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Jüdisch-liberale Zeitung · 1930-06-18 · 25 (18.6.1930) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
10 (1930)
Issue
25 (18.6.1930)
Date
1930-06-18
Page
– (sequence 4)
Language
German
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sein. Schon gilt in weiten Kreisen der Kampfruf „Religion nt Opium für das Volt". Tas ist tatsächliche oft nur zu wahr gewesen. Jetzt aber hat die Religion als Opium ihre Macht verloren. Soll Religion auch in Zukunft noch Bedeutung haben, so muß sie Arznei des Lebens werden. Das kann nicht dadurch geschehen, daß sie den einzelnen dem Leben entrückt, ihn lebensfern, lebensfremd macht, sondern vielmehr nur dadurch, daß sie ihren Geist zur Grundlage des Gemeinschaftslebens macht. Auch dann wird noch bändig an dem Bau der Welt gewirkt werden müssen. Aber das ist unsere Ausgabe. Klarheit zu schassen über die Fundamente, und ständig zu überwachen den Bau. „Ich aber sage euch: ihr dürft die Ehe wohl brechen." Nein, nicht um eine Aufhebung des Verbots handelt es sich, sondern um seine Auslegung und Ausdehnung, um seme Vertiefung und Verinnerlichung, um seine wahrhafte Erfüllung. Tas haben schon jüdische Denker -es Mittelalters klar erkannt ,z. B. Simon den Zemach Du ran, Rabbiner in Algier (14. bis 15. Jahrhundert), der in seiner Abhandlung kescheth umagen „Bogen und L-chlld" ausführt, Jesus habe in der Bergpredigt 'die be Forderung der „Männer der großen Versammlung": „Machet einen Zaun um die Thora" von den Zeremonialgcsetzen aus die Gesetze der jüdischen Sittenlehre ausgedehnt. Noch bins möchte ich in diesem Zusammenhang betonen: Auch> die Gebete Jesu sind jüdisch, durch und durch jüdisch. Am Kreuze betet er mit König David: „Mein Gott, mem Gott, warum hast du mich verlassen?" Und wie j ü - d isch ist das Vaterunser! Das werden wir besonders dann fühlen, wenn wir das Gebet einmal in hebräischer Sprache lesen, in die Franz Delitzsch das neue Testament aus dem Griechischen übersetzt hat. Abinu schöbaschament aus dem Griechischen übersetzt hat. Abinu schebaschama- ,im jithkaddasch sch'mecha. Thabo malchuthecha jeasseh r'zoncha k'mo baschamajim feit ba'arez. Eth-lechem chukkenu then lanu hajjom. Mach lanu eth-chobolhenu ka'ascher ssalachnu gam anachnu l'chajjabenu. W'al th'bienu lide nissajon ki im chall'zenu min hara. Ki l'cha hammamlachah w'hLgg'burah w' hrthif' ereth l'olme olamim, amen. („Unser Vater im Himmel! Tein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Tein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden. Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Sünden, wie wir unfern Schuldigern vergeben. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Nebel. Tenn dein ist das Reich und die Kraft und die Redlichkeit in Ewigkeit. Amen.") Tie gerechte Würdigung Jesu bedeutet lein Zugeständnis an das Christentum. Wenn nun nach allem Gesagten Jesus die Greiucu des Judentums mit keinem Gedanken, mit keinem Wort und mit keiner Handlung überschritten hat, so gehört er eben dem Judentum an; und wir sind stolz darauf, daß er aus unserer 'Mitte hervorgegangen ist. Liegt darin vielleicht eine Verb eugung vor dem C h r i st e n t u m? Nicht im geringsten: denn die Kirche verehrt Jesus bis auf den heutigen Tag als den von den jüdischen Propheten verheißenen Messias, den Erlöser der Menschheit. Diese Anerkennung müssen wir Jesus bei aller Ehrerbietung vor seiner reinen, edlen Persönlichkeit versagen, wie sie ihm unsere Väter von Anfang au versagt haben. Nach ihrer und unserer festen Ueberzeugung hat Jesus die Merkmale nicht besessen, an benen der M essias als solcher zu er - kennen sein sollte. (Siehe meinen Aussatz im „Liberalen Judentum", November/Dezember 1915 : „Judentum, Weihnachtsfest, Messiasglaube".) Und was für Merkmale sollten das sein? In kurzen Worten bemerkt hierüber M a i