Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 7 (1927)
- Issue
- 28 (15.7.1927)
- Date
- 1927-07-15
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2613366-2613895-2613923--2336-2619797- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
'seitens des Kritikers hat also nie stattgefunden. Gerade im! «Gegenteil ist der ursprüngliche Geschlechtsrvame pietätvoll «nitgeführt, selbst wenn cs ganz verständlich ist. -atz Brandes nicht immerfort alle vier Namen miigeschleppt hat." (Jta.) Erhöhte Tätigkeit der Schächtgegner in Oesterreich. Die von dem österreichischen Tievschutzverein geleitete Propaganda für ein Verbot der Schächtuug nach jüdischem Mtus rvdmmrt in der letzten Zeit wieder überhand. Die Schüchtgegrrer bereiten eine nach Ländern gegliederte Volksabstimmung für die Einbringung eines Gesetzes vor. wonach das Schächten ohne vorherige Betäubung verboten sein soll. Durch die län'devweise Abstimmung will man aus die Megierung einen Druck auSüben, ein allgemeines Srhächt- Verbotgofetz dem Parlamenit vorzulegen. In der sudenarmen Provinz Vorarlberg soll zuerst ein Gchechita - Verbot durchgeführt werden, wodurch der Schweizer Judenheit die Möglichkeit genommen werden soll, im österreichischen Grenzgebiet Schächtnngen stattsinden zu lasten. (Jta.) Iudentümelei zur Reformationszeit. DKe Patentdeutschen, die auch ein patentdeutsches Christentum erstrebe», bekennen und lehren wollen, sind in der Regel sehr schlechte Religionswissenschaftler und — wäre S4eS möglich — noch schlechtere Historiker. Gin judenreineS Christentum schaffen zu wollen, dies ist eine Aufgabe, die Mißlingen muß, denn das Christentum wurzelt mit allen SebenSfaferrr im Judentum, aus dem es entsprossen ist. Doch abgesehen vom religionswifsenschastlichen Standpunkte mühte das Studium der Geschichte lehren, daß zumeist diejenigen. die fich am deutschesten fühlen, von dem Leben und deu Werken der grohen deutschen Reformatoren sehr geringe Kenntnisse haben. Gerade in jener Zeit, in der das Deutschtum seine Wiedergeburt erlebte und feierte, rsar die Judentümelei sehr stark im Schwange. Das sollten doch die wissen, die in den Kesormatoreu die Träger ihrer stärksten religiösen und völ- Äsche« Ideale verehren. Luther hat sich gegen das ,Hudenzen". griechisch-ioudaixein, gewandt, das sich in allen Kreisen der gelehrten Reformackrren bemerkbar machte. War Luther aber selbst davon srei? Nicht bloß darum, daß er hebräisch lernte, weil er diese Sprache zur Kenntnis der Bibel brauchte — nein, er lernte Hebräisch, weil diese Sprache von den Humanisten M den klassischen gezählt wurde, die ein gebildeter Mensch beherrschen sollte. Der deutsche Pädagoge Michael Neander rühmte von Reuchlin, daß dieser „Linguam Hebraeam und Graecam in Germania zu pflanzen" angefangen habe. Derselbe Neander stellt daS Hebräische nicht nur in der Wortfolge vor das Griechische, dieser Schulmann wünscht auch, baß das Hebräische nicht nur von Theologen, sondern auch .Just halber von einem jeden, so darzu kamen und Gelegenheit hat. wol möchte gestndieret werden". Neander stand mit seiner Begeisterung für das Hebräische aücht allein: fast die meisten Gelehrten seiner Zeit hatten «in starkes, nicht nur theologisches, sondern ich möchte sagen