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Central-Verein-Zeitung · 1935-05-23 · 21 (23.5.1935) · page 11

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
21 (23.5.1935)
Date
1935-05-23
Page
– (sequence 11)
Language
German
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viele fitntoetfej>e3 Verfassers, z. B. daß Königin ^sabella von Spanien, die Gönnerin des Columbus und Vertreiberin der Juden, eine jüdische Urgroßmutter gehabt hat und daß dadurch samtliche europäischen Fürstenhäuser jüdisches Blut in ihren Adern haben. Eme Folgerung hat aber Keßler merkwürdigcrwcise nicht gezogen, und diese muß aerade derjenige hervorheben, der KeßlerS abfällige Beurteilung der Artverwischung und Nässender. Mischung un letzten Jahrhundert durchaus teilt- Wenn die Inden vor 120 bis 150 Jahren ihre Namen nach denselben Grundsätzen gebildet haben wie ihre christlichen Mitbürger, dann waren sie trotz ihrer kultischen und kulturellen Abgeschlossen. heit, trotz ihrer ..absonderlichen* Sprache und Sitte durch jahrhundertelange Bodenverbunden, heit, wenigstens in ihren maßgebenden Spitzen schon vollkonimen zu Deutschen geworden. Dann aber war dre Judenernanzipation keine künstliche Folge der französischen Revolution, sondern eine hjstorisch-dhiiamische Folge des bereits weit vorgeschrittenen EindeutschungSprozesscs. _ Dr. E. H. Nach Versailles Hermann Ullmann: Geschichte dea deutschen Volkes 1919—1933. Verlag Eugen Diederichsi Jena. „Die endgültige Liquidation des vieldynastischen Bundesstaates wie des ihn tragenden nationalliberalen Bürgertums, das sich von der Masse abschloß und damit die Gestaltung der Nation aus dem Gesamtvolk abriegelte, ist der Sinn dieser 14 Jahre*... In diesem Kernsatz saßt Hermann Ullmann seine Darstellung zusammen. DaS Buch, das unter dem Titel „Durchbruch zur Nation* im Verlag Eugen Diederichs in Jena erschien, ist reich an scharfgeprägten Formulierungen, die zum Nachdenken anregen. Ter „Iudenfrage* widmet Ullmann eine Betrachtung, deren verhältnismäßig ruhiger Ton nicht mißdeutet werden darf. Hier spricht er nicht als objektiver Beurteiler, sondern als leidenschaftlicher Polemiker, dem cs Herzenssache ist, den antijüdischen Aktivismus zu rechtfertigen. Nur so ist seine Behauptung erklärlich, das Lagarde-Wort: „Jeder Jude, der unS ärgert, ist ein Vorwurf gegen uns selbst*, sei trotz seiner unumstößlichen inneren Wahrheit nicht mehr ausreichend erschienen, „in einem Zustand, der eine bewegliche und skrupellose Minderheit auf weiten Gebieten deS nationalen Lebens zum unumschränkten Herrn machte* . „ . Man muß zugeben, daß niemand heute und hier eine leidenschaftslose Darstellung von Vorgängen erwarten darf, die noch im Zustand der Weißglut sind. Auch nicht von einem so ernsthaften Schriftsteller, der es sich keineswegs leicht macht, wenn er auch den schweren Griffel der Klio zu polemischer Schärfe zuzuspihen liebt. Immerhin gibt es für deutsche Leser, die sich einer starken Subjektivität nicht ohne Widerspruch hingeben, im Augenblick kaum eine wirksamere Zusammenfassung der Politischen Entwicklung seit dem Ende des Weltkrieges. Dr. Otto Kriegks Das Ende von Versailles. Die Aussenpolitik dei Dritten Reiches. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg. Der Verfasser, der in den Jahren seit dem Friedensschluß als Vertreter nationaler Zeitungen an zahlreichen Kongressen tcilgenommen und die' auswärtige Politik der deutschen Regierungen in jener Zeit nachdrücklich bekämpft hat. gibt hier eine systematische Darstellung der leitenden Gedanken. die seit dem 31. Januar 1933 die deutsche Auslandspolitik beherrschen. Im Mittelpunkt dieser Darstellung stehen naturgemäß die Reichstagsrede des Reichskanzlers vom 17. Mai und der Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund am U Oktober 1933. Ihr Sinn ist der Kampf gegen das Versailler System, als dessen Grundcharakter er bezeichnet: die Inhaftnahme des Gegners ans dem Kriege durch ein System von Paragraphen und Verträgen, denen man einen moralischen Charakter gibt (S. 27s. Diese Welt von Versailles hätte Deutschland nicht durch die Strescmannsche Politik, die der Verfasier eine „GeschästLpolitik* nennt, überwinden können; es habe sich durch den Locarno-Vertrag nur noch tiefer in das System von Genf hinemzichen lassen. Das Richtige sei daher die seither vollzogene Wsage an Genf und die damit oecbltndeue Erklärung zum Frieden gewesen. „Auch der nationale Mitkämpfer m der Opposition von einst, der den Weg zum National« svzialismus nicht gefunden hat. muß . .°. zu dem Ergebnis kommen, daß die bürgerliche nationale Opposition die Einheit der Nation niemals erreicht hatte." (S. 71.) Mit dieser Würdigung der biLherigen Entwicklung verbindet der Verfasser die Auseinandersetzung über die künftigen Wege der deutschen Außenpolitik. Deutschland mipse alles tun. was eine Kriegsgefahr beseitigt. Alle Staaten müßten sich gemeinsam bemühen, die Hahl der .Konflikte zu vermindern. Den Glauben an den ewigen Frieden lehnt der Verfasser ab. Er bekennt sich aber zu dem Willen, die zivilisierte Menschheit vor dem Untergang, vor der o-ortsejmng des Weltkriegs, zu bewahren. ..Besseres Deutsch! Schwierigkeiten der Sprachlehre und Rechtschreibung.“ Sammlung „Hilf dir selbst!*4 van Alfred Jasper. Wilhelm Stollius« Verlag, Bonn. Die kleine Broschüre „Besseres Deutsch* faßt in zwanzig Kapiteln Hauvtregeln der deutscmm Grammatik und Rechtschreibung zusammen, die wohl den meisten Deutschsprechenden geläufig sino. Aber «S schadet bestimmt niemand, wenn er wieder einmal seine Schulweisheit so auffrischt, wahrscheinlich wird jeder auch irgend etwas Neuer-und Beachtliches finden, von dem er Nutzen ziehen kann. Er wird vielleicht auch entdecken, daß er sich an mancher gewöhnt hat» was er nun all falsch oder häßlich erkennen lernt. Kamp! der Papiersprache! Weg© rum guten Deutsch, von Arnold Zelle. Carl Hermanns Verlag, Berlin. Auch diese Broschüre, zu der Ministorialdirek. tor Dr. Buttmauil, der Vorsitzende des Deutschen 'Sprachvereins, ein Vorwort beigesteuert hat, bemüht sich, das Verständnis für einen lebendigen, lockeren und prägnanten Stil zu wecken. Die Praktische Methode, deren sie sich bedient, ist zum mindesten originell: In „Zehn Geboten der Pa- ' Piersprache" werden alle die Unarten und Schwer- W '-)S W Migkeiten zusammengefaßt, die daS Gegenteil einer gesprochenen Sprache, die daS Merkmal eben der langweiligen, schwülstigen und ungenauen Papiersprache sind. Alle die niedlichen