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Der Israelit · 1930-10-23 · Heft 43 (23.10.1930) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
71 (1930)
Issue
Heft 43 (23.10.1930)
Date
1930-10-23
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 12. Nr. 43 23. Oktober 1930 Die jüdische Volksschule. Von S. Kifsinger, Hptl. a. D., Ursprlngen. Zu keiner Zeit vielleicht war das Verlangen der jüdischen Lehrervereine und eines Teiles der jüdischen Bevölkerung nach Gründung jüdischer Volksschulen so berechtigt, wie heute und dennoch erheben sich unbegreiflicherweise so viele Stimmen gegen die Errichtung derselben, ja, man bereitet den bereits bestehenden oft Schwierigkeiten. Finanzielle Erwägungen können nicht die Gründe der ablehnenden Haltung sein, denn der Staat zahlt den größten Teil des persönlichen Aufwandes für die Schulen und die Machthaber der nichtjüdischen Schulen sowie die nicht selten antisemitisch eingestellten Lehrpersonen begünstigen die Ausschulung der jüdischen Kinder. Als Hauptargumente gegen die jüdische Volksschule hört man die Schlagwörter: „Wir wollen keine Ghetto- Schule und unsere Kinder sollen mit den nichtjüdischen Kindern auswachsen und sich ihnen nähern. Ich glaube, die beiden Einwände am besten zu widerlegen, wenn ich darlege, wie es war und wie es heute noch ist, wo eine jüdische Volksschule besteht oder bestand. Auf den schulischen Wert jüdischer Volksschulen will ich heute nicht näher eingehen und in einem besonderen Artikel darauf zurückkommen. Nun zur Sache. An einem günstig gelegenen Platze im Orte erhebt sich das jüdische Schulhaus mit der Anschrift: „Jüdische Volksschule". Die meisten jüdischen Schulhäuser können auch der äußerlichen Seite und inneren Ausstattung nach wetteifern mit den anderen Schulhäusern am gleichen Platze. Der bekannte, verstorbene Kreis-Schulinspektor Fischer in Würzburg tat einmal den Ausspruch: „Eines, der schönsten Schulhäuser im Kreise ist das jüdische Schulhaus in Niederwerrn bei Schweinfurt." Die jüdischen Kinder gehen täglich zweimal in ihre Schule und genießen dort den Unterricht in den Elementar- und Religionsfächern. Eine Belästigung der Kinder seitens Andersgläubiger auf dem Hin- oder Herweg zu und von der Schule kam hier noch nie vor. Bei der Schulvisitation fährt der Kreis- oder Bezirksschulinspektor, oft auch der Bezirksamtmann am jüdischen Schulhause vor, der Ortsgeistliche bezw. Lokal-Schulinspektor sowie die Gemeindeverwaltung und der Kultusvorstand werden ersucht, zu erscheinen. Nach dem Examen wird der jüdische Lehrer von den diensttuenden Beamten zu einem Glas Bier eingeladen. Aufnahme und Entlassung der Schüler, die Schulsitzungen und überhaupt alles Amtliche wird genau so gehandhabt wie bei nichtjüdischen Schulen. Im ganzen Orte weiß man, daß die jüdische Schule eine staatlich anerkannte und staatlich geleitete Anstalt ist und auch die jüdische Gemeinde freut sich dessen. Bei allen offiziellen und inoffiziellen Konferenzen und Veranstaltungen wird der jüdische Lehrer als gleichberechtigt behandelt und so mancher Justiz- und sonstiger Rat, sowie mancher in anderer Berufsstellung freut sich, daß in seinem Heimatorte noch