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Jüdische Presse · 1926-05-28 · 22 (28.5.1926) · p. Seite 164

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
22 (28.5.1926)
Date
1926-05-28
Page
Seite 164 (sequence 4)
Language
German
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Seite 164 .11 יסודי התורה . Die Leitungen der iKrutben-Religiortsscbule weiden ani geradesten־ durch׳ "den i.ri dieseto Schuljahr durchgenonwheneri LeÄäl(: ־ f. Klasse; gefeilt' irt. a)־ und . b)-Gtt»p|ften. Lehrstof! Glinpötie ,a): Die .FiiSel, ®äauflges 'Lesenaus tfehi. ןןלןף. Chumlsch: Vom 1. bis zum 3. Schöpfemgstage. Geschichte; Der• fortlaufende WochönabsclMtt, I •Dünim■: Betreffend das /ÄufsfehänS) Hände- •wäschens, des bß'sdedegens und!über ש׳ 1יו״ט> Sämtliche Vor: und: Nach ברכות grösstenteils auch Ueibersetzen, Lehrstoff Gruppe b): Geläufige® Lesen aus dem סדור' Chumiscto: Die ersten ,zwei סדרות aus dem 1. Buch Moses. Sonst wie irt Gruppe, a). II. Klasse. LehratoM: Siddur: Uebersetzung vonברכות ׳ השחר,ברפות הת^רהיש^ןג!und das ganze Tisch- und Nachtgebet Öwmäsdi: Das ganze ספר בראשית. Geschichte: Wie in der I. Klasse, jedoch aUsführfidbdY, Dinim: Die Vorschriften vod ׳שבת, von Fest־ und Fasttagen iirtd• vom Mörigengebet. Itt־' Kfässä. Lehrstoff: Üeböf'sötöühg des »f\ספזל שסו יון^שע עגלת ’רות DMim: קצוירש״ע• vonסמןל״ה<לס״א ׳ ferner Dinim Vön דנ1כהי'^רי6,:6סח:: Difcd'iik: lÄstohe'' Geschichte. : Ueberseteüiitg der שמונה %ה von Woohenfaigeh ithid IV. Khssö, Lehrstoff: Gtomisch:^דנ|ר ^D^Uebei^Ming von שופטים und אבות ^hsGemoroh1:מ׳ ביצר!לף3״ה Dtoäm IWlje in der 3. Abt. (!Mur ‘wefden die; DMaifh* in dtösef Klasse eingehender behandelt.) Bibi. Geschichte. Dikduk: Aus dein Gebetbuch: הלל, שמונה עשרה מראש חרש ' - v. Klasse. Lehrstoff: Gertiöfttö: £צב^צןצויעהלףליד זלף Jede Woche die laÄfe'nde עם רש״י rnihÖ! Öinih׳i' vtotö Äri!f,an׳g «des קצור שיע עד כימן מ״ח., Diikduk: Fortsetzung in to^toö#. ־ VI. Klasse. Lehrstoff: ביצה n3t3b von AbSäng bis לףט׳ץ!mit רש״י. Diihrtm: voh allen Festufid• Fasftatgen des Jahres. Von שבת Uftd von täglichem Gebete. Wöchentlich die!פרשל רש׳)י1[ש als abäh die zugehörige הפט׳ Diikidirk: Das Hauptwort und. ZeriitrW־. Hebräische S'ehreibübtitiigen. •W. Klä&e. Lehrstoff:גיטץ füDD vom, Anfang bis *לף'כ mit רש״י. Dinim: V/öchentltobe ,ÖfaDI פלשה עם לש״י. Dikduk: לברי מוסר• Hebräische Schreib Übungen. viii. Klasse. Lehrstoff: מסכת חולין'מרףיצ׳ עד קס״ג und vom Anfang bis דף ע״ח mit רש״י urtd stellenweise auch .mit תום׳ Anteselrldem חומש עם רש״י והפטי iind Öik'duk, Dinim. .und aM י י .מוסר ספר פלא יועץ büMä&ufef Kurs. Lehrstoffe משני סדל מיעל נשים h. itoib נזיקין• b'te ersteh zwei סדקים äu$ מסיצנו! בלא לתרא Ferner vöfi.דף צ״’ט בין הע/׳יי . Gdhz h!ר י i fi מ ס כ,ח Der פרס.