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Jüdische Presse · 1933-03-17 · 11 (17.3.1933) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
11 (17.3.1933)
Date
1933-03-17
Page
– (sequence 2)
Language
German
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mm v;Mm: “5^ Teil des gewaltigen Elends unserer 2eit zuschreiben, mag ■ - esällifhaM Mittel .ätfWKtfMIP.Mnä#‘j|MMftä. Mief weiten wir iiüf von afctei;Uäiiptweg<* *0 fibreeheä, «WSdÄeÄ döftfeö «i WSfalift sfr־v •״׳.:i•'‘ "; \ ־ ׳ -■' ft) mw ifcVjsr a* te-11Ä-f jv»iw*fe m*ftwf*ia 8«נ bk ■^ד|# rwute’lhft ft*®''■״ זאוWfeftfidtehdie LeidenscMft trifft» so Siehe den Unhold bösen Trieb üiä iMütti. Jäi 6f Steiä, fi0 sehmi12t erlist et Eisen, sersßlftlilf if! aiifi hö heißt est ,Meine Worte sind wie Feuer*, Sötieht Gott, »uftd Wie ein Hammer, der den Felsen snrengtv* Wohl ״kann hur der in Reinheit tief Ge* danken sieh Mit dem Studium def Thora befassen» def ein %eib hat** הלומדתווה מטהרה מאי היא נושא אשה ואחריבך m <לומר תורה (יומא, ע*ב Relativ genommen, bietet jedoch das thöfastudium provisorisch den intehsivsten Schutz auf Bändigung der Triebe und ist eine feste Burg gegen die Versuchung. יצדהאין לו תקנה אלא גרמיי הורה שהוא מאש בלבד (אנוח רר׳ נתן, פרק מיס : בזמן שישראל עוטקין מהורה יצרם מפורמידם (ע*ו, ה׳) שמתוך שוש; הפציט מהורה אין יצרם מהגמר עליהם. אם אתה מעמידה הרי היא מעלה גומי יקוושין, 5׳), ,»im Feuer der Thora schmilzt der böäe Trieb. Solange Israel Thora lernt» sind die Triebe in seine Hand gegeben« Solange das ]Pflaster des Thora-Lernens auf deiner Wunde liegt^ sagte der Vater zum Sohn, kannst du nach Herzenslust essen und trinken und brauchst nichts zu fürchten; nimmst du es aber weg» kann die Wunde nicht heilen und Geschwüre sind die Folge.“ Hur wo das Herz leer von Thora und Wissen ist, können sinnliche Gedanken leicht Wurzel fassen. Regiert erSt Unreinheit unsere Gedanken, so treiben wir immer mehr der Verwahrlosung entgegen. Wo jedoch Thora, den Geist erfüllt, da ist nicht Platz für sinnliche Vorstellungen. ' Die meisten Menschen בעודר sind jedoch nicht Thoragelehrte und Vermögen sich also auch nicht den provisorischen Schutz gegen verhängnisvolle Verirrungen resp. Ausschreitungen zu verschaffen. Für diese alle gilt: b) Spätestens sollte man zu 20 Jahren geheiratet haben. ■ ־'■י••.;' ־ אמד ו* הפרא האי רעדיפנא מחמראי דנפיפנא בשיתסר (קדושין׳ מט) ימן עשרים שנה ולא נשא יאשר. כל ימיו מהרהור עמידה (שם)' האוהג אה אשתו .כגופו והמבבדה יותר מגופו והמךריך בניו ובנותיו פריד ישרה והמשיאן סמוך לפרקן עליו הכתוב אומר וידעת כי שלום אהליך (יבמות ם*א) ״Daß ich einen Vorzug vor meinen Genossen habe“, sagte R. Chisda, ״habe ich hur dem Umstande zuzüschreiben, daß ich schon zu sechzehn Jahren geheiratet habe." — ״Wer nach zwanzig Jahren noch unverheiratet ist, von dem sagt Raw Hunah, daß er während des ganzen Lebens mit sündigen Gedanken befleckt ist. — Wer seine Frau liebt wie sich selbst Von Wodie zu Wödie Im Kölner Schlachthof erschienen Nationalsozialisten in Uniform, die Bekanntgaben, daß von nun an das Schächten der Tiere nicht mehr statthaft sei. Die Schächtmesser wurden für beschlagnahmt erklärt. ״י׳ י■/':■■'; . Der rumänische Innenminister hat eine amtliche Untersuchung der anläßlich» der ׳ antisemitischen