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Auerbach, Benjamin-Hirsch

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/71

This record is one of the sources of the entity page Auerbach, Hirsch Benjamin.

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foaf:Person
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Bildnis JNUL Jerusalem, Schwadron Collection.
literature
AZJ 1857, S. 307f, Amtsenthebung in Darmstadt
literature
Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 116, 280
literature
Auerbach, The Auerbach Family, S. 50ff Genealogie seiner Nachkommen
literature
Breuer, Jewish Orthodoxy, S. 42, 55
literature
Brämer, Rabbiner und Vorstand, S. 54, 117, 144, 159, 180, 181
literature
EJ dt. III 653f
literature
Fürst, I 72
literature
Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd. XI (1983), S. 76, Nr. 1483
literature
Hildesheimer, Halberstadt, S. 15
literature
Hirsch Benjamin Auerbach, „Die Halberstädter Gemeinde 1844 bis zu ihrem Ende“, LBIB 37-40 (1967), S. 136ff
literature
J. Lebermann, „Das Darmstädter Landrabbinat“, JJLG 20 (1929), S. 193-211
literature
JE II 299f
literature
JL 560
literature
Joseph Hirsch (Hrsg.), Benjamin Hirsch Auerbach, Jerusalem 1948
literature
Jost, Neuere Geschichte, I 17, III 160
literature
Kayserling, „Jüdische Literatur“, S. 804
literature
Lowenstein, „The 1840s“, S. 280
literature
Nachruf in Jüdische Presse 1872, S. 317, 325, 333-335
literature
Schorsch, „Rabbinate“, S. 245
literature
Schulte, Bonner Juden, S. 101
literature
Schwab, Chachme Aschkenaz, Nr. 4
literature
Steinschneider, Bodleiana, Bd. II, S. 761
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 116f, 403, 423, 464, 528, 566, 577, 613.
literature
„Me’ah šanah lifet. irath ha-Rav S. evi Binyamin ’Oy‘ärbach Z. L.“, Ha-Ma‘yan 13,1, S. 19-50; enthält S. 19-43 Biographie und 44-50 Jona Immanuel, „Ha- RaS. Ba’ be‘inyene ševi‘ith“
manuscript
Amsterdam, Rosenthaliana 481: Berith ’Avraham (JNUL Jerusalem Mic. 11791)
manuscript
New York JTS Mic 3973 enthält S. awwa’ah, Testament, 7 Bl.
manuscript
New York YIWO, E 89: Responsum an Fuld, 1835
publication
Auswahl gottesdienstlicher Vorträge in dem isr. Gotteshause zu Darmstadt gehalten, Darmstadt 1837 (seine Antrittspredigt „Die wichtigen Pflichten, die dem Geistlichen durch seinen Beruf obliegen“, wird in WZJT 1, 1835, S. 127-130 als „leere Phraseologie, hohles Gerede“ kritisiert. „An Reminiscenzen aus den Urkunden der christl. Religion fehlte es auch nicht“)
publication
Beitrag zu den Rabbinischen Gutachten gegen den Frankfurter Reformverein, 1844
publication
Berith Abraham, oder die Beschneidungsfeier und die dabei stattfindenden Gebete und Gesänge. In’s Deutsche übersetzt und mit einer ausführlichen literarhistorischen Einleitung versehen, Fft./M. 1869; 2. Aufl. 1880
publication
Festpredigten, nebst archäologischen Bemerkungen, Marburg 1834
publication
Geschichte der israelitischen Gemeinde Halberstadt (von den Anfängen bis 1844), Halberstadt 1866
publication
Ha-S. ofäh ‘al Darche ha-Mišnah, gegen Zacharias Frankels historische Kritik der Mischna, Fft./M. 1861
publication
Haggadah šäl Päsah. mit Kommentar, Halberstadt 1878.
publication
