Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 21 (23.5.1935)
- Date
- 1935-05-23
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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<? riner tuut ihnen such nur eine Zeile tot Talmud lesen oder gar verstehen. Line vollständige, zuverlässige und beglaudigte ilebersetznrig gibt es niehI. Tie sogenannten Zitate, die von jndcnsei üblicher (-eile ansgestreut werden. sind Phantasie Schöpfungen oder, beruhen mtf Entstellung Jini) llllißdentttng. Zn der breiteren Ausmalung der biblischen Vorgänge. da. )vo der Talmud die Erschaffung der ersten Menschen, das erste Erscheinen des Tode-?, in der ftonn deS Mainschen Brudermordes. in der Schilderung der Geburt Mose-?' und seiner Net« tung au3 den Fluten deZ Nil. in der Josephs- Legende, erkennen wir die Keimzelle jener Art phantafievoller Darstellung historischer Persönlich, leiten und Ereignisse, die neuerdings so' beliebt ist. Vielleicht ist eZ kein Zufall, sondern Atavisnvu?. wenn die Pfleger imb Dteister dieser Verbindung streng historischer Quellenforschung und ausgestaltcndcr Phantasie. Georg Brandes, Emil Ludwig. Stefan Zweig, der Franzose Andrü Manrois, Juden sind. Die ersten zehn kleinen Proben in dieser Legendensammlung [lnt> jener Ausgestaltung biblischer Berichte eutnonnnen. die weiteren Legenden sind Allegorien, sind an Beispielen veranschau« lichte Erlenntnisse und Lebensweisheiten, in Parabeln dargcbotcne Weltanschauung. Mehr noch auf den Ton heiterer Trübsal?« Überwindung gestinnnt ist das zweite Büchlein der Sammlung: „Rabbi Lach. Ein Kulturdokument in Aneldoten", ebenfalls von Manuel Schnitzer. Wir haben cs da keineswegs mit einer Anhäufung von landläufigen, abgegris-'cncn jüdischen Witzen nach dem Rezept der „Knallerbsen oder du sollst und musst lachen" zu tun. Was hier angcstrebt wird, da? ist ein Stückchen jüdischer Volkskunde in lustigen, fein pointierten Geschichten. Al? Held und unerschöpflicher Cr« Zähler dieser Geschichten wird uns der galizische Musikant Mendele Steinpilz vorgcstcllt. der, in seiner Gegend, überall nur als „Nabbi Lach" be« lannt ist. Er ist lein Sittenrichter, der, wie Pater Abraham a Santa Clara, Straspredigten hält, unter Lachen züchtigend. Er will auch nicht, wie Horaz — den er nicht kennt —, ridcmäo lllear» verum, lachend Wahrheiten sagen oder die Sitten bessern. Er hält cS mehr mit Demokrit — den er auch nicht kennt —. und der über die Nöte, die Torheiten der Welt lacht, anstatt, wie der dunkle Heraklit. über sie zu trauern. Die Geschichten dcS Nabbi Lach charakteri« ' ftcrcn, oft schon in dem wenig anmutenden Idiom, das Volkstum, in dem und mit dem er lebt. Auch wo dieses Volk?- tum nicht eben rühmlich erscheint, liefern die Anekdoten keine Munition für den Antisemi« tiSmus, wie so manche ältere Anckdotensammlung. Wir haben c§ da nur mit harmloserer Selbstverspottung zu tun. Nabbi Lach ist nur der Mann, den Goethe rühmt: Ich liebe mir den heitern Mann Am meisten unter meinen Gästen: Wer sich nicht s e l b st z u m B e st e n haben Ter gehört nicht zu den Beste n. skann. In der Kunst. Trauer und Mißmut durch Lachen <iu3 dein Felde zu schlagen, ist Nabbi Lass ein Meister. Auch wo die eine oder andere Aucldotc schon recht belannt ist, gewinnt sie unser Interesse durch die Art. lvie sie Wesen und Eigenheit der Kreise kennzeichnet, in denen sie spielt. Wenn die neue Sammlung weiter hält, was sie verspricht, dann wird diesem „Gestern und Heute" sicherlich ein Morgen beschieden sein. J. Landau. . ÖHHKI Nachdem im Herbst vorigen