Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1933-04-07 · Heft 14-15 (7.4.1933) · page 23

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
74 (1933)
Issue
Heft 14-15 (7.4.1933)
Date
1933-04-07
Page
– (sequence 23)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2446951-2450756-2450770--79530-2537286
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

7. April 1933 De» Is r a e lit Nr. 14/15 Seite 3 der dem äußeren Anschein nach von der Menschheit, tatsächlich aber, wie es der Verfasser so klar ausführt, nur von der Einzelpersönlichkeit-, d. h. von den einzelnen Persönlichkeiten zurückgelegt werden kann. Die Einfügung, in die Kultur, und die Ueberwindung derselben sind die beiden Pole, an die uns das Buch führt. Besonders lesenswert sind die beiden Kapitel.über Volkstum und Religion. Nicht als ob die anderen den Leser weniger fesselten und zum Nachdenken zwängen, weniger, ihm böten an Wissenswertem und neuen Gedanken, sondern weil sie. auch den im Judentum Wurzelnden zu diesen aktuellen Hintergründen aller Geschehnisse klare Stellung zu nehmen befähigen. Die Antithese: Religion als das Bindeglied aller Kulturzweige, Religion als Aufhebung der erdgebundenen, weltoerbundenen Kultur ist reizvoll und tief. Es ist eine Etappe auf der Siegesbahn des Irrationalen. Das letzte Kapitel „über Religion" wirkt erhebend. Die Ausstattung ist schlicht und geschmackvoll. P. K. „Goethe-Gedenkrede", gehalten bei der Feier der hundertsten Wiederkehr seines Todestages in seiner Vaterstadt Frankfurt a. M. am 22. März 1932. Von A. Schweitzer. München. B e ck ' s ch e Verlagsbuchhandlung. Preis Mk. 2.—. Die Zeit der Goethefeiern ist vorüber, aber ein Goethebild, wie es Schweitzer entwirft, wirkt weiter. Die Grundtatsachen, die das Leben Goethes von Anfang an bestimmt und zu seiner Weltweite ausgedehnt haben, bringt Schweitzer in so schlichter Weise und in so starken Worten zu Bewußtsein, daß Goethe wie ein Heutiger und. auch uns Juden als ein Neuer erscheint, von dessen Geistigkeit alles abfällt, was aus dem Tag geboren war. Hat er doch schon vor 100 Jahren vor der heutigen Wirtschaft- und sozialen Magie, wie Schweitzer die Krankheit unserer Zeit sehr treffend kennzeichnet, gewarnt. Die psychologische Situation bei Lohn und Strafe. Von K. Lew in. Leipzig. 1931. Verlag S. H i r z e l. Verfasser stellt sich in der interessanten Arbeit die Aufgabe, die Anwendung von Lohn und Strafe als Hilfsmittel auf seinen Wert und seine Wirkung hin zu prüfen, wenn ein bestimmtes Verhalten des Kindes, ein Tun oder Unterlassen dadurch herbeigeführt werden soll, daß Lohn oder Strafe in Aussicht gestellt wird. Unter Verwendung von graphischen Darstellungen spricht er über Gebot und Verbot unter dem Zeichen von Lohn oder Strafe, schließlich über die dadurch hervorgerufene Wandlung des Interesses. Bei älteren Kindern ist mit einer Wandlung nur dann zu rechnen, wenn Gebot und Verbot als sachlich berechtigt empfunden werden. Greift man zur Unterstützung von Gebot oder Verbot zu Lohn oder Strafe, so erscheint dasselbe notwendig als nicht genügend berechtigt. Die Gegenwirkung macht sich über kurz oder lang bemerkbar. Eine für alle Lehrer und Erzieher .wichtige Untersuchung. Autorität und Freiheit als Prinzipien der Charaklsrbildung. Eine Auseinandersetzung mit dem Pädagogen Fr. W. Foerster. Von Dr. Hugo R e i r i n g. Münster. 1931. Helios Verlag G.m.b.H. Das Buch, das von der pädagogischen Abteilung des Universitas-Archivs herausgegeben ist. stellt im ersten Teil klar und durchsichtig Foersters Lebensanschauung und seine Auffassung vom Wesen der Eharakterbildung und von Autorität und Freiheit als Prinzipien der Charakterbildung und des Christentums dar. — Im zweiten Teil prüft er kritisch die pädagogische Tragfähigkeit der Foerster'schen Ideen und kommt zu dem Schluß, daß Foerster weder ein einseitiger Autoritätspädagoge, noch extremer Freiheitsanhänger ist. Seine Lösungen und Vorschläge suchen unter steter Abgrenzung gegen alle Uebertreibungen des einen wie des anderen Prinzips