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Central-Verein-Zeitung · 1937-12-09 · 49 (9.12.1937) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
49 (9.12.1937)
Date
1937-12-09
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 C-V.-Zeffung Hr. 49 * 9. Dezember 193$? che Diaspora- Sie war im Lande selbst ganz in den Hintergrund getreten mid beansprucht erst jetzt wieder ihr Recht, da der wägende Verstand langsam Ordnung zu schaffen anhebt. Aber gerade m der Zeitspanne, in der die Theorie von der Sinnbeziehung zwischen den beiden Existenzformen der jüdischen Gegenwart verstummt war vor dem gewaltigen Ansturm der Wirklichkeit, hat sie ihre stärkste Bestätigung erfahren. Es kamen Juden aus Deutschland, vorsichtig, zweifelnd und nachdenklich. Jeder ihrer G.e- $£?©SS© wahS äss Gedanken um den jüdischen Staat Ans einer Chanukka-Predigt von Ignaz Maybaum £, Weiss ter, nur Kurfürstendamm 29 danken hiess Judenfrage, jeder ihrer Nerven reagierte empfindlieh, weil die Sorge um das,^was sie zurückgelassen hatten, um das Ganze, sie nie verliess. Und es geschah das Merkwürdige, dass diese Menschen für einen Ideinen "gesegneten Zeitraum aus Fragen und Zweifeln entlassen wurden, weil die Stärke des Landes^ sie ganz in sieh hineinzog. Sie erlebten beider, Berge und Menschen und hatten einige Tage lang das Glück, sie als Felder, Berge und Menschen ohne Rückbeziehung auf das düster sch-en zu erleben ohne Rückbeziehung auf das düster schweiende Judenleid Europas, oder die Flucht aus der Judenfrage. So laut tönte die Sprache des Landes. In der Gewalt dieses lösenden Erlebrasses lag in der Tat die stärkste Bewährung dessen, was uns als Döppelpoligkeit unseres Daseins am Herzen liegt. 400 000 Juden in Palästina und 15 Millionen in der Welt — das ist ein ungleiches Kräftepaar. Wenn es sich trotzdem"die Waage zu halten bestimmt ist so muss in der kleinen Zahl ein Inhalt liegen, der es weit über seine Mengenmasse hinaushebt. Und diesen Inhalt gerade haben wir erfahren. Er gibt uns die Zuversicht, dass von dem kleinen Lande und seinen wenigen Menschen, die gar nicht alle tapfer sind, von denen viele mehr widerwillig als heroisch ihre oft sehr nüchterne und völlig unpathetische Tagesarbeit, verrichten — dass von diesem merkwürdigen, kleinen Land eine Symbolkraft in die Welt strahlt, der ein grosser Teil der Last jüdischen Ge-?neinschaftsbestandes für die Zukunft beruhigt auferlegt werden darf. Wir wissen: Brief marfean - Fritz Lewin ' Berlin W 35, Lü?zo'V5'3?rasse 91 A. dieser Gemeinschaftsbestand ist in Gefahr. Eine in ihren Ausmassen unvergleichlich umfassende Judennot, zumal in den Ländern des Ostens, durchdringt und verschärft eine Not des Judentums, die durch den Niedergans; der religiösen Kräfte ausgelöst wurde und deren beschleunigt abgleitende Kurve noch keineswegs zum Stillstand gekommen ist. Die jüdische Welt ist innerlich und äusseriich in Bewegung geraten, aber sie bewegt sich nur von etwas fort von Religion und Heimat, ohne sich mit gleicher Eindeutigkeit auch auf etwas zuzubewegen. Im vollen Bewußtsein dessen, dass Palästina in absehbarer Zeit als praktisches Zufluchtsland für die bedrängtest en Schichten der Judenheit, für die erwachsenen. Menschen und den Mittelsfand, nur zum geringsten Teil in Frage kommen wird, kann Palästina trotzdem zum symbolischen Bewegungsziel werden. Das bedeutet nicht, wie es manchmal von zionistischer Seite gefordert wurde, Gass der jüdische