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In den letzten Jahren hat Frau Warburg an der Seite ihres Gatten, der die Leitung des Botanischen Institutes in Palästina inne hat, oft Palästina besucht und auch längere Zeit dort gelebt. Die Verstorbene genoß in weitesten Kreisen aufrichtige Sympathien. … Sir Walter Shaw gestorben In London ist Sir Walter Shaw, der Vorsitzende der sogenannten Shaw-Kommission, die 1929 zur Untersuchung der Ursachen der Palästina-Unruhen nach Palästina entsandt worden war, gestorben. Die Erinnerung an die Shaw- Ken n ission ist besonders in der letzten Zeit anläßlich der Arboit der Peel-Kommission wieder wach geworden.
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Bodenheitner, die 1S(>3 den Kölner Verein zur Förderung von Ackerbau und Handwerk in Palästina, 1894 die nationaljüdische Vereinigung in Köln gründeten und 18% dort eine Palästina-Ausstellung vcranstalteten. 1897 wurde in Bingen die nationaljüdische Vereinigung für Deutschland mit dem Sitz in Köln gegründet. … Kongreß die Einsetzung einer Palistina-Kom- «nission Warburg-Soskin-Oppenheimer durchgesetzt, die im Gegensatz zu den auf früheren Kongressen gewählten Palästina-Kommissionen wirklich arbeitsfähig und arbeitswillig war und damit die erste reale Grundlage für eine offizielle zionistische Palästina-Arbeit geschaffen, ln ihrem Namen und damit zugleich im Sinne der Opposition erklärte Warbtirg beim VII.
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Türkei Aus Konst a'ntinopcl wird uns berichtet: Eine Persönlichkeit, die in der türkischen Regierung einen hohen Rang einnimmt, äußerte sich über den gegenwärtig in Palästina herrschenden Kampf für die Heßraisicrung der jüdischen S c 11 u i c 11 folgendermaßen: ״Wenn die Juden in Palästina ihre nationale Sprache nicht verteidigen werden, so werden sic gezwungen sein in ihren Schuicn die türkische oder arabische Unterrichtssprache einzuführen. … Am ersten Abend behandelte Davis Trietsch die politischen und wirtschaftlichen Aussichten der jüdischen Einwanderung in Palästina, wobei er seinen bekannten Standpunkt vertrat, daß eine stärkere in• dustriellc Betätigung der Juden in Palästina sehr viel Erfolg versprechen würde.
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Auch meine damals weitverbreitete Schrift „Wirtschaftliche Tätigkeit in Palästina“ und das Buch „Bilder aus Palästina“ stammen aus jener Zeit. Seither veröffentlichte ich die „Jüdische Emigration ifid Kolonisation“ („das Blich der tausend Wunder, der tausend Ansiedlungsmöglichkeiten“ wie Hugo Schachtel es genannt hat) und begründete die „Jüdische Gesellschaft für die wirtschaftliche Erschließung Palästinas“, die es mir ermöglichte, ein großes Palästina-Archiv anzuiegenpnd die Zeitschrift „Volk und Land“ als neues Palästina-Organ herauszugeben. . … eben zu einem gesun- *> Allerdings weiß ich nicht, ob Böhn» mein Palästina-Handbuch kennt Er ist ja ein Natäonalfondsmann, und der Nationalfonds kennt es nicht In einer ziemlich ausführlichen Literaturangabe dieses Instituts, In der allerlei recht entlegene Publikationen enthalten sind, fehlt nicht nur das Palästina-Handbuch, sondern auch jede sonstege Erwähnung seines mit Acht und Bann belegtea Autors.
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Aus diesen Mitteilungen geht hervor, daß die neuen Unternehmungen in Palästina sicher sein können, auf viele Jahre hinaus das nötige Brennmaterial erhalten zu können. Die jüdische Häuserbaugesellschaft „Haboneh“. … Die Geschäfte der Gesellschaft werden hauptsächlich von Palästina aus geleitet werden; das Hauptbureau ist in J a f f a. errichtet worden, wohin bereits drei Direktoren der Gesellschaft übersiedelt sind.
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Im Februar 1915 faßten in Alexandrien einige hundert junge Juden, die infolge der Ausweisung Djemal Paschas Palästina verlassen mußten, den Beschluß, eine jüdische Formation zu bilden, die im Verbände englischer Truppen an dem bevorstehenden Kampf in Palästina teilnehmen sollte. … Oktober, spricht im Hotel Post, Wien, I., Fleisehmarkt, der auf der Rückreise aus Palästina befindliche Vizepräsident des Zionistischen Aktionskomitees Ab. Goldberg: „Die Vorfälle in Palästina, wie loh sie gesehen habe1'.