sowohl dem objektiven Moment, der notwendigen Bindung des Zöglings an die Welt dre unbedingt geltenden, vor allem der sittlichen und religiösen Werte Rechnung zu tragen, wie er andererseits bestrebt ist. dem subjektiven Moment, der ebenso notwendigen Rücksicht auf freie Entfaltung der individuellen Anlagen und Kräfte des Zöglings Rechnung zu tragen. Sein Verdienst ist es ferner in einer Zeit des pädagogischen Materialismus und der einseitigen Ueberschätzung des bloßen Wissens die Notwendigkeit einer vertieften Charakterbildung in den Mittelpunkt des pädagogischen Denkens gestellt zu haben. Endlich hat er entgegen starken positivistischen Zeittendenzen die wesensmäßige Verflochtenheit von Weltanschauung und Erziehung, von Religion und Charakterbildung eindrucksvoll begründet. Ist für uns Juden auch gerade das letztere Moment durch die enge Verbindung mit christlichen Gedankengängen in seiner Anwendbarkeit auf unsere Erziehungslehre beeinträchtigt, so läßt sich doch unschwer das Grundprinzip von der christologischen Schale lösen. So zeigt gerade das erste Kapitel eine Fülle fruchtbarer Gedanken, die in allen Einzelheiten mit jüdischen Zitaten zu belegen wären. E. Kulturbolschewismus. Eine deutsche Schicksalsfrage. Von Kurt Hutten. Stuttgart. 193 2. Verlag von W. K o h l h a m m e r. Angesichts der Flut von Neuerscheinungen, die sich unter den verschiedensten Schlagworten mit dem von Rußland ausgehenden Umformungsprozeß des Liberalismus zum bolschewistischen Kulturumsturz befassen, ist es wirklich schwer, zu diesem Thema noch etwas Neues und Beachtenswertes zu sagen. Der vorliegenden Schrift aber muß man nachrühmen, daß sie die alten Gedankengänge in einer literarisch vornehmen und dem Gegner einigermaßen gerecht werdenden Form oorzutragen versteht und daß hie und da in der Tat auch ein neues Schlaglicht auf die Zusammenhänge zwischen dem Prinzips des liberalen Individualismus und dem neuen Sturm gegen alle ethischen Bindungen und allen tieferen Lebenshintergrund hinweist. Insbesondere ist das, was der Verfasser über den Individual b e s i tz als seelischen Wert zu sagen weiß, noch nicht genügend in das allgemeine Bewußtsein übergegangen. Für uns ist die ablehnende Haltung von Interesse. die der Verfasser gegenüber der heute beliebten Vergötzung des völkischen Prinzips einnimmt. Zwar überschätzt er, wie so viele unserer Zeitgenossen, den religiösen Ewigkeitswert des Volksgedankens überhaupt, aber er stellt doch mit Entschiedenheit die konfessionelle Idee über alles Nationale und er verkennt auch gar nicht, daß trotz der Spannung zwischen Germanentum und Christentum dieses letztere, obwohl es semitischen Ursprungs ist, die überlegene geistige Größe darstellt. S. Das Schlagwort vom zerfetzenden jüdischen Geist. Von Rabbiner Dr. Raphael Breuer s. A. Judenhaß. Von Rabbiner Dr. Hermann Klein. Berlin. 19 3 2. Philo-Verlag. Brosch. Mk. 0.25. Zwei Beiträge aus der Zeitschrift „Nachalath Zewi" erscheinen hier verdientermaßen in Sonderausgabe. Breuer zeigt, daß nicht Alles jüdischer Geist ist. was als solcher ausgegeben wird, was zumal die Antisemiten so bezeichnen, um daran Beweise für zersetzenden Einfluß aufzudecken. Breuer tut dies an dem Beispiel Heines, dessen auch zersetzender Einfluß nicht dem Judentum zur Last zu legen ist, sondern dem mangelnden Thorageist der in Heine lebte. Der Zwiespalt in Heines Seele ist trefflich dargestellt. Klein nennt seine Arbeit „eine Studie". Die Gedankengänge von Hans Blüher (dessen Arbeitsweise im „Israelit" schon mehrbach behandelt wurde, zuletzt von Joseph Carlebach) geben ihm Veranlassung, eine neue Wurzel des Judenhasses zu finden. Er sieht sie in dem Heidentum, zu dem die Menschen wieder zustreben, da sie G'tt entthronen und den Menschen auf den Thron heben wollen und deshalb die Juden, die der g'ttlichen Offenbarung teilhaftig geworden sind, mit besonderem Hasse verfolgen. — Beiden Abhandlungen soll man bei Juden und Nichtjuden viele Leser wünschen, der billige Anschaffungspreis wird der Verbreitung wohl dienlich sein. Das ist bestens zu wünschen. P. Krisenbriefe. Die Beziehungen zwischen Wirtschaftskrise und Lharakkerkrise. Von Fritz K ü n k e l. Schwerin. 