Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 8 (1928)
- Issue
- 32 (10.8.1928)
- Date
- 1928-08-10
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2613366-2613947-2613979--2809-2620324- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Bestimmung der sozialen Form seiner Wirtschaft und erklärt demgemäß, daß auch in Zukunft den Siedlern das Recht gewahrt werden muß, ihre Wirtschaftsform — Kwuzah, Moschaw oder andere Siedlungsform — zu wählen, wobei verstanden wird, daß zede Sreolungsform den Erfordernissen der Wirtschaftlichkeit und der Möglichkeit ökonomischer Selbsterhaltung genügen muß. „ 3. Gemäß den Kongreßbeschlüssen betreffend dauernde Verstärkung der Einwanderung erklärt das A.-C. als wesentlich, daß die jüdische Einwanderung nach Palästina sowohl durch die Jewlsh Agency als auch durch die palästinensische Administration verstärkt und gefördert wird, und daß Arbeiter-Einwanderer ebenso wie Einwanderer mit eigenen Mitteln die erforderlichen Möglichkeiten erhalten ins Land zu kommen und sich dort niederzulassen. 4. Das A.-C. erklärt, daß in allen von der Jewish Agency durchgeführten oder geförderten Arbeiten und Unternehmungen der Grundsatz der jüdischen Arbeit gewahrt bleiben muß. 5. Die genaue Formulierung dieser auf die Sicherung der hebräischeu Sprache sich beziehenden Resolution erfolgt später. Das A.-C. erklärt demgemäß, daß die Anerkennung der in den vorstehenden fünf Vorschlägen niedergelegten Grundsätze der jüdischen Arbeit, der hebräischen Sprache, des nationalen Bodens, des Selbstbestimmungsrechtes der Siedler und der ständig wachsenden Einwanderung unabänderliche Grundlage für die Errichtung der Agency und für die Aufstellung ihres Arbeitsplanes ist. Indem das A.-C. aus die vorstehenden Punkte besondere Aufmerksamkeit lenkt, erklärt es, daß der Bericht der Kommission in seinen allgemeinen Umrissen von wesentlicher Bedeutung für die Aufstellung eines Arbeitsprogramms der Jewish Agency ist. Der von der Kommission erwogene Plan der Errichtung eines Instituts für Jndustrie-Pflanzungs- und Handelskredite mit einem Kapital von 750 000 bis 1 Million Pfund sollte mit möglichster Beschleunigung durchgeführt werden. C. Das A.-C. beschließt, daß unter Fortsetzung der begonnenen Verhandlungen zur Erweiterung der Jewish Agency gemäß den Beschlüssen des XIV. und XV. Kongresses und den vorstehenden Resolutionen unverzüglich die erforderlichen Schritte unternommen werden sollen. Die Exekutive wird ausgefordert, die Verhandlungen mit den jüdischen Gemeinschaften der verschiedenen Länder energisch fortzusetzen und sobald wie möglich zum Abschluß zu bringen. Von den weiteren Beschlüssen verdient besonderes Interesse das für das Jahr 5689 angenommene Palästina-Budget, dessen Unzulänglichkeit von zionistischer Seite allgemein zugegeben wurde, das man jedoch mit Rücksicht auf die dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen nicht glaubte ändern zu können. Es sieht folgende Positionen vor: Einnahmen: £ Keren Hajessod . 462 000 Hadassah-Frauenorganisation, U. S. A. 100000 Aus Rückzahlung von Darlehen. 7 000 569 200 Ausgaben: A. der Palästina-Exekutive: Landwirtschaftliche Kolonisation (einschl. Reserve £ 20 000). 115 000 Versuchsstation . 10 000 Handel und Industrie. 5 700 Arbeit (einschl. Waadath-Hatarbuth und Solel- Boneh) . 14 200 Einwanderung und Hachscharah. 15 655 Erziehung (einschl. Technikum). 65 800 Gesundheitswesen: Arbeiterkrankenkasse . 8 400 Defizit der Arbeiterkrankenkasse .... 1000 Waad Habriuth .......... 850 Hadassah: für eigene Anstalten . 90000 für Arbeiterkrankenkasse. 10000 Besondere Ausgaben. 2000 Verwaltung . 18 000 Ausgaben zur Vorbereitung der Pläne des gemeinschaftlichen Verwaltungsgebäudes . . . 150 Zinsen . 4 500 Auf Rechnung des Defizits. 70 000 426 455 B. des Keren Hajessod und der Gesamt- Exekutive: Keren Hajessod, Organisation und Propaganda . 38 000 Keren Hajessod, Zinsen. 5 500 Keren Hajessod, Verpflichtungen. 79 245 Joint Palestine Survey Commission .... 5000 Besondere Ausgaben. 