Mannheim
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Central-Verein-Zeitung · 1937-11-04 · 44 (4.11.1937) · page 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
44 (4.11.1937)
Date
1937-11-04
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seife 18 C.-V.-Zeltung Nr. 44 * 4. November 1937 Die Spielstärke, die den Westdeutschen vorausging, wurde in diesem fairen Treffen gerechtfertigt, wenn sie auch den Frankfurtern mit 1 :3 (0 :1) unterlagen. Die Blau-Weissen Frankfurts, die nicht immer gefielen, mussten schon ihr ganzes Können hergeben, um zu Torerfolgen zu kommen. M.-Gladbachs Torhüter und die Verteidigung waren ein fast unüberwindliches Bollwerk. "Weitere Ergebnisse: Philanihropin Frankfurt a. 51. Schüler— Hakoah Frankfurt a. 31. 1. Schüler 1:3; Philantliropin Frankfurt a. M. 2. Schüler—Hakoah Frankfurt a, M. 2. Schüler 0 : 6; Philanthropin Frankfurt a. M. 3. Schüler—Hakoah Frankfurt a. M. 3. Schüler 2 : 1 (1 :0); Schild Frankfurt, a. M. 2. Jugend—ITB Frankfurt a. M. ' Jugend 5 : 0; Schild Frankfurt a. M. 1. Schüler—Bar Kochba Frankfurt a. M. 1. Schüler 0:1: Schild Frankfurt a. M. 2. Schüler—1TB Frankfurt a. iL Schüler 1 : 4. Im Handball standen sich eine kombinierte Frauen- Mannschaft des Bar Kochba und der Hakoah Frankfurt a. M. und eine Auswahlelf des Makkabi Westdeutschlands gegenüber. Die Westdeutschen unterlagen 2 :6. Wenn auch in beiden Einheiten einige gute Einzelkönnerinnen standen, fehlten dem Spiel doch die interessanten Momente. B. K. Hanaball-Grosskämpfe in Wiesbaden Der überaus rührige Schild Wiesbaden hatte sich die Handballer des Schild Frankfurt a. M. als Gegner verschrieben. In einem durchaus fairen und schnellen Kampf entschieden die Frankfurter das Spiel mit 5:4 (1:3) zu ihren Gunsten, während bei den F r a u e n die Elf aus Wiesbaden mit 2 :9 (1 :5) da,s Nachsehen hatten. Auch bei der Jugend blieb Frankfurt a. M. über Wiesbaden mit 6 : 2 erfolgreich. B. K. Schild Frankfurt a. M. führte am 30. Oktober vor etwa 200 Zuschauern interessante Jugendboxk ä in p f e durch. An den Kämpfen beteiligt waren Schild Wiesbaden. Schild Darmstadt, Bar Kochba und Hakoah Frankfurt a. iL, ferner der Schulsportverein Philanthropin. Schild Stuttgart—Bar Kochba Mannheim In einem harten, aber durchaus fairen Handball spiel konnte Bar Kochba Mannheim in Stuttgart einen 5 :2-Sieg erringen. Mannheims Sturm war gut in Form, während bei Stuttgart die neu aufgestellte Nachwuchs-Hintermannschaft vollkommen versagte. Schiedsrichter Wolkenfeld (Stuttgart) hatte das Spiel jederzeit fest in der Hand. Auch im Fussball trafen die Vereine aufeinander. Beide ersatzgeschwächten Mannschaften lieferten ein flüssiges, jederzeit ausgeglichenes Spiel. In der Mitte der 1. Halbzeit gelang es dem Ersatz-Halblinken den Ball über den am Boden liegenden Mannheimer Torwart hinweg einzuschieben. Nach der Pause konnte Stuttgart einen Elfmeter verwandeln und kurz darauf den Vorsprung auf 3 :0 erhöhen. Gegen Ende kam Mannheim mächtig auf und vermochte kurz vor Schluss noch zwei Tore aufzuholen. Schiedsrichter Rothschild (Hakoah- Stuttgart) war dem Spiel ein aufmerksamer Leiter. Schild Stuttgart AH.