Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 19 (1933)
- Issue
- 11 (17.3.1933)
- Date
- 1933-03-17
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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11,ז Seif®*: CM SIC 01t Bl AU י wm₪MKtlßUM eine Ak titÄf e teil behal t uÄsmwaödfete« Bas Aktienkapital von 30.000 Dollar 3011 in 30 Aktien su 1000 Dollar äuffeteiit werden. .Jeder Aktionär Hat das von erbbare Recht, daß ein Bochur auf deinen Namen erhalten wird und daß ein Jeschiwoahnmer seinen Namen erhält. Die Aktionäre werden auf diese Weise für ewige Zeiten ״Teilhaber״ an diesem größten Werk der Thora- Und Menschenliebe. Nach einer eingehenden Wechselrede wurde diesem Antrag sugestimmt und ,Lubüner Raw konnte sofort darauf mitteilen, daß bereits vier Akt ion ä r e, unter ihnen Präsident Maaur, geworben sind. Jün Exekutivkomitee Wurde Mit der Durchführung der Aktiengesellschaft-Entschuldigtingsaktiött betraut. Mit einer großen ,פעודת מצוף, fand die große Versammlung ihren feierlichen Abschluß. | לפסח fi lX A. כשר I : Schokolade und Kakao E S feinst und billigst! E «־ Mokkabohnen, Bitterpastillen, Bitter-Block-Schoko- E ם lade in allen Packungen. 5 S Unter Aufsicht Sr. EhrW. Herrn Rabb. S. Fürst SS 5 (Schiffschul). E Alleinvertrieb: Niederlage Gita, Wien, U., Schönn- E S gasse 13, Tel. R-44-4-61. S "iiiiHmininiimiiiiinmmHimiumiiinininiiminiimui^ Keine Maßnahmen gegen Ausländer in Berlin, Der russische Rechtsanwalt in Berlin Dr. M. Merkin hatte eine Unterredung mit einer autoritativen Persönlichkeit der deutschen Regierungsverwaltung. Die Persönlichkeit erklärte, daß alle Gerüchte von bevorstehenden Massenausweisungen russischer Flüchtlinge und jüdischer Ausländer jeder Grundlage entbehren. Hilfe für Radun! Vom חפץ חיים שליטיא aus Raduri, unserem ältesten und in der ganzen jüdischen Welt Verehrtesten Gaon, kommt ein Verzweifeltes Telegramm. Seit 60 Jahren hat er stets 400 Bachurim ersten Ranges unter seiner Leitung. Jetzt muß er sie hungern sehen. Er fleht unsere Thorafreunde an, zu helfen. Die• Größe der Mizwoh läßt sich nicht schildern. Diese große Not zu lindern und unserem greisen Führer sein Herzleid zu erleichtern ist Pflicht eines jeden, der etwas ,leisten kann. Gaben werden erbeten ah' Se. Ehrw. Rabbiner S. F ü r s t, Wien, H., Große Schiffgasse 8. Um rasche Sendung, wjrd gebeten, da zwei der Jeschiwahleiter auf der Durchreise hier weilen. Wenn auch die materielle Lage bei uns erdrückend ist, handelt es sich in diesem Falle um ein Institut, das für den Bestand des religiösen Judentums von großer Wichtigkeit ist und G. b. vor der Schließung steht. *' Agudas Jisroel. Radomysler Gaon schwer erkrankt. Die Leitung der orthodoxen Gemeinde in KoSice teilt uns telephonisch mit: Unser verehrter ראב*ד der;גאון וצדיק von RadomySle, Rabbi Samuel Engel, יי יאריך ימיו schwer erkrankt. Es wird gebeten, für;seine baldige Genesung חפלוח ותחנונים zu verrichten auf den Namen שמואל בן אםתי♦ Mirer Rosch-Jeschiwo in Wien. ' Der bekannte Rösch-Jeschiwo von Mir, Rabbi Elieser Jehudo F i n k e 1, begab sich diese Woche in Begleitung zweier Talmidim nach Erez Jisroel, wo er verschiedene aktuelle Jeschiwo-Angelegenheiten beraten will. Auf der Durchreise hielt sich der Rosch-Jeschiwo' am Dienstag in Wien auf. 1,©•’s®na,nael,',rich*®n• Verlobung.