Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 5 (3.2.1928)
- Date
- 1928-02-03
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE Nr. 5 Sötte» sehen Gemeinde den Rücken wenden, Ihre Blicke au! die Zukunft und auf die Gesamtheit der ganzen thoratreuen jndenheit richten, die heute überall die Hoffnung hegt, daß es den großen Führern der Orthodoxie in Erez Israel gelingen wird, über das demoralisierende Hadern mid Murren hinweg alle thoratreuen Juden In Erez Israel wie einst am Fuße des Sinai In eine einzige thoratreue jüdische Gemeinde zu verel- «Igen. P. i Sorgfältigste Lieferung in plombierten Säcken von 3 1 Seck — 60 kg angefangen franko Haus, ebenso in Fuhren und Waggons 5$ JULIUS HABER Kohlen״ und Koftsgrofihandlung Nordbahnrutschen m 3. Kohlenhof Nr. 372-378 Wien, II., TaborsfraBe 8 Femapraehtr Nr. 41-0-J2 Das palästinensische Gemeindegesetz und die Agudas Jisroel. Frankfurt a. M. (J. U.) Die ״Jüdische ■Rundschau“ nimmt in ihrem jüngsten Leitartikel Veranlassung, sich anläßlich des Inkrafttretens der Gemeindeordnung in .Palästina auch mit der Stellungnahme der Agudas Jisroel zum Gemclndegesetz eingehend zu ׳befassen und schreibt u. a.: ״. . . In den! letzten Stadien der Verbanden tilgen ging die Hauptschavierigkeit von der Agudas Jisroel aus, die sieb gegen eine umfassende Organisation der palästinensiselten Juden wehrte, da sie dies als eine Verkürzung ihrer religiösen Rechte ansah. Die Aguda-Orthodoxie verlangte für sich!das Recht separater Organisationen, und da sie mit dem Argument der Bedrohung der Gewissensfreiheit opcrierte, das!bei den Engländern stets Eindruck macht, hatte sie auch gewisse Erfolge aufzuweisen. In Wahrheit hat das zionistische Judentum Palästinas niemals die Gewissensfreiheit bedroht, da cs nur eine weltliche Organisation erstrebte,- Innerhalb derer jeder Gruppe volle Freiheit ihrer religiösen Bedürfnisbefriedigung gelassen werden sollte. Freilich konnte aus nationalen und politischen Gründen nicht zugestimmt werden, daß von Staats wegen offiziell zwei Judeutiimer statuiert werden . . . Die Ag.uda hat eine Zeitlang Siegesfanfaren geblasen, weil das religiöse Prinzip zugrundegelegt wurde und auch sonst manche ihrer Forderungen berücksichtigt wurden. Zuiletzt jedoch erhob sie wieder einen Proteststurm, weil ihre separatistischen Wlünsche nicht -genau in der von ihr formulierten Form befriedigt wurden. Sie veranstaltete sogar am 1. Jätmer einen Trauergottesdienst (!) an der klagemauer und sandte von dort aus Protesttelegramme an den Völkedbiitid, das Kolonialamt us>w. Für solche tlieatralische Gesten haben wir kein Verständnis. Auch die Zionisten habön reichlich Grund, mit dem Gesetz unzufrieden zu sein, aber sie sind darum weit entfernt davoii, cs zu verwerfen. Immer wieder spielen die Zionisten die Rolle der wahren Mutter in der Parabel vom salonionischcn Urteil. Die anderen Gruppen wollen das Kind lieber zerstückelt sehen, als daß sic auch nur im geringsten itachgebcn würden. W!ir Zionisten wissen, wir müssen — wo es nicht anders geht — uns mit den Realitäten abfinden und lieber auf viele wichtige, sogar grundsätzliche