Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 70)
- Language
- German
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66 für נאטוסי (yrnrara!) erblicken. Das noch unaufgeklärte Wort ist vielleicht Sivrarot (die letzten). — זלוקפא (Kropf, 294, col. 2) ist lat. scrofula (Halsdrüse). — זלחא (ib. a. Jeb. 46) ist wahrscheinlich זלעתא Nebenf. von ^ןלן Krug. — 308) זוסטאa, Sieb) ist otjaTQov. — ץךך (Zweige abschneiden, davon לזרך Zweig) ist wahrscheinlich mit pers. duruden (Zweige abschneiden) verwandt. — Betreffs der Stelle Joma 47a ist auf syr. ץן־ךא (Liebe) zu verweisen, das vielleicht ursprünglich Schössling bedeutete; es ist danach wenigstens die talm. Erklärung ואיכא דאמרי בשכבת begreiflich. — Zu זרדא (Panzer) vgl. pers. zareh, syr. ירדא• — Kür ]חובי (bab. kam. 119 b s. p. 330, col 2) ist wahrscheinlich חוכץ zu lesen von arab. chaka (weben). Diese LA. hatte, wie R. Akiba Eger (Glosse z. St.) bemerkt, Rasclii zu Hosea 6, 8 vor sich, vgl. auch Jahrb. 5, S. 126. — חוורולין (354b) ist syr. חורלא Kichererbse. — 304) חוורנם, col. b) ist vielleicht griech. lat. acharne. — Zu חזאיא (al. הזילא s♦ 356, col. 1) vgl. syr. יחזןא der kurze Ohren hat. — חטה (Zahn, S. 369, col. 1), eigentlich Spize (syr. חוטתא) daher wol Spizzähne. — 401) חליטא, col. b, a. Targ.) ist griech. yalaqxov (Kinnkette). Der üebersezer combinirte הלי und לחשים (Jes. 3, 20), das er für eine andere Form von חלאים ansah, mit —.לחי 402) חליטין, col. 2, a. Gen. r. c. 42) ist wahrscheinlich uXvotq, dlvo^oq Angst, Aengstlichkeit, es müsste sonach חלוסין gelesen werden. Der tradirten LA. würde uXeirda, dUrrjna (Sünde) entsprechen, das aber weniger hierher paszt. — 402) חליטד, col. 2) ist nach Mus. iltar^oq (Anordner der Tafel, wahrscheinlich ist jedoch dieses Wort aus ahr^to), dX?jrov ent־ standen und bedeutet einen Backwaarenhändler. — S. v. 416) חלקa col. b) wird auch סולחנית und ]ערבוני (Ab. sar. 39 a) erklärt. Lezteres ist wol feofißoq Meerbutte. — חלוק (Oberkleid 415, col. a) ist noch nicht genügend erklärt. Es wäre betreffs dieses Wortes besonders an griech. «ןלגג£, zu erinnern, das zwar nur ein männliches Oberkleid bezeichnet, aber auch im Volksmunde eine umfassendere Bedeutung erhalten haben konnte. — Betreffs חלש (Arach. 31b) ist eine Rectificationin חלט vorgeschlagen worden (s. Weisz-Friedmann Bet-Talmud 4, S. 79). Die LA. חולש £ חולט findet sich nun in der That auch bei Elieser b. Natan, 139 a u. b. Mose de Coucy Geb No. 150. — Der Erklärung in Ar. sv. □4 ,ח zu אחים (Sab. 153 a) scheint eine Combination mit gr.?}x*(0 ri/qua zu Grunde zu liegen. — Für 424) חמא, col. 1) ist die Bedeutung Rettig noch fraglich; es ist wahrscheinlich ammium, Ammei. —חמיטה (427a) ist griech. dfi^q, dfATjrCoyioq (Mehlkuchen) und die Form eines solchen. — 3 יחמט (ib. b) ist arab. חמט abschälen, rissig werden, vgl. syr. חומטנא Geschwür. — Die Ableitung von 428) חומטריא a s. Sab. 109b) aus dem Persischen ist gesucht. Die sanguinaria (,אבוב רועך der Mischna) wird deutsch gewöhnlich durch: Hirtentasche (Hirtensäcklein) wiedergegeben. Dieselbe Bedeutung hat sicherlich auch לחוטרא דרעיא wonach חוטרא חורטיא (— arab. לחריטח hebr. לחר״ט Tasche) zn emendiren wäre. — חמת in der Praepos. 440) מחמת, col. b) ist von חמי (sehen) abzuleiten, wörtlieh: von der Ansehung, in Anbetracht, (vgl. auch Levy neuhebr. Wörterb.