Auswanderer das Ziel, dem er sich zuwendet, Bolivien. Amerika oder Neu-Seeland. nur als Etappe ' auf seinem Wege nach Palästina betrachten solle. Im Gegenteil: er soll mit dem ernsthaftesten Streben nach Endgültigkeit in die neue Heimat gehen. Aber es bedeutet, dass in dein ungeheuren jüdischen ■ Eniwurzeiungsprozess. dessen Zeugen wir sind, der seelischen Beziehung zu der einzigen Steile au? der Welt, wo um des Judentums willen aufgebaut wird, eine besondere Bedeutung beigemessen wird. Es ist zu fürchten, dass der Druck, der die Juden von Europa in die Welt treibt und der an den Ausgangspunkten allenthalben die Menschen wieder zueinander und zum Judentum geführt hat, sieb in Freiheit und Fremde, und vor allem in einer späteren Generalion, die das Erlebnis der Bindung selbst nicht mehr gehabt hat, zu einem Gegendruck umgestalten wird, der die Menschen aus der Gemeinschaft hinausführt Solche Fluchtversuche zeigen sich hier und dort heute schon an. Es würde allen psychologischen Gesetzen widersprechen, wenn sie in Zukunft, wo sich jüdisches Leben vielfach in Ländern ohne jüdische Tradition, ohne die Kontrolle einer gewohnten Umwelt wird entfalten müssen, nicht eine den Bestand unserer Gemeinschaft bedrohende Nachfolge finden würden. In der. Reihe der diesem Auflösungsprozess entgegenwirkenden Kräfte Dem Judenstaat, wenn er Faktum sein wird, werden wir unsere Hilfe nicht entziehen dürfen. Er braucht sehr dringend die Diaspora. Er wird nie auf eigenes Füssen stehen. . Insofern ist dieser Judenstaat das Ende der zionistischen Utopie von der Losung der Judenfrage durch Palästina. Aber dieser Judenstaat kann der Anfang für die/eigentliche Zionsidee.sein, wenn er seine staatliche Form als etwas, was ihm vom Augenblick aufgezwungen ist, ansieht, .wenn er seine Mission als geistige versteht, als geistige nie aus dem Auge verliert Es ist von säkularer Bedeutung — das heisst ein neues jüdisches Jahrhundert beginnt damit —, dass Weizmaau den letzten Zionistenkongress aufgefordert hat, messianisefae Gesichtspunkte an das zu legen, was jetzt in Palästina geschieht, dass' Weizmann mit der Aufforderung an den' Zionismus, messianisch zu denken, eine Sprache gesprochen hat, die bisher das religiös-liberale Judentum allein geredet hat. Dem Judenstaat wird auch jenes Judentum in Treue dienen ,— jetzt, wo die Würfel gefallen sind —, das auf Grund seiner religiösen Einstellung den Judenstaat nie gewollt hat, nie wollen konnte. Aber wir werden dabei nie gestatten, aus der jüdischen Lehre eio System politischer Ideologien zu machen. Gegenüber der Menora wird es deutlich, wie wir uns entscheiden. Sollen wir sie weihen mit der Sprach« des Buches Daniel, oder sollen wir die politische Phraseologie der hellenistischen Makkabäer-Bücher in einem modernen jüdischen Gewand vorbringen? Die Sprache dieser hellenistischen Makkabäer-Bücher ist die Sprache des politischen Literaten und. des die Tatsachen maniriert vorbringenden Rhetorikers. Vom Judentum aber reden in der Sprache des politischen Pathos oder gar in der Sprache des manirierten Rhetorikers? Diese Sprache gehört nicht in unsere Synagogen. Wehigbir beriss lorabkn. Und er machte schwer den Bund für die meisten. So berichtet das Buch Daniel von Antiochos. In dieser referierenden Sprache, in der Sprache der kurzen Berichterstattung, erzählt das Buch Daniel von der Glaubensnot. Es bedarf keiner anderen Sprache. Heldengrösse ist gross. Erdenruhm ist