eine öffentliche Schule besteht oder bestand. Das Verhältnis der jüdischen Kinder zu den nichtjüdischen ist gerade da, wo jüdische Volksschulen bestehen, das denkbar beste, da der Stachel der Unduldsamkeit, wie er oft heute von intoleranten Lehrpersonen in die christlichen Kinder verpflanzt wird, von den jüdischen Kindern ferngehalten wird. Auch das Verhältnis der Erwachsenen zu den Andersgläubigen ist nach meiner langjährigen Beobachtung gerade da am besten, wo jüdische Volksschulen bestehen oder bestanden. Auch die Pensionierung des Lehrers sowie die Reliktenversorgung erfolgt analog denen der nichtjüdischen Lehrpersonen. In sozialer Hinsicht genießt der jüdische Volksschullehrer die gleiche Wertschätzung wie seine christlichen Kollegen und nicht selten ist er der Führer bei öffentlichen Veranstaltungen. Die jüdische Volksschule ist heute noch der lebendige, öffentliche Beweis für die Gleichberechtigung der Juden, und es ist geradezu rätselhaft, daß man sich vielfach aus nichtssagenden Gründen derselben widersetzt, statt dieselbe auf jede mögliche Weise zu protegieren. Ich glaube, daß wir in den meisten Fällen für unsere Rücksichtsnahme auf die Außenwelt unter Vernachlässigung.'des eigenen „Ich" schon gerade genug schnöden Undank geerntet haben. Unsere alten, braven und thoratreuen Juden waren weitschauende Menschen und keine Idioten und wußten, was sie taten, wenn sie vor mehr als 100 Jahren mehr als 100 jüdische Volksschulen in Bayern allein gründeten, die heute auf kaum mehr als 25 zusammengeschmolzen sind. Der Psalmist hat recht, wenn er singt: Wie schön und lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beisammen wohnen, nachdem dies aber vielfach zur Utopie geworden ist, so ergeht der Ruf an Alle, die dazu berufen sind, an Gemeinden oder einflußreiche Männer: „Weg mit jeder Eigenbrödelei und frischauf zur Gründung jüdischer Volksschulen". Erwiderung. Sehr geehrter Herr Kahn! Auf Ihre Einladung in „Erziehung und Lehre" 1930 Nr. 38, S. 14, fyabe ich folgendes als die erbetene Antwort zu erwidern: Ad a. Auch in der autoritätfeindlichen Gegenwart kann man durch Fördern von Jssurim keinen „Eindruck schinden". Ländliche Erfahrung habe auch ich, — sogar nod) mehr als ich möchte. — Uebrigens batte ich mit keinem Worte davon gesprochen, daß gerade nur Lehrer jene Konzessionen alle nicht machen dürfen. Auch verschiedenen Rabbinern seien die wackeren Worte des Herrn Kahn nachdrücklichst auf die Seele geschrieben. Der Israelit Ad b. Auch die Idee, daß infolge der allgemeinen Konjunktur der Lehrerberus mit anderem Erwerbe würdiger verbunden wird als mit Jssurim-Förderung, galt sowohl den Lehrern als den Rabbinern. Einen geistlichen Stand haben wir nicht; auch wir Rabbiner sind Lehrer der Thora, Diener am Wort. Wenn unsere Schüler uns nicht mehr anstellen können, obgleich sie unser bedürfen, dann ist es eben auch unsere Pflicht, ii’sa y>x>n zu leben. Die Lösung lautet also nicht: Lehrer dürfen Konzessionen machen (betr. mjpw isn -ij?1, und Gemeindepolitik), weil es auch Rabbiner tun, sondern: Weder Lehrer noch Rabbiner haben Konzessionen zu mächen. Es ist eben ihre Aufgabe, einen einwandfreien Weg zu religiösem