193 3. Verlag Friedrich Bahn. Der außerordentlich fruchtbare bekannte Jndividualpsychologe, Fritz Künkel, dessen positiv religiöse weltanschauliche Einstellung in früheren Besprechungen seiner Werke an dieser Stelle wiederholt hervorgehoben worden ist. bietet mit diesem neuen Buche eine wirklich zeitgemäße Gabe dar. Es enthält die Ergebnisse zahlreicher von dem Verfasser auf brieflichem Wege durchgeführter Seelenbehandlungen. die natürlich nur jemand unternehmen konnte, der neben einem gerüttelten Maß von fachärztlicher und pädagogischer Erfahrung über jene unnachahmliche Meisterschaft der Stoffgestaltung und Darstellung verfügt, wie sie Künkel eigen ist. Die Fälle seelischer Verstrickung, deren Entwirrung und Heilung Künkel sich widmete, erstrecken sich auf alle Gebiete des Lebens und der Berufe: die Schwierigkeiten der Kindererziehung. der Liebe, des Berufslebens und der Arbeitslosigkeit kennzeichnen die Einteilung des Werkes in vier große Kapitel, von denen jedes 6 Einzelfälle umfaßt. Freilich wird der vorurteilslose Leser nicht verkennen dürfen, wie sehr der Einfluß des Psychotherapeuten, was sich gerade aus der Ehrlichkeit der Künkel'schen Darstellung ergibt, begrenzt ist durch die charakterologischen. oft gar nicht überwindbaren Eigenheiten der Persönlichkeit, und wie in zahlreichen Fällen die Heilung oder Besserung eigentlich nur unvorhergesehenen günstigen Schicksalswendungen, Zufällen oder inneren Krisen von entscheidender Gewalt zu verdanken ist. Aber es ist das Sympathische an Künkel, daß er diese zur Demut mahnenden Erfahrungen der psychotherapeutischen Kunst offen bekennt und sich ganz bewußt aus die Rolle des bescheiden Helfenden beschränkt. Dr. M. Formale Gesehes-Llhik und materiale Wert-Ethik. Eine kritische Untersuchung des Prinzipienprobtems in der Ethik. Von Jos. Gotfr. G r e i n e r. Heidelberg. 193 2. Karl Winter's Universitätsbuchhandlung. Der Verfasser stellt sich die Aufgabe, das Gefamtgebiet der ethischen Prinzipienlehre um die beiden Pole des Gesetzes und des Wertes zu gruppieren und stellt zu diesem Zwecke die Kantische Lehre und diejenige Nikolaus Hartmanns einander gegenüber. Die letztere, die eigentlich schon von Max Scheeler eingeleitet worden ist, nennt sich materiale Wert-Ethik, weil sie nicht an kategorische Imperative glaubt, die eine formale Gesetzlichkeit jeder ethischen Handlung festzustellen gestattet, sondern vielmehr dem sittlich handelnden Menschen ein „Reich der Werte" gegenüberstellt und aus dem Verhältnis des Einzelnen zu diesem Reiche die ethische Handlung von Fall zu Fall hervorgehen läßt. Greiner sucht nun beide Anschauungen zum Ausgleich zu bringen und durch Anknüpfung an die platonische Jdeenlehre den Nachweis zu führen, daß die „Idee des Guten" als zentrales Prinzip der Ethik geeignet ist, sowohl dem Gesetzeswie dem Wertgedanken im System der Ethik gerecht zu werden. Es darf vielleicht ausgesprochen werden, daß ein ähnlicher Versuch, wenn auch auf längst nicht so breiter Grundlage, auch in den Aphorismen zur Grundlegung der jüdischen Ethik von Jacob Rosenheim (Aufsätze und Ansprachen. Bd. I. Seite 29) unternommen worden ist. Dort ist der Nachweis versucht. daß die Kombination der Gesetzes- und der Wert- Ethik das eigentliche Charakteristikum der überlieferten jüdischen Stitenlehre bildet. ' —s. Weltkrise und Seelenkrise. Von Friedrich Wilhelm Förster. Berlin-Baumschulenweg. 