Jahre? al8 erster Band der neuen, aus Veranlassung der Jüdischen Gemeinde Berlin. berausgegebenenBibelübersetzung die Uebersetzung der Tora erschienen war, liegt nunmehr der znieite Baud vor. Er enthält die ersten Propheten. Das Buch Jvsua hat E. Auerbach, das Buch der Richter S. Gans, die Bücher Samuel I. Gallincr, die Bücher der Könige B. Jacob übersetzt. Tie Nanien der Uebersetzer bürgen für die wissenschaftliche Zuverlässigkeit dieser Arbeit. Die ..Nebiim rischouim". die die „Vvlksgeschichte" von den Tagen der Einwanderung in das Heilige Land bis zum Beginn der babploni scheu Verbau-- nung enthalt, bietet ungleich weniger bibelwissenichaftlichc Probleme und dementsprechend weit geringere Schwierigkeiten im Verständnis und der Wiedergabe als der Pentateuch und die für den dritten Band vorbehaltencn „Nebiim acharonim" und die im vierten Lande folgenden „Ketnbiur". Die pragmatische geschichtliche Darstellung ist in den Büchern der ersten Propheten ermöglicht schon durch die verhältnismäßige Einfachheit irn Stil de? hebräischen Originals eine ganz besondere Klarheit, Schlichtheit, und gerade dadurch eine einzigartige Kraft und Plastizität der liebersetzuug. Die Uebersetzer wissen diese Mögltchkett poll auszuwcrtcn. So wird auch dieser Band zur Erhöhung der Volkstümlichkeit dieser uencrr. allseitig begrüssten Bibelübersetzung beitragen, die von Schülern wie von Erwachsenen mit gleichem Gewinn benutzt werden kann. Dr. Manfred S-vvarseusky. Bühnersspiele für jüdische Feierstunden Wiewohl Jahrtausende lang von jüdischem Eifer das Theaterspiel unter Juden belämpft. verboten, ja mit dem Bann belegt worden ist, brach immer wieder in diesen Jahrtausenden der Spieltrieb der ßiiden durch. Manchmal war gerade das Ghetto Stalle einer Theatcrkultur. die auch in autzerjüdische Bezirke drang, bisweilen so lebhaft, daß nicht nur von jüdischer Seite, sondern auch durch Edikte von christlicher Seite gegen das indische Theaterspiel angegangen wurde. Wurzel solchen Theaters waren immer wieder die Purim- und Ehanultaspicle. die aber heutiger jüdischer Jugend und Schauipielcrschaft. mit ihrem gesamten Wollen lmd Können, aus den engeren^eigenen Kreis des Judentums begrenzt, nicht mehr genügen können, während die Stücke der Weltliteratur, ebenso wie die im letzten halben Jahrhundert entstandenen jiddischen und hcbräijci}cn Stücke, meist zu hohe Anforderungen an die jetzt gegebenen personellen und dekorativen- Möglichkeiten stellen. So ist Mangel an jüdischen Spielen, vor allem an Spielen für Laien und lleine Veranstaltungen vorhanden, dem bereits aus der jüdischen Jugendbewegung Abhilfe gcschasfen wird, oft freilich mit allzu dilettantischen Mitteln. Alfred Auerbach, bewährter Kenner de8 Theaters, der Dichtung, des Hörspiel? und des Judentums, stellt zum erstenmal einen Band jüdischer Bühnenspiele (I. Kaussmann Verlag, Frankfurt a. M.) zusammen, die er selbst hergestellt. man darf von manchen sagen: gedichtet hat. meist unter Nutzung biblischer Motive und älterer Vorlagen aus neuerer Zeit, oft ober zu ganz neuer Form strebend. Denn mit Recht lägt er das Szenische ganz zurücktreten, das Aknstische ganz zum beherrschenden Element werden, am stärksten in der Verwendung der heutigen Technik von Sprechchor und Hörspiel, irn Zusammenklang pon Stimmen menschlicher Typen. Sehr mannigfaltig nach Inhalten und Formen sind diese Spiele. Am Beginn stehen selbstverständlich Pnriim und Malkabäerspicle. in dichterischer Form, die besonders in den bei den Etza.