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Jüdisch-liberale Zeitung · 1930-03-26 · 13 (26.3.1930) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
10 (1930)
Issue
13 (26.3.1930)
Date
1930-03-26
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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' Y 7v ' * . - f " V'- "W*"' '■ WWWWWW Hastigkeit zur Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt worden. Den Vorsitz des Schwesternbundes übernahm Frau Henriette Pinkus, die bisherige Kassiererin des Vereins. Kvburg. (Persönliche s.) Prediger 5)ermann Hirsch beging sein 26 jähriges Ortsjubiläum als Lehrer und Kantor der jüdischen Gemeinde, die ihrem Beamten mannigsache Beweise der Wertschätzung und Anerkennung gab. Der Jubilar ist als Inhaber und Leiter eines auf modernen Erziehungsgrundsätzen ansgebaulen Tchülerhcims bekannt. Köl«. (Jubiläum.) Dieser Tage beging Obersekretär S. Chaim das 25 jährige Jubiläum seiner Amtstätigkeit bei der Kölner israeli tischen Gemeinde. Der Jubilar, der das Seminar in Hannover besuchte und ursprünglich Lehrer ivar, hat sich in dem Vierteljahr hundert seiner Berufstätigkeit bei allen Gemeindemitgliedern, die seine fachmännischen Kenntnisse und sei» zuvorkommendes Wesen achten, große Sympathien erworben. Den Dank der Gemeindeverwaltung für die in Treue geleistete Arbeit »brachten die ^Herren Blumenau und Generalkonsul Baumann, die Vorsitzenden des Vor stands und des RepräscntantcirKollegiumS, zum Ausdruck. Auch außerdem war Herr Chaim Gegenstand zahlreicher Ehrungen. Kol«. (V o m j ü d i s eh e n Kranken h a u s.) Professor Schönholz von der Universität Freiburg wurde als Leiter der neu zu errichtenden gynäkologischen Abteilung ans Israelitische Asyl berusen. Leipzig. (Ge IN e i nd c s i tz u n g.) In der Gcmeindesitzung vom 17. März erfolgte zunächst die Wahl des Fürsorgeausschusses und des Ausschusses zur Verwaltung der Tarlchnskasse nach den Vorschlägen des Aelteftenausschusses. — In diesem Jahre wird das 75 jährige Bestehen der Gemcindesynagoge gefeiert. Ter Vorstand schlug vor, aus diesem Anlaß zusammen mit dem Rabbinat eine» Aufruf zur Erlangung von Spenden für Kultusgerät zu erlassen. Der Ausruf wurde verlesen und soll vom Vorstand, den Verordnetcn und dem Rabbinat unterzeichnet werden. Ebenso wurde an die Herausgabe einer Festschrift gedacht, in der über die Geschichte der Juden in Leipzig, über die Entstehung der Gemeindesynagoge, über die Wohl sahrtseinrichtungen der Gemeinde, ihre Friedhöfe nsw. berichtet werden soll. Die Kosten hierfür tverden aus zirka RM. 2000,-- geschätzt. Herr Dr. Goldschmidt (liberal) sprach sich angesichts der jetzigen Lage gegen die Bewilligung aus. Man möge im Gemcindeblatt laufend die für die Festschrift gedachten Artikel bringen. Diesem Vorschlag widersprach Herr Gottlicb (liberales Vorstandsmitglied). Nicht für den Augenblick, sondern für spätere Generationen solle die Hestschrift als dauernde Erinnerung Wert haben. Er bat, den geforderten Betrag zu bewilligen. .Herr Gutmann (liberal) glaubte, daß man mit der Hälfte des Betrages auskommen werde. Nachdem noch einige Herren gesprochen hatten, wurde der Vorschlag gemacht, den not- Ivendigen Betrag im Wege der Subskription auszubringen. Dieser Vorschlag wurde von einigen Rednern unterstützt, von anderen jedoch adgelehnt. Schließlich wurde der Punkt von der Tagesordnung