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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-07-15 · 29 (15.7.1936) · page 4

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
29 (15.7.1936)
Date
1936-07-15
Page
– (sequence 4)
Language
German
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SPORT Berliner Umfchau Aiif.1ii*'cr>p«irlIV-l dt> JSC. Uapthor Der JSG. Ih.pibor vi’rutMalli’li' am Söiwtup auf dem Grüne- I w.iId»(M>rtphitz «*in h i< 3il;uhlii-<!t< - SporlfcM, «h—cu Wettbewerbe vor allein dem N ne h w ti c h » und «1**11 Anfänger» r;*»rrvirri warrn. K» puh reiht rrfrruliehe Lci-tuupeii. liiir Koehhu liakoaii war unlürfjTh am ^erfolpn*ieh»l**ii. in <l***i Knnl»euxvt*ttbewerb'rn kam .inrii de-r vernn»t;rfteiule \ frrin zu einigen Siegen. Iii einem Fiiihi<hnig»!aiif über 11)0 m träfe» *«*h «Be Br-mn Sprinter de» Bar Koehhu. S «• h a i t in a n u ..*'M»uin «Irr pule» Zeit \mi 11.3 S?k. vor Dr. -Lrwiii .11.4; uml Sehaffer Ml.6y. De» gleiehe» Lauf der JJamru peuutui Bulb H *• i e Ij in J4,1 vor Siucilre.»ninnu umi Buuinami. Jni Tenni»: ..Grimrwahl” — JSK. •Iii «I***i Berlin«*r \ erbund^pjelrn Mauden .»ich am letzte» Somiia" «li«* <*rMe» Frauen- und Ih’rreiimauiM'hufleu de.» Tenui»- klulis „GninewahP* und de* JSK. "«*geuitber. Trotzdem die „Grtihcwaldcr'* erwu»iu»g.*ge»>äß jederzeit nlM.rrl«*i*«*n .»pielten. gab rs «Inrli n*«*ltl ahwrrh>hmg-rei<he Kämpfe. Ih*i den Herren pevvamicii die HjF.-Lnilc mit 6;0 Puuklru, Ul; U Säum mul 10Ü; 21 Spiele». Diu Dame», dir liercii*. aniv Vormittag .»pielte». Imiulni nrli iirim Staude v«m 6:0 Puiikli'ii. 12:2 Sätze» und' (B: J7 Salze». Einige .1 iitii«»r«*ii^|>i(*le vervoIjMnudiglen du» Programm der 'Bcgcgnu«;*. Ruderregatta des \Va»»erp«>rl\rrb;«uh*» I^*r Wassersport verband <h*s RjF.-Sporlbunde* vrrniiMallrle am 5. Jul» rin« Ruderregatta. au der sieh »eben den Berliner Jl jl*.-Vcmnen er»linaiig aurii der neu zum HjF.-Sporlhiiriil gestoßen«: Huder-\ eiein von 1623 Frankfurt a. O. beteiligte. E» käme» drei Hennen znm A»»lrag, di«' .»amtlich von den Boote» des .HlC. „Welle lVwidon4*, uenn aueli .»Jets er.»l uaeii härtestem Kampf, gewönne» wurden, im Hiemniv iemfür Herren kam „Melveiis*- auf den 2. Platz. im Itieinenxirrer für Jugendliche Idieli ..OlHTspree4* ge»rhlngrii iiikJ im den Tag ah»ehitrßeu?i4‘u Doppelzweier für Herren eroberte rieh der MV. 1923'Frankfurt a. (>. «Icu 2. Plalz. Berliner Vorfchau Makkulusporlfr»( auf drin Gnincwahlplat/. Der Deulselie Makkaliikrei«, veraiiMahei am kommemlrn Sntmtajr au Slelle d«*s verquollenen Start» der puläMiiirn»i-rhv» Au», waldmaunsrliafl ein lrieblalbh*li»rhr.» Sportfest, an dem drli die Iie.sien <IeulM‘iien Makkulu-Deieliintlileien kclcili^en uerilen. Die \eran>tallmi» wird in Form eine. \ erl.aud»känijife.s Hei lin »e»en iil.rijres II e i e )i dureli-i fnliri. AuIm iden leielitallil.