Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 16 (1936)
- Issue
- 29 (15.7.1936)
- Date
- 1936-07-15
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Beilage IS. Juli 1936 JÜDISCHE AUGEMEINE : ZEITUNG \ Beobachtungen auf einer Paläßina - Rei fe Von MAX DIENEMANN VI. A on T e I A w i vv und den dort empfangenen Eindrücken ist gesondert zu berichten.. Tel Awiw ist nicht nur darum eine besondere Stadt, weil sic ein Tein hebräischer, nur von Juden bewohnter Ort ist — in diesen Tagen der politischen Unruhe ist sie infolgedessen der Ort der größten, der absoluten Sicherheit—, sondern vor allem darum, weil sie eine geschichtslose Stadt ist, eine Stadt ohne Tradition, nicht gesteigert und' gehoben durch Tradition, aber auch nicht beschwert durch sie. Es ist nicht beabsichtigt, hier von den allgemeinen Beobachtungen in Tel Awiw zu berichten, sondern nur von denen, die mit dem religiösen Leben in Zusammenhang stehen. Dabei ist wichtig zu wissen, daß Stadt und Kebilla keineswegs Zusammenfällen. Die Kebilla greift über das Gebiet der Stadt hinaus, umfaßt auch die jüdischen Einwohner von .Jaffa. Ob allerdings die bei. Beginn der Unruhen aus Jaffa nach Tel Awiw Geflüchteten je wieder werden zurückkehren wollen, ist sehr fraglich, man rechnet damit, daß sie in Tel Awiw verbleiben werden' und man plant große Sicdhmgshuutcn für sie. ■Soweit das religiöse Bedürfnis nach Cottesdienst . verlangt, ist in mannigfacher W eise dafür gesorgt, daß es -befriedigt wird. Es gibt eine Unzahl von kleinen und kleinsten Betstuben.-wie das ja überhaupt ein typisches Kennzeichen der ostjüdischen Gebetsfrömmig- -keit ist. möglichst in kleinstem Kreis zu beten. Das ..Minjan” ist oft wirklich nur ein ..Minjan" und will nicht mehr sein. Das ist ein paradoxer Ausdruck von individualistischen Kollektivismus oder kollektivistischem Individualismus.’Man will Gemeinschaft, aber sie darf nicht so groß sein, »laß der persönliche Kontakt zwischen den Betenden aufgehoben ist. Gewiß birgt' sich in diesem Hang zu den Einzelminjanim,--zum „St übel” mancherlei Ehrgeiz derer, die leiten und eine'Bolle spielen wollen, viel Lamlsmannschaftliches. aber zugleich ist darin auch ein wohltuender Hang zur Intimität und Nähe, zum Persönlichen im Gebet. Drei große Ilauptzentren des Gottesdienstlichen siml vorhanden. Zwei davon alt, soweit man bei der Neuheit Tel Awiws überhaupt von alt reden kann. Die große Synagoge, tm wesentlichen der Kreis der ost- ’ jüdischen Arrivierten. Der Gottesdienst in ihr ist getragen von einem Chasan ganz besonderer Qualität. Aber so sehr er sich von dem regellosen Gottesdienst des alten Jjsclniw abhebt, ist er weit entfernt davon.' den Kreisen der westeuropäischen Einwanderung, »lic ebi echtes religiöses Beilürfnis haben, irgcuil eine Anziehung zu gewähren. Bei der Toravorlcsung werden weit über die normale Zahl hinaus Leute aufgerufen, und endlose Mischcberaehs werden gemacht. Neben diesem aschkenasisclten Zentrum ist .»lic große Synagoge der Scfardim .ein zweites Zentrum. Der Gottesdienst in ihr ist von der Würde und dein Formsinn getragen, tler den Sefardim im ganzen zu eigen ist-. Aber es ist-begreiflich, daß die an den aschkenasischen