- uukkaspiclen jene eben angedentete neuartig-eurdringliche Gestalt gewinnen. Auerbach selbst setzt einem Makkabäcrspicl das bezeichnende Motto voran: „Dieses Spiel ersaßt die alten Berichte von den Makkabäern, e-s geht zu den Taten stiller Helden des Mittelalters über und erreicht die Leidträger unserer Zeit und die jüdischen Wegweiser. die den inneren Tempel wieder aufrichtcn. den des Glaubens an uns rrnd unsere Sendung." Das Thema wird durchgesührt mit Hilfe erzählender, fragender, leidender, prophetischer Stimmen. Und die Gemeinschaft von Spielern und Hörern wird hergestcllt, wenn zum Schluß der Ehanukka-Leuchter erscheint und „die Zuschaucrschaft erhebt sich und singt gemeinsam das Ehaituffalicb zur Erinnerungg an die Helden aller Art. die das jüdische Blut erzeugte". Ein Hörspiel „Börne, Heine, Mendelssohn" charakterisiert gut und knapp durch Biogra- PyischeS. durch Zitat und Musik d,e drei nurkungsreichsten jüdischen Künstler aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Sprcchsinlonicn „Juda Halevy" und „Ruth und Boas" schließen sich an. Anspruchsloser sind die kleinen biblischen Schattenspiele, deren Tert sich freilich manchinal gar nicht schattenbildmätzig darstellen lässt-,,Am Schlns;. in Prosa, kleine Szenen ans dein jüdischen Kleinstadt- und Familienleben, Genreszencn m älterer Art. Hier findet sich auch mancherler Satirisches, das anfechtbar wäre, wenn cs niest als Satire gespielt und aufgesaßt wird. Freilich gerät das Dichterisch-Gewollte manchnral zu schwülstig; Motive au8 der Gegenwart, aus der gegenwärtigen Jugend kommen zu kurz. Mer sonst lässt Auerbach keine Möglichkeit des knappen Spiels ungenutzt. Gerade in. den Versuchen zum Neuartigen, Zukunftsträchtigcn liegt der Wert dieser Spiele, die wirklich spielbar sind, immer von jüdischer Substanz erfüllt, zum Judentum führend und irr gutem Sinn erzieherisch wirkend. Ein achtbarer Beginn, der, auf die Mannigfaltigkeit des hier Möglichen weisend, zur Ausführung, zur Fortführung anregt. k. r. Jüdische Volkslieder Die jüdischen Volkslieder, von denen Ludwig Strauß eine kleine Auswahl ins Deutsche übersetzt, kommentiert und im Schocken- Verlag herausgegeben hat, verraten und verzaubern all das Private, das Jugendliche, das Gefühlsmäßige des jüdischen Lebens, das in der offiziellen Literatur zwar nicht verheimlicht, aber doch verschwiegen wurde. Die offizielle Literatur jener Jahrhunderte, in denen die Volkslieder wuchsen, war religiös, theologisch, philosophisch, sie wurde fast nur hebrästch geschrieben: es gab zwar auch einiges Jiddische. Prosa, voller L-egcnden und Moralanweisungen, es gab auch volkstümliche Moralbücher, aber das alles war schließlich auf den jüdischen Klassizismus des Lebens, auf das Gesetz gerichtet. Da schrieben Rabbiner und Gelehrte. Prediger und Deuter, immer tiefer schrieben sie sich tu den Geist, immer erstarrender in die Tradition hinein, immer höher hinauf und immer weiter vom Volk weg. Die jüdischen Massen aber, in Deutschland und im Osten, schufen sich, gewissermaßen heimlich, inkognito, ihren Ausdruck ni Vollstiedern. Die verachtet waren, die lein Schrift gelehrter auszuscl, reiben für wert hielt, die als Literatur nicht lebten und eben darum so lebendig waren und geblieben sind, von Schneidergesellen und Schusterlehrlingcn. von jungen Mädchen und kinderwregendcu Frauen gesungen, geschluchzt und gejauchzt. Das andere Große. Besondere, seltsam Schöne an diesen Liedern ist die Sprache, dieses Jiddisch, das den ehedem deutschen Juden im slawischen Osten zu einer eigenen, nicht mehr jüdrsch-deut« schon, sondern eben zu