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Central-Verein-Zeitung · 1937-02-11 · 6 (11.2.1937) · page 18

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
6 (11.2.1937)
Date
1937-02-11
Page
– (sequence 18)
Language
German
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gewohnt ist. Das gerechte Urteil lautete „Unentschieden". In den übrigen Kämpfen siegte Srebnik (Dortmund) nach Punkten über Taitel (Herne), Jakob (Dortmund) und Komet (Herne) trennten sich unentschieden, Schwager (Dortmund) schlug Lomnitzer (Herne) und Hirsch (ITV 02 Köln) nach mitreissendem Kampf Müller (Dortmund) nach Punkten. Im Schlusskampf gab es zwischen Eeisner (Herne) und Samuel II (Krefeld) im Mittelgewicht ein gerechtes Unentschieden. R. B. Südwestd eutschland Karlsruhe erzwingt gegen Stuttgart ein. Unentschieden Die mit Spannung erwartete Begegnung zwischen den tabellenführenden Vereinen der Gruppe Rhein-Neckar der Arbeitsgemeinschaft, Reichsmeister Schild Stuttgart und Turnclub Karlsruhe 1903, brachte am 7. Februar eine ungewohnt grosse Zuschauerzahl auf den Turnclubplatz. Der Kampf beginnt recht verheissungsvoll für die spielerisch besseren Stuttgarter, die wunderbar zueammenspielen. Eine unsichere Abwehr der Karlsruher Verteidigung nützt der flinke Stuttgarter Liuksinnen geschickt aus und sendet das erste Tor ein, dem noch vor der Pause ein zweites Tor folgt. Nach der Pause fällt ein schon längst fälliges Tor für die Karlsruher. Da verschuldet Karlsruhes Mittelläufer einen Elfmeter, der Stuttgart klar mit 3 :1 Toren in Führung bringt. Noch sind zehn Minuten zu spielen, da geht der linke Flügel Karlsruhes, die im übrigen ohne Dr. Bill Fuchs spielen müssen, elegant durch und der Mittelstürmer vollendet den Angriff mit Torstoss. Der Kampf erreicht seinen Höhepunkt. Bei einem Angriff wird ein Karlsruher Spieler im Straf- Jüdisches Leben Robert Weitsch: New-York Die Vortragsreihe des Berliner Jüdischen Lehrhauses über „Juden in Weltstädten" fand am 3. Februar ihren Abschluss durch einen Vortrag von Robert Weitsch über: ..New-York". Die Bedeutung dieser Stadt für die Weltjudenheit, so führte er aus, ergibt sich daraus, dass dort etwa zwei Millionen Juden und damit der achte Teil aller Juden der Welt und viermal soviel wie in Palästina ansässig sind. Innerhalb New-Yorks bilden die Juden mit 29,5 Prozent das stärkste Bevölkerungselement. Der Referent schilderte sodann die einzelnen Stadien der jüdischen Einwanderung, angefangen von der sephardischen über die deutsche Einwanderung in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, bis zur ostjüdischen Einwanderung seit dem Ende des vergangenen Jahrhunderts. Nunmehr muss die Massenimmigration im ■wesentlichen als abgeschlossen betrachtet werden. In anschaulicher Weise wurden die sozialen Schichtungen und die verschiedenen jüdischen Siedlungszentren sowie die Vielfalt der religiösen Gemeinschafts- und Lebensformen aufgezeigt. Es konnte wohl nicht die Aufgabe des Vortrags sein, die Fülle der jüdischen Probleme, die in der Tatsache einer derartig vielfältigen jüdischen Massenansiedlung eingeschlossen sind, systematisch darzustellen. So