-- li>eJien \\ ellkampfeu finden \ orfülimifzrii im l’erliien und ilerklurneu Mall« lleuimi: 14.310 l'Jir. Sport im Reich ' SudwoidriilMhr Il(r.-.lu^eitd in Darm-Iadt U)l-. DanuMadt Uatie am Si»milaLf ein leiejualldili-eiie- - .hiaeudfe»! au»“e»i:lirie.|trn. an dem sieli «üe Iiesleu IljP.—Iu*j:*:id- Jielieit de.» »üdvii‘>ideul»e{i:*u Ik’zirk» l»i*tt*iliui«'ii* Trol/. der /.alilreielien Mi ldun»en — e» liallen .’IOI) Ju^eudlielir e|wa 1000 \Je|- dimp.ni erffiih — wurde da» imifaupieieiie Programm jiüukllieli alipe-.»i»-keh. f.» »al» etui<»e plauzende F.rneluii»«**. So zewam» Heiidorf Darm»ladl}* die 100 in in \\.\) Sek.. Heppner Piiilautliropiu frankfurl a. M. den Iloelispruuu mil l.**»7‘'ni. Im Weilvpnmp kam ein i'irma-eu^er Jupeudlielier auf o.A4 in. Den l.üwmauleil der Siepe liolie .»jeli im ulirrjrn der Sehulxereiti l’iu'aulliropiu Frairkfmi a. M. Har tvorlilia Kakoali Hnlii: tu Müuriieu . . . In Mi,neh. u xera'n»la!le|e «l-*r nnipepründeie M a l> k a 1* i- Mfmehen ein leiehialldeti»ehe» Spoii|e-Lan ilem sieh nrh.*n den he»ien Spii/euküimeru au» dem Ihne» aueh einipe Lriehinlhielrn des Herliuer Har Koeldia Ilnkoah heieüiptrii. I> pah ' plan/.eudc |•.rpehui•.'e. S e!i a l'l m a u u Herlin' lief vor rsuuen Kluhkam*'- raden l.ewiu ‘mul Aufrieliiip dir JO0 in in 10.0'Sek. und «He 2011 m iu 231.». I her -300 in und 000 in war O r p 1 »■ r Wuppertal. erfolpn irh. Auf iler knr/rmi Slreeke sehlup.e'r den Herliuer Palkenherp in öl.ö und üh.-r 0011 m war er dem Herliuer Waller (*»lm . iu *2:0.»..» Min. plall fdvvlepen. Die Frsmenweiibewerbe . pewanu sämtlieh Anio'marie llailra Sluilparl . . . . :i::d-in I.cipzip - In l.eip/ip faijden am Somilap die Miileideulxiieu He/.irk»- mei»|er»ii>al'|eii des .Makkahi »lall. Aueji hier heieiliplrn sieli - mit Iiesiem l.rfoip «’ine Aii/aiil Hei-|iuer Har Korhhauer und pewaimeii fast alle \\ ettheuerh-*. anHer Koukurreiiz. natürlielr. au denen sie »irh heti-ilipt -u. W e ct h <• u war iu »len Mitl. l- und I.anp' ireekeu alh tn ilreima) erfolprrieh. .1 a e o h Herlin; piwv.aim da» KitpeUiolseii mit 11.1*1 m mul Hilde .Mever HerJin1 j»esiniiple ihre der/rhipe pule 1‘orm im Weiisprunp du reit eine» neuerlichen .laJÜ-ui-Spriuip. Du* IU0 ni pewamj sie in Hl.S». Der erT«dpriui-hste mil |el«{eiit.»e|ie Alhlel war «h*r jtmpe l.eip/.rper Si.*- ral/ki. iler tvheu fünf lün/idiuri^ler-ehafien aueh den I’üul- . kampf au sich hriupcu konnte. Sportliches Allerlei . Der H.-rüner Spnrlplatz nach drm I ndian Der .spur1p(aU (Inuuwald der .