Umschreibungen. mit denen ausgekochte Bürokraten aus Nichtigkeiten vermeintliche Wichtigkeiten zu machen suchen, die Vorliebe für Hauptwörter auf Kosten der anschaulichen und lebendigen Zeitwörter, alles diel erscheint hier sauber geordnet, so daß jeder, den er angeht, sehr schnell seststsllen kann, wie oft er selbst sündigt, und wie sehr er damit anderen Ernst Loehner L HorMieliiter Frankfurt a. N. Llabfrauenberg SO L — Ongr. 1837 — Tornnif 29288. Herren Stoffe KS,*SU.8K' für Gesellschaft and 8tra«se. Bclse and Sport Leuten daS Leben schwer macht, die für Schwulst kein Verständnis haben und das alle! lesen müssen. rd. 7IQ>- ') Uk5| iULlL^JU üv<iuL'JcduuULjUü^jLf ""V' . Jüdische Geschichte auf Briefmarken Es gibt ©ins Fülle von Briefmarken, die Motive aus der Bibel der jüdischen Geschichte aller Zeiten tragen. Diese Verbindungen knüpfen schon an früheste Geschehnisse. Denn die Taube, die Noah den Oelzweig bringt als Zeichen, dass dio Wasser der Sintflut zu weichen beginnen, findet der aufmerksame Sammler auf der zweiten Ausgabe von Oberschlesien wie auch auf der französischen Freimarke zu 1,50 Francs blau, vom Februar 1934, die den Oelzweig tragend© Freiheit auf der Freimarkenreiho von 1932/1933 desselben Landes, endlich au! dio Schweizer Gedenkmarken zur Abrüstungskonferenz. Noahs Arche landete auf dein Ararat. Eine Abbildung dieses Borges ist auf den Freimarken von Armenien und Transkaukasien zu finden. Wir kommen nun zu dem Stammvater Abraham, der am Felsen seinen Sohn Isaak opfern sollte, aber durch die Stimmo dos Engels hiervon abgebalten wurde, lieber diesen Felsen steht heute die Omarmoschoe. Sie ist auf den Marken von Palüstina mehrfach abgebildet. Babels Grab, ein Wallfahrtsort 'der Gläubigen aller Religionen, ist au! den Freimarken der gleichen Ausgaben häufig zu sehen. Jakob und seine Söhn© zogen dann nach Aegypten und vierhundert Jahre lang spielte sich das Leben der Binder Israel zu Füssen der Pyramiden und der Sphinx ab, die beide ständig auf den Briefmarken Aegyptens von 1867 bis 1922 wiederkehren. Zwei Pharaonen, die als dl©Be-, ’drucker der Israeliten anzusehen sind, dürfen hier gleichfalls nicht ausgelassen werden. Es sind dio Amenophis III., den dio Momnonssäulea darstellen (10 Mül., Ausgaben 1914, 1921 und 1922), und Ramses II., desesn Statue auf den 15 Milliömes- Werten zu sehen ist. Zur Zeit des letzteren wurde auch der aut dom 100 Milliömcs-Wert abgobildcte Tempel zu Abu Simbel geschaffen. Die Kinder Israel ziehen sicher in das Gelobte Land, erbauen unter Salomo an der Stelle, da Abraham seine Opfer brachte, den ersten Tempel, nachdem David die heilig© Stadt erobert und befestigt hatte. Diese Befestigungen schliessen auch dio Stelle ein, dio von der später von Herodes erbauten Davidsburg eingenommen wurde; auch letztere ist auf den heutigen palästinensischen Marken abgebildct. Ein Gegenstück zu der alten Zionsburg dürfte der Berg Zion in den westlichen USA sein, dessen Bild auf der jüngsten Gedenkserie der Vereinigten Staaten zu.sehen ist. Stempelkunde Wenn 'di© Briefmarkensammler sich auch ausserordentlich eingehend mit den zur Entw i tung der Marken bestimmten Stempeln beschäftigen, so ist hierfür eine grosso Anzahl von Gründen massgebend. Zunächst ist