wählte denn auch Weitsch nicht den Weg des streng durchgegliederten Referats, sondern begnügte sich mit oft anekdotisch gefärbten Einzelschildeningen. Interessant war hierbei insbesondere die Schlussfolgerung, die er selbst aus seiner Darstellung zog: es wäre falsch, die Assimilierung der Juden an amerikanisches Leben zu verurteilen, und es wäre ebenso falsch, wenn etwa die Juden Amerikas auf den Gedanken kämen, nach Palästina auszuwandern. Worauf es ankommt, ist, dass die Assimilation nicht unter Preisgabe des jüdischen Elements erfolgt, sondern dass sich aus den jüdischen und amerikanischen Faktoren, die das Leben der amerikanischen Judenheit bestimmen, eine organische Synthese bildet. W. R—ck. Max Dienemann: Die Chancen unserer jüdischen Jugend Auf Einladung der Jüdischen Religiös-liberalen Vereinigung Mannheims, in deren Namen Professor Dr. Billigheim er den Vortragenden willkommen hiess, sprach Rabbiner Dr. Max D i e n e m a n n über das oben genannte Thema. Als eine der grössten Chancen nannte er die Tatsache, dass die heutige Jugend ihre Religion autbauen könne aus einem Gefühl der Unsicherheit heraus. Der beherrschende Gedanke unseres Daseins war Sicherheit, Sicherheit in der bürgerlichen Stellung wie im Beruf, und so war den meisten die Religion nur ein schöner Schmuck des Lebens. Die jüdische Jugend von heute aber lebt in einem Gefühl der Unsicherheit, und das ist, religiös gesehen, der stärkerere, sicherere Unterbau. Ihre weitere und grösste Chance aber ist, dass, wenn sie in die Welt hinausgeht, sie in der Regel nichts vorfindet, sie muss erst Judentum schaffen. Und so hat sie als grösste Chance die Möglichkeit einer neuen Gemeindebildung. Habe er doch selbst bei seinem Besuch in Erez Israel gesehen, dass alles, was dort an religiösen Gemeinden aufgebaut werde, von Juden, die aus Deutschland kamen, aufgebaut worden sei. Die älteren aber, so schloss er, hätten die Chance, der Jugend das richtige Rüstzeug zu geben. s. Franz Oppenheimer: Siedlung Wann und wo auch immer Franz Oppenheimer das Wort ergreifen mag: der Erfolg ist ihm sicher. Diesmal sprach Oppenheimer in der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums (Berlin). Siedlung ist ihm nicht eine, sondern geradezu die eigentliche Aufgabe der Gegenwart. In grossen Zügen legte er dar, wie die Entfremdung vom Boden im Altertum ganze Völker zum Aussterben gebracht, Rom vernichtet und Byzanz in seinem Bestand bedroht habe; er zeigte, wie im Mittelalter immer dann eine Blütezeit entstand, wenn der Zugang zum Boden frei war, und wie dunkle und trübe Zeiten stets von einer Vertreibung vom Boden begleitet waren. Dementsprechend finde sich bei allen Sozialkritikern, räum unfair angegangen. Der ausgezeichnete Schiedsrichter Dr. Götzl entscheidet auf Elfmeter, den der Halbrechte unter grossem Jubel zum Ausgleichstreffer verwandelt. Ergebnis: 3 : 3 (2 :2). Stuttgart II — Karlsruhe II 4:3, Stuttgart Schüler — Karlsruhe Schüler 3:1. K. W. Jugendboxen in Frankfurt a. M. In der überfüllten Turnhalle des P h i 1 a n - t h r o p i n s sah man am. 6. Februar einen Boxkampfabend mit 17 jugendlichen Paaren vom