Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 69 (1928)
- Issue
- Heft 49 (6.12.1928)
- Date
- 1928-12-06
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
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6. Dezember 1928 Der 8 » raelit Nr. 49 Sette 3 Nicht alle Schüler werden ihm zustimmen, wenn er sagt, Geschichte des Volkes Israel. Von Rud. Kittel. 3. daß „das poetische Werk erst ihrer Auslegungskunst den vollen Schwung seiner gesühlstachelnden oder sentimentalischen Note enthüllt", und nicht jeder Historiker, wenn Biberfeld findet: „die Historia verdüstert in der dürren Sachlichkeit ihres Pragmatismus, solange nicht die Exegese die Bindung ihrer Geschehnisse an allgemein-mensch- Bd. Die Zeit der Wegführung nach Babel und die Ausrichtung der neuen Gemeinde. 1. Hälfte. Erste und zweite Auflage. Stuttgart 1927. Verlag von W. Kohlhammer. Das Werk des bekannten Leipziger Gelehrten hat alle Vorzüge und alle Fehler, die den Werken liberaler Theoliche Komplexe vollzieht"; (Na, na!) Aber richtig ist, logen «gen sind. Seine Vorzüge: eine Fülle detaillierter daß in der Thora das Wort und feine Bedeutung Zau- Kenntnisse allgemeiner historischer Art. Dieser Vorzug bertraft besitzt und immer neue Kulturwerte zutage förwiegt hier besonders schwer. Denn in dieser Epoche, wo devt. Ein historischer Ueberblick zeigt nun, daß die von das jüdische Volk aus seinem Boden herausgehoben^ inden Weisen geübte Schriftdeutung nicht ein Produkt nerhalb fremder Nationen leben muß, wird die Kenntnis einer in einem längeren Zeitraum sich abrollenden Entder Geschichte, der Geisteshaltung und Kulturverhältnisse Wicklung ist, sondern nur die Wlederentdeckung verschütder großen Welt eine selbstverständliche Voraussetzung des Verständnisses der jüdischen Geschichte. Alles aber, was auf dem Gebiet der historischen und geistigen Entteter Ueberlieferungsquellen darstellt. In Anlehnung daran erblickt Biberfeld die Aufgabe „ r , der Thora im Volksleben in dreifacher Hinsicht, 1. als Wicklung Babylons, Griechenlands und Persien-Medlens Elementarbuch der Jugendbildung, 2. als dauerndes Lese-;far Zenabschnitt oon Bedeutung ist, hat Verfasser buch der Gemeinde und endlich als das Buch der Forp umfassendem Ueberblick zusammengesaht und m schlichschung und des Studiums für den Talmid-Chochom, für iW* chromstlscher Emi fach heit vorgefuhrt. den geistigen Führer und Lehrer der Gesamtheit. Dieser s ^^er das Buch hat auch die ausgesprochenen Fehler dreifachen Aufgabe soll nun nach des Verfassers Meinung der „Zunft Alles, was an Hypothesen und vagen Berauch eine dreifache Betrachtungsweise des Bibelwortes mutungeN über die Bibel von den sogenannten kritischen entsprechen. Der Gelehrte hat sie unter dem Gesichtspunkt Schulen ausgestellt ist, wird hier mit Sorglosigkeit als des Drasch, der Leser unter dem des Pschat zu vergeich-chtlrches Faktumvorgetragen und m die Entwickstehen, Begriffe, die in ihrem Umfang und Inhalt dar- ,^.n3 eingestellt. Die Konstruktion des Geschichtsbildes ist zulegen der Verfasser weiteren Heften vorbehält. Als ^lsogenausozuverlasslg wie die Ergebnisse der liberalen Elementarbuch aber rückt die Bibel unter einen Gesichtsalttestamentlichen Forschungen. punkt, den der Verfasser sich als Entdeckung zuschreibt, unter den