abgesetzt. — Bon dem Verein Ohel Jacob wurde in einem Schreiben der Antrag gestellt, die Gemeinde möge das Grundstück des Vereins mit der darin befindlichen orthodoxen Synagoge übernehmen. Der Gemeindevorstand hatte hierzu eine Denkschrift ausgearbeitet und diese den Gemeindevertretern zugesandt. .Herr.Gutmann (liberal) erklärte für seine Fraktion, daß die Liberalen sich der Verpflichtung, für einen orthodoxen Gottesdienst zu sorgen, nicht entziehen wollben. Da aber andere orthodoxe Bethäusrr ebenfalls an die Gemeinde um Unterstützung herantreten würden, so möge sich die Orthodoxie unter einander einigen and eine Stelle als verhandlungsberechtigt bezeichnen. Die Angelegenheit wurde dem Finanzausschuß überwiesen, der berechtigt sein soll, nach Gutdünken Sachverständige zu seinen Be ratirngen hinzuzuziehen. — Der Vorsitzende trug vor, daß sich das Fehlen eines Beth Din, das aus 3 Rabbinern bestehen soll, uuan genehm bemerkbar gemacht habe. Er schlug vor, daß dem orthodoxen Rabbinat, das aus dem orthodoxen Gemeindcrabbiner und dem Gemeindedajan besteht, ein Betrag zur Verfügung gestellt werde, damit dieses einen dritten Rabbiner zur Bildung eines Beth Din hinzuzichen, könne. Außerdem müßte dieser dritte Rabbiner den Dajan bei dessen Behinderung zur Beantwortung von Schawles vertreten. Es wird ein Antrag angenommen, für die Bildung eines Beth Din und für die Vertretung des Gemeindedajans ein Berechnungsgeld von RM. 1600,'— zu bewilligen. — Der Vorsitzende teilte mit, daß der Gemeinde ein Raum angeboten sei, in dem Gcmeindesitzungcu, Sitzungen von Jugendvereinen, Gottesdienste nsw. abgehaltcn werden könnten; der Mietpreis betrage RM. 3600,—, hinzu komme noch ein Betrag von RM. 6—800 für Heizung. Nach kurzer Aussprache wurde beschlossen, wegen der augenblicklichen Wirtschaftslage von dem Angebot keinen Gebrauch zu machen. — Der Vorsitzende teilte ferner mit, daß der Ausschuß zur Sammlung von freiwilligen Beiträgen für die Wohlsahrlspslege bis setz! noch keine Sitzung abgehalten habe. -™ Hierauf Ivird dem Vorstand die Ermächtigung erteilt, bis zur Ver abschiedung des nächstjährigen Hanshaltplanes im Rahmen des diesjährigen Haushaltplanes die notwendigen Ausgaben zu leisten und Gebühren und Gemeindeanlagen einzuzichen. Lichteafels. (F r i c dhof s sch ä n d UN g.) Aus Lichlkttfcls wird berichtet, daß Fremde, die am Donnerstag, den 6. März, die Gräber ihrer Angehörigen auf dem jüdischen Friedhof besuchen wollten, dort acht Grabsteine uingclcgt vorfanden. Auch dort sind zwar Nachforschungen angestelll, doch die Täter noch nicht ermittelt worden. Mannheim. (Umbau der E l a u s S y n a g o g e.' Die völlig umgebaute Claus-Synagoge wurde feierlich ihrer Bestimmung zurückgegeben. Die Synagoge ist der Kern der 1708 von dem kurfürstlichen Oberhof- und Milizsaktor Lemle Moses Rheinganum gegründeten Lemle-Moses-Stiftung. Vom Pferdehändler war Lemle Moses zu Würden und Einfluß emporgestiegen. Die Stiftung entsprang dem Wunsche des kinderlosen reichen Mannes, seinen Namen der Nachwelt zu erhalten. Die Synagoge, die im Jahre 1887 schon einmal umgebaut wurde, war wieder zu klein geworden. Architekt Seidemann-Heidelberg schuf durch Heranziehung von Eisen- und Betonkonstruktion und Einbau eines Oberlichts einen weihevollen Gebetsraum, der mit über 500 Plätzen fast doppelt soviel Plätze aufweist wie früher. Neuß. (Jubiläum.) Lehrer B. Nußbauin