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Jüdisch-liberale Zeitung · 1931-08-05 · 30-31 (5.8.1931) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
11 (1931)
Issue
30-31 (5.8.1931)
Date
1931-08-05
Page
– (sequence 4)
Language
German
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des Verstorbenen. Zur Familie gewendet, sprach der Geistliche dem einzigen Sohn, der des Toten ganzer Stolz war, herzlichen Trost zu. Für den jüdischen Waisenhansverein sprach Rechtsanwalt Tr. K. Kaufsmann, der die hervorragenden Eigenschaften des Verstorbenen anerkannte. Mir seiner ganzen grasr hat er sich für den Waisenhausverein eingesetzt und er verstand eo wie selten einer, ans die Jndivi dualität der ihm anvertranten .ginder einzngehen. Ter Tank der Zöglinge ist dein Tahingcschicvencn gcivist. Rabbiner Tr. Unna dankte für die Lemle Mosee-Clans'Stiftung: die israelitischen Lehrer ließen durch Hanptlehrer Rosenthal des gotlegen gedenken, der in schlichter Art sein Amt ausübte und ein treuer Kollege und Mitmensch war. Biele Blumcnspcndcn zeugten von der Verehrung, die Karl Billige heimer genoß. Plauen. (5 0. Geburtstags Am 1. August ds. Js. volF endet der Vorsteher der Israelitischen Religionsgcmcinde Plauen, Herr Dr. I. Gvldbcrg, sein 50. Lebensjahr. Er ging allen Ehrungen aus dem Wege. Tr. Goldberg, ein bedeutender Anwalt, übt eine writgeschätztc Tätigkeit in der Temokratischcn resp. Staatspartei aus. ist seit langem — ein übrigens sehr verdienstvoller — Sladtvcrord-- nricr und als Führer der von ihm mustergültig geleiteten Ortsgruppe -KLogtland" des Eentralvcreins T. St. j. Gl. unstreitig einer der hervorragendsten sächsischen Känipser gegenüber der hier besonders starken nationalsozialistischen 'Bewegung. Erst kürzlich brachte er hier einen nat.-soz. Antrag ans Herbeiführung eines Schächtverbotcs zu Fall, wie er auch dieser Tage erfolgreich die Bohkotthctze des hiesigen „Freihcitskamps" unterband. Tic Gemeinde Plauen verdankt ihrem Vorsteher eine Fülle fruchtbarer Anregungen, ein blühendes Gemeinde- und Bereinslcben. Durch seine mitreißende Energie und seine vorbildliche ideelle und materielle Aufopferung "ist er recht eigentlich der Schöpfer unserer weitbekannten Synagoge mit Gemeindehaus, die von der Jury der großen Bauausstellung in Berlin jetzt als einer der bedeutsamsten deutschen Bauten des neuen Stils bezeichnet wurde. Persönlich religiös-liberaler Anschauung, gehört Herr Tr. Goldberg mit seinem hohen Idealismus und seinem schöpferischen Optimismus dem ganzen Judentum. BÜCHERSCHAU Der 7. Band der Encyclopaedia Judaica. Verlag Eschkol, Berlin. Zum Voraus ein allgemeiner Hinweis: In den „Vorbemerkungen“ wird mitgeteilt, daß Nichtjuden, insofern sie in engerer Beziehung zum Judentum stehen, ebenso wie jüdische Apostaten, wenn sie hervorragende Bedeutung innerhalb und außerhalb des Judentums besitzen, in diesem Werke Aufnahme gefunden haben. So werden, denn mit vollem Recht u. a. Goethe und Herder, sowie Heine in besonderen Artikeln gewürdigt. Umsomehr sollten Juden, auch wenn sie vorzugsweise allgemeine Bedeutung haben, ausführlicher behandelt werden. Es ist gewiß nicht immer möglich, namentlich bei lebenden Persönlichkeiten, eine Entscheidung über dauernde Bedeutung und damit über die Aufnahme in das Lexikon zu treffen. Wenn das „Jüdische“ allein entscheidend äst, so kommt manche Persönlichkeit zu kurz, wie z. B. Georg Hermann — in Vergleich zu manchem ^jiddischen' Schriftsteller. Wüßte man von ihm, auch als Juden („Der doppelte Spiegel“!), nicht mehr zu sagen, als daß er