VLnstlerisch-philologisches Interesse an der Sprache des alten Testamentes und auch der des Talmud. Die Beschäftigung nrit diesem vielgeschmähten Buche konnte Reuchlin zu dem bekannten Zorneswort veranlassen: »Der Talmud sei kein Buch, daß jeder Lump mit ungewaschene Füh darin herumlauff und sage, er könts auch." / Aus dem Kreise um Luther waren ihrer gar viele, die „judenzteu": die sich durch die eifrige Beschäftigung mit dem Hebräischen manches jüdische in der Ausdrucksform aneigneten. Nicht bloß durch viele hebräische Zitate in wissenschaftlichen Arbeiten — das wäre kein Beweis — sondern in Gesprächen und Privatbriefen, in denen gar nicht selten talmudrische Sentenzen und hebräische Verse zitiert wurden, so wie man später gerne mit lateinischen Zitaten prunkte. Der Praeceptor Gerrnaniae. Melanchthon. dem mau doch weder sein Christentum noch sein Deutschtum absprechen wird, judenzt« sehr stark. Ein bemerkenswerter Schluß eines Briefes MelanchthonS lautet: ,Die 9. Julii, quo rate anos 2162 Hierolosyma a rege Chaldaeo capta est, et tarnen delecta politia miraibiliter servataie sunt reliquae* servatus Jeremias et alii multi (am 9. Juli, an dem vor 2162 Jahren Jerusalem von dem König der Chaldäer erobert wurde: aber trotz der Zerstörung des Staates sind wnnderbarerweise Neberreste erhalten geblieben, wie Jeremias und andere"). /TOAHL CrTALCKC BERLIN* W öö ££££ MAUERSTR. 70 FERNRUF: ZENTRUM 50Z3U. 502.4 BLUMENSPENDEN - TRAUERSPENDEN - TAFEL* SCHMUCK. INNENDEKORATION IN KÜNSTLERISCHER AUSFÜHRUNG. 12, ERSTE PREISE. Holche Stellen aus MelanchtHons Briefen gibt es mehr. , \y Und auch seine Zeitgenossen liehen es an solchen Anspielungen auf Israels ewige Mission nicht fehlen. Was aber soll man sagen, wenn nicht wenige christliche Gelehrte der Reformationszeit ihre Briefe mit den Worten beschem Haschern oder beesrath haschem einleiteten? Wenn man die Höflichkeitsfloskeln am Anfang und am Schluh der Briese, besoniders der Familienbriefe aus jener Zeit mit den damals bei jüdischen Briefschreibern üblichen vergleicht, so weih man nicht mehr: haben die Christen hebräelt oder die Juden gedeutschelt? Man muh jedoch eher annehmen, daß sich das Judenzen sehr stark eingebürgert hatte. JnS Schulwesen wurde viel j üdis ch-vädagogisches hineingetragen, und wieder soll Melanchthon herbeigezogen werden, der im Jahre 1550 in einem Briefe an Hieronimus Weller die Mahnung aussprach. man müsse sich beim Unterricht an die Stelle aus dem 5. Buch Mosis halten: „Du sollst die Lehre mit deinen Kindern wiederholen". Nun heiht aber wifchinantom nicht „wiederholen", sondern diese Auslegung haben erst die Rabbiner diesem Worte gegeben (Kidduschin 30 a). Melanchthon muß wohl diese Talmudstelle gekannt haben. In den Schulbüchern dieser Zeit findet sich auch manche fromme und erbauliche Geschichte, die einfach in christlichem Sinne umgearbeitete Erzählungen aus Talmud und Midrasch sind. Das Jubenzen erstreckte sich sogar bis aus die talmudische. später kabbalistische Art. hebräische Worte in Silben und Buchstaben anfzulösen und ihnen eine besondere Bedeutung beizulegen. Ein BreSlauer Schulrektor Rheins ch tat so mit Eiöleben. dem Geburtsorte Luthers. Eisleben, lateinisch Jslebia, zerlegte er in die hebräischen Worte: „isch" „leb" und „jah". Jsch-Mann, leb-Herz, jah-Gott: abso war Luther schon durch seinen Geburtsort als ein Mann nach dem Herzen Gottes gekennzeichnet. Nun hat aber merkwürdigerweise gerade Melanchthon sich sehr stark gegen das Jndenzen und Judaisieren gewendet. was Verwunderung erregen muß. Melanchthon erhebt gegen Karlstadt den Vorwurf, bah er zu stark juidaisseren und alles Recht von Moses herleiten wolle. Hat Melanchthon vergessen, daß auch das grobe deutsche Rechtsbuch der „Sachsenspiegel", zum größten Teile sich auf das mosaische Recht stützt? Für Melanchthons Judaisieren wäre noch ein Beispiel zu erwähnen, das einen besonderen Reiz hat. Melanchthon beschäftigte sich gerne mit etymologischen Spielereien. Unter anderen untersuchte er die Herkunft des Wortes „Germanen" und glaubte dafür eine Erklärung im hebräischen Ursprung des Wortes gefunden zu haben: „De etymologia nomi.is Germanici", schrieb er an den Superintendenten Eber. <rhis diebus cogitavi, quo si ab Hebraica voce est gerim (Melanchthon schrieb das Wort hebräisch) ut arbitror, peregrinos significat. Idem si Casarparo et tibi videbitur qui estis gnari myteriorum Hebraicortim gaudebo nos etymologiam non insulsam habere. (UeDcr die Herkunft des Wortes Germanen dachte ich dieser Tage nach und, wenn es von dem hebräischen Worte gerim abstammt. bedeutet es Fremdlinge. Also wenn Caspar und du dieser Ansicht seid, die ihr doch von den hebräischen Geheimnissen Kenntnisse habt, so werde ich mich freuen, daß wir nun eine nicht nnschmackhaste Erklärung über die Herkunft des Wortes besitzen. Melanchthon. der Praeeepdor Germaniae findet, daß sich das Wort Germanen von dem hebräischen Worte gerim — Fremdlinge ableite- Rel'igionsgeschichte. Resorwationsgeschichte. überhaupt Geschichte fleißig, und vor allem richtig lernen, meine Herren. Dr. B. Sch. BUCHERSCHAU Geistige Erneuerung. Edmond Fleg: Ein kleiner Prophet. (Piper-Verlag, München.) „Zu Moses Zeiten konnte man mit 80 Jahren Prophet sein! In unserer Zeit muß man 15 Jahre sein, wenn man Prophet sein will ..." erkennt der Rabbiner in Flegs neuem Buch und „wischt sich eine Träne aus dem Auge“ über diese müde Generation der Erwachsenen, die vom Erwerbskampf entnervt sind, die Vergnügen mit Lebensfreude gleichsetzen, für die statt aller Tiefe es nur noch ein in die Breite, in die Fläche leben gibt. Wie üben sie Verrat an dem, was ihnen zwischen ihrem 15. und 20. Jahr wesentlich war. Wie tröstet das Schlagwort „Jugendideologie“, wenn Traum oder Erinnerung an das Gewissen rühren. Klug geworden, nimmt man das Leben so hin, wie es sich bietet, hält sich geistig, moralisch und körperlich recht sauber und ist bestenfalls im Nebenberuf religiös oder sozial oder „interessiert“ eingestellt. Die Aktivität des Herzens ist der Trägheit gewischen, der Gesichtskreis so verengert, daß weder Bereitschaft noch Verständnis für die längst verschütteten Wünsche mehr bestehen. Ein Don Quichotte war man, der mit Windmühlen kämpfte, der sich mit Hirngespinsten herumschlug. Wehe aber Deiner Sicherheit, mein saturierter Burger, wenn Dir das Buch des französischen jüdischen Publizisten FI eg — der in Wirbln h Lu > ein 1 lichter ist — in die 1 Finde füllt! Dann leidest Du Deine Jugend noch einmal durch, erfährst alle Problematik des Seins, Deines Losseins, des Judeseins (. . , „ich weih, was ich empfinde, noch bevor ich es empfinde . . . ist das so, weil ich ein Jude bin?