Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 16 (1936)
- Issue
- 5 (29.1.1936)
- Date
- 1936-01-29
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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®mm m wm^mmmsm^ Slcuerfragen Irr: Verkauf dr> Gc-c!i3ftcs Im Zusammenhang mii dem Verkauf judiM-her Geschäfte und Unternehmungen sind viel«- Zweifelsfragen nImt, die rechtlichen um! wirtschaftlichen Kolben aufgetaucht., "»l denen sich die Handelskammern, Steuerbehörden, und Gerichte zu beschäftigen halten.' Jtcsouders hinsichtlich "Irr steuerlichen Folgen hrrr.«.rlii vielfach Unklarheit. Dabei i\t gerade für den jüdi>ch;*u Verkäufer eines (»csfhäitc» im Hinblick auf etwa gcpkuilc oder eingeleitete Auswanderung außerordentlich nichtig, daß all;* mit dem Geschäft und seiner \ * räußemug zusammenhängenden Sienerfragen restlos erledigt, sind. Es seien daher in Anlehnung an vim der Berliner Industrie- und Handelskammer in ihrem \Virt>ehaflsblatl veröffentlichte Darlegungen die in Frage kommenden Stcuerverpflichtuugcu für den jüdischen Verkäufer eines l'utcrucluucus aufgezählt. Was zuuärhsl die Kinkom m<- usir nrr aulH-iiiffi, m» j>| der Gewinn aus* der Veräußerung des Geschäftes eiuknmmciisleiirrpflichlig. Als Veräußernii» gilt dabei aurh die Aufgabe des Iletriches. Werde« daln'i »Ii« dem Betrieb gewidmeten Wirl.-ehaft.-igütrr im einzelnen veräußert, so sind die Vcräußcrungspreweinzusetzen. Werden sie nicht veräußert, .so muß der Wert im Zeitpunkt der Aufhalte des Geschäftes eingesetzt werden.. Die. Gewinne 'aus der Veräußerung eines IIclricl>cs oder wesentlicher Beteiligungen unterliegen ein4'iu Sondert :i r i f. Die Ij'i i kommen- "Steuer auf diese. Gewinne beträgt Kl bis '£» v. II., hui Ijedigci» 15 bis 36 v. II. Als Veräußcriiugsgcwiiiii gib hei der Einkommensteuer der Betrag, um den der Veräußi-ruugfprcis nach Abzug der Vcräußerungsknsten den Wert des Bclriclisvcrmügeii* bzw. dir Ajischnffungskn-'teii übersteigt. Slcurrpflirhlig i-t auch der Gewinn aus der Veräußerung eines Anteils im einer Kapitalgesellschaft, wenn der Veräußerer an ihr wesentlich beteiligt war und der veräußerte Anteil 1 v. II. des Grundkapital-, der Gesellschaft übersteigt. Umsatzsteuer muß lwi Veräußerung des Geschäfte.«, clnm falls entrichtet werden, und zwar sowohl wenn das Unternehmen als Ganzes veräußert wird, wie auch l>ei Verkauf einzelner Bctriebsteilc. Nieiit versteuert hraucht nur der Umsatz zu werden, der einer anderen Verkchrsslcuer unterliegt, also z. II. der Grunderwerhsstcuer, der Gescllscha.ftsstcucr usw. Außerdem sind slcuerfrei die Kreditgewährungen, die UmsäUc v«m Geldfnrderungen. also Wechsel, Schecks, dn» Bargeld u-v. Dagegen ist grundsätzlich entschieden worden, daß der Gewinn aus der Veräußerung eines Unternehmen.