ז in. ׳מסכת כתובלת und mit פרק האשה שנת &למלה ׳ .עם .5ש״וי ותוספיול! Als מןי0ר würde die erste Mäiilt'e des פלא יועץ י *b durchgeribirriimeh. iÄls bihim קצ^ל %ע . vom. Änifahg.׳. bis Ende'לול15ת 1בךכיר. Dikduk: Hebräische Schreibüibüngen. In di'eseim Küris ist äiibW die Methiddie', des Se,ibsfielrfehnieins Unter Aufsicht des Lehrers elngeitiihrt, urid haben die Schüler fast ganz allein folgenden Staff du rchge arbeitet: ביהל סל^כ״ד *bö ibis ׳Btfde. Gna,z מסכת מגיל^ז לסלש״ו ות׳. Äiisserd'cm jede Woche die פרשה (& רש׳'י והפטורה׳. Schon die!Menge des Gelernten. beweist, dass die Jesod Hathora eine .wahre Pflanzstätte.unserer יחולל! הקלושה׳ ist •und dass sie mit Recht der Wiener Orthodoxie zü^’Stol^e^iihd ^ü!hj! deliideh. Mütter“ '»zu; SÜhoitrdtts *Geleitwörr Sahdor!Wdffs lMi?eT ’dem Leser wertvolles. Wenn auch daraus Zunächst die Liebe zur heimatlichen Erde Spricht; So we'iSs ■uns Sahd'or ■ Wölf zu überzeugen,, dass dieser ׳Publikation, welche eigentlich •mir ein lokales Gebiet bebanäelt, eine ällgemeine Bedeutung zukommt. Wollen Wir zürn Teile Söridor Wollf selbst roden lassen: ״ . Das Büch. behandelt das pulsierende Leben, wie es sich aus den •Protokollen der Gemeinde (dem ,,Schwarzen!Buche“) ünd aus auf ׳uns gekommenen vergilbten Pergamenten _ Und Papieren darstellt. Doktor Wachstein hat die Materie meister• halt in Ihre verschiedenen Bestandteile zeirlegt. so dass sie,, 'dergestalt geordnet, die Lektüre ausserö:räentll׳d1 erleichtert. Alle Einzelheiten des Lebens und TreibeÜS irn «jüdischen Ghetto durch nahezu ein Vier’teljahrta'use'iid, ״ erscheinen vor unterem geistigen Äuge. Man׳ steht, wie •Handel ׳und WartdCl. geleitet durch weise und gerechte Führer, geistliche und weltliche, vor sich s׳eiht, *und wie diese Obrigkeit es versteht, ,die ‘Achtung vor dem 'alten Gesetz und den Vorschriften der ׳Rebgiön durch־ ,züsetzen,;£1'üch solchen widerstrebenden Bürgern •gegenüber, die;e.inem bavöirzugten Stand oder Rang angehören. ■Es war e׳!n Wohlgeord'hetes Gerneinwesen, in dem in ■seiner!Blütezeit, ,im 18. Und1 auch noch im •19. Jahrhundert, bervorragende ■Volks־ genossen Deimatsrecht zu erw׳erben trachteten. Wir können mit Stolz auf die Vergangenheit unserer engsten Heimat ׳zurückblicken, deren v i efiih und er tjäli r i g e Existenz alle Behauptungen, dass'Juden sich nicht selbst regieren können, Lügen ׳straft“ . . .