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Jüdische Presse · 1934-06-22 · 23 (22.6.1934) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
23 (22.6.1934)
Date
1934-06-22
Page
– (sequence 2)
Language
German
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tmd kein *Tag vergeht, ohne daß von Ihr ein Attentat gegen die Heiligkeit anserertjebertieferüng verübt ttfflf* “ “ I iti dlesef Zelt* gefftde lm Oesterreich, in Baden Ihr ״Eroberung der Gemeinden״ verwirklichen können? Jene wenigen religiösen Jaden Badens, die von einer augenblicklichen Irrmeinting befangen sind, müssen sieh noch rechtzeitig besinnen, daß sie mit ihrer stimme hiebt einer Bartei in den satte! Verhelfen dürfen, die sieh später gegen sie seihst, gegen die Seele ihrer Binder, wenden wird. Sie müssen erkennen, wo sie lhre Wirkllchen fnteressen vertreten finden. Allen gtaahenstrenen Juden Badens rufen wir zu: Beine e 1 n*tge Stint;me hent Zionii1ett* ' .blockt Empfang der Agtidahdelegation bei Sir Herbert Samiieli . Der frühere High-Commissioner, Sir Herbert Sa* muel, hat in der vergangenen Woche eine Delegation der Agudahs Jisroel, bestehend aus den Rabbinern Ho r o wi t z,He t n s tein und Bl au, empfangen. DieBesprechung, die Über eine halbe Stunde dauerte, hätte tsehr freundlichen Charakter. Sir Herbert Samuel ließ sich eingehend über die Arbeit der Agudah in Palästina und den anderen Ländern informieren. Sir Herbeft Samuel gab seiner aufrichtigen Freude darüber Ausdruck, daß trotz der vielfachen Hindernisse der Aufbau des heiligen Landes in steter Fortentwicklung begriffen ist. Für ihn jedoch bedeute Palästina nicht bloß ein wirtschaftliches Problem, sondern er sehe in Palästina die Möglichkeit der Schaffung eines geistigen UTE es. £#z I E H UH®. VENiRE Mit voller Er־־ Haltung und Verfügbarkeit ler eingezahlten . Beiträge. PI L G E M E l N B ZMmm ■der: könnt#, ließ freundschaftliche Grüße Übermitteln. (AJBB.) Agadahdetegatfött ln Löfldon. Rabbiner Dr. Meier Hildesheimer ist in Be von Meier Schenkoiewski -Berlin, der äüflh seine Bemühungen für die Ansiediung der agudistischön Chaiusim in Bris;jis«iel:bekM0t 1st, im Aufträge des Ök A. der Agudas Jisroel in L ön d o n eingetroffen, um mit den dortigen, Finanzkreisen Verhandlungen betreffs der wirtschaftlichen Läge der Äguda su führen. Der bekannte Agudahführer Harry Goodman hat die Rührung der Delegation Übernommen. Jeschiwahbachurim aas Sowjetraßland nach Eres Jisroeli ln der vergangenen Woche fand bei der Keren Hathora-Zentrale in Wleä eihe Konferenz statt, die sich mit der Transferierung;; von noch in Sowjetruöland existierenden Jeschiwahbachurim nach Erez Jisroel beschäftigte. An dieser Konferenz nahm außer den Wiener Mitgliedern der!KereniHathofa-Zentfaie als aus- Wärtiger Gast Oberrabbiner L. F e i n - Slonim (Polnisch- Litauen) teil. ‘Die Konfeenz wurde initiiert von einem palästinensischen Komitee, an dessen Spitze Oberrabbitter Kuk steht. ׳Es wurde einstimmig beschlossen, die Aktion mit großer Energie weiter in die Wege zu leiten. 