- nicht der Gctv e r Ii c e r t r a g s s 1 e u e r tiulerliegt. Au' h hei Umwandlung und Auflösung einer Kapitalgesellschaft kommt eine Gewcrlu'- crtrags-lvuer nicht in Frage, auch der Gewinn, den die Ge-ellsehafler 1mti der Auflösung machen, braucht nicht versteuert zn . wenden. . Jedoch hat der Erwerber einen durch Cherlragung des aiifgelö^lci Betriebes entstehenden ICrtrag in Höhe eines Drittel* IkÜ der preußischen Gewcrherrlrags>tenrr vai %er.^te:ierii. KiV die K »"i r pe r seh a f t ss t e u e r gilt dasM-Ihe wie für. die Kinkmmucnstcucr. Iteincrken-.wert ist allerdings, daß hei den Kapitalgesellschaften der f.tipiidatiiuisge^iun der Gesellschaft M'lhr*t .eheufalls körp<Tschaflsstcnr*rpfliclitig ift. Zur Krinitthiug' dieM's Gewinner aus der Ahwickluug oder AuflÖMiim der (i«-s:'llwliaft ist das wir Verteilung koinniendr Verniö»en dem Venn"»gen 1mm Ahschluß des 'Wirlschaftsjahrcs vor d.T Auflö-nn^ ge»eniih:-r zu stellen. Seltließlich müssi'u noch rÜipitalgcM-lUchaflen K a ji i - t a 1 e r I r a g s s t e u e r entrichten, lici iHX'hränkt Sleucrpfüch-i tigen (Ausländern) ^ilt die IÜukomniensteucr tm<l K«rper?.eliaft>-J slencr für Hinkünfte, die dein Sleiierah/.ug vom Kapitalertrag unterliegen, 'durch den Steuerah/.ug als ahgeg'dlen. j Das sind die Gnmdzii"c der Ilesleni'i-nng. wie .»i.- sich ans den htsher. vorliegenden l*ji!schciduni!en ergehen. Itctoni muß allerdings werden, da^ auelr heule noch viele l'rä»en praktisch ungeklärt sind niid zur Kulscheidtiti^ »orlicüen. UImt für ilcn jüdischen Gesrhäft-maiiii wiehliüe ^cucrinigen uml Änderungen der hi»- Iierigeu Praxis. wird an dieser Stelle herichtel werden. UffrntJ-rlic Auftrage au jüdische Vinnen Der Keich-.- mal Preußische Wiii^haftsminister wei^t. »Irr -Zeitschrift ..Der Deutsche Uiilcrnehnici■" zufolge, in einem Itescheid an die Anftragsstellen darauf hin. daß die l'ragc. in welehcui^ I'mfange jüdische l'irmen /n öffentlichen Aufträgen zugelassen werden können, demnächst eim* u e ii e \\ e g e I u u g erfahre. Vorläufig gelten die Uiehllinicii ■les Ih-ichr-kahnieM* vom M. .hi'.i P.i:i3. rinnen, derni Inhaher nach den Durchrühruni^hcstiuuuungcn /um Heiehshfirgfrgc>et/. Heich-.hur^cretgenscliafleu halwn. unterliegen ltochränkungcn hei Vergelmng öffentlicher Aiiflrä«.- in keinem l'alle. Keine .Tiuleu als Helfer in Sieiiersaeheu Der Heichsfiuanzminister hat eine Durchführungsverordnung zu -dein an-dieser Stelle erwähnten Ilech(shcr;ttcr-j.cscU evla>sen. in der eine Konzc^sionspflicht für ..Helfer in Stcuersachen" eingeffihrt wink Die Krlauhuis zu 1 lilfelei-tuutieu in Stcuei-aehca wird nur erteili: wenn der Gonehslelii-r die erforderliche Zuwrlässigkeit und persönliche l-jgnuug sowie genügende Sachkunde nachweist. Die l'rlauliuis wird grundsätzlich für einen hestiuimleii t)rt erteilt..Und zwar. an Per-ou;-ll. . die das "J.l. I.ehcusjahc ilhei - sehriuen haheu. An Juden wird dic>c Ii r I a ti h u i s nicht e r t e i \ i. A u s » n n m m e n i.-t die sletierliehe Hilfe- I ** i s t ii n g f ü r j ü d i s c Ii c II e I i g i o n s g c s e I 1 s c Ii a f t e ,t. Schließlich wird ille Krlauhnis noch von dem Hedfirfnis ahhaugi» geui.