os hier die vorphilatolistische Zeit, d. h. die Zeit vor Einführung von aufklebbaren bzw. eingedruckten Postwertzeichen, die den Sammler reizt; eine Zeit, in der es eben nur Poststempel und handschriftliche Vermerke gab und dio von etwa 1775 bl« 1830, aber bei jedem Staat anders anzusotzen ist. Weiter sind es die sogenannten Vorläufer, die sich seit geraumer Zeit einer grossen Beliebtheit erfreuen. Es sind dies Abstempelungen, dio auf Marken eines Landes Vorkommen, und zwar in einer Periode, in der ein gewisses Gebiet noch nicht über eigene Marken verfügte, also z. B. die deutschen Marken bis etwa 1884 in den ehemaligen deutschen Kolonien, englische Marken mit den Abstempelungen von Malta, Gibraltar, Jamaika, Britiscli-Guyana usw., ein Sammelgebiet, dessen Erforschung bei weitem noch nicht abgeschlossen ist. Ihm zur Seite gestellt werden Hie Stempel der sogenannten Auslnndspostanstallon, oci den Engländern „Usod Abroad“ genannt, also die verschiedenen fremden Postanstalten in der Türkei, in China, Marokko, die vielen englischen Postämter der sechziger und siebziger Jahre in Mittel- und Südamerika, dio ägyptischen und indischen Postämter in der Türkei, in Arabien und in sonstigen fremden Hoheitsgebieten. Seit neuerer Zeit werden auch, und zwar in der ganzen Welt, dio Feldpoststempel des Weltkrieges und der früheren Kriege gepflegt, katalogisiert, wobei nicht nur dio verschiedenen Armeen, sondern auch alle Truppenteile und Formationen weitestgehend berücksichtigt werden. , , , . .. Dis Schiffsposten spielen gleichfalls eine wichtige Bolle in der Philatelie. Lind doch diese ganz besonders, neuerd’ngs zusammen mit den Katapultflügen, Ausdruck des Verkehrs an sich, Zeichen einer Verbindung zwischen Ländern, Erdteilen, Inseln und Welthäfen, zwischen Mutterland und Kolonien und zwischen deu Angehörigen bestimmter Volksgruppen. Ferner dto Luftpost, die zwar jüngsten Datums, kaum zwanzig Jahre alt ist, aber in ftbqtduahfoefögq violett, grosses Hochrechteck, mit Porträts, Jahreszahlen und erläuternden Inschriften. Frankreich brachte eine neue Freimarke zu S,50 Francs rötlichbraun an den Schalter, grosses Hochrechteck. Kupfertiefdruck, mit dem Klosterhof von St. Trophlne von Arles. Grossbrftannien. Die bereits hier erwähnten Gedenkmarken zum' 25jährigen Regierung#- jubiläum König Georgs V., sind am diesem über die ganze Welt, besonders auch durch die Zeppelin- Flüge, ausgedehnten Luftverkehr, sowohl für die Erstflüge, als auch im weiteren Flugdienst besondere Stempel verwendet. Auch dio Bahnpost benutzt sowohl in Deutschland als auch in Frankreich, Holland usw. Stempel von besonderer Form, oft mit eigenen fortlaufenden Nummern, die mit denjenigen des Eisenbahnzuges selbst übereinstiinmen. In jüngster Zeit hat sich ein grosser Teil der Sammler auch der Pflege der Gelegenheit#- und Werbcsteinpel gewidmet. Wenn aber auch diese Beschäftigung erst Vermetdeh Sl[' in den letzten Jahren zu grösserer Blüte gelangte, und wenn auch die Zahl dieser Stempel erst in der Nachkriegszeit von einer verschwindend geringen Ziffer zu Zehntausenden anschwoll, so steht auch hier die Erforschung noch vor unendlich vielen offenen Fragen. Denn über dio in der Vorkriegszeit, insbesondere in den sechziger bis