Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 16 (1936)
- Issue
- 29 (15.7.1936)
- Date
- 1936-07-15
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Mi*iIjcii(Ii;u Üir. „Ililula" an «kn Gräbern der Ortdieitigcn. die Sln'iigrbilde au-zeii-hmm. .Dort!n*imt «-beuLilL «in F»«vr. •!«-. »len g.’inzm T;ig durch Opfurkcr/rii wird. I m da- Gr.ib i*ruir)»l. Ui«* Kinder In:nmi->jiii-lrii. Wird auch dir-«-, Jugend d<-r Traditmii der inivir -wallfahren, ..der « THEATER, KUNST, LITERATUR ■ ' Di«- l’mnii ndi r K n I I « r i. ii » «I - I! „ i, n Alter Glaube — neue Haltung , di-* Uic jüdischen Ii'- Aufklärung . wie ■Mt. .Id .Mille vor. oder liat >ich furtcnlwickc.il. ] Kaule dauUiclic Stoff, (i Dir aiirll ui!h Duktor (irumovterl. Dokloi!#«•,.i; 'Finir-ti* Sv’vtVvn S vcAVvcVqc 2 Vihi Dr. S. Lurir (Nachdruck veth * 10, 8, 6, 4 V 4 O D, 10 -4* — 4§b.K <? K. 7 <> K. B •A4. 3 N . W O s 4j> B, 5 0 D, 10, 8 ❖ — . 4* D, 6 v5 9, ö, 5 ❖ - ' ' 4* B, 10, 8, 5 s. i' i’ik :i. T>«-rr 4. riu. c, N. -!• Tn*ff Hill,«-. Ci.-Iir II). Pik 4 N. :i Tn-ff 0. (ioi-ur >.). Pik », Kan,!» X. 4) -I äx-lir 2. Kfiiii-2. As. 4 8- •"> l‘il, As, (iH-iir <i. Kan, Hub.*. Pik 111 Dir lltblmthrk ilrs Jugrnil|>ricgr.nutcs Xonlrn. in der Zeit von 6.30 Ins 8. l'hr "«•öffnet. Schönhauser Iru Diemlag waliiuii"'";* zunächst lileilil alles in drms ■ni wesentliche VersrUivlmniiv ltnlionalism; er und zukünftiger vcrlmmlen. nie es , Das Land ist das 'iose Phaiila-de mit .\aliimall*i’uiilx|'riu ,rn Welt nicht'gibt. wunderbarem oder mystischem Srhh'irr umwoben, .-<» .-ehr cs auch lilwhc Zusiand “einer Schüuhrii und Tragfähigkeit beraubt *ir \i(*l kritisierte talmudlsrhe Dialektik fuhrt doch immer zu «Inn Wunderwerk der 'Iura zurück. Die ltcltcmii kommende Kraft. <lie zugleich Mythos mtd reinster Gedanke ist. alltägliche Schicksal w«ies Volkes wird wie in «len Tagen der I \oJI erfaßt dureil den festen Glauben au das unmittelbare W irken' ('.olles in jedem geschichtlichen Ereignis. Das ist kein WVitersjdnnen halb verklungener Träume, kein «Iiim|»fes u Yorsüdhmgen, flher das jede Auskunft zu gehen imstaml ist jlieht mihistoriseh: denn «. ur Grundlage. hat ivie Slelle erhallen und sind zu Marksteinen in «lei- Gee «Irr Prüfungen des Goltesvidkes gcw«>r«h*n. Eine äusi* 1 li.-iorio^rajiliie koimle sich daraus nielit entwickeln: Jin Grund i-t alles mir Wirderhohuu: desseUieu Gedankens unter Auif d.-u unendlichen historischen .Stoff. W ir besitzen dm h t/im Fjmelirn vor der Lmnnzii>aH(Hi zahlreiche ig. n üImt « iiizelue historische Ereignisse, die immer E\eiupe| für ‘die Prüfung, Uewälirimg und ErreUung ind die sieh ständig erneuernden Isles. der in der Geschichte die Die Grüße und Etinieillielikeil «liesrrreligiösen Well wird in ihrem Wesentlichen nicht berührt* durch die häufig abstruse Form ihrer Aulserungcn und auch nhrht durch"die unerfreuliche AulAemeitc d« s wirtsrhaftUeh-sozialen Lebens. Das Gcmeindvlelnm der Juden dieser Zeit bietet keine anderen Sehwäehcn. als d«: ■ Die viel M-rrufencn jüdiselien Ifoffaktoren und Agenten an den deutschen Ffustnihofen hnhen ihr Gutes und Sehleehtes gewirkt wie - christliche Furstcinliener der Zeit auch. Dem Wirtschaftsgebaren der Juden der Zeit haften die allgemeinen Vorzüge und Schwächen «1er frühkajiitalistiselien Epoche an. soweit ihre Gesehäfte überhaupt zu einnn Grade der Entwicklung gelaugten, der zur Anweudum: einer solchen wirtschaftlichen Termiiudugie berechtigt. Eine spezifische, religiös bestimmte jüdische W'irtseliartsgesinuuug hat es nie gegeben. Die Not der Galul zwingt die Juden, sich in den wenigen ihnen verbliebenou Erwerbszweigen nach Möglichkeit durehzuselilagen. Die Plackerei des stet“ auf Hisiko eingestellten-Handels ist eine vom Himmel auferfegie Last, ein weiteres Millel zur Askese in dieser dusteren Well, aber nirlif «du selbständiger" Werl. Der wirtschaftliche Erfolg ist kein Gegenstand «les Interesses für «lie religiöse Iletruelmmg. Das alles soll nicht gesagt sein, um «lie Felder «lieser Generation zu b<\schönigrn. man muß nur verstellen. «laß sie vom GcMcliispiiiiki der Juden selber als Auswüchse und An- ■ begann aber die Aufklärung ihren nunmehr konsequent fortg«‘srtzleu Siegeszug durch die Welt.. In Holland und England wurden di«* Ideen der religiösen Toleranz zuerst verkündet und den Juden geueuülier teilweise verwirklicht. Man gab den Juden srliliriwT 'Katholischen Ländern .