Ausschreitungen in Bukarest verursachten Schäden angeordnet, auf. Grund welcher die Entschädigung der Opfer aus Staatsmitteln erfolgen wird. * Nach einer Verfügung des thüringischen Innenministeriumsi dürfen zukünftig staatliche Aufträge nur an christliche Unternehmungen vergeben werden. * In das griechische Parlament wählten die Juden Salonikis zwei Abgeordnete in einem eigenen Kataster. Von 11,000 stimmberechtigten Juden wurden 8000 Stimmen abgegeben., /m In einem Berufungsverfahren hat das griechische Gericht prinzipiell anerkannt, daß für die Entscheidung in Zwistigkeiten zwischen jüdischen Familienmitgliedern das jüdische Rabbinergericht (Bes Din) zuständig ist und daß derartige rabbinisohe Urteile Rechtskraft haben, '.'/י}• יי*-׳ ׳ In Erez Jisroel. wurde eine ״Woche der Hilfe für die Juden Rußlands“ durchgeführt. Allein in Tel-Awiio wurden 1000 Dollar aufgebracht. , * Diebe entwendeten aus der Meoras-Hamachpelo wertvolle Gegenstände, so u. a.: 15 Teppiche, Silberleuchter und uralte Schriften. ,.f In Erez Jisroel herrscht andauernd ein fühlbarer Arbeitermangel. Schüler der Mittelschulen und Lehrerseviinäre sowie Jeschiwa-Bachnrim mußten vom Unterrieht beurlaubt werden, damit sie sich den jüdischen Kolonisten als Arbeiter zur Verfügung stellen können. Laut amtlicher Statistik wurden im Jahre 1982 in Palästina 5%81 Juden und 84.505 Moslems geboren; in dem gleichen Jahre starben 1746 Juden und 18.54% Moslems. ' * Die Zahl der jüdischen Bevölkerung von Tel-Awiw ist in den letzten sechs Monaten von 46.000 auf 56.000 Seelen gestiegen. * Dr. Deutschländer, Direktor der Keren-Hathora- Zentrale, ist nach Genf abgereist, wo er an der int ernationalen Konferenz für Mädchenschutz teilnimmt. Gleichzeitig wird er in einigen Städten der Schweiz Vorträge halten, ' f 150 polnische Bauern von der Sekte der ״Sabbo/imier** habm sich an das Warschauer Palästinaamt ge- Ausreise nach Transjöfäanien zu ermöglichen, wo : sie offen das Judentum annehmen wollen. und sie ehrt mehr als sieh seibsh seine Söhne und Töchter auf den rechten Weg bringt und sie bald naeh ihfer Reife verheiratet, in bezug auf den heißt eSr lMede ist in deine® -Seit.״ t es nat&ttch^i&hf schwe^iäch1 f^StigB|u^hlh^tem Unter Umständen Verstößt dies MeKTnür lgigen den BraueV Sendern könnte, wie die Hinge heute Jiegen, auch soziales Siend herbeifühiin. Dies söll uns jedöch nicht hindern, Untugend als solche zu kehhaeichnen. Nachdem Wir viele moderne Schäden unserer Hyperkuitur/als da sind; ־ Verlögenheit, Aüsbeutüng» oberRächlichkeih Heuchelei und Egoismus, gesundheitlichen Verfall, zumal Anwachsen der Nervenkrankheiten, sittliche Entartung, rastlos jtgendes Geistesleben, in welchem Irrtum als Wahrheit gepriesen wird»; auf gewaltsame Verschiebung der Haturverhäitnisse zurilckführen müssen; haben Wir die Pflicht» unsere Lebensverhältnisse so umzumodeln» daß bald wieder die Parole lauten darf מן שמנה עשרה למפה ״zu achtzehn Jahren ist die Beit der Eheschließung gekommen“. Wir haben geradezu' die Verpflichtung, eine Gegenwehr gegen die Verheerungen der Verschiebung natürlicher Verhältnisse im allgemeinen und insbesondere auf diesem Gebiete zu organisieren und zur Erringung möglicher Glückszustände dem Ratschlägen unserer Weisen