-icht. Personen, die diese Tätigkeit schon vor dem IH. IVzemh'er 19Üä ausiiefihl haheu. ist al»er wegen Verneinung de« ll*-<lru:fni>ses die Krlaulmis nur zu \ersageu. wenn sieh dann erhehliche Mißstände ergeheu. Ther -«Ue Gisiiehe cnUcheidet "hw l:in;iii/;iinl. in ilessen ltezirk der GH-suchs-lidler s*;iiieu \\"olm»it/. Ind. .luristisehen Pers<»nen .m>1I die Krlauhuis nur erteilt werden, wenn hesondere Umsiände für diesi* Iteehtsf^irm der Betriehsfühning sprechen. Vcrlmt der Mitnahme von ne-elishaiikauicileii durch Auswattderer Von der Hci.^iMlevi>:n-lelIe wird im Kiuxcrnchincn mit dem Hrirhshauk-pircktoriimi für die Verwertung (Versendung ins Ausland, Kntnähme uns einem Au>hmdsdcpot! \»\u Anteilen der liciclwhauk folgejjdes angeonlnet: Die Verwertung vm lteiehshankauteilen ist nu sn ah ms los zu versagen, und zwar unahhängig davon, wann der Auswanderer die Anteile erworhon hat. Anträge auf KrtHlüu£ einer Onehmiguug zur Wrwentlnng von Hriehsl>ankanteilen in das Ausland oder zur Kiuleguug in »las im Intand g*fülirtc De[>ol eines Ausländers sind ah/.u)ehneu. wenn die llcirhshankantcilc dem Ausläiuler sehenk»ngswei>»' übertragen werden fölleu. Der Krwerh von lh'irhshankautcilcn zu Uasteu von SjicrrguÜiahen aller Art bedarf der Genehmigung ,IU Ahselm. 11 Ziff. 5G Alis. '2 d); entsprechende Anträge siud^g i"u u d s ä I z 1 i e h n l*7.u 1 cii n «*«. Spargulliabrn Nach einer. Bekanntmachung des iteichskommi^ars für da* KrcdilMCsen durften htsher Uüekzahhmgeu \ uit Spareinlagen Ix'i den Sparkassen. Hauken usw. ohne Kündiguugsfrisst nur bis zum Hetragc von 10U0 HM für jedes Sparhuch monatlich geleistet werden. Dies*- llcsthmmuig über den küiidigtuigsfreieu IJetrag ist bis zum 'Jl. Dezember V.I'Mi verlängert worden. Für Spareinlagen, für die eine hesondere Kündigungsfrist vereinbart worden ist, gilt die.-*- Vorschrift nicht. Neu ist in der Ilckannlmaehung, daß l>ei außergewöhnlichen NolMändeu Spareinlagen bis zu 300Ü ItM vor Fälligkeit zurück gezahlt werden dürfen. Dafür werden Vorschußziusen nicht - berechnet. Als . solche außergewöhnlichen Notstände werden u. a. Brandschäden angeführt. Stundung der Ifaus7.tni*stcuer In d:*r Zeit von jetzt bis Mitte März werden die-Wohlfahrtsämter eine Nachprüfung aller Itauszinsstcucrsttinduitgcii vornehmen, soweit diese ..bis auf weiteres" verfügt sind. Kür diese Nachprüfungen sind folgende Anordnungen getroffen worden. Die Nachprüfung der Kalle von laufend Unterstützten erfolgt von Amts wegen. Kin neuer Antrag ist von fliesen daher nicht zu stellen. Nicht laufend Unterstützte, für die Stundung auf bestimmte Zeit bewilligt ist, müssen auf den Ablauf der Frist achten und rechtzeitig neuen Antrag stellen. Nicht laufend Unterstützte, für die SUtndung aufl>cstimmtc Zeit bewilligt ist, müssen bis spätestens Knde Februar einen neuen Antrag