Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 7 (1927)
- Issue
- 22 (3.6.1927)
- Date
- 1927-06-03
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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i! I; IttHott Logen ben Zionismus erwarbt. War Sie Erwartung becechttgt? Um Liese Frage richtig beantworten -u> können, müssen wir völlige Klarheit besitzen über die verschiedenen Richtungen und Strömungen unter den deutschen Juden. Da haben wir die religiösen und die politischen Richtungen streng auseinan-derzuhalten. Zwei religiöse Hauptrichtungen stehen einander aegenier: Die Orthodoxie und der Liberalismus. Desgleichen id zwei politische Hauptrichtungen vorhanden: die nationalutsche und die nationaljüdische Richtung. Die beiden religirn Richtungen streiten über religiöse Fragen, wie Offenptzrung. Entwicklung. Glaubensvorstellungen. Zeremonien usw. Die beiden politischen Richtungen streiten über politische und nationale Probleme, über das Verhältnis des Juden zum deutschen Volkötum, über die Rassenfrage, über die Art. auf welche die „Judenfrage" zu lösen ist. Wenn wir nicht in den Fehler verfallen, die politischen und die religiösen Meinungsverschiedenheiten miteinander zu verquicken, so gelangen wir zu dem Ergebnis, daß sowohl in der liberalen wie in der orthodoxen Vereinigung Anhänger der verschiedenen politischen Richtungen (Zionisten und Nichtzionisten) vertreten sein können, und daß sowohl im Centralvercin deutscher Staatsbürger jüdlschen Glaubens wie in der zionistischen Vereinigung Orthodoxe und Liberale zusammenwirken können. Die Mitglieder der liberalen Vereinigunq hatten mithin Sogtscherweise keine Veranlassung, zu erwarten. daß der liberale Rabbinerverband, ein Verband mit religiösen Zielen, sich für oder gegen eine bestimmte politische Richtung aussprickt. Nun hat man den Einwand erhoben: die Religion soll doch im Leben stehen, sie darf sich deshalb den Dingen, die in der Welt vergehen, nicht verschließen: somit darf sich das liberale Judentum der Aufgabe nicht entziehen, sich mit dem Nationaljudentum auseinanderzusetzen. Darauf ist zu antworten: Die liberalen Rabbiner haben sich durch ihre Resolution tatsächlich mit dem Zionismus auseinandergesetzt. Herr Goetz befindet sich im Irrtum, wenn er (siehe Leitartikel der Jüdisch-liberalen Zeitung vom 8. April d. I.) von der Resolution der liberalen Rabhiner behauptet, sie habe kein Ergebnis, keine Klärung gebracht. Bei ihren Beratungen haben sich die Rabbiner zwei Fragen vorgeltzgt^ Die erste Frage lautet: Tut der Zionismus der jüdischen Religion überhaupt Abbruch? In, diesem Fall müßte er bekämpft werden, und zwar gemeinsam, von Orthodoxen und von Liberalen. Das Bekenntnis zum Nationaljudentum würde die jüdische Religion gefährden, wenn das religiöse Judentum vom Nationaljudentum hinter das nationale Bewußtsein hintangeseht oder gar geleugnet würde. Deshalb betont die rabbinische Resolution, daß der Grundcharakter des Judentums religiös ist und bleiben muß. und daß die liberalen Rabbiner jeden Versuch der Deutung des Judentums als eines ausschließlich nationalen Gebildes entschieden ablehneu. In Wirklichkeit denkt der Zionismus nicht daran, die Religion zu verdrängen oder gar auszuschalten. Aus den verschiedensten Gemeinden ist auf der Rabbinertagung vielmehr berichtet worden, welch regen Anteil die zionistischen Kreise an dem religiösen Gemeindeleben nehmen. Wenn dennoch manche Zionisten das Religiöse über dem Nationalen vernachlässigen, dann sollen wir nicht ihren Zionismus, sondern ihre religiöse Gleichgültigkeit