Jettchen- Gebert und einen Aufsatz über Max Liebermann geschrieben hat? Restlose Objektivität ist gewiß nicht möglich, aber sie sollte bei einem Nachschlagewerk von solch allgemeiner Bedeutung zum mindesten erstrebt werden. Es scheint mir, daß z. B. bei Abraham Geiger und noch mehr bei Heinrich Grätz die negative Seite gegenüber ihren positiven Leistungen zu stark betont wird. Hier spiegelt sich offenbar — dem Verfasser vielleicht unbewußt — persönliche Anschauung wieder. Daneben gibt es eine Reihe ganz vorzüglicher biographischer Umrisse: Salomo ihn Gabirol, der Dichter und Philosoph, Claudius Galenus, der vielgerühmte Arzt, die beiden Gamliel (I. u. II.), Patriarchen und Tannaiten, 0ersonides, der Astronom und Mathematiker, Bibelkommentator und Religionsphilosoph, neben Maimonides wohl der bedeutendste des Mittelalters, sie werden auf Grund einer gründlichen Bibliographie in ihrer Bedeutung für Mit- und Nachwelt gewürdigt. Der Wert des Werkes aber liegt weniger in diesen biographischen als vielmehr in den größeren Artikeln allgemeinen Inhalts, die zuweilen den Raum umfangreicher Abhandlungen annehmen. Es sind Themen kulturgeschichtlichen, geistes- und religionsgeschichtlichen Inhalts, die hier so gründlich behandelt werden, wie das im Rahmen einer Encyclopaedia nur immer möglich ist, die Themen Gemeinde, Ghetto, Grab — diese beiden mit zahlreichen Bildbeigaben — Handel und Handwerk (mit reichem statistischem Material), Geonim, Hellenismus, Gnosis, die für die Entstehung des Christentums wie für das damalige Judentum einflußreiche religiöse Bewegung im Hellenismus, Urteile griechischer und römischer Schriftsteller über das Judentum. Die umfangreichste Darstellung in diesem Band ist der hebräischen Sprache gewidmet. Auf über 30 Seiten werden alle Probleme der biblischen, nachbiblischen, auch der neuhebräischen Sprache behandelt, Stil und Wortschatz, Entwicklungsgeschichte, Grammatik und LJebcrsetzung. Lin besonderer Artikel handelt vom Gebet, von seinem Ursprung und seiner Sprache, von Art und Inhalt, von Sinn und Wesen dieser religiösen Aeußerung der menschlichen Seele. Zur Ergänzung dieser Abhandlung mögen zwei Kapitel aus der häuslichen Liturgie, Habdala und Haggada, dienen, die durch zahlreiche Abbildungen von schönen alten B'ssomimbiiehsen, sowie durch viele Wiedergaben der berühmtesten Haggada-lllustrationen besonderen Wert erhalten. Für religionsgeschichtliche Studien mögen außer den genannten Artikeln noch folgende fruchtbare Anregung geben: Gebräuche, Gesetz und Gesetzgebung, Halacha, Hermeneutik, d. i. die Kunst der Auslegung nach bestimmten Regeln, die im Bibelstudium der Alten geradezu eine Grundlage der Exegese und Halacha geworden ist, ein wichtiges Mittel, um die heilige Schrift der Vergangenheit auch für die Gegenwart immer von neuem lebendig zu erhalten. An die tiefsten Probleme der Religionsgeschichte und der Religionsphilosophie rührt der aufschlußreiche Abschnitt über „Gott“. Namen, Wesen und Existenz, Einheit und Attribute Gottes, seine ^Transzendenz und Immanenz in Bibel und hellenistischer Literatur, in Talmud und Midrasch, in der Kabbala und im Chassidismus, bei den Religionsphilosophen von Maimonides über Spinoza und Mendelssohn, über Lazarus und Steinthal bis auf Hermann Cohen werden hier in den Grundzügen erörtert. In solchen Artikeln liegt der dauernde Wert dieses Werkes, da in ihnen nicht nur Kenntnisse vermittelt und Anregungen gegeben, sondern durch eine umfassende Bibliographie zugleich auch die Grundlagen gelegt werden für alle zukünftige wissenschaftliche