stellen, da sonst ihre Stundung am 31. März abläuft und sie dann die-volle .Miete ■zahlen müssen. Antragsvordruckc gcljieu die Wohlfahrtsämter. Ks empfiehlt sieh, die Anträge nicht bei der Sladtsteuerkasse. sondern beim Wohlfahrtsamt einzureichen. Kein \Yamu'ingangshiirh für Vertreter Auf eine Anfrage einer Handelskammer, ob ein gegen Provision arl>eilender Handelsagent, der als Handelsvertreter tätig ist und ein Auslieferungslager des von ihm vertretenen Hauses unterhält, verpflichtet ist. ein eigenes Warencingangsbuch zu führen, hat der Reichs fiiuuv/.immster sich itv folgender Weise geäußert. Kin Auslieferungslager jsl als Betriebsstätte des Gcschäftshcrm anzusehen. Demgemäß braucht der Handelsvertreter, bei dem sich das Auslieferungslager I>efiudct, kein AVarcncingangsbucJi über die hierzu gehörenden Waren zu führen. Anders wäre es nur, wenn c:- sieh bei tlcm Auslieferungslager um ein selbständiges Unternehmen, nicht um die Betriebsstätte eines anderen Unternehmers handeln würde. Nochmals die Bcitragspflicht zu den Virlschaftsgruppen ■'Vor einiger Zeit brachten wir an dieser Stelle ein Gerichtsurteil, das feststellte, daß die Wirtschaflsgruppen Zwangsomagisa- 1 tonen sind und daher an sie Beitrag gezahlt werden muß. In einem dicker Tage entschiedenen Prozeß hatte ein Geschäftsmann den von seiner Wirlschaflsgmppc geforderten Beitrag mit der Begründung verweigert, er gehöre mit seinem Betriebe auch noch anderen Organisationen, an und könne nicht mehrfach Beil rag zahlen. Kr machte, außerdem gellend, die Beiträge seien zu hoch, nach deireigenen Satzungen der Wirtseluiftsgnippc sei diese verpflichte!. ..die Lcistnngskrafl der Mitglieder pfleglich zu behandeln'*. Das Gericht verurteilte den Geschäftsmann zur Beitragszahlung. In der Begründung des Urteils heißt es, die W'irtschaftsgruppe sei eine offen!Iii"h-rcchtlirhe Körperschaft, eine Zwangs- Organisation, und die Höhe der Beiträge könne nicht J>canstandct werden. Die-W'irtsrhnftsgruppc halte das Hecht, die Beiträge selbst festzusetzen. Die angeführte Bestimmung der 'Satzung gcl>c dem einzelnen Zwangsiuitglied keine Hechte. (AG Breslau 7 C 801/35.) Prüfung der Uiu?atzstcuerclirlinhkeit . Uni den Finanzbehönhm ein Hilfsmittel für die Prüfung der von den Gewerbetreibenden angemeldeten Umsätze zu bieten, ist in einem Hunderlaß folgendes Iiestimmt worden. Alle Stellen, die Zahlungen an Gewerbetreibende für Lieferungen oder Leistungen auwcNcu, haben jede, derartige Zahlung, wenn sie im Einzelfalle mehr als 1000 HM beträgt, auf einem besonderen Vordruck dem, Finanzamt ihres Sitzes mitzuteilen. Versaiidgesehaftc Nach einer Anordnung des ncirhswirtsehaftsministers besteht für Texlilversandgesi-häfte bis zum 1. Juli 1940 "ein Verbot der Neuerriehtung und Krweitcrung. Zweifel bestehen aber darüber, wann ein Geschäft als Versandgeschäft anzusehen ist.. Einem llaudi'bkauimergutacliten. das sich mit dieser Frage