7 י Die bedrohte Autonomie der jüdischen Gemeinden in Polen Im Hause der Warschauer Jüdischen Gemeinde findet gegenwärtig eine Beratung der Führer der. größten jüdischen Gemeinden Polens statt, die der Frage gewidmet ist, wie man der Bedrohung der Autonomie der jüdischen. Gemeinden in Polen begegnen könne. Advokat J. Grinsztejn referierte Über das Regierungsgesetz, betreffend den Etat der jüdischen Gemeinden in Polen, und kam zu dem Schluß, daß am 1. Jänner 1935, da das Gesetz in Kraft tritt, der letzte Rest der Autonomie der jüdischen Gemeinden vernichtet sein wird. Die Gemeinden werden der Möglichkeit beraubt sein,, ihre soziale Arbeit zugunsten der armen jüdischen Bevölkerung zu führen. Die Gemeinden müssen der Regierung gegenüber auf der Forderung beharren, daß die Fest- Setzung des Etats und die Höhe der Besteuerung der Mitglieder ד der Gemeinden den Gemeindeverwaltungen überlassen bleiben. Nach einer eingehenden Aussprache wurde beschlössen, bei der Regierung vorstellig zu werden und sie zu ersuchen, das Inkrafttreten des Gesetzes mindestens bis 1936 auszusetzen. "'■ *T I C N ■ GkABEN 20 . TEl'U 21*510 Ferienheim der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe. Das Ferienheim der Jugendgruppe in Schwarzenbach a. d. Pielach wird am Sonntag, den 24. Juni, eröffnet. Die besonders schöne Lage des Heimes, das sich in 650 Meter Seehöhe befindet, die bekannt erstklassige Verpflegung bieten Gewähr für beste Erholung und Kräftigung. Anmeldungen!r täglich von 8 bis 10 Uhr abehds im Büro der: Jugfendgruppe. - ־? Sonntag, den 24. Juni, um halb 5 Uhr nachmittags findet im Vortragssäal der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe eine große Werbevorstellung der Pirche-Gruppe statt. Gäste, Kinder und Erwachsene, willkommen. Eintrittspreis für Kinder 20 Groschen, für Erwachsene 50 Groschen. ״Der Neue Kusari“. Eine Buchbesprechung von Dr. H. Abt. Wer seit mehr als einem Jahrzehnt die literarische Produktion von D r. I s a a c B r e u er- Frankfurt a. M. verfolgt hat, .durfte erwarten,. daß seinen Einzelunter- Buchungen über religionsphilösophische Fragen (״Weg- Zeichen!“, ״Elijahu“, ״Welt als Schöpfung und Natur“, ״Elischa“) eine umf as•s e nd e un d sys t e m a t i s c h e Darstellung der jüdischen Situation folgen wird. Dieses Werk ist nun erschienen: ״Der Neue Kusari“, Verlag der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft, Frankfurt a. M״ geb. RM. 9,.—.; Ein junger Mensch, aus ganz assimilierter, Familie, sucht •den Weg zum Judentum•. Er wendet sich zunächst an den liberalen Seelsorger, findet dann zum konservativen Rabbiner der neutralen Großgemeinde und erkämpft sich schließlich die Ueberzeugung, daß nur ,di e selbs tändi ge Orthodoxie das wahre historische Judentum verkörpert. Das in kurzen Worten der äußere Rahmen des Geacheliens. Er ist weit genug gespannt, um all die Probleme einfangen und behandeln zu können, die sich unabweislich einem denkenden, ringenden Menschen aufdrängen: .Moses Mendelssohn und die Aufklärung, Zianisraus, Milsrachismus, Agudismus, .Sozialismus, Nationaiis- <mus u. a. 'Es würde aber ,den Rahmen einer Zeitungsrezension übersteigen, die Fragenkomplexe aufzuzählen, öder den Lösungsversuchen gegenüber eine kritische Stallung ein'zunehmen, Statt dessen nur zwei Zitate, die die Grundauffassung des Buches veranschaulichen. ״Ich glaube, daß die Weckung des geschichtlichen Sinns und die Eindämmung des Individualismus' die vornehmste Aufgabe des jüdischen Erziehungsgeschäftes Ist.