- Schuschan-Purim fand die Verlobung von Frl. Therese Adler, Tochter des allgemein geschätzten Herrn Jakob Adler, mit Herrn David Colemann (Leipzig) statt. Todesfälle. Vergangenen Freitagabend verschied im Alter Von 61 Jahren, R. Josef S c h l e s i n g e r וצ*ל Chef des bekannten jüdischen Buchhandlungshauses Jos. Schlesinger in Wien. Trotz seiner kaufmännischen Laufbahn hat der Verblichene nie auf gehört, treu der Tradition der Familie — er war ein würdiger Sproß des Rabbi Akibä Eger und des Kesaw Sofer 9ןצ׳ —, zu ״lernen“, ^,eine״ glänzenden Geistesgaben, sein nie erlahmendes Inter- ■esse für das Thoralernen, ließ den Wunderknaben zu einem גדול בתודה werden, dessen Wissen, dessen tief- ,schürfendes, die geradlinige Wahrheit nie Verlassendes Urteil jeden Thorabeflissenen, der mit ihm zeitlebens in Berührung kam, in Staunen versetzte. Die Bestattung fand am Purimtage statt, Er wurde von Wien nach Mat- 1 tersburg überführt und an'der Seite seiner großen Ahnen * beigesetzt, חנצביה. — Im Alter von 75 Jahren verschied am 7. Adar in Preßburg Frau Zortel Wosner ע*ה, die Gattin des verewigten Wolf Wosner aus Serdahely. Die Verblichene war als fromme und rechtschaffene Frau und wegen ihrer Herzensgüte und Wohltätigkeit allseits sehr geschätzt. Es war ihr Lebensziel, ihre Kinder zu aufrechten, frommen •Jehudim erziehen zu können, Oberrabbiner Hillel Weinberger aus Serdahely hielt einen tiefgefühlten Hesped, in welchem er in beredten Worten der Trauer um den Heimgang־ dieser edlen Frau Ausdruck gab, Herr Joachim Wosner, Wien, betrauert in der Verblichenen seine Mutter, ■.■.,'■■';י Etwas über Reklame mußte wegen Raummangel embtetben* Wlrlschäftsflot 10 derjSlowakel (1114 die Aneiedlaug in Erez Jisroel. Die große und seit *Jahren anhaltende intensive Wirtschaftskrise hat in den 'letzten Monaten in def Slowakei eine katastrophale Ausdehnung erhalten. Wer darf sich darüber nöeh einer Selbsttäuschung hingehen? Die wirtschaftliche Not, NotViM wahrsten Sihne des Wortes, erfaßte in jüngster Zeit besonders stark den ganzen j ü d Ischen sogenannten ״Mittelstand״ und droht ihn vn an den Bettelstab zu bringen. Tausende jüdische Familien, solche, die sich bisher wie durch Wunder über alle Stürme hinweg noch irgendwie aufrechthalten konnten! sind jetzt in ernster Gefahr, vollständig zu Verärmen und das große Heer der Erwerbs- Und Brotlosen zu vermehren. Ganze jüdische Bevölkerungssehichten der Kaufmannschaft und der Hilfsindustrieü, alle die kleinen Gewerbetreibenden, die in jahrzehntelanger saurer Arbeit auf einen grünen Zweig kommen zu können hofften! sehen sich arg getäuscht und. lähmender, verzweifelnder Pessimismus bemächtigt sich ihrer Seelen. Das dem gläubigen Juden angeborene und durch die Lehren .der Thora anerzogene G-ttvertrauen erfordert angesichts solcher Wirtschaf tlicher Erscheinungen, wie wir sie jetzt; erleben müssen, ein so hohes Maß von, Ueberzeugungsfestigkeit, wie sie die heutige Generation offenbar nicht besitzt. Diese jüdische, re 1 i g iÖse ״Vertrauenskrise״, das geschwächte בטחון ln die g-ttliche Fürsorge, verdiente eine ganz besondere Behandlung von seiten derjenigen Kreise im jüdischen Volk, denen vornehmlich die Erhaltung der thorabestimmten inneren Welt der jüdischen Menschen am Herzen liegen müßte. Eines aber steht fest: Es wäre ein schweres Vergehen gegen die jüdische Gesamtheit und die jüdische Zukunft, wenn das thoratreue Judentum und die thoratreuen Organisationen noch länger in Untätigkeit verharren un^ die Apathie in den jüdischen Massen noch mehr um sich greifen lassen würden. Ohne Arbeitsfreüdigkeit., ohne Initiative, ohne Ermutigung sinkt der einzelne dahin. Und ohne Solidarität, ohne Gemeinsinn, ohne verinnerlichtes oder, richtiger, aus *dem Innern quellendes Interesse für die