{üdi»cheu lhin.indlial eine \ollipe l iupc»ta!l:mu' erfaiiren; In xi rmmuHipcr \rheii i»l cs mm pelmipcu, d«*r jüdi-ehen Sportjupenil Herlin» ciu~Aulape zu -irheru. dii* iirrer xuudip t»U Neben der l'»vrluvUmp der Aschenbahn mul iler Spruhpaidapen hat der luueiiraum rinr neue l»a»en:lecke erhalten, ein ''üllip neuer Ilarlplalz ist dazupekommen. »o dalA nun liehen einem ebenfalls neuen kleineren 1 ramiupsplatz vier Spielfelder zur \crffipunp stehen. l> sieht verlii ovdeutlieh draulsen .aus.' Die Wcpe sind festpelept. die Platz** umzämil und «*In fmuullieSie» H<*»iaurant. das im ühripc*n aueh .Niehl»porilern zur Wrlüpuup slelu. I;,dri zum He-ueh ein. Ls i»t zu hoffen. dai> die jüdische Sporljupend sieh der .ludisenen- (»entrinde, und den Männern, die ihnen dieses Geschenk bereitet haben, allen 'oran iler L<*iter des .lupendpfli*pede/,ernates. Alartiu Solmlkei. dadurch Dankbarkeit hezruprn. indem sie diszipHtneri den Platz pflepeu und erhalten werden. Der Hcctilsdatus der Ausgewanderten .Genf. Das \oit der^ Genfer ’/. w i s e lt c n s t a a t 1 i ch e n H e p i c r u ii p s k o li f <* r e u/. au»pcai!iciie(c Aiikonuueii über die vorläufige Hrpchmp des Hecht-slatu» der aus Deutschland Ansgewanderten ish Avic amtlich milpetcilt wird, hen*its von fünf Staaten, und zwar von Knphmd.. Frankreich. Dänemark. Holland mul der Schweiz ü n t c r z c i e L n e t worden. Damit tritt das Abkommen in dieqn Staaten bitmeu dreüng Tagen in Kraft. - In weiteren dem Abkommen beitretenden Staaten worden die Bestimmungen dreißig Tape nach Hinterlegung der Unterschrift beim Volkerlmudssekivlnrkit. wirksam. CBS E)B0 \rrhangiiup von Stcucraufsieht Der Hcichsfimm/.hof hat. dieser . Tage neue Gnmdsutzc über die \ erhfmpuup iler .Steueraiifrieht ül*er eine Pi*r.»on ausgesjiroelien. Nach den pr»et/.liels»;n Hr-timmungen bestebt" die Aufgabe der l-'immzbehönlcn atieh darin, «larülier zu waclien, oh durch Steuerflucht oder in sonstiger W eise Steuereinnahmen zu Unrecht entzopen werden. HislH*rhatte der Heiclisfinan/.hof dio Auffassung vertreten, daß für die Ausübung der allgemeinen Stcueraufsicht da» \ orJiepett eines liegrüudelon Aulasacs gesetzlielie Xorausset/.uttg sei. 1> mußte also ein Anlaß vorliegen, daß durch Steuerflucht oder iu .»ou-tiper Weise Steuereinnahmen verkürzt worden sind. In «3er iirtien Knlseheiduup erklärt jedoch der lluirhsfiiumzliof, «laß die Steueranfsiehl niebl mir darüber zu wachen hal>e. daß die der Aufsicht unterliegenden Personen künftig ihren steuerlichen Pflichten Genüge leisten, »midcru auch zu prüfen habe, oh die Verpflichtungen bi»hcr erfüllt worden seien. Die Sleucraufsicht umfasse eine vorlHtupemle und verhütende T«rttigkeil, und sie würde in erheblichem Umfange ausgesclinllel, wenn sie nur in Fällen tätig würde, in denen eine Slcuerverkürzung bereitsvorgckommeti ist. Der llcichsniiauzhof kommt deshalb zu dem Schluß, daß es für di: Au-übung der Steneraufaieht eines hegrümlcten Anlässe.» nicht bedarf. Knie