Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 6 (11.2.1937)
- Date
- 1937-02-11
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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ftmtbktt der CK Skilauf und Leichtathletik Eine notwendige Aufklärung Die Zeit der Skizünftigen ist da. Begeistert geht es mit geschulterten Brettern in die Berge, um die Freuden des Winters gemessen und die schönsten und gesündesten Leibesübungen betreiben zu können. Wer von Haus aus Skisportler ist, d. h. Skilaufen als persönlichen Hauptsport betrachtet, wird sich hemmungslos all den sich bietenden Schönheiten und Freuden hingeben können; aus dem Lager anderer Sportier, namentlich aus den Reihen der Leichtathleten jedoch wird man stets die gleiche bange Frage gestellt bekommen, ob sich die winterliche Betätigung auf den Brettern nicht nachteilig auf die Leistungsentwicklung im Sommer auswirkt? Wir gehen davon aus, dass der Skisport, wie er hier als Ausgleichssport zur Diskussion steht, keineswegs wettkampf massige Bedeutung erlangen darf, vielmehr im wahrsten BnnnniinnniiiHiniitiiiiHnniuusuiusiiiuiiiiiDiiiiHuiiiHiiiiiiuia In Berlin: ISG 33—Bar Kochba Hakoah Nach den Vorgefechten des letzten Sonntags setzt am 14. Februar der Berliner Verbandsspielbetrieb wieder in vollem Umfang ein. Auf dem Programm des Tages steht einer der Hauptschlager der Saison: die Punktspiele der ersten Serie zwischen den Fussball- und Handballmannschaften der ISG 33 und des Bar Kochba Hakoah. Wie schon in den vergangenen Jahren, kommt auch diesmal den Spielen der beiden ewigen Rivalen überragende Bedeutung zu, und im gesamten jüdischen Sport Deutschlands wird man mit Interesse den Ausgang der Treffen erwarten. Die Titelverteidiger, ISG 33 im Handball und Bar Kochba Hakoah im Fussball, stehen vor schweren Aufgaben; denn in beiden Fällen sind die Gegner überaus stark. Wenn wir trotzdem wieder zu den Vorjahrs- •siegern stehen, so wegen ihrer einheitlicheren Mannschaftsgefüge und der durchschlagskräftigeren Sturmreihen. Es wird erbitterte Kämpfe um die Siegespalme geben, die schliesslich den Besseren, den Mannschaften, denen auch das Glück nicht abhold jst, zufallen möge. Zu hoffen und zu wünschen bleibt noch, dass sich unter straffer Leitung der ausgewählten Schiedsrichter Spielhandlungen entwickeln werden, deren Akteure sich der Verantwortung gegenüber dem gesamten jüdischen Sport bewusst sind. Die Spiele finden auf dem Grunewaldsportplatz statt. Das Handballtreffen beginnt um 16 Uhr, die Fussballer spielen vorher um 14 Uhr. Sinne des Wortes eine Erholung bleibt, eine geruhsame Leibesübung, die dem Körper neue Reserven an Kraft und Nerven zuführt. Unter dieser Voraussetzung schadet der Skilauf, in Vernünftiger Form, auf schmalen, leichten Brettern und mit leichter Ausrüstung als Langstreckenlauf in nicht zu bergigem Gelände betrieben, nichts. Im Gegenteil: er kann für den Leichtathleten als natürliches, technisches Ergänzungstraining sogar recht wertvoll werden, Aveil trotz vieler Gegensätzlichkeiten eine gewisse Verwandtschaft beider Bewegungsarten unverkennbar ist. Der stilreine Skilauf erinnert tatsächlich an den leichtathletischen Lauf, der nach neuesten Trainingsmethoden ebenfalls aus dem schwungvollen Gehen mit der Gegenbewegung aus Hüfte und Schulter entwickelt werden soll. Wessen Skisaison sich auf Wochenendausflüge ins Gebirge beschränkt, braucht überhaupt nicht ängstlich zu sein, weil die eventuell steif gewordenen Muskelpartien im Laufe der Woche mittels geeigneter Lockerungsgymnastik und Waldläufe wieder geschmeidig zu machen sind. Nachteilige