Hrsg. Mišnath R[abi] Nathan, Glossen zur Mischna von Nathan Adler, nach einem annotierten Exemplar, 1862
publication
Nah. al ’Äškol zum Sefär ha-’Äškol des Abraham b. Isaak von Narbonne, Halberstadt 1869 (Schalom Albeck bezichtigte A. 1909 der Textfälschung; die von A.s Hand annotierte Manuskriptvorlage befindet sich in der JNUL Jerusalem)
publication
Sendschreiben gegen die Rb.-Vers. in Torath ha-Qena’uth, Amsterdam 1845, Nr. I, Bl. 2r-3r (mit seinem Vater, seinem Bruder, M. Frenkel in Witzenhausen und Vorsänger Wolf Moor in Michelstadt)
publication
Torath ’Ämäth. Lehrbuch der isr. Religion nach den Quellen bearbeitet. Zum Gebrauche in den obersten Klassen der Religionsschulen, mit sehr wichtigen erläuternden Anmerkungen für Eltern, Lehrer, angehende Theologen. Approbirt von den Großherzogl. Hessischen Rabbinern zu Bingen, F…
Torath ’Ämäth. Lehrbuch der isr. Religion nach den Quellen bearbeitet. Zum Gebrauche in den obersten Klassen der Religionsschulen, mit sehr wichtigen erläuternden Anmerkungen für Eltern, Lehrer, angehende Theologen. Approbirt von den Großherzogl. Hessischen Rabbinern zu Bingen, Friedberg, Mainz, Michelstadt, Offenbach, Worms, von den Kgl. Preuss. Isr. Consistorien zu Bonn und Crefeld [der extrem traditionstreue Trierer Rb. hatte seine Approbation verweigert], und von fünf und dreißig anderen isr. Geistlichen des Auslandes, Darmstadt 1839, Neuaufl. Gießen 1893. Neuorthodox; gegnerische Polemik von I. M. Jost, „Replik gegen Hrn. Dr. Auerbach in Darmstadt“, IA 1839, S. 343f und von einem Anonymus, Eine Bemerkung zu Dr. B. H. Auerbachs Lehrbuch der isr. Religion. Von einem badischen Rabbiner, 1839; A. veröffentlicht dagegen eine „Erklärung“, Darmstädter Zeitung, 13. Nov. 1839; darüber M. Creizenach in Einige Worte zur Beleuchtung des Auerbach’- schen Lehrbuchs der isr. Religion, 1839; S. 3 unterstellt das Ziel, „durch die verdammenswerthesten Mystificationen den erbärmlichen Zustand, in welchem sich heutezutag unser Ritualwesen befindet, zu verewigen“. Jost verunglimpft „dieses jämmerliche Produkt, welches unter dem Namen eines Lehrbuchs in die Schulen eingedrängt werden sollte“, er moniert dessen „antisocialen Geist“, IA 1840, S. 171
publication
„Bietet die Geschichte Israels unbestreitbare Belege, daß durch die Offenbarung bestimmte Kultformen durch Menschen aufgehoben werden dürfen, sofern sie dem Geiste der Zeit nicht mehr zusagen?“, TZW 1845, S. 61-65, 69-72
publication
„Das Schreiben jüdischer Schüler in christlichen Lehranstalten am Sabbat“, TZW 1845, S. 222
publication
„Die schülerhafte Rathlosigkeit des Hrn. Dr. Holdheim im Gebiete talmudischen Wissens“, TZW 1846, S. 17-19, 28-30, 36-38, 43, 51-53
publication
„Einige Worte an Herrn Rabbiner Schott in Randegg“, TZW 1845, S. 37-40
publication
„Sendschreiben an den ehrwürdigen Oberjuristen und Oberrabbinen Salomon Löb Rapoport zu Prag“, TZW 1845, S. 5f, 14
birth date
1808
place of birth
Neuwied
death date
30. Sept. 1872
place of death
Halberstadt
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=71
has abstract