Warnung an Tcxtilgeschafte per KcjTlishum! des 'iextilein/elhaiidels bat au die Kiuzcih;:i:»lel»p«j-ehällc tl»*r Textilliranche eine Warnung gerichtet, auf deren Heaehtuup auch au dieser Stelle hingewieseu werden muß. 1» vier letzten Zeit, »t> heißt, cs in der Bekanntmachung des Trxlileinzelhnndels. .»eien wiederholt 'auf Grund des Gesetzes zur Abwehr heimtückischer Angriffe ’ gegen Partei und Staat hei Texlilgrsehafteii beschlagnahmen vorgeuommcu worden. Diese betrafen ilekAciduiigsgegenständo, die parteiamtlichen Bekleidungsstücken zum Verwechseln .ähnlich sind. Das Führen und Verkaufen solcher Gegenstände ist strafbar. Nur Firmen, die ausdrücklich /um Verkauf parteiamtlicher .Bekleidungsstücke ziigclas»eii sind, dürfen diese führen. Andere Geschäfte dürfen dies nicht. iu»bc?omlerc dürfen sie aueh nicht Sachen verkaufen, die parleiamlÜeheu Bekleidungsstücken zum Verwechseln ähnlich sind. Der llrichsbniid empfiehlt den Firmen, sich in Zweifclsfällcn immer mit ihm in Verbindung zu setzen, damit Verstöße gegen die Bestimmungen vermieden werden. Der ’ Hcichsbuud lehnt es aber ah. die \ erlretiuig von Firmen utid ihren -Hcchtsscluitz zu übernehmen, die gegen dic»e Ucstmuuuugcu verstoßen. Der 'Zahlungsverkehr mit Italien Durch einen Frlaß der HeiehsslHh* für Dev iscnhrw irtsrhaTtuug i»l der Zaid;mp»\erkehf mit Italien neu geregelt worden. Die hi»heripe Möglichkeit, größere Beträge nach Italien ztt transferieren, i-t j< tzt nicht mehr gegeben. - Dagegen ist es auch nach den neuen Anordnungen möglich. L liierstütziingsza'ihmgeii nach Italien zu iibrrueben. Diese l’ntcrstutzuiigszahltiuge» dürfen monatlieh Iu» 2(K) BM heirugru oder einmalig 1U(J() UM. Die Zahluupeu pehen wie aueli »ehou nach dem bisherigen llcehlsstaud über ilit* Deut»che \‘erree|unmp»ka»se und <las Istituto Naztotudc per i ( aml*i con n>lero. Die.-e Zahhingsmögliehkeilni sind aber Jur die Lbrrwei»tn»g. von Zinsen oder sonstigen Vermugenserträgnis.-en niehl frripeprhm. Die»e werd**u auf die hidicrige Art und \\‘ri.»e auf Grund de» deulseh-italnüiisehen Traii»feral>komuieus ührrwieM'u. Ztuuri-.iiahim; der arztliclieu Bolalluag Die.»er Tage ist eine DurehffiUruugsYcrorduuitg zur Hetehsär/.teorduuup verüfb-ntlieht wurden, die sieli insbesondere mit der. Frage befaßt, oh und unter welchen \ oraussetzungeu die Bc- »lalimip ab Arzt durch behördliche Anordnung y.mückgo.ioinmrn werden Kami. IVtne »xilehe /.uvüekmdnne dev Bestallung bat zur Folge, daß der Arzt da.» Beeilt zur Bemfsausübung verliert. Dir-er Verlust kann für ständig oder auf bestimmte Zeit oiisgesprocheu werden. Ab Grund für die Zurücknahme iler Bestallung gilt das Fehlen der nationalrn oder nttliehon Zuverlässigkeit. Gebrechen ,u»w.. die den Arzt ungeeignet zur Ausübung «les ^Berufes machen. Die»e Gründe können auch dann heranpezogen vvenhu. wenn sie -/.eillieh vor liil.rafiireten der lleir3i»är/teor<lnuup hc-lanileu haben. Wenn nicht eine cndpfiJlige Zurücknahme der Bestallung au»- pesprorheu worden i»l. ruht da» Beeilt zur Au»ülumg de» Arzlbemfe» während der Zeit, für die die Zurücknahme der Bestallung au»gi‘!