voll Glanz. Aber wo ist eine Grösse, und wo ist ein Glanz, wie sie den Juden umgeben, der als Jude Geschichte erlebt und aus seinpr Geschichte zu Gott spricht? ist dem Symbol Palästina eine besondere Aufgabe zugemessen. Es ist die dritte Gewissheit, die wir von unserer Reise mitbringen, dass das Land Kraft genug für die Erfüllung dieser Aufgabe hergibt. Drei Gewissheiten haben wir festgehalten. Eine für den Schauenden: das Werk ist mein; eine für das Geschaute: das Werk muss bestehen; eine für die Juden in der Welt: das Werk gehört ihnen und sie dem WTerk. Fast scheint es, als sei damit der Umkreis des Themas abgesteckt. Aber so wäre es nur,, wenn Palästina in seinen heurigen Gegebenheiten ruhen würde, und wenn es sich damit begnügen könnte, in diesem heutigen Bestände steigende Bedeutung für die jüdische Aussemveit zu gewinnen. Das Gegenteil ist der Fall. Palästina ruht nicht, sondern es ist gehetzt von politischen Projekten und wirtschaftlicher Not. Nicht nur kennt es keine stetige Entwicklung zu einem bindenden Symbol für die Juden der Welt, sondern-bevor es noch eine geistige Gestalt aus sieh herausgestellt hat, ist es schon bedroht von. allen den Entärtungserscheinungeli, m denen nur eine . grausame. Wirklichkeit ein ungefestigtes /junges Gemeinwesen hinleiten, kann. Die Wirtschaft, die mit dem Anspruch der Normalisierung in die Welt trat, leidet unter der höchst anormalen Berufsschichfung der hereindrängenden Einwanderer, die auch durch das grosse Werk der Umschichtung nur gemildert werden konnte. Die Verteilung .zwischen Stadt und Land trägt trotz des Geistes der Cha.luziut dasselbe Gepräge. Dieses Missverhältnis hat zwar die Tendenz, sich in der künftigen Generation über das rein wirtschaftliche, durch städtische Arbeitslosigkeit bedingte Gefälle hinaus auszugleichen, da der Drang zur Eroberung des Bodens auch innerhalb des Landes einen starken Antrieb bedeutet, aber gegenwärtig belastet und verstopft es den inneren Markt. Die Berufsumschichtung als solche ist ausser einem menschlichen . ein sehr nüchternes wirtschaftliches Problem, das zusammen mit der Tatsache des europäischen Lebensstandards der Umschichtler in einer orientalischen Umwelt zu weiteren Schwierigkeiten führt. Vielleicht geschah an keiner anderen Stelle ein so schmerzhafter Zusammenprall der zionistischen Idee mit der. palästinensischen Wirklichkeit, wie gerade hier. Der umgeschichtete Chaluz kam ins Land, das, wie man ihm gesagt hatte, jede Hand brauche, Foto, Roileiflex, Con'tox, Gelegenheitskäufe Wolf? ü. leorthardt (gegr. 1906) ■ oernn-Wl merseSorf. Beriiner Str. 129, Telef. 86 294/ und erlebte in dem Wettbewerb der täglichen Arbeit die nicht einzuholende Ueberlegenheit jeder gelernten Arbeit über die angelernte. Seine ideelle, der Messbarkeit entrückte Kraft, die so oder so helfen wollte, das Land zu bauen, wurde dem Rechenstxft der Rentabilität unterworfen. Und der Rechenstift rechnete scharf, um so schärfer, je weniger Spielraum das kleine Wirtschaftsvolurnen für konkurrenzunfähige Arbeitskräfte hergab. Aber auch dort, wo eine durchschnittliche Leistungsfähigkeit den Anwärter dauernd auf dem Arbeitsmarkt erhielt, ist die Frage des Lebensstandards ein noch ungelöstes Problem. Industrie und Landwirtschaft leiden unter einem Zollsystem, das den Erfordernissen des Landes in keiner Weise gerecht wird. Und selbst, wenn eine Neuregelung als eines der ersten positiven Ergebnisse einer politischen