—Bar Kochba Mannheim AH. 3:2. " E. H. Aus den Gemeinden Nördweste! eutschland Hamburger Allerlei Im Fussball trafen sich am 31. Oktober eine kombinierte Elf des Schild Hamburg und die Makkabi Altona I. Der Schild war seinen Gästen in jeder Hinsicht überlegen und gewann nach Belieben 7 :' 1 (3 :1). Die Gäste gaben sich zwar alle Mühe, konnten aber den diesmal sehr gut harmonierenden Sturm der Platzherren nicht stoppen. Leider musste gegen Ende des Kampfes noch ein Altonaer Spieler hinausgestellt werden. Es wäre im Interesse des jüdischen Sports wirklich zu wünschen, wenn die Mannschaften, ganz besonders in Gesellschaftsspielen, mehr Disziplin zeigten. Ueberlegen mit S : 1 (5:1) fertigte die Jugend vom Schild den Nachwuchs vom Makkabi Altona ab. Einen interessanten, auf beachtlichem Niveau stehenden Kampf lieferten sich die 1. Handball mannschaften vom Schild und Bar Kochba Hamburg. Die Makkabileute führten bei Halbzeit bereits mit 5 :2, wurden jedoch in der 2. Spielhälfte von den Schildstürmern arg bedrängt. Eisern hielt die gute Bar-Kochba-Verteidigung den knappen, aber nicht unverdienten 7:6- Vorsprung bis zum Schluss. P. H. Lokalderby in Hannover Am 31. Oktober waren etwa 300 Zuschauer erschienen, um Zeugen des mit grosser Spannung erwarteten F u s s b a 11 treffens zwischen der VTH 04 und dem Bar Kochba zu sein. Nach rassigem, stets fairem Kampf blieben die Sportbündler mit 4 : 2 Sieger. Die 1. Halbzeit ergab ein ziemlich offenes Spiel (1 :1). Nach der Pause änderte sich das Bild jedoch völlig zugunsten der VTH, die ein überaus schnelles Tempo vorlegte und nach kurzer Spieldauer den Sieg sichergestellt hatte. Berk. Liegnitz feiert Gemeindejubiläum Die Synagogengemeinde Liegnitz veranstaltete aus Anlass ihres 125jährigen Bestehens einen Festgottesdienst, dem ausser den Gemeinde- . mitgliedern Vertreter der Nacfcbar- und Filialgemeinden, an der Spitze eine starke Abordnung der 'Breslauer Gemeinde unter Führung von Gemeinderabbiner Dr. H. Vogelstein und des Verbandes der Synagogengemeinden der Provinz Niederschlesien unter Führung von Obermagistratsrat i. R. Dr. Fritz Guttmann, Breslau, beiwohnten. Der Vorsitzende der Liegnitzer Gemeinde. Rechtsanwalt Dr. Ernst Sc heyer, wies in seiner Begrüssungsansprache darauf hin, dass der Festgottesdienst zugleich dem 100jährigen Bestehen einer jüdischen Schule und dem 90jährigen Bestehen der Synagoge gelte und dass die Gemeinde trotz der Sorgen der Zeit diese Feier der Gemeinschaft und der Jugend schuldig sei. Rabbiner W e c h s b e r g ging in seiner Festrede auf die Geschichte der Gemeinde ein und schloss mit einem eindringlichen Bekenntnis zur lebendigen jüdischen Gemeinschaft. Der Festgottesdienst war von hochwertigen musikalischen Darbietungen umrahmt. Der Chor der Breslauer Neuen ^Synagoge unter seinem Dirigenten Heinrich Markt trug, festlich beschwingt, eine Reihe religiöser Gesänge vor. Die Sopransoli bestritt Annie Heeker, Breslau. Kantor F e b 1 o w i c z, Liegnitz, brachte den Psalm 98 zu Gehör. Susanne Stein (-Löwenstein). Berlin, sang in vollendeter musikalischer