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Jüdische Presse · 1931-09-04 · 35 (4.9.1931) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
35 (4.9.1931)
Date
1931-09-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE (*RESSE m & Fein•» Auf Brot vo f ttt gri^hi Oberrabbiüef Salomon Uilmannדלי♦ Wieder eiitmal ist ein ganz Großer in Israel abberufen worden« Ganz Israel. hat einen ..unersetzlichen Verlust erlitten: Ger pberrabbiner^-#5n . ^istritz und Präsident der orthodoxen Landeskanzlei in Sieben* bürgen Rabbi־ Salomon Üllmann ist Mittwoch, den 19. August, im?0. Lebensjahre in Budapest gestorben. Der Verstorbene war väterlicherseits ein Urenkel des berühmten Lackenbacher Baw R. Scholaum Charif und Enkel des gleichfalls berühmten Oberrabbiners von Mako, R. Schlomo Salman Uilmann, des Verfassers von יריעות שלמה, dessen Namen er trug. Dieser sein Großvatcr war Schwiegersohn des Mattcrsdorfer Raw R. Simcha Bunim Gtins gewesen, und so hatte der Verblichene auch der Familie des Rabbi Akiba Eger und der Familie Schlesinger angehört. Er zählte also viele der hervorragendsten Geistesfürsten des Judentums zu seinen Ahnen. Aber außer diesem ,glänzenden Adel seiner Geburt verfügte er auch über hohe persönliche Eigenschaften, die ihn zu führender Stellung im orthodoxein Judentum berufen erscheinen ließen. Er war zuerst Schüler der Preßburger Jeschiwa, dann des früheren Oberrabbiners von Großwardein R. Moses JdirSch Fuchs gewesen und wurde alsbald, da schon in Preßburg seine ,Fähigkeiten aufgefallen wäret), Rabbiner der .Schass-Chewra in Großwardein und bald darauf Oberrabbiner von Bistritz. Oberrabbiner Salomon Uilmann, der in seiner Gemeinde geliebt und verehrt wurde, war ein Mann von äußerst klarem .Urteil'und allen modernen Problemen zugänglich. Neben der umfangreichen Tätigkeit in seiner Gemeinde erwuchs ihm durch die Neugestaltung der politischen Verhältnisse, die ihn an die Spitze der, autonomen orthodoxen Landesorganisation in Siebenbiirgen stellte, ein umfangreiches Tätigkeitsgebiet. In den elf Jahren seiner Wirksamkeit als Präsident der Landeskanzlei konnte er sein seltenes Geschick offenbaren, durch das es ihm gelang, auf dem besonders schwierigen Boden Siebenbürgens, dessen Judenschaft aus vielen divergierenden Elementen besteht, Erfolge zu erzielen. Gerade ihm, der durch seine Abstammung die aschkenasische Richtung repräsentierte, war es be- .schieden, auch die chassidischen Kreise der Einigung zugänglich zu machen, und wohlverdient war es, daß ihm die letzte Tagung der Organisation in Dej 1930 einstimmig das Vertrauen votierte. Als eine Abordnung des geschäftsführenden Aus- Schusses der Aguda, bestehend aus den Herren Wolf Pappenheim und Dr. Joel Pollak, bei Oberrabbiner Salomon Uilmann in Bistritz erschien, erkannte er wohl die Bedeutung der Aguda an und sah es gern, daß sich in seiner, Gemeinde eine Ortsgruppe der Aguda bildete, bedauerte •,aber, mit Rücksicht auf die chassidischen Teile der Einwohnerschaft Zurückhaltung üben zu 1müssen. Durch seine Amtspflichten ließ er sich nie vom Studium abhalten, so daß er in jeder Hinsicht die Thora im besten Sinne des Wortes repräsentierte, und viele seiner דברי תודה leben bei seinen Schülern und Freunden fort. Vor zwei Wochen reiste er nach Budapest, um dort die Aerzte zu konsultieren, und .mußte sich sofort einer Operation unterziehen, der er, zur schmerzliehen Ueberraschung aller, die ihn'besuchten und verliältnismäßig wohlauf fanden, erlag. Bereits in Budapest wurden ihm die einem Thorafürsten seines Ranges zukOnunenden Ehren erwiesen. Aus Groß wardein' fuhren dem Leichenzug der Oberrabbiner und eine Deputation der Chewra •Kadischa bis zur Grenze entgegen, und auch in Klausenburg wurden Trauerfeierlichkeiten veranstaltet. Während der Freitag nachmittags in Bistritz erfolgten Bestattung, an der alle Behörden und etwa 45 Rabbiner Teilnahmen, wurden, da