*pvnrhen i»t. I inorganisatiou in der NN irt-eliaft Dureii einen Frlaß des Beiehswirtsrliaftsministers ist eine Urform der gewerhUeheu V\ itt»ehafl tu Kraft gesetzt worden, »lie eine Yeiviufariiuup der Orpauisaiion bezweckt. Aus dem Inhalt iles Krla»sc.».qi da» Wichtigste hi’rvorpehohen. Zunäelist i»t eine Neiirepeluup in-ofern erl’oipl. ab »lie Industrie- und Handelskammer rine» Bezirke» in einer Kaimnerabteiiung der Vs irt»ehaftskaiimier /.u»;umnenp<*faßl werden, außerdem wird hierbei eine - zu-aum;eiiJar»*“itdc l:ulerahteiluug Handel“ gebildet'. Gleichzeitig ist eine Vereinfachung der B e i l r a g s r c g c I u ii g vorgesehen. Grtuubäl/.lich .»oll jeder Betrieb nur zweimal zu Beitragszahlungen erfaßt werden, nämlich von .»einer regionalen und seiner fachlichen Organisation. Fine Ausnahme bilden nur solche Unternehmungen, . die sieh au» verschiedenen Betrieben zu*nmiucn»et/.cn. Die Beitrage werden innerhalb jeder W irtsrhaftsgriippr nach einheitlichem Maß.-tähen und in einem Betrage eingezogen werden. Es kann also ei.i Lulrrueiiincn. da» nur. einer Wirtsrliaflsgruppe augehurl. iu Zukunft nicht mehr von einzelnen Fachgruppen zu mehreren Beiträgen heranpe/npeh werden. Der Erlaß enthält ferner FinzHhr-lhiinmugeji zur Vereinfachung und Frhühnug des \\ irktmg?- grade< der Organisationen. Weiter wiivl die Seliaffunp eines F li r e n g e r i e h l s ho f e s der deutschen Wirtschaft bei der Bei*•hswirlschnftskauimer und von Flueugerieliteu bei den V irt- »t hafl.-kannneni zweck» Finführung einer Fhrengerielitsbarkeit in Aufsicht gestellt. Die F)m*ngeriehi.»barkeit wird sieh auf die wivtsebaftiirbc uml kaufmännische Tätigkeit' erstrecken. Seldießlieli ist noch, eine weitevgcheiuU* Zentvalbathm bealiriehtigl. Kritik und Wün»ehe »ollen zwar an die zentralen Stellen gelangen, e» .-.dien aber derartige Anregungen zunäelist an die örtlichen Orpa-tisalioneu heranpelr.igcn werden. Die Zulassung von Dc'benbrralcrn-- lii Ergänzung zu dem Hunderlnß ‘JBdlü D.St.—TJ 30 U-St.. der Anordmmgeii fdter die praktische Durchführung« des Erlaub:»— zwange.» für Drvbcnbernlef eutiiielt,!>estimmt «ler Leiter der HeichsMelle füe Devisenbewirtsehaftung in einem neuen Hunderlnß\ 64 316 D.St. -- 26 2(» U.St. folgendes: ,.17~Vlit Hüeksieht darauf, «laß Personen, die bereits vor dem L.-luli, «Irin Zeitpunkt des Inkrafttreten* der Verordnung über di«* geschäftsmäßige* Hilfeleistung iu Dev i-eiir-achen vom 26. Juni 1636, als Devisenberater tätig gewesen riml. pemaß § 22 Ab». 