Sohn des Bonner Rb. Abraham A. und der Esther-Rebekka Oppenheim lernt 5 J. lang in Krefeld bei Löb Carlburg, dann mehrere Jahre in Worms bei Koppel Bamberger, wird 1828 von seinen beiden Lehrern ordiniert. Verschaffte sich durch Privatunterricht die Mittel zum Universitätsstudium…
Sohn des Bonner Rb. Abraham A. und der Esther-Rebekka Oppenheim lernt 5 J. lang in Krefeld bei Löb Carlburg, dann mehrere Jahre in Worms bei Koppel Bamberger, wird 1828 von seinen beiden Lehrern ordiniert. Verschaffte sich durch Privatunterricht die Mittel zum Universitätsstudium. 1831-34 stud. Bonn und Marburg, 28. Juli 1834 prom. Gießen, im selben Jahr Rabbinerprüfung bei dem Prälaten Dr. Köhler in Darmstadt. Hält schon als Rabbinatskandidat Predigten, einer der ersten orthod. dt. Prediger. In Hanau gewählt, legt er die Stelle sogleich nieder und wird 2. Jan. 1835 Landesrb. in Darmstadt. Heirat mit Lea Frenkel (1814- 1884), Tochter des Kreisvorstehers Eisemann F. aus Witzenhausen in Kurhessen. Führt am 16. Mai 1836 erstmals die Konfirmation ein scheitert 1839 mit der Einführung eines neuorthodoxen Schulbuchs. Während die 98 Landgemeinden ihn stützen, schwelt seit 1840 ein Konflikt mit dem Vorstand am Ort „durch sein starres talmudisches Treiben“ habe A. „keine Gelegenheit versäumt, dem Zelotismus Nahrung zu geben und damit einen Unfrieden in der hiesigen Gemeinde geschaffen, von dem die Annalen derselben kein Beispiel aufzuweisen vermögen“. Unterzeichnet 1844 gegen die Rb.-Versammlung sowie im Kompert-Prozeß 1864 auf Seiten der ungar. Trennungsorthodoxie, nimmt jedoch 1854 Partei für Frankel gegen Hirsch. Die Stadtgem. nötigt ihn 1857 schließlich zur Niederlegung des Amtes die orthodoxe Landgem. Biblis erkennt ihn weiterhin an, während er als Privatgelehrter in Frankfurt/M. lebt, 1863 Rb. in Halberstadt. Sein Sohn Siegmund Selig Aviesri A. (1840-1901), sein Enkel Isak A. (1870-1932) und sein Urenkel Zwi Benjamin A. (1901-1973) folgten ihm im Amt.
publication
Auswahl gottesdienstlicher Vorträge in dem isr. Gotteshause zu Darmstadt gehalten, Darmstadt 1837 (seine Antrittspredigt „Die wichtigen Pflichten, die dem Geistlichen durch seinen Beruf obliegen“, wird in WZJT 1, 1835, S. 127-130 als „leere Phraseologie, hohles Gerede“ kritisiert. „An Reminiscenzen aus den Urkunden der christl. Religion fehlte es auch nicht“)
publication
Beitrag zu den Rabbinischen Gutachten gegen den Frankfurter Reformverein, 1844
publication
Berith Abraham, oder die Beschneidungsfeier und die dabei stattfindenden Gebete und Gesänge. In’s Deutsche übersetzt und mit einer ausführlichen literarhistorischen Einleitung versehen, Fft./M. 1869; 2. Aufl. 1880
publication
Festpredigten, nebst archäologischen Bemerkungen, Marburg 1834
publication
Geschichte der israelitischen Gemeinde Halberstadt (von den Anfängen bis 1844), Halberstadt 1866
publication
Ha-S. ofäh ‘al Darche ha-Mišnah, gegen Zacharias Frankels historische Kritik der Mischna, Fft./M. 1861
publication
Haggadah šäl Päsah. mit Kommentar, Halberstadt 1878.
publication
Hrsg. Mišnath R[abi] Nathan, Glossen zur Mischna von Nathan Adler, nach einem annotierten Exemplar, 1862
publication
Nah. al ’Äškol zum Sefär ha-’Äškol des Abraham b. Isaak von Narbonne, Halberstadt 1869 (Schalom Albeck bezichtigte A. 1909 der Textfälschung; die von A.s Hand annotierte Manuskriptvorlage befindet sich in der JNUL Jerusalem)