Ritus und an ihre Melodien und Minhagim Gewöhnten in ihm keine Stätte finden. Neben diesen besteht seit mehr als Jahresfrist ein drittes Zentrum, der sogenannte Ichnd-Krcis; im .wesentlichen ein Kreis der aus Deutschland Eingewantlcrlcn. Der Name Ichud bedeutet Einigung, Einheit, Vereinigung, »lic Initiatoren wollen also alle religiös interessierten Kreise umfassen. Dazu paßt cs aber schlecht, daß es in ihrem gedruckten Jahresbericht heißt,- daß ilcr Kreis sich gegen jede sogenannte Reform wendet. Als ob der Ritus einer Berliner konservativen Synagoge nach deren Vorbild ist Ichud aufgebaut — nicht auch stark von Reform beeinflußt ist. Diesem Ichud-Krcis sind auch' viele Liberale zugehörig, weif sie bislang eine andere Stätte des Gottesdienstes nicht fanden. Es ist in diesem Kreise auch viel „Killebergerei" zu beobachten. Die Predigt wird so"gehandhabt. daß der Rabbiner mit 2—3 Sätzen in Hebräisch beginnt, dann deutsch fortfährt und mit 2—3. hebräischen Sätzen schließt. Mir fiel bei dem Gottesdienst am Schawuot auf, daß man, getreu dem Ritus der Galut, das Einleitungsgedicht zur Toravorlcsung — akdamut nach seinem Eingangswort benannt — sagte. Das ist um so verwunderlicher, als ja der palästinensische Ritus Pijutim nicht kannte. Das Gedicht war einstmals die Einleitung zu dem aramäischen Targum der Toravorlesung, zwar ,ist das Targum längst aus .»lern Gottesdienst geschwunden, aber seine Einleitung hat man behalten. Das Gedicht ist an sich im ganzen von einet tiefen Innigkeit »les Empfindens. Daß man es ' im Ichud beibehielt, zeigt eigentlich, daß seine Mitglieder noch nicht stark hebraisiert sind, den Inhalt kaum kennen, sonst hätte tnan sich zu Zeilen wie etwa »leii folgenden über die Wonne »ler Seligkeit im Paradies kaum bekannt. lU-jßiml da- Spiel <!(■' I.t-wijatan mul *lcs lim-Iiraat-iulni Hrrc.lk-rt*.-. hiiu-r \eruicl,eU rieh in ilen aiuieren mul Kämpft mit timt. „Mit M ilien Hörnern -iSIAt tler liriicnmt mit Marlit. lloeli-clmriu ilim rnt-citcn tler I-'i-i-lt mit M-itieii eenaltierti l'Iu„-eu. Ihnen heer-tiel tler Srliüpfer mit tlent luarlltiaen Seltner!, bereitet ilen Krummen .Mahl mul fielttae. Sie reihen rieh um Ti-rhr von Karfunkel mul Demant. An ihnen vörftlter fließen Ströme von Ihtlsaiti. Sie erttölzelt rieh mul trinken ans vollen Ileehern. Ilerrennetn. tun tler Sehöpfnng an dazu verwahrt in tler Keller. ' Vi eint ihr höre!, ihr Krontlueil, dieses Lied lies Kreisens. Mörhlrt ihr uielit aurh in tliese tiemeinsehaft einst rinne fünf sein? (icwfiiilinl viertlet iitr sein zu ueilett in nhersler Heilte. Wenn ihr fülltet den Worten, die er-tiniten in Majestät. Dem Ichutl-Kreis muß mau zu hohem Lob nachrühmen.. daß er eine Chew ra-Ka«lischa geschaffen hat, «lic in den westeuropäischen Juden gemäßen Formen arbeitet, und »lamit eine würdigere Form tler Beerdigung angebalmt hat. Es gibt in ihm eine geordnete \ orbereitnng auf die Rurmizwah mul eine formgerechle Barmizwahfeicr. Und auch tlie Sozialarheil Iuil er in Angriff genommen. Aber wie sieht es denn im ganzen mit dem religiösen Beilürfnis? Wenn selbst alle Bethäuscr" voll sind, so erfassen sie doch nur einen Bruchteil der Bevölkerung, die löO000 Seelen zählt. Wie es