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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-02-20 · 8 (20.2.1935) · page 5

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
8 (20.2.1935)
Date
1935-02-20
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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1. Beilage 20. Februar 1935 JÜDISCHE AUGEMEINE lEiTUNG ERZÄHLT im Wochenabfchnitt Ki 'fiffo von der Abtrünnigkeit Israels. Während Mose auf dem Gipfel des Sinai war, um aus Gottes Hand die Bundestafeln mit den Zehngeboten zu empfangen, sprach das Volk zu Ahron: „Mache: uns einen Gott, der vor Utas cinherziehen soll; denn wir wissen nicht, was mit Mose geschehen ist." Ahron: ließ/sich den, goldenen Schmuck der Frauen und Kinder bringen und goß daraus ein Götzenbild. Das Volk feierte ein fröhliches Fest. Mose aber stieg auf Gottes Geheiß vom Sinai herab. Als er den Jubel des Volkes vernahm, warf , er die Gesetzestafeln zu Boden. Unterstützt von den Männern aus dem Stamme Levi übte er an den Abtrünnigen strenge Vergeltung, dann aber betete er zu Gott um Vergebung für das sündige'Volk. An diese Erzählung schließt sich der Bericht von der Offenbarung der göttlichen Attribute an Mose. Am Sinai hatte Israel die Stimme Gottes gehört. Kaum aber war die Offenbarung vorübergezogen, da sank das „Volk auf die Stufe neMniBchen Denkens zurück. Ein Gesetz deB geistigen Lebens enthüllt sich hier. Ein Volk kann nicht mit einem Schlage zu einer höheren Gotteserkenntnis emporgetragen werden. In langsamer Entwicklung reift es der Wahrheit entgegen, bis sie schließlich von seiner. Seele Besitz ergreift. So erklärt es sich, daß unsere Propheten noch Jahrhunderte nach der sinaitischen Offenbarung mit der Hinneigung, des' Volkes zum Götzendienst zu kämpfen hatten. Erst im Leid des Exils hat das jüdische Volk den'überlegenen Wert des Monotheismus erkannt. Nach langem Kampf hat die höhere Wahrheit gesiegt. Diese geschichtliche Erfahrung bestärkt iuib heute im Glauben an die Zukunft des Judentums. Seine humanitären Lehren, die jetzt leidenschaftlich bestritten werden, haben - sich durch die Jahrtausende behauptet, sie werden auch in Zukunft sich die Herzen der Menschen erobern. Die Attributenlehre des Judentums, seine Anschauung von den Eigenschaften Gottes, bildet ein Hauptproblem der jüdischen Religionsphilosophie. Man war bestrebt, die Vielheit der göttlichen Eigenschaften mit'der Einheit Gottes in Einklang zu bringen. Unter den Lösungaversuchen ist die selbständigste die des Maimonides. Er sieht. in den Attributen nicht eine zutreffende Beschreibung des" göttlichen Wesens. In den Eigenschaften GotteB, die unsere Sidra aufzählt, wir,d; seiner Ansicht nach nur der Eindruck des göttlichen ' Waltens auf das menschliche Empfinden bezeichnet. In dieser Anschauung verrät sich der Einfluß der aristotelischen Lehre. Für den griechischen Philosophen, ist Gott absolutes Denken. Die Bibel aber hat den heiligen Gott verkündet, dessen Wesen Gerechtigkeit und Liebe bilden. Mit diesen Worten bezeichnen wir nicht nur menschliche Empfindungen. Der Glaube an den heiligen Gott bedeutet vielmehr, daß sittliche Gesetze alles Geschehen beherrschen. Lewkowitz-Berlin. ^otkatömße Freitag, 22. Februar. Lindenstraße (SalomonBki) und Friedenstempel: 5.30 Uhr. — Neue Synagoge (Blumenthal), Lützowstraße (Wiener), Fasanenstraße (Swarscnsky): 6 Uhr. .