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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-01-29 · 5 (29.1.1936) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
5 (29.1.1936)
Date
1936-01-29
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Es wird gemeldet: H An den höheren Schulen Preußens ist nach heuen Bestimmungen des Erzichungsministers das Doppelte des gewöhnlichen Schul gel des zu zahlen, falls der Erziehungsberechtigte durch A u s h fi rgcrun» die RciVh-sangchörigkeit . verloren und nicht die Staatsangehörigkeit eines Landes erworben hat, bei dem die Gegenseitigkeit verbürgt ist. Die Mchreinnalinie soll für begabte und bedürftige Schüler verwendet werden. * ■ In Frankfurt a. .M. wurden folgende S t r a ß e n u ni b e 11 a n n t: Die lünul-CIaar-Straße üi Ranke-Straße, die Ketteier-Allee in Nußberg,, der Edingcr Weg in AYaltcr-Flex- Slraße und ilie Rcinganmustraßc in Raumpr-Straßc, * . * H Auch an der L* u i v c r s i t ü t Heidelberg sind vor kur?em einige Professoren auf Grund de» Ucklisbürgcrgc.-.clzca ui den Hultcst and getreten. Wie die Freistelle der L'niver.-jtät jetzt niillrilt. handelt es sich dabei um folgende Professuren: den Romanisten Prof. Helmut Hatzfeld, die Juristen Prof. \\*alter Jellinek und Prof. Ernst Lev.y und den Serologen Prof. Hans Sachs. * ■ Die Warschauer Behörden haben den Straßrn v e rkaul der extrem anti>einilischcu Zeitschrift „Warta" v c r - boten. * ■ Der Prozeß gegen die Mitglieder der Terroristenbände, die am 20. November 1935 nach der Ermordung des jüdiM-ii-n Polizcisergeanlcn 'Rosenfehl in einen bewaffneten Zusammenstoß mit Abteilungen der l'nlästma-Po)i/.ci geriet, ist. wie aus Jerusalem gemeldet wird, auf einen Monat vertagt worden. * * ■ An dein in Kairo abgehaltenen internationale u (i Ii i r u r g c n - K o n g r c ß halten etwa 700 Cldrurgcn aus allen Ländern der Well, mit Ausnahme Italiens, teilgenommen. Ans Paln.-lina haben sieh drrr~ jüdische und zwei arabische Chirurgen an den Rcralungcu beteiligt. ■"'*_- WS- I" ganz Rumänien wurden Dankgottesdienste für den glücklichen Ausgang des Attentats auf Ohcrrahhincr Dr. N i r m i r o w e r abgehalten. * B3 Die ägyptische Regierung hat die Benennung einer St r a ß c. in K a i r o n a e h M a i m o u i d e s anläßlich der iJUD-.lahr-Vcier der Geburt des großen Religtoiirphilosopheu angeordnet. " * RS "Ii zuverlässiger Seile wird der Jüdischen Telegraphen- Agentur ii Jerusalem mitgeteilt, daß die Paläsliua-Rcgieniiig der Executive :1er .lewlsh Agency \ersprocheu hat. >ich mit ihr zu beraten, bevor der E n l w u v f der E i n w a n d c r u n g s v e r - Ordnung betreffcntl die geplanten ICinwandcruugseinschränkimgen veröffentlicht wird. Die Rcralimg soll >ich in£l>c»onderc auf ilie Punkte beziehen, durch die die Kapitalist' n einwandt r ii ii g berührt wird. Eril Türken — dann Juden Saloniki. Die Salonikier Zeitung ..El. Ticmpo" berichtet, der