mit den Arbeitcrkreiscn steht, ist bereits gesagt. Daß es eine Unzahl völlig Uninteressierter, religiös Gleichgültiger gibt, ist bekannt und gesagt. Aber viele, die in ihrer alten ■ l leimat dem Gottesdienstnahestanilen. wären noch zu gewinnen mul zu erfassen. Und hier ist nicht nur' tlie Form wichtig, sondern »lie Gesinnung ist zu ändern. «:i-n-Wille ist zu wecken. Grad in Kreisen, tlie keineswegs agnostisrh mul irreligiös siml. tlie auch nicht gleichgültig im üblichen Sinne siml. die an gollestlieiislliches Lehen gewöhnt siml. traf ich häufig, erschreckend häufig, auf folgende Beile: Ml arbeite tlie ganze W ni-lie hart und angestrengt — und cs wird in tler lät in Palästina so hart gearbeitet, wie kaum irgendwo in der Welt —, ich hin froh, wenn ich am Schabbat mich gehörig ausschlafen und dann ans. Meer gehen kann. Gewiß birgt sich in solcher Heile ■ ein Mangel an religiöser Energie, aber es ist bezeichnend und geradezu grotesk, daß ein gut Teil der Möglichkeiten, die wir außerhalb Palästinas haben, um rimgottesdienstliche Frömmigkeit am Sabbat aufrecht- •/.ucrhalten. attl tler Tatsache beruht. »laß es »len Soim- 'lag gibt mit seiner absoluten ArbeiLsrtthe mul »len Möglichkeiten zum Ausrollen oder zum Sport. . Nun offenbart sieh aber in solcher Denkweise eine ganz rationalisierte Vorstellung vom Sabbat . er wird ganz und gar \ n nt S o z i a l e u aus und mir von ihm her gesehen. Was ein Teil seiner Kraft um! seiner Gliirksspcude war und sein, sollte, wirej zum Einzigen mul allein Wichtige!!. Und so bezwingend der Anblick eines Sclnibbnt. insbesomleriin Tel Awiw, ist. ein so wohliger ..Frieden einen an ihm umfängt, es fehlt »lein tiefer Schaiiemlen »loch etwas, eben jenes Irrationale, »las dann gegeben ist. wenn man ihn nicht nur vom Sozialen aus wertet, sondern als di-n —- läg. an »lein inan die Gottesnähe sucht. Es schwingt in dii-ser Rationalisierung des Sabbats »lie Tatsache mit, daß »bis Land vom Arbeiter her aufgebant mul geprägt ist. In diesen Kreisen wird vom Schahbat mitunter geredet, als glaubten sie. ei; sei eine Frucht »ler neuzeitlichen Arbeiterbewegung und ein Erfolg ihres Kampfes um Lebensreeht. Man kann Mm Tel Awiw mul. dem Sehabbat nicht irden.' ohne des Oncg Si-hnhhat Erwähnung zu tun. liier ist er original, hier hat Itialik die Form für ihn gesihaffen. ln ilen Simulru vor Sabbalausgaug sammeln sich Massen in einem großen Saal, ein Redner' . beginnt mit eitler Ansprache moralisclieu Inhalts, mit der Zielsetzung. Schäden des öffentlichen Lebens zu geißeln und ihre Beseitigung' zu erreichen. Es folgt ein Vortrag belehrenden Inhalts, mul mit der Dunkelheit beginnt ein Glinr zu singen? Erwachsene mul Kuahen, ' inan sieht ihn int Dunkel des Saales nicht, mir dir Stimmen hört man. Den liefi-niu ilcr Lieder singt »lie Menge mit. Das Ganze klingt aus init dem I Iavv<lalah-Gebel, mul mit ihm flammen die Liehler auf. Der Oiicg Sehabbat war gedacht als eine neue Form geistiger .Sabbatfeietfür alle tlie. »lii- »ler Synagoge abgewamlt sind. Unlnigliar gelten von ihm starke Ström»; geistigen Lebens aus. mul die tu y s t i s»-b c Stimmung tler S (lt I n ß nt i i» u t e n liebt »las Ganze aus sriuriii rationalen Gliarakter