-leiiiopa. lie- Aiifklänmi; UebeÜe; Sl.rplik Hindlings •amtjudentuin und der Gula bequem liiöüih’h zu maeheii vrrsiiehten. Solche 'lypeu hat «-s natürlich zu allen Zeiten begehen, aber vom -Ende des siebzehnten Jaiirhumlerls an wurden sie 'immer häufiger, bis sie daun schließlich in den Vordergrund traten. Neue Ausgrabungen in Palaflina ■Kürzlich sind in dem Ort Teil-ei D u w e l z in Palästina äußerst interessante Ausgrablmgen erfolgt. An dieser Stelle erhob sich nämlich in biblischen Zeiten die Stadt Lach ich . die von Josua in Brand gesteckt und von dem babylonischen König Niihueluulomvsor und später noch einmal von Seimaeherih. einem König der Assvrer. zerstört wurde. In der Nahe von Jerusalem gelegen, gehurte sie zu den bedeutendsten Städten in Judäa. Eine Griigliselie Expedition unter der Führung von Sir Charles M:u>ton hal jnil den Ausgrabungen licgonneii und bemerkenswerte Funde zehnten Jahrhumlcrt v. ein Manuskript mit rot ge malten S i n a i - B ii e h s t a b e n gefunden, die nach Ansicht von Grlelnienkreisi-n die ältesten der Well sind. Auf die der Expedition aiigidiöreiideii Wissenseliafller wirkte cs geradezu sensationell, daß andere Funde mit den biblischen U c r i c h te u genau fdiereiustiinmteii: so bestätigen einige, daß Amcnholcp IIL und sein Snim Ak«:nalon die Eroberung Kanaans durch die Israeliten linier der lTdmmg Josua* billigten. D Ausgrabungen sind noch nicht ahgeselilossen, sie werden, jetztmit um so größerem Eifer betrieben.’ ES Die Einwanilemngshehördrn in Portugal teilen mit. (hiß Personen »ii ife S l a a t s a n g c h ö r i g Ic e i t und Inhaber von Pässen, die von Staaten ausgestellt sind, «lenen *ie nicht auuehöreii Nansenpässe nsw.;, -«iwie Bussen. Assyrer und LibanCMm in Potlutial nur zttgelassen werden, wenn sie. ciu nachdem 24. März" 1935 ausgestelltes Paßvisum eines portugiesischen iCnn- <6otteai>knlte i den Synagogen u Friedeustempel: Dr. van der Zyl. .Nene- Synagoge: I)r. W eyl. Lülzowstraßc: Dr. Wiener. Lcvctzowstfaßc: Dr. Uambmger. Pnnzre 'entenstraße, I9.!ü L'lir: Dr. Brasch.4 Ilermann-Falkenherg- Synagoge Norden: geschlossen. Osten. Kaiserstraße 30, 19.30 Uhr: Goetz. Wesleml. Kaiserdamm TB. 19.15 Ultr: Graf.. Nordost, Prenzlauer Promenade 176, 19.30 Uhr: Loch. W edding-lleinirkendorf, Triflslraße 63.’ 19.30 Uhr: Löwenlhal. Jüdische lleligmiis- "emeiiule Charlottenhurg, Selmlstraße 7, IB.30 Ulir. Synagogen- . vereiir Weißenree, Ixilhringer Straße 22, 19 Uir: Meyer. Jfwlisehe Uefom.gemcitulc. Joarliimsthaler Straße 13. 1B.30 Ühr: Dr. Mosenthak S o n n a h c u tl, I B. .T u 1 i. HaupIgtAtesdienst 10 Ulir. Frühgottesdienst Lindenstraße und Lev«'tzowstraße; 7.30 Ulir^Merinauii- Falkenberg-Symigoge Osten. 10 Uhr: Lit.: Goetz. Jüdische Ueligionsgenieinde (liarlotlenhnrg. 9.30 Uhr: Dr. Pfingst. '.Sonntag. I 9. .1 tt 1 i; Jüdische Hefornigemoindc. Johannis- straße 16, 10.30 Uhr: Dr. Koppel. Wilhelm Jahn I Frauenvereins der Bne-Brls Loge U.Ö.B.B, Tel. D 4 Humboldt 7615 BfiflChtön Sifl Dille unseren 5&ux Stehe versichert Euch durch schnellsten Abschluß einer Unfallversicherung nur einmalige Framlanzatuung (Urs ganze Leus« Reisegepäck, Haftpflicht-Versicherung, Autokssko HinterbUebenenfürsorge mit günstigen Tarifen. 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