wurde anläßlich seines 25 jährigen Ortsjubiläums in einer besonderen Veranstaltung, die vom Vorstand und den Repräsentanten, den verschiedenen Vereinen und anderen Freunden arrangiert war, in überaus herzlicher Weise gefeiert. Auch der Oberbürgermeister der Stadt Neuß gratulierte in einem herzlich gehaltenen Schreiben, und auch in den Tageszeitungen von Neuß und Düsseldorf wurde die Persönlichkeit des Jubilars gewürdigt. Daß es seitens der Verehrer des beliebten Beamten nicht an Aufmerksamkeiten fehlte, sei besonders registriert. Seesen am Harz. (L c h r c rde r u fu II g. Gemäß vertrag lichen Bestimmungen ist nach Ausscheiden eines jüdischen Studien rates der frühere Direktor der Samsonschule, die wegen geldlicher Schwierigkeiten geschlossen iverden Mußte, Herr Dr. W o l f s d o r s als wissenschaftlicher Lehrer an die Staatl. O b e r r e a l s ch u l e (chem. I a c o b s o n s ch u l e) zum l. April ds. Js. berufen worden, deputation Berlin gewählt und zum Mitglied des Vcrwaltungsaus-- Wvrms. (S Y n a g o g e n b e f u ch.) Ter katholische Religions lchrer und die Schülerinnen der oberen Klassen der höheren Mädchen . schule, gleichzeitig eine Mädchenklasse der Volksschule besuchten die Synagoge. Nach eingehender Führung und Besichtigung des Museums wurden unter Orgelbegleitung durch den Oberkantor verschiedene Ge sänge vorgetragen und Erläuterungen gegeben. Aus der Bewegung ★ Liberale Pessach-Hagado. Die Liberale Synagoge Norden zu Berlin hat eine moderne .Hagada für die Sederabende heransgegeben, die von Hermann Fallenberg bearbeitet worden ist. Diese Hagada ist allen denen gewidmet, welche die Erinnerung an die Weihe des Sedcrabends im Herzen bewahrt haben, zu denen aber die herkömmliche Form nicht mehr spricht, oder die nicht mehr imstande sind, den Sederabend ihrer Jugend in den eigenen Kindern zu errvecken. Sie wendet sich ferner an diejenigen, denen der Sederabend bisher fremd geblieben ist, damit er auch ihnen vertraut und lieb werde. Wir ver< ivcisen aus das Inserat in dieser Nummer. Berlin. (P u r i m b a 1 l.) Der Verein liberale Synagoge Westend veranstaltete am Sonnabend, den 15. März, im Karolingergarten einen P u r i m b a l l, der sehr gut besucht war. Eine hcrvorragcirde Kapelle steigerte die Tanzfrcudigkeit, so daß von vornherein eine fröhliche Stimmung herrschte. Diese wurde noch erhöht durch die auf großer künstlerischer Höhe stehe,rdcu Äcsangsvorträge von Fräulein Hede Simon und Herrn Dr. Fritz Salomonski. Herr Arthur Lehmann wies in einer Ansprache darauf hin, daß es der Zweck der Veranstaltung sei, die Mitglieder miteinander bekannt zu machen, um durch eine nähere Fühlungnahme für die Idee weiter zu werben. Tatsächlich konnte der Verein am gleichen Abend noch eine Anzahl neuer Mitglieder verbuchen. Die gemütliche Atmosphäre des Abends setzte sich noch in der Villa unseres Mitgliedes Adolf Neumann fort, in der eine stattliche Anzahl der Teilnehmer noch bis zum Morgengrauen zusammen blieb. H. S. vereinsnachrichien Im Jacobsonheim Seesen stehen für Mai noch einige Plätze zur Verfügung. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß in den folgenden Monaten fast ausschließlich die hündische Schuljugend berücksichtigt wird. Schriftliche Anmeldungen sind umgehend an das Büro der jüdischen Jugüidverbäirde, Oranienburger Straße 13-11, zu richten. Der Verpflegungssatz beträgt Mk. 2,75 pro Tag. Hilfsverein der Deutschen Juden. Am 30. März 1030, vormittags 1k Uhr, findet im Hotel Kaiserhos die achtundzwanzigste Jahresversammlung des Hilfsvcreins der Deutschen Juden statt, lieber die Tätigkeit des Hilssvereins im Jahre 1920 werden die .Herren Dr. James Simon, Direktor M. Joachimssohn und Generalsekretär Dr. M. Wischnitzcr berichten. Im Anschluß an die Jahresversammlung wird Herr Dr. Ernst Feder über „Politik und Humanität" spr eckten. I a t o b W a s s e r in a n n liest zugunsten der „Jüdischen Altrrshilfe Groß-Berlin E. 8." am Sonntag, den 6. April, 1/2-* Uhr abends, im Festsaal der „Deutschen Gesellschaft .1914", Schadowstraße 7, aus einem neuen Manuskript. Jahresversammlung der Svncinv-GeseUschast der Freunde des jüdischen Buches. Sonnabend, 20. März, im Hotel „Der Kaiserhos, abends 8i,, Uhr, Bcgrüßungsabend. Sonnlag, 30. März, im Sitzungssaal der Repräsen'tantenversainmlung der Jüdischen Gemeinde, Oranienburger Straße 30, vormittags 91/y Uhr, Jahresversammlung. Sonntag, 30. März, „Deutsche Gesellschaft von 1911", Schadowstraße 6!1, abends 812 Uhr, Gesellschaftsabend (Tanz-Tee-, Der Beitrag für die Teilnehmer an sämtlichen Veranstaltungen beträgt Ml. 8,— einschließlich Teegedeck zum Gesellschaftsabend am Sonntag. Be stellungen auf Teilnehmerkarten bis spätestens 25. März au die Geschäftsstelle der Soncino-Gesellschaft, Berlin C. 2, Kaiser Wilhelmstraße 12, aus beiliegender Karte erbeten. Zahlungen auf das Postscheckkonto Berlin 117 516: Karlen, für welche die Zahlung nicht spätestens am 25. März ringetroffen ist, werden unter Nachnahme übersandt. Wir bitten, die Karten bald zu verlangen, da nur bei rechtzeitiger Bestellung mit der Zuweisung von Plätzen gerechnet werden kann. Die Sprechstunden der Beratungsstelle des jüdischen Frailenoerbandcs Groß-Berlin finden statt: Synagoge Fasanenstraße 70/80 Donnerstag 11—12 Uhr, Synagoge Pestalozzistraße 11/15 Dienstag 5—6 Uhr nachmittags. Der Aufgabenkreis umfaßt: A. Erziehungsberatung bei Schwierigkeiten in der Entwickelung und Behandlung a) des Kleinkindes, d) des Schulkindes. Aussprache mit dem Kinde selbst, den Eltern, Erziehern, in der Schule. B. Jugendberatung bei Konflikten mit Geschwistern, Eltern, in der Schule, im Beruf usw. Vertrauliche Besprechung über Jugendprobleme. C. Beratung Erwachsener bei Störungen im Berufs, Ehe- und Familienleben und anderen Lebensfragen. Alle Beratungen sind streng vertraulich und unentgeltlich. Verein Synagoge Lindenstraße. Am Montag, den 31. März 1930, abends 8 Uhr, spricht im Musen-Saal des „Deutschen Hof", Luckauer Straße 15 (Nähe Moritzplatz), Herr James Silberstein über: „Der Kainpf ums Judentum". Spendenliste Georg Mecklenburg, Chemnitz; Tir. I. Fröhlich, Kon stanz; Leop. Tomnauer, Berlin; Jacob Valk, Hamburg; Math. Pulvermacher, Chemnitz; G. Mosheim, Merfeld; I. Bondl, Elberfeld; Georg Bergbold, Tanzia; Herr Knopf u. Rich. Sternfeld, Tanzrg; Julius Becker, Danzig; Rothschild, Tan zig; Leo Anker, Tanzig; Dir. Anspach, Danzig. Syn&gogengemeinde Breslau Sonntag, d. 6. April, 20 Uhr, Neue Synagoge Synagogen-Konzert zum Besten des jüdischen Jugendheims Mitwirk.: Hermann Seliey -Berlin Josef Borin (Tenor) Brich Schäfer (Orgel) Der Uhor der Neuen Synagoge unter Leitung von Benno P 111 v e r in a c b e r Programm: Händel, Orgelkonzert Nr.2,Salomone Kossi (1587-1628) Psalm 137 und 67 / Schubert, Dem Unendlichen Mendelssohn, Es ist genug / Rimsky-Korssakow, Jild. Melodie / Gottschall, Klohenu / Mendelssohn, Präludium u. l'uge f. Urgel op. 37 Nr, 2 / Dvorak, 1 biblische Lieder / Danajewski, Keduscha / Mendelssohn, 100, Psalm Karten: 1.