15 000 569 200 Interessant ist auch die Tatsache, daß vier Fünftel des von dem Aktions-Komitee der Zionistischen Organisation beschlossenen Palästina-Budget vom Keren Hajessod aufgebracht werden. Das erweist erneut, daß dieser „neutrale" Fonds das finanzielle Rückgrat der zionistischen PalLsttnaarbeit bildet. Die Stellung der ungarischen Regierung zur Zudenfrage Daß die Judenemanzipation keine isolierte Erscheinung in einzelnen Ländern, sondern ein einheitlich zusammenhängender geschichtlicher Vorgang ist, wurde in diesen Blättern wiederholt betont. Das Ineinander von Religion und Nation, welches in den früheren Epochen des Judentums statthatte, mußte sich lösen: die jüdische Religion, welche Grundlage und Wesen des Judentums ist, zeigt immer Imehr ihre universalistische Tendenz, befreit sich von der Umschlingung mit .der vergangenen jüdischen Nation und befreit und entwickelt sich, im Sinne des religiösen Liberalismus. Hand in Hand mit diesem Entwicklungsprozeß der jüdischen Religion geht die Emanzipation der Juden in allen Ländern, und es ist selbstverständlich, daß diese Emanzipation überhaupt erst möglich wird durch Aufgabe des jüdischen Nationsbegriffs. Diese geschichtliche Entwicklung ist durch kleine Moderückschläge, wie es heute der vor dem Absterben stehende Zionismus darstellt, nicht aufzuhalten. Einen neuen Beweis für diese überall gleiche Entwicklung entnehmen wir einer Meldung aus Ungarn, die wir nachstehend wiedergeben. Aus ihr geht hervor, daß die Verhältnisse dort ähnlich liegen wie bei uns in Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern; und es zeugt für die Hellsichtigkeit der ungarischen Regierungsstellen, wenn sie sich von der zionistischen Zweivaterlands-Theorie nicht einfangen lassen. Die Meldung lautet: Der Staatssekretär des Innenministeriums, Szstranyavsky, hielt beim Empfang einer Deputation der jüdischen Gemeinden des Bezirks Abony eine Ansprache, in der er sagte: Schon in der Vorkriegszeit konnte man in Ungarn zweierlei Judentypen unterscheiden. Der eine fühlte sich in erster Reihe als Jude, dann erst als Ungar; solche haben keinen Platz in dem verstümmelten Vaterland. Da- :: ★: Versammlungstaleuder Breslau. Ist „Abraham Geiger". Montag, den 13. Angust, 20.15 Uhr, zwangloses Beisammensein im Kurgarten, Küraffierstraße. Lei schlechter Witterung im kleinen Saale. i:« Gottesdienst Berlin-Norden. Liberale Synagoge Norden, Schönhauser Allee 162. Gottesdienst am Freitag, den 10. August, abends 7.15 Uhr, Predigt: Rabbiner Dr. Salomousll. Sonnabend, den 11. August, morgens 10 Uhr, Neumondweihe. Freitag, den 17. August, abends 7.15 Uhr, Festgottesdienst aus Anlaß der Weltkonferenz für religiös-liberales Juden- Judentum; Ansprache und Liturgie: Rabbiner Dr. Salomonski, Eastpredigt: Rabbiner Dr. William Rosenau-Baltimore U. S. Berlin-Wilmersdorf. Liberale Synagoge Wilmersdorf (in der Aula der Cäcilienfchule, Nikolsburger Platz): Jeden Freitagabend liberaler Gottesdienst mit Chor und Predigt. Beginn 19.15 Uhr pünktlich. Freitag, den 10. August, Predigt: George Goetz. Am Freitag, den 17. August, findet anläßlich der Tagung des Weltverbandes für religiös-liberales Judentum ein Festgottesdienst statt. gegen aber begrüßen wir mit Liebe und Vertrauen die Mitarbeit jener Juden, die sich in erster Reihe zum Ungarn tum, dann erst zum Judentum bekennen. Die Revolution hat die ungarische Gesellschaft zerklüftet; das wird vorübergehen, wenn es das Streben der ungarischen Bürger israelitischer Konfession sein wird, das Vertrauen und die Liebe ihrer Mitbürger durch ein entsprechendes gesellschaftliches, wirtschaftliches und politisches Verhalten wieder zu gewinnen. Tie christlichen Bürger aber sind verpflichtet, die Leistungen der ihres ungarischen Patriotismus sich bewußten Judenschaft in dem Wiederaufbau des Landes zu schätzen. Die griechischen Juden und die Parlamentswahlen Die Judenschaft Salonikis hat den Entschluß gefaßt, an den kommenden Wahlen zum griechischen Parlament teilzunehmen, obwohl der gegen den Willen der Judenschaft eingeführte speziell jüdische Wahlkataster, wonach die Juden in gesonderten