einzige jüdische Abgeordnete der türkischen Nationalversammlung in Ankara. Dr.: Abrevaya. .habe in einer Unterredung erklärt, der Präsident der Türkei, Kenia 1 Atatürk, wolle aus den verschiedenen Nationalitäten des Landes eine einheitliche demokratische, türkische Nation machen. Von den Juden verlange er darum, daß sie sieh in erster Reihe als Türken und erst in zweiter Reihe als Juden fühlen »ollen. Dieb nie entzogen. Somit warst Du zur Mitleitung der „Vereinigung, für religiös-liberales Judentum" 'seif Beruh. Rrealauer) berufen; ebenso zur Vorstaudsehaft in der Vereinigung liberaler Rabbiner (seit Caesar Seligmann), und warst berat eint an den Arbcileu der Richtlinien (von 1913). der Ehcgcsetzrcforin und des Gebetbuchs ..Fasauenstraße" beteiligt, ein Dort des Wissens und der Erfahrung. Eiu besonderer Ehrentag war es für Dich, als Du im Jahre I92!f, damals als Senior im Liberalen Rahhiuat Berlin, die hiesige Konferenz der '„World Union for Progressive Judaism1* eröffnen durflest* Die Her/, und Geist crhclteudcn Gedanken, die* Du in Dein Gebet cinzuflrrhicn wußtest, klingen heule mich in den Hörern nacli. Ein neuer Ehrentag, Dein 70. Geburtstag, naht. An ihm sei Dein und uiwr Auge aufgetan für die Wahrheit des Wortes (Ps. 2-1,5): „Vom Itrrge Gottes kommt un> Segen, und Heil vom Cottc unserer IUI ff1. 1 In. 1 reuer Freundschaft S. Samuel. Glikckwunfelifchreibeii an Rabbiner Dr. Blnmenthal zum 70. Geburtstage am* 2. Februar Lieber.und verehrter Freund! . Wer hätte es gedacht, daß ein Ha Ih Jahrhundert dahingegangen ist, seit wir gemeinsam zu Füßen von' David Cassel, Joel Müller. Siegm. Maybaum, Ifajjim Stciuthal Theologie und Ihm Schräder und Sachau Orieutalia studierten! Seitdem wir im .Akadem. Verein" rhetorische Lorbeeren ernteten, im ,IIörcr- \ereiu1 „brennende Fragen" des Judentums diskutierten, Sehcmarja Lcvin imd Heinrich Locwc vergeblich vom Zionismus zu uns bekehren und das stockende Leben der Gemeinden mächtig in Bewegung setzen wollten! Bis wir für ^utc vier Jahrzehnte uns an den treuen Dienst auf Kanzel und Tatucdcr gewöhnten, um Iteute im sogenannten Ruhestand wieder zu unserer Tora zurückzukehren, in der mau ja ..grau'werden" soll! Daß i'rh. der nun wenig jüngere Freund, Dir in diesen Blättern einen Glückwunsch darbringen darf, mag Dir beweisen, daß weitere' Kreise Dein Verdienst um das religiös-liberale Judentum besonders hoch einschätzen und dankbar anerkennen. Selten macht man sich klar, wieviel schwerer wir licbcralcn Rabbiner in den Gemeinden es haljcn, unsem Führcranspruch zu behaupten, als Konservative oder gar orthodoxe Amtsgenosscn. Unsere freiere Stellung zur Offenbarung, zu Biliel, Tradition und Brauch, zu veralteten .Anschauungen imd Vorurteilen bezahlen wir nicht' allein mit inneren Kämpfen und Zweifeln, sondern oft mit Anfeindung und Achtung. Wir begreifen das Dlchlcrwort: ..Nur der 'erwirbt sieh Freiheit, wie das Leben, der täglich; sie