Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 18 (11.5.1928)
- Date
- 1928-05-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 18 JÜDISCHE PRESSE Seite 125" ״׳■■׳■■ ■״—״■■ יי״■. SFmFNHAILS S. WIl I HRIMl Das bestbekannte I. Tuchlauben Nr. 8 Rabbiner Dr. Abraham Löwenthal gestorben. (J. T. A.) Am 2. ■Mai verstarb im Alter!von 60 Jahren ■der ■Rab- •biner der jüdischen ■Gemeinde Berlin Herr Dr. Abraham Löwenthal. In ■Posen ■geboren, war er zuerst Rabbiner in Tarnowitz, Oberschlesien, kam dann au ■die Dammtor־ Synagoge zu ■Hamburg, ■von wo er nach Berlin berufen wurde. Er hat sich um die Ausgestaltung ■und lieberwachung des gesamten Ritualwesens der!Berliner Gemeiride besondere Verdienste erworben. Er hat ׳Kurse zur Ausbildung konservativer Religionslehrerinnen eingerichtet und auch die jüdischen Insassen in den!Berliner Gefängnissen geistlich und sozial betreut. Frau Oberrabbiner Elke Schwarz “ע״. Aus Mad, Ungarn, bekommen wir die traurige Nachricht, daß Frau Oberrabbiner Elke Schwarz, die ■Witwe nach dem berühmten Gaon, Oberrabbiner Naftali Hako-hen Schwarz, Mad, Verfasser des berühmten 1Werkes ״Beth-iNaftali“, im Alter von 78 Jahren verschied. Oberrabbiner Winkler, Mad, ferner die Söhne der Verblichenen haben das Lebensbikl dieser frommen Frau in eindrucksvollen Hcspedim geschildert. Rabbinerinstallation in Szatmar-Oekörito. Dienstag dieser Woche wurde Oberrabbiner Fülöp Jungreisz in seinem neuen Amte unter besonders feierlichem Gepränge installiert. Als ■der neue Rabbiner in Begleitung seines Vaters, des Mczökövesdcr, seines Schwagers, des Mezö- •csalher, und On'kels, des ׳Nogräd-iBerzeller Rabbiners ־in Nyiregyhäza cintraf, begrüßte ihn eine Deputation mit dem Präses Herrn Samuel Stern an der Spitze, in ־Mät6sza׳l׳ka schlossen sich die ehrwürdigen Oberrabbiner von Nyirmada und Nyirmegyes ■dem Zuge an.!In iKocsord wieder die Oberrabbiner von iFehergyarmat und Fabiänhäza. In den Zwischenstationen wuchs die überall gefeierte Gesellsclnit durch eine große ■Zahl ■von Verehrern mächtig an. 'In Oekörito eintreffend, begrüßte am Bahnhof der Talmud- Thora-iPrüses Herr Grün vor dem Tempel ■Herr Ch. J. Weiß, der greise Ehrenpräses. ׳Im Tempel' hielt der neue Oberrabbiner eine schöne Programmrede, sodann der Uberrabbiner Jungreisz-Mezökovesd. Abends sprachen beim Bankett die Oberrabbiner Jungreisz-Fehörgyarmat, Jungreisz-Fäbiänhäza. Jugnreisz-Nograd-Bcrzel, Jungreisz- Nyirmada, Altinann-iMezöcsät, J.ungreisz-fNyirmegyes. ׳Der neue!Rabbiner eröiffnete seine Tätigkeit mit der Gründung einer Jeschiwa und Organisierung . einer Bezirks-Schaß- ״Chewra“. Der bayrische Ministerpräsident weist die Dringlichkeit einer Interpellation über das Schächten zurück. (J. T. A.) Am 24. April fand im bayrischen Landtag die!Besprechung einer ׳Intervention, betreffend das Schächten, statt. ■Der!Interpellant verlangte ׳die sofortige Einbriugumg des Gesetzentwurfes iiiber das bctänbungs'lose Schlachten der Tiere. Der Minsterpräsident erwiderte, der Landtagspräsident habe ihm gegenüber den Wunsch aussprochen, es sollten nur solche Vorlagen in