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Jüdisch-liberale Zeitung · 1928-08-10 · 32 (10.8.1928) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
8 (1928)
Issue
32 (10.8.1928)
Date
1928-08-10
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Rückwirkungen des deutsch-polnischen Handelsvertrages In der Zeitschrift „Die Weltbühne" behandelt der bekannte Finanzschriftsteller Morus in einem Aufsatz „Schwein und Kaftan" den deutsch-polnischen Zoll-Krieg und die Verhandlungen bezüglich des Abschlusses eines Handelsvertrages. Er schreibt hierzu: „In einem langfristigen Vertrage müßte das Niederlassungsrecht auf volle Gegenseitigkeit garantiert sein. Aber da kommt der Haken zum Vorschein. Auf deutscher Seite fürchtet man offiziell die Zuwanderung von Polen nach Ostpreußen, inoffiziell aber vor allem die Zuwanderung polnischer Juden. Die vielberufene Niederlassungsfrage ist also im Kern eine Frage des Kaftans. Es wird mittlerweile notwendig, diese Frage einmal ganz konkret zu stellen: „Sollen aus Angst vor der Einfuhr unliebsamer Kaftanträger die Deutschen auf das Niederlassungsrecht in Polen verzichten? Oder soll aus demselben Grunde der Zollkrieg ad infinitum weitergeführt werden?"" Auf Grund dieser Ausführungen nahm der Syndikus des ostpreußischen Landesverbandes des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens Gelegenheit, den Oberpräsidenten der Provinz Ostpreußen, Siehr, danach zu befragen, ob der von Morus vermutete Anlaß auf Hinauszögerung des Handelsvertrages tatsächlich die Befürchtung einer Zuwanderung polnischer Juden sei. Oberpräsident Siehr erklärte dem Syndikus, daß, soweit amtliche Stellen in Betracht kämen, derartige Beweggründe keinesfalls in Frage kämen. Für die Behörden seien nur volkswirtschaftliche und staatspolitische Momente für die Frage des Abschlusses des Handelsvertrages ausschlaggebend. Mithin entfällt die Vermutung von Morus, daß, soweit Behörden in Frage kommen, antisemitische Motive für die .Hinauszögerung des Abschlusses des Handelsvertrages maßgebend gewesen seien. Sprechsaal * Für diese Rubrik übernimmt die Schristleitung lediglich die ^etzgesetzliche Verantwortung. Schule der Jugend Berlin-Schöneberg, den 4. August 1928. Martin Lutherstraße 55 Sehr geehrte Schriftleitung! Zu der in Nr. 29 oer jüdisch-liberalen Zeitung vom 20. Jull 1928 veröffentlichten Notiz „Die Schule der Jugend" gestatte ich mir folgendes zu bemerken: Mit dem dort genannten Dr. Max Mayer bin ich zwar namens-, aber nicht personengleich. Soviel mir bekannt, nimmt mein Namensvetter eifrig an der national-jüdischen Arbeit teil (wie übrigens auch der dort genannte Tr. Georg Lubinsti und Dr. Prinz), was man von pur nicht gut behaupten kann. Ich bitte Sie daher davon Kenntnis zu nehmen und Ihrer Leserschaft mitzuteilen, daß sich an meiner deutsch-jüdiichen Einstellung, insbesondere in dem Sinne, daß meiner Meinung nach jüdisches Eigenleben nur als religiöses Leben gewollt werden soll, nichts geändert hat. Von dieser Grundlage ausgehend, ist es unmöglich, zu dem Inhalt der erwähnten Notiz näher Stellung zu nehmen, weil sie — viel- und daber doch nichtssagend — nicht erkennen läßt, ob alle Teilnehmer an der Zusammenkunft in den Räumen der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums über den Inhalt der Worte „neue reinere jüdische Atmosphäre", „Schaffung eines sinnhasten, wertvollen, von jüdischem Wollen getragenen Milieus", „neuer geistiger Mittelpunkt jüdischen Lebens", „jüdische