Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1938-03-17 · 11 (17.3.1938) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
11 (17.3.1938)
Date
1938-03-17
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2277379-2278191-2278199--12663-2291525
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

14 entity mentions

Seife 4 C-V.-Zeifung Nr. 11 * 17. März 1938 Gottesdienste in Berlin Jüdisches Leben - jüdischer Geist SCIHlÄCIKhliCßli > Abkürzungen ALTER RITUS: Grunewald G., Heidereutergasse H., Kaiserstr. K., Köpenick Kp., Münchener Str. M., Pestalozzistr. Pe., Bykestr. R., Thielsch-Ufer Tn. NEUER RITUS: Fasanenstr. Fa., Friedenstempel Pr., Levetzowstr. Le., Lindenstr. Li., Lützowstr. Lü., Oranienburger Str. 0., Oranienburg Gr., Prinzregentenstr. Pr., Schmargendorf Sm. REFORM: Johannisstr. Jh., Joachimstfcaler Str. J. FALKENBERG - Synagogen: Kaiserstr. Ka., Kaiserdamm Kd., Prenzlauer Promenade Pz., Schönhauser Alles So.. Triftstrasse T. Synagoge Fa. Ft. G K .1 Jh. K Ka. Kd. Kp. I.e. Li. Lii. M O Or. Pe. Pr. Pz. R Sm. So. T Tn. Freitag, 1§. März Sonnabend, 19. März Sonntag (SL),20.März Ansprache Ansprache bzw. Predigt Beginn bzw. Predigt Hamburger Beginn m 18.15 18.15 1S.15 18.30 Rosenthal 18.15 19.80 19.15 18.15 19 18.15 18 18.15 IS 18.15 18.15 19.15 19.30 18.15 19 19.15 19.30 18.15 10 10 Swarsensky Hauff Rautenberg Maybaum Warschauer Lewkowitz Altmann Weyl Wiener Hirsch Löwenthal Löwenthal Goetz 10.30 (St.) Gottscbalk 9 10 9.-15 10 10 10 9 10 9 10 10 WEITERE VEREINS - SYNAGOGEN: Berliner Strasse 91 (Hohenschönhausen), 18.: 20; 19.: 16 und 20 (Winter). — Frankfurter Allee 56, 18.: 18.15; 19.: 9 (Rosenthal). — Heiderentergasse 4, 19.: 16 (Gescheit). — KL Angoststr. 10, 18.: IS; 19.: 8.30. — Lothringen Strasse 22, 18.: 18; 19.: 10 (Meyer); 22.: 20 (Bibelstunde unter Leitung des Rabbiners). — Markgrai- Albrecht-Str. 11/12, 18.: 18.15; 19.: 9 und 17.30 (Lebrvortrag Neuhaus). — Passauer Str. 17, 18.: 18; 19.: 9 (wochentags 7 und IS). — Prinzenallee 87, 18.: 18.15: 19.: 9 (wochentags 7 und 18.30). — Schönhauser Allee 98 fTiferes lsroel), 18.: 18.15: 19.: 9. — Schal- Strasse 7, 18.: 18.15; 19.: 9.30. — Stierstr. 21. 18.: 18.15; 19.: 9 und 18.15 (Winter); (sonntags 8). — Wilhebninenhofstr. 1, 18.: 19.15. Die „Ergänzungskarte** bei der Volkszählung Bei der Volkszählung am 17. Mai 1938, über die die C.-V.-Zeitung in Nr. 8 vom 24. Februar berichtet hat, müssen Angaben über die Abstammung auf einer besonderen Ergänzungskarte geiTsTSYiii W 15, Duisburger Str. 1 TELEFON: 92 4=2 31 macht werden, die nach der Ausfüllung dem Zähler in einem geschlossenen Umschlag überreicht wird. Neben den zum Ausfüllen einer Haushaltsliste verpflichteten Personen müssen auch die nicht zur Familie gehörenden Haushaltsmitglieder, z. B. Hausgehilfinnen. Untermieter usw. diese Karte ausfüllen. Die Umschläge werden nur vom Statistischen Reichsamt geöffnet. Unbefugtes Oeffnen wird als Verletzung des Briefgeheimnisses bestraft. Auf der Ergänzungskarte muss die Frage beantwortet werden: „War oder ist einer der vier Grosselternteile der Rasse nach V o 11 j u d e und zwar mit „Ja" oder ..Nein". Hierbei ist allein die Rassen- und nicht die konfessionelle Zugehörigkeit der Grosseltern mass- Uhren HERBERT KATZ Gold waren Ankauf G.B.II. 48548. W.30, Barbarossastr.14. TeL 262132. gebend. Wer die Frage wissentlich wahrheitswidrig beantwortet oder die Beantwortung überhaupt verweigert, wird mit Geldbussen oder Gefängnis bis zu einem Jahr oder mit bei dem bestraft. Ebenso macht sich auch derjenige strafbar, der durch wissentlich falsche Angaben den Ausfüllenden irreführt. An unsere Leser! 