publication
Sendschreiben gegen die Rb.-Vers. in Torath ha-Qena’uth, Amsterdam 1845, Nr. I, Bl. 2r-3r (mit seinem Vater, seinem Bruder, M. Frenkel in Witzenhausen und Vorsänger Wolf Moor in Michelstadt)
publication
Torath ’Ämäth. Lehrbuch der isr. Religion nach den Quellen bearbeitet. Zum Gebrauche in den obersten Klassen der Religionsschulen, mit sehr wichtigen erläuternden Anmerkungen für Eltern, Lehrer, angehende Theologen. Approbirt von den Großherzogl. Hessischen Rabbinern zu Bingen, F…
Torath ’Ämäth. Lehrbuch der isr. Religion nach den Quellen bearbeitet. Zum Gebrauche in den obersten Klassen der Religionsschulen, mit sehr wichtigen erläuternden Anmerkungen für Eltern, Lehrer, angehende Theologen. Approbirt von den Großherzogl. Hessischen Rabbinern zu Bingen, Friedberg, Mainz, Michelstadt, Offenbach, Worms, von den Kgl. Preuss. Isr. Consistorien zu Bonn und Crefeld [der extrem traditionstreue Trierer Rb. hatte seine Approbation verweigert], und von fünf und dreißig anderen isr. Geistlichen des Auslandes, Darmstadt 1839, Neuaufl. Gießen 1893. Neuorthodox; gegnerische Polemik von I. M. Jost, „Replik gegen Hrn. Dr. Auerbach in Darmstadt“, IA 1839, S. 343f und von einem Anonymus, Eine Bemerkung zu Dr. B. H. Auerbachs Lehrbuch der isr. Religion. Von einem badischen Rabbiner, 1839; A. veröffentlicht dagegen eine „Erklärung“, Darmstädter Zeitung, 13. Nov. 1839; darüber M. Creizenach in Einige Worte zur Beleuchtung des Auerbach’- schen Lehrbuchs der isr. Religion, 1839; S. 3 unterstellt das Ziel, „durch die verdammenswerthesten Mystificationen den erbärmlichen Zustand, in welchem sich heutezutag unser Ritualwesen befindet, zu verewigen“. Jost verunglimpft „dieses jämmerliche Produkt, welches unter dem Namen eines Lehrbuchs in die Schulen eingedrängt werden sollte“, er moniert dessen „antisocialen Geist“, IA 1840, S. 171
publication
„Bietet die Geschichte Israels unbestreitbare Belege, daß durch die Offenbarung bestimmte Kultformen durch Menschen aufgehoben werden dürfen, sofern sie dem Geiste der Zeit nicht mehr zusagen?“, TZW 1845, S. 61-65, 69-72
publication
„Das Schreiben jüdischer Schüler in christlichen Lehranstalten am Sabbat“, TZW 1845, S. 222
publication
„Die schülerhafte Rathlosigkeit des Hrn. Dr. Holdheim im Gebiete talmudischen Wissens“, TZW 1846, S. 17-19, 28-30, 36-38, 43, 51-53
publication
„Einige Worte an Herrn Rabbiner Schott in Randegg“, TZW 1845, S. 37-40
publication
„Sendschreiben an den ehrwürdigen Oberjuristen und Oberrabbinen Salomon Löb Rapoport zu Prag“, TZW 1845, S. 5f, 14
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 156-157
rdfs:label
AUERBACH, Benjamin-Hirsch, Dr., gen. Nah. al ’Äškol
owl:sameAs
https://d-nb.info/gnd/124958850
skos:altLabel
Nah. al ’Äškol
skos:prefLabel
Auerbach, Benjamin-Hirsch

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place of birth (IRI)
Neuwied
place of death (IRI)
Halberstadt

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Auerbach, Hirsch Benjamin

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Benjamin Hirsch Auerbach

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