Notwendigkeiten des Gemein- Wohles verwahrlost die Gesamtheit. Die praktische aktive השתתפות בצערם שק ישראל ist eine so bekannte, so anerkannte und so selbstverständliche jüdische Forderung, daß darüber wahrlich jedes Wort überflüssig erscheinen dürfte. Eine Frage von weit größerer Verant- Wortung ist die nach dem W i e der Anteilnahme an dem sozialen Wohlergehen der Gesamtheit vom Gesichtspunkte jüdischer Thoratreue. Wir möchten heute nur auf einen einzelnen, aller- Bei Verstopfung nimm DARMOL dings umstrittenen, aber gleichwohl sehr aktuellen Zweig• dieser s o z i a 1 e n G e m e i n är bei t mit einigen Worten hinweisen. Es sei ausdrücklich betont, daß wir heute von jedem anderen ideell e n, p o 1 i t i s c h e n -und sogar religiösen Moment, das mit dieser Aufgabe im Zusammenhang steht und in Zusammenhang gebracht werden kann, absehen und die Erörterung des Für und Wider ausschalten Wollen. Hier und heute soll bloß die soziale Seite der Aufgabe , in Betracht gezogen werden. Wir meinen das in der gegenwärtigen Krise eifrig hervor״ tretende Bestreben breiter orthodoxer jüdischer Volkskreise des Mittelstandes und zahlreicher religiöser, agudistisch orientierter, auf den slowakischen Jeschi wo th an der Mutterbrust der Thora geistig genährter und großgezogener junger Leute, sich in Erez Jisroel anzusiedeln, etwa in dem Sinne, wie der verewigte Hunsdorfer גאון וצדיק זצ׳ל kurz vor seinem Hinscheiden vor 14 Jahren eine solche Ansiedlung aus Wirtschaftlichen Gründen in einer unvergeßlichen Unterredung mir gegenüber ins Auge gefaßt hat. Die Tatsache und die Notwendigkeit, die zu dieser Tatsache führt, ist unzweifelhaft. f Wo ist aber in unserem Lande die Vertrauens-, würdige orthodoxe Körperschaf t, zu deren : Aufgaben es zählt, die in Betracht kommenden orthodoxen Volksschichten vom Gesichtspunkte der zielbewußten' Thoratreue gewissenhaft zu beraten? Das ist nur ein Beispiel von vielen ähnlichen, in das soziale Gebiet hineinreichenden Aufgaben, die in unserer wirtschaftlich mächtig bedrängten Zeit dem orthodoxen Judentum in der Sowakei erwachsen. Wer ist befugt und wer ist ausreichend gerüstet, Ideen und Vorschläge nach dieser Richtung zu prüfen und mit der Autorität der Gesamtheit der Verwirklichung entgegenzuführen? Diese Körperschaft sofort zu schaffen, ist eine der aHerdringendsten Forderungen der Stunde an die slowakische Orthodoxie! J. J. B. Die Reise-Oberrabbiner Duschinskys nach Erez Jisroel.! , Das vorbereitende Komitee der Galanta-Chuster Talmidim in Bratislava beschäftigt sich bereits eingehend auch mit der Vorbereitung der Gesellschaftsreise nach j Erez Jisroel, die aus Anlaß, des Amtsantritts Sr. Ehrw. des Herrn Oberrabbiners Duschinsky veranstaltet werden soll. Wer an dieser Gesellschaftsreise teilnehmen will und ebenso Bachurim, die in, die Jeschiwa in Jerusalem aufgenommen werden und zugleich mit dem Rabbi dort eintreffen, wollen, werden dringend gebeten, ihre e n d g ü ltige Anmeldung an die Adresse Ephraim Kaiser, Bratislava, Ursulinergasse 10, zu richten. Gegründet Lebensversicherungs• ";׳;ץ Gesellschaft Vgpicherungsbestand Ende 1931.. , .. und Zinseneinnahmen im Jahre 1031 * ׳׳ . . 4 י־ י;.: i;; , ״ , , v , ׳■Ende 1931 *, , , . *י’,'׳‘;■', י-.׳.׳;*.•/י. ־ . . י ׳■׳■יי,■*..,* י־., » ־׳׳.* ■ ., ׳׳' . Auszahlungen an Versicherte im Jahre 1931 . . ...