bekämpfen, genau wie wir die religiöse Gleichgültigkeit von Nichtzionisten bekämpfen. Besonders deiL auf zionistischem Boden stehenden Rabbinern erwächst da eine dankbare Aufgabe: natürlich ist es auch Sache der nichtzionistischeu Rabbiner. Die zweite Frage, die die liberalen Rabbiner zu behandeln hatten, lautet: Tut der Zionismus der liberalen Richtzma im Judentum Abbruch? In diesem Fall wäre er vom Lweralismus zu bekämpfen. Als die liberale Bereinigung 1908 gegründet wurde, waren bereits elf Jahre seit dem ersten Zionistenkongreß in Basel verstrichen. , Agr der -uismus damals auch nicht »salonfähig", noch nicht »in ooe", so konnte und durfte er doch, wenn anders er eine Gefahr für den Liberalismus bedeutete, von den zur Gründung der Vereinigung Versammelten nicht übersehen werden. Allein, weder das auf der Versammlung angenommene Programm, noch die angenommene Resolution tut des Zionismus Erwähnung: beide beschäftigen sich ausschließlich mit der Orthodoxie. Auch die auf der Delegiertentagung in Posen 1912 gutgeheißenen Richtlinien zu einem Programm für das liberale Judentum nehmen von der zionistischen Bewegung keine Notiz. Und wenn in der öffentlichen Versammlung. die in Posen, am Abend der Delegiertentagung, stattfanö, zwei Redner, Justizrat Blan (Frankfurt a. M.) und Rechtsanwalt Kaempfer (Posen), gegen den Zionismus auftraten, so verließen sie damit eben den Boden des religiösen Judentums und sprachen vom Standpunkt des politisch orientierten Centralvereins, wie aus den Ausführungen beider Redner hervorging. Besonders deutlich sprach es Rechtsanwalt Kaempfer auS: „Dazu haben wir nicht jahre- und jahrzehntelang im Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens für die Erhaltung und Betätigung unserer verfassungsmäßig garantierten staatsbürger. lichen Rechte gekämpft, damit uns dann, gestützt auf die Reden, Bücher, Aeußernngen der Zionisten von den Antisemiten entgegengehalten wird: Ihr gebt ja selber zu, ein Fremdkörper in dem nationalen Staate zu sein, in denen ihr lebt." Ist das nicht eine ganz unerlaubte Verquickung politisch-nationaler mit religiösen Fragen? Mit allem Recht heißt es in einem Artikel der „Jüdischen Rundschau" vom 10. Februar 1935: „Der religiöse Liberalismus steht in keinem Gegensatz zum Zionismus oder zur jüdischen Volks« idee": und mit dem gleichen Recht durfte Rabbiner Dr. Wiener (Berlin) sein Referat mit den Worten beginnen: „Religiöser Liberalismus und Zionismus fordern einander so wenig, wie sie - sich auSschlteßen" (siehe auch meine Ausführungen in der Schrift „Grundlagen und Ziele des religiös-liberalen Judentums". 2. Auflage, S. 27 und 28). Das religiös-liberale Judentum hat die Pflicht, den religiösen Grundcharakter des Judentums zu betonen: mit aller Entschiedenheit hat es den Gedanken abzulehnen, als sei das Judentum ein lediglich nationales Gebilde. Im übrigen aber hat es sich in politisch-nationale Kämpfe nicht bineinzumischen. Jedem religiös-liberalen Juden muß eS (genau wie jedem orthodoxen Inden), unbedingt frei stehen, wie er sich znm Nationaljudentum stellen will, ob er Zionist sein will oder zionistenfreundlich oder zionistenfeindlich. Wer sich gedrängt fühlt, dem Zionismus entgegenzutreten, der muß es auf dem Boden des CentralvereinS tun oder auf einem anderen politischen Boden, nicht aber auf dem Boden des religiös-liberalen Judentums. Mit Recht wird daher in der Resolution der liberalen Rabbiner gesagt: „ES bleibt dem persönlichen Verantwortungsgefühl eines jeden einzelnen überlassen, welche Stellung er gegenüber dem