Folgen können sich dagegen erst dann einstellen, wenn der Aufenthalt, zumal im Hochgebirge, mehrere Wochen dauert und täglich mehrstündige schwierige Aufstiege zum Programm gehören. Vor derartiger anstrengender Betätigung muss der Leichtathlet, besonders der Sprinter, der seine Schnelligkeit nicht verlieren will, allerdings gewarnt werden. In diesen Fällen ist zumindest Vorsieht am Platze. Vielfach hört man die Ansicht vertreten, dass der Abfahrtslauf weniger „gefährlich" wäre als der Langlauf. Diese Auffassung erscheint irrig. Man stelle sich vor, dass bei einem Abfahrtslauf die Geschwindigkeit des Läufers aus rasender Fahrt plötzlich zum Stillstand gebracht werden muss. Die dazu erforderliche Schwungkraft ist enorm und beansprucht in erster Linie die Beinmuskulatur, und zwar bis an die Grenze des Möglichen. Muskelkrämpfe, Verknotungen und sonstige typische Schäden sind die natürliche, kaum abwendbare Folge. Ueberhaupt sind die durch S k i u n f ä 11 e hervorgerufenen Verletzungen viel beachtlicher als die im allgemeinen auftretende Einbusse der Schnelligkeit und die Steifheit der Muskeln. Wie mancher Leichtathlet hatte sich schon auf die kommende Saison gefreut und konnte nachher, durch Skiverletzungen ausser Gefecht gesetzt, zuschauen, wie seine Kameraden ohne ihn auskommen mussten. Trotzdem die Häufigkeit schwerer Verletzungen beim Skisport gar nicht einmal so gross ist, hat irgendeine Kleinigkeit schon jeder Skiläufer zu verzeichnen gehabt. Natürlich trifft die Schuld bei Verletzungen meistens den Läufer selbst, der entweder infolge mangelnden Vortrainings nicht gelernt hatte, „richtig zu fallen" oder aber durch Unbesonnenheit, blinde Kühnheit und falschen Ehrgeiz Situationen heraufbeschwört, die bei umsichtiger und vernünftiger Fahrweiee durchaus zu verhindern gewesen wären. —n. Weltmeisterschaften im Tischtennis InBadenbeiWien führte Oesterreich im Auftrag des Internationalen Tischtennis-Verbandes die diesjährigen Weltmeisterschaften im Tischtennis in der Woche vom 1. bis zum 7. Februar durch. Unter grosser Anteilnahme trafen sich hier die Besten aller Nationen, unter ihnen als Vertreter ihrer Länder zahlreiche jüdische Sportler, und lieferten sich zahlreiche erbitterte, sportlich wertvolle Kämpfe. Zunächst kamen die Meisterschaften der Länderteams zum Austrag. Bei den Herren, die um den Swaythling-Cup stritten, erfochten die Amerikaner mit den beiden jüdischen Spielern B1 a 11 n e r und Schiff einen knappen Sieg über die Ungarn, bei denen B a r n a und Bellak mitwirkten. Ueber fünf Stunden dauerte dieser grandiose Kampf, den schliesslich die Amerikaner mit 5,5 :3,5 zu ihren Gunsten entschieden. Am vierter Stelle endeten die Oesterreicher mit Liebster und Bergmann und Polen, das sich durch Ehrlich, Schiff und Finkelstein vertreten liess. Die Damen kämpften um den Corbillon-Pokal. Siegerinnen wurden, ohne eine Niederlage erlitten zu haben, die Amerikanerinnen, die die beste Spielerin des Wettbewerbs in Ruth Aarons stellen konnten. Grosse Ueberraschungen zeitigten die Einzelkonkurrenzen. Favoriten wie Liebster, die Ungarn Barna und Bellak sowie die Amerikaner schieden bereits frühzeitig aus. Einzel-Weltmeister, der Herren wurde schliesslich nach aufregendem Fünf-Satz-Kampf der jüdische Spieler Bergmann (Oesterreich), dem sich im Finale der Pole Ehrlich mit 19:21, 25:23, 19:21, 21 :14, 21 :11 beugen musste. Im Herren-Doppel wiederholte das amerikanische Paar Blattner — McClure seinen Vorjahrssieg. Die Oesterreicher Bergmann-* Göbel mussten sich, in fünf harten Sätzen geschlagen, mit dem zweiten Platz begnügen. Der Titel