— Lovetzowstraße (Lewkowitz) und Schmargendorf:,? Uhr. — Prinzregentenstraße (Graf): 7.15 Uhr. — Lützowsjxaße, Fasanenstraße und FriedcnBtempel (Nußbaum): Jugendfeiern im Anschluß an den Hauptgottesdienst. ■liberale Synngogo Norden, Schönhauser Allee 162: 7.15 Uhr, (Braach). — liberale Synagoge Osten, Kaiseratraße 30: 7.30 Uhr (Sanger). — Liberale Synagoge Nordost, Prenzlauer Promenade 176: 7.30 Uhr (Heymann). -^Liberale Synagoge Westend, Kaiser-, dämm 78: 7 Ohr (van der Zyl). — Liberale Synagoge Wedding- Beinickendorf, Persische Straße 13: 7.30 Uhr (Adler). — Jüdische Religionsgemeinde Obarlottenburg, Schulstraße' 7: 5.30-Uhr; — Jadische Reformgemeinde,Joachknsthaler Straße 13: 6.30 Uhr (Koppel). Son'nabeadr 23. Februar. Hauptgottesdienst: 10 Uhr.- Lindenstraße, Levetzowstraße'iind Prinzregehtenstraße: ,7.30 Uhr. liberale Synagoge Norden: Braach. — liberale . Synagoge Osten: Sauger (Einsegnung). — Jadische Religionsgemeinde 'Charlottenbwg: 9.30 "Uhr (Ostfeld). Sonntag', 24. Februar.: Jüdische Reformgemeinde, Johannisstraße 16: 10.30 Uhr (Rosenthal), Aufruf andie religiös-liberalen Juden Bemerkungen zu Heinrich Sterns Brofchüre >J£rnfi machen!" Der verdienstvolle Vorsitzendo der „BoUgiös-liberalen Vereinigung" hat die diesjährige Tagung mit einer Parole überrascht, die die Starke der Eindringlichkeit mit dem seltenen Vorzug einer Begründung vereint: Ernst machen! Das Wort Von Heinrich Stern an die religiös-liberalen Juden ist wirklich einmal ein Wort, wie es gesprochen werden mußte, langst gesprochen werden mußte. Diese schmale (im Verlag der Verlagagonossenschaft, in Deutschland ansässiger Juden e. G.m. b:H. erschienene) Broschüre ist innerhalb eines Zeitraumes von knapp zwei Jahren bereits die zweite, dio zum Thema „Liberales Judentum" in Druck gegangen ist. Die erste, betitelt: „Vom Wesen des liberalen Judentums" erschien 1933 im' Philo-Vcrlag und entstammte der Feder eines Mannes, der kürzlich für immer von uns. gegangen ist, des uns unvergeßlichen Hans Sachs. Wir werden dem Wert beider Schriften am' besten gerecht, wenn wir feststellen, daß keine von beiden die andere verdrangt, weder das Altere überholt noch das Jüngere überflüssig erscheint. Beide erganzen sich in glücklicher, aber gleichzeitig bedeutsamer Weise. Die Schrift von Hans Sachs behandelt den Liberalismus als eine religiöse Angelegenheit und nichts anderes. Sie ist, wenn man so will, der erneute Versuch einer populären theologischen Grundlegung des liberalen Judentums, so wie er schon einmal (1907) in profunder Wissenschaftlichkeit von Benzion Kellerm a n n unternommen wurde. Thr Ansatzpunkt ist ein religiöser, die Analyse ist eine religiöse, dio Polemik ist eine religiöse Polemik und die geschichtliche Begründung ist eine religionsgeschichtliche. Wenn man die Schriften vergleicht, die in den letzten 30 Jahren Aber liberales Judentum erschienen sind, bo scheint ihnen ein Doppeltes gemeinsam: Einmal der dem fortschreitenden oder doch wechselnden Bedürfnis nach Uberprüfung und neuer Formgebung entsprechende Wunsch nach einer neuen theoretischen Grundlegung. Der ja dem Prinzip des Liberalen .schlechtbin so immanent ist wie er dem Geist der