diesem Landtage noch zur Besprechung!kommen, die einen dringlichen Charakter tragen. ■Der Mmisterrat sei einmütig der Meimutig, daß diese Gesetzvorlage nicht ■dringlich sei. Darauf verlangte der •Interpellant Besprechung der Interpellation. Der Antrag fand jedoch nicht die genügende Unterstützung;und fiel ■durch. Das Werk der United Synagogue in London. (J. T. A.) Am 24. April wurde;in London die Jahres- Versammlung des Rates der United Synagogue zu London abgehalten. Dem Bericht, der in der Versammlung er- ■stattet worden ist, ist zu entnehmen, daß die Monate September und Oktober 1927 denkwürdig in der Geschichte der Vereinigten Synagoge sein werden: :in dieser kurzen Periode wurden sechs neue Synagogen eröffnet und zwei ältere Synagogeu urngebaut und erweitert ihren Zwecken übergeben. In der Hammersmith-Synagoge wurden Schulräume und ein Gemeindesaal eingeweiht, die Brixton- Synagogengemeinde ■hat ihr früheres zeitweiliges Bethaus in eine ständige große Synagoge mit Schulräumen und ■einer Sukkah umgewandelt. Trotz des Aufhörens einer Fremdeneinwanderung -.seit 1914 erfordert das Wohlfahrtswesen noch viel Geld und Kräfte, da in East End noch manche soziale Probleme bringt zur FrÜbjabrssaison die allerneuesten Seidenslofffe in größter Auswahl zu fabelhaft billigen Preisen zum Verkauf CrSpe de Chine impnm6, neueste Dessins ... . . S 15.—, 12.—, 9.— GrSpe Georgette imprime, neueste Dessins.S 18. , 15.-, 12.- Seidenfoulard, französ. Muster . . 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Der ׳Beth Din (Rabbiner-Gericht) wird sehr häufig .um seine Entscheidung ,in Fragen religiöser und ritueller Praxis angegangen!.!Die!Entscheidungen des Beth Din werden von ■den ■streitenden Parteien;in den weitaus meisten Fällen anerkannt. Sehr viele Fälle von ״Chilul Haschern‘‘ werden dadurch vermieden, daß die Anrufung der öffentliehen ■Gerichte unterlassen wird. Das Rabbinerger.icht entschied in zahlreichen Konflikten zwischen Hausbesitzern und Mietern, in kaufmännischen und in häuslichen Augelegemheiten. Zwistigkeitenzwischen Ehegatten wurden ׳beigelegt. Sogar das Zivilgencht ■von East-End nimmt häufig die Dienste des Beth ■Din in Anspruch und überläßt ■ihm die Entscheidung ׳in gewissen, das Jüdische berührenden Fällen. Nur sehr •selten kommt cs vor, daß gegen ■die Ent- Scheidung ■des Beth Din Berufung beim öffentlichen Gericht erhoben wird, dann aber erfolglos. 39 religiöse Ehescheidüngen wurden im vergangenen Jahre nach erfolgter ziviler Lösung der Ehen ausgesprochen. 126 Nichtjuden in London und 41 aus der Provinz bewarben sich um die Aufnahme i:n die jüdische •Glaubensgemein,schuft. ■Für den Beth ■Din ist ■dies ein schwieriges Problem. Der Beth Din bemüht sich auch, der!Mischehe, oft mit Erfolg, entgegenzu wirken; aber das Problem der Mischehe verliert nicht an Schärfe und erfordert zu seiner Lösung die Mitarbeit aller. Die jüdischen Opfer bei den Warschauer Mai־ Kundgebungen. (J. T. A.) Der Warschauer!Korrespondent von Wolffs f elegraphenbureau, der offiziösen deutschen Presseagentur, begleitete :seine ■auf ,Berichte der Warschauer jüdischen Presse sich stützende Mitteilung, ■daß bei den Zusammenstößen ■während, ■der Mai-Kundgebung in Warschau unter ■den 600 Verwundeten ■etwa 500 Juden waren, ■mit ■dem folgenden 'Kommentar: ״!Dieser hohe!Prozentsatz der jüdischen Verletzten ist durch die ■große Beteiligung der Juden an der hierortigen kommunistischen Jugendbewegung zu erklären.