׳ ,H׳s (Eisehstadt) Ist ja mit seihen meligtosen annd. kariitativen Ein־ richtungen auch ein Musterbeispieil für den Aufbau vom •städti־ sghen Siedlungen im Heiligen Lande. Wir sind!bei all unseren technischen ',Fortschritte״ nicht so weit, dass wir leichten Herzens hilf׳ ־unseren Besitzstand an alten ׳Kulltutrgiitern 'verzichten könnten. Das moderne Leben hat schön zu viele Verbedungen mit der Vergangenheit vernichtet und so viele •’Menschen entwurzelt. Hüten wir uns ׳darum, dort, wo die Tradition noCh itriversehrt erhalten' ist, ■die ■Axt ׳an •diese Wurzel yöh ־Glück und Zufriedenheit .zu legen 'Es wäre zu •traurig, Venn es hidht■׳gelingen würde, die Gemeinde ׳Eisensladt zu ,retten“. D.liese Hetzten ■Worte, di׳e 'von־einem Manne stammen, dem Weltkeinitnis ״nicht abgespr'ochen werden kann, könnten ebenso in ebem ''Mussar-Sefer stehen. Mögen diese ׳Worte von den Bewohnern Eisenstadts, und insbesondere von jenen, welchen die Führung 1dieser Gemeinde •'anvertraut ist, beherzigt werden. Was Sandor Wolf ,in ׳seinem Geleitwort 'gelmgt, das vollbringt Dr. 5Bernhard- Wächstein ■im •Werke selbst. Fäden י vom Lokalen zum Allgemeine n 'zu spinnen. •׳Wenn unsere Leser• dieses Buch aiufscHliagen werden, so werden •sie so manchem Manne von bevorzugtem Range ׳begegnen. Da .ist vor allem von Rabbi ,Akiba Eger (dem 1jüngeren) ‘ die Rede! Ais Rabbi* Akiba, ein Sohn Eisenstadts. noch in Friedland amtierte,'ergeht an ihn bei Lebzeiten des. Rabbi Mächl b Ascher Lernmel Glogau die Aufiördärung^ das Rabbinat in Eisenstadt zu bekleiden. Wahl halte Rabbi. Akiba die ernste Absicht, dem JÜDISCHE PRESSE Nr. £2 *»aitairt m : onscrtWAur >1׳_ Wten, 11., fäbar>sfräaiS6 Nr. 8 ^11^45 ׳-f-Ä• ■ TelejJhdn 4iW14־ Taschtier-Ledemätm \md sämtliche flei&erequUiten Sowie Luxus-Lederwüte* Milet Art. h Ruhme •gereichf, denn überall', auf altenn^^ des In- und Auslandes, zählen umlsere Schüler, wenn sie alle Abteilungen der; J׳esod Hatihora mit Erfolg absolvierten, zu• den Besten. Die; meisten׳ köümert ‘ sogar dem שעול ■ahne weitere Nachhilfe . mit! Verstäniiüis folgen!. . ׳ li! ' " in. Mädchen-ReligJonsschule. Eimen besonders tgicihtigen Bestandteil!. der Jesod . Hathona bildet die: aditklassigSe Mädd1e’n-,ReM׳gionsschule. Auch bei diese!• Gruppe lassen wir vorerst den dufohgenomme'nen I: Lehrstoff spreohen, deim^ ,wahrlich niidhts spricht für die Wich־ tigkeit dieser. Abteilung eine, beredtere Sprache, als das in diesen; acht Klassen Gelehrte. ' I. Klasse. Lehirstöff: Hebräisches Lesen. Van den Anfangsgründen bis zürn vollköffiirnetten Lesen. Uetbersebzen der Segens-; Sprüche über das Wasdheb der Hände, vor dam Genüsse des Brotes, der Baum- und Erdfrüdite usw., ferner des. I. Absatzes des Sdhama-Gebetes. II. Klasse. Lehrstoff: Hebräische Leseiibüngen, Morgen-, Abend-• ünidi Naohtgebet für Wochentage. Ferner Gebet bei Eingang des Sabbat. •Uöbersefczen, der Segenssprüohe, vor dem Genüsse von! Wein und ׳ anderer Getränke, vor dem Genüsse einer neuen,Frucht sowie Segenssprüche nach dem Genüsse von Wein und Mehlspeisen׳, Segemssprüche über Naturerscheinungen. Tischgelbet I. bis IV. Albs. NäChtgebet