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Der Israelit · 1928-11-22 · Heft 47 (22.11.1928) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 47 (22.11.1928)
Date
1928-11-22
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Teile 8 Nr. 47 zu ge. Man sah auch die Chassidimrebbes von Radzim in Sokolow. Der Zug hielt vor dem Haufe der Gemeindeverwaltung, in der der Verstorbene lange Jahre mit größter Energie und Entschiedenheit die jüdischen und gesetzestreuen Interessen vertreten hatte, vor dem Jeschiwagebäude und vielen Bet- und Lehrhäusern, denen die Kraft Rosenselds gewidmet war. Vor dem Lehrhaufe „Emek Halacha" hielt einer der Thorajünger einen ergreifenden Hefped. Die Menge war inzwischen so angewachsen, daß der Straßenverkehr stockte. Es war schon fast Nacht, als der Trauerzug den Friedhof erreichte. Dort hielten ergreifende Hefpedreden Rabbi Iecheskel M i ch e lf o h n für Rabbinat und Kehila, Rabbi Menachem S e m b o für die Agudas Jisroel in Polen, Rabbi I. M. Kanal dankt« im Namen aller phrlantropifchen und gesellschaftlichen Institutionen, die in Rosenseld den eifrigsten Freund verloren haben. Im Namen der orthodoxen Fraktion im Kehilorat sprach dann S. Friedmann Worte des Dankes. Abgeordneter Efraim R u d a sprach im Namen der Kollegen in der Verwaltung. Zuletzt sprachen noch einige Jeschiwoleiter und dankten f ür die aufopfernde Tätigkeit zugunsten der Thora und ihrer Jünger. In der Kehilooerwaltung fand eine eindrucksvolle Trauerfeier zu Ehren des Heimeggangenen statt, rrnxjfv Frielendorf, 11. Nov. Das Israelitische Vorsteheramt in Marburg ernannte Herrn Isaak Moses dahier zum ersten Gemeindeältesten der hiesigen Gemeinde. Er wurde vom Landratsamt zu Ziegenhain am Freitag bereits ve/- pflichtet. Die Wahl entspricht dem Einverständnis aller Mirglieder der Gemeinde. Spangenberg, il. Nov. Im 89. Lebensjahre verschied hier Frau Henriette S P a n g e n t h a l, die älteste Bürgerin der hiesigen Stadt. Die Greisin erfreute sich bis zu ihrem Lebensende körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische. Kassel, 13. Nov. Kürzlich vollendete Herr Hermann Oppenheim, der frühere Mitinhaber der Firma V. Oppenheim Söhne, sein 70. Lebensjahr. Herr Oppenheim hat es verstanden, die von seinem Vater im Jahre 1833 gegründete also jetzt 95 Jahr« bestehende Roßhaarspinnerei V.. Oppenheim Söhne durch, unermüdlichem Fleiß und Tatkraft gemeinsam mit seinen Brüdern zu großer Blüte zu bringen und auszubauen. In weiten Kreisen der Bevölkerung ist Herr O. durch seine vorbildliche und verdienstliche ehrenamtliche Tätigkeit in den Organen der Israelitischen Gemeinde, der reichsgesetzlichen Krankenversicherung und Stadtverwaltungbekannt. Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Stadtverordneter und als Gemeindeältester der Israelitischen Gemeinde war Herr Oppenheim von 1901 bis 1922' Vorsitzender der Allgemeinen Ortskrankenkafse für den Stadtkreis Kassel. Diese Körperschaft hat sich unter seiner Leitung gut entwickelt und ihm viel zu verdanken. Eine schwere Erkrankung im Jahre 1922 vevanlaßte ihn, sich von seiner Tätigkeit für die. Allgemeinheit zurückzuziehen. Grebenstein, 11. Nov. Am 1. November beging Frau