Wahllokalen ihrer Wahlpflicht genügen müssen, entgegen dem von Venizelos gegebenen Versprechen, über welches wir in unserer Nr. 31 vom 3. August 1928 berichteten, nicht abgeschafft worden ist. Bei den Wahlen im Jahre 1923 wurden von jüdischen Kandidaten ein Zionist und ein Handwerker, ferner zwei Kommunisten gewählt. Die Aussichten jüdischer Kandidaten für den kommenden Wahlkampf haben sich wegen der den Juden ungünstigen Wahlkreiseinteilung verschlimmert. Nach der amtlichen Volkszählung haben gegenwärtig in Griechenland nur 48000 Juden Staatsbürgerrechte, mehrere tausend Juden wurden als Ausländer registriert. Bis jetzt kandidieren in Saloniki von jüdischer Seite, die kommunistischen Kandidaten nicht eingerechnet, der Zionist und Republikaner Becanci und der Handwerker und Monarchist Jizchak Schaki. Der Sohn von Joseph Israels erster Preisträger bei der Olympiade-Kunstausstellung Der erste Preis der in Verbindung mit den Olympischen Spielen in Amsterdam stattfindenden Großen Kunstausstellung, eine goldene Medaille, wurde dem jüdischen Maler Jsaac Israels für sein Gemälde „Der rote Reiter" verliehen. Jsaac Israels ist ein Sohn des verstorbenen berühmten holländisch-jüdischen Malers Joseph Israels. Der Prager Iudenfriedhof bleibt erhalten In der jüdischen Presse und auch in den Tageszeitungen wurde in letzter Zeit eine durch das tschechoslowakische Pressebüro verbreitete Nachricht lebhaft erörtert, nach welcher der weltberühmte Prager alt-jüdische Friedhof in Verbindung mit dem Assanierungswerk der Stadt Prag verschwinden muß, da die Denkmalskommission ihn mcht in den Denkmalsschutz mit einbezogen hatte. Diese Nachricht entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Die Stadtregulierungskommission hat in dem der Oeffentlichkeit übergebenen Dekret einen Auslassungssehler begangen, der, wie verlautet, inzwischen gut gemacht wurde. Der Friedhof steht danach unter Denkmalsschutz und wird erhalten bleiben. Die gemeinnützige jüdische Ehevermittlungsstelle Zur Förderung des Planes einer gemeinnützigen jüdischen Ehevermittlungsstelle hat sich ein Komitee aus folgenden Mitgliedern gebildet: Frau Dr. M. Adler, Aerztin, Köln. Wolfgang Auerbach, Frankfurt a. M. Moritz Bayer, Kultusvorstand, Aschbach b. Bamberg. Benno Basch, Magdeburg. Just.-Rat Dr. Blau, Vorsitzender der jüd. Gemeinde, Frankfurt a. M. Landrabbiner Dr. Blum, Emden. Rabbiner Dr. Dienemann, Offenbach a. M. Dr. Ehrenreich, Arzt, Köln-Ehrenfeld. Rabbiner Dr. Halperson, Breslau. Prof. Dr. Hanauer, Frankfurt a. M. Fritz Hirsch, Ladenburg a. N. Frau Hauptlehrer Kaufmann, Gelsenkirchen. M. Markreich, Vorsitzender der jüd. Gemeinde, Bremen. San.-Rat Dr. Ries, Stuttgart. Dr. Franz Rosenzweig, Frankfurt a. M. Frau Edith Rosenzweig, Frankfurt a. M. Stadt- und Konserenzrabbiner Dr. Unna, Mannheim. Die Mitglieder des Komitees sind bereit, Anmeldungen zur Mitgliedschaft entgegen zu nehmen. Als Mindestjahresbeitrag ist Mk. 5,— vorgesehen. Bereits sind eine Anzahl Anmeldungen eingegangen. Um weitere Anmeldungen, auch von Korporationen, wird dringend gebeten, damit der Verein baldigst gegründet werden und seine Tätigkeit entfalten kann. Wie groß das Bedürfnis nach einer derartigen gemeinnützigen Einrichtung ist, ergibt sich daraus, daß schon jetzt auf die Ankündigung einer beabsichtigten Gründung hin bereits zahlreiche Zuschriften jüdischer Männer und Mädche.. erfolgt sind, die bereit sind, sie in Anspruch zu nehmen. STOliWERQ^ f Sillig. > iDohlfchmeckcmi. nahrhaft. Aufruf zur Gefalleueusiattstik Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten veröffentlicht den folgenden Aufruf: An unsere Kameraden und Freunde, besonders auch an die anderen jüdischen Organisationen, wenden wir uns rpit der Bitte, uns in der Sammlung der noch fehlenden Unterlagen für unsere im Weltkriege gefallenen jüdischen Kameraden gütigst zu unterstützen. Besonders für das Gebiet der Stadt und Provinz Posen, desgl. auch für Hamburg, ist die Beschaffung der Unterlagen erforderlich, weil für diese Gebiete das Material nur ganz unvollständig, bezw. gar nicht vorhanden