193 2. Zeitbücher-Verlag. Friedr. Wilh. Förster hat in dieer Schrift die Eingangsbetrachtungen zusammengefaßt, die er in den letzten Jahren jedem Hefte seiner Zeitschrift „Die Zeit" vorausgeschickt hat. Die bunte Reihe dieser Betrachtungen, die in künstlerisch reizvoller Abwechslung und unter Anwendung zahlreicher literarischer und historischer Reminiszenzen den Grundgedanken des Verfassers abwandeln, wird durch folgende Kapitelüberschriften gegliedert: Moderner Zusammenbruch und christliche Religion; Moderne Illusionen; Das Geheimnis der Anwendung; Das Licht des Evangeliums: Der Krieg und die menschliche Natur; Die Rettung des Einzelnen. Förster ist bekanntlich eine tief religiöse, am Katholizismus orientierte Natur, die alles äußere Elend unserer Zeit und die ganze Krise der Wirtschaft und der Politik auf die religiöse Verödung der modernen Menschenseele zurückführt und sich nur aus der Rückkehr zum G'ttesgedanken eine Erlösung der Menschheit vom höchsten aller Uebel, vom Kriege nämlich in allein seinen Formen versprechen kann. Auch vom Standpunkt der jüdischen Religion aus wird man trotz der spezifisch christlichen Einkleidung, die der Verfasser seinen Gedanken gibt, eine Fülle von ewigen unbestreitbaren Wahrheiten in Försters Darlegungen finden und wird das Buch erschüttert und erhoben zugleich aus der Hand legen. Dr. M. Weder so — noch so. Der dritte Weg. Von Prof. Dr. Franz Oppenheimer. Potsdam. 1 933. Alfred Protte Verlag. Es ist erstaunlich, mit welcher sprudelnden jugendlichen Frische der alte bodenreformerische Kämpe. Franz Oppenheimer, in dieser neuesten Broschüre für seine Ideale in die Schranken tritt. Mit dem „Weder — noch" ist der Kommunismus einerseits, der prioatwirtschaftliche Kapitalismus andererseits gemeint. Oppenheimer ist der tiefen Ueberzeugung, daß mit der Abschaffung des Privateigentums am Boden die soziale Frage restlos beseitigt sein würde. Glänzend geschrieben ist das Cinleitungskapitel des Buches: „Die Krisis", das die allgemein bekannten Tatsachen in plastischer Abrundung zusammenstellt und vor Augen führt. An einer Reihe historischer Beispiele wird dann gezeigt, daß überall dort, wo man sich im Laufe der Jahrhunderte entschlossen habe, die Absperrung des Bodens auszuheben und diesen zum Gemeineigentum zu machen, alle Krisenerscheinungen der Wirtschaft verschwunden seien. Das Buch klingt in einem Kampfruf gegen das römische Recht aus und verlangt Heimkehr zum deutschen Recht und zur Genossenschaft. „Es handelt sich hier um keine Doktorsrage verehrter Zeitgenosse, es geht buchstäblich um unser aller Leben. Es ist s Minuten vor 12. der Manometer steht auf 99, gleich wird der Kessel platzen: es ist nicht mehr erlaubt zu schweigen." Man darf begierig sein, ob der in Deutschland zur Herrschaft gelangte Nationalozialismus den Mut finden wird, das nationalökonomische Programm des jüdischen Professors, der die geistige Kraft zu seinem bodenreformerischen Bekenntnis letzten Endes aus der Bibel saugt, zu verwirklichen. Mohammed, sein Leben und Glaube. Von Tor A-n - d r a e. G ö t t i n g e n. V a n d e n h o e k und Ruprecht. 160 Seiten. Preis Mk. 7.—, in Leinwand gebunden Mk. 8.50. Dieses reife Buch des Professors an der Universität Upsala verpflichtet zu Dank. Man spürt den Geist Lessings, der bei den Rettungen des Horaz die Feder führte. Das Buch ist so flüssig, wie im Feuilletonstil geschrieben, so daß die Spuren der äußerst gründlichen und fleißigen Vorarbeiten fast verwischt sind. Es sind vor allen Dingen zwei Gebiete, auf denen sich diese bewegen. Zunächst die tiefe Kenntnis der gesamten Literatur des Judenchristentums, insbesondere der Ebioniten und der dadurch bedingte Nachweis der vielleicht unbewußten Anlehnung Mohammeds an diese Gruppe. Was aber noch mehr bedeutet, das ist die Klarheit des Verfassers über die psychologischen Voraussetzungen der Inspiration und der Ekstase. Wir begleiten in diesem Buche Mohammed wortwörtlich von der Wiege bis zum Sarge, gewinnen Einblick in feine Stärken und in seine Schwächen. Auch dem speziellen Leserkreise unserer Zeitung dürfte das Buch in vieler Beziehung eine interessante Lektüre bieten. Schon die Tatsache, daß nach dem Verfasser der Islam eine Art gewollter Renaissance üarstellt. b. h. also eine Ignorierung von zwei Jahrtausenden zu dem Zwecke eines unmittelbaren Anschlusses an Abraham, gibt manches zu denken. Der genaue Kenner der Midraschliteratur in bezug auf das Verhältnis von Abraham und Jsmael wird neue Winke erhol-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.