Zeit gemäß ist, 'sodann aber die mit einem solchen Unternehmen gleichzeitig schritthaltcnde logische und ideo-logische Notwendigkeit nach Grenzziehung, d. h. Begrenzung und Abgrenzung. So trägt fast alles, was zum Thema religiöser Liberalismus letzthin geschrieben worden ist, notwendig polemischen Charakter. Die Literatur des religiösen Liberalismus begann mit der Austragung des naturgegebenen Streits zwischen Gesetz und Gewissen, und in der Tat nimmt seither die Bemühung um den „Ausgleich zwischen naivem und wissenschaftlichem Denken, zwischen Tradition und Vernunft" (B. Kellermann) den weitaus größten Baum in sämtlichen Produktionen des religiösen Liberalismus ein. Man kann also sagen: Die historische Antithese zwischen Orthodoxie und Liberalismus ist das Leitmotiv unserer Literatur geblieben. So auch bei Stern. Aber dem liberalen Judentum ist eB mit der Zeit nicht anders ergangen als anderen GeistesBtrömungcn, die, einmal auf der Bühne 3er Geschichte erschienen, nunmehr um ihrer Wahrheit willen gezwungen waren, sich im Rampenlicht der großen Öffentlichkeit zu behaupten. Sie suchten zeitweilig nicht nur ihrem eigenen Gesetz gemäß zu bestehen, sondern mitunter ebenso'«ehr, wenn nicht gar noch mehr dem Geschmack des Publikums zu gefallen. Das Organ der Masse aber ist die Politik. Die Maese reagiert politisch, und diese Reaktion färbt ab. — Es ist eino der stärksten Stellen —gleich zu Anfang der Sternschen Broschüre —, wo der Verfasser die intimen Verflechtungen des religiösen Liberalismus mit den politischen Ambitionen seiner Trager, bis hinein in die Rabbinerversammlungen der vierziger Jahre, nachweist. Stern nimmt diese Tatsache cum Anlaß, um hier einmal ein Veto zu verkünden gegen die — wie es scheinen will — unziemliche Mesalliancevon Religion und Politik, die beute noch am prägnantesten etwa im Gemeindewahlkampf in Erscheinung tritt. Hier scheint uns freilich ein Einwand statthaft. Es ist richtig, daß man mit religiösem Aufputz politische Absichten vielfach nur verbrömt hat, es ist richtig, daß die große Masse der sogen, „liberalen" Wählerschaft auf eine religiöse Parole hin (Religionsgemeinde!) mit dem Stimmzettel eine politische Entscheidung fantizionistis'ch oder nichtzionistisch oderf deutsch-jüdisch) gefallt hat. Aber steckt man das Gebiet des religiösen Liberalismus nicht etwas zu eng ab, wenn man seine Aufgaben, wie es vielfach geschieht, lediglich auf Gemeindearbeit und Gebetbuchreform Begrenzt? Muß nicht religiöse Entscheidung — gleichgültig, ob sie nun liberal religiös ist oder nicht, wenn sie nur echt'ist! — die schöpferische Initiative zu allen geistigen (also auch politischen) Entschlüssen sein? Muß nicht andererseits religiöser Liberalismus, wenn er —• wie wir meinen — die einzig legitime 'Betrachtungsweise des Judentums überhaupt ist, notwendig alle anderen Auffassungen vom Judentum notwendig ausschließen? Muß schließlich nicht ein Judentum liberaler Prägung, das nach den eigenen Worten Sterns fordert: die Verwirklichung der Aufgaben des Judentums „in Ausdrucksformen des Gemeinschafts- und Einzellebens, welche mit der Entwicklung des gesamte n menschlichen, seelischen und geistigen Lebens im Einklang stehen", muß, sage ich, ein solches Judentum, das sich in seiner Formgebung für den Einzelnen