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Jeschurun · 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 52

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
1 (1914)
Issue
Heft 2 (Februar 1914)
Date
1914-02-01
Page
Seite 52 (sequence 20)
Language
German
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52 Kritische Rundschau. folgt ein Aufsatz מאמר המדע über Religion und Philosophie. Außerhalb seines eigenen Fachgebietes der ärztlichen Wissen• schaft hatte er auch literarische Interessen. So führte er einen Briefwechsel mit Gottsched, der in der ״Gegenwart“ 1867 S. 331 und 340—358 veröffentlicht ist. Alle drei genannten Männer sind recht eigentlich die Lehrer Moses Mendelssohns zu nennen. Bei David Frankel vertiefte er sich in den Talmud und in Maimonides ״Führer der Irrenden“, bei Israel Samosz hat er sich eingehend mit Juda ha-Levys Kusari beschäftigt, dort dom scharfen Denken gewidmet, hier in die Gefühlswelt des Judentums vorsenkt. Unter Samosz’ Anleitung studierte er auch den Euklid — freilich in einer hebräischen Übersetzung! Gumpertz endlich unterrichtete ihn im Englischen und Französischen, machte ihn mit der Philosophie von Leibnitz und Wolf vertraut und führte ihn in die Gelehrtenkreise ein, die für die fernere Entwickelung Mendelssohns von so großer Bedeutung waren. Das Verhältnis zu allen seinen Lehrern war stets von rührender. Innigkeit. Fränkel, Samosz und Gumpertz haben so — jeder in seiner Weise — das vorbereitet, was uns in Mendelssohns Wirken in seiner Vollendung entgogentritt, und sio diirfon mit Rocht darauf Anspruch machen, daß man ein wenig auch ihrer Verdienste gedenkt, wenn man Mendelssohns Bedeutung schildert.!!iilüilüllllillülül Kritische Rundschau. Von Oberlehrer Dr. Joseph Carlebach, Berlin. I. Der Glaube an Hobelspäne, ein Beitrag zu den innern Kämpfen im Judentum der Gegenwart. (Liberales Judentum 1913. Heft X.) Der Aufsatz zerfällt in 3 Teile. Wir erhalten: 1. Eine ironische Schilderung der Beerdigungsbräuche der Gemeinde Nikolsburg. 2. Eine Verspottung der historischen Angaben des Talmuds

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