Karoline Grünenklen geb. Hecht, im nahen Meimbressen in größter körperlicher Rüstigkeit und Geistesfrische ihren 80. Geburtstag. Gudensberg» 4. November. Ein tragisches Geschick wollte es, daß kurz nach seiner Pensionierung Lehrer Bernhard Perlstein in Berlin, wohin er vor kurzem übergesiedelt war, verschied. ' Der Verstorbene war 34 Jahre hier am Orte tätig und genoß Wertschätzung nicht allein in jüdischen Kreisen,, sondern auch bei den anderen Konfessionen. Das bewiesen die Aemter, die er jahrelang bekleidete, die Aemter als Schiedsmann und Stadtverordneter. Im Vereinsleben war er führend. Die Hilfskasfe „Esra" verdankt ihm ihre derzeitige Blüte. Auch in der Schule und im Kultusdienst stand er seinen Mann. Er war ein Vorbild an Pflichttreue. Sein hilfsbereites Wesen eroberte ihm die Herzen aller, die ihn kannten. / ■■ Kassel, 7. November. ' Ihr 40jähriges Ehejubiläum begeht heute das Ehepaar Simon S i l b e r b e r g und Frau dahier. r' ' Nürnberg, 14. November. Am Dienstag, 30. Oktober wütde hier eine, Frau zuj Grabe getragen, deren gutex Name noch lange nach ihrtni Weggange ihr Nachleuchten wird. Frau Jette Fleuch mann hat das Zeitliche gesegnet, und eine reiche Schar ihrer Verwandten, ihrer guten Freunde und ihrer Anhänger gaben ihr das letzte Geleite. Es waren sehr viele, die herbeigeeilt waren, um dieser wirklich frommen Frau, diesem rvx den letzten Liebesdienst zu erweisen, den sie auch tausendfach verdient hatte. Als Tochter des schon vor vielen Jahren verstorbenen Lehrers Samuel Wechsler eine Enkelin des bekannten Rabbiners Abraham Wechsler V'xt in Schwabach, hat sie sich in ihrem Leben ihrer Abstammung und Herkunft vollkommen würdig gezeigt. Am Grabe schilderte Herr Rabbiner Dr. Breslauer aus Fürth, in Vertretung des verhinderten Nürnberger Rabbiners Herrn Dr. Klein, die Vorzüge und die guten Werke der teuren Entschlafenen, deren irdisches Wirken ein fortgesetztes heiliges Tun bildete. Dann sprach ergriffen der eigene Bruder, Herr Oberlehrer Wechsler in Aschbach, seiner Heimgegangenen Schwester tiefgefühlte Worte des Dankes und Gedenkens nach. Fürth, 14. November. Als Nachfolger des nach Frankfurt a. M. berufenen Herrn Direktor Dr. Elias wurde Oberlehrer Dr. Prager zum Direktor der Israelitischen Realschule Fürth gewählt. Hanau, 14. November. Am 7. d. M. feierte in ffc.f=?. tener Rüstigkeit und Geistesfrische Frau Clara Neu, Witwe des langjährigen Lehrers unserer Gemeinde Abr. Neu ihren 70. Geburtsta g. Der Israelit Vermischtes. , London, 11. Nov. Unliebsames Aufsehen in den weitesten Kreisen des englischen Judentums hat der ehemalige Vizekönig, von Indien- Lord Reading, auf den die Londoner Juden besonders stolz sind, am letzten Jom Kippur erregt. Lord Reading hat, — übrigens in Vertretung des Präsidenten der Zionistischen Organisation Englands, Lord Melchett,.