3x33=99 Pfg. wird der Briefträger zwischen dem 15. und 25. März für das zweite Quartal 1938 (April, Mai, Juni) kassieren. Nur wer die Postquittung pünktlich einlöst, bekommt auch die Zeitung pünktlich zugestellt. Also notieren: 99 Pfg. an den Briefträger für Abonnement der C.-V.-Zeitung! VERTRIEB DER C- V.- ZEHUNG BERLIN W 15 EMSER STR. 42 TELEFON: 92 81 41- 45 Breslau Im Jüdischen Kulturbund sprach Gemeinderabbiner Dr. Hermann Vogelstein über „Römer undJuden in derHauptstadt der antiken Welt". In einem fesselnden kulturgeschichtlichen Gemälde zeichnete der Redner das Bild der jüdischen Gemeinde in Rom, die in wechselnder äusserer Form seit über 2000 Jahren besteht. Sie ist in gewissem Sinne als älteste jüdische Gemeinde überhaupt anzusprechen und bestimmt als älteste jüdische Gemeinde des Abendlandes. Der Vortragende befasste sich eingehend mit den Katakomben, in denen hauptsächlich griechische und lateinische, aber kaum aramäische oder hebräische Inschriften zu finden sind, mit dem Gemeindeleben und dem Verhältnis der Juden zur Umwelt. Nach der Einführung des Christentums als Staatsreligion verschlechterte sich die Lage der Juden in Rom, aber die Gemeinde hat alle Veränderungen der geschichtlichen Lage und alle Stürme, von denen die Stadt erschüttert wurde, bis auf den heutigen Tag überdauert. In der schlesischen Arbeitsgemeinschaft der Gesellschart für jüdische Familienforschung sprach Rabbiner Dr. Louis Lewin (Breslau) über „Jüdische Familien in den Posener Landen". Der Vortragende ging von der Eigenart des jüdischen Lebens in den Posener Gemeinden aus und beleuchtete die Gründe ihrer Urwüchsigkeit und kraftvollen- Entwicklung. Die Gemeinden waren in den meisten Fällen gemässigt orthodox und dem gesunden Fortschritt zugänglich. Dabei hingen sie aber an der Sprache, die in ihren früheren Wohnorten gesprochen wurde und im Jiddischen erhalten ist, und an vielen Gebräuchen ihrer alten Heimat. Schw. Essen Den fünften Vortrag innerhalb der von den Jüdischen Bildungskursen veranstalteten Vortragsreihe : „Die Weltreligionen" hielt Dr.~ Hans-Joachim Schoeps über den Buddhismus. Seine sehr klaren und übersichtlich angeordneten Ausführungen mündeten in dem Erweis, dass der Buddhismus eine der jüdischen Lehre diametral entgegengesetzte Auffassung vom Leben und seiner Bedeutung in sich birgt. "Da in seinem Zentrum die Meditation steht, so grenzt sich der Buddhismus bewusst von allen Offenbarungsreiigionen ab. Er ist so gesehen gar keine Religion, sondern eine Anweisung für den rechten Lebensweg, geboren aus den philosophischen Grundgedanken fernöstlicher Vorstellungskreise. Die Lehre Buddhas gipfelt in der Erkenntnis, dass das Leben nur Leiden ist. Aller Sinn der „Versenkung** des Menschen kann nur darin bestehen, das Leid aufzuheben. Der Buddhismus sieht also sein