beschäftigt, sei entnommen, daß unter ..Absatz im Wege des Versandes" folgendes zu verstehen ist: Versenden bedeutet, daß die Beförderung durch eine vom Verkäufer verschiedene und von ihm unabhängige Person aufgeführt wird. Eine Versendung erfolgt also nicht, wenn wenn der Verkäufer die verkaufte Ware selbst oder durch eigene. Angestellte ins Haus hrint oder bringen läßt. Dlwrall. wo der Versand entweder vom Stuntmhaus oder von der Verteilerfirma unmittelbar an den Kunden fehlt, kann von einem Yersaudge«ehäft nicht gesprochen werden., Werhrpramien unzuin?sig Der Werbe rat der deutschen . Wirtschaft vertritt den Standpunkt, daß ein Iuaiissiehtstcllcn einer "Wcrbcprämic den Werber veranlaßt, sieh bei der Empfehlung nicht von seinen Erfahrungen hinsieht lieh der gekauften Ware leiten zu lassen, sondern von dem Bestreben, die Prämie zu bekommen. Wenn der Werlteude die Ware -erneu Bekannten empfiehlt, so ist nicht zu erkennen, daß dies nur wegen des in. Aussicht stehenden Vorteils geschieht, wie die* beim gewerbsmäßigen Vermittler klar erkennbar i>*t. Ks widerspricht den Anschauungen des Kaufmanuästandcs. Privat- IKTsoiieu zu bezahlten Heklanicträgcni zu machen. 1 Dementsprechend verstoßen Werbepräiuicn gegen die Richtlinien des Wcrlteralcs der deutschen Wirtschaft. SPORT Berliner Umfchau BSG *Y-> nimmt im Fußball Revanche Die BSG-Elf hatte sich in ihrem Spiel gegen den ISK sehr viel vorgenommen, galt es doch, die 1: 3 - Niederlage des Hinspiels wieder wettzumachen, überraschend gelang ihnen dieses Vorhaben denn die ISKer. «lie sieh während des ganzen Spiels überhaupt nicht fanden, mußten nach torloser erster Spielhälfte eine 3:0- Niederlage iiinneluuen. Für die BSG, die nach der Pause ganz überlegen spielte, waren Hilkowilz mit einem und Goldschmidt mit z\?ei Treffern erfolgreich. BSG 33 II gegen Bar Kochba II wieder unentschieden Auch im Wiederholungsspiel zwischen diesen beiden hartnäckigen, gleichwertigen Gegnern am letzten Sonntag gab es keinen Sieger. Wie im ersten Treffen trennten sich die beiden Parteien nach ausgeglichenem Spielverlauf mit 1:1 unentschieden. Vor der Pause war der Bar Kochba einmal erfolgreich, in der zweitcM Spiclhälftc gelang es dann der BSG. durch Bruno Gross den verdienten Ausgleichstreffer zu erzielen. Hecht interessant ging es auch in der IJcgcgnung ISK I gegen Triton 1. her. Die TrHoncn 2eigtcn ein Spiel, wie man es seit langer Zeit nicht mehr von ihnen gesehen hatte, sie kämpfte« geradezu aufopfernd mit dem Erfolg, daß der ISK die erste Halbzeit nur mit einem knappen 2:0- Vorsprung beenden konnte, der kurz nach Wiederanpfiff sogar noch auf 1:2 verkürzt wurde. Erst in den .letzten Minuten klappten die Ruderer zusammen "und mußten dann dem besseren ISK den verdienten C: 2 - Sieg überlassen. Weitere Ergebnisse: Maecabt I — Bar Kochba III 6:1 . (3i 1); ISK II — Kanuclub' I 7:1 (4:0);- Hcletia Ü — Triton II 9:2 (3:1); BSG 33 V — Bar