Entwicklung" einer Meinung gewesen sind und — gegebenenfalls — welchen Inhalt diese Worte haben sollen. Jedes Unternehmen, das der Unzulänglichkeit jüdischer Bildung steuern will, ist zu begrüßen. Im übrigen glaube ich aber, daß die auf deutsch-jüdischem Boden stehenden erst Natronaftuden werden müssen, wenn eine Einigung erzielt werden soll. Uno das wollen wir nicht hoffen. Wenn auch das Judesein des deutsch-jüdischen Menschen nicht allein durch das Religiöse bedingt ist, so droht doch überall dort, wo me Religion nrcht bewußt zur alleinigen Trägerin jüdischer Gemeinschaftsarbeit gemacht wird, unseren Freunden die Gefahr des Abgleitens in nationaljüdische Gedankcngänge oder zum mindesten in solche, die sich äußerlich von jenen so wenig unterscheiden, wie der Name des „Die Schule der Jugend" erstrebenden Herrn Tr. Max Mayer von dem Ihres ergebenen Gesinnungsfreundes Tr. M a x Mayer, Rechtsanwalt. BÜCHERSCHAU ★ Rudolf Kaulla: Der Liberalismus und die deutschen Juden. Verlag von Duncker und Humbolt. Der Verfasser vertritt die Meinung, die Juden seien „in Wirklichkeit unter allen Völkern, die das Abendland bewohnen, ihrer Natur nach das konservativste“. Deshalb sagt er, „den deutschen Juden den Anschluß an das konservative Lager erschweren oder gar unmöglich machen und sie fast mit Gewalt den Gegnern in die Arme treiben, ist eine kurzsichtige Politik, die auf die Dauer den schwersten Schaden der konservativen Sache selbst zufügt.“ Um nun den „Widerspruch zwischen heutigem Anschein und historischer Wirklichkeit bei den Juden“ zu erklären, wird eine entschiedene Attacke insbesondere gegen den jüdischen Liberalismus geritten. Die ja nicht gerade neuen Behauptungen und Vorwürfe, die sich hier finden, sind in dieser Zeitung so oft widerlegt worden, daß eine nochmalige Zurückweisung sich erübrigen dürfte. Wenn der Verfasser trotz seines offensichtlichen Bemühens um Bildung eines gerechten Urteils dem Liberalismus so wenig gerecht wird, so in erster Linie deshalb, weil er den positiven Gehalt des religiös-liberalen Judentums nicht hinreichend würdigt oder, gar kennt. Seine kritische Einstellung dem jüdischen Liberalismus gegenüber läßt ihn erst garnicht der Frage nähertreten, ob der Weg von der Orthodoxie zum Liberalismus nicht ein notwendiger, sich stets wiederholender ist. Statistische Untersuchungen hierüber dürften mehr Aufschluß geben als die von ihm gewünschten Erhebungen, „wie lange es gewöhnlich zu dauern pflegt, bis dem Uebergang von der Orthodoxie zum religiösen Liberalismus der Austritt aus dem Judentum oder der Uebertritt zum Christentum nachfolgt“. Moritz Simon. Dr. Max Freudenthal: Leipziger Meßgäste. Die jüdischen Besucher der Leipziger Messe in den Jahren 1675 bis 1764. Schriften der Gesellschaft zur Förderung des Judentums Nr. 29. J. Kauffmann Verlag, Frankfurt a. M. 1928. 232 S., brosch. RM 8,60, Leinwandband RM 10,—. Das Buch zerfällt in zwei Teile, den größeren, der die Aufzählung der jüdischen Besucher der Leipziger Messe in den eben genannten Jahren, geordnet nach den Orten der Herkünfte, enthält und der knappen Einleitung und Einführung in den Stoff. Es ist ein streng wissenschaftliches Buch, Fortführung einer in der Monatsschrift begonnenen Arbeit und hat einen hohen kulturhistorischen Wert. Die Namenslisten sind ein vorzügliches Hilfsmittel für die Familienforschung unter Juden und zeigen, daß feste Familiennamen verbreiteter waren, als man gemeinhin denkt. Daneben erfährt man von