Ziel in der Selbstaufhebung des menschlichen Willens. Hier offenbart sich am deutlichsten der Gegensatz von Buddhismus und Judentum Der jüdische Mensch weiss sich von der Schöpfung her aufgefordert, mit seiner Tat zur Gestaltung des Gottesreiches auf Erden beizutragen. Nicht Verneinung des Daseins, sondern Formung des Lebens unter dem Gesetz Gottes ist der Auftrag, den der Jude durch die Offenbarung an sich gerichtet fühlt. Das ist wohl auch die letzte Ursache, warum die Bibel, wohin sie gedrungen ist, die Aktivität des Menschen zur Gestaltung eines gottnahen Lebens aufgerufen hat. H. H. ~ Hamburg „Palästina als Landschaft" wurde auf dem Kulturabend des Jüdischen Religionsverbandes von Dr. H. Mandelbaum, Hamburg, gezeigt. Palästina mit seinen eigenartigen Reizen, seinen besonderen Schönheiten und wechselvollen Erscheinungen wurde vorgeführt. Er nannte drei gestaltende Faktoren,: Klima, Gesteinaufbau, Tektonik; er weckte und fand Verständnis für typische Erscheinungen und Gegensätzlichkeiten, die die herbe Schönheit Palästinas erzeugen. Vierter gestaltender Faktor ist der Mensch, der durch seine Kulturen aus Oedland und Wüste häufig Landschaft von südländischer Schönheit hervorzaubert, der durch Städte, Siedlungen und Dörfer, das Gesicht des Landes verändert und umformt. S. E. Stuttgart Dem Programm des L e h r h a u s e s für die zweite Hälfte des Semesters entnehmen wir Vorträge Werner Cahnmanns, München, über „Geistige Grundlagen des Palästinaaufbaus", Abraham Heschels, Frankfurt a. M., Rabbiner Rothschilds, Saarbrücken, über „Das nachesiiische Judentum in Babylonien", Ludwig Feucht wangers. München, über „Das jüdische Mittelalter'. Yon den neun Kursen seien die über die „Pessach-Haggada" (Rabbiner Schlesinger. Felix D a v i d, Leo Adle r), über „Jiddische Sprache und Literatur' (Israel Ma'kows k i) genannt. Von acht Einzelvorträgen seien erwähnt: „Religion und Moral" (Rabbiner Neuwirt fa), „Die Bedeutung der seelischen Behandlung" (Carl R i e s), „Betrachtungen über Kunst (Hermann Fechenbacfa), „Wie erhalte ich Körper und Geist gesund11 (M. K ö n i g s b e r g e r). Sprachkurse usw. ergänzen das Programm. Anmeldungen und Auskünfte beim Sekretariat. Gartenstrasse 30, Montag bis Freitag, 8—10 Uhr, Tel.: 26413. Wiesbaden Rabbiner Dr. Dienemann (Oifenbach) sprach über „Leo Baeck — der Philosoph". Der Referent ging von einer Schilderung des modernen Rabbiners in Westeuropa aus, den er insbesondere als Prediger und Forscher charakterisierte und suchte zunächst, den Forscher Baeck darzustellen. Eine klare Analyse des bekannten Buches von Baeck „Wesen des Judentums" wurde gegeben, wobei das ganz Neue in den Vordergrund trat: die Aufdeckung der Spannungen im religiösen Bewusst sein. Auf den in diesem Buch dargelegten Gedankengängen beruht alle wissenschaftliche Arbeit Baecks, so seine Abhandlung über „Geheimnis und Gebot". Im Anschluss" daran wurden die übrigen Forschungen Baecks einer Untersuchung unterzogen» so sein Buch über die „Pharisäer", seine Darlegungen über „Die Mystik im Judentum", seine Geschichtsauffassung, seine Darstellung des „Urchristentums" und sein Begriff vom jüdischen Menschen, der zunächst erfaset wird von der Kleinheit Palästinas und dem