Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 5 (3.2.1928)
- Date
- 1928-02-03
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Bfovtaöirö vtfpfotnö povoleufe r!adlt post * tetegrato* v Bratislave dis. 41572111-20־. Zeftimgen vom Verleger versendet Journal expddie par reditear. V.kk, ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS! Redaktion u. Administration 1 Wien, 11.,Leopolds• gaise 26, 1. Stiege, 1. Stock. — Tel. 45-4-941. Tschechoslowakei! Bratislava, Postfach 140. Erscheint Jeden .Freitag. - Redaktionsschluss: Für Artikel Sonntag, für Nachrichten Montag. Abonnementspreisei Ganzjährig; Für , Oesterreich S 14 Tschechoslowakei tschech. K. 70, Einzelnummer öst. Gr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. Zahlungen für Oesterreich t PostsparuaasenamtWieu, Konto Nr. 13.458; für Polen: Postsparkassenamt Warschau, Konto Nr. 190.409; für Ungarn: Postsparkassenamt Budapest, Konto Nr. 50.170; für Tschechoslowakei: Postaparkassenamt Präs, Konto Nr. 53.386; für Jugoslawien: P08t8p.>Amt A gram, Ko. N 48.217; für die Schweiz: Postscheckkonto Zürich VH1. 4117 für Deutschland! Postscheckkonto Berlin Nr. 122.619 Mp. 5 Wien-Bratislava, 3. Februar 1923 ביה וינה-פחנפסבורג ייב שבט מרפיח!4. Jahrg. ספי איג״יות סופ״י־ים תוכו רצוף אהבה מכתבי קודש מגאוני גדולי הדור ראשי הגולה ממשפחות איגר־סופר העתיפה ועוד מגדולי ישראל אשר ערכו מכתבים אליהם וביחור מרבינו הגדול מופת הדור מרו עקיבא א י נ ר זצ״ל אבדק״ק פיינא והמרינה ומרבינו הגדול מופת הדור מרן מ ש ה ם ו פ ר זצ״ל חתנו אברה״פ פרעש־ בורג ומבנם רבינו הגדול מרן אברהם שמואל בנימין זצ״ל אבדק״ק פ״ב ואחיו רביגו הנחל מרן שמעון סופר זצ״ל אכדק״ק קראפיי. יכילו תורה חכמה מוסר הנהנות טובות משולמת בסיפורים נפלאים אשר חימר כזה במקצוע הזה עור לא הי׳ בעולם הספרות ונלוה אליו אילז ספר יחוס שתי משפחות אלו מרור דור כל אלה לקטו ואספו וחוברו לה יחדיו עם הוספות והערות יקרות רבות ונחמדות רב התוכלת בהרבה ענינים מאת בנם ונכדם הצעיר ה״ק שלמה סופר בהגמהראשבס וצ״ל אברק״ק בערענסאם והגליל יע״א Das jüdische Kind in die jüd. Schule! Spendet reichlich für die Talmnö-Thora-Volks׳ und Bürgerschule Wien, 11., Malzgasse 10־ I--—־ כשי (תחת השגחת הרב ד ישעי פורסט שיפשוהל) Erzeugt unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Oberrabbiner Jesaia Fürst (Adas Jisroel) Ueberall erhältlich! , tür die Dame Modenpalais Julius Krupnik Wien, VII., Kaiserstrage 111-113-115 Telephone 32-4-62, 34-4-29 Anerkannt Mes Spezlolhons Oesterreich Der grosse Auszug. Einmütige Ablehnung des neuen Gemeindegesetzes seitens der Orthoxie in Jerusalem. — Auch Oberrabbiner Kuk protestiert gegen den unjüdischen Geist des Gesetzes. In hellen Scharen verlassen alle thoratreuen Schichten cler Jerusalemer Judenschaft die unter der Patronanz des zionistischen W׳aad Leumi stehende, von dem neuen palästinensischen Gemeindegesetz als Hauptgemeinde konstituierte ״Kenesses Israel“. Es ist keine bloße Aeußerlichkeit, daß in der großen Propaganda für den Austritt aus dieser ״Kenesses Israel“-Gemeinde dieselben Schlagworte verwendet werden, die wir jetzt allwöchentlich aus der Sidra vernehmen und auf ■den Auszug der Kinder Israel aus Mizrajim Bezug haben. Es wäre •eine neue ägyptische Knechtschaft, wenn man es ohne Auflehnung ertragen müßte, daß man in Erez Israel, in Jerusalem die jüdische Gemeinde nicht mehr auf den Prinzipien von Thora und Tradition errichten will. Es wäre irrtümlich zu glauben, daß bloß der unter . der Einflußsphäre der. Aguda .stehende Kreis der JerusaJemer Juden' ,’an diesem großen Auszug teil hat. Alle rabbinischen Autoritäten, mit Einschluß von Rabbiner Kuk, haben einen flammenden Protest gegen die neue Gemeindeverfassung feierlich verkündet und zum Verlassen einer, auf solchen Prinzipien aufgebauten Gemeinde aufgefordert. Alle Leiter und Führer der Thoralehrstätten und Wohlfahrtsanstalten wollen von der neuen Gemeinde nichts wissen. Die ״Neutralen“ und ״Gemäßigten“ die sich bisher ängstlich von jeder politischen Aktion ferngehalten