“). Du erkennst die Qual, als Aufgeklärteren einer wunderlosen Zeit geboren zu sein, die Grausamkeit der Vorm teilslosigkeit. Du merkst, daß Dein Vater umsonst die Konflikte für Dich gelöst hat, „es gibt weder Juden noch Christen, nur Menschen“; umsonst, daß für ihn Kommunion oder Barmizwah nicht zur Diskussion stehen, für Dich gibt es von neuem nur eine Frage, nur einen Ruf: Gott — wo ist Gott!! i Du wirst Ihn mit dem kleinen Claude (dem Helden in Flegs Buch) suchen — überall, wo Gott zu suchen ist: zuerst in den Worten der Eltern, dann in der feierlichen Mystik dunkler Kathedralen, wenn das Brausen der Orgel den Raum ins Unendliche weitet, oder wenn mildes Kerzenlicht das Lächeln holdseliger Madonnen noch sanfter macht. Suchen wirst Du, hingeworfen vor dem schrecklichen Kreuz, in den Worten des Evangeliums, das zuerst betört und ein leichtes und strahlendes Glück vortäuscht. „Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid“ — dem Ruf scheint Claude zu verfallen. Er glaubt Ihn gefunden zu haben, den Gott, zu dem man gehen darf, vom Denken zerquält, mit Schmerzen beladen (wer leidet tiefer — weil ungewohnter — als die Kinder?) Da aber spricht das Blut, das jüdische, treue Blut und wehrt sich und weckt seinen besten Helfer, den scharfen, klaren Verstand. Und Fragen kommen und Zweifel, und die Erkenntnis: dieser Weg ist nicht möglich, für Dich ist der Messias noch nicht gekommen, so irdisch kann Gott nicht Du lebst mit, wie Claude weitersucht — nun als Jude — wie er sich müht um sein Judentum, um das harte, strenge, schwere Gesetz, und wie er verzweifelt an seinen 613 Ge- und Verboten, die ihm nicht mehr lebendig werden. Aber lässig sein? „Halten, was man kann, so gut und so schlecht man kann?“ O nein, von hier führt kein Weg zu Ihm. Für die Ewigkeit geschaffen ist das Ethos des Judentums. Sollten seine Formen nicht abgenutzt, nicht zerbrochen sein?? Man müßte sich auf seinen Kerl), auf seinen Sinn, auf den Messias besinnen: „Ach diese Bräuche, diese Feste, wären sie doch da, uw besser an den Messias denken zu können! Um ihm zu helfen,, rascher zu kommen, damit Gott ihn rascher sende! Dann wäre unsere Religion die Religion des Messias, des Messias des Friedens und der Gerechtigkeit, die Religion dessen, den beute die ganze Welt erwartet! . . . Und alles würde klar werden, man würde alles verstehen! . . . Zum Beispiel das Fasten am Jom Kippur wäre die Buße für unsere Sünden die das Kommen des Messias verhindern. Zu Rosch Hasehonoh, das Horn . . . man ließe es ertönen, um den Messias zu rufen. Zn Sukkoth, die Palme: man würde sic schwingen für alle Propheten aller Völker, die den Messias verkündet haben. Und die Sabbatruhc: sie wäre die Feier der Ruhe, die der Messias eines Tages der Welt schenken wird. Man würde anders essen, anders leben als die andern, aber man wüßte, warum: um das Volk zu erhalten, aus dein eines Tages der Messias hervorgehen wird. Man ließe Palästina auferstehen, und warum? Weil es Palästina sein wird, wo er Er zur Welt kommt. Man würde auf das Böse verzichten, man würde aufhören zu lügen, zu betrügen, zu stehlen, zu töten, zu lästern und neidisch zu sein — um sich vorzubereiten, fhu zu empfangen. Mau würde seine Nächsten lieben wie sich selbst, man würde Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und aus allem Vermögen, um der Herrschaft des Messias, seines Friedens.