heraus: es is.t in diesen Sclilußmimitcn mich ein fortrrißendr» Gefühl «b:s Eiiisseins in der Gcmciiis<-Iiaft, «les \»dkscius. Aber ob »laciii die Krall liegt, di«: einst jm Gottesdienst war. uh wirklich ein Strom davon ausgebt. »(er über Zeiten mul Räume liiitans die' Menselien als geseliieblliebe Gesamtheit und als Einzelne zu tragen imstnmle. ist. das kann beute um-b niemand beanlWorten. •— Es gibt kein religiöses Leben ohne sozial»- Betätigung, ohne' soziales ' \ riantwortmigs'gefülil. Neben allen, überall gegelicm-u. sozialen Problemen siml zwej liier besonders stark, ikis Pioblem der verlassenen,- jvenvabrlosteii Kinde r. deren es erschreckend viele gibt, mul »las Problem »ler Eltern. »lie von ihren Kinder angefordert wurden, ahr” es diesen-gut gingals sie ausreichend verdienten, mul die im Augenblü'k. da infolge der Krise die Kimler sclhst ihr Leben schwer finden in arge Bedrängnis . kvmuucn. Alle Energien müssen .darauf gerichtet sein, die Aufgaben zu lösen, «lie durch »lie.se Probleme gestellt sind, und mau ist sich »ler Schwere und der \\ icbtigkeil dieser Aufgabcii vvolil bewußt. Bei ilcr ersten kann man allerdings' fragen: wie' kuimle es j überhaupt dazu kommen, »laß hier ein Problem - der Sittlichkeit im öffentlichen la-bi-u entstellen konnte? Gebet, Volksfeft und /imiifierbetrieb Ililula - eine jndifche Wallfahrt in Marocco •— Auf dem I'eflplatz am triedhofseingung — Opferkerzen fiark gefragt — Senfation im Kino I» v i f f ft r <l i <• ..I ft tl i s r ji c A I I g «• in «• i n i ‘* Trtuan. im Juni. ..Ililula* 'beißt das merkwürdige Fr*!, «Ins am l.ag Immikt «lic Juden Marokkos mit riiifr „Ibimrria“, al-o «•ig»*ntlirli einer ..Wallfahrt nach Itoin11. hieni. Nicht mir aus allen Städten «Ir* >ondvrn aus ganz NtmlafriWa. ja sogar aus Kugkuul uiwl. Amerika knmincu zu «lie.-cni Tage ihr s c f a r il i s r li r u ..I* i I - g r~ narli L’rz/an mul Ah*nzar«|tihir. um «litrrh (»clict um! Opferung au ilri: (»rähem ihrrr „Santo»** Heiligen;. «Ir» Hrbbi Krbi Amran ihr! Hebln Yehuda \ahaliv rin wohlgefälliges Werk zu tuiK mul gleichzeitig an den Vergnügungen lcilzmi«*hnicii, die aus dirsnit Anlaß i« reichem Maße geboten urrilru. Nie; ist ihr . srltsauu* Vvrtjnirkuug von rrligiosrm Zrrrmonivn, ty|*»s*rh«rm \’nlk«few: Mini umilerurm Ainusirrlirlrirh -*o lirutlirli gcworilru wir in ilir-srin .lahr. als dir Zritungrn das Programm dr- Festkomitee» \m Alia7.are|uivir vrroffrutlichtrn, narh‘l«*m vorher die Press»; srirnn uiirhrnlimit mit Wrrheimlizcn fdK'rsrImrniint worden war und Plakate in d<‘ii!aldi‘ii zum Hrsii«*h dirscs ..traditionrllru und eigenartigen Festes*1 aufgrfonlert hatten. Die alluruirinr W'allfahrt narli^ »ler kleinen * Stadt wir»! im Sonderzmr «Irr Kiseuhalin. in Kxlra-Autobussen' aller Linien, in eleganten PriviU"ag<*n und altertuinli»hen Kutschen znruekgelegt. I.jmtes Fn i!i!eng<*s« hn’i weist seiion v<m weitem dru Weg zum Krst(datz. »Irr am Kingnug »les Jüdisrlirn Friedhofrs liegt und mit -ItiiHi 'ii Fatiiieii tmd unzähligen elektrischen Hirnen zur lllumiualiuii «cselimiir'kl ist. in einer großen Anzahk von Zelten haben >i«-|» die auswärtigen Pilger mit Kindern und Kin«les?ktndern Iiau-lich t ingcriehlet. lagern