“ Dazu!bemerkt die Warschauer!jüdische■ Tageszeitung ״Moment“: ״Würde der Warschauer Korrespondent ■der Wolff-Agentur ■die Mitteilungen der jüdischen /Presse aufmerksamer studiert haben, so würde er erfahren haben, daß die weitaus größere Zahl der jüdischen Verwundeten in der Nähe der Lokale des ,;Bund“ und der ״Poale Zion“, also der Kommunistengegner gezählt wur- ■den, und daß unter den übrigen Verletzten ungefähr 200 zufällige Passanten waren, die mit den Kundgebungen gar nichts zu tun hatten.“ Die Juden Bessarabiens feiern den zehnten Jahrestag der Vereinigung der Provinz mit Rumänien. (J. T. A.) Der 10. Jahrestag der Vereinigung Bessarabiens mit Rumänien ־wurde auch von den bessaraibisehen Juden festlich begangen. In der Großen Synagoge von!Kischincw fand ein Gottesdienst statt, dem •der Kultusminister Lapedatu und der Arbeitsminister Lupu beiwohnten. Die Festrede hielt ■Oberrabbiner Zirelson, der -den heimattreuen Gefühlen der bessarabischen Juden Ausdruck gab. ■Minister!Lupu erwiderte, die!Mitarbeit ■der Juden an der Entwicklung des!Staates werde hoch eingeschätzt, diese Mitarbeit ■biete Gewähr für eine!bessere Gestaltung ■der!Beziehungen zwischen Juden und. Ru- •mänen in der Zukunft. Nach dem Gottesdienst empfingen die 'Minister die Führer des bessarabischen Judentums. Baron von Hünefeld bekennt sich zu seinen jüdischen Vorfahren. (J. T. A.) Baron von ׳Hiiuefeld, der!Besitzer des!Flugzeuges ״Bremen“, der mit iBaron ■von ׳Köhl!und Fitzinaurioe den ersten gelungenen Ost-AVest-Flug von Europa ■nach Amerika unternommen' hat, empfing nach seiner Ankunft in ׳New York, ■wo ihm und seinen Flugkollegen ein begeisterter Empfang bereitet worden ist, den Vertreter der Jüdischen Telegraphen-Agentur, ■der ’■ihm mit teilte,•• daß ■die deutschen antisemitischen Verbände ■den grandiosen;Flugerfolg der ״Bremen“ zu einer rassenantisemitischen Propaganda ausnutzen. Baron!von!Hünefekl sagte, er mißbillige es •durchaus, ■daß man versuche, den:!Flug der ״Bremen“ zu rassenantisemitischen und parteipolitischen Zwecken auszubeuten; der von den antisemitischen Gruppen verbreitete!Bericht, daß er auf der ׳Liste der Deutschnationalen Volkspartei, die ja ein .antisemitisches ,Programm ■hat, zu!m Reichstag kandidiere, stimme in keiner Weise mit den Tatsachen ׳üb er ein; er erkläre ■sich gegen!jegliche Ausnutzung des Flugerfolges zu politischen Zwecken.!I:tn weiteren Verlauf des Gespräches bestätigte Baron von Hiiuefeld, ■daß seine ׳Mutter eine geborene Lachmann, Tochter ■des Eisenacher jüdisehen .Bürgers M׳arcus Lachmann, sei. Juden im französischen Parlament. (J. T.!A.) Wallrend .