uhd den grössten Teil des Achtizahngebetes. Hebräisches Sohfeiben■ und habräiische Gfammatilk: Der bestimmte Artiikel, Bildiung der M&iinzahil’bei ■männlichen ilnid weiblichen Wörtern. III. Ktasse. Lehrstoff: Hebräische ׳Leseülbuingen: Gebete ■für• die Festtage, Abenid-, Morgen-, MusSaf- und׳ Minchägebet. Ueb er setzen. Fortsetzung bis.. Schluss des Achtzehngebetes. fenrier Abendgebet für Saibb. nhd Hällelgebeit. י ם D ׳..עלהני. Cfi1a!n׳uka ü. Piirim, die Teifilah *für'Möiigöiigelbst airti שבת, sowie תפלת מוסף. Hebräisches .Schreiben, hebräische Grammatik, .das!persönliche und besitzanzeigende Fürwort.!־’.■' IV.: 1Klasse. :■ ■;Lehrstoflu!׳Hebräische ' •Leseüibungen:• ״••Did Gelbete für den Neujahrs- und•' ׳Versähmmgstag; Uebersebzen: Die תפלה für die Festtage; Die;Bussegebete (אבינו מלכנו) für die Bussetage. Ueibersetzen des Pehtateüdh. I. B. M. vomKap. 1—38. Habräisdhes Schreiben, hebräische Grammatik: Das Zeitwort ׳in . der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft :in der tätigen Form, bei regelmässigen ,Zeitwörtern. Söhliobe Fürwort, das ^aüptwort undrdas Zettworf.^Dtolmi :Vom שלש רגלים, ר״ה וילב. Aussendam• die Besprechung der 'FCst־ und Fasttäge, , der Wodiei^bscteitte ^um^ der. Sptikhe , der ' Väter, die in allen1 Klassen /dufchgemartirtien ,Wörden. Jüdisch Schreiben. Aus ■der ■Gescbichte voh dar־$chöpft»ng!zmir Teilung des Reiches.! . ’.. . . ' ■ < VI. Klasse. Lehrstoff: Uebersebzung aus der תפלה van!יהי בכור bis תר1גז m. Die Teffiiias שחל׳ ומוסף von den 3 Festtagen, Uebersebzung aus dem 2. Buch Möses. Heibräische Grammätik: FortsetZungd.es Zeitworts. Dinim: des täglichen Gebetes ,und der. ב ל כ ו ת Biblische Geschichte von der Teilung ׳des Reiches bis zur Rückkehr der. Juden aus Babylon. Jüdisch Schreiben. V1L Klasse. Lehrstoff: Uebersebzung aas der ׳חסלה Von ויהי בנסוע bis מנחה ומעריב — .עלינו ■von Wochentagen לכו נתנה, מעריב; שחדיח* מוסף ומנחה von ברכת החלש׳ .שבת Uebefisetztifog aü® dem 3. Und' 4; Buch Möses. Hebräische Grammatik: Unregelmässige Zeitwörter. Diinim von Schdibbos. Biblische Geschichten vort Rückkehr der Jaden aus Babylon bis zürn רס״בם. Jüdisch •Schreiben•. Lesen von תחנה und שמחת הנפש. VIH. Klasse. Lehrstoff: Uobersebzamg der תפלה vöin ח1ש השנל. ויזם בופל •utid ieibi«« פעסוס aus dem מחלל ׳ Üebersetoung aus dem 4. und 5. Buch Moses. Wiedefhölüng aller• bisher genommener. D.in׳im und selbständiges Einüben von Dinim aus ׳שמחת.השפש Lesen:!