des Mischma. >• Es sollen diese drei Es versteht sich von selbst, daß Kittel es nun auch nicht für nötig empfindet, etwa die Gegenargumente der Kategorien in umgekehrter Folge den dreifachen von jüdischen oder posmu christlichen Wissenschaft zu berück- Goethe angedeuteten Arten künstlerischer Naturdarstellung entsprechen: 1. der einfachen Nachahmung, 2. der „Manier", die im gewissen Sinn schon zur Beherrschung der Kunstsprache fortgeschritten ist, die Wesentliches von Unwesentlichem scheidet Und in festen Formen ihre Gedanken zum Ausdruck bringt, und 3. dem „Stil", wo der Mensch schon bis zum Wesen der Dinge vorgeht. Jedenfalls ist der Mifchma das Analogon zur einfachen Nachahmung und Nachzeichnung des Gegebenen, während, und darin weicht Biberfeld entschieden von der landläufigen Auffassung ab, der Pschat schon auf einer höheren Denkstufe beruht. Mischma ist das, was das Ohr ohne Weiteres als den Wortverstand aufnimmt. In diesem Sinn sagt so oft Altmeister Raschi: trups, der Pschat sei hier dem schlichten vom Ohr beim ersten oder zu widerlegen . Denn dieser große Freigeist Kittel ist einer von den Seligen, die nicht sehen und doch glauben, die mit der köstlichen Fähigkeit begabt sind, alle die Gelehrtenarbeit, die ihnen nicht paßt, nicht zu sehen und zu ignorieren und doch fest an die Luftgebilde ihrer Kombinatorik zu glauben. So bildet für ihn der Hauptteil des Deuteronomiums ein Echo der Predigt des Ezechiel, so gehört Daniel gar nicht hinein in den Kreis der führenden Männer in Babel, dafür fungiert der zweite Jesajas als Dichter und Redner, Prophet und Theologe. Es würde zu weit führen, wollte man in diesem Rahmen noch einmal die Unhabtbarkeit solcher Konstruktionen ^aufweisen. Es würde der Selbstgewißheit und Selbstsicherheit eines Kittel doch nichts bedeuten. Wir stellen nur fest, daß wer das geschichtlich Bekannte, durch jahr- ■ ■ - ■ - .... tausendalte Tradition Gegebene erschüttern will, seinerseits Eindruck aufgenommenen Wortsinn dem Mischma, gemäß. Beweis schuldig ist. Nicht wir sind verpflichtet, den bib- Verfasser will diesen Mischma ate selbständige Auffaslffche^ Bericht zu bestätigen, sondern Kittel, wenn er ihn sungsform legitimieren und ihm Bürgerrecht in den jüdischen Lehrhallen verschaffen. außer Acht läßt, Hut die Aufgabe, die Falschheit der Tradition nachzuweisen-. Falls dieser versuchte Nachweis der Kritik nicht standgehalten hat und für keinen überzeugend Msch^L Älto war d-rmch. Emrtlhm vorausgesetzt wird. Folgende Formeln sollen alle in die-! Grundlage ®lsr^ sem Sinne zu verstehen sein: n ']-Enn ym® fo kann em solches Werk nicht als Geschichte des ' _ . . 1 J Volkes Israel, sondern nur als bnvotbetilcke Geicbicbtsynwa n:pB jvaipu. a. m. Volkes Israel, sondern nur als hypothetische Geschichtskonstruktion mit mangelnden geschichtlichen Beweisen be- Der Untergrund jeder Exegese ist die Unmittelbarkeit zeichnet werden, des Sprachempfindens in dem Leser. Nicht erst durch | Es mag nur noch kurz hinzugefügt fein, daß wie dem eine mehr oder weniger eindringliche Vorbereitung darf Historiker Kittel nur die Theologie bibel-kritischer Schule er zum Wort Vordringen, sondern Wort und Sinn müsdie Feder geführt hat, so auch der Theologe Kittel seine sen eine unlösliche Einheit in ihm bilden. Vieles