Arbeit auf den Gebieten der Kultur-, Geistes- und Religionsgeschichte des Judentums. Die Ausstattung ist auch bei diesem Bande glänzend, das Abbildungsmaterial gut gewählt und vorzüglich in der technischen Wiedergabe. A. G. Aron Friedmann: „Anhang zu Schir lisch'lauman Dieses Ergänzungswerk zu dem von allen Fachleuten anfs beste bekannten „Schir lisch’lauman“ liegt mir im Manuskript zur Beurteilung vor. Friedmann hat darin für die kantoralen wie Chorpiecen die im ursprünglichen Werk fehlende Orgelbegleitung geschaffen, wie auch neue Kompositionen hinzugefügt, denen die Vorzüge aller Friedmannschen Vertonungen eigen sind: Schlichtheit und Innigkeit. Sie sind geschöpft aus der gläubigen Seele Urquell, geformt von dem Meister, der auf allen Gebieten des traditionellen Synagogengesanges zuhause ist. Der Mann der Praxis hat aber auch erkannt, was wir für die Synagoge an Gesängen nötig haben, wenn sie Gemeingut der singenden Gemeinde werden sollen. Und so hat er zu seinen schlichten und innigen Melodien eine anschmiegsame Orgelbegleitung geschaffen, die nicht durch ihre Kompliziertheit die Gemeinde verwirrt, sondern sie in ihrem Gesänge unterstützt. Dadurch wird Friedmanns Werk ein Förderer des Gemeindegesanges, dessen hohe Bedeutung für unseren Gottesdienst man immer mehr erkennt. Und da Fr. in seinen Gesängen das Schlichte mit der traditionellen Ueberlieferung aufs glücklichste verbindet, so müssen wir sein Werk doppelt freudig begrüßen. — Vielleicht tragen diese Zeilen dazu bei, die Drucklegung dieses „Anhangs" (er ist ein recht stattlicher Band) trotz aller Zeitnöte zu ermöglichen und dem Verfasser die Fremde zu bereiten, daß sein „Anhang zu Schir lisch ’lauman“ die gleiche Verbreitung findet wie das Grundwerk. ' H. F a b i s c h, Frankfurt a. M. Statistik der Frankfurter Juden bis zum Jahre 1866. Ein Versuch historischer Bevölkerungs-Statistik von Dr. Josef Unna« Herausgegeben vom Vorstand des Israelitischen Gemeinde Frankfurt/M. 1931. Das 78 Seiten starke Buch ist eine Promotionsschrift der Frankfurter Universität, teilweise bereits in der „Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden“, später fortlaufend im Gemeindeblatt in Frankfurt veröffentlicht. Wie bei Dissertationen üblich, stellt das Werk eine Zusammenfassung von Büchern und sonstigen Schriften über die Juden Frankfurts dar, die zahlreich vorliegen. Dem historischen Ueberbl.ick folgen statistische Angaben über den Bevölkerungsstand, die Bevölkerungsbewegung, Sterbefälle, Wanderung und eine Heiratsstatistik. — Es ist interessant, daß man mit Unterbrechungen seit dem Jahre 1241 die Zahl der Juden in Frankfurt verfolgen kann. Ebenso sind die Feststellungen über die Zusammensetzung der Haushaltungen, über die Altersgliederung, Berufsgruppierung usw. recht instruktiv. Die Tabelle in der Schlmßbetrachtung, die als Bevölkerungsbilanz gedacht ist, hätte der Verfasser nicht aufstellen sollen, da die zur Verfügung stehenden Unterlagen nicht einwandfrei sind, so daß die Deutung dieser Tabelle zu falschen Schlüssen führen muß. Herbert PhilippsthaL Goedega Verlags-Gesellschaft m. b. H„ Berlin: „Jüdisches Adreßbuch für Groß-Berlin“, Ausgabe 1931, gültig bis Mitte 1932. Ein Buch für die Praxis, dazu bestimmt, denjenigen, die mit jüdischen Angelegenheiten zu tun haben, die Feststellung zu erleichtern, wer Jude ist und wer es nicht ist. Die Redaktion des Buches ist nicht der Meinung, daß ihr der Vorwurf gemacht werden könnte, durch das Adreßbuch die jüdische Isolierung und damit die Judenfeindschaft zu stärken, im Gegenteil solle das