Konsolidierung auf diesem Gebiete Wandel schaffen sollte, werden damit andere Schäden nicht beseitigt sein. die, wie unverhältnismässig hohe Investitionskosten, die Schwierigkeit der Wasserbeschaffung u. a. m., dem Aufbau einer leistungsfähigen Wirtschaft im Wege stehen. Alle diese Hinweise sind nur Andeutungen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit, erheben. Sie wollen nur den Blick auf einige charakteristische Probleme des Landes richten. Dass sie gerade da beleuchtet wurden, wo besondere Hindernisse sichtbar sind, soll nicht bedeuten, dass diese geballten Schwierigkeiten grundsätzlich als uuüberwindbar angesehen werden. Ohne dass an dieser Stelle eine bis ins einzelne durchgeführte Untersuchung angetreten werden könnte, sei vielmehr erklärt, dass bei einer allmählichen Ausmerzung der schlimmsten Fehlerquellen, wozu freilich ein unabsehbares Mass von Intelligenz und Ausdauer nötig sein dürfte, eine wirtschaftliche Gesundung auf wahrscheinlich ziemlich schmaler Basis trotz allem grundsätzlich, möglich erscheint. Ernster als dieses ernste Gebiet liegen die politischen und die kulturellen Fragen. - Hier kann kaum andeutungsweise der Versuch gemacht werden, sie zu behandeln. Zudem steht die Frage der Teilung und Staatsgründüng seit Monaten so stark im Mittelpunkt der öffentlichen Erörterung, dass neue Gesichtspunkte zu ihrer Klärung kaum zu finden sein dürften. Die bekannten aber, die sich mit kulturellen Aspekten häufig verbinden, reichen durchaus hin, um die' politische Zukunft, wie auch immer sie sich gestaltet, in bange Sorgen zu hüllen. Schliesslich haben ja der Äraberaufstand. die Arbeit der Peel-Kommission und ihr Plan uur die Kand in eine offene Wunde gelegt, deren Vorhandensein auch vorher keinem Einsichtigen verborgen war. Und eine realpolitische Lösung, die sich nach Lage der Dinge nur mit Gewaltanwendung wird durchsetzen lassen, kann leicht dazu führen, die Wunde nur noch tiefer aufzureissen, statt sie zu heilen. Es ist, als sollte es in dieser Blickrichtung keinen Trost geben. Mit allen diesen Belastungen und Zweifelsfragen steht aber Palästina auch noch in einer Welt der drängenden Jud e n n o i WTäre die jüdische Weit leistungsfähig und geordnet, so könnte man ihr die Lösung alier Palästinaprobleme-ruhig anheimgeben. Aber diese Welt ist aufgerührt, verarmt und voller Sorgen. Sie sucht nach Nahzielen der Erleichterung und hat nicht die Kraft, den Blick in die erlösende Ferne zu richten. Diese Welt bat mit einem beschränkten Hilfsetat ungeheurer Not zu steuern, sie hat Menschen unterzubringen, ohne sich um Ideologien viel zu kümmern, die heute dem einen und morgen dem anderen Wanderungsziel den jüdischen Primat, zuerkennen. " In dieser Welt brauchen wir eine Bestandsaufnahme unmittelbarer Hilfsmöglichkeiten und ein wanderungspolitisches Sofortprogram m. Das bedeutet, dass der besondere jüdische Gehalt der Palästina Wanderung, die Werte, die den unverlierbaren Erlebnisbesitz bilden, von dem oben die Rede war, in die Wagschale der Gegenwartsentscheidungen nur mit einiger Zurückhaltung hineingetan werden dürfen. Mit der Zurückhaltung, die die gesamtjüdische Verantwortung in einer Zeit uns auferlegt, in der die Not sehr dringend und das Geld sehr knapp ist, und in der daher mit möglichst wenig Geld möglichst grosser Not abgeholfen werden muss. Die propagandistische Verkleisterung dieser höchst einfachen Tatsache hat aufzuhören. Sie würde von selbst