Philanthropin, Makkabi und ITV 02-Köln, Makkabi, ITB und Schild-Frankfurt a. M-, sowie Schild-Darmstadt. Der ITV überraschte durch ausgezeichnete Leistungen, bei denen sich die grosse Erfahrung bemerkbar machte. Er brachte aus drei Kämpfen drei Siege heim, davon einen durch Winsens II. Die Jungen des veranstaltenden Sportvereins Philanthropin traten in neun Paarunsen mit guten Fortschritten an und erreichten vier Siege, vier [Niederlagen und ein Unentschieden. Beim Schild-Frankfurt a. M. sah man Brand, der einen eindeutigen Sieg über Wartcnsleben (Darmstadt) erkämpfte, in recht verbesserter Form. Ansprechende Leistungen zeigte auch Makkafai-Köln. Der Hauptkampf des Abends zwischen Reichsmeister Langmann (.Schild Frankfurt a. M.) und Eisenberg (Darmstadt) endete frühzeitig, da Langmann den Kampf durch technischen k. o. zu seinen Gunsten entschied. Von einigen interessanten Kämpfen musste abgesehen werden, da es der Bar Kochba Frankfurt a. M. ablehnte, seine Jungen gegen den Schild antreten zu lassen, ehe nicht eine Bereinigung der. allgemeinen Spielfrage erreicht sei. L.B. Schild-Frauen siegten erneut Im Handballspiel gegen die Offenbacherinnen bewiesen die Schildmädels aus Frankfurt a. M. erneut ihre Ueberlegenheit. Bei Halbzeit führte der Schild schon 5 :Cfund erhöhte diesen Vorsprung sogar nach" der Pause auf 12:0, bis es kurz vor Schluss den Offenbacherinnen noch gelang, das Ehrentor zu erzielen. Offenbach hätte vielleicht noch mehr erreichen können, wenn seine beste Spielerin, Trude Seligmann, nicht durch nutzloses Alleinspiel manche Chance verdorben hätte. Gelang es dem Sturm jedoch, einmal durchzukommen, wurde er öfters auf nicht sehr faire Art von L. Sichel gestoppt. L.B. Mitteldeutschland In Leipzig: Tischtennismeisterschaften des Makkabi Bar Kochba Leipzig brachte am 6. und 7. Februar die Tischtennismeisterschaften des Deutschen Makkabikreises zur Durchführung. Der erste Abend war der Vereinsmeisterschaft (je sechs Spieler pro Verein) vorbehalten, die einen neuen Titelhalter in Hagibor Berlin ergab, der im Endspiel über Bar Kochba Hakoah Berlin mit 5 :3 triumphieren konnte. Der Sieg im Herren-Doppel wanderte ebenfalls nach Berlin. Sprung und Langsam gewannen ihn gegen die Frankfurter Schmerler/Halberstadt mit 3:1, die vorher überraschend die favorisierten Berliner Schatzow/Fachler in einem äusserst spannenden Kampf 3:2 zu besiegen vermochten. Schmcrler holte sich mit Frl. Schul (Hannover) dafür das Gemischte Doppel mit 3:0 gegen Frl. Löwenberg/Sprung (Bar Kochba Berlin), im Damen-Einzel holte sich Frl. Löwenberg (Berlin) sicher und verdient den Meistertitel über Frl. Jacoby (Dresden). Das Herren-Einzel ergab durch seine beinahe 70 Meldungen viele schöne Kämpfe. Bis zur Vorschlussrunde drangen schliesslich Schatzow und Kitter (Hagibor Berlin), der Berliner Bar Kochbaner Sprung und Einstoss (Augsburg). Der Erstere fertigte den Bayern im Eiltempo mit 3:0 ab, und Ritter verlor gegen Sprung. Das Endspiel Schatzow gegen Sprung war ein Genuss. Der Bar Kochbaner gewann den 1. Satz, aber zu mehr langte es nicht. Schatzow siegte dann sicher mit 3 :1» k—n. Schlesien