ist. Wir benötigen folgende Angaben: Vor- und Zunahme, Geburtsdatum, Geburtsort, Beruf, letzter Wohnsitz, Datum des Einziehungstages, gefallen am, gefallen wo, oder vermißt seit, oder an Kriegsfolgen verstorben am, Regiment. Siedlungs-G. m. b. fj. des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten In der Sitzung eines engeren Gremiums des Siedlungsausschusses des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten vom 24. Juli 1928 wurde nach eingehender Aussprache über die konkretere Ausgestaltung der Siedlungsaktion die Gründung einer Siedlungs-G. m. b. H. beschlossen. Als Gründungskapital wurde der gesetzlich zulässige Mindestbetrag von 20000 Rm. festgesetzt, der vorhanden ist. Zu Geschäftsführern wurden Rittergutsbesitzer Rud. S. Mosse-Stangenhagen und Güterdirektor S. Dyk-Berlin bestellt; die Bestellung eines Aufsichtsrates ist vorgesehen, zu dem die Wahlen später erfolgen. Die Geschäftsführer erklären, schon in den allernächsten Wochen ein praktisches Projekt zum Erwerb eines Siedlungsgutes vorlegen zu können. — Der Gründungsakt der Gesellschaft wird allerschnellstens erfolgen. Außerdem soll ein besonderer Propagandaverein gegründet werden, dem, unter Führung des R. j.F., möglichst alle deutschen Juden angehören. Aufgabe dieses Vereins wird es sein, für weiteste Verbreitung der Idee und die Beschaffung der materiellen Mittel in allen Kreisen des deutschen Judentums zu sorgen. Jüdische Siedlungsmöglichkeiten in Südamerika Der Ehrensekretär von Hias of America, Herr Aaron Benjamin, der gemeinsam mit dem Jca-Generaldirektor Dr. Louis Oungre, und dem Emigdirect-Präsidenten Dr. M. Krainin im Aufträge von Hias-Jca-Emigdirect in den letzten drei Monaten die südamerikanischen Länder bereist hat, um die Möglichkeiten einer jüdischen Einwanderung in diese Länder zu prüfen, erklärte nach seinem Wiedereintreffen in New Aork, daß Argentinien und Brasilien jährlich 20000 jüdische Einwanderer aufnehmen könnten, aber nur solche, die sich für die Landwirtschaft eignen oder qualifizierte Handwerker — gesucht werden meist Mechaniker —, sind. Für Personen ohne Qualifikation ist in Südamerika kein Platz. Herr Benjamin sprach sich sehr lobend über den Zustand der jüdischen Kolonien in Argentinien aus. Das Kooperativ- System in diesen Kolonien ist sehr hoch entwickelt. Die Jca ist bereit, jährlich neue 250 jüdische Familien in ihren Kolonien anzusiedeln. Gut organisiert sind in Argentinien sogar die jüdischen Hausierer, die ein vorzügliches Kooperativ- System geschaffen und für dasselbe ein ZentralgÄäude errichtet haben, das eine halbe Million Dollar gekostet hat. Arthur Dinker. Vollender der Lutherschen Reformation Der Rasseantisemit Arthur Dinter hat vor kurzem unter dem Titel „Das Evangelium unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus" ein 400 Seiten starkes Buch veröffentlicht und behauptet von sich, daß er der Vollender der Lutherschen Reformation durch die Schaffung eines „Geistchristentums" sei. Bemerkenswert ist, daß protestantische Geistliche, wie Pastor Falck-Berlin, für Dinters Buch in der völkischen Presse Propaganda machen. Joint vermittelt zwischen den Juden in Polen und den polnischen Juden Amerikas In Warschau wurde ein Komitee für Zusammenarbeit zwischen dem polnischen Judentum und den polnischen Juden in Amerika begründet. Das diesbezügliche Protokoll wurde im Namen des jüdischen Parlamentsklubs vom Abg. Hartglas und den Senatoren Dr. Davidson und Dr. Schabad, im Namen der Föderation der polnischen Juden in Amerika vom Generaldirektor dieser Föderation, Herrn Tigel, unterschriÄen. Herr Tigel besuchte in dieser Angelegenheit das Außen- und das Innenministerium und hielt auch mit den Handelsministern eine Konferenz ab. In einer Beratung mit den Vevtertern des Joint Distribution Committee, den Herrn Dr. Werner Senator und Giterman, wurde beschlossen, daß der Verkehr zwischen den Juden in Polen und den polnischen Landsmannschaften in Amc durch Vermittlung des . Joint vor sich gehen solle. Es oird zu diesem Zwecke ein > spezieller Apparat geschaffen werden.