Zionismus einnimmt." Das ist nichts weniger als ein Ausweichen vor einer klaren Stellungnahme. Das ist eine offene, ehrliche, gewissenhafte Stellungnahme; das ist ein Ergebnis, das ist eine Klärung. Mit dieser unserer Entschließung haben wir liberalen Rabbiner uns ganz und gar nicht unserer Führerschaft begeben. Im Gegenteil: wir wollen mit unserer unzweideutigen Stellungnahme, mit unserer Forderung scharfer Abgrenzung politischer von religiösen Fragen den Bekennern unseres religiös-liberalen Judentums Führer und Wegweiser sein. In der Tat werden die liberalen Rabbiner nach wie vor als Führer in der religiös-liberalen Bewegung anerkannt. Das zeigt die Tatsache, daß der Vorstand der liberalen Bereinigung sich auf Grund der rabbinischen Resolntion erneut mjt.der Stellungnahme zum. Zionismus beschäftigt und eine Resolution gefaßt hat. Wenn in dieser Resolution gesagt wird, der Vorstand der liberalen Vereinigung erblickt „in der Religion die Grundlage und das Wesen des Judentums", so entspricht dies der Erklärung in der rabbinischen Resolution, daß „der Grundcharakter des Judentums religiös ist und bleiben muß" Und wenn die Vorstanösresolution alle Bestrebungen ablehnt. „die Stammes-, Volks- oder nationale Zugehörigkeit an die Stelle der Religion setzen oder für gleichwertig mit ihr erachten", so begegnet sie sich wiederum mit der rabbinischen Resolution, die „jeden Versuch der Deutung des Judentums als eines ausschließlich nationalen Gebildes" entschieden ablehnt. Unter Vorbehalt des Primats der Religion wird der Vorstand der liberalen Bereinigung auf Grund feiner Resolution gar nicht umhin können (wenn er es noch nicht ausdrücklich erklärt hat), dem einzelnen Mitglied seine Stellung zum Zionismus freizugeben, gerade so wie eS die liberalen RabbinerAgetan haben. Wenn nun aber Herr Goetz (tu dem oben erwähnten Artikel) der Behauptung, daß Zionismus und religiöser Liberalismus einander weder fordern noch ausfchlietzen. entgegenhält, wir würden ja dann vor der ungeheuerlichen Tatsache stehen, daß der ganz« Kampf, den Zionisten und Liberale seit Jahren gegeneinander führen, überflüssig gewesen wäre: so.ist m. E. darauf zu erwidern, daß wir in der Tat vor dieser ungeheuerlichen Tatsache stehen. Wohl entspringen, wie tierr Goetz sagt, die gemeinde- und die parteipolitischen Gechtspünkte jüdischen Erwägungen, aber nicht jüdisch-religiösen, sondern jüdischl-poiitischen Erwägungen. Diese jüdischpolitischen Erwägungen aber haben mit der religiös-liberalen Bewegung im Judentum nichts zu tun; sie liegen außerhalb ihres Gebietes. ' Der Kampf zwischen Liberalen und Zionisten war aber nicht nur überflüssig: er war auch in hohem Grade schädlich, weil unwahrhaftiq und heuchlerisch. Auf beiden Seiten ist vielfach mit unehrlichen Waffen gekämpft worden: Da waren Zionisten, die mit ihrem öden Geschrei gegen „Assimilanten" und „Assimilantentum" den Anschein erwecken wollten, als feien alle religiös-liberalen nichtzionistischen Juden Verräter des Judentums. Und da waren Liberale, die, weil ihnen der Zionismus aus politischen Gründen widerstrebte, den heuchlerischen Ruf ertönen ließen: „Die Religion ist in Gefahr." Dieser überflüssige und schädliche, weil auf falschen Voraussetzungen beruhende Kampf, muß ein Ende nehmen. Unsere gesamte Gemeindepolitik muß in andere Bahnen gelenkt werden. Bei Erörterungen und Abstimmungen dürfen Zionisten und Liberale sich nicht gegenüber» stehen: ebensowenig bei Wahlen. Bei letzteren ist ein dreifaches Verfahren möglich. Man kann nach biblischem Muster verfahren und kann „tüchtige, gottesfürchtige, wahr- ' ' * . “ c" (2. B. Mose hettsliebende, uneigennützige Männer" (2. B. Mose 18, 31)» wählen, ohne Rücksicht auf ihre religiöse oder politische Richtung. Man kann aber auch nach Richtungen wählen und dann entweder nach religiösen Richtungen (Orthodoxie und Liberalismus) oder nach politischen Richtungen (nationaldeutsch und nationaljüdisch). Nicht aber darf ehrlicherweise Liberalismus (bzw. Orthodoxie) gegen Zionismus auSgespielt werden und umgekehrt. Nach den jüngsten Vorgängen im liberalen Rabbtnerverband und tm Vorstand der liberalen Bereinigung dürfen wir wohl ein offenes Wort der zionistischen Vereinigung darüber erwarten, ob ehrliche, reinliche Scheidung zwischen Religion und Politik auch in ihrem Sinne ist. Der religiöse Liberalismus aber möge die zionistische Bewegung mit Aufmerk» samkeit verfolgen und den nationalen Zionismus dahin zit' beeinflussen suchen, daß er nicht nationalistisch-chauvinistisch, wird, damit die universalistischen Gedanken der jüdischen Weltreligion nicht in den Hintergrund geraten. In einer verhältnismäßig kurzen Debatte kam von vd:- schiedenen Seiten der Wunsch zum Ausdruck, daß die durch die Resolution der liberalen Vereinigung herbeigeführte Klärung zur Versöhnung zwischen den verschiedenen Par- > teien führen möge. Diese Versöhnung bedeutete keinxS-' falls einen Gesinnungskompromiß, doch sei Sachlichkeit und Vornehmheit bei Austragung aller Meinunasdifferenze»; wünschenswert. Herr Rechtsanwalt Strauß wies noch kurz daraus hin, daß das Nationaljudentum, wenn es konsequent zu Ende gedacht werde, ebenso wie es atheistische Juden als Juden anerkennt, auch christliche und mohammedanische Juden als Juden anerkennen müsse. Herr Dr. Norde» stellte in seinem Schlußwort noch einige Mißverständnisse klar. In dem weiteren Schlußwort des Herrn Goetz wieS dieser darauf hin, daß im Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens analog den Ausführungen, die Norden bei uns gemacht hat, Stimmen laut werden, welche meinen, der Centralverein könne gemeinsam mit den Zionisten den Judenhaß abwehren. habe aber den Zionismus nicht zu bekämpfen. Diese Anschauung sei falsch; und ebenso wäre es auch verkehrt, bei uns zu sagen, daß der Liberalismus als eine religiöse Bewegung sich um politische Bewe» gungen nicht zu kümmern habe. Der Wert der RelitziM besteht eben in der Durchheiligung unseres Lebens, also auch der Politik. Im übrigen sei Dr. Norden im Irrtum/ wenn er glaube, die Resolution der Vereinigung decke sich mit der der Rabbiner. Die letztere könnte ein Zionist unter» schreiben; kein Zionist aber könne die Resolution -irr Itheralen Bereinigung unterschreiben. — Der lehrreiche und interessante Abend fand erst nach Mitternacht sein Ende uttd erfüllte in hohem Maße seinen Zweck, das Verhältnis deS religiös-liberalen Judentums zum Nationaljudentum m klären. Als Ergebnis der Aussprache stellte Herr Goetz fest: Nationaljudentum und Zionismus sind mit Atheismus vereinbar, Judentum ist mit Atheismus nicht vereinbar, daher auch das religiös-liberale Judentum mit dem im Grunde antijüdischen Nationaljudentum und Zionismus nicht vereinbar sei. Nürnberg. In Nürnberg, das in der Geschichte deS jüdischen Liberalismus in Deutschland vor dem Kriege eiue bedeutsame Rolle gespielt hat und immer eine Hochburg unserer Bewegung war, ist erfreulicherweise im Frühfochr heurigen Jahres ein liberaler Gemeindeverein zu neuem Leben erweckt worden. Er umfaßt jetzt schon eine namhafte Zahl von Mitgliedern. An einem Vortragsabend im März hat. der neue Vorstand der