Tischtennismeisterschaften in Breslau Vor fast 200 Zuschauern brachte die Sportgruppe Breslau am 7. Februar bei glänzender Organisation die reichsoffenen schlesischen Tischtennismeisterschaften des Sportbundes zur Durchführung. Die Meisterschaften bewiesen ein hohes Spielniveau der Breslauer Sportgruppe, die' in sämtlichen Wettbewerben trotz scharfer Konkurrenz des Reiches die Sieger stellen konnte. Im Herren-Einzel war der schlesische Meister Hans Cohn (Sportgruppe Breslau) eine Klasse für sich, der wohl kaum einen Sporthundgegner im Reich zu fürchten braucht. In der Vorschlussrunde schlug Cohn den Berliner Henschel 2:0 und Lustig (Breslau) den Hamburger Hartig 3:1. Im Endspiel konnte sich dann Cohn mit dem überraschend gleichmassigen Ergebnis von 21:14, 14, 14 den Meistertitel holen, ohne im übrigen einen einzigen Satz in den Kämpfen abgegeben zu haben. Im Herren-Doppel sicherten sich die Breslauer Lustig/Cohn durch einen 3 :1-Erf olg gegen die Berliner Henschel/Behrend den Titel. Bei den Damen war in der Endrunde die Breslauerin Frl. Friedländer, die vorher Frl. Schönfeld 26:24, 18:21, 21:18 ausgeschaltet hatte, gegen Frl. Lustig (Breslau) mit 21:23, 21:15, 16, 15 erfolgreich. Im GemischtenDoppel blieben Frl. Lustig/Lustig gegen das Görlitzer Paar Frl. Graham/Pinner 21:15, 16, 18 :21, 21:11 siegreich. Das Herren-Einzel der 2. Klasse gewann Hammer (Kottbus) mit 3:1 gegen W. Silberstein (Breslau). Dul. — jüdischer Geist von Rousseau bis zu Adolf Wagner, die Ansicht, dass bei einer gerechten Verteilung des Bodens die sozialen Differenzen weitgehend behoben sein würden. Erst mit dem Sturz des Absolutismus habe die Befreiung des Menschen begonnen, die Befreiung des Bodens sei hingegen eine Aufgabe, die erst noch — und zwar auf dem Wege der Siedlung — zu lösen sei. — Auf die jüdische Situation übergehend, empfahl Oppenheimer Siedlungsgenossenschalten, und zwar für den Anfang Anteilssiedlungen, die sich später durch Aussiedlung der einzelnen Arbeiter zu Produktiv- oder zu reinen Produzeriten-Genossenschaften entwickeln könnten. Er warnte vor Mammutkulturen mit der einseitigen Bevorzugung eines einzigen Erzeugnisses und empfahl statt dessen gemischte Kulturen, die wegen ihrer nahezu absoluten Krisenfestigkeit weitaus vorzuziehen seien. Beispiele aus Italien, Irland und aus Oppenheimers eigener Praxis ergänzten seine mit grösstem Beifall aufgenommenen Ausführungen. Gü. Lo. Jahresfeier des Jüdisch- Theologischen Seminars Das Jüdisch-Theologische Seminar in Breslau beging am "31. Januar in althergebrachter Weise die Gedenkfeier für seinen Stifter Kommerzienrat Jonas Fraenckel. Der Vorsitzende des Dozentenkollegiums, Professor Dr. I. Heinemann, erstattete den Jahresbericht. Die Lücken im Dozentenkollegium sind durch den endgültigen Eintritt des Seminarrabbiners Dr. Ochs und des Dozenten Dr. Urbach geschlossen worden. Neben den bisherigen weiteren nicht vollbeschäftigten Dozenten wird Studienrat a. D. Dr. Willy Cohn, der einen neuen Lehrauftrag für allgemeine Geschichte erhalten hat, am Seminar wirken. Von den Preisarbeiten sind drei durch cand. theol. Faber, cand. theol. Hochmann und