m o n i d es am Schlüsse seines Werkes M i s chn eh T h o r a h : „Tu mußt nicht glauben, der messianische König fet_ daran zu erkennen, daß er Zeichen und Wunder tut, daß er Naturgesetze rufhebt, daß er Tote zum Leben erweckt und dergleichen." „Er wird sich vielmehr dadurch kundgeben, daß er die Welt zur Besserung und zur Veredelung fuhrt, daß er die ganze Menschheit dahin bringt, daß sie einmütigen Sinnes dem ewigen Gott dient." „Wenn der wahre Messias kommt, dann wird es keine wirtschaftliche Not mehr geben, nicht Neid und Mißgunst unter den Menschen, nicht Streit und Krieg zwischen den Völkern. Tann tvird die Welt ausatmen von allem Leid und Elend, das auf ihr gelastet, und das Reich Gottes wird auf Erden gegründet sein."^) Und wenn wir nun unsere Welt betrachten, nicht wie wir wünschten, daß sie sei, sonder»! wie sie i n W i r k l i ch - feit ifi, wenn wir insbesondere sehen, »vie die Völker nach wie vor unter dem Fluche des Krieges seufzen, wie sie sich heute noch genau so, wie vor Jahrtausenden, in grundlosem Hasse zerfleischen: dann dürfen wir, ohne das Verdienst und die Bedeutung Jesu auch nur im entferntesten verringern zu wollen, offen ausfprechen: Bis auf den heutigen Tag ist der Messias, von dem die Propheten Israels geträumt haben, noch nicht erschienen; bis auf den heutigen Tag ist noch kein Erlöser aus Erden gewandelt. To können »vir also z u s a m ni e n f a s s c n d sagen: Mit unseren Vorfahren sind wir völlig einig in dem Punkte, d a ß »v i r es a b l e h n e n, in Jesus den m a s ch i a ch, den Gesalbten, den Christus zu e r b l i ck e n. In bezug auf seine rein mensch li che Wertung hingegen müssen »vir di e Ansicht unserer Ahnen verlassen: Für uns heutige Juden ist Jesus einer der edelsten und erhabensten Verkünder jüdischer Weltanschauung, jüdischer G o t t e s e r k e n n t n i s und jüdischer S i t t e n l e h r e. '/> Wellhausen: „Israelitische und jüdische Gesch'chle", 4. Aucgäbe, 19U, S. 389. ui) s. das. Anmerkung. Mischneb Thora, 4. Teil, Abhandlung über „Tie Könige", Kap- 11, 3 u. 4, und Kap. 1.2, 5. Lgl. meinen Aufsatz „Indern' tum, Wcihnachtssest, Messiasglaube" in der Monatsschrift „Liberalee- Judcnturn", 7. Jahrgang, November und Dezember 1915. Zesus von Nazareth i« der veurleilung der Wen einst und jetzt Von Rabbiner Dr. Joseph Norden, Elberfeld Jesus hat keine neue Religion gegründet. K a n n I e s u s als der Stifter des Christentums bezeichnet werden? Ist er der Gründer einer neuen, vom Judentum abweichenden Religion gewesen? Tiefe Frage war in früheren Jahrhunderten überhaupt keine Frage. Sie war es darum nicht, weil die Christen sich viel zu wenig mit dem Alten Testament, der jüdischen heiligen Schrift befaßten. Und »vas nun gar das nachbiblische, das sogenannte rabbinische Schrifttum begrifft, so herrschte da in christlichen Kreisen eine sehr bedauerliche Unkenntnis. Tas ist in der neueren Zeit nun freilich wesentlich anders geworden. Biele christliche Theologen Haben sich mit Eifer und Liebe in das biblische und das nachbiblische jüdische Schrifttum versenkt und sind auf diese Weise zu ganz neuen Ergebnissen gelangt. Die Lehren Jesu erwiesen sich ihnen als eine geradlinige Fortsetzung jener Lehren, die die Propheten des alten Israel verkündet haben; und ganz überraschend sind die Parallelen, die sie zwischen den Aussprüchen Jesu in den Evangelien und denen der Rabbinen der nachbiblischen Zeit entdeckt haben. Eine sehr interessante und aufschlußreiche Studie hat der bekannte christliche Theologe Paul Fiebig geliefert in seinem Werk: „Jesu Bergpredigt. Rabbinische Texte zum Verständnis der Bergpredigt, ins Deutsche übersetzt, in ihren Ursprachen dar geboten und mit Erläuterungen und Lesarten versehen" (1926). Mit großem Fleiß hat Fiebig zu jedem Ausspruch Jesu in der Bergpredigt die Parallelen aus dem rabbinifchen Schrifttum beigebracht. Und der verstorbene evangelische Theologe .an der Universität Göttingen I u l i u s Wellhausen macht in seine,n vielgelesenen Buch „Israelitische und jüdische Geschichte" auf die bekannte Erzählung im Evangelium des Markus (Kap. 12) ausmerk fern, wo einer der jüdischen Schriftgelehrten Jesus nach dem wichtigsten Gebot fragt. Jesus gibt zur Antwort: „Tu sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften." Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Es ist kein anderes größeres Gebot als diese." Und als der Schriftgelehrte ihm vorbehaltlos znstimmte denn es handelte sich ja in der Tat um die beiden Grundgcbote der Thora , da sprach Jesus zu ihm: „Du bist nicht fern von dem Reich Gottes." Alles, was Jesus sagt, meint W c l l - hausen, ist „nach seiner Ueberzeugung nichts anderes, als was bei Moses und den Propheten steh t"?°) Und sehr bezeichnend ist das Geständnis Wellhausens: „In Micha 6, 6—8; Ps. 73, 23—28, steht in der Tat das E v an g elium."16) Im Prophetenbuch Micha fragt das Volk: „Womit soll ich vor den Ewigen hintreten, womit mich beugen vor dem Gott in der Höhe? soll ich mit Brandopsern vor ihn treten, mit einjährigen Kälbern?" Ter Prophet erwidert: „Hat der Eivige denn Gefallen an tausenden von Böcken, an Myriaden von Bächen Oels?" Und wiederum fragt das Volk: „Oder «sott ^ch meinen Erstgeborenen als Sühne für mich geben, die Frucht meines Schoßes als Buße für mein Leben?" Und nun antwortet Micha mit dem erhabenen, unsterblichen Wort: „Er hat dir kund getan, o Mensch, »vas gut ist. Was fordert der Ewige denn von dir? nichts anderes als Recht tun, Liebe üben und bescheiden wandeln mit deinem Gott." Und im 73. Psalm bekennt der Dichter Asaph: „Aber ich bleibe stets bei dir; du hältst mich bei meiner rechten Hand. Nach deinem Ratschluß wirst du mich leiten und mich darnach in Ehren annehmen. Wen habe ich im Himmel? und außer dir begehre ich nichts auf Erden. Wenn gleich mein Fleisch und mein Herz dahingeschwunden wären: der Fels meines Herzens und mein Teil ist Gott immerdar. Tenn fürwahr, die sich von dir entfernen, kommen um: du vertilgst einen jeden, der dir treulos wird. Mir aber ist die Nähe Gottes ein kostbares Gut; ich habe in dm Herrn, dm Ewigen, meine Zuflucht gesetzt, um zu erzähle»» alle deine Werke." Ja, wir können dem christlichen Forscher nur Recht geben: D i es e b e id cn St el l e n aus der füd is ch en Bib e l, sie enthalten in der Tat das Evangelium. Mehr brauchte I ef u s ' n i ch t zu sage»», mehr konnte er nicht s a g en , m eh r hat er nicht gesagt. (Schluß.) Immer mehr bricht sich in der christlichen Gelehrtenivelt die Erkenntnis Bahn, daß in Wahrheit nicht Jesus der Begründer des Christentums gewesen ist, sondern Paulus. Im Gegensatz zu Jesus, der es mit aller Entschiedenheit ablehnte, sich an die Heidenwelt zu wenden, ist Paulus der große Sendbote an die Heiden geworden. Um die Heiden für den Gottesglauben zu gewinnen, hat er ihnen gewaltige Zugeständnisse gemacht: er hat das jüdische Gesetz außer Kraft gesetzt, dafür aber den Glauben an die Dreieinigkeit gefordert. Jetzt erst entsteht in Wirklichkeit eine neue, dein Judentum fremde Glaubenslehre; jetzt erst scheiden sich Judenturn und Christentum. Wenn unserer Ansicht, daß Jesus keine neue Religion hat gründen wollen und auch nicht gegründet hat, wenn dieser unserer Ansicht entgegengehalten werden sollte, Jesus habe doch mit einer gar nicht zu überbietenden Leidenschaftlichkeit gegen die offiziellen Vertreter des Judentums gepredigt, er habe sie in seiner großen Strafrede (Matthäus Kap. 23) als Heuchler hingestellt, als Narren, als Blinde, als verblendete Führer, als Schlangen, als Ottemgezücht: so ist das natürlich mit nichten ein Beweis für Jesu Abfall von Judentum. Dasselbe haben dock» die Propheten getan; »vem aber kommt es in den Sinn, zu behaupten, die Propheten hätten dem Judentum