von den Mißverständnissen beruht auf der Unzulänglichkeit unseves, der Epigonen, Sprachempfindens. Von diesen Voraussetzungen aus kommt Biberfeld zu der Feststellung, daß der Mifchma stark subjektiv ist, daß durchaus Befangenheit gegenüber der Größe unserer Propheten und der jüdischen Geschichte niemals verleugnenkann. Um nur ein Beispiel herauszugreifen: das 29. Kap. von Jirmija,, fein Schreiben an die Exulanten, jene' gewaltige prophetische Kundgebung an das Israel in der Verbannicht notwendig bei einem lebendigen Sprachempfinden.nung, am Wirtfchafts- und Kulturleben des Wirtsvolkes ein Wort bei allen Hörern dieselbe Vorstellung auslöst, mit votier Energie teilzunehmen und sich mit dessen Jn- So kommt es, daß sehr verschiedenartige Möglichkeiten!teressenganz und gar zu identifizieren, diefe ungeheure im Mischma eines Textes Raum haben. „Der Eine ver- 'gedankliche Tat, die sich.in die Worte kleidet: „'sorget für mag einem Wort einen Inhalt aözuhören, den der Andere nicht, darin, findet". Daraus erklärt dann Biberfeld eine Fülle talmudifcher Diskussionen . . . Ein Urteil über diese interessante Schrift zu geben das Wohl der Stadt, dahin ich Euch verbanne, und betet für sie zum Ewigen, denn in ihrem Heil wird Euch Heil!", wird folgendermaßen charakterisiert: „Man hat es.Jeremia vielfach als unpatriotisch verübelt, daß er' seine r , r, , . . . - _ Landsleute sogar für das Wohl des Siegers beben heißt, 'st so lang schwer, als mcht dre anderen- Hefte vorigen mit der Begründung, dessen Wohl sei das eigene. Gewiß und die Abgrenzung, des Pschat vor allem gegen - den - mürden auch von den Empfängern des Sendschreibens Mifchma zUr vollen Klarheit bringen. Die Neuartigkeit manche lieber gesehen haben, er hätte sie für den baldisorner Einführung muß eben doch 'durch , eine größere 'gen"Untergang. Babels beten heißen. Aber JeremA ist Zahl von Beispielen belegt werden. In-allen den Fal-; ffug genug (sic!), ihnen bessere Gebete zu empfehlen und len, die Biberfeld anfuhrt, oder wenigstens in den meisten jje missen' zu lassen, solange ihres Gottes Wille sie in derselben würden wir eben sagen, daß Mischma und ft^m Land^ festhalte, seien sie in einem wohlhabenden Pschat identische Begriffe sind, und daß die Frage des Talmud wvn 'rrv nichts anderes heißt, als was der Pschat jener Bibelstelle, auf die der .Drasch'sich aufbaut. Natürlich kann es noch unterhalb des Drasch einen und geordneten Staatswesen besser versorgt als in einem zerrütteten, wie es die Unverständigen unter ihnen, die Gottes Stunde nicht erwarten konnten, erhofften. In meiner Jugend hörte ich in kirchlichen Versammlungen Mischma geben, z. B. alle anthropomorphen Wendungen, öfbern einen der führlenden Männer eines stattlichen der Bibel haben als Pschat, wie es auch die Targumim! Kirchenwesens die ihm obliegende Fürbitte für den nach deuten, einen anderen Srnn, als der Mrfchma, der buch- >her religiösen wle der staatsmännischen Seite wenig in-! stäbliche Sinn der Worte. Es wäre in demselben Sinn ^eressi^rten Landesherrn mit den Worten enden: „Gib? denkbar, daß auch an anderen Stellen der Mischma etwas jhm, großer Gott, auch königliche Gedanken!" Auch ein noch Elementareres als der Pschat wäre. Aber es ist weniger drastischen Formen verlaufendes Gebet, wouns nicht