zu folgen. Wenn wir die uns von Gott verliehene Kraft IN- UND AUSL MODENEUHEITEN gJ.gggSt EIDE WOLLE . . QAMTE TEL. U-21-0-64 FRANZ NEUMANN,I. CONCORDIAPLATZ6 *’• ׳ "׳'׳^ןיוי^ Schoko Brünauer d.m.b.H I Efzedgt uttier AufäiehtSr. Ehtw. Herrn 1 Rabbinet M. Schönk mißbrauchen, unseren Adel in den Kot ziehen, so bedeutet der Geschlechtstrieb nur Trübsal und Kummer und wir werden durch ihn zum Sklaven« Wenn wir diesen Trieb jedoch der gottgewollten Bestimmung entgegenführen, so wird er uns zum Segen gereichen« האות ארם הפח »,Selbst die Begierden des Menschen sind eine Gnade von Gott.“ Es kann sich nimmer darum handeln, dem Geschlechtstrieb Krieg erklären zu wollen. וירא ר* את כל אשר עשח ״ והנה מוג מאדGott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ m unendlicher Weisheit hat Gott ihn in unsere Natur gelegt. Ohne Drang der, Triebe würde der jM^eh keine Häukchkeit gründen. חבשוהו תלתא יומי ״Als einst n*b איבעו ביעחא בת יומא לחולה וילא אשכחו (סנהדרין unsere Väter den Geschlechtstrieb ausrotten wollten, fand man nach drei Tagen kein Ei für einen Kranken.“ Nicht Ertötung des sinnlichen Triebes lehrt uns das Gottesgesetz, sondern Veredlung, Beherrschung desselben, damit wir befähigt werden, Unseren Lebenszweck zu erfüllen. Selbst der sinnliche- Genuß soll menschlich geadelt und geweiht werden. Widernatürlicher Zwang erstrebt nur Friedhofsfrieden. Erst unser Ziel ״Die Durchdringung des Irdischen mit dem Hiniittlichen, des Zeitlichen mit dem Ewigen“ (Jesaja 51,66) gibt unserem Leben harmonische Gestaltung« Juden in Polen. Von Präsident Elias Mazur, Warschau. (Aus einem Gespräch.) Der agudistische Präsident der Warschauer Kehillo, bekanntlich die größte jüdische Gemeinde auf dem Kontinent, Herr * 1: Elias Mazur, weilte vergangene Woche in Wien und gewährte unserem Mitarbeiter eine Unterredung über die Lage der Juden in Polen. Die Redaktion. Die wirtschaftliche Lage in Polen ist ebenso: wie in den anderen Ländern, a r g. Die Juden leiden unter der Krise doppelt, weil sie vielfach Kleingewerbetreibende sind und dieser Stand die Not in erster Reihe zu spüren bekommt. Die politische Lage der Juden ist auch nicht rosig, wenn wir auch mit dem herrschenden Regime zufrieden sind. Im allgemeinen glaube ich, daß die Juden Polens niit ihrer Lage nicht unzufrieden sein dürfen, berücksichtigt ׳fean die vorliegenden Berichte über die Läge der Judehl^in anderen Ländern, wie zum Beispiel: Deutschland. WiF verfolgen die antisemitische Welle in Deutschland mit?׳Besorgnis und hoffen; daß die politischen Verhältnisse;dort sich bald konsolidieren werden. .• •! Ueber die inner jüdisch politische Lage kann ich ׳Ihnen nicht viel Neues erzählen. In der Warschauer Kehilla führt die zionistische Opposition nach wie vor einen scharfen Kampf gegen die orthodoxe Majorität. Die Zionisten führen den Kampf ohne jede Sachlichkeit; nur um des Kampfes willen. Natürlich lassen wir uns von de: Opposition in unserer Arbeit nicht behindern. Das G1 e i c h g e w i c h t des Bu d g e t s ist trotz des Rückganges der Einnahmen gesichert, obwohl die Leistungen der Gemeinde auch auf sozialem Gebiete gestiegen sind.; Der Verwaltungsrat unserer Gemeinde beschäftig sich; momentan mit der von London initiierten jüdi- 