der Verblichene als Feldrabbiner den Rang eines Generals bekleidete, 2t Kanonenschüsse abgegeben. Vorher war . noch sein Schwiegersohn, R. Mayer Spitz, der,bisher das A!mt eines Dajan in der Gemeinde bekleidet hatte, zum Nachfolger gewählt worden. Die .meisten anwesenden Rabbiner blieben den Sabbat über in Bistritz, und während der ganzen Trauerwoche wurden Hespedim abgehalten, deren Rqihe Oberrabbiner Fuchs in der vollbesetzten Synagoge eröffnete. Mit der. Leitung der Landeskanzlei wurde provistorisch Oberrabbiner Wesel aus Turda betraut. Vom Tage. Jüdische Staatsmänner. — Weltkongreß und Sparmaßnahmen. — Wo nicht gespart werden darf. Seit einigen Tagen wird das britische Weltreich von einem überparteilichen Kabinett regiert, dem ein Jude, Lord Reading, als Außenminister und ein anderer Jude, Herbert Samuel, als Innenminister angehört. Mit Recht erregt diese Betrauung zweier jüdischer Staatsmänner mit zwei der wichtigsten Ressorts im Augenblick einer Krise, die auch das mächtige Inselreich nicht verschont hat, großes Aufsehen. Freilich ist dieses Aufsehen geteilt, denn Vvährend .auf jüdischer Seite mit einem gewissen Stolz darauf hingewiesen wird, claßMn England ganz natürlich und selbstverständlieh ist, was in Deutschland beispielsweise zum größten Schaden für Deutschland selbst — zur Zeit ganz ausgeschlossen wäre, wird von judenfeindlicher Seite die Bedeutung dieser Ernennung stark überschätzt und in ihr die Auswirkung jüdischer Pläne und1־ Kräfte gesucht, die nur in Hirngespinsten vorhanden sind, In Wirklichkeit steht die jüdische Masse solchem Aufstieg einzelner Juden kühl gegenüber, da sie weder direkten noch indirekten Vorteil von ihm zu erwarten hat, rein theoretisch aber kann 'Uns,.gewiß.'die Tatsache dev. Bo» riifnng dieser Männer zu solchen Aeintern als Anerkenmiiig ihrer Tüchtigkeit und Verläßlichkeit im Dienst des 'Vateriandes höchste Genugtuung bereiten, Sie ist die sehiagfartigste Widerlegung aller antisemitiscelin Abwürfe^ da die Eigenschaften, ^lie sie dem englischen König empfählen, jene sind, die das jüdische Volk in j Wahrheit besitzt, Eigenschaften, die diametral jenen ^1ü11im11mn111mü1rnn1müi11m11n1nünmi111n11m1n1tnüüütü1ü11nü1n111tüiünnnüttm1n111ü\mffi1iüü1ü1tiB | Öfgfüfidef tili; Öagfüfldet 1882 § ן Lebensversicherungs־ Direktion: Wien, I, Riemerg. 2 j VerUcherangstiestand Endi 1930 2560 ■ ■ י Willionsn Sthilling | Prämien-und linseneimiahnien im Jahre 1930 ISO Millionen Sthillin! ן Garantiemiilel Ende 1930 . ■ . 370 Millinnin Schilling ן äuszaiilungen an Versicherte im Jahre 1930 35.3. Schilling | Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen, Jugoslawien, Bulgarien, Grtechen- . land, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Tunis und Aegypten entgegengesetzt sind,׳ die Haß und Verblendung ihm andichten wollen. ' 'Lord Reading selbst hat bei Antritt seines Amtes als Vizekönig von Indien mit Stolz darauf hingqwiesen, daß er gerade durch seine Zugehörigkeit zum Judentum Eigenschaften besitze, die ihm für dieses Amt besonders nützlich sein sollten. Er betrachtete ja als seine Aufgabe stets Völkerversöhnung und Völkerfrieden, und nichts'liegt ihm wohl ferner als Gedanken an jüdische Weltherrschaft. Dieser Verdacht, der in Köpfen spukt, die an der nicht ganz ungefährlichen Abart jenes Verfolgungswahnsinns leiden, die in den ״Protokollen der Weisen! von Zion“ ihre Methode ge schaffen hat, erhält allerdings ganz unnötigerweise Nahrung durch das seit einiger Zeit in manchen jüdischeu Blättern wieder einmal auftauchende Projekt eines י jüdischen W e 11 lc o n g re sses. Der Gedanke liegt zwar .gewiß nahe, daß neben den vielen Kongrossen einzelner Parteien im Judentum, die noch,dazu nach demokratischen Prinzipien nicht •immer ganz einwandfrei zustande kamen, so eine, in ihrer Legitimation, für das ganze jüdische Volk zu sprechen, unanzweifelbare Instanz eher zu