im Damen-Einzel wurde nicht vergeben. Die beiden Finalistinnen Ruth Aarons als Titelverteidigerin und di8 Oesterreicherin Pritzi kamen nach eindreiviertelstündigem Kampf zu keinem Ergebnis, so dass der Kampf gemäss den neuen Bestimmungen als unentschieden abgebrochen werden musste. Sport der Woche Berlin Die Verbandsspiele begannen wieder Im Berliner Verbandsspielbetrieb gab es am 7. Februar einige interessante Begegnungen der Fussballer und Handballer. Am bewegtesten ging es im Handball- Treffen zwischen ISG 33 III und der ausgezeichneten 1. Jugend des Bar Kochba her. Nach ausgeglichener erster Spielhälfte, die die ISG mit 5 :3 in Führung beendete, kam es nach der Pause zu einer klaren Ueberlegenheit der Männer, zumal noch einer der jungen Bar Kochbaner das Spielfeld verlassen musste. Die ISGer, die sich damit die Tabellenführung der 2. Spielklasse erkämpft haben, gewannen schliesslich mit 9 :4 unangefochten. Bar Kochba I spielte gegen IBC „Maccabi"' I und stellte mit einem 12 :1- (4 :1-) Sieg deutlich unter Beweis, dass die spielerische Krisis überwunden ist. Recht produktiv arbeitete vor allem der Sturm unter Werner Spandaus Führung. Für die Ueberraschung des Tages sorgte IBC Berlin I, der gegen die 2. Jugend des Bar Kochba einen hohen 7 :2- (6: 0-) Sieg landete. Weitere Handballergebnisse: Bar Kochba 1. Frauen gegen Damen R. C. I 6 :0. (4 : 0): Triton I—ISK II 1:1 (0:0): ISG33 IV—Bar Kochba III 3:2 CO:2); ISG 33 3. Jugend—Bar Kochba A. H. II 15 :0 (8 :0); Triton II-Maccabi II 0:6 (0:3): ISG 33 V—Kanuclub I 4 :1 (1:1): Bar Kochba 4. Jugend—IBC Berlin Jugend 2:3 (1:3). Die F u s s b a 11 spiele standen im Zeichen der Jugend und Schüler. Die ersten Schüler der ISG 33 schlugen die des Hagihor glatt mit 4:1 und ISK 1. Schüler gewann gegen Hakoah 2. Schüler 8:1 (0 : 1). Weitere Fussballergebnisse: Hakoah 1. Jugend—Hakoah 2. Jugend 4:0: Hakoah 3. Jugend—ISK Jugend 1:4; ISG 33 3. Schüler—Hagibor 3. Schüler 2 :3; ISG 33 IV—Hakoah A. H. 2:5 (0 :2); ISG 33 III— Hagibor II 1: 5; ISG 33 VI—Hagibor IV 0 : 7. H. F. Hat Staat und Sief Sonntag, 14. Berlin Fussball: Bar Kochba Hakoah Ia—ISG 33 Ia, 14 Uhr, Sportplatz Grunewald; Hagibor 1. Jugend— ISG 33 1. Jugend. 9 Uhr, Hagibor 1. Schüler— ISK 1. Schüler, 15,40 Uhr, beide Spiele: Sportplatz am Schäfersee. Handball: Bar Kochba Hakoah I —ISG 33 I, 16 Uhr; Triton I—Bar Kochba IV, 1034 Uhr; ISG 33 2. Jugend-Bar Kochba 2. Jugend, 1154 Uhr; ISG 33 1. Jugend—Bar Kochba 1. Jugend. 13% Uhr: ISG 33 1. Frauen—ISK 1. Frauen. löM Uhr: Damen R. C. I— Bar Kochba 2. Frauen, 16K Uhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz Grunewald. Südwestdeutschland Fussball: Sportgruppe Worms I —Schild Frankfurt a.M. I, Frankfurt a. M., 15 Uhr; ITB Frankfurt a. M. I—Schild Mainz I, Frankfurt a. M., 15 Uhr, Platz am Bornheimer Hang; Schild Frankfurt a. M. II—Schild Mainz II, Frankfurt a. M., 13K Uhr: Schild Frankfurt a. M. A. H.—ISV Offenbach A. H., Frankfurt a. M., 11 Uhr; Philanthropin Schüler A—Offenbach Schüler, Frankfurt a. M., 10 Uhr; TC 03 Karlsruhe—Schild Heilbronn, Karlsruhe ,15 Uhr: Itus Pirmasens—ISV Heidelberg. Mannheim, 15 Uhr. Handball: Schild Wiesbaden I—ISV Offenbach I. Wiesbaden, 15 Uhr; Schild Wiesbaden Frauen I —ISV Offenbach Frauen I, Wiesbaden. 