Forderungen verzichten, nur daß das Kind am ׳Leben ,bleibe! Wir glauben, daß trotz aller Verstümmelungen auch dieses Gesetz lebensfähig sein wird . . Gegenüber diesen Auffassungen, so schreibt mau der ״Jüdischen Umschau“ aus agudistischen Kreisen, ist zu bemerken, daß hier dem unbefangenen Leser, wie so oft, wenn es sich um agudistische Dinge handelt,!bewußt oder unbewußt Sand in die Augen gestreut werden soll. Wir beschränken uns darauf, die gröbsten Unrichtigkeiten der obigen Darstellung zu rektifizieren: 1. Die Agudas Jisroel bat sich niemals gegen eine umfassende Organisation der palästinensischen Judenheit gewehrt. Sie hat vielmehr zwei Wege für eine solche Organisation vorgeschlagen: entweder eine alle jüdischen Belange umfassende Organisation, welche auf Grundlage der Thora auf gebaut ist, oder eine Organisation, die sämtliche strittigen Weltanschauungsfragen sorgfältig meidet und sich lediglich aiif wirtschaftliche und außenpolitische Gesichtspunkte 'beschränkt. Beide Vorschläge hat die Zionistische Organisation resp. der Waad Haleumi in den Verhandlungen mit der Agudas Jisroel zurückgewiesen. Sie wollte die Thora nicht als Grundlage anerkennen und sie hat ferner in ihre Organisation■ Rabbiimtc. Schulen, Schechita usw־. mit einbezogen. Es ist also unrichtig, daß ״das zionistische Judentum Palästinas lediglich eine weltliche Organisation erstrebte.“ 2. Es ist ungemein charakteristisch, daß die ״Jüdische Rundschau“ die Bedrohung der Gewissensfreiheit als ein Argument ansieht, welches nur bei den Engländern Eindruck macht. Die ״Jüdische Rundschau“ und die ihr nahestehenden Kreise scheinen weniger Wert atif die Ge- Wissensfreiheit zu legen. Wenn man diesen Begriff anerkennt, dann muß man schließlich immer denjenigen, welche sich in ihrem Gewissen bedrückt fühlen, Glauben schenken und ihren Forderungen, wenn sie — wie in diesem Falle — von nicht weniger als 7000 Familienvätern formu- Jiert wurden, Rechnung tragen. Das hat die englische Regierung getan und hat zunächst einmal jeglichen Juden in Palästina die Möglichkeit gegeben, weiter als Jude von der Regierung anerkannt zu werden, auch wenn er sich nicht der Waad-iHalcumi-Gemeinschaft anschließt. Der Waad Haleumi wollte aber seinerzeit, daß man in diesem Falle vom Judentum offiziell ausgeschlossen sei, und daß ihr dieser Wunsch nicht erfüllt wurde, das ist es, was sie so sehr verstimmt. Diejenigen Juden, welche sich nun dem Waad Haleumi nicht anschließen wollen, haben das Recht, sich zu eigener Gemeinschaft, zusammenzufinden. Der Unterschied zwischen diesen Gemeinden und den Waad- Haleumi-Gemeinden bestellt darin, daß letztere auf dem Zwangswege Steuern eintreiben können, und erstere nur freiwillig. Ob die Siegesfanfaren der Zionisten begründet sind oder nicht, brauchen nicht wir zu entscheiden, denn einer der prominentesten Zionisten hat es bereits getan. Herr Ussischkin hat anläßlich einer ״Siegesfeier“ in Jerusalem erklärt, die Zeit zu Feiern sei eigentlich noch nicht da: man soll doch zunächst ab warten, ob es gelingen würde, die heute dem Geineindegesetz gegnerischen Kreise zu gewinnen. Erst wenn dies möglich