- bis *>.— bei Hainauer, nur Schweidnilzer Sir. 52 II nt I ii stehen für Hai noch einige Plätze zur Verfügung. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß in den folgenden Monaten fast ausschl. die hündische Schuljugend berücksichtigt wird. Schriftl. Anmeldungen sind umgehend an das Büro des Reichsausschusses der jüdischen Jugendverbände, Oranienburger Straße 1)1/14 zu richten. Der Verpflegungssatz beträgt Mk. 2.75 pro Tag In gebildeter Familie (nicht rituell) wird ein junges Mädchen oder ein Kind v. 8 J. an in Pension auf genommen. Frau Elise Blumenthal, Berlin-Halensee, Joachim-Friedrich-Str. 50 m 2 junge Mädchen, die sich studienhalb. Dresden aufhalten, finden gute Pension (nicht rituell) bei feingebild. Dame. (Flügel vorhanden.) H. Seligmann, Bergstr. 58 p. Wir erlauben uns, unsere Mitglieder zur ordentl. Mitgliederversammlung in Berlin,Sonntag, 30. 3.1030, vorm. 11 Uhr im Hotel Kaincrhof, einzuladen. Tagesordnung: 1. Bericht über die Tätigkeit im Jahre 1929 2. Rechnungsbericht und Entlastung 3. Wahlen 4. Verschiedenes Im Anschluß an die Jahresversammlung wird Herr Dr. Ernst Feder über Politik und Hnmanitüt sprechen. Hilfsverein der Deutschen Juden: Der geschäftsföhrende Ausschuß. Dr. James Simon Liberale Synagoge norden zu Berlin Eine moderne Hagada für die Sederabende bearbeitet von Hermann Falkenberg Preis broschiert M. 0.60, in Leinen gebunden mit GoldprägungM. 1.50. Bei größerem Bezug Rabatt. Bestellungen und Zahlungen an Notes Gottffeldt, Berlin NO 55 Heinrich Rollerstr. 24 Tel.: Königstadt 1814 Postscheck Berlin 26553 Malerarbeiten Renovierung von Wohnungen, Geschäftslokalen, Treppenfluren und Fassaden. Robert autheim Berlin W 50 Kulmbacher Strasse 7 B5 Barbarossa 6260 Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. T. ven. kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, LfltzowstraBe 44, Telephon: Lfitzow 960-61 Aus Anlaß der am 'JO. März 1930 stattfindenden Tagung des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden veranstaltet der Liberale Verein für die Angelegenheiten der jüdischen Gemeinde zu Berlin E. V. am 29. März 1930 im großen Saal des Hotel Kaiserhof (Untergrundbahnhof Kaiserhof) einen Gesellschaftsabend mit Kabarettvorträgen u„d Tanz Mitwirkende u. a. Eugen Rex, Lieder zur Laute / Kurt v. Wolowsky, Schauspielerportraits /LolaPolajewer,Heiterd Gesänge / Harry Hauptmann, Eigene musikal. Scherze am Flügel / Vicky Werkmeister, Heitere Vortage Erstklassige Tanzkapelle Beginn 20.30 Uhr Eintrittspreis im Vorverkauf RM. 3.50, an der Abendkasse RM. 4. Vorverkauf im Büro des Liberalen Vereins, SW 11, Hallesche Straße 1 (Tel.: F 5 Bergmann 3358—59) K. d. W., Hermann Tietz, Leipziger Straße Wo bietet sich rührigem jungen Herrn « am liebsten propagandistisch, od. organisatorisch. Art? Ia Referenz, u. Zeugnisse stehen zur Verfügung. Gefl. Zuschriften erbeten unter Nr. B* G> 316 an die Hauptgeschäftsstelle dieses Blattes usrtroteiu ii. Reisenden ohne Unterschied des Bezirks und der Branche bietet sich Gelegenheit zu lohnendem Nebenverdienst. Zuschriften seriöser Interessenten erbeten unter H. 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