י י י . *AÄ Epde des Jahres 193! waren bei der Gesellschaft 836.664־ Personen versichert; - Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, Spanien, Italien, Tschechoslo- •wakische Republik, Polen, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Aegypten und •׳י^ Kleinasien. ־■ & י 2775; Mlllibneu^ Schilling 182_ Millionen Schilling 472 Millionen Schilling 43 Millionen Schilling II! fcttttjtftftff jttfiä 32 äldddii g Die in Bratislava wöhöhaften Talmidim koM- Men מוצש-ק פ׳ תשא halb Ö Uhr in der Jesode Hathora ■MsaMMett, . . ' GaätVöftfäg in TfrtaVä. ימרו >e weilte auf Einlädung der Agudäi-JiSröel-Jb* ^ndgriippe. Herr Akiba Ünf är, Präsi- ' dialmitglied der Agudas - Jisroel - Jugendgruppenzentrale der BlöWäfeei, als Gast in Trfiäva und hielt einen eindrueksvöllen, sieh Mit der Ideologie der Agtiää besehäftigenden Vortrag vor einem zahlreichen Pübiiküni Mit sehönem Erfolg. Darauf folgte eine kurze Diäkuääiöu, ää weicher sich auch Herr Sitton Schönfeld, Obmann der Ortsgrüppe, beteiligte. Herr Andöf Herzog, Präses der JUgehdgrüppe, dankte dem Gast für seinen Vortrag. Täilfiiid-Thörft-Eiilweihttng in Trhaya« Sonntag, דח א1ר wurde die aus den Mitteln einer Stiftung neu* erbaute Talmud-Thora festlich eingeweiht. Herr Wilhelm Reich, Präses des Beth Hamidrasch-Vereines, begTüßte die Erschienenen, insbesondere Se. Ehrw. Herrn Öberräbbiner S. D. Ungar, Niträ, der trotz seiner Uebersiediung nach Nitra weiter ünser geistiger Führer blieb. Sodann hielt Se. EhrW. Herr. Ober-, rabbiner Ungar die Festrede, Welche bei allen Anwesen•' den tiefsten Eindrück machte. In den heuen Lokalitäten Wird schön unterrichtet. Höchzeitsfeier in Trnava. Sonntag, ר*ח אדר würde im Hause des Herrn Israel Abelesz in Trnava die Hochzeit seiner Tochter Frl. * Rozsi mit Herrn Adolf Eckstein aus Bratislava gefeiert. Die Trauung vollzogen die Ehrw. Herren Oberrabbiner Josef Abelesz, Tek. Sarluhy, S. D. Ungar, Nitra, und M. Eckstein, Sered n. V. Tischreden hielten außer diesen Herr Oberrabbiner Abelesz, öasta, der Brautvater Herr Israel Abelesz, Herr L. Rosenfeld, Bratislava, und Herr Jakob Abelesz. . B. B. ׳ Chlorodont-Zahn paste ist die beliebte Zahnpaste von höchster Qualität. Die vielen Millionen Menschen, die sie täglich benutzen, erfreuen sich gesünder und weißer1 Zähne. Hüten Sie sich vor Nachahmungen und vielversprechenden Angeboten, verlangen Sie ausdrüddich n ti r Chlor6dont. Die Pflidit ruftl Das Pessachfest steht vor der Türe. In allen jüdischen Häusern beginnt ein großes Reinemachen! ein Einkäufen und Bestellen. Bei dieser Gelegenheit fühlen wir uns verpflichtet, jedem ins Gedächtnis zu rufen, w*e schwer die schahboshaltende Kaufmann- und Handwerkerschäft um ihre Existenz ringt. Wir rufen allen jüdischen Frauen und Männern zu: Denkt daran, daß es in allen Branchen schahboshaltende Kaufleute, Gewerbetreibende und Handwerker gibt, die die Krise härter als alle anderen getroffen hat! Sie sind ebenso billig und ebenso leistungäfähig wie alle änderen. Kauft bei ihnen! Die Pflicht ruft!' >111111i11111111״n11111111111111111״ui11n1u11m1111111111u111111111״M111111111״im111n111111m1m11m11111״mmmm111m11111111׳ Konkurrenzlos in Preis und Qualität M, Friedmann H., Große Schiffgasse 6, Tel. A-43-2-25. Unter Aufsicht der Schiffschul. Spezialhaus für Mastgeflügel und Eier. ' ' Spezia 1 offert: Gansschmalz של פסח S 5.— per Kilogramm, solange der Vorrat reicht. .1111t11ni1m111111t111n11111111111111n1n1m111n111111m11111111111111n11111111111111nnn1nm1nn1111nmn11111n1n11n1nnr1u1n11.. aller Art und Reste staunend billig Heschel II, Heinestraße 13 / Tel. R-44-2-40־ Moderne Seidenstoffe M. 1 Spagate u. Seilerwaren ן JT Billigste Einkaufsquelie 1 1 aller Sorten. 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