^ seiner Gerechtigkeit und seiner Liebe würdig zu sein . . Ein Buch vom Messias und von der Qual, von gläubiger Hingabe und harter Skepsis — ein Buch, in dem unsere Zeit atmet — und viel Hoffnung. T. R. Führt der liberalen Vereinigung neue Mitglieder zu! Kalendarium fyrdieZrit voms.7.b. 16.7.1922 A»li 1921 Sonnabenö 16 Sonntag 17 Montag 18 Dienstag 19 Mittwoch 20 Donnerstag 21 Freitag Sonnabend 23 Tammus 5887 16. Wochenabschnitt: Pinchas Hastarah: Könige I. Kap. 18,46; Sabbat-Ausgang: 9,19 Uhr 17. Fasttag Schiwoh vhor b'tammuS (Eroberung Jerusalems) 18. 19. 20. 21. ' Neumondweibe Wochenabschnitt: Mattouh Hastarah: Jeremia 1,1 2,1—3 Sabbat-Ausgang: 9,08 Uhr fer8iiffirF«ufirbejlattaii& in Berlin von 1874, e.l Annahme W 36, Wtiowatr. 44. Telefon L&tzow 880-61 und Charlottenborg. Kaniatr. 164 a. Ecke FasanenstraBe. Telefon Stcinplatz 183Ö Der Landesverband beabsichtigt, eine Reihe von Bezirksrabbinaten einzurichten. Die Besoldung erfolgt nach Gruppe X der Reichsbesoldungs - Ordnung mit Aufrückung nach Gruppe XL Bewerber werden gebeten, ihre Meldungen unter Beifügung eines Lebenslaufes bis zum 31. Juli beim Büro des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden-, Berlin N 24, Oranienburger Straße 29 cinzureichen. OOOOOOOC-“ -- Malerarbeiten jeder Rrt führt aus Robert Gutheim $trffn W50, (vlmbacher Straße 7 Lühow 6260 — Kostenanschläge gratis. - öoooooooooooooooooooooooooooooo 00000000000000000000000000000004 Wir suchen für unsere MÄDCHEN- MITTELSCHULE eine Handarbeitslehrerin. Bewerberinnen, die möglichst auch noch ein anderes techn. Examen gemacht haben, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bis zum 1. August d. J. bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Abitur. Obersekunda Vormittags-Abendschule Private Vorbereitungsanstalt, Direktor Danziger Berlin, Alte Jakobstraße 124. .Vräipg lOrditüMJoMniEI Heft Nr. 3 die seit Jahren vergriffene Broschüre GmdlagsD ui Zille des rriigiös-liberalsB Mahn Dr. JOSEPH NORDEN Preis 0,75 Mk. Berlin, im Juli 1927. Schill- und Talsrnd - Torah - Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Berlin Bestellungen können beim Verlag der Kölner Jüdisch - lib. Zeitung, Köln,BeethovenstT.17, erfolgen Etanianerinnen! Etanianer! Schöne Stunden haben wir in der „Etania-i verbracht. Wir dürfen aber nicht mit der Abreise von oben das Interesse an ihr verlieren. Die .,Etania“ braucht uns dringend. Wir sind ihr und unserem Judentum einen Dienst schuldig. Wir wollen uns zusammenschließen zu einer „Vereinigung ehemaliger Etanianer in Deutschland,,. Ich rufe Euch auf, Frau und Mann, jung und alt, folgt alle meinem Ruf. Schreibt sofort an mich, wo Ihr auch seid, und ich weide Euch weitere Auskunft gehen. Einen frohen „Etania-Graß“ entbiete ich Euch, Jacob Bloch lhringen ajK. «erlas: «etetntomo für da» liberale Judent»» ».»„ «eclttt €5» 48. -- SetoaJtawttfkta SUtattesr: Brutto Sott«, Betritt NW 28. Druck: Lehrina & Reimer«, Berlin SW SS. Rttterstr. 7S. 39064^14