cand. theol. Trief bearbeitet worden, die den David-Rosin-Preis, den Jakob-Guttmann-Preis bzw. den Hermann- Vogelstein-Preis erhielten. Für 1937 wurden sechs Preisarbeiten ausgeschrieben. Der neue Vorsitzende des Dozentenkollegiums, Dozent Dr. Lewkowitz, sprach in seiner Antrittsvorlesung über „Formen des Humanitätsgedankens". Er skizzierte die grundsätzliche Abweichung des jüdischen Humanitätsgedankens und seinen Fortschritt gegenüber den anderen Anschauungen des Altertums. Er grenzte ihn gegen das in manchen Punkten verwandte griechische Denken ab und verfolgte seine Entwicklung durch das Mittelalter bis in unsere Tage. Seminar-Rabbiner Dr. Ochs nahm die Entlassung der Rabbinatskandidaten, die alle bereits im Amt sind, in einer menschlich ergreifenden Ansprache vor. Rabbiner Dr. R o t h - schild sprach den Dank der entlassenen jungen Rabbiner aus. Kantor Warten berger umrahmte die Feier mit Gesangsvorträgen, am Harmonium begleitete ihn Organist Erich Schaffer. Der Jahresbericht des Seminars für 1936 ist in üblicher Form im Druck erschienen und enthält als wissenschaftliche Beilage eine Arbeit des Dozenten Dr. Efraim E. Urbach „Die Entstehung und Redaktion unserer Tossafot". Schw. Schüleraufführung in Koburg Schüler des Internates Hirsch in Koburg spielten das dreiaktige Drama „Antiochius IV.", ein Stück, das von Schülern der Bonner Schule entworfen und späterhin von Bernhard V a 1 i e r - Grossmann zusammengestellt wurde. Wie es in der Einleitung heisst, ist das Stück aus dem Bedürfnis entstanden, den Stoff der Chanukkageschichte neuartig und anders zu fassen. Der Sieg Juda Makkabis stellt zwar den Höhepunkt des Stückes dar. aber den Rahmen zu diesem Kernstück bildet die Schilderung des Lebens um König Antiochius und die Darstellung des Verhältnisses von Judentum und Hellenismus. Freilich bedurfte es von Seiten der Spielleitung starker Streichungen im Textbuch, um die Handlung und die einzelnen Rollen so charakteristisch als möglich herauszustellen. Szenerien und Kostümierung waren bei der Koburger Aufführung einfach, fast primitiv, aber um so packender in der Wirkung. Kleinen und grösseren schauspielerischen Talenten war in den Rollen des Königs, der Aufrührer, des Hohenpriesters Gelegenheit gegeben, sich nach allen Kräften auszuarbeiten. Die Aufführung eines Theaterstückes bringt, in vielerlei Beziehungen pädagogische Werte mit sich und entsprach in Koburg den vielseitigen Bestrebungen der Schulleitung. N. R. Ergebnisse des Photowettbewerbs jüdischer Amateurphotographen Der von der Arbeitsgemeinschaft mit Unterstützung des Reichsbundes jüdischer Kulturbünde in Deutschland veranstaltete grosse Wettbewerb ist abgeschlossen. Nach etwa 400 Anfragen aus ganz Deutschland erfolgten zum Wettbewerb selbst etwa 100 Einsendungen mit etwa 600 Bildern. Unter diesen befand sich ein kleiner Bruchteil weniger brauchbarer Leistungen, dagegen zeigte die Mehrzahl der Einreichungen ein erfreulich hohes. Niveau der jüdischen Ämateurphotographie. Es befanden sich darunter einige ausgesprochene Spitzenleistungen. Folgende Einsender wurden prämiiert: Gruppe A, Anfänger: 1. Preis: Bruno Roth (München), Dr. Hugo Stern (Frankfurt a. M.). Gruppe B, Fortgeschrittene: 1. Preis: Dr. Fr. Frankfurter (Frankfurt a. M.), Walter Dreyfuhs (Mannheim). Ferner wurden noch zweite, dritte Preise und elf lobende Erwähnungen in Diplomform erteilt. — Die verhältnismässig grosse Anzahl prämiierter Arbeiten - aus Orten, wo bereits Arbeitsgemeinschaften be- ■ stehen, zeigt den Wert der Zusammenschliessung für die Weiterbildung der jüdischen Amateure. Die prämiierten Bilder und sonstigen guten Leistungen wurden in einer Ausstellung zusammengefaßt, die in Frankfurt a. M. vom 10. bis 24. Februar im Ausstellungsraum der Firma Ehrenfeld (Zeil 104) von 9 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen ist. Handwerkerfeier in Beuthexi Die Beuthener Ortsgruppe des Zentralverbandes jüdischer Handwerker feierte am 11. Januar in der Synagoge das 25jährige Bestehen ihrer Organisation. Nach einer Begrüssungsanspiache des verdienten Vorsitzenden Hermann Badrian hielten die Festreden der Gemeinderabbiner Professor Golinski und der stellvertretende Vorsitzende des Zentralverbandes, Louis Wolff (Berlin). Die Feier wurde durch Darbietungen des Orchesters des Oberschlesischen Orchesterringes unter den Dirigenten Erwin H e r p e r und San.-Rat B1 u - m e n f e 1 d sowie der Sängerinnen Lotte Kreuzberger und Thea Jena verschönt. fi.M. Der Preussische Landesverband Jüdischer Gemeinden richtet an die ihm angeschlossenen Gemeinden das Ersuchen, in diesem Jahr des 500. Geburtstages von Isaac Abrabanel in Feiern, Vorträgen und Aufsätzen zu gedenken. Lehrhaus Berlin. Montagreihe: 22. Februar: „Abendländischchristlicher Kulturkreis im Mittelalter" (Ismar E1 - bogen): 1. März: „Islamischer Kulturkreis1' (Max Wiener); 8. März: „Kulturkreis der Renaissance" (Fritz Bamberger); 15. März: „Jeremias (Gestalten der Bibel)" (Leo Baeck). Di© Vorträge finden jeweils 20 Uhr 30 Min. pünktlich in der Aula, Joaehirnsthaler Str. 13, statt. Donnerstagreihe: 22. Februar: „Autorität im Kibbuz" (Boris Eisenstädt). 20 Uhr 30 Min.* Logenhaus, Kleiststr. 10. . 16. Februar, Arbeitskreis für synago' g a 1 e Musik: „Griechische Musik u. Gregorianik'* (Oskar Guttmann), 20 Uhr, Marburger Str. 5,111. Ä r b e i t s g e m e i n sc h a f t -e n. Montag: Nr. 13 KramerfAdler, Psychopathologie und Gesundheitsfürsorge; Fasanenstrasse 80. Kr. 11. Guter, Vor- und Frühgeschichte Palästinas; Marburger Strasse 5. Nr. 16* Grajew, Flavius Josephus; Fasanenstrasse 80. Nr. 20* Pollak,WeltwirtschaftlicheArbeitsgemeinschaft; Augusts Strasse 17. Dienstags: Nr. 1. Maybaum, Knecht Gottes-* Texte im Jesaja: Prinzregentenstr.69/70.Nr.3. Altmann* Mischna-Traktat Megilla. Nr.. 23. Sternberg, Jüdische! Philosophen: Fasanenstrasse 80. o. Nr. Freyhan, Karl Wolfskehls Bekenntnis; Marburger Strasse 5. Nr. 31* Bab, Ueber Bücher zur jüdischen Lebensgestaltung.- Nr. 34. Eisenberg, Uebungen in freier Rede. Nr. 38^ Jospe, Singkreis. Mittwochs: Nr. 28. Pulvermacher, Bildende Kunst; Marburger Strasse 5. Nr. 21. Nathansobn, Volkswirtschaftliche Grundlagen der Auswande^ rung und Siedlung; Fasanenstrasse 80. Nr. 33. Perl, Jüdische Geschichte und jüdische Wirklichkeit im Spiegel des historischen Romans; Fasanenstrasse 80. Nr. 35. John Jacobsohn, Festesfeier im jüdischen Hause: Pessach. Nr. 37. Schildberger/Wertheim, Instrumentalkreis: Marburger Str. 5. Donnerstags: Nr. 5. Jonas, Geschichte und Sinn religiöser Bräuche; Fasanenstr. 