14 Uhr; Schild Frankfurt a. M. Frauen I—Schild Frankfurt a. M. Frauen B, F r a n k f u r t a. M., 10 Uhr. Rheinland-Westfalen Tischtennis: Mannschaftsmeisterschaft Schild Hagen —Schild Herne, Hagen. Sehildheim. Handball: Punktspiel Schild Düren Frauen—Schild Bonn Frauen, Düren. Sportplatz des Schild. Fussball: Punktespiele TUSPA Krefeld I—ITV 02 Köln I, TUSPA Krefeld II—ITV 02 Köln II, TUSPA Krefeld Schüler—ITV 02 Köln 2. Schüler, Köln- Mülheim, Fort 11; Schild Düren I—Schild Bonn I, Schild Düren II—Schild Bonn IT, D ü r e n, Sportplatz des Schild; ISG Dortmund Ia—Schild Bochum I, Wiederholungsspiel um die Industriebezirksmeisterschaft, Hagen, Sportplatz des Schild. Mitteldeutschland Fussball: Schild Leipzig I—Schild Chemnitz I, uy2 Uhr, Leipzig, Sportplatz Thekla. Handball: Schild Leipzig I—Schild Dresden I, 1Z% Uhr, vorher Frauen, Schild Leipzig Frauen— Sportgruppe Halle; alle Spiele: Leipzig, Sportplatz Thekla. Bayern Fn&sball: Itus Würzburg I —Itus München I, Würzburg, Sportplatz Zell, UV: Uhr, Rheinland-Westfalen ITV 02 Köln Fusballmeister am Mittelrhein Die Fussballspiele des 7. Februar im Bezirk Mittelrhein des Sportbundes erbrachten den endgültigen Meisterschaftssieg des ITV 02-Köln, der in einem 70 Minuten torlos durchgeführten Kampf gegen Düsseldorf 3 :0 gewann und dazu erlebte, dass zur gleichen Zeit in Aachen Krefeld gegen Bonn 3 :2 siegte. Da nunmehr Köln mit drei Verlustpunkten' vor M.-Gladbach mit sechs und Bonn mit sieben Minuspunkten steht, ist der ITV Meister, selbst wenn er sein letztes Spiel gegen Krefeld verlieren sollte. Das Treffen Krefeld—Bonn in Aachen wurde in vorbildlicher Weise durchgeführt und auch gut geleitet. Nach ausgeglichener erster Halbzeit hatte sich Bonn eine 2 : i - Führung erkämpft, die durch das ausgezeichnete Zusammenspiel verdient war. Im zweiten Abschnitt waren die Bonner überlegener, aber gerade dies wurde ihnen zum Verhängnis, weil ihre Sturmreihe die nun massierte gegnerische Deckung nicht mehr durchbrechen konnte. Dagegen operierten die Krefelder mit gefährlichen Durchbrüchen, die zwei Treffer, und den 3:2- Sieg ergaben. J. G-. Punktgleichheit bei den Frauen Im Bezirk Mittelrhein des Sportbundes wurde am 7. Februar nur ein einziges Handballspiel durchgeführt. Dieses brachte in Aachen die Frauenmannschaften der Sportgruppen Krefeld und Bonn zusammen, wobei letzteren ein Unentschieden genügt hätte, um Mittelrheinmeister zu werden. Die Krefelderinnen waren jedoch entschieden besser und sicherten sich einen 2 : 0 - (1 : 0 -) Erfolg, der sie auf gleiche Punktzahl mit den Bonnerinnen bringt. Dadurch wird, genau wie im Vorjahre, ein Entscheidungsspiel notwendig. J. G. „Ständiger Kleinring" in Herne Eine weitere Veranstaltung wickelte der Westdeutsche Landesverband des „Schild" am 7. Februar im Herner Jugendheim ab. Die rund 150 Zuschauer erlebten flotte Kämpfe und guten Sport. U. a. sah man eine Ausscheidung für die Verbandsmannschaft im Fliegengewicht zwischen Schweiger (ISG Dortmund) und Grünberg (ISV Wuppertal). Der Wuppertaler zeigte sich stark verbessert und konnte den Jugendmeister verschiedentlich, vor allem in der Schlussrunde, klar erschüttern. Der knappe Vorteil des Dortmunders reichte jedoch zum 11. Febr.. Kurze Sportnotizen Gebrüder Gergely in der Akademiker» Weltmeistermannschaft Bei den 5. Weltwinterspielen der Akademiker, die in Z e 11 a m S e e am 7. Februar ihren Abschluss fanden, siegte im Eishockey die ungarische Mannschaft, ohne eine Niederlage einstecken zu müssen, überlegen. Die jüdischen Sportler, Gebrüder Andras und Laszlo Gergely, die im übrigen auch Mitglieder der ungarischen Ländermannschaft sind, hatten mit den grössten Anteil an diesem Erfolge. Namentlich Andras zeigte sich als ein sicherer und erfolgreicher Torschütze. Immer wieder Nacache in Front Das Duell zwischen dem jüdischen Schwimmer Alfred Nacaehe und Cartonnet um die Vorherrschaft im französischen Schwimmsport, das in Paris mit zwei