achtziger Jahren in Benutzung genommenen Gelegenheits-, Erinnerungs- und Werbesterapei herrscht noch viel Unklarheit und Unkenntnis. In jedem Fall muss aber da# Sammeln von Stempeln wegen seines Wertes für dio Erforschung der Marken selbst als ausserordentlich wichtig angesehen Werden, Neueracheimmgen Belgien. Zur Brüsseler Weltausstellung sind vier Gelegonheilsmarken in grossem Querrechteck erschienen, auf denen eine mit vier Pferden bespannte Postkutsche gezeigt wird, zu 10 *+• 10 Centimes schwarzoliv, 25 + 25 Centimes braun und 35 + 25 Centimes grün. Bulgarien verausgabte zur Erinnerung an die vor hundert Jahren alaltgebabten Freiheit#- kämpfe zwei Sondermarken, zu 1 Lewa blau und 2 Lewa braun¬ 7. Mal an den Schalter gekommen, grosses Querrechteck, Rastertiefdruck, zu hi d blaugrün, 1 d knrmln, 1H d rotbraun und 2hi d blau. In ähnlicher Ausführung und entsprechenden Wertstufen erschienen auch, wie bereits gemeldet, für die englischen Kolonien und Dominiums Gedenkmarken, deren'gesamte Auflührung hier zu weit führen würde. Liechtenstein verausgabte zunächst eine Freimarke zu fünf' Francs dunkellila, ferner vier Flugpostmarken, Zeichnungen von Ludwig Hesshelmer (Wien), zu 10 Rappen violett, 15 Rappen rotorange, 20 Rappen karmin und 30 Rappen blau, gewöhnliches Hochrecbteck. Luxemburg. Hier wurde eine WobltäUgkeitsserie zugunsten der Internationalen Intellektuellen- Hilfe (Secours International aox Intellectuels) in verschiedenen Formaten und Zeichnungen herausgebracht, die zum doppelten Postwert verkauft werden, zu 5 Centimes violett, 10 Centimes braunrot, 15 Centimes olivgrün, 20 Centimes zinnoberrot, 35 Centime« hellgrün, 50 Centimes schwarzviolelt, 70 Centimes dunkelgrün, 1,25 Francs blaugrün, 1,75 Francs dunkelblau, 2 Francs rotbraun, 3 Francs dunkelbraun, 5 Francs hellblau, 10 Francs roilila und 20 Francs grün. Der Schalterverkauf begann am 1. Mai. Russland. Zur Erinnerung an den 40. Todestag von Friedrich Engels erschien eine in Rastertierdruck ausgeiührte Gedenkserie in grossem Hochrechteck, zu 5 Kopeken karmin, 10 Kopeken grün, 15 Kopeken blau und 20 Kopeken dunkelbraun. Vermischte* Mr. Barnett Freedman, der englische Künstler, dessen Entwürfe, wie wir berichtet haben, für die jetzt erschienenen Gedenkmarken zum 25jährigen Regierungsjubilfium König Georgs V. von England angenommen wurden, dürfte wohl der erste jüdische Künstler sein, dem diese Ehre zuteil wird. Freedman steht im 33. Lebensjahr, ist in London geboren, wo er auch seine Erziehung genoss. Er wurde bald Schüler des Royal College o! Arts und fand hier infolge seiner Fähigkeiten in Sir William Rothenstein einen Gönner und Förderer. Heute hängen Bilder Freedmans im Vic- * toria and Albert-Museum, in der Tate Gallery, aber auch die Contemporary Art Society und viele städtische Sammlungen erwarben seine Werke. Die Tato Gallery besitzt auch die erwähnten Entwürfe. Eine Oesterreich Spezialprüfun^stelle ist jetzt io Wien eingerichtet worden. Sie befasst sieb mit Prüfungen von Oesterreich/ Lombardei, Levante, Kreta und Donau-Damptechiflahrt. Ihre Leitung haben zwei massgebende Philatelisten, Kommerzienrat Otto W. Fried 1 und Ingenieur Edwin Müller übernommen.. Eine Neuentdeckung. Von den poslläufigen deutschen