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Nr. 298 DIE NEUE WELT Seite 11 Projekt einer inneren Anleihe in Palästina Aus Jerusalem: In der in Palästina in englischer Sprache erscheinenden Tageszeitung „Palestine Post" wird der Vorschlag gemacht, eine innere Anleihe aufzunehmen, mit deren Hilfe großzügige Investitionen gemeinnützigen Charakters durchgeführt werden sollen. … In Tel-Awiw praktizieren 192 jüdische Aerzte. . Weltkongreß der jüdischen Aerzte in Palästina Aus Tel-Awiw: Auf einer vor kurzem in Tel- Awiw stattgefundenen Besprechung jüdischer Aerzte aus Palästina und anderen Ländern, wurde beschlossen, den geplanten Weltkongreß jüdischer Aerzte, auf dem ein Weltverband jüdischer Aerzte gegründet werden soll, sobald als möglich nach Palästina einzuberufen.
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Seite 6 DIE WAHRHEIT Palästina-Nachrichten. Wie „Doar Hajom" berichtet, sind im Gefängnis von Jerusalem acht Juden, die als illegal Eingewanderte festgenommen worden sind, in den Hungerstreik getreten. Die Verhafteten verlangen, freigelassen oder deportiert zu werden. * Der gegenwärtig in Palästina weilende Leiter des Palästina-Amtes in Riga und Mitglied des lettischen Sejm Rabbiner M. Nurok wurde vom High Commissioner Sir Arthur Wauchope in längerer Audienz empfangen.
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David F e u c h t w a n g die Gedenkrede hält. Herzl-Mausoleum wird in Palästina errichtet Jerusalem, 18. Juni. Die zionistische Exekutive in Palästina und die Exekutive des Waad Leumi (Nationalrat des Jischuw) haben in einer gemeinsam abgehalteneu Sitzung beschlossen, in Palästina ein Theodor -Herzl - M a usoleura zu errichten, welches die sterblichen Reste Herzls beherbergen wird. … Kadoorie hinterließ 120.000 Pfund für Erziehungswesen in Palästina, ohne im Testament genau zu bestimmen, welches Erziehungswesen gemeint sei. Alle, die Kadoorie kannten, waren, ebenso wie die gesamte jüdische öffentliche Meinung, davon überzeugt, daß Kadoorie nichts anderes als jüdisches Erzieh u ngswesen gemeint haben konnte, da für ihn, den frommen indischen Juden, Palästina und Judentum identisch waren.
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Er ist der „alte Z i o n i s t", der seit seiner Jugend für den Zionismus, für das jüdische Palästina gearbeitet hat und daher das moralische Anrecht auf einen Wohnsitz in Palästina rühlt. Für diese alten Z i o n i s t c n müßte etwas geschehe:!. … In jüdischen Kreisen wird auf die immer enger sich knüpfenden Verbindungen zwischen arabischen nationalistischen Kreisen in Palästina und deutschen Nazi-Kreisen hingewiesen und erklärt, daß in Palästina eine geheime Nazi-Propaganda- Zentrale besteht, die die Araber gegen die jüdische Bevölkerung aufhetzt.
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Es soll nunmehr vermieden werden, daß die Juden sich nach Jaffa in Grundbuchangelegenheiten begeben müssen. Nahum Goldmann über die Lage in Palästina Donnerstag hielt in Wien der Vertreter dier Jewish Agency beim Völkerbund., Doktor Nahum Goldman n, einen V oirtrag über die Lage in Palästina, wie er sie nach Iden letzten Unruhen beurteilt. … W e i zmann meist in Palästina sind, so besteht doch ein dauernder Kontakt. Die rein lokalen Dinge werden natürlich in Palästina erledigt, aber in allen politischen Fragen, bei denen Verhandlungen mit dem Kolonial amt notwendig sind, besteht ständiger Kontakt zwischen unserer Führung in Jerusalem und in London.
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Herzl loyal die Entscheidung des ersten Kongresses annahm, daß Palästina das Endziel sein solle. Beschworen usw. am 2. April 1908. H. Neumann Eidesstattliche Erklärung des Herrn Dr. M. Gaster Ich, Moses Gaster, Ph. … Als Entgegnung darauf und als Vertreter der English Zionist Federation, deren Präsident ich bin und die die repräsentative Körperschaft aller zionistischen Vereine im Vereinigten Königreich ist, und nachdem ich im Laufe der letzten zwölf Monate Palästina von einem Ende bis zum anderen bereist und nachdem ich fünfundzwanzig Jahre die Frage der jüdischen Wiederansiedelung in Palästina studiert habe und in ständiger Berührung mit den Hauptansiedelungen der Juden in ganz Palästina bin, erkläre ich aus meiner persönlichen Erfahrung, daß es keinen türkischen Erlaß gibt, der jetzt in Kraft wäre und die Einzeleinwanderung jüdischer Ansiedler in Palästina verbietet und daß der alte vor ungefähr 25 Jahren erlassene Erlaß betreffend die Beschränkung der jüdischen Einwanderung in Palästina wirkungslos ist, da ihm die Zustimmung der Mächte fehlt.
