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Die Herausgeber der Zeitungen sprachen von den Balkons ihrer Redaktionen zur Menge und verdammten in bewegten Worten die gewalttätigen Ueberfälle in Palästina. Der britische Generalkonsul aber erschien nicht, wiewohl die Demonstration in voller Ruhe vor sich ging und keine Anzeichen von Ausschrei« tungen vorhanden waren. … Die Organisationen werden zum großen Teil von den bessarabischen Juden kontrolliert, die durch Solidaritätsgefühl und intensives Interesse an den jüdi« sehen Problemen in Palästina und in der Diaspora aus« gezeichnet sind, im starken Gegensatz zu den p o 1 n i« sehen Juden. Das religiöse Leben, das muß eingestanden werden, liegt darnieder.
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Denn ohne dichte jüdische Siedlung und speziell im Pflanzungs- Gebiete gibt es keine Möglichkeit, jüdische Massen ' ins Land zu bringen und in Palästina das jüdische Zentrum zu errichten. Gestehen wir es uns offen: Wir haben in den letzten Jahren unseren Bodenfonds vernachlässigt. … Die Zahl unserer Chawerim hat sich in den letzten Monaten verdoppelt. Diese sofort in Berufe unterzubringen, die für Palästina in. Betracht kommen, ist unsere Aufgabe. Mit dieser Vorbereitung für Palästina kann nicht einen Tag gewartet werden.
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Es ist aber auch an und für sich für die palästinensische Gemeinschaft schwer, einer ganzen Literatur allein Nahrung zu geben. Wenn Palästina ein geistiges Zentrum, sozusagen der Kopf ist, so muß ihn eben der ganze Volkskörper tragen. Die hebräischen Organisationen, die verschiedenen Klubs, die Tarbuth usw. müßten Konsulate des geistigen Zen trums in Palästina sein, die das hebräische Buch in,der Diaspora verbreiten." … Ü'iöor interessante Mitteilungen über die Bestrebungen des hebräischen Theaters in Palästina und im besonderen über „Matate", das vornehmlich das g e s e I I's c h äff skritische Genre in Verbindung mit politischer Satire pflegt jund auf dessen Repertoire sich auch tendenzlose abendfüllende Stücke biblischen und aktuellen Charakters befinden.
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An die Spitze der Botschaft setzt er einen (flammenden Pros test .gegen, das Verhalten. des letzten Baseler Zionistens kongresses; '• welcher die Forderung nach .dem Judenstaat und — unter dem Einfluß des bekannten Alarmtelegramms aus Palästina — auch die Erlangung einer jüdi« sehen Majorität in Palästina als Zielsetzung äbs gelehnt hat. In der Botschaft heißt es: l; ., „Kolonialminister Lord Passfield, der Zionistenfeind, hat das Feld seiner politischen Tätigkeit, hat die britische Regierung verlassen. … Denn dieser Kongreß hat sich gegen das Baseler Programm versündigt, als, er unter dem Einfluß eines Alarmtelegramms die Forderung nach einer judischen. Majorität in Palästina aus seiner Programm* erklärung gestrichen hat. Das war ein selbstmörderischer Beschluß, ündJ die kommenden jüdischen1 Generationen werden;ihn als einen Akt der Feigheit und des Verrates verfluchen (condemn as an act of cowardice and treason).
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März 1932 reisten aus Wien insgesamt etwa 100 Touristen nach Triest, wo sie sich auf den Dampfern «Adria» und «Camaro» des Lloyd Triestino nach Palästina eingeschifft haben. Unter den Reisenden, befanden sich 32 aktive Sportler, die an der «Makkabiah» teilnehmen werden. … Möglicher Höchsttreffer S 800.000.— . rorc nöiü HfflM» Sie Htm tos eeneste Spielzeug aes Palästina? Nein? Dann kommen Sie zur grroßen Kinder-Purlmfeier der zionistischen Frauengruppe Leopoldstadt am Sonntag, den 27.