den Rücken gekehrt? Wie s i e die Schäden im Volk ohne Schonung und Erbarmen aufgedeckt haben, so hat auch Jesus sie ausgedeckt; und »vie sie, so hat auch er es getan aus heißer, inbrünstiger Liebe zum Judentum. Jesus ist ein echter, würdiger, großer Fortsetzer und Nachfolger der Propheten; er ist es in dem Inhalt seiner Lehre, er ist es auch in der Form, in der er sie zu Gehör bringt. Jesus ist durchaus nicht der sanftmütige, geduldige Mensch, als der er oft hingestellt wird. Gewiß, er kann es sein, und zuweilen ist er es. Aber ebenso häufig ist er der leidenschaftliche Eiferer, der den Gegner mit der Geißel seines Mundes schlägt. Wer Jesus als das Gotteslamm schildert, als das „liebe, süße Jesulein" gewisser Kirchenlieder, der zeichnet sicherlich ein falsches Bild von ihm. Nein, in ihm lodert der heilige Zorn der jüdischen Propheten, er schilt und schimpft und droht, wie sie. Wenn Mose gerufen hat: „Wer es mit dem Ewigen hält, der komme zu mir!", so ruft Jesus: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich." Wenn Mose den Stamm der Leviten dafür lobt, daß er im Streit für den Ewigen von Vater und Mutier gesprochen hat: „Ich sah sie nicht", daß er seine Brüder nicht anerkannte und von seinen Kindern nichts wissen wollte: so spricht Jesus mit der gleichen Schärfe: „Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden aus die Erde zu senden. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater, und die Tochter gegen ihre Mutter.Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn .mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht »vert." (Matthäus 10, I 34, 35, 37.) Nun wird aber hier und da noch versucht, aus der „B e r g p r e d i g t" Jesu den Beweis zu erbringen, daß Jesus mit dem Judentum gebrochen habe, und zwar aus den sechs sogenannten Antithesen der Bergpredigt: „Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist usw.; ich aber sage euch us»v." Hier sei doch der schlagende Beweis dafür erbracht, daß Jesus einen scharfen Trennungsstrich zieht Mischen der Lehre, in der er aufgelvachsen war, und der Lehre, die er selbst verkündet. Wenn das wirklich zuträfe, so befände sich Jesus in einem heillosen Widerspruch mit sich selbst. Tenn unmittelbar vor den sechs Antithesen verkündete er: „Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten äufzulösen: ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen." Es ist geradezu widersinnig, die Antithesen, die unmittelbar auf diese Worte folgen, als eine Abkehr vom Judentum hinzustellen. Es sei nur eine der Antithesen herausgegriffen. Jesus sagt: „Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ift: Tu sollst nicht ehebrechien/. Ich aber sage euch, »ver ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen." Sieht so eine Aufhebung, eine Auflösung des Verbots des Ehebruchs aus? Wollte Jesus das von ihm angeführte alttest amentliche Verbot aushcben, dann hätte er sagen müssen: Wir beabsichtigen an einigen Hauptplatzen Deutschlands jBeschältsstellen zu errichten und erbitten Bewerbungen von bewährten, erfolgreichen Fachleuten, sowie von Assekuranz- und I Bankfirmen, die in Angliederung an ihr Unternehmen Interesse für das Mandat einer finanziell starken schweizerischen Gesellschaft haben. Wettbewerbsfähige I Tarife, gute Provisionssätze und feste Bezüge bilden | die Grundlage für eine aufsteigende Entwicklung.] Die Schweiz lutns i. M-ftTtturmmiRaail Direktion für das Deutsche Reich. Frenhlurt a. nt., Kaiserstrasse bi uiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiimiiiiinmmiiiiiiimiiiii Hausverwaltung “„Reisezeit übernimmt m. Ia Referenzen und bekanntem Erfolge Bruno Kantorouilcz Charlottenburg, Schillerstr. 5 (lllllllllllllltllllllllllimiillllllllllltllllllllllllllll “OMnuula Vormittags-Abendschule Private Vorbereitungsanstalt. 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