erobern muß." Zögernd wird unser Ansprueli anerkannt, daß' auch wir positiv aufbauend der Kräftigung und Mclrrung des Judentums dienen, dessen Bekenner religiös-sittlich starken, dafür •aber auch manche« unabdingbar fordern müssen, was gar'nicht liberal annutet. Audi wir verlangen Absage an religiöse Kälte und Gleichgültigkeit, ein inneres Erfassen der ewig gehenden Grundichren des Judentums; den Willen zur Gemeinschaft; Anerkennung geläuterter Formen; Einführung der Jugend in jüdisches Glauhcnsgut und edle LebensgestaUung. Langsam hal>cn sich auch- Dir, Heber Freund, in der Großgemeinde die Gemüter erschlossen; viel dankbare Jugend hat sich Dir zugewandt; unzählige Ungesicherte und Hilfesuchende hal>cn erfahren, daß Dein und Deiner Gattin praktisches Judentum in dem Psalmwortc wurzelt '89.3) .'.auf Güte ist. die Welt gebaut". \\ic stark die Gemeinde Deine strenge WisscusehaftHchkcit ■, und die. Ahgcwogcnheit Deines. Urteils einschätzte, könnten die zahlreichen Gutachten erweisen, die unsern liberalen Standpunkt in Zweifelsfragen des Kultus und Ritus zur Geltung brachten. Du warst ebenso abhold dem .,Lagern auf den Tiefen", als laienhaften Experimenten: einem innerlich begründeten Fortschritt hast Du Paläftinenfifchei* Brief Bericht für die ,.J ü d i s c h c A I I g e m e i u e" \\»n Prof. Dr. W ALTER ROTH Ha:fu. im Januar. Da-* Jahr VJ'ATt i-l für die Weiterentwicklung Palästina» in wiri.-eluiflUcher und kultureller 1 Iinsiehl hnrliM bcdcutung-Aoir gewesen. Es seien nur in zeillicher Reihenfolge einige wichtige Ereignisse in huiitem Itcigen ins Gedächtnis zurückgerufen: Die Eröffnung der Irak-Pipeline \ou Kukuk nach Ilaifa. da* erMi* Telegramm in hebräischer Sprache. Erweiterungen der I iTifcn Ilaifa .und Jaffa, die Funde in l.achi.--h, der erste Weltkongreß der Wi/o in Palästina, die zweite Mnkkalua, Jubiläumsfeiern der j.Yu- \ersilät Ün Jerusalem und de» Technikum* in I laifa. Ramhani- Feieru In Tiberias und Jerusalem. Bialik-Tagc, das Regicrungsjuhiläum des englischen Königs, das ".'►jährige Bestellen der Mikweh Israel Agrieullural ScIiimiI und das 'J^jährige von D.igania. der Tod \ou Sehmarjahu Lvwiu und von Rabbiner KiMik, das 1.1jährige Bestehen des Kercu IlajfMud, der \\ affciischuiUggf I und diu arabische Uetze, die Ycrküiidiuig der Saiiklioueu, die Wahlvon Rabbiner Andel zum Uberrabbiner von Tel Awiw und \un Professor Hugo Bergmann zum ersten Rektor drr LuItcrMliil .lerusateni, die Stadtratswuhleu In Tel-Awiw, Anleihen an die vier Städte Palästinas zwecks Anlegung von Purk» und freien Plätzen und die Ankündigung de» Legislative Council. Dieser Council beschäftigt noch weiter Ichhaft dir Gemüter. Es ist zu erwarten, daß die Juden einmütig bei der Ablehnung.des Regiertmgsvorachlages bleiben werden. Lh'c Araber dagegen wollen, und zwar jede Partei für sieh, Memoranden dem iligh-Couuiussiuucr überreichen, in denen Ahäudcnmg>Aoi*chlfkge. gemacht