׳beim ersten Wiahlgang ■nu׳r zwei Juden, der!Handelsminister Bokanowski und Baron Maurice ׳de ■Rothschild, Sohn des IBarons Edmond de Rothschild, in das französisehe Parlament gewählt worden sind, haben die am letzten Sonntag durchgeführten Stichwahlen den Sieg mehrerer ■jüdischer Kandidaten gebracht. Gewählt wurden u. a. die folgenden Juden: ■der ■Radikal-Sozialist Baron, der Radikal- Sozialist und frühere Minister Andre Hesse, die Sozialisten Spinas, Morel, Bedouce, Groc, ׳Ury, ■Grumbach, die Radikal-Sozialisten Berger, iLevy Alfanderi, Lerrnan, Linker, der frühere Minister ■Leon Mayer, der Demokrat George Mandel, ferner ׳Schumann (radikale Union). Von ■promineiiten Juden sind unterlegen ■der sozialistische Führer!Leon Blum, der Zionist Corcos und der Leiter •des Jüdisehen iNationalfönds in!Frankreich, Mirti.1. Frauen als Mitglieder der Synagogenvorsteherschäften in 'Berlin. (J. T. A.)!Der Vorstand der ׳jüdischen!Gemeinde ■Berlin hat beschlossen, ■den■ Frauen auch ■das passive Wahlrecht in die Vorsteherschaften der Synasogen zu geben. Di׳e Tätigkeit der!Frauen in den Synagogenvorsteherschaften wird sich allerdings auf die Betelligung an ■den Sitzungen und, .auf die Aufsichtsführung auf den Frauenemporen beschränken; Funktionen als Synagogenvorsteher an ■den Sabbat- ׳und Feiertagen werden sie nicht versehen. Keine!Keuessio in diesem Jalsre. Frankfurt a. M. ln Besprechungen, die im.•1Laufe des Monats Nissan zwischen dem Frankfurter Geschäftsführenden Ausschuß ■der Agudas Jisroel und dem Vorsitzenden des Wiener G. A. stattfanden, wurde beschlossen, zur Vorbereitung der Kenessio Gedaulo in allen Ländern Landes- Versammlungen großen Stils a/bzuhalten. ■Der Termin der K. G. ׳wurde noch nicht endgültig festgelegt. rätete nach ihrem Tode noch Cliaje Sara, die Witwe dies R. Benjamin S’ew Wolf Abeies, des Rabbin-ers von T’ab in Ungarn und starb, wie bereits erwähnt, am 4. Siwan 589 =: 1829. Von ■den Nachkommen des R. Simcha Bunim (aus seiner ersten Ehe) wird im folgenden noch aus- Jährlich die Rede sein. Vorher muß aber -noch des dritten Sohnes des Moses und der Gütel Giins namens Samuel Güns gedacht werden, der als Kaufmann in Eisenstadt lebte, aber ebenfalls sehr gelehrt Avar und als Mitglied des Vorstandes fungierte. Sainuel Sclilesinger-Giins . starb in Eisenstadt am i7. Ijar 595 1835 und schließlich ist noch die Schwester dieser ■drei Männer Sari, Frau des Moses Ahron Weiler, zu erwähnen, der ebenfalls Mitglied des Gemeinde Vorstandes von Eisenstadt war. Die Buchhändlerfaniilie Schlesinger. Der Ehe des Mattersdorfer Rabbiners R. Simcha Bunim^ Giins-Schlesinger entstammten mehrere Söhne und löchter. Von den Söhnen sind vor allem hervorzuheben R. Moses Schlesinger, Rabbiner in Filehne, einer kleinen Stadt im Posenschen, und später in־ Hamburg, R. Samuel Schlesinger, Rabbiner in Abraham (Ungarn), der ein Schwiegersohn des R. i Salomon Salman Mindszeut, Rabbiners von Margarethen, war und 5652 1892 starb1), und Akiba (Jakob) Schlesinger, dessen in Wien auf dem Währinger jüdischen Friedhof befindliche Grabinschrift wir hier folgen lassen: פארי חכמי סרער,נוGrünwaid ף פח נקבר מהיר״ר עקיבא בן הגאין מו״ה בונם איגר אב״ר דק״ס מ״ד. ער הגל הזה על