Kochba 2. Jugend 3:2 (2:2); Bar Kochba V — BSC 33 2. Jugend 11:2 (5=0); BSG 33 1. Jmiend — Bar, Kochba IV 2: 4 (0: 0). Im Hockey fiel das Ilaüptspiel aus Da das Hauptspiel des letzten Sonntags zwischen Bar Kochba I und Tenniselub „Grunewald" I hoch in letzter Minute verschoben werden mußte, geh es keine Spiele von Belang. Die Kämpfe, die zur Austragung kamen, zeitigten folgende E r gc b n i s s e: BSG 33 l -- Bar Kochba Jugend 7:1 (3:0); Bar Kochba I — BSG 33 II fi:l (3:1); Tcnniselub Bar Kochba — Bar Kochba II 2:1 (1:0): Bar Kochba 1. Frauen — BSG 33 2. Frauen 0:0 (2:0). " Berliner Vorfch.au Reichsmris(erschaffen des RjF-Sportbundcs im Boxen Der Sportbund des RjF bringt am 2. und 3. Februar in Berlin seinediesjährigen Reichsmeisterechaften im Boxen zum Austrag. Währeud am 2. Februar in der Turn Ii alle Joachimsthal e r Straße 13 die Vorkämpfc zur Entscheidung kommeu. werdeu am Abend des 3. Februar um 20 Uhr im ,, Spielte rnring" die Endkämpfe durchgeführt. . Das^ bisherige 'Mcldccrgcbnis ist .außerordentlich . gut. Aus allen Teilen des Reich« sind die besten RjF-Boxcr gemeldet, vor allem Westdeutschland entsendet eine starke Vertretung, die' versuchen wird, die im Vorjahre errungene Vormachtstellung zu behaupten. Da auch die Mcislcrschaftsanwärtcr des IBC Berlin zur rechten Zeit wieder in Form gekommen -sind, dürfte es interessante und erbitterte Kämpfe um die Titel setzen, die, das ist dem Veranstalter zu wünschen, vor einemausverkauften Hause vonstallen gehen werden. Tischtennismcistcrscliaften des Makkalu Die Tischtennis mcisterschaflcn des Deutschen Makknhikrciscs werden, vom ISC-ITngibor veranstaltet, in dieser Woche in Berlin, zum Austrag gebracht. Die Endkämpfe um Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften finden am 2. Februar im Logenhaus Kleistsfraße -10 statt. ■ ' Verben dsspicle im Fußball Mit llakouhf J. »cgen ISK T sieht ein interessantes Spiel auf, dem Programm des 2. Februar. Auf dem Sportplatz am S eli ä.f c r ic e werden beide Mannschaften erbittert um deu Sieg kämpfen, da ins Augenblick jeder Punkt im Kampf um die wieder offen gewordene Meisterschaft von Belang ist. Das Spiel der ersten Serie sah die Halcoah-Elf nach knapper erster Halbzeit mit fi:2 einw.uidfrei als Sieger- Vorher stehen sich die ■lugeudmaimschaftcu .der BSG 33 und Hakoah gegenüber. Verhaudsspiele im Handball Alis den 'zum 2. Februar auf dem Gruncwahlsportpj atz '12 angesetzten Verbandsspielen des Berliner Spielausschusses, interessiert lediglich das Zusammentreffen der beideu ersten 7.NIannschafteu t?cs Berliner Bar Kochba, das um 15.30 Uhr vor sich gehen wird. ■ - Sport im Reich Fccnltiirnicr in Frankfurt a. M. ..S e h i 1 d" - F r a u k f u r t a. M. brachte in seinem Klubhetm einen Manuschaftskampf um den Eudwig-ITahn-Vandcrprcis. zum Anstrng. In drei Stunden gab es 48 Gefechte zwischen den Mannschaften des veranstaltenden Vereins, des RjF-Wiesbaden und