— am Jom Kippur einer öffentlichen Geschäftskonferenz präsidiert, was man selbst bei den Liberalen als eine unbegreifliche Rücksichtslosigkeit empfindet. Wer weiß, ob Lord Reading überhaupt daran gedacht hat, daß an diesem Tage Jom Kippur war. Immerhin ist es ein schönes Zeugnis für das allgemeine religiöse Anstandsgefühl der Engländer, daß man sich nicht scheut, Lord Reading wegen seines Verhaltens derbe Wahrheiten ins' Gesicht zu sagen. London, 14. Nov. Sir Herbert Samuel verwahrt sich in einer Zuschrift an den „Jewish Chronicle" gegen die ihm von diesem Blatte zugeschriebene Aeußerung, daß er sich für einen zweiten „Nechemia" halte. Jewish Chronicle bemerkt dazu, daß die Richtigstellung zwar formal berechtigt sei, nicht aber der Sache nach. Bei dem Abschiedsbankett, das die Zionistische Organisation Sir Herbert Samuel seinerzeit bei seinem Amtsantritt gab, habe dieser u. a. gesagt:. „Wir können, wie das Volk seinerzeit zu Nehemiah sagte, ausrufen: Laßt uns aufstehen und bauen." Ebenso begrüßte die Zionistische Förderation seinerzeit Herbert Samuel mit den Worten: „Wie der alte Nehemiah, so werden Sie als würdiger Sproß unserer ehrwürdigen Rasse Erez Jisroel betreten, ausgerüstet mit dem Vertrauen feiner Majestät des Königs und begleitet mit den höchsten Hoffnungen und den glühendsten Gebeten des Hauses Israel. Es wird Ihr Privileg fein, dis dritte Rückkehr unseres Volkes in sein Land anzuführen." Da auch seit jener Zeit der Vergleich mit Nehemiah immer wiedergekehrt sei, ohne daß Herbert Samuel protestierteso scheint es dem Blatt, daß die Verwahrung etwas zu spät komme.- " Bratislava (Preßburg), 14. Nov.. Zu Ehren des Staatsjubiläums wird von der Chewra Kadischa ein neues Krankenhaus errichtet, anstelle des feit mehr als zweihundert Jahren bestehenden bisherigen Bvatislavaer orthodox-jüdischen. Spitals. Bei der Grundsteinlegung hielt Herr Oberrabblner Simon Hirschler (Modra) anknüpfend an die patriotische Feier, die sich im 'Tempel abgespielt hatte, eine glänzende Festrede, in der er die Bedeutung der organisierten Krankenpflege vom religiösen, humanitären und sozialen Gesichtspunkte in jüdischer Beleuchtung mit Belegen aus Bibel und Talmud ausgezeichnet darlegte. Zuvor hatte bereits Herr Chefarzt Dr. Marlon nameNs des Borbereitungs- und Baukomitees die erschienenen Vertreter der Behörden, Gemeinden und Vereine in. slowakischer Sprache begrüßt. Diese wurden dann, einzelweis zu Hammerschlägen auf den Grundstein vorgerusen, wobei einige, wie der evangelische Pfarrer Racz und der Bürgermeister Ludwig ihren Hammerschlag in Ansprachen mit guten Wünschen begleiteten. Bor Beginn und zum Schluß der Feier sang Herr Stern, Oberkantor der orthodoxen Gemeinde, das Daterlandsgebet und patriotische Lieder. Sprechsaal. Aus Bayern schreibt uns ein bekannter Austritts' gegner und Achduth-Freund: Sehr geehrter Herr Redakteur! Zu dem Artikel „Selbsttäuschungen von Amitti" in Nr. 45. Ihres Blattes gestatten Sie mir als Nichtlehrer, der aber voll und ganz überzeugt ist, daß die zukünftige Lehrerausbildung einen Hauptpunkt bildet-für'das Weiterbestehen der Orthodoxie, einige kurze 'Erläuterungen zu geben zur Erklärung der dain geschilderten! Zustände. Ich bin auch „Einheits-Optimist", d. h. ich habe, in vielem 'meine Meinung stark kloridiert, stehe aber im Prinzip nicht auf dem Austrittsstandpunkt. Ich möchte''Sie Nün auf Einiges aufmerksam machen, was geradezu der bayrischen Lehrerbildungsanstalt — es war ja in dem Artikel der Würzburger Raw als Kronzeuge angerufen worden und es handelt sich ja zunächst um