Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Der Psalter Davids im Wechsel der Tage. 21 den sündhaften Charakter, indem nach Exod. 21.13 Gott es so fügt, daß gerade von einem Bösen eine solche Tat vollbracht wird (vgl. das talmudische מגלנלין זכות ע״י זכאי וחוב ע״י חייב). Zu שבעים ושבעה ist מונים zu ergänzen. Itlil!!! ii!i!i Der Psalter Davids im Wechsel der Tage. Von Oberlehrer Dr. Joseph Carlebach. Berlin. ״Es spricht David, Isais Sohn, Es spricht der Mann, der hoch erhoben ward Zum Gesalbten des Gottes Jakobs, Zum Sänger wundersamer Lieder in Israel. Der Geist Gottes hat durch mich gesprochen. Sein Wort war auf meiner Zunge. Es hat Israel Gott verheißen. Der Hort Israels mir gekündet: Einst herrscht unter Menschen der Gerechte, Herrscht durch Gottesfurcht. Dann geht wie Morgenlicht die Sonne auf. Ein Morgen wolkenlos. Wenn vom Sonnenstrahle nach Regen junges Grün der Erde entsprießt. Die Nichtswürdigen aber. Wie weggeworfene Dornen sind sie allesamt. Die man nicht mit sanfter Hand anfaßt; Wer auf sie trifft, wappnet mit Eisen sich und Lanzenschaft, Und gänzlich werden sie in Feuer verbrannt“ (H. Sam. 23,1 ff.). ״Dieses sind die letzten Worte König Davids“, die Summe seines Sinnens und Sehnens, sein Vermächtnis an das Gottes- Volk. Sie künden zukunftsfroh und voll köstlicher Zuversicht,