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Geburtstag C h a i m Naehman B i a 1 iks, des größten hebräischen Dichters der Gegenwart, ln Palästina ehrt der Jischuw diesen Gedenktag durch die Verwirklichung der Lebensideee des Dichters, für die er bereits seit Jahrzehnten in Wort und Schrift unablässig in der Heimat und in der Galuth kämpft. … Dadurch soll die ganze geistge Arbeit vieler, vieler Generationen vom Zeitpunkte des Beginnes selbständigen Schaffens jüdischen Geistes in der hebräischen Literatur eingebracht werden. Zur Verwirklichung dieser Idee wird in Palästina ein Fonds geschafen, für den jeder Jude sein Schärflein beitragen soll. Hiedurch soll nicht nur am Geburtstage des großen Dichters diesem ein Geschenk, sondern von dem Dichter selbst auch eine unvergängliche Gabe an das jüdische Volk übereicht werden.
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1933 Nr. 84, 20. X. 1933 jüdische RUNßscHAU Seite 673 istina Palästina;haftlicr.(! Vorder- 1 Organi- )twendi-״ ו einer :rem obirtschalt• Mehrung formnlioii 311 durch r veva m• cn. Nachurch das e n xi n d jetzt die ieriiii cn Wirt•;ion wir:! … Merkas es starken 11 Kolot eine linier rung von 1 späteren 1 Arbeiter Erschuftemien veraften Ha- : gemein- Iranslach En!:■ deren Hi- : Früchte 1 geerntet portsaisori Palästina kommengerechnet ier Jahren l auf ׳-'er Musik und Literatur Die ״Dreigroschenoper" bei ״Ohel" T el-Awiw, Ende September 1933.
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Georg Herlitz, der Direktor des zionistischen Archivs, hat dieser Tage Berlin verlassen, um sich nach Palästina zu begeben. Dr. Herlitz hat durch seine Arbeit, durch das Sammeln von Akten und Dokumenten das zionistische Archiv geradezu erst geschaffen und cs in jahrelanger mühseliger Arbeit betreut, Als hervorragender Kenner der zionistischen Geschichte hat er sich außerhalb seiner engen beruflichen Tätigkeit um die zionistische Bewegung in Deutschland außerordentlich verdient gemacht. … Wir wünschen Dr. Herlitz, daß er in seinem neuen Wirkungskreis Palästina volle Befriedigung finde. 14 Tage Sportführerkursus des Deutschen Makkablkrelses. Wir erhalten folgende Zuschrift: Da in der letzten Zeit ein großer Teil der sportlich führenden Menschen nach Palästina ubergesiedelt ist und sich immer mehr bisher dem Sport Fernstehende ln die Makkabibewegung einreihen, veranstaltet der Deutsche Makkabikreis Ende November in Berlin einen sportlichen.Au.shild 11 ngs k ursu s, der etwa 14 Tage dauern wird.
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Die APB als größte Depositenbank des Landes trug natürlich auch den grollten Anteil am Gesamtrückgang aller palästinensischen Bankdepositen, der 1037 cingetreten ist. Ganz allgemein wird der Stand der Bankdepositen in Palästina entscheidend vom Umfang des jüdischen Kapitalimports beeinflußt. Ein Teil des importierten Kapitals wartet zunächst in Form von Bankdepositen auf geeignete Anlagemöglichkeiten. … Leo Schocken vor mehreren hundert Zuhörern unter dem Titel ״Der Kampf um eine Idee“ einen überaus interessanten Vortrag. M. G. (Schluß des Palästina• Teils)
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In Warschau und Prag fehlt dem jüdischen Sport der Nachwuchs. Wenn man noch bedenkt, daß sogar in Palästina eine aligemeine Flucht aus dem jüdischnationalen Sport eingesetzt hat, so kann man sich ausrechnen, wie es in kurzer Zeit in dieser Beziehung aussehen ward. … Wir werden es in kurzer Zeit bei der Arbeiter-Olympiade in Wien erleben, daß Hunderte jüdischer Sportler, darunter viele aus Palästina, mit der roten Fahne vor den sozialdemokratischen Führern defilieren werden, als Vertreter des jüdischen Volkssports.