der Bedeutung der Juden für die Entwicklung und Geltung der Leipziger Messe und zugleich von den Lasten und Demütigungen, denen Juden beim Besuch der Leipziger Messe und auf dem Wege zu ihr ausgesetzt waren; und bei alledem steigt eine Ahnung davon auf, was diese Meßbesuche mit dem Zusammensein so vieler Juden aus den verschiedensten Ländern, der dabei sich ergebenden persönlichen Fühlungnahme und dem Austausch geistiger Anregungen, die sie dann in ihre Heimatgemeinden mitbrachten, für die Gemeinde bedeuteten, in jener Zeit, da aller Verkehr noch unentwickelt war und die Menschen in ihren Städten und Siedelungen in einer Abgeschlossenheit lebten, die uns kaum vorstellbar ist. Wie dem Verfasser für die Nutzbarmachung dieser Quelle gebührt der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums Dank für die Herausgabe. Dienemann-Offenbach a. M. Heinrich Siemer: „Juda und die Andern.“ (Verlag Gebrüder Paetel, Berlin-Leipzig, 1928.) „Ein Roman ist keine Abhandlung und erstrebt keine aktuellen Problemlösungen“, schreibt der Verfasser in der Vorbemerkung. Vielleicht aber Problemdarstellungen, und sicherlich, Ln diesem Falle wenigstens, die Darstellung von Menschen, die mit den im Titel enthaltenen Problemen zu tun haben, und also auch die Darstellung der Probleme in den im Roman auftretenden Menschen. — So möge uns verziehen werden, wenn auch wir in unserer kritischen Würdigung weniger das Kunstwerk und mehr die Problemdarstellung ins Auge fassen. Ein Kunstwerk freilich, das soll wenigstens einleitend gesagt werden, haben wir vor uns, einen schönen, spannenden, anschaulichen, in seiner Handlung straff und zielbewußt geführten Roman. Die Figuren plastisch und prägnant, vielleicht sogar ein wenig z u prägnant, zu typenhaft geraten, eben wegen des zu behandelnden Problems: jede der handelnden Personen verkörpert ja einen der Faktoren, durch deren Gegeneinanderstreiten das Problem „Juda und die Andern“ zustandekommt, das Thema „Juda und die Andern“ seine Problematik erhält. Der Verfasser, rein niedersächsisch-friesischer Abkunft, schildert uns vier junge Leute. Zwei von ihnen vertreten die extremsten Richtungen: Hansgeorg Weete, Bauernsohn aus der Weserniederung; Samuel Goldstein, Sproß des Londoner Ghetto, Verwandten in Oldenburg in Pflege gegeben und auf diese Weise auf dem Gymnasium mit Weete zusammentreffend. Die andern Zwei halten mehr die Mitte: Benno Kahn, von süddeutschen Bauernjuden .stammend; und Gerd Jürgens, Sohn eines christlichen deutschen Bankbeamten. Weete und Goldstein, extrem angelegt, entwickeln sich auch extrem. Aus der Schulfreundschatt wird in der Kriegs¬ und Nachkriegszeit tötlicher Haß. Dem Einen wird sein naiver Idealismus zum Fallstrick, indem er ihn in die Hände völkischer Agitoren fallen läßt; sein Ende: Selbstmord, nachdem er selber einen jüdischen Minister — gedacht, aber nicht genannt, ist Rathenau — ermordet hat. Der Andere wird Anarchistenführer; sein Ende: standrechtliches Erschießen durch dazu keineswegs eindeutig befugte Kommandos. — Kahn und Jürgens, durch Verständigungswillen und gemeinsame Interessen geleitet, gelangen zur Freiheit von den fanatisierenden Schlagworten und zu einem für sie selbst und die Allgemeinheit nützlichen Leben. Bewundernswert des Verfassers bis ins Einzelne gehende Sachkunde! Nicht nur werden altjüdische Quellen vielfach in ausgezeichneter Weise zitiert — eine gute Belehrung für Solche, die Talmudstellen bisher ebenfalls nur aus Romanen kennen, aber