Siegen Nacaches endete, wird zurzeit in der Provinz fortgesetzt. In Bordeaux bestritten die beiden Rivalen ein Rennen über 100 Meter Crawl, in dem wiederum Nacache mit Handbreite in 1.01,8 in Front endete. Holtzer siegt durch k.o. Der französische Europameister im Feder* gewicht, Maurice Holtzer, der nächstens gegen den deutschen Meister seiner Gewichtsklasse, Karl Beck, boxen wird, kämpfte in D ü n - kirchen gegen den starken Nordfranzosen Baviere. Holtzer schlug seinen Gegner derart zusammen, dass der Ringrichter nach der fünften Runde den Kampf zugunsten des jüdischen Boxers abbrach. Nock immer siegt Kojac Der Olympiasieger von 1928 im Rücken^ schwimmen, Dr. George Kojac, hat voä seinem Können bisher nur wenig eingebüsst, trotzdem er infolge beruflicher Inanspruchnahme nur wenig trainiert. Kürzlich startete er ini Rahmen der New-Yorker Staatsmeister» schatten und errang prompt im 500-Yardß* Rückenschwimmen in ausgezeichneter . Zeit eined Überlegenen Erfolg. Palästinareise 'des Bar Kochba Hakoah Berlin Eine durch mehrere Süddeutsche verstärkt* Fussballelf des Bar Kochba Hakoah Berlin wird Ende Februar eine einmonatige Wettspielreiee nach Palästina unternehmen und dabei zu verschiedenen Wettkämpfen in Haifa, Tel« Aviv, Jerusalem, Petach Tikwah und Rechoboth antreten. Die Mannschaft, die aus Korn; Sperber, Isenheim; Bogner, Holländer, Scharf; Ende, Rathaus, Czupper, Rohrstock, Ringel, den Ersatzleuten Meyer, Vierziger, Neumann, Goldwasser, Philipsohn und den Süddeutschen Herrsch, Grünebaum (Frankfurt a. Main), dem Stuttgarter Grünfeld und dem Würzburger Rosenbusch besteht, dürfte es trotz ihrer bekannten Spielstärke nicht leicht haben nach den Besuchen österreichischer und rumänischer Berufsspieler gegenüber dem Können der palästinensischen Teams erfolgreich und ehrenvoll zu bestehen. Auf der Rückreise sind für die Berliner Spiele in Brüssel und Paris gegen die dortigen Makkabi-Mannschaften vorgesehen. Schwimmjugend des „Schild" in Hindenburg Trotz der verkehrstechnisch ungünstigen Lage Hindenburgs, haben die Reichsmeisterschaften im Schwimmen, die die Sportgruppe Hindenburg (O.-S.) am 28. Februar im dortigen Städtischen "Schwimmbad zur Durchführung bringt, ein gutes Meldeergebnis erfahren. Aus Berlin, Beuthen, Breslau, Frankfurt a. M., Hindenburg, Köln und Oppeln sind etwa 70 Nennungen eingegangen, die sich auf zehn Meisterschaften und vier Rahmenwettbewerbe verteilen. Besonders starke Vertretungen werden die Vereine aus Berlin, Breslau und Beuthen entsenden. Vervollständigt wird das umfangreiche Programm durch Vorführungen im Kunstspringen und ein Wasserballspiel zwischen _ ISG 33 Berlin und Sportgruppe Beuthen. Die besten Schwimmer und Schwimmerinnen des Sportbundes werden am Start sein; besonders erfreulich ist der Ansturm des Nachw u c h s e s, der beweisen will, dass trotz der geringen Trainingsmöglichkeiten mit ihmzu rechnen ist. Eigentümlich berührt es lediglich, dass Schild Frankfurt a. M. nicht eine einzige Damenmeldung abgegeben hat, trotzdem dieser Verein bisher mit der ISG 33 an der Spitze des Damensehwimmsports im Sportbund gestanden hat. flilllllHIIIlilllllllllinUIIIIIIllIIIllilEIIIIIIIIIIlIilllllllllllHlIIIlIUIlIIlIIin Punktsieg. Gut verbessert zeigte sich der Dortmunder Tennenbaum I, der auch seinen zweiten Kampf gegen Stock (ITV 02 Köln) siegreich beenden konnte. Schönster Kampf des Abends war unbedingt der zwischen den beiden Kleinsten, Waldhorn II und Löwenhardt (beide ISG Dortmund), die an Technik, Kampfwillen, Schlagkraft und Herz mehr zeigten, als man allgemein selbst bei unseren „Kanonen" zu sehen