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Ein paar feine, leuchtende Aquarelle schildern das Meer bei Tel-Aviv, die Aussicht von Damaskus, einen Abond in Bethlehem oder — besonders reizvoll und zart — Palästina im Winter. Kinder und Blumen, blühende Pflanzen und sohlafendo junge Menschen sohlldert Grete Wolf immer mit besonderer Liebe und einem eigenartigen Können. … M., 5 Uhr nachmittags Im Mirjam-Heim, L, Jordangasse 7, Vortrag der Frau CbaJuta B u s s e 1 aus Dagahiab über «Das Palästina-Frauen vsterk“. — Dienstag, 17. d. M., 8 Uhr abends, ij» Mir Jam-Heim. I., Jordangasse 7, Vortrag des Herrn Pr. Josef Löwenhera über das Thema „Die soziale Not der Juden in Wien“.
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Stekells: Bibliographie der prähistorischen Forschungen in Palästina. — G. Scliolem: Fragmente des Buches von R. Schein Tov ihn Gaon über die Grundlagen der S’firoth-Tlieorie. Die Rezensionen sind von I. … Stekells „Bibliographie der prähistorischen Forschung in Palästina“ und G. Scholem „Fragmente des Buches von R. Schein Tov ihn Gaon über die Grundlagen der Sefiroth-Theorie“. Lupe Velez und der Maharadscha.
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Henny Lichtenstein- Rappaport ein Referat über das Werk der Wizo in Palästina, das die Bedeutung der Wizo-Institutionen für das jüdische Aufbauwerk beleuchtete. Frau Dr. Amalie Kantor sprach im Feuilletonteil über das Thema „Warum der Zionismus in unseren Zeiten entstand und nicht im mittelalterlichen Ghetto", worauf Frau Dr. … Jänner 1932, pünktlich 8 Uhr abends, im Saale der Bibliothek „Zion“, II., Kleine Mohrengasse 3, spricht der bekannte Arbeiterführer aus Palästina, Chawer Nachum Twersky, über „Hatnuali Haiwrith b’ Golah“. Nach dem Vortrag Besprechung über den Bialik-Empfang. Alle Mitglieder werden dringendst aufgefordert, zu dieser Versammlung zu kommen.
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Zimbler herzlichst zu gratulieren ist. Lelitungiflhlg«, Jüdisch« Fabrikant««*, w«ich« In Palästina gut v«rtrat«n saln urollan, wendan sich an dl« „PAQ“ r. Q. m. b. H. Wl«n, III., Undstr. Oürt«l t/10 Jtlusift Der zweite Kammermusikabend des Vereines zur Förderung jüdischer Musik zeichnete sich in bezug auf das Programm. ganz besonders auÄ. … Das zweite Telegramm an die «Keneseth Israel» (Organisierte Judenheit in Palästina) lautete: «Anläßlich des 60jährigen Jubiläums Bialiks übersenden wir Euch aufrichtige Wünsche und Gefühle der Verehrung des erhabenen Dichters.
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U-27-0-65, sucht dringend: a) Stellen für Kontoristen, Buchhalter, Handelshilfsarbeiter, Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer und Auslagenarrangeure; b) Arbeit für gewerbliche Fachkräfte aller Art (darunter auch Installateure, Bauingenieure, Schneider, Schuster) sowie ungelernte Arbeiter; c) handwerkliche Lehrstellen für Knaben und Mädchen. Palästina Reisende linden in Tel-Aviv, Adiad#Haam« Sir» 52, im ■uro Hotel ,Talpioth' das europäisch geführte Haus mit allen Bequemlichkeiten Jn ruhiger Lage im Zentrum der Stadt gelegen. … IL, Taborstraße Nr. 1-3/66. Tel. A-48-4-45. Halpcrn S.. Palästina-Produkte, IL, Förstergasse 6. Tel, A-46-4-12. Internationale Spedition (Palästina-Transporte) P. K l n« gelblum, IL.