80. Nr. 27. Kuhn: Wirtschaftspsychologie; Marburger, Strasse 5. Sonntag, 7. Februar: Nr. 14. Treitel,- Wanderung: Röntgental—Bernauer Stadtforst. Sprachkurse (Englisch, Spanisch), Kurzschrift, technisches Zeichnen. Montag-Reihe, 8. Februar, Jüdische Kulturgeschichte I, fällt aus. Auskünfte in den Sprechstunden W50, Marburger Str. 5, 10—13, 16—18 Uhr* Postschlüsse nach Uebersee! Vorbemerkung: Diese Uebersicht erscheint wöchentlich. Sie ist ohne Gewähr. Postschluss für Luft- | Postsendungen ist in Berlin beim Postamt C 2, in Frankfurt/Main beim Bahnpostamt 19 oder Flughafen* | Einwurf bei anderen Postämtern oder in anderen Orten bis zu 1 Tag früher als hier vermerkt. j Nordamerika a) Seeweg ab Berlin: 15. 2. ab Hamburg 19 Uhr („Queen Mary11 17. 2. ab Cherboure); 22.2. an New-York „; IS. 2. „ „ 19 Uhr („Europa" 19.2. „ Bremen); 25.2. „ „; 22.2. „ „ 19 Uhr („Normandie" 24.2. „ Le Havre); 1.3. „ b) Luftweg (Luftschiffverkehr und Nachbringeflüge finden während der Wintermonate nicht statt)! 18. | Südamerika! 12. 2. ab Berlin IS Uhr; .2. ., „ 18 Uhr; I 18. 2. „ ,. IS Uhr; 3.3. an Rio; 8. 3. an Buen. Aires 4. 5. „ „; S. 3. „ 4.3. „ „; 8.3. „ a) Seeweg 12. 2. ab Hambg. 19 Uhr (Schiff 13. 2. ab Bremen): 16.2. „ Frkf./M. 8 Uhr (Schiff 18.2. „ Marseille); 19. 2. „ München 9 Uhr (Schiff 20. 2. „ Neapel); b) Luftweg 13. 2. ab Berlin 9 Uhr: 13. 2. ab Frankfurt/M. 13 Uhr (Französische Luftpost); Laufzeit bis Rio 5 Tage 17.2. „ „ 21 Uhr; 17.2. „ „ 24 Uhr (Deutsche Luftpost); „ „ „ 3 „ (Zuschlag auf Auslandsporto nach Brasilien 1,25 RM für je 5 g; nach Argentinien 1,50 RM für je 5 g) | Südafrika a) Seeweg 17. 2. ab Berlin 8 Uhr; 17.2. ab Köln 21 Uhr; 19. 2. ab Southampton (Schiff); 8.3. an Kapstadt (Von Kapstadt in 30 Stunden nach Johannesburg und Pretoria) b) Luftweg 12. 2. ab Berlin 12 Uhr; 12.2. ab München (Bahnp. Amt 1) 18 Uhr; Laufzeit 8—9 Tage 16.2. „ „ 12 Uhr; 16.2. „ „ (Bahnp. Amt 1) 18 Uhr; „ 8—9 „ Palästina (Zuschlag auf Auslandsporto 35 Pf. für je 5 g) a) Seeweg 14. 2. 17. 2. 11. 2. ab Berlin 23 Uhr; 12.2. ab Hamburg 15 Uhr (Schiff 14.2. ab Brindisi); 18.2. an Haifa 15.2. „ „ 14 Uhr; 16.2. „ München 9 Uhr (Schiff 18.2. „ Piräus); 21.2. „ 16.2. „ „ 14 Uhr; 17.2. „ „ 9 Uhr (Schiff 18. 2. „ Brindisi); 22.2. „ Jaffa b) Landweg ab Berlin 14 Uhr; 13.2. ab München 9 Uhr (über Belgrad—Istanbul); 17.2. an Haifa „ 14 Uhr; 15.2. „ „ 9 Uhr ( „ „ „ ); 19.2. , „ 14 Uhr; 18.2. „ „ 9 Uhr ( „ „ „ ); 23.2. „ „ (Leitvermerk „Ueber Belgrad—IstanbuF) c) Luftweg 13. 2. ab Berlin 6 Uhr; 13.2. ab München 10 Uhr; 14.2. ab Rom 6 Uhr; Laufzeit ca. 3 Tage 13.2. „ München 18 Uhr; 15.2. „ Brindisi 6 Uhr; „ 3 17.2. „ Berlin 6 Uhr; 17. % „ „ 10 Uhr; IS. 2. „ Rom 6 Uhr; , 3 ". 17.2. „ München 18 Uhr; 19.2. „ Brindisi 6 Uhr; „ £ 3. £ (Zuschlag auf, 'Auslandsporto IQ Pf. fht je 5 g, mindestens 15 Pf 'Ä

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