imponieren imstande sei lind als der Willensausdruck eines, wenn auch noch so zerstreuten und zerrissenen, in der Abwehr gemeinsamen Leides aber einigen und ׳brüderlich zueinander und zu jedem Gliede stehenden. Volkes Respekt erwerben müsse. Allein diesem bestechenden Grundgedanken gegenüber ist wohl zu erwägen, was nicht mit Unrecht der! ״Israelit“ iti seiner Ausgabe vom 6. August d. J. der Kongreßidee gegenüberhält, daß nämlich ״auf diesem Judenkongreß nicht die Millionen jüdischer Seelen sichtbar sein werden, die;in selbstlos bescheidener Sittlichkeit ihr kleines großes Leben dei* Erfüllung des G-tteswillens, dem fernen Ziel der Menschheitsvolleudiing weihen — nicht die Betenden und Hoffenden, nicht die Schaffenden, Lernenden und Duldenden, nicht die unzähligen stillen Opfer zähester religiöser Treue wird man schauen und hören, sondern die Rufer im Streit, die Politiker und Rechtsvertreter, die Ankläger und Richter! Man, wird!schelten, fordern, drohen — wird dem Macht-Nationalismus der Völker den Nationalismus des jüdischen Volkes in ganz d,er gleichen Aufmachung mit der ultima 1־atio des Schwertes oder des Revolvers entgegensetzen, wird dem Märchen von der Interessensolidarität der Weltjudenheit durch eine parlamentarische Tragikomödie den Schein der Wirklichkeit zu verleihen, .suchen und so — in fast unbegreif licher Blindheit — die Triebkräfte zu neuen Kata- Strophen schaffen, ehe noch die Wunden der kaum erst erlebten vernarbt sind.“ Mit einem Wort, ist ja so ein Kongreß mit seiner ganzen Aufmachung auch nichts־ anderes als ein Akt d;e r Assimilation, jener höheren Assimilation nämlich, die wir bereits in früheren Aufsätzen (״Jüdische Presse“ Nr. 2t und 26) beleuchtet haben. Dazu kommt aber, da wir ja nun einmal gelernt haben, vor allem anderen ökonomisch zu denken, daß es sich mit der heute ins Ungeheure gestiegenen Armut unseres Volkes nicht verträgt, wieder einer Utopie, einer wertlosen Demonstration zuliebe schweres Geld zu opfern, das zur Linderung der drückendsten Not allenthalten besser verwendet würde. Diese Not zwingt auch die jüdischen Gemeinden überall zur S p a 1־ s a m k e i t, und es' werden sogar eigene Ersparungskommissiouen eingesetzt. Allerdings, wenn ich so ein Ersparungskommissär wäre, wüßte ich noch so manche-Dinge, an denen gespart werden könnte, Wobei Hand in Hand mit Sparmaßnahmen auch ein Gesundungsprozeß im jüdischen Leben ginge. Wie oft wird ja vom Leben oder vielmehr vom Tode dem Ersparungs« sliul seit 1870 die besten Fabrik: Wien, XV., Stasigasse 10 bei MarlabHferstr, 148) tei, R*35*8*47 and R*30«5-38 Filiale; Wien VII, Burggqsae IT, Tel* 6 3990י3י E bringt Ihnen die neuesten! HERREN HÜTE ״ו Bin Herbst 3 WIEN, Ü, TÄBORSTRASSE 39 SlIllflflillilftllfflVilltilllllillSfllilllllfiljlllllllflflllllllllllllllR kötümissär ein Schabernack gespielt und ein Abbau vöfgertöiümen, wo er am wenigsten beabsiehtigt wurde. Seinen eindrucksvollsten Höhepunkt hat unser Neujahfsfest in dem ״Unessane tokef“, das schildert, wie der höchste Richter gleich einem Hirten seine Schafe mustert, wie er sie zählt und wie er sie sondert. Und in ähnlicher Weise müßte wohl auch ein weiser Erspariingskommissär zählen und zählen, aber er müßte auch mustern und an seinem Gerichtstag nicht .nur Todesurteile sprechen, sondern auch, und vor allem, entscheiden, mi jichje, ■was leben, was ins Leben zu, treten habe. In Wien wäre es beispielsweise nur sehr, schlecht angebracht, an dem bescheidenen Budget des jüdischen Schulwerkes Abstriche vornehmen zu wollen. So ein Vorgehen kann sich vielleicht die Berliner jüdische Gemeinde mit ihrem unverhältnismäßig ausgebreiteteren Schulsystem ohne Schaden erlauben, und auch dort geht man wohlweislich nur den höheren Schulen gegenüber mit Sparmaßnahmen vor. Das ohnehin so kläglich dotierte jüdische Schulwerk in Wien dagegen verträgt nicht nur keine Ersparungen mehr, sondern