Luflpostmarken sind kürzlich mehrere Sätze gefunden worden, die waagerechte statt senkrechte . Gummiriffelung teigen. Es soll sich hierbei um Stücke aus 'der ersten Auflage handeln. Bei der Versteigerung Willy Belasse in Brüssel vom 26. bis 30. Mai kommt vor allem klassisches Europamaterial unter den Hammer, u. a. Kehrdruckpaare der 20 Centimes schwarz ungebraucht und gebraucht, 1 Francs karmin ungebraucht und gebraucht, 25 Centimes blau auf Briefstück, 10 Centimes gelbbraun von 1870, gebraucht. Dazu sind Allitalien, Spanien und Russland stark vertreten, Altdeutschland durch eine 70 Kreuzer Württemberg gebraucht, Belgien durch sehr viele Abarten. Auf die Versteigerung U. Williame in Brüssel vom 27. Mai bis 2. Juni werden vor allem England und Kolonien ausgeboten, wobei zahlreiche Pfund-Werte in bester Erhaltung Vorkommen, ferner französische Kolonien mit vielen Abarten, Deutsches Reich nebst Kolonien und die übrigen europäischen Gebiete. Den Schluss bildet Spexiolmatorial von Belgien. Der Katalog der Versteigerung G, P. D. Vftsscy, Nr. M2 bis 143, Manchester. 6. Juni, Birmingham 7. Juni, führt vor allem Material aus den englischen Interessengebieten in grosser FOUo auf, mei-t SammHlosp, darunter gesuchte Abstempelungen von Auslnndsporianstalten, Luftpost, seltene Abarten usw., bei Grossbritannien *elb*t viele gute Plattcnnummern. Die nächste Köhler-Versteigerung findet vom 11. bis 15. Juni in Berlin statt. Biichersch&u Osfropa, Königsberg, 3. ■Werbeschrift. Die Leitung der Internationalen Osteuropäisches Postwertzeichen-Ausstellung, Königsberg i. Pr., die vom 23. Juni bis 3. Juli stattfindet, versendet jetzt ihre letzte Werbeschrift. Sie enthält neben einer Liste der Ehrenvorsitzenden, des Ehrenausscbusses und der Ausstellungsleitung. Werbestellen und Fa h r pr e ise rmässigungen zahl re iche Informationen über Ort und Zeit, gute Abbildungen des Ausstellungsgebäudes. dio sehr wichtigen Ausstellungsbestimmungen nebst Klasseneinteilung. Namen der Preisrichter, eine Liste der Sondermarken und Sonderganzsachen, der auxgesetzlen Preise und eine grosse Uebersicht über die zahlreichen, dio Ausstellung begleitenden Sonderveranstaltungen, Sitzungen und Beratungen Altdeulschland unter tjer Lupe« Von Ewald Müller-Mark. Band 5: Helgoland, Lübeck. Mecklenburg. 195 Seiten. Da« kleine gefällige Heft bietet, durch zahlreiche Abbildungen über Plattenunterschiede, Fehldrucke, Ecbtheitsmerkmale. Abstempelungen, Wapf>en unterstützt, sehr nützliche Inorniationen über alle Teilfragen dieser wichtigen Gebiete, Darstellung der Auf lageuntorschiede. Neudrucke, Durchstiche, Zähnungen usw., so dass sein Erwerb jedem Sammler zu empfehlen ist. DI» nächst» Briefiflarken-Ecke erscheint In ca. 4 Wochen r e I s 6 i s t e für Iteuticbes Relrb and Deutsche Kolonien — nnbercchnet. PHILIPP KOSACK & Co. BERLIN C.2, BargsIrsöelS. Orletmorkonsaromler trete’ bei dem „Rin<J Dt. Brief-! marksnfr«und«“.KelneBef- I träRi'. Auskunft kostenfrei. I A-'-'Ä Erich SUn-btcr f Birlin-Rtlnioktndort Olt 4 ] Sch6nholzcrweg 8. ^5=3 Ich || eine besonder» sebttne 1 I Brieliiiatken-Samiiiluflg 1' i WALTER RASCHE 1 BL Btriin W, IS, Matnekestrass» 25 M ^££SB J. i Bisa. «77 WSSS0

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