תקנה, שמחת הנפש Hebr Grammatik. Jüdische Geschichte vom רמבםי bis zu unseren _ Tagen. Wer diesen Lehrplan ' gehäu betrachtet, wind zu der klaren Erkenntnis kommen müssen», dass die Jesod Hathora auch für die jüdische Erztohühg Und Belehrung der!Mädchen im aitsreichendsten! Masse Sorgt. Diese werde 11 ' in unserer Schule zu bewussten unid wahrhaft religiös dehkeiiiden. Jüdinnen in solchem Masse erzogen, Wie v/:ir es sonst selten finden. Es ist erfreulich,׳ dass in unserem Kreise •das Prinzip, dass auch Mädchen einer Belehrung und׳ jüdischer Erziehung ,durch' die Schule■ bedürfen, sich Geltung verschafft hat. Vom 3. Löbens-; jähr bis zum Besuch der Jeschiwoh untenweiisen Wir Unsere ' iKrialben ln ÖW תורה לקל׳ ויראת. Vom 3. Lebensjahr bis zürn Verlassen der Schule, al^o bis zum 15. Lebensjahr werden •unsere Mädchen in יראה. ibelehrt,■ eine• Einrichtung, dör viele Hundetete von! Knäbetl und ׳Mädchen ihr jüdisches Wissen, ihre jüdische Gesinnung zu verdanken haben. Derzeit besuchen 412 Knaben und Mädchen ׳unsere iÄnstalten. Fast 'alle würden ohne der Jesod Hathora bar eiihes ■gruii13li.älien jüdischen Wissens sein; jä sie wüiden: kaurii die wichtigsten־ , Vorächriften. unsere r ח(רה kennen, ..denn , von diesen ,41Ö.:Schülern 1ih׳d׳'S0hülerf1nnen besuchen1 •mir :42, also ein verschwiindedd kleiner ■Teil, eine, jüdisehe Astalt, wo .ihnen'!mehr jüdisches •Wissen« aüs in dem staatlichen. L^dl־t1pl־a3rwiird;*• Wir konnten auch "deshalb diese schonen 'Erföilge .'erzielen, weil ,ja bei ,uns ־leider Schüler bei der 'Aufnahme Igeprüft: und:nach seinen Vorkenntnissen, abgesehen von - seinem Alter, und von der Klasse, die er in der profanen Schule;besucht, eingeteiit wird. Es ist also von vornherein ausgeschlossen, dass Kinder mit unigteichr mässigem Wissen bei uns in eiine und dieselibe Abteilung kom- . V. Klasse. Lehrstoff: L Uebersebzung. ׳aus der Teffiilah von'Anfang bis יהי כביד und Hallel. Uebersetizung. aus de׳m. I. Blich Moses-vom Kap. 38 bis Ende. Uebersetzung a׳u׳s■ der הגדה, מגלת אסתר,;מג׳'לוח., Hebräische' ׳Grammatik: Das permen׳ würden. . Besonders viel trüg Sr. Ehriw. .Oberrobbiner Fürst .durch häuü!Äe und genaue’■ inspektiCnen unserer Sahule׳־ zum ,guten Erfolge der ״JesodiHatihora“' bei. '׳Sr. Bhrw. ^^.,d^s’׳ ■'^ferfen;s!ein׳ö ■■■■■■■■■■MB■■————I—B—W—HPi—WPt , Riife''Izu ׳!folgen, •üöch die' FriefdÜlnider Hessen ihn nicht' ziehen. Mag sein׳, dass ihn 1Rücksichtnahme auf die alten, noch amtierendeh Rabbiner bei ,seinerendgültigen Ablehnung leitete. Es blieb ׳ihm Vorbehalten, an Posen-das Thorastudten zu verbreiten ׳••und hi religiös sturmi>ewegten Tagen : dort die Fahne der• •Tradition hocftzühalten. Wie hätte <sich aber das Leben ׳Eisenstadts gestaltet,, wenn׳ dieser Mann •die Geschicke Eisen- Staats •geleitet hätte? Der später, ’Ende 1821, nach. Eisenstadt ■berufene 1Rabbi 'Mosche 'Perles, •gleichfalls eine• hervorragende Persönlichkeit, musste •sich entsChliessen (1840), die Stelle zu Verlassen. Wäre '•:es Rabbi' fegfcr.!