sei, hätte mpn das Recht, sich zu freuen׳. Er glaube nicht, daß das so rascli der Fall wäre. Aber auch die Aguda hat sich in ihren Aeußerungen immer von dem Gedanken bestimmen lassen, daß sogar, wenn sic einer! Parteisieg errungen habe, es ein unendlich trauriges Gegenwartssymptom ist, wenn im I־Ieiligen Lande Juden gezwungen sind, gegen eine jüdische, von der Regierung legalisierte Organisation zu kämpfen, weil diese ׳im flagranten Widerspruch zu dem in den Codices nicdergelegten und von den großen Führern der Gegenwart interpretierten Thoraibestimmungen steht. Sogar wenn ■die Agudas Jisroel restlos alle ihre Wünsche erreicht hätte, würde ihr Vcrantwortlichkeits- und Solidaritätsgefühl für Kl all Jisroel ihr genügend Veranlassung zu der von der ״Jüdischen Rundschau“ als ״theatralisch“ bezeichncten Trauerk'undgebung gegeben haben. Man möge sich doch endlich einmal auch auf zionistischer Seite mit dem Gedanken vertraut machen, daß die Zionistische Organisation kein Monopol auf Führerstellung in der jüdischen Gesamtheit hat und daß sie in Weltanschauungsfragen sich scharf unterscheidet von der Agudas Jisroel. Die Agudas Jisroel trauert nicht über Schönheitsfehler iri dem Geineindegesetz. Ihr ist das Gemeindegesetz keine profane Angelegenheit, sondern eine eminent religiöse. Dem Zionisten ist es ein politischer Akt wie hundert andere .auch, und wenn Politik FRANZÖSISCHE LINIEN VON HAMBURG, HAVRE, BORDEAUX, GENUA, MARSEILLE NACH SÜD-AMERIKA iimiiiitm BRASILIEN, URUGUAY, ARGENTINIEN KUBA, MEXIKO ill!!l!lltll!llllllllllllll!(ltllt!l)IIÜ COLUMBIEN inHllllllllHllllllllllllllllllillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllin VORZÜGLICHE EINRICHTUNGEN DER 3. KLASSE RITUELLE KÜCHE WIEN, IV., WIEDNER GÜRTEL 24 (GEGENÜBER SÜDBAHNHOF) die Kunst des Möglichen ist, so ist aber Religion den religiösen Juden kein Gegenstand eines politischen Kuhhandels. Darum mag sich der Zionist wohl freuen, wenn auch längst nicht all das in Erfüllung gegangen ist. was er sich von dem Gcmeindegesetz erhofft. Der Agndist kann trotz der relativen Berücksichtigung seines Standpunktes ״die Schmach der Thora“, wie sie leider in diesem Innerjüdischen Kampfe sich manifestiert, ohne bitteres Weh im Herzen unter öffentlichen Kundgebungen dieses Schmerzes Vorbeigehen lassen. Daß der ״Jüdischen Rundschau“ das Verständnis hierfür fehlt, ist begreiflich, sic sollte sich aber doch ■in Zukunft hüten, religiöse Kundgebungen zu beurteilen oder gar zu verurteilen und dadurch die vorliandenen Konflikte zu vertiefen. Oberrabbiner Kuck gegen das neue Die einmütige Ablehnung des neuen palästinensischen Gemeind'C'gesetzcs, dessen uujüdische Prinzipien wir schon öfter geißelten, seitens der gesamten Orthodoxie konnte 11'icht ohne tiefgreifende Folgen bleiben. Die graudiose Protestbewegung der thoratreiicn Juden in Jerusalern riß zunächst alle Mitglieder des unter der Oberhoheit von Oberrabbiner Kuck stehenden Oberrabbinats mit, die alle in öffentlicher Kundgebung gegen, das neue unjüclischa Gemcindegesetiz protestieren und ihre Getreuen zum Verlassen der auf Grund dieses Gesetzes geschaffenen Hauptgemeinde