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Kassel.13 Theodor Ilcrzl nnd die finnischen Juden ... 3 Kmigrantenlciden. 4 Das Jahr 1908. Von Bertram Stern-Wiesbadcn . 16 Deutsche und Juden in Palästina. Von J. Radler• Fcldmann-Kinercth (Palästina).25 ..Came dient ״.•.37 ntn neu entdeckter Antisemit.40 Amerikanischer Briel .40 Kaiser Wilhelm II.. … Vom Präsidium des Kartells zlonls• tischcr Verbindungen.191 Der Fall Bloch..201 Petersburger Brief.202 Reisebriefe aus Palästina. Von Dr. Rudolf Leszynsky. 202, 214, 258 Zur Cyronuiknfragc. Von Faul Walk .... 203 ,,Pharisäer I" Von Rabbiner Dr.
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Aus dem Inhalt: —y: Telekis heiliger Krieg« Dr. Fritz Löwenstein, Jerusalem: Palästina als Fremdenzentrum. Dr. Oskar Rosen feld; Max Liebermann. Ch. Schieber: Streifzüge durch die provenzalischen Jtidengemeinden. … April, telegraphiert wird* is^ die Wiener Reisegesellschaft aus Palästina dort eingetroffen. Am Donnerstag den 4. April erfolgt die Weiterfahrt nach Alexandria. Die jüdische Gemeinschaft in Palästina.
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Im Nebel der Kriegsjahre und der ersten Nachkriegsjahre haben Balfour, Lloyd George und ich an den Judenstaat geglaubt. Damals habe ich gesagt: Palästina soll so jüdisch werden, wie England englisch! Die Nebel sind verflogen. Ich sehe klar und habe den Glauben an den Judenstaat verloren! Er wird nie sein. Im Mandat steht: Nationalheim in Palästina, uicht Palästina als Nationalheim! Das ist kein Judenstaat Vom Judenstaate zu reden ist nur gefährlich. Ichglaubenichtandenjudenstaat!"
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Einmütig faßte die Tagung eine Entschließung betreffend den Palästina-LanderLtwiicklunigsplanr in der erklärt wird, die Palästina-Juidenheit werde sich' jedem Plan! widersetzen, der die jüdische Entwicklung ignoriert und darauf 'hinausgeht, jüdische Einwanderung und jüdischen1 Boden'kauf zu beschränken. … Februar d. J. in1 Newyork 200 amerikanische Juden; nach1 Palästina eingeschifft. Der größte Teil will sich' im Palästina! der Orangenzuch't widmen. Wir machen unsere Genossen und Freunde auf das Inserat unseres Genossen Josef M, Horowitz aufmerksam.
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Stelle der Teilung zu erstatten. r: - Die Vorgänge in Aegypten, der arabische:Widerstand in Palästina und die; Opposition einzelner zionistischer Gruppen, so berichtet ein Teil der konservativen Presse, werden die britische Palästina- Politik dahin beeinflussen, daß die definitive Entscheidung wieder hinausgeschoben wird. … Die italienische Regierung, sagte Abgeordneter Fletcher, sei mitverantwortlich für die Opfer an Menschenleben, Eigentumsbeschädigung und für die Morde in Palästina. Die italienische Presse führe eine Lügenkampagne, über Palästina. In den italienischen Zeitungen heiße es, daß die Engländer eine Politik des T e rr o rs, führen, Harems durchsuchen, sich an Frauen vergehen, und einen Geist der Vernichtung und der Verwüstung im Heiligen Lande verbreiten.
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Ärzte und Naturwissenschaftler für medizinisch-biologische Interessen in Palästina Vor einigen Monaten wurden die ersten Schritte zur Gründung einer Gesellschaft von Ärzten und Naturwissenschaftlern getan, die ohne irgendwelche politischen Zwecke zu verfolgen, sich lediglich mit der Erforschung und Hebung der sanitären Verhältnisse in Palästina befassen will. … Es lag vielmehr im Rahmen der deutschen Vorkriegspolitik dadurch in Palästina und im Nahen Osten Fuss zu fassen. Die Arbeit, die Dr. P. im Rahmen beider Organisationen leistete, muss sehr segensreich gewesen sein.
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Das Aktionskomitee hat vieles unterlassen, was die Arbeit in Palästina hätte fördern können. Allerdings haben auch die zionistischen Massen nicht ihre Pflicht erfüllt, namentlich was die Arbeit in Palästina anbelangt. … Präsidium und Permanenzausschuß schlagen entsprechend aucl einen Palästina-Ausschuß für die Debatte vor. (Gr. A. C, Perm. A., Direkt, der Bank u. der A. P. C, des N. F., Palästina-Deleg. ev. noch Sachverständige).
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Dezember seine Generalversammlung ab, bei der folgender Protest gegen das Vorgehen des Hilfsvereins in Palästina angenommen wurde: „Wir stellen mit Bedauern fest, daß durch die Einführung einer anderen als der hebräischen Unterrichtssprache in Palästina versucht wird, die dortige jüdische Kolonisationsarbeit zunichte zu machen und das Hauptprinzip, das der jüdischen Renaissance zugrunde liegt, zu ersticken. … Eppstein aus Safed, Studentin an der Universität Lau- Nechamah Kless aus Palästina, gewesene Lehrerin am Kindergarten in Rischon le Zion, zurzeit Kindegärtnerin in Berlin. Jacob Lubmann-Chabib aus Palästina, Absolvent der Hilfs vereinsschule, stud. phil. in Berlin.