Kultusgemeinde Nürnberg, Herr Ludwig RvsKf zweig, der Nachfolger und Freund des verstorbenen heimtätS Dr. Held, in einem ausgezeichneten Referat einen Rückblick auf die letzten Jahrzehnte der Kultusgemeinde Kl worfen und daran einen von hoher Auffassung zeugetiSeÄ weitschauenden Ausblick angefügt. Herr Rabbiner Dr. Freudenthal hat in meisterhafter Weise seine Gedanken über die Entwicklung des religiös« Liberalismus in Deutschland einer großen, dankbaren Zu- Hörerschaft übermittelt. Das Gebiet der allgemeinen jüdischen Fragen hat die Vereinsleitung in glücklicher Weise dadurch .außgeariffen, daß sie Herrn Staatsrat a. D., Justizrat Dr. Cohn auS Dessau bat. über seine Eindrücke von einer Palästina-Reife am 28. Mai 1927 zu berichten. Die Ankündigung hatte dtzu großen Saal des Künstlerhauses bis zum letzten Platz gefüllt. Der Redner verstand eS, durch seine ungemei» fesselnden, anschaulichen und unmittelbar-wirkenden Ausführungen die Anwesenden ganz in seinen Bann zu ziehe«. Auch die Diskussion gestaltete sich sehr angeregt. Hierbei ist der Vortragende auch Anhängern der zionistischen Bewegung» die ebenfalls auf Grund ihrer unmittelbaren Erlebnisse W1 Palästina daS Wort ergriffen, äußerst wirkungsvoll begegnet. das Handwerk Her Verein ^Mandiger Handwerker jüdischen fflanbens, e.V.>Bsril> tat in seiner Organisation alle Berufe vereinigt und ist jederzeit in der Lage, lelstungsfÄhlge Handwerksmeister nachzuwdsen. Geschäftsstelle: Louis Wolff — Berlin NO 18 — Gr. Frankfurter Straße 80/8li Amt Königstadt 2490 Amt Königstadt 2499 •sssssssessss—Sf M—f sssts s—ssssss I Erneuerung derEintrittskarten Jüdische Gemeinde Berlin. im Pläizsbüro, Oranienburger Straße 28-29 täglich (außer Sonnabend) von 9—1 Uhr, an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen von 9—12 Uhr. Frühzeitige Erledigung wird Im eigenen Interesse dringend empfohlen! Swittgogen Bis 24. Juni für Rykestr.; Cottbuser Ufer und Levetzowstr. Für die übrigen Gemeindesynagogen wird Nachfrist, ebenfalls bis 24. Juni gewährt. Beisflle Vom 8. Juni bis 15. Juni: Johann-Georg-Säle; Philharmonie; Singakademie; Tiergartenhof Großer Saal und Pfeilersaal. Vom 19. Juni bis 30. Juni: Alhambra Wallnertheaterstr.; Beethovensaal; Brüderverein; Eden-Palast; Friedrichshain; Prachtsäle des Ostens; Prachtsäle am Märchenbrunnen; Schillertheater-Restaurant; Sophiensäle. Erneuerung für die übrigen Bets&le wird noch bekanntgegeben. Näheres bezgl. der Erneuerung, Vormerkung und Neuzuteilung usw. siehe Aushang in den Synagogen und Verwaltungsgebäuden der Gemeinde. Berlin, im Juni 1927. Vorstand der Jüdischen Gemeinde «♦♦»»♦»♦♦eeeeeee»eeeeee»e»ee»ee Aushilfsstelle zu den hohen Feiertagen Für die hoben Feiertage wird ein nach neuzeitlichen Grundsitzen gebildeter Lehrer gesucht, der das Amt eines Prediflers,Vorbetersu. Schofarbläsers im Kindergottesdienst Oberaebmen. würde. Der Gottesdienst wird mit gemischtem Chor and Harmoniumbegleitung atattfindeu. Leipsig, CI, den 24. Mai 1927. Löhrstraue 10. Der Vorstand der israelitischen ReUgtonsgemeiadem Leipzig. MM bnnt Br. UTI feraliBrPimrtwiattimö ta Mb tu 1S74 iW iuwhiM W ä LdtsoWstr. uTTtle- - * - jrTof .--_barlbars Kuitetr. IM«. Ecke ratraen ■•traB« Telefon StelcplsU 18V Scirillrtii Wiipg ooooooo< Soeben erschien in 2. Auflage Malerarbeiten jeder fitt führt au- Robert Guchekm Serllrr WS0, (ulmbacher $fea£t? Lühvv 6260 — Kostenanschläge gratis. - NM' von Dr. JOSEPH NORDEN Elberfeld S Pnw ».75 Hk Besteflnagen können beim Verlag der Jfldiach üb. Zeitung. 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