auf fordern. Man stelle sich mm vor ז das neue Gerneindegesetz sanktioniert endlich das von orthodoxer Seite von jeher heißumstrittene Oberrabb'inat, und im gleichen Augenblick eifern die Mitglieder desselben Oberra׳bbina<s gegen das Gerneindegesetz, ,das sie als 11׳ »jüdisch verdammen. Diese Tatsachen haben mm endlich' auch Oberrabbiner Kuck die Veranlassung gegeben, siel! gegen das neue G 0 m e i n d c g e s e t? zu verwahren. Es kam endlich, wie cs schon vor Jahren hätte kommen seilen. Der WTiad Leurni wollte noch im letzten Augenblick die Autorität von Oberrabbiner Kuck mißbrauchen. Spendet für den der Adas Jisroel, Wien, li., Nestroygassn 11 ספר אור פני משה־ מהגאון הנחל מוסת ההר ח משה טובי, מזונטהיים זצ״ל אכדידקיק האנוי והמדינה" ודא שאלוה וחשובות. mm ספר מנחת פתים מאת מהודר חנוך הכהן עחרעגטרייא זצ״ל הרב חדק מינכעו. הוצאת ודפוס "חרמון בפראנהפירט ע״מ. Zwei halachische Werke erschienen in den jüngsten Wochen in dem Frankfurter H e r m 0 n - Verlag, der bereits voriges Jahr zwei Bände der Responsen des Rektors David Hof.fmanns צ ״ ל T veröffentlicht hatte. Bevor wir auf die Würdigung der jüngst veröffentlichten Schriften einge-hen, möchten wir voll Freude und Genugtuung diese Tätigkeit des Hermon-Verlages hervorheben. Mau war in den letzten Jahrzehnten nicht oft in der Lage, über halachische Neuerscheinungen in Deutschland zu berichten. Kein Verleger hätte den Mut gehabt, halachische Werke, Response» oder Chiduschim auf den Markt zu bringen. Nun scheint es Gott sei Dank anders geworden zu sein, und diesen geänderten Verhältnissen trägt der Frankfurter Hermon-Verlag verständnisvoll Rechnung. I. In der ersten der oben angeführten Neuerscheinungen kommt Rabbiner Mosche Tuwje aus Sontheim, der Rahbiner zu Hanau, ein Vertreter der alten autochthonen, au/f deutschem Boden gewachsenen Thoraweisheit, zu W!prte. Rabbi Mosche Tuwje hat im württembergischen Städtchen Sontheim ׳bei Heilbronn am 28. Tewet 5513 (1753) auf dem jüdischen Friedhof zu Hanau, wo er am 4. Tischri das Licht der Welt erblickt. Sein Ehrengrab befindet sich 5591 (1830) als Provinzialrabbiner sein gesegnetes, tatenreiches Leben, bald 78 Jahre alt. beendete. Knapp vier Jahrzehnte wirkte er in Hanau und machte die Gemeinde mit einer blühenden Jeschiwah und einer weit über die Grenzen der Provinz hinausgeheudeu Lehrtätigkeit zu einem Brennpunkte des Thoralebens. Nach Hanau kam er im Jahre 5555 aus Leimen bei Heidelberg, wo er eine Zcitlang das Rabbinat seines ersten Lehrers und Erziehers Rabbi Naftali Hirsch Katzenellen־ bogen זצ״ל inne hatte. Er verließ die Gemeinde, die ihn in Ehren hielt, einzig aus den! Grunde, weil dort ei׳n Gemeindcmitglied am Sabbat sein Geschäft öffnete. Sein eigentlicher Lehrer, dem er die ersten Grundlagen und die unerschöpfliche Liebe zur Lehre verdankte, war der bekannte Rabbi Josef Steinhardt זצ״ל in Fürth, sein Freund und Studiengenosse Rabbi Mordochai Benet זצ״ל. Von Fürth aus ergossen sich zwei Strahlen nach Südost und Norden. Rabbi Mordochai Benet ging nach Nikols barg, Rabbi Mosche Tuwje »ach Hanau. Die ängstliche Bescheidenheit Rabbi Mosche Tuwjes konnte es nicht verhindern, daß seine großen Zeitgenossen einen Ebenbürtigen in ihm sahen, ihn mit Lob und Anerkennung überhäuften und seine Meinung in hochbedeutsamen jüdischen Fragen entscheidend in die Wagschale legten. Der ״Chatam Sofer“ druck!