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Judenmission
Seit Beginn der Ansiedlung von Juden in Hamburg am Anfang des 17. Jahrhunderts hatte die städtische Geistlichkeit vergeblich vom Senat Maßnahmen zur Bekehrung der Juden zum christlichen Glauben, und damit die Umsetzung d…
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Judenreglement 1710
Das J. wurde 1710 im Zuge einer Revision der Hamburger Verfassung erlassen, die der Wiederherstellung politischer Stabilität in der Stadt nach der Eskalation heftiger Machtkämpfe zwischen Senat und Bürgern am Ende des 17…
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Jugendbewegung
Die J. entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts und wurde vorwiegend von der bürgerlichen Jugend der Großstädte getragen. Auf der Basis neoromantischer und kulturkritischer Vorstellungen postulierten junge Männer die Rück…
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Jüdische Bibliothek und Lesehalle
1909 wurde die J. als ein moderner Bibliothekstyp, der sich besonders durch die Auslage von Zeitungen und Zeitschriften sowie durch Anschaffung populärwissenschaftlicher Bücher auszeichnete, neben der Büchersammlung der …
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Jüdische Gemeinde (1945-1989)
Die Anfänge der neu gegründeten G. nach dem Zweiten Weltkrieg lassen sich urkundlich auf den 8. Juli 1945 bestimmen. An diesem Tag fand eine Besprechung von zwölf Überlebenden statt, die einen vorläufigen Arbeitsausschus…
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Jüdische Gemeinde nach 1989
Die Jahreswende 1989/1990 läutete für die Jüdische G. in Hamburg nicht nur einen Generationswechsel in den Gemeindegremien ein, sondern war auch Signal für grundlegende Neuerungen und vertragliche Regelungen mit der Frei…
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Jüdischer Kulturbund Hamburg
Als jüdische Künstler 1933 aus dem Kulturbetrieb in Deutschland verbannt wurden, schlossen sich viele dem J. an, dem einzigen Forum, das – unter strenger Kontrolle der NS-Behörden – einem ausschließlich jüdischen Publiku…
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Jüdischer Religionsverband Hamburg
Am 1. Januar 1938 schlossen sich die Deutsch-Israelitische Gemeinde in Hamburg, die Hochdeutsche Israelitengemeinde zu Altona, die Jüdische Gemeinde in Wandsbek und die Synagogen-Gemeinde Harburg-Wilhelmsburg zum J. zusa…
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Jüdisches Leben zur Zeit der nationalsozialistischen Verfolgung (1933-1945)
Die mit der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 einsetzenden Maßnahmen beschnitten drastisch die Bürgerrechte sowie die Erwerbs-, Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten der knapp 19.000 Juden, die im Frühjahr 1933 i…
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Kaiserreich und Weimarer Republik (1871-1933)
Zur Zeit der Gründung des Deutschen Reiches lebten in Hamburg etwa 14.000 Juden, das waren gut vier Prozent der 350.000 Einwohner der Stadt. Bereits in den Jahren vor der Reichsgründung waren weitreichende Entscheidungen…
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Kalter, Sabine
Opernsängerin, geb. 28.3.1889 Jaroslaw (Galizien), gest. 1.9.1957 London. Die Altistin K. gehörte zwischen 1915 und 1935 zu den beliebtesten Künstlerinnen auf Hamburgs Bühnen. 1911 debütierte sie an der Wiener Volksoper.…
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Kastan, Erich
Fotograf, geb. 12.1.1898 Ludwigslust, gest. 12.1.1954 New York. Viele Bilder K.s dokumentieren das jüdische Leben in Hamburg nach 1933. Sohn eines aus Posen stammenden jüdischen Kaufmanns, arbeitete K. zunächst in der Ex…
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Kley, Eduard Israel
Prediger und Schulleiter, geb. 10.6.1789 Wartenberg, gest. 4.10.1867 Hamburg. K. besuchte die jüdische Wilhelmsschule und das Gymnasium in Breslau. In Berlin, wo er sich seit 1809 in verschiedenen Stellungen als Privatle…
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Kohen (auch: Cohen), Rafael ben Jekutiel Süsskind
Rabbiner, geb. 4.11.1722 Livland, gest. 11.11.1803 Altona. K. studierte an der Minsker Talmudhochschule, deren Leitung er seit 1743 innehatte. Zudem berief ihn die lokale jüdische Gemeinde 1745 als Oberrabbiner. In nachf…
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Kohn, Joseph Berkowitz
Kaufmann und Sozialdemokrat, geb. 15.3. 1841 Leczyca, gest. 4.4.1905 Hamburg. K.s Lebenserinnerungen schildern ihn als polnischen Freiheitskämpfer und hamburgischen Sozialdemokraten.K. wurde in einer alten Festungsstadt …
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Konzentrationslager in Hamburg
Bereits Ende März 1933 wurde provisorisch in einer Torfverwertungsfabrik in Wittmoor das erste Hamburger KZ eingerichtet, in dem fast ausnahmslos Kommunisten inhaftiert wurden. NSDAP-Gauleiter Karl Kaufmann unterstützte …
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Koppel, Rudolph
Mechaniker, geb. 13.10.1807 Hamburg, gest. 30.11.1885 Hamburg. Nach der Erfindung der Fotografie durch ein Verfahren zur Herstellung von Lichtbildern auf Metallplatten, das Daguerreotypieren, wurde Hamburg zu einer Hochb…
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Koppel, Walter
Filmkaufmann, geb. 23.4.1906 Köln, gest. 25.10.1982 Marburg. K., Sohn eines Kaufmanns, arbeitete nach einer kaufmännischen Lehre zunächst als Angestellter des Hamburger Kaufhauses Schäfer in Bergedorf, wo er später bis z…
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Korach, Siegfried Samuel
Mediziner, geb. 30.6.1855 Posen, 1.7.1943 Theresienstadt. Der Internist, dessen Person über Jahrzehnte untrennbar mit dem Hamburger Israelitischen Krankenhaus verknüpft war, wurde zum Ende seines Lebens Opfer der »Judenv…
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Kornitzer, Leon
Kantor, geb. 4.5.1875 Wien, gest. Feb. 1947 Haifa. Die tiefgreifenden Veränderungen synagogaler Musik am Hamburger Reformtempel im frühen 20. Jahrhundert wurden durch K. initiiert, der die zuvor gepflegten sefardischen M…
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