'sehen Weltwirtschaf tskonferenz, an die wir einige Hoffnungen knüpfen. Unsere Zionisten sind g e g e n diese Konferenz, weil sie in ihr eine Konkurrenz für den. von zionistischer Beite vorgeschlagenen ,und im Jahre 1934 abzuhaltenden ״Jüdischen Weltkongreß“ erblicken. Unsere Stellungnahme zu einem ״Jüdischen Weltkongreß" ist bekannt. Wenn wir uns aber auch diesem Plan;gegenüber besonders loyal verhalten wollten, so könnten wir den Zionisten doch keinesfalls zustimmen, die Hoffiuingen, die wir in die Wirtschaftskonferenz setzen, auszuschlagen, wegen eines zumindest sehr zweifelhaften ״Weltkongresses“, der dem ״Zionistischen Kongreß" zuliebe erst ein Jahr später stattfinden soll. . Die Bewegung für Erez Jisroel.in den cirthodoxen Kreisen in Polen ist sehr groß. Wir haben .die Arbeit für den ״Keren Hajischuw“ jetzt sehr energisch in die Hände genommen und die Resultate sind, wie ich höre, nicht ungünstig. Wir werden nächste Woche in einer Vollsitzung der Aguda über die nächsten Aktionen, die in bezug auf die Erez-Jisroel-Arbeit unternommen werden sollen, beraten. Herr Minz reist in kurzer Zeit nach Erez Jisroel, wo er dauernd bleiben wird, um die Interessen der Warschauer Aguda-Zentrale an Ort und Stelle zu vertreten, und wahrscheinlich die Leitung des zu eröffnenden agudistischen Informationsbüros übernehmen : wird. Jeschiwas Chachme Lublin“ — eine Aktiengesellschaft. In Lublin fand vergangene Woche eine Voll- Sitzung des Verwaltungsrates der Jeschiwas Chachme Lublin statt. Eine große Anzahl führender Persönlichkeiten des jüdischen Lebens in Polen, än ihrer Spitze fast sämtliche agudistischen Präsidenten der großen Kehillos unter Führung von Präsident Mazur. (Warschau); hatten sich eingefunden. In einer großangeiegten Rede setzte L u b 1 i n e r R a w die Schwierigkeiten auseinander, mit denen die Jeschiwo zu kämpfen hat. An sich könnte das Jahresbudget durch die laufenden Einnahmen gedeckt werden, aber alte Schulden, Zinsen- und Äniöftisätions- Zahlungen lasten schwer auf der Leitung. Nur der ünermüdlichen, aufopfernden Arbeit des Lubliner Raws, der notwendigenfalls selbst aufbrechen, seine geliebten und ihn liebenden Talmidim verlassen mußte, um — trotz der Strapazen und Unannehmlichkeiten solcher Reisen — die notwendigen Mittel aufzubringen, ist es zu danken, daß die Jeschiwo erhalten bleiben konnte. Diesem unwürdigen Zustand muß ein Ende bereitet werden. Das Jahresbudget der Jeschiwo beträgt ungefähr 200.000 Zloty und heute wird die Jeschiwas Chachme Lublin bereits überall als das größte Aktivüm des jüdischen Volkes betrachtet. ~ Der Vorsitzende der Versammlung, Präsident Elias Mazur, machte dann den Vorschlag, die Jeschiwo in In Nmi wurde gegen die Synagoge von unbekämteh Tätern ein Steinbombardement vertibt und das;Gesehäfi e$nes jüdischen Juweliers durch zehn Schüsse schwer beschädigt, * ^ßer polnische Gesandte in Berlin,1 Dr. Wysocki, fiat irf:■ Auswärtigen Amt Verwahrung eingelegt gegen die RmMeyerletzmgen* die gegen polnische Staatsbürger jüdischen Glaubens in verschiedenen deufsehen Städtern begangen wurden.. $! ... •]BL Grün, II,, Taboystraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine־ Herrengardarobe. E דברי תורה von Rabbi Josef Chajim Sonnenfeld יזצ״ל Anläßlich seines 1. Jahrzeittages am 19. Adar. Rabbi Josef Chajim Sonnenfeld נ׳ל» war ein freudig-lebensbejahender . Optimist. Oft pflegte er zu sagen: לא אמות ־ בי אחי׳ ואמפר מעשה ל׳ und erklärte:״ יNicht mit Askese und Weltflucht dient man G-tt. Mit dem Leben und durch das Leben G-ttes Lob zu verkünden, ist wahrhaft jüdische Aufgabe.