dadurch gegebenen Zwang, aus der Enge in die Weite zu streben. Die Aufgabe des jüdischen Menschen wird dargestellt: sich nicht der Zeit ergeben, weil der jüdische Mensch immer in Vergangenheit und Zukunft steht. — Der Vortrag, der in meisterhafter, klarer und prägnanter Weise die Gedankengänge Baecks und ihre Bedeutung für die jüdische Gedankenwelt der Gegenwart darstellte, fand begeisternde Aufnahme. , P. L. Würz bürg Das Schuljahr 1938/38 der Jüdischen Lehrerbildungsanstalt beginnt am 26. April. Schüler mit Tjährigem Schulbesuch können in die unterste, Schüler mit mittlerer Reife in die entsprechende mittlere, Abiturienten in die vorletzte Klasse eintreten. Das Absebiussexaineo der obersten Klassen berechtigt zur Anstellung als Volksschullehrer an jüdischen Schulen; der erfolgreiche Abschluss der drei unteren Klassen führt zur initüeren Reife. Ab Schuljahr 1938/39 tritt eine Vermehrung und Intensivierung des fremdsprachlichen Unterrichts (Iwrith, Englisch, Spanisch) ein. Meldungen und Anfragen sind an das Direktorat zu richten. Gedächtnisfeier des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten Am 13. März veranstaltete der Landesverband Berlin und Mark des Reichsbundes jüdisch er Frontsoldaten eine Gedächtnisfeier in der Neuen Synagoge sowie auf dem Gedächtnisfriedhof in Weissensee. Rabbiner Dr. Werner van der Zyl verglich die Situation der jüdischen Mensehen während des Weltkrieges mit der augenblicklichen jüdischen Lage. Heute gelte es, sich nach innen geschlossen zu zeigen und der jüdischen Gemeinschaft zu dienen, die keine „Etappe" kenne, sondern den Einsatz eines jeden einzelnen verlange. Auf dem Heldenfriedhof hielt nach Kranzniederlegung durch den Landesverbandsvorsiizenden Walter Callmann und den Bundesvorsitzenden, Dr. Leo Löwenstein, Rabbiner Dr. Ignaz Maybaum „als Frontsoldat und Theologe''' eine religiös betonte Ansprache. Oberkantor John -Jacobsohn sang das ' „El mole rachamim". An den Feiern nahmen Vertreter des C.-V. und der anderen jüdischen Grossorganisationen teil. Aehnliche Gedenkfeiern haben in vielen Synagogen des Reichs stattgefunden. Aus den Familien Frau Meta Wolff geb. Wald (Berlin-Charlottenburg) begeht am 18. März ihren 80. Geburtstag. — Moses Falkenstein (Montabaur/Westerwald) wird am 18. März 70 Jahre alt. — Leopold Reich (Linnich/Rhld., früher Frankfurt a. M.) begeht am 59. März seinen 90. Geburtstag. — Sanitätsrat Dr. William Gossels (Berlin SW) feiert am 22. März seinen 7,3. Geburtstag. — Leopold Mannheimer (München) vollendet am 22. März sein 80. Lebensjahr. — Marcus Scholl (Leipzig) begeht am 23. März seinen 70. Geburtstag. — Louis Kahn (Güttingen) wird am 26. März SO Jahre alt. — Max Meyerstein und Frau Emma geb. Bien (Kothen) feiern am 20. März ihre Goldene Hochzeit. — Walter Hirschberg und Frau Frieda geb. Hauer (Berlin- Wilmersdorf) feiern am 27. März ihre Silberne Hochzeit. Der langjährige Vorsitzende der Ortsgruppe Genthin des C.