und die Gemeinschaft, also offensichtlich auch an der nichtjüdischen Welt orientiert, sich nicht notwendig auch der Formen der Umwelt bedienen, sofern sie nur mit seinem Geist und seiner Würde vereinbar sind. Insofern scheint mir . freilich eine Distanzierung des religiösen Liberalismus von emanzipatörischen Absichten, wo immer sie konkretisierbar sind, so wenig erforderlich, wie eine geistige. Angleichung an andere Auffassungen vom Judentum,' wo immer sie konkretisiert .werden (Palästina!), denkbar. Hierbei bildet es allerdings—und damit scheine ich mich in einem gewissen Gegensatz zu dem verehrten Autor zu befinden — ' für mein Empfinden keinen Unterschied, ob jene andere Auffassung vom Judentum eine nur nationale oder ein mixtum '.compositum „aus Nation plus Religion darstellt. Diese begreifliche Trennung kann indessen nur der Liberale vornehmen. Dem religiösen Ziomstcn ist das Judentum eine Einheit,, die in ihren Elementen zu fest verschmolzen ist, um noch begrifflich zerlegt worden zu können. Hier liegt die große Schwierigkeit für eine Diskussion, und deshalb kann die Aufforderung Sterns zur Zusammenarbeit mit dem religiösen Zionismus um der Klarheit der gedanklichen Schau nicht ohne Skepsis betrachtet werden. Noch in anderer Hinsicht stellt Sterns Schrift ein Novum dar. Wir sagten zu Beginn, daß die Schriften deB Liberalismus durchweg fast einen polemischen Charakter tragen. Auch Stern verzichtet nicht auf Polemik. Er findet erfreulich kraftige Worte gegen die „Einheitsfanatiker": die aus bloßer Unkenntnis der Phrase vor der begrifflichen Klärung, um die sie'. sich bemüht haben, den Vorzug geben, gegen die rettungslos Indifferenten, die aus einem Extrem in das andere fielen und plötzlich auf radikal nationalistischer Seite zu finden Bind. Im übrigen polemisiert Stern nicht so sehr gegen die Orthodoxie als solche als 'gegen das doppelt bequeme Judentum der Talmi-Orthodoxen, die heute allenthalben ihre Tore auf tun, aber ihrer angeblich konservativen Denkweise keine gleichgeartete Lebensweise folgen lassen. Sie handeln nach Sterns Meinung nach dem bewahrten Rezept: „Man nehme vom Konservativismus dos die Gewissen beruhigende, den eigenen Seelenkampf ausschaltende Dogma, daß unser Leben hier auf dem Gesetz eines unangreifbaren Gesetzgebers beruht, gegen den keine Berufung zulässig ist, man nehme oder behalte aber vom Liberalismus (wie man ihn bisher verstanden hat) ein Minimum an jüdischen, insbesondere an religiösen Gemeinschaftspflictatcn; dann hat man ein herrliches Aushängeschild, aber vom wirklichen Ernst des Judentums ist man weltenferne." (Einzelheiten siehe unter Hans Joachim Sehoeps.) Der eigentliche Wert des Sternschen Aufrufs aber beruht noch auf einem anderen. Je radikaler eine Bewegung, je länger in ihrer Dauor sie iBt, um so größer sind die Auswüchse, die Radikalismus und Dauer zeitigen. So richtet sich die Polemik einer Bewegung mit der Zeit nicht nur gegen seine Äußeren Widersacher, sondern vordringlich gegen Schwachen und Entstellungen in den eigenen Reihen. Aus dem rein polemischen Charakter der Proklamationen wird somit vielfach ein apologetischer. Die Broschüre von Joseph Norden über „Grundlagen und Ziele des religiös-liberalen Judentums" begann mit einer Apologie von dem Verdacht: Liberalismus gleich IndifferentiamUB. In seinem Aufsatz über „Wandlungen des Liberalismus" (erschienen 1928 in der Festgabe für Claude G. Montefiore) nimmt Julius Lewkowitz zum Problem des Individualismus im Liberalismus Stellung, ohne aber bereits don Gegenpol genauer zu kennzeichnen. Heinrich Stern dngogen stellt in seiner Schrift in aller Ausführlichkeit und Schflrfo die auch von Dienemann vorgetragene Forderung nach der Gemeinschaft als bewußte Abkehr von dem bisher übortonten Prinzip eines schrankenlosen Individualismus auf. Damit freilich wird seine Schrift in einem eminenten Moße zu einer auch, — .politischen. Wie denn ja in der klassischen Vorzeit der Begriff des Politischen von der Gemeinschaft her, und zwar in dem Moment entdeckt worden ist, in dem man begriff, daß der Mensch ein Zoon politikon, d. h. ein Gemeinschaftswesen, ein geselliges, dem Staatsverband zugehöriges Wesen ist. Politik ist nichts anderes als die Lehre von dem Leben und Zusammenleben bestimmter, verschiedener Gemeinschaften, Diese Gemeinschaft ist nach Stern geschichtlich beglaubigt. Anders aber noch als Kellermann und Sachs sieht er ihre geschichtliche Begründung, das geschichtliche Recht des liberalen Judentums nicht nur „in seinem kontinuierlichen Zuaammenhang mit dem prophetischen Judentum" (Sachs), also in Form einer Roligions- und GcistcBgeschichte, sondern sieht er die Geschichte des Judentums als „die in der Weltgeschichte einzigartige Erscheinung eines Volkes, das sich über alle politischen, wirtschaftlichen und technischen Umwälzungen hinweg ... als eine Einheit erhalten hat." „. . . . Hirn zeigt die Geschichte Beines VolkeB, daß Juden aller Zeiten und Lander nicht, nur gelebt und gelehrt, sondern auch gelitten und geblutet haben in dem Bewußtsein, Glieder einer unsterblichen Gemeinschaft zu sein ..." 80 kommt Stern zu der Folgerung, „daß die Aufrcchterhaltung einer starken ungebrochenen jüdischen Gemeinschaft in Deutschland mindestens so eine jüdische wiq eine deutsch-vaterländische Pflicht ist!" Stern knüpft praktische Forderungen an seine Thesen. Sie sind nicht durchaus neu und zeigen große Verwandtschaft mit den praktischen Vorschlügen aus anderen Broschüren. Dos ist nicht entscheidend. Und auch Stem kommt eB nicht darauf an. Entscheidend ist für Stern und für uns, daß wirklich einmal ernst gemneht wird. Für diesen Aufruf iit dieser Stunde sind wir empfänglich und von Herzen dankbar. Wir,,geben den Ruf weiter: r Hic Rhodus, hie saltal II. K. Neue Sabbatvonhittag-Liturgie Um die Feierlichkeit des Sabbatgottesdienstes durch musikalische Ausgestaltung zu erhöhen, hat der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden durch eine Kommission von Fachleuten eine neue. Liturgio für "den Sabbatvormittag zusammenstellen 'lassen. Sie wurde, unter Leituno; von Alexander Weinbaum und unter Mitwirkung des Oberkantors Hanns John in der Synagoge Iindenstraße versuchsweise zur Aufführung gebracht. Man hat davon abgesehen, eine vollkommen neue Liturgie zu schaffen. Man hat vielmehr im wesentlichen Stücke zusammengestellt, so das „Borchu" aus Schalita Freitagabend-Liturgie, aus Blochs „Awodasa hakau- /' > v' j-r*'Mi<Kitt*Liafi.l*tr* v T«, ^Vj «-jt At f *Ääfe ii^jää&J^ ul^t^Lw^k»M

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