Wirken zu finden. Rabbiner Dr. Cohen, Friedrichstadt. Rekord und Wettbewerb. Leistung soll und muß gewertet werden. Es liegt in der Natur der Sache, daß Spitzenleistungen besondere Beachtung verdienen und finden. Als Spitzenleistung tritt die erstmalige hervor. Alles mit gutem Recht. Aber nun beginnt das Unrecht auf der einen Seite, der Unsinn auf der anderen. Unrecht: „In unserer Welt gilt der Erste alles, der Zweite nichts", schrieb : Skott in sein Tagebuch, als er den Südpol wenige Wochen nach Amundsen zum zweiten Male betrat Unsinn: Es ist nicht mehr die L e i st u n g, die erstrebt und anerkannt wird, sondern die Erstmaligkeit. Rekord um jeden Preis r Rekord im Baumsitzen, Sargliegen, Dauertanzen und dergl. Blödsinn mehr. Auf die Spitze getrieben wird der Unfug, wenn selbst das Erinnerungsmal an den früheren Sinn, die Leistung, weggelassen wird: die Schönheitskönigin wird prämiiert, bejubelt, begafft. Amerika hat der Welt die Rekordsucht und den Schönheitswettbewerb geschenkt. Weil das europäische Leben hohl und äußerlich ist, hat es an diesem amerikanischen Treiben Gefallen und. ahmt es nach. Das „Hamburger Israelitische Familienblatt" scheint somit eine geringe Meinung vom inneren Wert seiner Leser .zu haben, wenn es in seiner letzten Nummer einen Wettbewerb für das schönste jüdische Kind ausschreibt. Jüdische Eigenart war es noch immer, den Wert eines Menschen im Innern zu suchen. Ganz besonders abstoßend ist es, daß die Kinder gerade gut genug sind, amerikanischen Geschäftsmethoden geopfert zu werden. Gerade unsere Kinder sollte man davor bewahren, an solchen Aeußerlichkeiten Gefallen zu finden, und sie Werte an anderer Stelle suchen lassen. Es ist tief beschämend, daß sogar der Leiter einer höheren jüdischen Schule keinen Anstoß daran nimmt, bei einem solchen Wettbewerb als Preisrichter mitzuwirken. Gerade wir Erzieher müßten doch unsere ganze Kraft "im Kampf gegen Aeußerlichkeit und Oberflächlichkeit, für Innerlichkeit und Tiefe einsetzen. M. Nachruf. Wir haben leider einen Verlust in unseren Reihen zu beklagen. Koll. D z i a l o s z y n s k i ist Ende August in Frankfurt a. M. zur miap gekommen. Im vorigen Jahre wandte er sich von feinem letzten Wirkungskreise, Klein-Heubach, nach Frankfurt, um Heilung von seinem schweren Leiden zu suchen. Es war ihm nicht beschieden, [eine Hoffnung erfüllt zu sehen. Im Alter von 55 Jahxen wurde er zu einem besseren Leben abberufen. Selbst auf dem Krankenbett begehrte er dringend jüdische Lektüre, die wir ihm freudig zur Verfügung stellten. Möge dies „Lernen" des Leben suchenden Geistes ihm als beonderes mar angerechnet werden und ein; in» ür feine nnm sein. n^axan. Bücherbesprechungen. Dr. Julius höxler. Quellenbuch zur jüdischen Geschichte und Literatur, 5. Teil, Neueste Zeit: 1789 bis zur Gegenwart, I. Kauffmann Verlag, Frankfurt am Main, geb. Mk. 1.80. Das Höxter'sche Quellenbuch, dessen 5. Band uns zur Besprechung vorliegt, geht allmählich seiner Vollendung entgegen. Wie die seither erschienenen Bändchen von der jüdischen Lehrerwelt als recht brauchbare Hilfsmittel für den jüdischen Religions- und Geschichtsunterricht begrüßt wurden, so auch der jetzt