Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 69)
- Language
- German
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65 8yr. חלכא Dornbusch. — 175) הבל, col. 1 a. Pesach. 20b) ist vielleicht בחל zu lesen von arab. hala (giessen). — Zu 170) הברה «הבר a) vgl. syr. הפך (schwätzen) und die Derivaten. — Die Ausstellung gegen Jahrb. 1, S. 81, A. 25 (183 a) ist nichtig, da die Existenz eines Josef von Adiabene, die daselbst bestritten ist, auch von dem Verf. nicht nachgewiesen wird. — הדראה (a*• 189 הדראה, col. a) scheint von pers. ארך (Mehl) gebildet zu sein, also (פת הדראה) Brod von gewöhnlichem Mehl. — ברהטני (s״v• הטני 189b) ist die richtige LA. und dieses Wort von arab. rahtun (in Riemen zerschnittenes Leder) abzuleiten. — 215) המלחא, col. 1) ist wahrscheinlieh =: (^ICXo)tov (Stiszklee). — הימוס (P* 202) wird von dem Verfasser richtig durch wa erklärt, dies bezeichnet jedoch nicht ein Zaubermittel, sondern ammatum (Leibbinde). — Ueber 224) לינומא) s. Jahrb. 4, S. 118. — 4^2) הרך, col. 2) al. חרך Pes. 116a fehlt in Tos. Pes. 10, 10 und j. P. 10, 3. Wenn es von babylonischen Traditionariern eingeschaltet wurde, dann wäre es vom pers. dscheriden (kaufen) abzuleiten und würde etwa: Waare bedeuten. Näher liegt die Annahme, dass חרך Gewürz (vgl. syr. טאריכא) zu lesen, ist oder sollte ä^iu (syr. הרום) die urspriingl. Gestalt dieses zweifelhaften Wortes gewesen sein? — 246) הלנמל, col. b) ist wahrscheinlich syr. להרגלא das in Payne-Smith lex. II 1080 von griech. f\)0)yug3 igojdiog abgeleitet wird, also: Reiher. — Der LA. ארוני f. 246) הלני col. b) entspricht «£0v, arum, syr. ארון Natterwurz. — In השני (col. b a. Succa 12) liegt pers. chusche, Aebre, Trespe, Spize des Stempels. — Ueber ולא und die Erklärung der Stelle Berach. 55 vgl. auch Geiger’s Ztschr. f. Wissensch. u. Leben 6 S. 203. — 258) וורשכי col. a) könnte auch pers. warsc hak (Beutel) darstellen. Nach Gerschom’s Erklärung ist וולשבי zu losen, pers. paitscheh, paitschek (Kopfschmuck, Haube, Stirnband) s. Vullers I. 390. — Zu 258) וושט col. b) vgl. syr. ישוטא• Die Ableitung von vasiden ist nicht einleuchtend. — Betreffs 266)?בלגן col. a) wäre zunächst das pers. ssabal (Vullers II, 211) zu beachten, das eine Augenkrankheit bezeichnet. — Zu זבן (ib. b. Bechor. 39) vgl. auch syr. 260) 5 זג — •1לבנא col. 2) herabbeugen, ist wahrscheinl. mit dem arab. יחדי ,חרא» dessen Grundbedeutung niederbeugen ist, stammverwandt. — Ueber זגדוס haben bereits die Amoräer keine sichere Tradition. Die Tos. hat die LA. גריס□» das auf om^anvooo) (blinzeln) hinweist. Es müsste demnach סגלמוס gelesen werden. — זהלא (275, col. 2) ist wahrscheinlich von pers. zar, Vermögen, Besiz (Grundbedeutung: Gold) abzuleiten. זהרורי hieszen die Verwalterder Besitzsteuer. — Wenn 279) ןו<יקa a. Chul. 109b) spieszen bedeutet, dann dürfte es am ehesten von pers. naizeh, naizek (syr. ניזקא) abzuleiten sein; im neuarabischen bedeutet שיח: Bratspiesz, das wol auch mit dem talmud. זויק verwandt sein könnte. — Betreffs זיל י!׳3) זור ib.) kann ich nur die bereits früher ausgesprochene Vermutung aufrecht erhalteu. Es ist sicherlich arab. zaid (neusyr. זודא» inehr). — זוליון (ib• b. Pes. 107a) ist syr. זורי (Co?e« sordes) Hefe vgl. P. S. II, 1114. — Zu 218) זחל, col. b) vgl. griech. (glänzen). — In זאטוטי will der Verfasser ein falsch überliefertes Wort 5