werden sollen. Auch uichljüdlache Engländer wic^CuUmcl Josiah \\ edgewood warnen, namentlich im I lüibbck auf die jüiigslen.Erfaliruugeu in Ägypten, wir einem übereilten Vorgehen in der Frage des Parlamente». Ks i^t in Palästina alles nnrit im Fluß, und ilie Juden sollen und können sieh noch nicht bezüglich der Frage einer Vertretung festlegen. Das Verhältnis der jüdincncn zur araLiaehen Bevölkerung, das l'XIl noch 1:11 war, iM heute wie l:2'/s der Zahl nach i^wj rischall lieb wie 1: \), und ule wird es In kürzester Zeit sein? Gegenseitiges VerMchculerucu IM die Hauptforderung, die zu stellen ist. Die Zahl der jetzt in Palästina leb e i±_d c u J u il e n wird mit JüOOUO angegeben gegen ÜUU UUU anfaiig vorigen Jahre?.. Palästinas Schicksal ist eng mit dem der übrigen \Vclt verbunden; seine Isolierung ist heute eine Unmöglichkeit, über seine. Lage ist trotz zeit weiser Erschütterungen durchaus gesund, wie S. Hooficn, Präsident der Auglo-PalcMiiic Bank, vor kurzem aufder Jahresversammlung der Handelskammer Jaffa-Tcl Awiw dargelegt hat. Kr betonte, daß Palästina heute weit reither und gefestigter dastehe, als zur Zeit der letzten Krise, im Jahre l'J2(i. Als Beispiel für die srlmcllc Entwicklung Palästinas führt S. Hooficn u. a. au, daß der Verbrauch von Elektrizität z. B. in Großbritannien in der Zeit von 11X11 bis 193-1, 11)31 — IIHJ gesetzt, auf EH gestiegen ist, in Palästina dagegen in der gleichen Zeil von WO auf 573. Interessante Schätzungen sind von sachverständiger Seite über daj E i n k o in in e u aus jüdischer Arbeit in Palästina gemacht worden. Das gesamte Einkommen wird für l'J'M auf 2Ü5UÜUÜ0 EP. angegeben, und zwar 3 Mill. LP. au» landwirtschaftlicher Arbeit, 6.5 Mill. aus Industrie, 2 Mill. aus Häusern,' 750 UUU LP. aus Transport und Verkehr, 3 Mill. LP. aus Handel, 750 UUU LP. aus der Arbeit an Selmleii, Instituten, Hospitälern, in freien Berufen, 2,5 Mill. aus der Arbeit in Kaffees, Restaurant«, Hotels, Theatern usw., 5UUUUU LP. aus Banken, Versicherungen usw. iuid 1,5 Mill. LP. aus sonstigen—Tätigkeiten, Verwaltung, Resehäftigungcii an Synagogen u. dgl. Dos NuüonalkupUal wird auf 105 Mill. LP. geschätzt, und das mittlere Eiukomincn einer jüdisclion Familie in Palästina unter der Voraussetzung, daß 1934 102 UUU Männer, IUI Frauen und <J7 UUU Kinder waren, zu 20t LP. jährlieh angegeben. Dieses verhältnismäßig hohe Einkommen erklärt sieh daraus, daß etwa 75 °/o der Frauen mitverdienen. Unter dieser Abnahme berechnet sich dos Durchschnittseinkommen eines arbeitenden jüdischen Mamic» in Palästina auf etwa 128 und einer arbeitenden Frau auf etwa *J6 LP. im Jahr. Diese Zahlen sind natürlich zu hoch für Landarbeiter, zu niedrig für Bauarbeiter und eben nur Schätzungen für das Durchschnittseinkommen. Es fehlen die genauen offiziellen Zahlen. Leider hinken die RcgicruugsvcröffcntHeilungen über die statistischen Erhebungen den Ereignissen t>ehr nach. RECHT im