haben, stehen jetzt an der Sptize der Austrittsbewegung aus einer Gemeinde, deren Existenz sie alle als Schmach und Schande für das Judentum empfinden. Die politische Folge dieser einmütigen und überwältigenden Austrittsbewegung der thoratreuen Juden Jerusalems ist unausbleiblich. Die palästinensische Regierung muß auf Grund dieser elementaren Kundgebung der thoratreuen Judeuheit zur Einsicht gelangen, daß die Vor- Steilungen und Proteste der Agudas Jisroel keiue bloße Geste, sondern der wahre Ausdruck der Gefühle von zehntausenden thoratreuen Juden des heiligen Landes und der Millionen außerhalb desselben sind. Wie nach 1dem Auszug aus Mizrajim alle Völker von der Freiheit des jüdischen Volkes Kenntnis nehmen mußten, so wird der große Auszug aus einer auf nichtjüclischen Grundlagen aufgebauten Gemeinde hi Jerusalem bewirken, daß all jene, die bisher die Existenz der Orthodoxie und ihr Lebensrecht geleugnet haben, es zur Kenntnis nehmen müssen, daß das thoratreue Judentum lebt und leben will, nicht nur in den anderen Ländern des Exils auf der Welt, sondern auch im heiligen Lande. Die Einigkeit des jüdischen Volkes nach | dem Auszug aus Mizrajim dauerte nicht allzu lange. Sobald es einige Tage nach der Abschüttelung des ägyptischen Joches irgendwelche Entbehrung erleiden mußte, da murrten auch schon viele und haderten. Auch in diesem Punkte scheint der heutige große Auszug in Jerusalem an jenen a׳us Mizrajim zu erinnern. Die Einmütigkeit der thoratreuen Juden besteht nur in dem Verlassen der Gemeinde, deren Oberhoheit sie als das Sklavenjoch Mizrajims empfinden, aber wenn es darum geht, die eigene Gemeinde zu schaffen, wenn es darum geht, der englischen Regierung den neuen Weg zu weisen, d0h sie bei Abänderung des nunmehr unhaltbar gewordenen Gemeindegesetzes einschlagen müßte,; da finden wir leider eine bedauerliche Zersplittern ng, welche das. thoratreue Judentum um die Früchte des großen Sieges bringen könnte, der in der T a t s a c h e d e r - A b 1־ e h n u n g des heutigen Gemeindegesetzes besteht. וילבו Sie murrten. Keine einzige der vielen orthodoxen Gruppen, die aus ■der offiziellen Gemeinde austraten, will irgendeine Entbehrung auf sich nehmen, will auf irgend ein Recht, das ihnen zusteht oder von dem sie glauben, daß es ihnen zusteht, verzichten. Sie murren und hadem und es könnte —, wenn sich alle Kreise der Orthodoxie in Erez Jisroel nicht rechtzeitig besinnen — der Fall eintreten, daß sie nicht imstande sein werden, die große Kraft der Orthodoxie in dem positiven Aufbau einer ei 11 heitliehen, auf den Prinzipien der Thora und der Tradition auf gebauten Gemeinde zu zeigen. Wir haben den Kampf um das Gemeindegesetz in Erez Israel, an welchem Agudas. Jisroel einen solch hervorragenden und rühmlichen Anteil nahm, niemals für eine innerpal äst ■ine 11 sisehe Angelegenheit betrachtet, wie Erez Israel überhaupt nur als Herz des jüdischen Volkes im Zusaramenhang mit dem ganzen Volk betrachtet werden kann. Es war immer die selbstverständlichste Sache der Welt, daß. unsere Brüder aus Erez Israel mit ihren Sorgen und Wünschen an uns, an alle Juden in der ganzen Welt sich wandten und wenden. Ebenso selbstverständlich ist es aber, daß in diesem 11 i s 10 r i s c 11 e n Augenblick wir, wie alle.orthodoxen ■Ju-dc.n in der Welt, uns an unsere Brüder in Erez Jisroel mit dem Wunsche wenden, mit der Bitte, mit der Aufforderung, daß sie, In dem Augenblicke, da sie einer unjüdi- Der Kauf einer Perücke ist eine Vertrauenssachel CÜMmsäaflifge! Frau! taufen, wollen “ Othmar Schifft neu erschienene Medeausgabe haus THMß I3F HlFfMi e fe rtv^seit Jahrzehnten in Material die besten, in Mode die geschmackvollsten und im Preise der Qualität und Ausführung entsprechend billigsten Pdücken. Die vornehmsten und elegantesteng orthodoxen jüdischen Damen aller Weltteile gehören zu den anhänglichsten Kunden Othmar Schiffs. 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