erschienene Band, der reiches Quellenmaterial aus dem 19. Jahrhundert bis zur jüngsten Gegenwart bietet. Wir sind imstande, an Hand der gebotenen Quellenstücke unsre Schüler in die Kämpfe um die Erringung der Menschen- und Staatsbürgerrechte mnerhalb der europäischen Völkergemeinschaft hineinzuführen. Wir erleben die Entstehung der modernen „Wisenschaft des Judentums", wie auch die Dichter und Denker in Proben ihrer dichterischen und denkerischen Leistungen zu uns reden. Der jüdische Geschichtsunterricht wird natürlich auch an den gewaltigen Geisteschlachten, die im vergangenen Jahrhundert auf reliaiöfem Gebiete geschlagen wurden, nicht vorübergehen. Auch in dieser Hinsicht versagt das Höxter'sche Quellenbuch nicht. Die Kämpen der Reform treten vor uns auf: Geiger, Holdheim. Es wird für den Geschichtslehrer eine reizende Aufgabe sein, an der Hand der gebotenen Kostproben aus dem Arsenal der damaligen Koryphäen des Reformjudentums, das sich heute verschämt liberales Judentum nennt, den ewig unverrückbaren Standpunkt des Thorajudentums zur Geltung zu bringen. Die aus den Schriften der Vertreter des gesetzestreuen Judentums gebrachten Proben hätten, ohne den Charakter des Buches zu verwischen, besonders angesichts dey gewaltigen literarischen Fruchtbarkeit S. R. Hirschs, m. E. um einiges vermehrt werden können. Was Geiger und Holdheim und ihre Mitstreiter geschrieben, hat heute nur noch literarhistorischen Wert, wird von dem zeitgenössischen Geschlechts nicht mehr gelesen; die Schriften von S. R. Hirsch dagegen haben noch nichts von ihrer Aktuellität, ihrer jugendlichen Frische, eingebüßt, sie sind heute noch die Quelle der Belehrung und religiösen Erhebung für Hunderte und Tausende von jüdischen Jünglingen und Männern. Es ist^lbstverständlich, daß -in der Zeit, in der einerseits der alte Amalek in der Form des modernen Antisemitismus aufs Neue sein Haupt erhebt und andererseits der jüdische; Nationalismus in der Gestalt der zionistischen Bewegung viele unsrer Brüder in seinen Bann gezwungen, auch reiches und hinreichendes Material zur Behandlung und Beurteilung dieser geschichtlichen Erscheinungen geboten wird. Das ganze 19. Jahrhundert bis zur jüngsten Gegenwart können unsre Schüler an Hand des Höxter'schen Quellenbuches, wenn eine kluge Lehrerhand sie leitet, verstehen und beurteilen lernen. Sowohl der Unterricht in der Geschichte, wie auch der jüdische Gesinnungsünterricht vermögen das dargebotene Material für ihre Zwecke zu verwenden, als Grundlage des Geschichtsunterrichts im Sinne der Arbeitsschule, wie auch zur Verlebendigung und Veranschaulichung der vom Lehrer gebotenen geschichtlichen Darbietung. L. Notizen. 1 .Durch ein Versehen der Druckerei blieb der Name des Verfassers des Berichtes über die Würzburger Jubiläumstagung des jüdischen Lehrervereins für Bayern weg. Verfasser ist Lehrer S. Freudenberger, Flieden. Ebenso muß die Unterschrift zum zweiten Artikel über „Jüdisches Leben auf dem Lande" umgeändert werden in: Hermann Kahn, Lehrer Höchst i. O. 2. Es wird uns von dem Verfasser des Artikels „Rekord und Wettbewerb" noch mitgeteilt, daß der erwähnte Leiter einer höheren jüdischen Schule seine Mitwirkung