“ (S. 345.) ״Das geschichtliche Wesen des Judentums kann man nicht ohne Einsicht in das Wesen der Geschichte überhaupt, nicht ohne Einsicht in die Tragik der geschichtlichen Hationen erfassen, auf der sich die :Metageschichte der ‘jüdischen Nation als in ihrer Hot- Wendigkeit erkannte g-ttliobe Korrektur erhebt.";■ (S. 324.) . Ohne ״allgemeine Bildung“ ist solche Erkenntnis nicht möglich, und so mündet dann dieses Buch letztlich in eine Auseinandersetzung mit dem Thora-im-Derech-Erez- Problem; (wie Rabbiner Samson Rafael Hirsch es aufigefaßt hat und wie!eine voreilige und übereifrige Gegenwart mit der Parole ״Los von Hirsch!!“ es zuweilen gedeutet wis« sen!will. Isäac Bre1!er, durch Familientradition und Bildang ohnehin schon der berufene Interpret von*Rabbiner Hirsch;wird hier zum Fort- und Weiterbildner seiner Lehre. Mit zuweilen unübertrefflicher Präzision werden die geistesgeschichtlichen Hintergründe unserer Zeitauf« gewiesen und daraus Folgerungen gezogen, die das Werk von . Rabbiner Hirsch heute aktueller erscheinen lassen denn je. So vorbehaltlos der; Rezensent den Inhal t des Neubildung, wie Thedaismus des •Programms ישראל Breuer'schen Buches bejahen kann, so viel kritische Ein- .wände möchte er Vorbringen^ wo es um die äußere Form des ׳Buches geht. Der etwas anspruchsvolle Titel ist gewiß nicht irreführend, und doch denkt man unwillkürlich an jene kritische Besprechung voller Hohn und Sarkasmus, die vor mehr als hundert Jahren der Urgroßonkel von Isaac Breuer, Menachem Mendel Frankfurter aus Hamburg, dem כוזרי השני eines Londoner Rabbiners gewidmet hat. Was dort über den Inhalt gesagt ist, trifft auf das Breuer’sche Werk nicht im geringsten! zu. Aber die Form des Ganzen ist so, daß man oft genug und immer ׳wieder vergeblich sich fragt, (weshalb der Verfasser in zu enger Anlehnung an den כוזרי —die Dialogform gewählt hat. Eine Abhandlung wäre deutlicher und ■— lebendiger gewesen. Wir!westeuropäischen Juden, für die doch das Werk in erster Linie bestimmt ist, iwir sind seit Jahrzehnten! durch eine überaus reichhaltige literarische Produktion in unserem ästhetischen Empfinden derart kultiviert worden, daß ein schlecht durchgeführter Dialog, ein effekthascherisches Bonmot, eine ungeschickte szenische Bemerkung und — ׳sit venia ve'rbo — ׳eine verunglückte (aus den Anfangsbuchstaben תורד, עם דרך ארץ), uns stört und unseren Gesamteindruck beeinträchtigt. Es sei in diesem Zusammenhänge auch erwähnt, daß die Darlegungen über. Jugendbewegung an Klarheit und Deutlichkeit,, auch an Ueberzeugungskraft nicht dadurch!gewinnen, daß der Gegenspieler von Alfred Roden, dem ״Helden“ der Handlung, ein gewisser Herr Weiler, ein recht unbedeutender Jugendführer ist, dessen jüdisches Wissen ebenso unzulänglich ist wie seine allgemeine Bildung. Es bedeutet eine ׳Degradierung der orthodoxen jüdischen Jugendbewegung in Deutschland, Herrn Weiler als ihren Prototyp hinzustellen, und für Alfred Roden ist es nicht schmeichelhaft, sich gerade mit Herrn Weiler nächtelang abzugeben. Jedoch, von diesen Beanstandungen abgesehen, wichtiger als das Wie eines Buches ist das Was׳ Und1 weil es sich dazu um ein Wferk handelt, das die Fülle von Fragen, vor die sich das westeuropäische Judentum heute gestellt