aus Romanen von D i n t e r —, sondern es werden auch die heutigen Partei- und Problemkonstellationen getreu nach unserer heutigen Wirklichkeit dargestellt. Von Artverschiedenheit spricht der Verfasser nur bei Weete und Goldstein, nicht aber bei Kahn und Jürgens, woraus vielleicht Antisemiten und Zionisten Belehrung schöpfen! Wichtig und richtig auch, daß der Anarchist Goldstein kein Jude sein will und bewußt gegen die jüdischen Interessen handelt, so wie Trotzki und Eisner keine Juden sein wollten und bewußt gegen die jüdischen Interessen handelten. Bemerkenswert der Satz: „Die Front des Antisemitismus war nicht zerrissener als die der Juden.“ Zu philosophischer Höhe der Betrachtung sich aufschwingend Siemers Buch da, wo es die Vertreter der verschiedenen Anschauungen als verschiedenartig, aber doch gleichwertig charakterisiert: „Wenn sie (Weete und Goldstein) nicht Menschen, sondern irgendwie höhere Wesen mit unbeschränktem, klarem Wissen gewesen wären, so hätten sie sich wohl umarmt und nicht blutig befehdet; denn sie waren Brüder in einem hohen Sinne, weil sie selbstlos waren.“ Prachtvoll ist die geschichtliche Rolle des Judentums, d. i. der jüdischen Religion, gesehen: das „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ — diese Qintessenz des Judentums als Urerreger in der Kultur aller Völker. Auch Christus wird dem Judentum zugerechnet, zweifellos eine richtige Rechnung, daran unsere Freude freilich ein wenig getrübt wird durch die Tatsache, daß Siemer unter den großen Philosophen keinen Juden getroffen haben will und also offenbar den größten Philosophen, Spinoza, verkennt, wie er auch bei seinen Gegenüberstellungen von Ariertum und Semitentum eine unrichtige Auffassung des Begriffes der Originalität zeigt. Aber das sind Nebensächlichkeiten; als Ganzes ist das Buch aufs Höchste zu begrüßen und ihm weiteste Verbreitung, besonders bei Nichtjuden, zu wünschen. Hat, wie bereits bemerkt, Siemer eine Artverschiedenheit nur zwischen dem Ghettosproß und dem Niedersachsen konstatiert, nicht aber zwischen dem alteingesessenen süddeutschen Bauernjuden und dem gemischtstämmigen deutschen Christen, so läßt Max Brod in seinem Vorwort alles durcheinanderfallen, spricht von Fremdheit des Blutes und der Nationen, wenn er von Juden und Christen spricht, kurz: sagt sein zionistisches Partei-ABC auf und kommt sich literarisch vor, wenn er zum Schluß Lessings Geist beschwört. Dieses Vorwort zu diesem Buch ist ein rechter grober Unfug. Wie es überhaupt meist grober Unfug ist, wenn dem Buch eines noch wenig bekannten Verfassers aus naheliegenden Gründen ein Vorwort von einem bekannteren Verfasser geschrieben wird. Darüber, über dies Allgemeine, vielleicht ein anderes Mal und an anderem Ort mehr; aber bei diesem Besonderen, bei diesem Buche von Heinrich Siemer, schon hier und heute die Bemerkung, daß mehr Selbstvertrauen durchaus berechtigt gewesen wäre. George Goetz. Vermietungen der Platzkarten für den Friedenstempel und tdr die Betstle Die Vermietung von Platzkarten für die Betsäle beginnt am 5. August d. Js. Näheres enthalten die Bekanntmachungen der August- Nr. des Gemeindeblattes und in den Synagogen Ueber die Vermietung der Plätze für den Friedenstempel erfolgt noch bes. Ankündigung Vorstand der jüdischen oemeinde Bekanntmachung Die jüdische Gemeinde Berlin hat den Friedenstempel Berlin-Halensee, Markgraf Albrecht-Str. 11—12 gepachtet, die Vermietung der Plätze erfolgt durch dss Plätzevermieiungsbüro, Oranienburgerstrasse 