gelungen, durchs diesen Begriff des Verfassers f.ern e5 n,ur in ähnlicher Richtung ging, konnte im vollen mx wirklich heuristisches Prinzip einer aller-elementarsten Sinn und ohne das eigene Vaterlandsgefühl zu ver- Brbeldeutung zu finden, und wir müssen daher erst die iehen> ein Gebet um das Wohl des fremden- Staates weiteren Hefte abwarten. Auch ist es natürlich sehr heißen/' Diese Probe genügt, um zu zeigen, wie man schwer, dem Verfasser darin zu folgen, daß selbst dieser jj,a.5 Erhabene in den Stäub ziehen, das aus der Ewig- Mifchma subjektiver Art ist; dann würde ja sogar das feit uni> der Gottesschau Geborene in den Rang von letzte unterbaute Fundament ins Wanken kommen. Wir Klughsitsregel und Opportunitätserwägung, einordnen mochten also unser Urteil uns noch auffparen. und durch unangebrachte Parallelen ihm gar einen zwei- Fraglos aber ist die Schrift wie alles aus der Feder, m «.m* des gelehrten Verfassers geistsprühend und interessant, ^Analoa^nETchiels Fernblick" To regt überall zum Nachdenken an, selbst wenn man einen J!U ..«» epammt W j-iL-r be -r > fthm nt d«r S°rAtzu«g I-m-r Arb«t ber dem s°d°nk«n m>rlg-bmcht octiKn soll. Joseph Carlebach. . daß auch Ezechiel prophetische Ahnungen gehabt haben i kann. Ja, es gibt manche Dinge zrvischen Himmel und Erde, von denen die Schulweisheit sich nicht träumen läßt, die leider die Tatsächlichkeit von geistigen Ereignissen überrationaler Natur zu einem unbequemen Faktum machen. Auch die Gläubigen des Unglaubens treffen manchmal auf ihren wissenschaftlichen Spaziergängen solch unangenehme mystische Sachen, mit denen man lediglich mit einem Rezept fertig werden kann: „ignoramus", wir ignorieren fiel Der Schluß des Bandes ist bereits dem Aufbau des zweiten jüdischen Staatswesens gewidmet, kommt jedoch nicht über die Vorgeschichte hinaus, so daß nur Kyros und feine Nachfolger ihre Charakteristik finden. Solche Partien des Buches könnenwir ohne Einschränkung als wertvoll bezeichnen. I. C. on&msPB *t •» r>rw ] X b Newyork. Verlag B l o ch. Das vorliegende, gediegen ausgestattete Merkchen bildet den zweiten Band einer von S. Goldmann und A. F r i e d l a n d herausgegeblene Bücherei für angehende Hebräischleser in Amerika und England. Der hebräische Text ist punktiert und zahlreiche Fußnoten geben jedes nicht ganz alltägliche Wort in englischer Sprache wieder. Zum Ueberfluh ist noch ein umfangreiches hebräisch-englisches Vokabularium -angefügt. In der gleichfalls englisch geschriebenen Einleitung werden wir jüber den tragischen Lebenslauf des Verfassers unterrichtet, ' der 1874 in Wolhynien geboren schon 1899, also 25jährig, nach drei Jahren sieberhafter literarischer Tätigkeit seine l Seele aushauchte. Die Erzählung selbst spiegelt die mehr?oder minder typischen Seelenkämpfe des in der Enge des Bes Hamidrasch im russischen Ghettostädtchen erzogenen Rabbinersohnes wieder, der allmählich den Glauben verliert und schließlich nachdem er verheiratet worden ist, in einem Ausbruch an Wahnsinn -grenzender Berzweif- .lung am Kol-Nidre-Ab-end die Kerzen in der Synagoge 'auslöscht, um seinen Bruch mit der Vergangenheit zu dokumentieren. Der Unglückliche endet in wirklichen Wahnsinn. Stofflich kann man das Büchlein, wie schon die Inhaltsangabe ergibt, kaum als geeignete