sieht, erschöpfend behandelt und einer Lösung im Sinne der Thora den Weg ebnet, darum darf man den ״Neuen ■Kusari״ als ein Mussar-Buch bezeichnen, dessen eingehende Lektüre jedem deckenden Jekudi nur dringend ansHerz gelegt werden kann. Nach wo rt der Red Aktion; Der Autor dieser: Rezension kann uns die Re1pe*kuttg nicht verübeln, daß diese Besprechung denn doch nur etwas oberflächlich auf den Inhalt des ״N e u e n K usa ri“ eingeht, Uns fehlt der Hinweis auf den das ganze Werk durchziehenden Gedanken des geschiehtUchen i.G-ttesstaates'V der sich nach Breuer aus der!G-ttesiebre, der נ G-ttesnation und? dem G-ttesland zusammensetzt. Vielleicht werden wir — nach Einholung der Verlagsgenehmigung -־-י einige markante? Bruchstücke aus dem ״Heuen• Kusari“ veröffentlichen, die dem Leser ein klareres :"ün<|^ voUkonÄnersS Bild über den Inhalt ünd den Sinn dieses Buches geben werden. Dem Dr.« __ des BcfclußfeMes'derdöfi _ ״ Mikläs In seinen Räumen begrüßen zu Das ächlußfeat war mit einer Ausstellung der Fachschule für Weißnähen und Kleidet a?sdef eihMpö demftigeä jüdische0 Dehräöät&1t und mit einer Köchkunstäussteliübg Frau BundespfäSidenten Mifeias besiehtigte sehr? eihpfiend; die Arbeiten der Behüiefinnefi ünd verweilte fast swei Stunden im Heime. Sie folgte mit großer Aufmerksamkeit den Vorführungen und Darstellungen der Heimzögliäge. Mit?großem Interesse vernahm sie, daß die einzige jüdische Mädchen-Volks- und Hauptschule wie die Beth-Jakob-Lehrefinnettbiidungsanstalt im Heim untergebracht sind, und nahm Gelegenheit* sowohl der Präsidentin, Frau Öbermedizinalrät Krüger, wie Herrn Rabbiner Dr. Joel Pollak gegenüber ihre besondere Zufriedenheit über den religiösen Geist ztim Ausdruck zu bringen und über die Treue, mit welcher in diesem jüdischen Heim die biblischen Vorschriften des jüdischen Haushaltes hochgehalten werden. WOClIC zu Woclic — Im Zuge der in den Monaten Snoan und Tatnus in Polen zur Durchführung gelangenden Werbeaktion für den Keren Hathora haben die staatlichen Behörden die Bewilligung erteilt, in den jüdischen Zentren Öffentliche Blum en tage zu veranstalten. Für die Propagierung des Thorageistes haben sich die prominentesten Führer des religiösen Judentums in Polen zur Verfügung gestellt^ " V — Wie in den vergangenen Jahren werden auch heuer Sommerkolonien der Beth-Jakob er- Hchtet. Die ersten dieser Kolonien werden in den nächsten Tagen in Polen in Jo r danow und D lu g a - Si e dla eröffnet. — Vergangenen Sonntag fand in Lodz die Landeskonferenz der orthodoxen Arbeiterorganisation ״Po die Agudas Jisrö eV( in ■P ölen statt, an der eine große Anzahl von Delegierten teilnahm. Die Konferenz beschäftigte sich mit allen aktuellen Problemen der Orthodoxie und brachte eine vollkommene Klärung der seit der letzten Landeskonferenz auf getauchten Meinungsdifferenzen. . ■ — Von einigen kleineren Zwischenfällen abgesehen, ist es in ganz Erez Jisroel im Zusammenhang mit dem JJrteil im Arlosoroff-Mordprozeß zu keinen Buhe- Störungen gekommen. Leichte Zusammen stö ße fanden in Jerusalem, Bechowoth und Kfar S a b a statt, bei denen niemand verl.et zt wurde. — Die P al ä s t i n a - B e g i e r.u n g beschloß, die zentrale Eisenbahnstation von Lu dd nach Tel-Awiw zu verlegen und eine E is enb ahnlinie