• seine Entscheidungen in seinem Rcsponseinvcrke zu ״Eben haescr“ (III, 15) lind an vielen anderen Stellen ab. Ebenso zitieren ihn und berufen sich in ihren Werken auf seine Meinung Rabbi Wolf Hamburg, Rabbi Hirsch Hurwitz. der Sohn des Baal Haafloh זצ״ל . Ferner R. Israel Lipschiitz. der בעל תפארת ישראל , auch Wolf Hcidenhe.ini 111 der GiitachtensammJ'Ung אלה דברי הברית die beim ersten Ansturm der Reform ■in Hamburg gegen die Orgel und die deutschen Gebete in der Svnagoge erschienen ist, finden wir Rabbi Mosche Tuwie neben Chatam Sofer, Rabbi Akiba Eger. Rabbi Mordechai Benet und Rabbi Jakob Lissa ז״צל. und seine Abhandlung zeichnet sich durch besondere ׳ Geistesschärfe und Klarheit in der Formulierung aus. Diese, ordnende und wägende Geistesschärfe kommt auch in den Response!!,*) die jetzt in feiner äußerer Aufmachung in dem H e r m 0 n - V e r 1 a g erschienen sind, vollauf zur Geltung. Dem rund hundert Seiten starken Buche voraus geht eine eingehende Biographie des stillen Rabbi, der bald hundert Jahre nach seinem Tode zu uns zu sprechen beginnt. An erster Stelle der Responsen finden wir das bereits genannte klargeistige und von zwingender Logik getragene Gutachten gegen die Orgel und Reform der Gebete. In bunter Folge wechseln dann die Entscheidungen, Gutachten und Abhandlungen, alle so klar und Übersichtlieh in der Diktion wie tief durchdacht und erschöpfend in ihrer Zusammenstellung. Der Vorbeter und Schächter einer Gemeinde ist in üblen Ruf gekommen. Rabb: Mosche Tuwje, um Entscheidung angorufen. stellt die gesamte einschlägige Literatur über den Fall zusammen und schließt bescheidentlich mit dSn Worten: ״All dieses rein ilieoretisch להלכה ולא למעשה , denn wie sollte ich von der Ferne die Sachlage im. einzelnen prüfen können?“ Die damals schon aktuell gewordene Frage der Sabbatumgehung durch '! eilhabersehaft eines Nichtiuden wird von allen Seiten behandelt und beleuchtet und erschwerend entschieden. Es folgen Fragen über die Konstruktion einer Mikwah und verwandte Dinge auf dem Gebiete des נדה” Gesetzes. In einer kleinen Gemeinde hatte in ausgelassener Gesellschaft ei« Jüngling einem Mädchen im Sctierz einen Ring überreicht und dabei die Trauungsiurmel vor Zen:.*־! ausgesprochen. Die Anerkennung der Ehe schien den Ehen! des Mädchens unmöglich mid sie wandten sich^ an den Meister in Hanau. Nichts läßt Rabbi Mosche TuWje in den Dezisoren, von Maimonides bis zu den jüngsten, bei Prüfung der Gültigkeit der Kiduschin außer acht und er kommt zu einem erschwerenden Resultat. Freilich sei der Jüngling zur Ausfertigung und Üeberreichung eines Get zu zwingen. Dem strengen Rabbi folgt der Menschenfreund, der nach einem Ausweg sucht, um Unheil von *) Erhältlich beim Verlag und im Buchhandel zum Ladenpreise von M. 3.50. Unbemittelte Thoragelehrte, die das Werk nachweislich zu Studienzweeken erwerben wollen,, wenden sich wegen Ermäßigung an den Verlag.