sinnlos werden, wenn Sammlung und Planung in dem immer übersehbarer werdenden jüdischen Umkreis wirklich indie Hände einer einheitlich übergeordneten Stelle gelegt würde. Die jüdischen Menschen, die nach neuer Eingliederung suchen, haben ein Recht an! eine solche klare nüchterne Aufhellung der vorhandenen Möglichkeiten und entsprechende Lenkung ihrer Wanderungsbewegung. In dem Masse, in dem diese zentrale umfassende Arbeit nicht nur der Sorge für die Gegenwart erliegen, sondern die ewigen Leitgedanken jüdischer Bindung und jüdischer Erhaltung in sich, aufnehmen wird, wird der Palästinagedanke in ihr seinen Ort haben. Es gab eine Zeit, in der die Palästinabegeisterung fast zu billig auf der Strasse lag und die ernsten Anhänger des Aufbaugedankens eine Scheu hätten, viel süss- Asphaltierunsen ÄÄSÄ; Pflasterungen, Bürgferstelge, — Telephon: 92i<56. brauchte Worte im Munde zu führen. Heute hat sich das Blatt gewendet, und es gehört wieder echte üeberzeugung und Mut dazu, von Palästina zu sprechen. Beides soll gerade in der Zeit der Krise vertieft werden. . Aber wie jede Wiederkehr eines schon Dagewesenen die Erfahrung der ganzen Entwicklungsreihe in sich aufnehmen soll, um auf immer höherer Stufe mit überlegenerer Bedeutung sich'darzubieten, so sollte die Idee Palästina nie mehr dasBewusstsein aus sich entlassen, das ihr jeder Tag der gegenwärtigen schweren Etappe ihrer Verwirklichung einbrennt: das Bewusstsein ihrer Bedrohtheit in Zeit und Raum, ihrer Gefahr und ihrer Vergänglichkeit,-ihrer Abhängigkeit und ihrer Hilfsbedürftigkeit von den Juden der Welt. Wenn die Idee diese Lehre der Wirklichkeit in sich aufgenommen hat, die' Lehre von der Notwendigkeit der Di?- sporaexistenz als Hilfe, als Eigenwert, vielleicht einmal als Rückzugsposteri. wenn der Stürm der Geschichte noch.gewaltsamer über den schmalen Küstenstrich hin wegbrausen - sollte dann wird sie aller parteiischen Enge entrücken und sich erheben zu einer jüdischen Idee in dem umfassenden Ewigkeitssinne dieses Wortes. Heimstätten nur an Reichsbürger. Die Reichs« regienmg hat ein Gesetz zur Aenderuag de* Reichsheimsfättengesetzes vom 24. November i93? (RGBl. I, S. 1289) beschlossen. Danach dürfen Heimstetten nur an Reichsbürger ausgegeben werden. Aerztlieke VerrecimungssteUeiu Nach einer Anordnung des Reichsärzteführers Dr. ■ ■ Wagner vom 18. November 1937 dürfen Aerzte-sich nur denjenigen ärztlichen Verrechnungsstellen anschliessen, die vom Reichsärzteführer genehmigt sind. Die näheren Bestimmungen wird der Steflverteter de& Reichsärzteführers, Dr. Grote, treffen- Der württembergische Kultusminister hat die früheren Verfügungen über die Möglichkeit vor» Nachprüfungen irr der hebräischen Sprache für Studierende der evangelischen Theologie mH sofortiger Wirkung "aufgehoben. Staatliche Prüfungen in Hebräisch werden künftig- Dicht mehr abgehalten. %U£ emm^^kk, dh£\Üdtejrfa£sb wo jüdisches Schicksal *>ch 'Vollzieht Die C-V.-ZE.TUNG hat ihre Berichterstatter in allen lud,sehen Zentren der Welt Senden Sie mir bis auf Widerruf die C-V.-Zettung. 99 Pfennig für Januar, Februar-Marz zahle ich bei Vorlage der Postquittung an den Briefträger. Die beiden letzten Dezember-Nummern werden mir kostenlos geliefert. Name.- . Ort:___ Stresse:. Ausschneiden und mit 3 Pfg. frankiert (eder auch unfrankiert) senden ant C-V.-£eitung, Vertrieb, Berlin W 15, Emser Strasse 42, fei. 92 81 4l. 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