auf mitgebraehten Matratzen und korben auf ihrem Primus. An zahlreichen Verkauf-stfinilen fimlen i.inioiiiid-* und Sfißigkeilen. Kr«!nus-d* um! Aiamleln. wir allem aber nalurhVh »lie Opferkerzen, reißenden Absatz. In mehreren Huden werdm Fh*isch«lfiek** an Ilolzstrd>ehen über Kohh’nslut gerüstet, mul in einer Art .»W'ahlselianke*4 sitzen tlie wt»hlhnhendereu Oäste an kleinen 'ITsehen ln*i Kaffee und ..Ciazimsa15. <Icr beliebten Hraiiselimonade. Üazwisrlien licwegen sich »üc arabisebrii W'a-MTverkäufer. "ie fduTbaupt die Teilnahme der „Moros*.* an dem Fest außerordentlich groß Ist. Aber auch Spanier sieht man. \or allem viele Soldaten, und beim Kamssel und auf »ler Lnflsihnukrl g»*bt jeder L'nler^*liie»l »h'r Ibissen m aligvmei* nein Jidud unter. < Der ..Heilige- \oii .Aleazawpiiyir erfreut ' »ieb gr»"»ßteu An» xlims hi allen Seliiditen »les Nolke», mi»l iiiVlit. nur Jiubn, sotnleru aH»1!» Spanier mul Araber' unternehmen in Krankheitsfällen mit Vorliebe eine Wallfahrt zu »<jinem .,!biliglum“, tun dnrrli Opferung einiger Kerze«-seine gnädige. tYirsprmbe. bei Coli zu erwirken. ■* \ . - . Nie steigt aber »In* Hauelisäiile j w> hoch wie am Ililula“, an ib ni zwei Tage lang K<*rzen fiber Kerzen ein »Ifindige» lodernden Keuer’ in dein, kleinen Turin unterhalten, der ulntr dem (»rnln: erriehtet ist und fdrt;r einen Vorlwd erreiYhl wird. Dort «itzeu die Annen, Menen an »iies»*ii Tagen’j reiehlieb ge»|MJudcl wird, und dir* aurh mit einem fesllieben .Mahl j bewirtet werdet^ Dort tinizen »li»* Frommen, meist alte Männer, in wildem. Freudentaumel uriiber. Dort singen am KroffnungHalwnd Ih*I feicrlielirr Illumination die S e h u le r d »; r ,.A Ijl i a n i: e. I » r n I i t e.‘* und »Irr .,Spnni.seh-Jüdischen Sehlde“ (»je bei«; und Pialtncn in Anwesenheit »lor Vertreter «ler »paiiisehen mul ariibiselien. Ib*- hördeit, denen ,zii FJiron iiaelih'er die jüdische Kolonie in einem besoiulereii Zelt einen Tee vcran»taltct.— Inzwischen Ist es II Uhr geworden; aber da» bmitc Lehen mul Treiben erllsrht in dieser Narbt nirlil am Keiilgtiiin und auf dem FV-tplntz. Als besondere STnsaluui siml «lie «tiiHM»e|ieii Pfadfinder er.si’Iiieneu, «lic l>«*i ilir»*r zufäiligcii Anwcscnncit in Marokko die Kinindung de» Komitees. aiig<*ii»fUim»'ii halten, mit ihrer Mtisikabteilung zur Verschönerung «les Festes Itetzutrageo. Auch am nfiehsten Tage bildet ein von ilmcii gegelnmc» Konzert eine «ler llaii|itminmiern «les Programm'*. «Ia|» außerdem als ^Ab'wliluß dea 'religioMMt Teils (h'sauge mul (h ltctei in «ler Altemlstmwlc anfweiBt. Danach beginnt «ler-A I» h r n r h der Zelte und «ler Hiirkslrom der Pilger in ihre ireimalorle, „ Aber ein iH'träehtlieber Teil yon ihnen läßt es sieh nicht nehmen, «ler Si-hlußveranslaltung, 'einem Hall im Saal «les großen Kinos, beizuwobnen mul «ich an der jWobl der ,,.Mi»a J fl d lache KoV«>nie“ und ihrer beiden Elirendnmcn zu Itcteiligcn. Die Namen «lieser „.schönen und sympathischen Torhtrr Israels“ wenlrn nati'jrlirh von den Zeitungen im Jlahinen eincs .aiuifönrlichen Fcslherichts veröffentüi-ht. Wenn mieli «In» Hauptinteresse «ler jö«H»chen Bcvökcrung auf die Pilgerfahrten richtet, so feiern «loch auch die Zuruck-