bis zum H aif a-H af en zu bauen. Es wurden hiefiir aus der Palästina-Anleihe 1 2 2.0 0 0 Pfund zur Verfügung gestellt. Am vorletzten Freitag-Abend ist es im W a rsc h aue r Stadtviertel Pov onze k zu schweren a n tisemitischen Ausschreitun g en gekommen, über welche die jüdischen Zeitungen nicht berichten durften. Das ״Jüdische Tagblattee wurde zweimal konfisziert. Die ״Gazetta P01 ska(e bringt nun einen ausfiihrlichen Bericht, nach dem bei diesen Exzessen ein Jude getötet und mehrere schwer v e rl etzt wurden. Am 13. Juni kam es in Warschau wieder zu schweren antisemitischen E x z e s s e n, bei denen mehrere Juden schwer .v erlet zt wurden. — ln Wilna veranstalteten die antisemitischen Huligans ebenfalls Exzesse, in deren Verlauf eine Anzahl Juden schwere Verwundungen erlitten. Der jüdische Unteroffizier B ernstein, der in den Bückest gestochen wurde, ist seinen Verletzungen erle ge n. Er ist in wenigen Tagen das drit t e jüdische Todesopfer der Exzesse. — In B erlin haben sich Judenstämmlinge, die der protestantischen Kirche angehören, zu einer eigenen kirchlichen Gemeinde zusammengeschlossen, nachdem sie wegen ihrer Abstammung verfolgt werden. Judenchristliche Gemeinden gibt es bisher in J er u Salem, Budapest und einigen anderen Orten. — Wie die J. T. A. meldet, hat der palästinensische ״Mi srachiee beschlossen, aus dem ״W a a d le u m i״ auszutreten. Der ״Waad leumi“, die o f fizielle zionistische Judenstaatsor g anisation in Palästina, ist somit eine fast ausschließlich mar x ist isehe Organisation geworden, nachdem die zionistischen Bevisionist en bereits vor längerer Zeit ans domselben ausgetreten sind. — Die von Oberrabbiner Dr, Joseph Carlebach (Altona) redigierte Beilage des ״I sr. F amilien bl at t“ in Hamburg, in der die Bitualmordbeschuldigung widerlegt wurde, wurde wegen ״Be unruhi g un g der B ev ölkerun g“ beschlagnahmt. — In vielen deutschen Städten und Badeorten haben die Gemeinderäte und Badeverwaltungen neuerlich beschlossen, Juden die Benützung der Strandbäder zu verwehren, so in Norderney, Gleiwitz, Arendsee u. a. — In Deutschland mehren sich die Fälle״ daß Synagogen zu profanen Zwecken verwendet werden, So fanden in Synagogen musikalische Darbietungen, B ezi t a tio nen profaner Gedichte und F ilmva r fü hr u n g e n, bei denen der Oraun hakodesch mit einem Vorhang verhängt wurde, statt. Der Ver band der orthodoxen B abbin er in Deutschland hat sieh in einer Kundgebung gegen diese schweren Entweihungen der G-tteshäuser gewandt. — Antisemitische Studenten verübten in der Disnstag-Naoht einen ■Ui9herfal} um/ eine agndi stisohe HaohsohoroiStät neben Wilna und verletzte n drei Haohscharisien. Die Täter würden v e rhaftet. 7■ ׳''.?v; ■־■' — Jm Mdrz sind 3480 Einwanderer, davon 3 3 6 7 Ju d e n,' nach E r ez Jisr o e l gekarnmen. In dieser Zahl sind 218 Juden inbegriffen, die als‘Touristen■■1 ins Land gekommen sind und nachträglich die[ Niederlassmgseriaubnis'erhalten haben, Unter den .Ebiwandereirn: befinden sich 408 Angehörige der Kapitalist en« Kategorie, für die ein Mindestkapitäl von 1000 Ffnnü‘ vorgeschrieben ist. H, Grün, 'II•, Taborstraße 8 b, Tel, R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe, H

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