Jewish Physicians in Italy: Their Relation to the Papal and Italian States, Publications of the American Jewish Historical Society 28 (1922), S. 133-211; für Holland: D. E Cohen, De vroegere Amsterdamsche joodsche Doctoren, Nederl. Tijdschrift voor geneeskunde 71 (1927), 2. helft, Nr. 14; D. E. Cohen, De Amsterdamsche joodsche chirurgijs, daselbst 74 (1930), Nr. 18; D. E. Cohen, De vroegere Amsterdamsche joodsche apothekers, Pharmaceutisch Weekbl. 68 (1931), Nr. 48; für Amerika: Hyman Morrison, The Early Jewish Physicians in America with reference to some in the 19th Century, Medical Life 35 (New York 1928), Nr. 10, S. 505-530. Schließlich darf an dieser Stelle ein grundlegendes medizingeschichtliches Werk nicht vergessen werden, weil es überall auf die Geschichte der Medizin bei den Juden und der jüdischen Ärzte Rücksicht nimmt und wertvolles, zum Teil neues Material beibringt: Max Neuburger, Geschichte der Medizin, Stuttgart I. Bd. 1906, II. Bd., 1. Teil 1911, an vielen Stellen, besonders II. 1, S. 470 ff. - Dagegen schöpft meist aus zweiter Hand die gut gemeinte, aber dilettantische Darstellung von Lavoslav Sik, Jüdische Ärzte in Jugoslawien, Zagreb—Osijek 1931. — Zusammenfassend jetzt G. Kisch, Universitätsgeschichte und jüdische Familienforschung, Jüdische Famüienforschung 10 (1934), Heft 35/36, auch selbständig erschienen, Halle 1934. 72 Moritz Steinschneider, Jüdische Ärzte, Zeitschrift für hebräische Bibliographie 17 (1914), S. 63-96, 121-167, 18 (1915), S. 25-57, hat eine Liste von 2168 jüdischen Ärzten zusammengestellt, die nach dem Tode des Verfassers von Aron Freimann bearbeitet und veröffentlicht wurde. Sie ist später von anderen auf die Zahl von etwa 4000 gebracht worden; vgl. die genauen Angaben und Nachweisungen bei Köber, Rheinische Judendoktoren, S. 175 und L. Lewin, ZGJD. 3 (1931), S. 145; G. Kisch, a. a. O., S. 566 [3] und Anm. 2. 73 J. Scherer, Die Rechtsverhältnisse der Juden in den deutsch-österreichischen Ländern, S. 41; Güdemann III., S. 196; Kober, a. a. O., S. 175; Krauss, Ärzte, S. 62 ff. * Landau, Geschichte der jüdischen Ärzte, S. 61, 65 f., 72 f.; Münz, Die jüdischen Ärzte, S. 131 f. 75 D. Martin Luthers Werke, kritische Gesamtausgabe, Tischreden 4. Bd., Weimar 1916, S. 338, Nr. 4485. Vgl. L. Lewin, JJLG. 14 (1921), S. 218 f.; Kober, S. 175 f.; Krauss, S. 104; Reinhold Lewin, Luthers Stellung zu den Juden, Berlin 1911, S. 80, Anm. 1, S. 93. 76 Über diese ausführlich Krauss, S. 88 ff. 77 Landau, S. 62: Papst Paul II. gewährt 1464 den Judenärzten die christliche Ärztetracht; S. 66: Papst Julius II. (Anfang des sechzehnten Jahrhunderts) befreit seinen jüdischen Leibarzt vom Tragen des Judenabzeichens. In deutschen Städten ist es ebenfalls nicht selten, daß Judenärzte vom Tragen des „gelben Flecks''schon im Mittelalter befreit wurden; vgl. Krauss, S. 32, 133, 137 f. Von rabbinischer Seite wurde den jüdischen Ärzten das Tragen christlicher Ärztetracht ausdrücklich gestattet; vgl. L. Lewin, JJLG. 9 (1912), S. 395; Krauss, S. 137, Anm 403. - Die jüdischen Medizinstudenten in Padua hatten das Recht, das schwarze Barett (beretto nero) zu tragen, während ihre nichtStudierenden Glaubensgenossen den gelben oder roten Hut tragen mußten; vgl. Krauss, Ärzte, S. 85. 78 Vgl. Krauss, S. 37, 132. 79 Vgl. oben Anm. 68. 80 Die wissenschaftliche Forschung muß sich immer noch mit den beiden bekannten Standardwerken begnügen: Koppelmann Lieben, Gal-Ed, Grabsteininschriften des Prager isr. alten Friedhofs, Prag 1856; darin: Simon Hock, Adnotationen biographischen Inhalts zu den hier mitgeteilten Grabschriften; Simon Hock und David Kaufmann, Die Familien Prags nach den Epitaphien des alten jüdischen Friedhofs in Prag, Preßburg 1892. Beide Werke, für die Zeit ihrer Entstehung vortreffliche Leistungen, entsprechen keineswegs mehr modernen wissenschaftlichen 80

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