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Arthur Prinz, Berlin: ״IVandcrungsbewegung der Juden in der jüngsten Zeit Tatsachen und Lehren". 15 Uhr: KKL-Kommissiomsit/ung. 16 Uhr: Referat Dr. Georg Josephthal, Berlin: ״Gegenwartsfragen der Palästina-Politik u:d ־Wirtschaft". 17 Uhr: Referat Dr. Josef Weiß* Berlin: ״Probleme der Boden- Politik in unseren Tagen". Bar Mizwah״Termine Am 23. … MICHAEL TR AU B, BERLIN Konstruktive Selbsthilfe und die Ansiedlung von Juden aus Deutschland In Palästina Ortskomitee der Jewlsh Agency Friedrich A. Straus, Rabb. Dr. Schiff Oberrat der Israeliten Badens Prof. Dr. Stein Synagogenrat Karlsruhe i.
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Emil Fraenkel seiner Verdienste gedachten. Unter den nach Palästina Gegangen en muß neben Paul Grün bäum, der hier bereits gewürdigt wurde, Dr. Alfred und Frau Bertha Frankel erwähnt werden, deren Wirksamkeit in allgemein-jüdischer, in zionistischer und orthodoxer Hinsicht gleich bedeutsam war. … Juli sprach Walter Bacher (Kassel) in Her Ortsgruppe über: ״Palästina — Hoffnung und Wirklichkeit“. Halberstadt. Am 3. August sprach Rabbiner Isi Broch, Berlin, über die ״Entwicklung des Nationalheims und die religiöse Renaissance in Erez Israel“.
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Herr Rabbiner Schenk wurde über Veranlassung des Herrn Nathan Brodetzky, Generalrepräsentant für Oesterreich der Mazzothfabrik in Palästina, zur Besichtigung der palästinensischen Mazzothfabrik eingeladen, ist diesem Rufe gerne gefolgt und .ist von dem dort Geschauten ungemein befriedigt. Herr Rabbiner Schenk hebt neben der Großartigkeit des mit den modernsten maschinellen Neuerungen und Verbesserungen in hygienischer Beziehung ausgestatteten Riesenbetriebes insbesondere die unbedingte Verläßlichkeit der den strengsten Anforderungen an das Kaschr u t h vollauf genügenden r i t u e 11 e n V o r k e h r u ng e n hervor. Es ist daher mit Bestimmtheit zu erwarten, daß die Palästina-Mazzoth zu ihren zahlreichen Freunden in Wien jetzt viele neue gewinnen und die M a z z o t h aus E r e z Israel, welche sich auch durch vorzüglichen Geschmack auszeichnen, bald in jedem jüdischen Heim zu finden sein werden.
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Die 1020 in Paris gegründete (lenossensehal'tshank rwriah konnte ihr Kapital von einer halben Million aul' zwei Millionen Tranes erhöhen. Das sozialistische Pro Palästina-Komitee der 2. Internationale a ersandte eine Kundgebung zur Förderung der Palastinabestrebung. Leber Drängen der jüdischen Abgeordneten mußte die polnische Regierung den Entwurf über Abschaffung der (besetze aus der Zarenzeit dahin abändern, daß nunmehr auch den rinden der Hodenerwerb in Ost polen möglich ist.
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Hie f.ntsiehung de*; Zionismus / Hie N״t im Osten <׳ Antisemitismus / Zionismus und; Religionsjudentum / Zionismus und j Kosmopoliiismus / Assimilation '! Der Aufbau des JOdisthen Palästina; .3 •••••••••*•י•••••••* : Hans Rath B /: Schicksalswende Ein Rur an die deuhdwn Juden xur Mitarbeit am Auf• bau Eret Israels. •••»••••••••••II «••••••••••••••••••• Das jüdische Palästina Polnische Dokumente zum Beschlüsse von San Remo über die Errich• tung einer nationalen Heimst&ttc für das lüdisdtc Volk In Palüstina. »•••••••••••••••••••י•••••••••••••••••• 1) Eliuclprelt ג.