29 täglich (ausser Sonnabends) von 9—1 Uhr, an Sonntagen von 9- 12 Uhr Die Preise der Plätze betragen 6—60 Mark Erneuerung vorjähriger Karten bis z. 20, August einschliesslich. In dieser Zeit werden die vom „Verein Friedenstempel“ für das kommende Synagogenjahr bereits erneuerten Synagogenkarten geg. gültige Karten umgetauscht. Differenzen gegenüber dem an den Verein gezahlten Mietspreis sind bei dem Umtausch durch Nachzahlung oder Rückerstattung auszugleichen. Neuzuteilung an vorgemerkte Gemeindemitglieder erfolgt nach dem 20. August auf Grund besonderer Nachricht. Freihändige Vermietung etwaiger Restbestände vom 3. Sept. ab. Alles Nähere enth. die für die anderen Gemeinde- Synagogen erlassenen Bekanntmachungen. Berlin, im August 1928 Vorstand der jüdischen Gemeinde. Liberale Synagoge Wilmersdorf Gottesdieust an den hohen Feiertagen (abends und vormittags) Beba-Palast „Atrium44 Kaiserallee Plätze zu 3, 5, 8, 12 und 15 M. erhältlich an den Theaterkassen Hermann Tietz, Leipziger Strasse und Kaufhaus des Westens, Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Burgstrasse 26, sow. jed. Freitag vor Beginn der Abendgottesdienste in der Cecilieschule. ln unseren Gottesdiensten besteht keine Trennung der Geschlechter. Familienist daher Gelegenheitzur gemeinsamen Teilnahme an der Andacht gegeben. Nalerarteitea jeder Irl Renovierung von Wohnungen, fieschäftsioKalen, Fassaden etc. Robert Gutheim W50,Kuimbacherstr.7 Fernsprecher: LDtzovu 6260 Kostenanschläge gratis Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. venu, kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, LQtzowstrafle 44, Telephon: Lfitzow 960-61 und Charlottenburg, Kantatr. 154 a Bcke Fasanenstrafie, Telephon: Steinplatz 1835 Die Erste Wettkonferenz liberaler Inden (Reden, Diskussion, Beschlüsse) Gründungsversammlung der World Union for Progressive Judaism London, 10.—12. Juli 1926 Preis: im Buchhandel M. 1.80 für Mitglieder d. Vereinigung, die bei uns direkt bestellen M.I.— Vereinigung für das liberale Judentum E.V. Berlin SW 48. Wilhelmstratze 147 Das Karatorimn der Baer- Phllipp-Goldsehtnidt - Stiftang hat aus den Zinsen an bedürftige Verwandte, speziell Bräute, Stipendien zu verteilen. Wer Verwandtschaft Nachweisen kann, wende sich an den Kuratur Sigmund Salinger, W 15, Bleibtreustrasse 27 Israelitischer Gottesdienst in Arankfurt/M. Liberaler Ritus: Hauptsynagoge. Freitag, d. 10. 8., abds. 7. Sonnabend, d. 11. 8., morg. 9, Predigt Rabbiner Dr. Talzberger, nachm. 4, Ausgang 8.45. Wochengottesdienst: morg. 7.30, nachm. 4. Synagoge an der Königsteiner Straße. Freitag, d. 10. 8., abds. 7, Jugendgottesdienst Rabbiner Dr. Salzberger. Sonnabend, d. 11. 8., morg. 9. Wochengottesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börneplatz Freitag, d. 10. 8., abds. 7.20. Sonnabend, d. 11. 8., Frühgottesdienst 6.30, morg. 8 Predigt, nachm. 4.30, Ausgang 8.45. Wochengottesdienst: morg. 6.15, nachm. 7.15. Synagoge Bockenheim. Freitag, d. 10. 8., abds. 7.20. Sonnabend, d. 11. 8., morg. 8.45, Predigt, Herr Rabbiner Dr. Horovitz, nachm. 4, Ausgang 8.45. Wochengottesdienst: morg. 6.30. Israel. Krankenhaus Gagernstr. 36. Freitag, d. 10. 8., abds. 7.20. Sonnabend, d. 11. 8., morg. 8, nachm. 4. Verlag: Bereinigung für das liberale Judentum e. B., Berlin SW. 48. — Verantwortlicher Redakteur: i. B. George Goetz, Berlin-Halensee. — Druck: Hermann Wegner & Co.. Berlin-Mariendorf.

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