ALLTAG Chemiker-Tagung in Jerusalem Wie aus Jerusalem geschrieen (wird, fand dort die erste größere Tagung der Chemiker Palästinas in den Räumen der Universität statt, zu der etwa 300 Teilnehmer erschienen waren. Außer den Allgemeinen Sitzungen wurden Parallcl-Silzuiigeii der Abteilungen für analytische, landwirtschaftliche, organische, technische und Biochemie abgehalten. In der Schlußsitzung sprach unser Mitarbeiter Prof. Dr. W. Roth, Haifa, über: -;Di« Au«-- siefiien der chemischen Industrie in Palästina". In den »cschäftlicbeu Verhandlungen wurden Berichte über die Tätigkeit der einzelnen Ortsgruppen erstattet und die Lage der Chemiker in Palästina erörtert, die leider sehr trühe ist. In den Vorstand" wurde der bisherige Vorsitzende Dr. M. BohteLski, .ferunaU-'m, wiedergewählt und Prof. Dr. W. Roth,- Haifa, und Dr. Jaffe, Tel Awtw, neu delegiert. - ° * Die hebräischen Schauspieler David Vardi um! Chawa Joaüt haben in Tel- Awiw eine Hochschule für Schauspielkunst gegründet, die den Namen Chasijon (Schauspiel) führt. Die neue Schule soll einerseits Kräfte für die palästinensischen 'lühncn, wie Habima, Obel, palästinensische Komödie und Matate. andererseits Instruktoren für die mit der Schule in Verbindung stehenden Jugendorganisationen und dramatischen Zirkel der Dias[»ora ausbilden.- Demnächst soll in Tel Awiw ein neuen hebräisches Tb e a t c r eröffnet werden, das entsprechend einem Vorsehlag des Dichters Ahraham Schlonski „R i m p a;t (der Name wurde aus den Anfangsbuchstaben von Rikud/Tanz, Mu>ik, Pantomime und Operette gebildet), heißen soll. . Die llandakten des Rcrtit^amtults Der . Vor-Iand iler Berliner Anwallskaiiuuer. hnl kür/Ück darauf hinge wichen," daß nach den Jh>linuuuiigcn dir Heich*- rcehtsiuwartsurduung die- Verpflichtung zur Aufbewahrung der Haudaktcu fünf Jahve nach Beeiuligiun: de-% Mandat-« erliochi. Knie darüber hiuan^gchenile. Siandespfliehl U^lehl nnhl. Die-, gib anrlr für \ olIstreetviingr>iiiel. ilie Itoiaudleile der Haudaktcu de- Anwalts Mild.- l'm alwr Platz z« schaffen und *h>ni Auftraggrlter _di.e er-t in dreißig Jahren \crjfihrcudcu Titel /u erhalten, empfiehlt die Anwah>kaminiT. gruniUär/.ltch nach Beendigung des Mandate*« und . Zahlung der Cchührcn entweder die llandakten »Hier- »ciiig»lcits den \'oll>trec-kung>titel dem Auftraggeber unaufgefordert /.u iili.-rscndrii odi-r /u Verfügung"ZVi Mellen. (•eliührcu für Dcvi-cidic-cheiiiiguugcii . l'iiif uriic Kaniinei ^fi ii'lit^cul-cheidnng iM'M-hfifliul *<icli nnl der l'rage. inwirwetl dem Revlil>iiuwaU die Cehühiv» für B*'- •»-liitffuiig i'i-ier Di-vi-i-nbe^ihrini^uiig jm Prozeß zu rr.Malh-ii >ind.