der Frankfurt-Offenbachcr Trainingsgemcinsehaft. Gewinner des Wanderpreises' blieb im Endergebnis die JJannschaft des Schild- Frankfurt a. M. in der Aufstellung TJesl .Koch. L. Hahn. Silbcrstein unJ Werner vor den Wiesbadenern und der Trainingsgemcinsehaft siegreich. Interessante Handhallruudcn in Südwesidcutschland Von großer Bedeutung für die südwestdeutsehe Handballmcistersehafl der dortigen Arltcitsgcmcinscliaft blieb die Begegnung zwischen .len crsAcn Mannschaften des RjF Darmstadt und des Bar Kochba Frankfurt a. M. Die Frankfurter konnten nur in den ersten Minuten den ausgezeichneten Dnrmslädtcrn einiger maßen - Widerstand entgegenbringen, konnten später jedoch nicht mehr vrrhi.'idcni. daß Darmstadt mit 6:2 fihcrlegen Sieg und Punkte einheimste. Mit einem knappen 6:5-Sieg endete das Spiel Schild- Frankfurt a. M. gegen RjF Wiesbaden, den vorjährigen südwesldeuts'Aieu Meister, dessen Mannschaft lange nicht mehr die Durchschlagskraft besitzt wie im Vorjahre. Trotzdem die_ Wiesbadener n»eh hei Halbzeit "mit 3:2 führten, errang die größere Geschlossenheit der Frankfurter Mannschaft den knappen aber verdirpten Einbieg. Um d:e westdeutsche Fußballmeisterschaft Die mit Spannung erwartete. Begegnung zwischen den beiden in Westdeutschland punktgleich führenden. Fußballmeisterschaften aus Bonn und Düsseldorf endete mit einem überraschend glatten Ergebnis für die Bonner, die sich nach knapper 2:1-Halbzeit mit 7:1 nicht nur »latt den Sieg, sondern auch die erneute erste Anwartschaft auf' die westdeutsche 'S reiste rschaft des HjF-Sportbundes holten. In einem zweiten Spiel zwischen ITV 02 Köln und M.-Gladhaeh gab es rlwnfalls ein unerwartet hohes Ergebnis; denn die Kölner HjF-Elf siegte trotz einiger Ersatzleute haushoch über legen mit 11:1 (5:0). Im Hockey siegte Schild-FrankFurt a. M. In einem zugunsten der Jüdischen Winterhilfe durchgeführten I lorkeywettkampf zwischen Schild-Frankfurt a. M. und RjF- M.-Glädbarh hatten die Frankfurter außcrgcwöhnh'ch schwer zu kämpfen che es ihnen gelang, nach torloser erster Spiclhälftc ihre technische Überlegenheit mit einem 1;0-Sicg auszudrücken. Joseph Sclimidt-Konzert verlegt. Das für Mittwoch, den 29. Januar, vorgesehene Joseph Schmidt-Konzert ist, wie wir kurz vor Redaktionsschluß erfahren, auf Donnerstag, den 6- Februar, verlegt worden. Ein 2. Konzert des Künstlers findet, gleichfalls in der Plulharmonie. am Montag, den 10. Februar, statt; der Von erkauf zu diesem 2. Konzert beginnt Donnerstag, den 30. Januar. Das 1. Konzert ist ausverkauft. Haupücbiütleiltr: Dr. Eugen Tannen bi um, Berlin - Wilmersdorf. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Werner Heine, Berlln-Caarlottenbg. — DA IV. Qu. 1935 2669. Preisliste.Nr.3 Verlag: Verlagsgenossenschalt In Deutschland ansässiger Juden zu Berlin eOtnbH-, Berlin - Chartottenburg 2. Bleibtreustraß« % Druck: Sonnendruckerei OmbH (Felix Wolf). Berüa-Charlottentmrg 4.