Werk zeigen, wie bedeutend der Anteil der Juden »an dem kulturellen Leben unserer Vaterstadt Berlin ist; es solle ein Mittel der Aufklärung und damit eine Brücke zur nichtjüdischen Welt sein. — In seinem redaktionellen Teil will das jüdische Adreßbuch alle diejenigen Einrichtungen zusammenfassen, die dem kulturellen und organisatorischen Leben der Berliner Judenheit dienen. Von der Verwaltung der Berliner Jüdischen Gemeinde bis zu dem kleinsten jüdischen Verein gibt das Adreßbuch einen umfassenden Ueberblick über das jüdisch-organisatorische Leben. Lücken im Personenverzeichnis ließen sich nicht ganz vermeiden, solange die Berliner Jüdische Gemeinde selbst kein einwandfreies Verzeichnis ihrer Mitglieder besitzt. Diese Lücken dürften kaum von nennenswerter Bedeutung sein; zeigt doch schon ein oberflächlicher Blick, welch ein Riesenmaterial hier mit Fleiß und unparteiischer Liebe zusammengetragen worden ist. Leo W e r t h e i m e r. Redaktionelles Tie Liberale Synagoge Norden beginnt demnächst mit dem Plätzcverkanf für die hohen Feiertage. Näheres siche Inseratenteil. Geschäftliches Lebensversicherungs-Gesellschaft Phimir in Wien. Ter heutigen Generalversammlung wurde der Geschäftsbericht für 1930 vorgclegt. Ter Versicherungsbestand hat Ende 1930 Reichsmark 1 513 658 281 Versicherungssumme und Reichsmark 1 242 487 versicherte Jahresrcnte erreicht. Tie Prämicneinnahmcn betrugen Reichsmark 77 013 683,19. Tie Erträgnisse der Vermögensanlagen haben Reichsmark 11445 288 ergeben. Ter Sterblichkeitsverlauf war günstig, die Einwirkung von Sclbstmordfällen auf die Sterblichkeits-- bewegnng des Gesamtgeschästes eine verhältnismäßig geringe,^ was die Gesellschaft darauf zurückführt, daß sie sich von dem Abschluß von Versicherungen in Verbindung mit hochvcrzinslichcn Kreditg-eschäften prinzipiell fernhielt und der Beurteilung des moralischen Risikos her der Antragsprüfung erhöhte Beachtung schenkte. — Insgesamt sind an Versicherte und deren Hinterbliebene im Berichtsjahr Reichsmark 21028 062,94 ansgezahlt worden. Rechtsstreitigkeiten waren in keinem einzigen Fall zu verzeichnen. Ter vorzeitige Abfall von Versicherungen war mit 6,10 «d des Versichcrungsbestandes ziemlich gering.. Aus die Wiederbelebung außer Kraft gesetzter Policen wurde nicht ohne Erfolg besonderer Wert gelegt. — Das Tätigkeitsgebiet der Gesellschaft erstreckt sich aus 19 Staaten. Tie Anzahl der in Kraft befindlichen Policen beträgt mehr als 750 000. Die gesamten Garanticmittcl erreichten 1930 den Betrag von Reichsmark 223 435 989,85. — Die Vermögensanlagen bestehen überwiegend in Hypothekendarlehen, festverzinslichen Wertpapieren und Gebäudebesitz. — Ter Phönix steht in Rückversicherungsvcrbindung mit der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, mit schweizerischen, skandinavischen, italienischen, tschechoslowakischen und französischen, sowie mit den englischen Gesellschaften Legal & General Ltd. und Prudential Ltd. Die Verbindung mit der Prudential ist im Berichtsjahre und im laufenden Jahr weiter vertieft worden. Es besteht eine Kooperation für einen erheblichen Teil des Geschäftsgebietes des Phönix und eine erhöhte Anteilnahme der Prudential im Rückversicherungswege am eigenen Geschäft des Phönix und an dem Geschäft von ungefähr 20 in mehreren Ländern domizilierenden Gesellschaften, die ihrerseits mit dem Phönix in Verbindung stehen. — Der Reingewinn des Geschäftsjahres hat nach Abrechnung der an die Versicherten ausgeschütteten Gewinnanteile Reichsmark 448 741,66 betragen. Die Aktionärdividcnde ist mit 81/2 °,o wie