einer neuen Sprache wurde, in der alles Private und Zärtliche, das Innige und Derbe, das Traurige und Spöttische besser, unmittelbarer. krosser und feiner sich dem Wesen dieses gedrückten und stolzen, temperamcntberstendcn und gcsetzdisziplinierten Volkes anpasste, sich tiefer in die Worte eingewöhnte, einheimelte, einschmeichelte und einschmiegte als in irgendeinem anderen Idiom. Wie deutsch aber dieses Jiddisch noch ist, wie treu noch nach Jahrhunderten dem Eharakter des Deutschen, nämlich des Mittelhochdeutschen, das könnte kein anderer Uebersetzer so gut kenntlich werden lassen wie hier Ludwig Strauß, der ältere deutsche Wendungen einfügt, wo das neue Schriftdeutsch versagt, der aus einem bewundernswerten Fundus deutschen sprach, und Dialektwisseus und ebenso naiv dichterischen wie souverän wissenschaftlicher Behandlung der Dichtungen in den knappen Kommentaren ein kleines Meisterwerk geschaffen hat. Wem der Zusammenhang dieses jiddischen Kulturguts mit dem deutschen wesentlich ist. der wird mit Genugtuung oder Erstaunen aus den Kommentaren die Abhängigkeit vieler Lieder von deutschen Volksliedern herauslesen, die Herkunft oder wenigstens die Paralletität konstatieren. Wem die Schönheit, das Dichterische, die Innigkeit, das Volkstümliche, die Ursprünglichleit des Gefühls, die Unmittelbarkeit nicht des Ausdrucks, sondern seiner Wirkung wesentlich ist, der wird hier mit ergriffener Freude lesen und immer wieder lesen. Zu jedem dieser Lieder schlägt das jüdische Herz den Takt. 3.. .h. . Bücher zur Familienforschung Paul J. Diamant» „Theodor Herzl» väterliche und mütterlich© Vorfahren.“ Eine f&. milicngcschichtliche Studio mit einer Ahnen« tnfel. Verlag Bambcrger und Wahrmann, Jerusalem. Wie so oft bei den Ahnen berühmter Männer läßt sich auch im Falle Herzl. mindestens in den vom Verfasser festgestestten Generationen eine völlig ausreichende Erklärung für das Zustande, kommen des Genies nicht finden. Die Anlagen sehr vieler Menschen kommen während ihre; Lebens aus mannigfachen äußeren Gründen nicht zu voller Entfaltung, wohl aber wird diese ihre Anlage aus die Nachkommen vererbt, um, wenn die äußeren Bedingungen der Umwctt es ermög. liehen, eventuell in .Kombination mit gewissen von der anderen Elternseite her stammenden Fähigkeiten zur Blüte zu kommen! So zeigen sich uns die väterlichen Ahnen HerzlS als schlichte Handinerker und Kausleute. die in Semlin. dicht an der serbischen Grenze, in harter Arbeit ihr Brot verdienen, der Urur. großvater als Glaser, der Urgroßvater als Tag. kühner. Großvater und Vater ats Kausleute. Sie sind wohlgelittcn bei der Behörde, die ihre Dolerierung an dem für Inden verbotenen Orte er. möglicht und beliebt bei ihren Nachbarn. Ben irgend welcher Teilnahme an künstlerischer oder talmudischer Betätigung hören wir nichts. Auf der mütterlichen Seite ist das eine Ist. großelternpaar kaum dem Namen nach bekannt, ein Mann Abeles und seine Gattin Theresia, beide aus Nikolsbnrg. Das andere Urgroßelternpaar war Wolf Diamant und seine ans Hubalcc gebürtige Frau Charlotte. Wolf starb' lsltz; leine junge Witwe, die ihn um säst ö0 Jahre überlebte, war genötigt, um sich und die Ihren zu ernähren, in Budapest eine Garküche auszumachen. Später heiraiete sie zum zweiten Male. Ihr Sohn ans erster Elle. HerzlS Großvater Hermann Diamant, arbeitete sich vom armen Jungen zum wohlhabenden Kaufmann empor, der seinen fünf Kindern, darunter auch HerzlS Mutter Johanna Nanettc, eine gute Erziehung zuteil werden lässt. Sie iü die einzige Persönlichkeit, deren Witz und