2 «ler NO. ihre Tätigkeit bis zur K»l»rhridiiiig über, «las von ihnen Ins 'zum 31. Juli 1636 zu stellende Znlassiingsgi’sueh fortsetzen zu 'können, »iu«l neue Anträge in Devi»vnsaeUen von »wichen Personen bis zum 31, Juli t‘)36 oder, wenn »ie bis zu dic»cm Zeitpunkt ihre Zulassung nach «ler neuen VO. beantragt iiabeu. bi? zur EntsHieidung.über ihr Zula?»uug»g«*?ueh entgeg«Mizunchmcn und zu bearbeiten. Das gleiche gilt von »eit dem Inkrafttreten «h*r VO. gestellten neuen Anträgen jüdi»ehcr Devisenberater, jedoch im Hinblick darauf, daß ihnen gemäß 8 Abs. 2 der VO. auf ein an mich gerichtetes Gesuch nur «lie Erlaubnis zur Hilfeleistung in Devisenstellen jüdischer Auswanderer erteilt werden kann, mit der Einschränkung,. «laß .nur solche Anträge von ihnen ent'gcgenzuuchmen sind, die D e v i s e n & a e h c u j ü d i s c h e r A uswuinivr e r betreffen. ,2. im Interesse einer reibungslosen Abwicklung und zur Vermeidung von Verzögerungen bestimmeich, daß alle vor dem 1. Juli 1636 von Dcviscüiierateru aller Art, eiuschließUch «ler jüdische», gestellten Anträge von diesen wciterhchandell werden können, aueli wenn eine Zulassung als Dcvisenbcrater mich der »tue» \ O. von diesen Personen nicht beantragt wird. Das gleiche gilt hei Anträgen, die gemäß ZiLf. 1 dieses Runderlasses in der Zeit vom Jnkrafttreten der VO. bis zur Entscheidung über «las Zuhisstiugsgcsucli der I>etreffeiideii Personen neu cingcrcicht worden sind, für die Abwicklung solcher .-lnträge nach Ablehnung des Zwliissungsgesuehcs. 3. Als Hilfeleistung in Deviscnsachcu jüdischer Auswanderer gemäße § 8 Abs. 2 der VO. gilt sowohl die Hilfeleistung für Juden, die auszuwaudern beabsichtigen, als auch für solche, die nach dem 3. August 1931 ausgewandert sind/* Die Bedarfsdeckung aus Ehestandsdarlehen ln einem Bunderlaß des llcichsfinunzmimstcrs heißt cs den * \ «n’öffcnlliehiingeii der Tagespresse zufolge: In den Richtlinien für die Gemeinden zum Gesetz über Förderung der Eheschließungen ist ungeordnet, daß nicht zuzulasscn sind: alle Verkaufsstelle«,. dere» Inhaber nichtarisch er Abstammung sind, und alle Verkaufsstellen, deren Inhaber nidit «lie Gewahr dafür biete», daß sie sich jederzeit rütddialtlos für «Ich-nationalsozialistischen Staat einsetzen. Im Hinblick auf die Erste Vor-, orduuug zum Hcichsluirgergcsctz bestimme ich, daß au Stelle der beiden brzcichueteii Aussehlicßuugsgrüude in Zukunft als Ausschließungsgruud zu gellen hat, daß der Inhaber der Verkaufsstelle u i c ift Koirhshürgcr ist. Ist ein Inhalier Schwerk r i o g s 1> e s e h ä «1 i g t e r , so kann die Verkaufsstelle von der Gcm«;iiidchehüi«le zu g «* I ns.se n werden. Sind Inhalier einer Verkaufsstelle nuduere Personen und ist eine davon nicht