int Vorjahr auf das voll eingezahlte Aktienkapital von Shilling 4 000 000 — Reichsmark 2 400 000 festgesetzt worden. — In den erweiterten Tircktionsrat des Phönix sind von reichsdeutschen Mitgliedern die Herren Siegfried von Kardorff, Vizepräsident des Tcutschen Reichstages, Tr. Heinz Kohlen, Reichsministcr a. T. Wilhelm Scholz neu berufen worden. wi L^Jl Das Jüdische Adressbuch für Groß-Berlin Ausgabe 1931 gültig bis Mitte 1932 ist erschienen. Das Werk enthält neben den Adressen der Berliner jüdischen Einwohner, wertvollste redaktionelle Beiträge über das jüdische Leben. Es bringt ein Verzeichnis der jüdischen Vereine Groß-Berlins, der jüdischen Berufsorganisationen, eine Anführung der rituellen trpeisehäuser im ln- und Auslande -- kurz alles das, was der jüdisch interessierte Mensch wissen muß. Dieses in jeder Beziehung hervorragende jüdische Nachschlagewerk liat einen Umfang von ca. 600 Seiten und ist in diesem Jahre zum Vorzugspreise von nur RM. 3,50 direkt vom Verlag zu beziehen. Jüdische Vereine, Organisationen usw. wollen sich wegen besonderer Vergünstigungen beim Bezug direkt mit dem Verlag in Verbindung setzen. Ansichtsexemplare kostenlos und unverbindlich. Goedega Verlags-Gesellschaft m. b. H. Berlin SW 68, Ritterstraße 75. rv#i Besucht SS und seine MSN« AUSKUNFT durch VERKEHRSVEREIN ttttr. HMUMa Vormittags-Abendschule Private Vorbereituncsanstalt. Direktor Danziger Berlin, Alte JakobstraBe 124 Heulieber Jedem Leidensgefährten teile mit, wie von schwerstem Heufieber (Heuschnupfen) geheilt wurde. J. Keuter, Kassel 86, Postfach 724. " 1 ■■ 1 ■ ■ 1 1 ■' Liberale Synagoge norden Schönhauser Allee 162 Betrifft die Vermietung der Synagogenplätze tür das Jahr 1931-32 (5692) Die Vermietung findet statt im Büro des Auerbucbschcn Waisenhauses, Schönhauser Allee 162: a) für Mitglieder, sofern sie bereits Plätze haben, Sonntag, den Id. August, vormittags 10-13 Uhr MGiintag, den 17. August, nachmittags 4—6 Uhr b) für Mitglieder, die bisher noch keine Plätze haben, I Donnerstag, den 20. August, nachmittags 4-6 Uhr Sonntag, den ‘_*3. August, vormittags 10-13 Uhr c) Platzinhaber, die nicht Mitglied sind, können die Plätze in den obigen Zeiten erneuern sobald sie Mitglied werden und den Beitrag sofort bezahlen, d) Die nach den obigen Terminen übriggebllebenen Plätze werden freihändig auch an Nichtmitgüeder abgegeben: Mittwoch, den 26. August, nachmittags 4—6 Uhr, Sonntag, den 30. August, vormittags 10—13 Uhr. 11. Preise der Plätze: 5 Mark, 10 Mark, 15 Mark. Die Bezahlung der Karten hat sofort nach Abholung an den obigen Tagen zu erfolgen. Versicherungen iilliiiillliliiiiliillillllillliiiliiiiilliftliillliiiiiiiiiiiiiiiiiillli jeder Art iiiiiiiiiimniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii JAKOBUS Berlin-Grunewaldf Cunestr. 47 Telefon: H 2 Uhland 3625 eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht Berlin c. 2, neue Promenade 3 Fernsprecher: D 2 Weidendamm 0852 Annahme von spar- und Depositengeldern gegen uorteiiheiie Verzinsung Ausnmrung sämtlicher nenkmüBigen Geschäfte WERKSTÄTTEN FÜR GRABMALKUNST S. WEISS GRABDENKMÄLER U. ERBBEGRÄBNISSE BERL1N-WEISSENSEE LOTHR1NGERSTR. 8 - TELEPHON: WEISSENSEE 407 Verein für Feuerbestattung Im Berlin toa 1874, e. V« IW kMUllM« r*MrkMta«taac Abmüibn W Zs, LAtxevsSraC* 44, TaMw: Lfltsow 960-41 Verlag: Vereinigung für doS liberale Judentum e. B., Berlin SW. 11. — verantwortlicher Redakteur: George Gor-, Berlin SW. 61. — Druck: Hermann Wegner & Co., verlin-Mariendorf. 3^34 05167323

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