^ In einem l'ro/i'ß war der finen Partei mifge.gelH'ii Morden, rhu*. Di-vim-hIh—rln'mt^iitiL: bri/ubi in^fii und alt die>e Be.»elieiingtu>g \Tm der (icjcnparti-i aU nichl geuüueud auger-chen »urde. brarhle der Auuall ein»' weitere Etkläruiii:-<|er D*->ir*'U>l«'Ue herbei. - Da» Kauimergt-i b hl ha: ihm die l'.r-.iailiuig-fiihigkeii der (lebüfiren für fliege Br-t lirini-jniiu« Ii /iierkauul. i uinUitl/lieh hol da- Cerit hl ait-grf\ihrt. daß. wenn dir l'cihriu •j.iuvz \t>n l'.tkläi linken iler. Di'\ i-en->lelleu rine prn/e-Miale .Nolwnuliukcil i-t* die Ccbillir Auuall^ zu "den uotucudiucn Pro/eßko-ten zii_ reiliiien iM Daln'i ÜM erglrieh-jülliu. oh ila- < Bericht die Iteibi iti^iuig ciurr >-dehcn Br-cheiui^uiig aiil'grgelieii oder nur anheimge^elH-n hui. \\ eint dir Partei bri Niehl Mtrla*:c der 1V\ ifenlic-cheiiiigimg I lefahr laufen würde, abgeutc-en zu, wrnb-n. i-l die Hcchaffuug der Bc- »H"lieiui-;ung prozrßimrweiiiliu. ihre K'oMen al-o ei ■lalhmg*-fiihig. KC 211 W *~ Die Anferblbarkeil \mi Bankail-zügeil /.'i »Irr wirlilium l'ra^r. ob Ikuikaii-zfü-c auch uachlrägli*'h an^efochleu werden 'könuru. liegl eine neue Rcirhsgerifhlr-ciilM-hcidung >or. Dit -e i>t gerade im Hinblick auf die jc|/| Mall findende \ er-euduug drr kouioaiiozüuc für \*K\'i' hrach(rn<<W4'rl. Nach d»"ii BauMirdinguii^ru fnhrt^dir Au* ikenniing tb sSaltlo-. im idlgi ineiucn da/u daß l'inwendiiuuru gegen ilie frühere Saldierung nichl mehr erhoben wrrdrn kÖBucn. Dan Hrti'lw^rrii-ht hat in rineiu Kalle, m drm riu Baiik-chuldurr uaeliiräglirh frühen* /inx|H;ierbiiuTigcn all zu hoch iM-anMaudcl halle, dir-em recht gegeben, obwohl er ■>ciuer/cil den Saldo »Irr Hank anerkannt halte, l'nter Hinweis auf dir \'oi>ehriflrn drr- PrriMrrilHarri\cr«irdiuuig fiibrtr da-. ||ei'h-<- »i-itrlii den Xiu--J )z auf dat Jingcuir.v-4'iie Maß /uiurk. In. der Begrfindui g" jlr-s l rlriU. hrißl e«.. daß. Wenn ein Konlokiiireui imwirk>auir Ce-rhäfle enlhäll. nichl lim* die \uerkeuuuug. drt Saldos niehti-*' -Mtudern »neb alle auf r-oh-he Po--ten—U*/iiglichru lli-ri-chnimgen. Nur wenn eine Parlci in Kruujiii« der I'nwirk-amkri; drr r'oidri ung iler Bank die \ rrn iiiuiug und den Saldo aiirik>*nn!. iM flin* Aiifrihlung nicht uirhr möglirli. III. \ h,:;.v ■ J Pro/rßbr«.rhleuiiigiui» Kiue neue ltnnd\crfüguug des Bricle-juMiz'iuruiMerH befaßt fieh mit der Krage der Rc-ehleunigun^ der l'io/c,s»e. Wiehl ig aus die-ier V erfügung iM \or allem, daß eine V e r t a g u n g einer« Termin* mir noch aus wichtigen Criinden für zuIil*«Mg erklärt wird, l'uuiögtich istkünftig, was bisher sehr fdl in der l'ratirt geschah, daß ein Termin durrb bloßen übereiiisliiuiiieuiuru Antrag iler Parteien verlagt wird. Dir Parteien haben kilnfhg-M'him U-i Beginn de« Pro/rsses das gesamte Talsaeheuuiaierial ilent (iei ichl zu unlrrbreiieu. wenn sie sieh nicht der < refahr der /.iirüekweiMing au^sclzeii wollen. Die Beweisaufnahme soll künftig iiinuiltelbar \nr dem Prozcßgrricht und einheiiliiTi durchgeführt werden. Au die Beweisaufnahme soll sieh möglicliM ^niMiillelbar das Urleil an.sehließen. Eine neue Entscheidung des RelchsarbdtsgcricliiV .Aus den ui der letzten Zeil ergangenen KnlM'heiiluugcu —ei ein IVtril de> Reiehf.arlH'iiHgrrirbtH erwähnt, daß sieh "mit der ges-e t z I i e h v, n K ü n d i g u n g s t r t s t lM-srhäftigl. Darin heißt en, «laß. wrnn ein DienstverbriHuis auf lH-Mimmte Zeit verrinbnrl worden iM. et zumeist keiner Abrede fi!