Klugheit der Verfasser, der wohl selbst dieser Familie Diamant angehört. auSdriiälit!) erwähnt. Am Schlüsse wird die Hypothese eines Zusammenhcmges der Tiamants erörtert mit einem jüdischen Marketender „Salomvn Joses" aus Philippsbnrg. der mit seinem Regiment ltisG vom Rhein nach Spaeza in Ungarn gekommen und dort trotz Protest des zuständigen Magistrats vecblieben sei. Diese etwas abenteuerliche Familie»' tradition erscheint freilich immer noch alaubhaster als die besonders im Osten vielgeglaubke Legende. Herzl stamme von einem spanischen Juden ab. der, von der Inquisition gezwungen, in ein Mönchskloster eintrai. siwter in die Türkei flüchtete und dort zum Judentum ziuückkehrte. Für diese Legende hat sich historiseii nichts belegen lassen, aber sie ist ein rührender Beweis für Och in jedem Volle zu findende Bestreben. Größen der Vergangenheit mit Größen der Gegenwart lebendig verknüpfen zu wollen, und sie erscheint wie eine Ironie des Schicksals allen deujemgcn. die den tragischen Lebensweg von Herzls Sohn kennen. Do. Orellitr^r (Berlin). Gerhard Kessler: Die Familiennamen der Juden in Deutschland. Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte c. V., Leipzig. Ein gutes Buch über jüdische Familiennamen aus christlicher Feder ist in doppelter Beziehung, in politischer wie in sachlicher, ein Ereignis. Ter Verfasser, der auf dem heute in Deutschland herrschenden Rasienstandpunkte steht und die Emanzipation und Assimilicrung schroff ablehiN. behandelt mit großer Sachkcimtnis, wissenschaftlicher Unparteilichleit, ja einem gewissen Wohlwollen das historisch gewachsene und gewordene Judentum. In gründticher, umfassender Darstellung bespricht er alle Wege jüdischer Namenebildung und gelangt zu dem zutreffenden Schlüße, daß grundsätzlich die dcutsch.jiwischen Namen aus demselben Wege gebildet sind ivic die christlichen, daß zwischen beiden nur ein Ouantitätsunterschied besteht: Tie Juden besäßen besonders viel altlestamcntarische und Städtenamen, dagegen einen Atangel an niederdeutschen Dorsnamen und solchen Städtenamen, in welchen sie nicht gewesen feien, ferner keine friesischen, altpreußischen und litauischen Namen, ferner wenig Bernfs-. Hand-. Werls-, Amtsupd Satznamen. Interessant sind ii Uaw BBC Pnlfnn b’.c ilic^o Frage mit Hilfo der ..I’ühi.Mma Nachrichten", «wr einzigen 'icni^rhisjn.-sclrlgcn. nopoHtisclien Wirt- M-.liattür.eitM-Iirlrt, dio Mündig in objekiver torm über alle WirtscJuiUsvorgängo in i'nl.iMln.i und ilcu Nachbarländern berichtet. •iivie Nummer cnlhSlt für Rio Trortvollc luiiTjjiatioiH-n und jivaktitscli •verwertbares Material. Der I.,lahrgang (24 Heftel gob.ist znm l’reisc von K.M. 6>— Jielcrbar. Per Bezugspreis von?■! k. 1.20 im Vierteljahr cnniVglieiit e? jedem, ciiceo wichtige Zeitschrift srindig zu lesen. fessen Pie uns umgebend Ihre Bestellung zugehen 1 -Hier abtrenuou - An die ..Paliistinn-N'acllriehton“, Veriiiehs-Abteiiung. Berlin SW Ü), Neue Hierdurch bestellen wir ab ooibrt. die zum Bezugspreis von KM. l,£0i 1 Viertehahr. || | DER j MORGEN | Monatsschrift der deutschen 1 Juden l Das Maiheft bringt: ß . Eine Forderung: Wissenschaft i Ignaz Maybaum, Franz Roscn- | zweigs Vcrmäditnis | Hcl:n Rosenau, Frühjiidischc j> Architektur Paul Wohlfarth, Ekkksia und Synagoge Jakob Picard, EarKodaba (Gedickt) Leo Hirsch, An der Grenze (Schluß) Paul Bernstein, Friedrich Hebbel und Emil Kuh Werner Kraft, Zu Franz Kafkas Glossen Buchbesprechungen EIN2ELH BF T 1.- M. Philo Verlag und Buchhandlung G.m.b.H. 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