Reichs- ' -bürger, so hat die Gemeinde nach Lage des Falles zu Out- scheiden. Bereits zug«:lassenc Verkaufsstc*rien, deren. Inhaber das Heichsbürgerreeht nur deshalb niehl besitzen, weil sie nicht «leutsehe Staatsangehörige sind, bleiben zugelassen. Die Zulassung dieser \crkaufsstellcn darf nicht deshalb widerrufen werden, weil «lie Inhaber nicht Hcichsbürgcr sind. Chergangscnlschädigiingcn für entlassene Angestellte fn den letzten Jahren hat sieh bei der Frage der Entsehädi- gmigeu für entlassene Angestellte eine neue Praxis hcrausgvbildet. S\ ähreml man bisher nur die fristlose, d. h. ctilseliädigungslos«* «)der_die fristgemäße Entlassung kannte', hat sieh jetzt der Grumlsatz ergeben, «laß aueh bei fristloser Entlassung Entschädigung gewährt werden können und sollen/ Das Kammergericht hat sieh kürzlich mit einen», solchen Falle zu befassen gehübt. Ein jüdischer besoldeter Geschäftsführer einer Vereinigung war. fristlos entlassen worden. Seine Entlassung war aus wichtigem Grunde, d* U. wegen seiner Eigenschaft als Jude erfolgt. Das Kammergcriehl hat ihm eine Cbergaiigscntschüiligung wegen unbilliger Härte zugebilligt, was mich schon das Landgericht iu der ersten ’ Instanz getan hatte. Wie lange und in welcher Hohe siHrhe Übergangs«*ntsehadigmigeii gezahlt werden sollen, «las stellt «las Kammergericht grundsätzlich auf den einzelnen Fall ab. Iu «1er .Begründung dieser Entsel»ei«lunp, «lie von grundsätzlicher Bedeutung ist. wird auf die Bestimmungen des Bcrufsheamteng«*setzcs Bezug genommen, «las in seinem § 16 im Falle einer unbilligen Härte «lie Zahlung von TbcrgangsenLschüdigungcn Vorsicht. Die Eintragung ins Handelsregister ist narb einer neuen Entscheidung dann zu versagen, wenn die behördliche Genehmigung nach den Vorschriftendes Einzelhm«(lels?eliulzg«‘setzcs fehlt. Ein Unterschied zwischen Ncucrrichlimg und Chernalmw von Einzelhamlelsgeseliäften wird hierbei niehl zu machen sein. Betrifft: Pliitsevermietung! Technischer Schwierigkeiten wegen kann die Erneuerung der Synagogenkarten erst vom 20. Juli ab gescheiten. Die schriftlichen Bestellungen können gleichwohl jetzt schon erfolgen. Die Erneuerung für die angekündig.ten Säle findet ab 25. Juli statt. Weitere Auskünfte etteiien die zuständigen Plätzeaiisgabesteilen. ’ 1. Ausgabestelle Mitte: Oranienburger Str. 31 (D2 5921) 2. Ausgabestelle Westen: FasanenstraBe 79-80 (J 1 6428) 3. Ausgabestelle Norden: Rykestraße 53 (D 5 2301) 4. Ausgabestelle Nordwesten: Levetzowstr. 7-S (C 9 3611) . Vorstand der Jüdischen Gemeinde \Ihre Anzeige ,gehört in die } J. A. Z.\ Der..ISRAELITISCHE HinOERHORT". FRANKFURT a. M. Bletchttrale S sucht zum baldmöglichsten Eintritt Leiterin und Kindergärtnerin bzw. Hortnerin. Angeb. m. 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