bayrische Lehrer — in letzter Zeit vorgeht und was die in Ihrem Artikel geschilderten Vorgänge erklärlich erscheinen lassen kann. Das Würzburger Lehrerseminar, wohl die bedeutendste Gründung von R. Seligmann Bär Bamberger 'f'sr steht im Begriff, voreiligerweise, denn die Bestimmungen für die künftige bayrische Lehrerausbildung sind noch nicht abgeschlossen, das Seminar zu einer Aufbauschule bezw. Akademie umzugestalten. Die Mittel hierzu — es ist ein Bauplatz bereits erworben und der Neubau ist auf 400 000 Mk. veranschlagt — sind noch problematischer Natur, aber der bayrische Landesverband, der so entgegenkommende und wie es in Ihrem Artikel heißt, so „tolerante" wird schon helfen, ohne, das weiß man alles schon im voraus, auf M innere Gestattung irgend welchen Einfluß auszuüben. Man hatte bisher laut Statuten nur orthodoxe Mitglieder im Kuratorium, aber jetzt muß nian bauen und das kostet Geld, da heißt es weitere Kreise, chteressieren. So .kommt man auf den oft begangenen Ausweg, die Statuten! zu umgehen und gründet Kommissionen, Finanz-Banftn-Kommission, bei welchem man an kein Statut gebunden ist., In einer'derselben sitzt eit geraumer Zeit ein Führer der Würzburger Liberalen, der aber scheinbar noch nicht genügt. Jetzt ist beschlossen einen Herrn zu wählen, der, sage und schreibe, seinen Shn nicht hat bn sein lassen. So saßt die Leitung des 22 November 1928 Seminars den pos des Würzburger Ravrs i>"2^ auf! Muh man sich da wundern, wenn Lehrer des von jenem, geschilderten Schlages eine führende Rolle in der Lehrer-' schaft spielen? Wahrlich^ ein Zusammenschluß der gesetzestreuen Lehrer ist nötig, um die-heiligsten Güter zu wahren. Die Höchberger Präparandenanstalt soll trotz der des Gründers ausgehoben werden. Hier heißt es für den bbs die Augen aufhalten und bis zur Klärung der Verhältnisse den Beutel etwas zuhalten, wenn die von Amiti geschilderten Zustände nicht den jungen Lehrern schon, von der Ausbildung an als Leitstern dienen sollen, ' ' ' Jüdische „Seelsorge". ' Im Berliner Gemeindeparlament regnet es von liberalen Anträgen.- Man muß doch seine Aktivität bekunden. Ein Antrag der liberalen Fraktion gehh dahin, die Seelsorge in den Krankenhäusern zu verstärken. Eine wohlklingende Sache, — Nur ist sie mehr liberal als jüdisch. D a s I u d e n t u m k e n n t k e i n e Seel so r g e, es hat wohl seelische Sorgen, aber keine Seelsorge.. .In einer Religion, wo der Mensch stets direkt vor Gott steht, bedarf es keiner Mittlers da ist jeder sein eigener Priester und muß selber für sein Seelenheil sorgen. Wir haben wohl Rabbiner, aber unsere Rabbiner sind Lehrer der Großen, geistige Führer des Judentums,, aber'sie stehen Gott nicht näher als der nyiv-srornme Laie. Bei der Aufnahme in den jüdischen.Bund (Brjth Milla) braucht man allenfalls einen Minjan, aber keinen RabbiNer. Beim Eintritt in die religiösen Pflichten (Bar mizwa) bedarf man halachisch ebenso wenig des Rabbiners'wie bei dev Trauung. Nur bei der Scheidung, die einen komplizierten gerichtlichen Akt darstellt, muß ein Beth-Din zugegen fein. 