Schönheit biblische Gesänge von Händel und Dvorak und in meisterlicher Erhabenheit das ..Arioso" von Händel. Die Orgel bediente gewandt und feinsinnig der Organist der Breslauer Neuen Synagoge, Erich Schaffe r. Kurt Schwerin. Breslau. Mannheim In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung verabschiedete sich Rabbiner Dr. M. G r ü n e - w a 1 d als Vorsitzende:* des Synagogenrates und der Gemeinde. Was Dr. Grünewald in dieser seiner Eigenschaft der Gemeinde bedeutet hat, ging aus den Worten des stellvertretenden Vorsitzenden, Dipl.-Ing. Otto N ö t h e r, und des Obmanns der Gemeindevertretung, Rechtsanwalt Dr. Hecht, hervor. Dr. Grünewald würdigte seinerseits die Verdienste des aus der Gemeindei scheidenden stellvertretenden Vorsitzenden Otto Nöther und dankte für seine Person allen, die ihm in seiner Arbeit halfen. Da Dr. Grünewald Mannheim im kommenden Jahr auch als Rabbiner verlassen wird, wurde in der Sitzung der Vertrag mit Rabbiner Dr. Richter (Stettin) genehmigt, der sein Amt am 1. April antritt. So. Märkisch-Friedland Der Preussische Landesverband jüdischer Gemeinden hatte zu einer Gedächtnisfeier nach Märkisch-Friedland (Grenzmark) eingeladen, wo Rabbi Akiba Eger in den Jahren 1792 bis 1814 als Rabbiner gewirkt hat. Eine aussergewöhnlich grosse Zahl von Menschen war aus den umliegenden jüdischen Gemeinden, ja sogar aus Pommern, Landsberg a. d. W. und anderen entfernter liegenden Gemeinden in dem ehrwürdigen Gotteshaus zusammengekommen. Bezirksrabbiner Dr. Fritz P1 o t k e , Schneidemühl, stellte die Frage nach dem Wesen von Akiba Egers Grösse und beantwortete sie dahin, dass sie in der vollendeten Synthese von Lehre und Leben zu erblicken sei. die die Wirksamkeit dieses grossen Rabbiners kennzeichne. Rabbiner Dr. Harry Levy, Berlin, zeigte die Bedeutung Akiba Egers als Gesetzeslehrer auf und kennzeichnete seine Arbeitsweise durch charakteristische Beispiele. Der Synagogenchor von Märkisch-Friedland umrahmte die Feier mit Gesängen, Kantor Hirsch, Märkisch-Friedland, leitete den liturgischen Teil. Kantor Lasowski. Deutseh- Krone, sang ausdrucksvoll zwei synagogale Weisen. F. P. * Am 1. November waren es 40 Jahre, dass Oberlehrer Emanuel Strauss als Leiter der Israelitischen Volksschule und als Kantor der Kulturgemeinde "Weiden (Oberpfalz) wirkte. Das Jubiläum wurde in würdiger Weise gefeiert. Ummmif^ u. 6. November. 20 Uhr 15 Min.: Künsilerhilfe der Jüdischen Gemeinde. Alfred Wittenberg und'Helene Lacamanski-Schaul. Wohnung von Alfred Wittenberg, Uhlandstrasse 90. November, 20 Uhr 30 Min.: Verein für jüdische Geschichte und Literatur. Professor Dr. Franz Oppenheimer: „Von meinen Reisen nach Palästina'-. Schule Joaciiimsthaler Strasse 13. >~ S '•^•&w^m~ w 5 var * ^mm * M -~ * * * v!\rl^:~^ _^ ■„: ~- ALTENBURG ESSEN KÖNIGSBERG i. Pr. MÖNCHEN ' Kaufhaus M. IS. Cohn' Immer iikhrend ff <£)9ckMa<,* M»j>msm®m^ L1 A B E C? K £ R S'X ^£ßdmd&$ Kaufhaus für Betten und Bekleidung S.Eiehen§run&Co. MÖNCHEN DAMEN-MODESTOFFE A Kl K.1 A O C D ANNAdckw uacoiiy hii. Bernhard Chaskel Spezialhaus f. 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