המטמון בקבורתו קחש מרחם מצאת השמש בגבורתו; ישב כאהלי שם ובאהל תורה מגורתו בן גחל התר ומגזע ישרים מקורת ו אשריר עקיבא עניו ונדיב לחבורתז בשם טיב עלה לשמים בחצי ימיו בן נ״א שנים נפטר ביום ליד בעומר בשנת כת״ר לפ״ק תנצב״ה :Der 19. Ijar 5620 entspräche dein 11. Mai 1860 (Freitag), das Totenprotokoll führt aber Jakob Schlesinger, Rabbinats-Substitut aus Mattersdorf, Witwer, 48 Jahre alt, unter dem 23. Mai 1859 — ל״ד בעומר תרי״ט an. Die Grabinschrift, die ja ein Alter von 51 Jahren angibt, weicht also in mehreren Punkten von dem vielleicht authentischeren Protokoll ab. Interessant ist auch, daß Akiba Schlesinger, von dessen Funktion als Rabbiner sonst nichts bekannt ist, hier als ״Rabbinats-Substitut“ bezeichnet wird, während seine gleichfalls auf dem Währinger Friedhof ruhende Frau בילה — Barbara als Kleinhändlersgattin aus Mattersdorf, 40 Jahre alt, am 12. Juli 1852 כ״ה חמוו תרי״ב in Wien starb. Kinder dieses Paares sind Rosa, verehelichte Scheu in Baden, die Mutter des Wiener Rechtsanwalts Doktor Jakob Scheu, Emma, die Gattii! des Lederhändlers Abele (Albert) Deutsch in Baden und Mutter des bekannten Badener Kurarztes Dr. Samuel Deutsch, und Bunim, der als Chassid in Tab (Ungarn) lebte. Bele, die Frau Akiba Schlesingers, war eine Schwester ׳des R. Jizchak Deutsch, des Vaters des bereits erwähnten Abele Deutsch. (Fortsetzung folgt.) Zuschriften an die Redaktion. An die •geehrte Redaktion der ״Jüdischen Presse“ Wien! In der jüngsten Nummer Ihres geschätzten Blattes, im Feuilleton ׳״Dreihundert Jahre einer Wiener Judenfamilie“ findet sich ein Passus, an dem man nicht gleich- •gültig voriibergehen ■kann. Es heißt dort nämlich u. a.: ״Schon an!den Schülern ließe sich, ■ wenn es. eines Maß- Stabes noch ■bedürfte, die Größe des Meisters. (Rabbi Akiba Egers זצ״ל) erkennen. Wir nennen hier nur die ßekamitesten“. Es folgen nun,!mit ,Ausnahme von Rabbi Zwi Hirsch 1Kalischer, die!Namen von Professoren, Predigern ■und Philosophen, ,wissenschaftlich ■berühmten Männern, die aber in religiöser!Beziehung nicht mehr der alten Richtung angehörten. Es scheint dem geschätzten Autor ganz entgangen zu sein, daß die ehrfurchtsvolle Be-, geisterung,;mit ■der!die!Nachwelt noch heute zu dem großen Rabbi Akiba Eger aufblickt, nicht so sehr dem gewaltigen Geistesheros als ■vielmehr• dem קדוש ה׳ gilt, der :mit seinem ׳ צדקותund עוצם התפתו וגדולת תירתו die ganze jüdische ׳Welt erleuchtet hat. Dies ist ■die Ein- Stellung eines jeden ׳wahrhaften Jeluidi, somit der meisten ■Leser der ״Jüdischen Presse“ und. da hätte ■doch• der geschätzte Autor bei Aufzählung der תלמידים die, wie er sagt ״der Maßstab für die Größe des Rabbi Akiba Eger sind“, eine ganz andere Auswahl treffen müssen. Ist ■doch aus seiner berühmten Jeschiwah eine große erlesene Schar von צדיקי□ וגדולי חורה hervorgegangen, die eben auch Geist von seinem Geiste ■waren; ■die vom Autor zitierten Schüler hingegen, mögen sie auch die /Lichtgestalt eines Rabbi Akiba Eger ■nicht verdunkeln können, dürfen doch keineswegs als Maßstab für dieses .׳קרוש ה׳ מכובד herangezogen werden.; Hochachtungsvoll שלמה ש־ר