>er die Kündigungsfrist In-darf. Wird später das Dienstverhältnis Htillwliwrigriid forl- ^•gesetzt. si» »eilen die geselzlieheu. wler tarifmäßigen Kfuidigung*- frinien. Di'-s gilt auch dann, wenn in dem Dieusl-iertrag ein« Küudigung'-rrist vereinbart worden "war.: Nach Ablauf den, Vcrlragn- \crhä!tuisscs sind für die Kündigung maßgeblich die ge^rl/Iichrn - Kristltestimmuiigcii. nicht mehr die \erlraglieh vereiubarleu. (IIA(* 132 ^GüdUdeWitknlMfe den GudutütH. QmiuHfk y* 'Boitm. Dir »ur .Matlrigalrcrcinigung (Dirigtnl: Dr. Lmlwig Mi>rli) gihl am Dienstag, 4. Februar, im Bcilwlrinunnl ihr frrulrji die»- jäliripi's Xuiiücrl. Das l'inigrnmiircntllillt Werke von Meiidelmuhn (22. INnlm), Srlmlierl („Mirjam» SiegMgei-nng", mit 'Dir.i lliclier al» Hfilisliii) iiml l!r- und Krulniiffülirungcri um Knmixniiiiuirii lelM-mler jndimlicr TonMtl/er. Der junge Tenur Hon» lli>»bu.w!i wird sirli al» inilwirliciider Sidi»t /um er«ten Mal im Konzrrlxaal liürrn!»HM*ii. Srrlisrlie W'iiitrrliilfc ..Freude im Winter" .M). ii ii d 11. V irr a u » t a 11 u n g: Herliner Logeuhaun, Klri-MrnlV III. um- .'I. Februar. IV.IQ: (Kinilcriiuilniiilln^ um 15.30 i:iir,'lliiulcr AIm-ikI um 2(1 llir. Mitwirkende am Kmderiiuelnnillag: ' llerger fliidlan;, fierda Kü|i[der, Kva .\ffiuzer, Hermann (I.udwi»; Sible!»iiiger. Krwin SiiNniiiann ' (Snttncr). Milwirkrnde am Hmileii- Aliend: Arlbiir /ander »agl an: (It4?rger) Hallan.. (irnla Kü|i|der. Ilenny I^HrWüllslein, Neiimanil II. Solui, Karja Selia[iint, Krna .SiuiMiii, SieglH-rt Steinfeld, .Krwin Sumiinaiui 'Siittuerj. Am Kla\ier: (ireln CjundiTHlieim (FriedmannJ, Ifennann (Ludwig) Si-Iilewinger. Karten für. Hilfcbcdiirnige unentgeltlich im V. iMierli.-ll<-/.irk Westen Kreu/Iierg, Steglitzer StraBr!», Winlerli.-ltnirk Sr»l»i'»l, MiiiK-lieinr HirnBe 117, Willlerll.-lley.irk Nnrdwe.l, 'rurmitraßir . — 12. und III. Veranstaltung: He»iden/.-Keiit»äle, [jind»- ln-rger SlraLW 31. um "». Febniar 1036: Kindcnioeliniitt»tt um Ihr, .Runter Abend um '2(1 lilir. Mitwirkende am Kindemnfhmil'ag: Auneliesi. Drueker. Kililli Jurob (JanMn), Kran Klein, ■lonny .S-lmersen/, (-.'iiuilla H[>iro. Mitwirkende arn- Hüllten Ai>end: Willi l'ragrr »a^t an: Cerlinrd Oillselialk. Iledi Haarfe), Kgon Ileelit, Muiiiea Ib-rrnfeld. Mann llillner '.Martell), K<lilli Jacob '.lausen;, dniiny .S-li'werHeiiz. Hlrebbliwergnliinc des Kulturliund- Or>-be^i'eW . t\ni Klavier: Dr. Hicbard ilinwli, lleniiauu (Ludwig) SrltUüiu^er. Karten für llilMiediirdige unenigeltlicll ii|i Winlerh.- Ilezirk Osten. Ale.xnndiTstraße "kl, 4. Hof, Aufgang II; Winterll.- llezirk Süden. Knltlniser Ufer 48-30; Winterh-Dezirk glitte, Augli-t»lra^ Ifi.

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