es muß ganz im Gegenteil auch jetzt und gerade jetzt gefordert werden, daß nicht nur Körperschäften, sondern auch Private erst recht es als ihre Ehrenpflicht betrachten, noch größere Opfer zu bringen. So wäre es z. B. auch nur ganz in Ordnung, wenn, was anderswo ganz selbstverständlich wäre, die gegenwärtig stattfindende Neuadaptierung• der im Krüger- Heim untergebrachten M ä d c h e 11 k 1 a s s e n der ״T a 1 in u d - T h o r a“-V o 1 k s ־ u n d H a u p t s c 11 u 1 e von privater Seite in Form von Spenden an Einrichtungsgegenständen 11. dgl. unterstützt würde. Das wäre nur ein Minimum dessen, was auch heute trotz aller Krise sollte erwartet werden können. Am allerwenigsten freilich darf an der religiösen Ausbildung der jüdischen Mädchen gespart werden. Hier müssen ja jetzt, bevor es zu spät ist, Sünden der Vergangenheit gutgemacht und in schwerer Zeit Versäumnisse nachgeholt werden, die in der ״guten alten Zeit“ begangen wurden. Einst stand ja im Judentum diesem Minus an Mädchetieiziehung ein Plus in der religiösen Schulung der Knaben gegenüber, das es leicht wettmachte. Jetzt aber, da dieses Plus glicht mehr besteht, und auch die allgemeine Frauenbildung gleichen Schritt hält mit der Bildung der ,männlichen Jugend, darf sie auch im Judentum nicht ungestraft vernachlässigt werden. Sonst könnte es ja leicht dazu kommen, daß unsere weibliche Jugend einmal die Verantwortung mit vollem Recht ablehnt, da, wie es im Wochenabschhitt •כי ת צ א י heißt, das Mädchen, d. h. die Mädchenerziehung, um Hilfe rief, aber kein Retter sich fand. MetajeJ. Amtlidie Verlautbarungen der Ifrael. Kultusgememde Wien« Kundmachung. Es wird. hiernit im Einvernehmen mit dem ehrw. Rabbinat der, israel. Kultusgemeinde Wien bekanntgegeben, daß die Fleischbank des Herrn Emil Spul ler, XVI., Lindauergasse 24, ab 1. September 1931 unter Aufsicht der israel. Kultusgemeinde Wien steht. Der Vorstand der israel. Kultüsgemeinde Wien. Gottesdienst für Jugendliche an den hohen Feiertagen. — Kundmachung. — Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien veranstaltet an den körnmeniden hohen Feiertagen im Festsaale des Hotels Post, I., Fleischmarkt 20 (Eingang: I., Drachengasse 1), einen , F e s t g 0 11 e s d i e n s t, der hauptsächlich für Jugendliche beiderlei Geschlechtes bestimmt ist. Der Zutritt zu diesem Gottesdienst,, der nach dem Vorbilde und im Umfange der Gemeindegottesdienste abgehalten wird, erfolgt auf Grund une n t g e 111 i c 11י ausgegebener Karten, deren Verteilung tunlichst ira Wege der Jugendorganisationen vorgenommen wird. Die Ausgabe von Einzelkarten an Jugendliche erfolgt im Jugendreferat, I., Seitenstetten« gasse 2, 1. Stock, von 9 bis 1 Uhr mittags. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. L, D. Königsbergsche Stiftung Lele־Bondi*Heim, Wien, II., Böcklinstraße 59, Kundmachung. — Im oben bezeichneten Heim gelangen einige Plätze gegen Bezah־ lung des Selbstkostenpreises (derzeit S 150.—) zur Be« Setzung. Aufnahme finden jüdische Mädchen aus Mittel־ standskreisen im Alter von 10 bis 14 Iähren, Anfragen direkt an die Leitung des Heims, II., Böcklinstraße 59. Dispens der jüdischen Schüler vom Schulbesuch an den hohen jüdischen Feiertagen. Der Stadtschulrat für Wien hat mit Erlaß Zahl 1646/9 — Ila —1931 י sämtliche Schulleitungen in Kenntnis gesetzt, daß die israelitische Schuljugend an den Tagen des Neujahrs־, Versöhmings»,' Laubhütten־, Passah־ und Wochenfestes Anspruch machen kann, vom Schulbesuch befreit zu werden, Festpredigt in der Bezirks?Synagoge IL, Pazma* mtengasse 6. Freitag, den 4. September, wird bei dem um 6 Uhr 10 Min. beginnenden Abendgottesdienst in der Be* zirkssynagoge IL, Pazmanitengasse 6, eine Festpredigt anläßlich des Gedenktages der Einweihung der Synagoge: (Rabbiner Dr. %. T ä u b e sj abgehalten.!llllllllllllllllllllllt 415

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