“ - * Rabbi Chajims Liebe zu G־tt und zu den Geschöpfen äußerte sich in jedem Worte. Was Wunder dann, daß seine דברי חורה sein starkes und mächtiges Gefühl widerstrahlen? ״Warum“, so fragte er einmal, ״gilt חצות לילה als die Stunde des Erbarmens?“ ״Als bei der Weltschöpfung die erste Nacht herangebrochen war, steigerte sich die Finsternis immer mehr und mehr. Mitternacht hatte sie ihren Höchstpunkt erreicht. Da, um חצוח wdriie in ה׳ der erste רחמיב Gedanke ממימול — rege: ״Wie werden meine Geschöpfe soviel Finsternis erfragen können?“ Von diesem Augenblick an lichtete sich die Finsternis, bis; sie endlich dem strählenden Morgen weichen mußte.; u Und darum ist חצות die Stunde des Erbarmens, * ־■ :;־׳ .. Ein andermal1 sprach <^er Rabbi über die ,מצוד ״ ,שליה המןVögel sind doch sehr scheue Geschöpfe, Wieso kpinmt es. daß du dich dem •Muttertier nahem kenntest? Sonst verscheucht doch die; Annäherung des Menschen den Vogel?-״Die Liebe der Vogelmutter zu ihren Jpgen ist jedoch sä groß, daß sie י*■: gegen ihr sonstiges,Naturell gewsserinäßen. selbst den Menschen nicht scheut, nur du, Mensch; Willst diese rührend-herrliche Eigenschäft des Tieres für deinen Vorteil mißbrauchen, willst dir. die Vogelmutter, derer du doch nur infolge dieser Eigenschaft habhaft werden konntest, behalten? ,Nein!‘ befiehlt die שלה תשלח את האם .חורה In die Freiheit mußt du die Vogelmutter schicken! Denn nie und nimmer darfst du. aus dem reinen Gefühl deines Mitgeschöpfes Nutzen ziehen!“; * /'■;,/ :■ Für die klare und geradlinige Art seines ״Lernens“ ist folgende Erklärung R. Chajims ein typisches. Schulbeispiel: ' Die גאונים entscheiden, daß die Witwe eines ־משומר י von der Schwagerehe befreit ist. Warum gerade hier eine Ausnahme? Gilt doch im allgemeinen. der Grundsatz! . אע״ם' שחטא ישראל הוא, . daß ־ auch ein Sünder^d£n i Jisroelspflichten nicht befreit ist? —־ Der Endzweck der U יכום Ehe ist ולא ימחה שמו מישראל ,daß der Näraäeines } jüdischen Mannes nich£au| Jisroel verlöscht werde, däß | das Andenken an^ einenטלי ישראל ׳ für künftige Geschlechter ״יי erhalten bleibe,. Das kann aber nur dort Pfli'cht seln; ׳ . wo der Jisroelsflaensch seiner... jüdischen :Bestimmung treu:-5 gcbUobo^ er jedoch ein Abtrünniger, vpn dem dieחולה ׳ sagt מתחת השמים wlhä ומחה ד׳ üäß G?tt seihen ffi Namen auslöscht von, unter dem Himmel, , dannentfällt g natürlich der Zweck der י»ם -Ehfe und. die Wifwo ist. von 1 der Schwagerehe befreit. — ' . 11 1■'"י Xi * V 'יי י ' Zum Schluß eine kleine Rrobe seines , geistvollen | und feinsinnigen Humors1 -ר; י Rabbi Chajim läht -oiho aus vier Persomn be-g stehende Gesellschaft zum סדר Abend, ein. Dann" wendet 8 er sich zu seiner Schwiegertochter, die seinen- Haushalt p versieht, und •׳sagt: ,.Mein Kind!' Bereite dich für י>ט S gut vor; denn י! .הנני מגא 3>^ ^דןיע כ;כלף jt von Majs L öwy».

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