-V., Hugo Magnus, begeht am 22. März seinen 60. Geburtstag. Hugo Magnus ist seit zwei Jahrzehnten Vorsitzender der Gemeinde Genthin. Er hat vor 10 Jahren aus eigenen Mitteln die neue Synagoge in Genthin gebaut, die er leider vor etwa 1A Jahren abgeben musste, da die Gemeinde bis auf seine Familie und die seines Schwiegersohnes zusammengeschrumpft ist. In diesen Tagen konnte Emma Löwenthal auf eine 25jährige Tätigkeit in der jüdischen Wohliahrtsarbeit in Duisburg zurückblicken. Mit nie rastender Hilfsbereitschaft hat sie sich um die Bekleidung der Armen und die Errichtung und Leitung der regelmässigen Nähnachmittage verdient gemacht. Dr. Carl Dzialoszynski Der Landesverband Gross-Berlin des C. V. betrauert den frühen Tod von Dr. Carl Dzialoszynski. Schon als Student unserem Ideenkreis verbunden, vermittelte Dr. Dzialoszynski später der Vereinsführung Anregungen, die eine besondere organisatorische Begabung verrieten. In seinem Berufe verband er wissenschaftliche Schulung mit praktisch-wirtschaftlicher Erfahrung, und diese Verbindung wirkte sieh auch in seiner Tätigkeit für den Landesverband Gross-Berlin glücklich aus. So wuchs er aus den Reihen der Mitgliedschaft in den Landesverbandsvorstand und schliesslich in den engeren Aussehuss der Berliner Vereinsführung hinein, der er bis wenige Monate vor seinem Tode sein immer gleiches Interesse und seine Initiative widmete. Im Landesverband Gross-Berlin des Jüdischen Centrai-Vereins wird das Andenken an Dr. Carl Dzialoszynski immer fortleben. Für die Helfer der Jüdischen Winterhilfe Die Arbeit für dieses Jahr geht zu Ende, und die letzten Spenden sind getreulich hereingebracht. Da gibt es für die, die da mitgeholfen haben an diesem schönen Werk, ein paar heitere Feierstunden. „150 Minuten fröhliche M u s i k"1 verspricht das Programm und „Bunte Abende", und man muss zugeben, dass sie wahrhaft bunt sind in der Fülle des Gebotenen und in der Vielfalt der Namen. Da gibt es Kunstpfeifer und Zauberkünstler, Chansons und Tänze. Es gibt Duette und Lieder, Tscbaikowsky und Johann Strauss. Und es gibt warme, herzliche Worte des Dankes au all die Männer und Frauen, die mit so schöner Bereitschaft auch diesmal wieder ihre Arbeit in deu Dienst der guten Sache gestellt.haben, y. C. bearbeitet von P. Rosenblatt Schachaufgabe Nr. 118 von Dr. E. Zepler (London) (Deutsches Wochenschach 1916) ^^Ä^8I^I^;'^ ^MMS1 ■vfUfl ■ t & 'W'ft Wf4 W% m m m M+M&Wü ü Matt in vier Zügen Weiss: Kdl, Db3, Tb8, Lg6, Bc2, d3. eö, H (S Schwarz: Kbl, Dal, Lb2, Ba2, ao, c3, dl (7 # Lösung der Aufgabe Nr. 117: 1. e6—e7, (drohend 2. e7—eSS matt) . . „ Sa8—c7; 2. e7Xd8D matt . . . LdSXe7; 2. Ld6-^e5 matt . . . Lbl—g6; 2. g7—g8S matt . . . Tg-4—e4; 2. Tc5—f5 matt. Richtige Lösungen gingen ein von: Dir. Adolf Schuck, Alfred Dzialoszynski (Breslau), Dr. med. J. Meyerhoff (Rotenfels;, Rechtsanwalt Dr. Ernst Boehm (Brieg), Ella Rüben (Bünde), Siegmund Austerlitz (Giessen), Kantor D. Cohn (Koblenz;, Martin Hirsch (Grottkaü), Karl Bechböfer, Landg.- Rai Emil Bacharach, Konrektor a. D. Dr. Bacharach (Nürnberg), Frau Tilde Adler (Amsterdam), Dr. L. K. (Frankfurt a. M.), Hermann Sternau (Hanau), Rechtsanwalt L. Rothschild (Konstanz), P. Hertz (Hamburg), Gottfried Gumbel (Stuttgart), L. Mehrländer (Konstadt), Ludwig Weiler (Herborn), Kantor W. Schul (Gelsenkirchen), Jacob Baumann (Köln), L. Löwenstein (Osterholz-Scharnbeck), Michael Levy (Krefeld), Sanitätsrat Dr. S. Domke, Gerhard Lewischn, Reg.