ähräSch ergangen? Immerhin muss ■man sagen, ׳dass Eisenstadt Männer von ,Bedeutung •als Rabbiner besass. Es wiird für unseren Leerkrels von ,Interesse seih, ein Faksimile •׳der ׳Nam^isfertigung Akiba Egers (S. 552) ,und Seite ■d&7 •׳das!letzte Wärt »der■ ׳Namensfiert׳i@ung :in v׳e!rf grössetrbar Form ׳zu sehen. Unter ׳demjenigen׳,!di׳e säi.oh mm die Aufnahme in den Heimatsverband bewerben, begegnen .wir!Rabbi Akiba Egers Schwiegeiisohn, Rabbi Mosche •Sofer. Ein Austausch!der geistigen Güter•, vollzielht sich,. Eisenstadts Sohn wird׳ der ,geistige׳ Führer ״des Ostens Deutschlands .,und der Sohn ' •Fränkfurt!a. Mains •wandert nach ‘dem Gebiete südöstlich von Wien, '•nimmt auf die ,religiöse; ■Entwicklung ,Ungarns (,inklusive des heutigen Burgenlandes) hervorragenden »Einfluss. •Es :über-, rascht Uns •nicht, dass 1Eisenstadt ׳diesem Manne!!das iHeimali- recht verleiht. ־Die Begründung, seines Gesuches wird für richtig ‘befiitndeh und die Bawilfeung, wird mit der. Erklärung erteilt, dass sie ■einem der berühmtesten Gelehrten; •der . ־Zeit gilt. Es ergibt sich eine ׳Gelegenheit,;wodurch sich Bilsenstadt veram ״•lässt ‘*sieht, diesen Gelehrten dm Einverständnis ,mit ■dem . Ortsrabbimer, dem oberwähnten Moses Perles. um!ein Gutachten anzugehen. iDr. Slmcher ben Ghaja Sarah Aronsohn. Bücher. , , Edgar Dacque — Urwelt. Sage und Menschfielt. eine .na;t1u׳rhis׳torisah-1T!ataphysiscihe Stiud'ie,2 ׳. Äufilage, ,,Druck ־und Verlag R. OldenbaurgHMünchen. .•1934. 330 Seiten; ׳ ' Die Schöpfungsgjeschiohte der Bi'bel (befriedigt die modernen Naturforscher nicht:; Sie suchen , die Entstehung des 'Menschen ״wisseinsc'häftlidi“ gu ermiid •begründen. Bisiher ,hat aber diese ״Wissenschaft“ nur ׳Hypothesen aufsbellen können. Daoquös Werk ist ein * nicht ־uninteressanter Beitrag zu'dieser Geschichte •der Hypothesen. ,'י Von •den Sagen •und Mythen mit ■!ihren Drachen, Lind- ■Würmern.•und ׳amderen Sohredogiestalten, die — ,obgleich die- selben vom ׳Verfasser als: Stützen seiner ,Hypothesen herangetzoigen werden -und den weitaus grösseren' Teil des Buches 'auslfü'llen, *kann füglich abgesehen werden. Das'eigentliche ׳ toteresse - ׳des Lesers;ketuzemfriert sich ־ selbstverständlich auf die Lehre von der ׳ Abstammung des Menschen. (Die Darwin-Häckelsche Des!ze!:1den׳ztheofle wird im Sinne Hermanri'':Klaatsc1h.׳׳ dessen Anbetiten auf - dää: WfehdWdfS Buches m׳ass!gelbend׳e:n »Einfluss .