Jugendlektüre empfehlen, was eigentlich schade ist. m. Aufstand in der Wüste. Von T. E. Lawrence. Deuffch v. Dagobert von Ankusch. Mit 4 Diesdruckbildern und einer Geländekarte. Leipzig. P a u l List- Verlag. Zwischen dem Teufel und dem Roten Meer. Fahrten und Abenteuer in Westarabien von W o l f g a n g von W e i s l. Mit 66 Abbildungen und 2 Karten. Leipzig 1928. F. A. B r o ck h a u s. Das erste der hier angezeigten beiden Werke, die in engster Beziehung zum orientalischen Teile des Weltkriegs und seinen Nachwirkungen stehen, ist eine mit außergewöhnlicher poetischer Kraft geschriebene historifche Darstellung des arabischen Ausstands gegen die Türkei, der zur Befreiung Palästinas und feinen Uebergang in das britifchle Imperium führte. Im Mittelpunkte stehen der Emir Fatf u l, Husseins Sohn, und — der Verfasser selber, der die Organisatton des Aufftcmdes durch England dem Generalftab und dem Kommando sozusagen abgerungen hat. Der Verfasser versteht liebevoll und doch kritisch zu schildern und ein kongenialer Uebersetzer hat die dichterischen Feinheiten des Originals vorzüglich zur Geltung zu bringen igewußt. So eint sich das jüdische Interesse an Stoff und Milieu mit dem ästhetischen Genuß cm der Form der Darstellung zu voller Harmonie. Noch um einige Grade aktueller ist -das Reisebuch Wolfgang von W e i s l s. Weist, der durch feine Korrespondenzen in der Ullstein-Presse weit bekannt ist, hat rü den Jahren 1925 und 1926 den Hedjas und die Küste de^ Jemen und Asirs bereist und dabei alle Größen Arabiens: Hussein, Jbn-Saud, Emir Abd u (l a h , von. Transjordanien u. a. durch mancherlei Gespräche und Interviews kennen gelernt. Cr hat aber feine scharfe Beobachtungsgabe besonders in den Dienst einer köstlichen, photographisch getreuen Aufnahme des arabischen Volkslebens gestellt und weiß über Kleinstes und Größtes so angenehm zu plaudern, daß man ohne das Gefühl starker geistiger Anstrengung allmählich ein wunderbar abgerundetes Bild von arabischem Volkstum erhält. Es bedarf aber kaum des Hinweises, wie wichtig eine solche Kenntnis für alle diejenigen jüdischen Kreise ist, die an Erez Jisroel interessiert sind. Daß Weist, der selber Jude ist, nirgends versäumt hat, dem Schicksal und der Leben-sgestaltung der jüdischen Bevölkerung Arabiens nachzugehen, ist selbstverständlich. Auch an wertvollen statistischen Feststellungen und Hypothesen fehlt es nicht, und eine Fülle historischen Materials ist in Wsisls Feuilletons geborgen. Das Buch wird feinen Weg machen und verdient es auch. Beide..Werke zeichnen sich durch vortreffliche Ausstattung und reichen Bildschmuck aus. K D’JIlwn irrirr Bd. I. r-o-oN2v».ed. Dr. B. M. Lewin, Haifa 1928. Verlag des Herausgebers. Ladenpreis, brosch. 12 Mk. Der bekannte Herausgeber der einzigen kritischen Ausgabe von Jggerot de R. Scherira, Gaon, hat mit dem uns vorliegenden Werke den ersten Teil einer Riesenarbeit beendet. Mit Recht bezeichnet der Verfasser im englischen Titel die Arbeit als Thesaurus der geonäischen Responsen und Kommentare. Es gibt außer Dr. B. Lewin ganz, ganz wenige, die wie -er imstande wären, ein solches Werk zu schaffen. Vor allem gehört hierzu die gründliche Beherrschung des Talmuds, der geonäischen Literatur und die umfassende Kenntnis der früheren Poskim und Tal-