'Welche Fünktidnen soll also der „Seelsorger" verrichten? Mit dem Sterbenden das Widuij sprechen kann jeder, der hebräisch versteht, — dazu braucht Man den. Rabbiner nicht zu bemühen. „Wir, Juden brauchen beim. Sterben keinen Geistlichen, es geht auch so" läßt Theodor Herzk eine seiner Figuren sprechen. ' Die 'Seelsorge ist «me chnsMche Einrichtung, die im Judentum keinen Platz hat. Für mich ist immer der Prüfstein für das wahrhaft Jüdische, daß es sich hebräisch ausdrückey läßt. Für Seelsorge gibt es im Hebräischen schlechterdings kein entsprechendes Wort. Das Judentum ist die Religion des Lebens, — sorgen wir erst für die Lebenden!, nicht für die Sterbenden. Wir hüben wahrlich? Aufgaben dringender Natur genug und brauchen. keine künstlich zu schaffen. Der Religionsunterricht kann sicherlich noch eine, Verbesserung ertragen,und.die, Frage der jüdischen! S ch u l e wird in Berlin immer' brennender. Wäre es da nicht richtiger, diesen Problemen seine- Aufmerksamkeit zu schenken? ‘ ., Gewiß, es liegen täglich Hunderte jüdischer Kranker in Berliner Krankenhäusern- und manche sind fremd und verlassen, und man würde ihnen durch liebevolle Besuche eine wahre Wohltat erweisen, o-Vin -npa ist doch eine alte heilige Pflicht. Aber dazu bedarf es keiner Seelsorge und keiner Gemeinde. Es würde genügen, wenn eine Gruppe von Menschen sich zusammentäte, um diese altjüdische Institution zu erneuern. Das kann mit geringen Mitteln und'Opfern an Zeit erreicht werden. Aber freilich, Paraden kann man damit nicht machen, und wenn nicht? etwas groß aufgezogen ist, findet es heute wenig Anklang. Wann endlich werden wir zur alten jüdischen Schlichtheit zurückkehren? ' .. - ’ I. Briefkasten. Hin Kuldaer. Aus Anfrage wird uns gesagt, daß die Verarbeitung nur von einem Drechsler? richtig ausgeführt werden kann. W. in Merlin. Man kann nicht einen von unzähligen Fällen in dieser Weise hervorheben. Vielleicht versuchen Sie es mit einem Inserate. Ziaöviner A. A. in Königswant. Werke der genannten Art find uns uiibeka'nnt.'. <L. in Oemen. a) ,7. Januar 'N'1 ntns; k) 27. Januar ka nttns-. - - --• ■ Familiennachrichkev. Barmizwo: Ernst, Sohn des Herrrv Max Wimpfheimer, Frankfurt a. M., Mauerweg 20. Synagoge Friedberger Anlage, rjpi 'S* — Ludwig, Sohn der Frau Elementine Levt, Ober-Seemen. Oberhessen. Schabbos — Schabos, den 24. Synagoge Unterlindau, Chaim Rabin, Röderberg- Leg 17. — Schabbos stL'ii: Hermann Torensky, Zögling der Israel. Waisenanstalt, Barmizwo in Gießen. Synagoge Steinstrake. Im Grindelwald, Schweiz, 1050 Meter, Berner Oberland, Winterkur und Sportplatz 1. Ranges, wird das bestberühmte Hotel Silberhorn Mitte Dezember eröffnet. Bestellungen und Anfragen sind zu richten an Pension Kohn, Basel, jetzt Wallstraße 9. Dielfachen Elternwünschen folgend, habe ich in Caux, oberhalb Montreux, 1050 Meter hoch, die Billa les Sorbiers gemietet und werde diese von Mitte Dezember bis Mitte Februar mit den jungen Mädchen bewohnen. Das Haus ist in sonniger Lage, hat Zentralheizung und Bad. Es bietet sich reichlich Gelegenheit zum'Wintersport, wir führen dort Wirtschaft, der Unterricht und die Ausbildung erleidet keine Unterbrechung, dort werden auch einige junge Mädchen als Feriengäste ausgenommen. Marta Marcus, Montreux, Haushaltungsschule.

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