übten, abg׳e,1׳eton•:. Die Äffen, m!2!int•!Klaatsoh, hiäben das auszeichnehde M!e!rkmal: der Menschen׳ h a n d schon rückg!e1bi׳M׳et ■oder gainz verloren. ׳Hierin ist. der'Mensch ׳pr'lmitiiver.geblelbeti, kaärn also :nicht von jenen äbige,leitet werden. Der ,Menschen f u;s s erscheint •ails ׳ ־Rückbilduing aus•.dem Kletterfuss — der!Menschenalfifentypus ha: mit seinem1 Fu^. einen, so einseitig .fortgeschrittenen' Zustand . schon erreicht, ',,dass, er als Sei׳t eniziwfed'g ■des :Mensohen- .tmrns. ,nicht aber als S t a m1־h Va t er;dies Manschen erscheint. •Zu demselben Ergeibhiis ׳führt ׳die' Betrachtung ,des G e!b i!s׳s'e s. ebenso die S c hä!d e f'ibü 1 d!u h ׳g. Sollte die׳ D,e s ׳z e n ■d e n ztheorie Hädosls •Geltung haben, so müsste der Mensch aus irgend einer' Tterform ohne• ,die innere ’Poterrz au! einem ׳ ‘Menschen,• •also rein;züfäll'g :geworden sein(. Wo wäre ■■das, was ilm amsmacht, hergekommen?. ׳Aus sich *selbst? Was ,wäre '׳,dieses. Selbst? öder aus dem; •Nichts?. Die ׳•DeszaidewztJiecwie schuf einen hyipobhetiischen ■ Sbamtmlbaum der Lebewesen,׳ 'dessen Ehidglied •der ׳Mensch 9ein söll.;Bine ■mehr oder ״minder grosse GieichheCt den Arten und Gattungen wurde für den uhmittelbaren•' Ausdruck ihrer engeren' oder' weiteren Blutsverwandtschäft angenommen. Diese 'Reihung stimmt aber nur •selten!mit 'der igeölogischen Zettlfolge ׳ übe,fein. Damit Wäre ׳Darwin-Häckel abgetan. Was nun? (ftn . Gegensatz.• zu ־׳ Hackel, ,,meint ׳'der Verfasser, lernte . man bald ■die .'Begrilflte: Glelcheit, Äehnl'ichkeit, Formveriwainidtes von, idem -Begriffe der ' i׳n׳n׳er/׳lrch Verwandten trennen, welches'in.,‘der Könpergestalt׳'nicht immer seinen Äuäd'ruck zu finden brauchte. Die Erdgeschichte zeigt!uns tatsächlich 1fe.s•: . •gegebene Grundt ypen,;die. frei nebieneinandier . stehen, .ursd dass die. nebeneinander bestehenden' Typenkreise :in kanvergenter Weise ein,•gleichartiges Aussehen ihrer Gattungen, oft gleidiartJge •.einzelneOrgane •gewannen. . : :Wir■׳.sahen ,somit:ein Gesetz der ‘׳ZeitformehlbiId׳m}g,-tiIe sich in •:festgegebenen Grunldtypeii• äus׳sert, ein •Gesetz, wonach ' in bestimmten Zeibepocihen .,bestimmte .Gestellungen .und .Ojgane ׳ beft den •verschiedensten Typen. zum V»ofscheinkommen. Uirid eben •dieses Gesetz hat Hackel ־zur Entwicklung einer. Stammbaumgescihichte verteilte:, der :zufolge •die Primaten (Affen) als ■ Ahnen ■des Menschen ersdhelnen. Wir. aber ,sehen,■zwei ve rsch'ii'edeneAeste •desselben. •Starnnves, und1 es'.fragt ätoh nur, in• ־wie'lcher ■ Flhase ■der Erdgeschichte die■ ’Tnenäwpg;.de,s Alfen vom •Menschen •einsetzte;• ׳ . . :. ׳ , . . ' Nun, dieses Gesetz der Zeirformenbildung ״gibt uns eiin ׳ Mittel, das ׳Entstehungszeitalter des Menschen zu •bestimmen, ‘meint der V-enasser. Dt'rin׳ ׳der Zeitcharakter ist etwas (durchaus Reales, wer ihn später noch ■trägt, ist seiner Herkunft nach daran erkennbar. ״O i:e׳ äl!te s : e n M e ns cheü g estal t e n müssen unbedingt den menschlichen Typus zum Ausdruck gebracht haben!“ »Dicseai Passus merke man sich ,ge'riau.1 Im folgenden •wird der• ״Urmensch“

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