-Bmstr. a. D. L. Hirschfeld, Sanitätsrat Dr. Ritterband, Richard Mannheim, Wirtschaftsprüfer Dr. Herbert E. Hirschberg, Max Henoch, Paul Silberstein, N. Süssermann, Rechtsanwalt Dr. Ernst Meyer, Justizrat Kurt Jacusiel, Sanitätsrat Dr. Leiser, Dr. med. Gerhard Böhm, Gustav Lewi (Berlin), H. Lindner (Burgkunstadt), Walter Simon (Duisburg-Hamborn). Schachbriefkasten. E. R. (Bünde). 1. Le3—d4f (Nr. 116) führt nicht zum Matt in 3 Zügen: Keö—f-i, 2. Sf6—hof, KMXgö; 3. Ld4—e3f, Lh2—f4! Der III. jüdische Schach-Kongress vom 7. bis 14. März in Hamburg ist beendet. Die Turnierergebnisse sind folgende: Meister t u r n i e r: Sieger und jüdischer Schachmeister 1938 ist Grünewald (Hamburg) mit 9 Punkten. Es folgen Strauss (Mainz) 8, Schainowski (Hamburg) und Haar (Frankfurt, a. M.) je 7>2, Kreisberg (Berlin) &A, Justizrat Höflein (Fürth), Praeger (Frankfurt a. M.), Winitzki (Berlin) je öÄ, Harnick (Breslau) 4%, Lehmann (Hamburg) 4, Prof. Mannhainer (Frankfurt a. M.) 2Ay Konitzki (Berlin) 0. Ha u p 11 u r n i e r A: Lexandrowitz (Berlin) 854. Dr. Katz (Berlin) VA, Larabig und Schainowski IXI (Hamburg) je 5. Hauptturnier B: Glatt (Berlin) 6, Schainowski II (Hamburg) öA, Spatz (Hannover) 5, Loeb (Frankfurt a. M.), Heimann (Ratibor) je £%. — Ferner fanden zwei Jug'endturniere statt, aus denen Israel (Berlin) 8 und Drechsler (Hamburg) 1rA als Sieger hervorgingen. £!ni(iii3iTri;iTiTiTT7iTit;iTiiiiniiTTiTi7iiinTrn n;t!:ittcniiunuiiii n nt; irnu hiiiii iimiti i if uifiiimifii Das Jüdische Wohlfahrts- und Jugendamt Berlin richtet an die Gemeindemitglieder die herzliche Bitte, ihre überflüssigen, jedoch brauchbaren Möbelstücke, insbesondere auch die durch den April- Umzug entbehrlich werdenden Einrichtungsgegenstände für die Ausstattung bedürftiger Bräute, sowie zur Versorgung von betreuten Familien zur Verfügung zu stellen. Es wird jedoch gebeten, von der Hergabe beschädigter oder unbrauchbarer Gegenstände abzusehen, da Reparaturwerkstätten nicht vorhanden sind. Um eine rechtzeitige Abholung der Sachen zu gewährleisten, bittet das Wohlfahrtsamt, der Möbelkammer, Berlin-Weissensee, Greifswaider Strasse 140, Telephon: 53 51 90, möglichst bald den Abholungstermin aufzugeben. Wann und wo finden Sie Reif? Mittel, deutschland Magdeburg 23. März, 16—19 Uhr, Königstrasse 15 II, bei Sabatzky. 24. März, 16—19 Uhr. Nonnenrain 68a, bei Dr. Banmgart. Sprechstunde jeden Mittwoch. 16—18 Uhr; neue Adresse: Landschaftstrasse 6 part. (Bankhaus Meyerstein). Jeden Mittwoch. 15—17 Uhr. bei Rechtsanwalt Ludwig Ehxenfried, Friedrichstra^e 21 (Tel. 676). Füw&f <J$s,hw® Milf® mmd Aufbau Jacob Levy, Vorsitzender der Agudas Jisroel, Ortsgruppe Berlin, schreibt: „Wenn Dein Bruder in Not gerät, gewähre ihm Halt" (HL B. Mos., 25, 35) „HiSfe": „Sorge für Leben und Existenz Deines Bruders neben Dir" (III. B. Mos., 25. 36) „Aufbau"! Wem au der Verwirklichung dieser Toraworte gelegen ist, wird dankbar sein den Männern und Frauen, die in den vergangenen Jahren unter der Devise .Hilfe und Aufbau' Grosses geleistet haben. Er wird wünschen, dass sie angesichts der innner gewaltiger anwachsenden Aufgaben in den kommenden Jahren das begonnene Werk festigen und aufbauen mögen — gemäss dem .Worte der Torai"

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.