bei der Ausfindigmachung des schönsten jüdischen Kindes durch das Hamburger „Israelitische Familienblatt" abgesagt hat. Spendenliste. Erholungs- und Allersheim für jüdische Lehrer und Kantoren E. V. Postscheckkonto Nr. 5680 Frankfurt a. M. (Schluß.) ._ Schaumberg, Neukirchen 7, Jaffe, Leipzig 12, Mayer, Niederhochstadt 3, Moops, Breslau 13 2, Weil, Eßlingen 3, Köln, Paderborn 5, Lippmann, Darmstadt 5, Spier. Bad Homburg 7, Katzenstein, Soest 3, Berta Sachs, Bochum 10, Wochenmark, Tübingen 1, Dr. Salomon, Kassel 3, Friedmann, Merzig-Saar 3, Schäfer, Gotha 5, Katz, Babenhausen 3, Moses, Aurich 3, Frank, Alsbach 2, Schiff, Mannheim 5, Regensburger, Aschersleben 12.50, Levi, Halsdorf 5, Stern, Lauterbach 5, Efchwege, A., Ffm. 5, Oppenheimer, S., Rhina 5, Neumann, Vallendar 10, Frauenverein d. jüd. Gem. Achim 5, Hes, M., Ffm. 10, Weill, Leipzig 5, Blum, Bautzen 3, Langstädter, Ffm. 5, Dr. Peritz, Wallershausen 10, Sommer, M., Dinkelsbühl 10, Kaufmann, Dieburg 10, Jaffe, M„ Leipzig (2. Rate) 13, Levy, A., Altenburg 50, Oppenheimer, Gr. Steinheim 15, Aus Vereinskassen (Rose, Altenstadt) 5, Eldod, Höchberg 5, Sulzbacher, Wiesbaden- Biebrich 5, Weinstock, Theilheim 7.50, Gans, Niederaula 5. Stud.-Nat Munck, Ffm. 20, Müller, Vensheim 10, Feibelmann, Düsseldorf 10, Stern, Berleburg 3, Löwenstein, Meimbressen 3, Adler, Haigerloch 5, Levi, Ffm.- Höchst 3, Dr. I. Höxter, Ffm. 10, Oppenheim, Wattenscheid 5, Dr. Mainzer, Ffm. 8, Wechsler, Aschbach 2, Kornitzer, Hamburg 28, Spieldoch, Neidenburg 5, Hirschberg, Ffm. 3, Bronkhorst, Esens 2, Isaak, Limburg 2, Wechsler, Kolberg 15, Waldbött, Speyer 20, Kahn, Alsfeld 7, Plachfchinski, Mülheim (Ruhr) 3, Müller, Heidelberg ,10, Marx, Waisenhs.-Dir., Ffm. 20, Schindler, Jul., Hamburg 26 200, Süßkind u. Bruder, Hamburg 100, I. H., Hamburg 50, Bick, Michelstadt 2, Gottlieb, Linnich 2. Baronovitz, Schivelbein 3, Heilmann, Ziegenbain 3, Saffra, Crumstadt Z, Pfifferling, Marburg 6, Leßmann, Hamburg 100, Blumenthal. Neustadt (Äischs 2. Moses, Kassel 3. Jäckel, Kassel 3, Anhalt, Krefeld 7, Blumenthal, Hofheim 5, Kaufmann Ffm. 3, Grünwald, Dortmund 12, Grünbaum, Wiesbaden 2, Baum, D., Elmshorn 22, Alverten, Berlin N. 65 10, Lorenz, A., Berlin N. 58 5, Müller, Tann (Rhön) 2, Lewin, Malsch 7, Ogutsch, Essen 7, Goldbach, Selters 6, Rabb. Dr. Lazarus, Wiesbaden 2, Schwarzenberger, Bödigheim 4. Niederland, A.. Würzburg 2 .Kühn. M., Deutsch-Krone 2, Krrfchner, A.. Berlin 5, Lilienthal. Wiesbaden 10, Goldberg. A., Berlin 3, Frank, S., Uffenheim 5, Dir. Steinhäuser. Höchberg 5, Goldberq, Ph., Angermünde 2. Simon, Pfungstadt 2, Sonn. M., Großlangheim 5, Hirschmann, S., Guttentag 7, Gerling, M., Berlin-Steglitz 2. Lehmann, Eschau 2. Arbeitsgemeinschaft d. jüd. Wohltätiakeitsvereine Friedbg. 20, Kaufmann, I., Nürnberg 2, Apriosky. Potsdam 5, Kalischer, L., Berlin O 27 1. Simon, W., Marburg 2. Rose, R.. Sorau 10. Höxter, A., Bibra 7, Groß, E., Ffm. 5, Rothschild, Th.. Eßlmgen 7. Dr. Friedmann, Ffm. 5, Simon. I., Darm- Üadt 12, Hellmann, W., Würzburg 7, Eschweqe, I.. Halberstadt 2. Frankfurt a. M.. den 21. Mai 1930. Der Schatzmeister: D. Rosenwald.

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