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Die Anwesenheit von Shuckburgh, dem Ver* ireter des Colonial Office, der das Hafenproblem studiert und an die Konzession des Toten Meeres rührt, die Vor* bereitüngen Ruthenbergs für die Kraftetaüönen im Jordantal, der Passus des Marshall-Vertrages, der über die Untersuchungen der Kommission ״in den angrenzenden Ländern“ handelt, all das ließ Palästina aufhorchen. Soweit sich diese Empfindungen auf der Erkenntnis aufbauen, daß in Palästina noch große Möglichkeiten ungenutzt daliegen, sind sie begründet. … Es sind vielleicht fast alle Mißstinde, die es heute in Palästina gibt, mit Geldmangel zu er* klären, eventuell auch zu entschuldigen, verschwinden werden sie durch die Erschließung neuer finanzieller Quellen nicht.
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Bei den bevorstehenden Sitzungen in Palästina, wo Ende dieses Monats fast alle Mitglieder der Exckutive anwesend sein werden, sollen Richtlinien für die weitere Haltung der Bewegung ausgearbeitet werden. … Gewiß sei Palästina heute noch keine Lösung der Judenfrage, aber es habe sie schon auf ein ganz anderes Niveau gehoben, und sei der Anfang der wirklichen Lösung.
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Soweit der Zionismus der Wille zum Aufbau eines jüdischen Volkslebens in Palästina ist, ist er unabhängig von allen politischen Konstellationen und Interpret»- tionen. Selbst Dr. Nathan wird nicht leugnen, daß ohne diesen Willen bisher in Palästina nichts geschaffen worden wäre. … Die steckengebliebenen Chaiuzim Anläßlich einer Anfrage im Oberhaus über die Einwanderung in Palästina erklärte Duke of Southerland im Namen der Regierung, daß zwei Beamte des Palästinadepartements sieh nach Konstantinope!
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Die Friedenszerernonie fand in Petacli Tikwa selbst statt, gemäss dem alten Brauch in Palästina, und war mit der Hcrgabc einer Busszahlung an Petacli Tikwa begleitet, als ein Zeichen dafür, dass die Schuld nicht auf seiten der Juden gelegen hatte. … Dass dies möglich war, ist nicht zuletzt der selbstaufopfcrndcn Hingabe unserer Ar beiter in Palästina zu danken. Man darf hoffen, dass die Bemühungen, die jetzt angestcllt werden, um industrielle und Landwirtschaftiiciic Aktivitäten in Palästina anzuregen, es uns ermöglichen werden, einer gesteigerten Immi gration die Wege zu ebnen und zu gleicher Zeit die normale Arbeitslosigkeit, die bisher bestanden hat, beträchtlich herabzudrücken.
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Die Kwuzot und die Moschwe Owdim sind jetzt die beiden tragenden Säulen des zionistischen Kolonisationssystems in Palästina. Wer an einer von ihnen rüttelt, bringt den ganzen Bau, das bisher Vollbrachte und seine Fortführung, in Gefahr. Im Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise und der wirtschaftspolitischen Praxis der antisemitischen pol; nischen Regierungen hat im letzten Jahre eine stärkere Einwanderung mehr oder weniger bemittelter Elemente mach Palästina eingesetzt. … Sie erfüllt diese Pflicht mit um so größerem Enthusiasmus, als jene Positionen, die sie in Palästina geschaffen und nun zu verteidigen . hat, vom Geiste des Sozialismus umhaucht sind. In diesem Kampfe ist das genannte Buch Ruppins ein willkommener Genösse.
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Wir Juden dürfen nicht Zurückbleiben, wenn wir nicht den falschen Eindruck hervorrufen wollen, daß in Palästina die geistige Kultur durch die Araber und nicht durch die Juden vertreten wird. Die Hauptsammelstelle in Berlin wird geleitet durch Prof. … Heinrich Loewe, Berlin NW 52, Flemingstr. 12, Jerusalem-Bibliothek“ unter der Nummer Berlin 35 002. Palästina und die englische Handelsausstellung Jerusalem. (J. C. B.) Der Rat der palästinensischen Regierung hat beschlossen, an der englischen Handelsausstellung teilzunehmen.
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Das Gemeindeblatt wird eine Festnummer herausgeben. Kundgebung der Liga für das arbeitende Palästina Berlin, 19. Mai. (JTA.) Die Berliner Ortsgruppe der Liga für das arbeitende Palästina veranstaltete in der Stadthalle, Klosterstraße, eine große öffentliche Kundgebung unter dem Titel: Ein sozialistisches Palästina! … Zum Schluß seiner Ausführungen wies Badt darauf hin, daß wir heute zu den großen Geschehnissen der letzten Jahre, so auch zum Palästinaaufbau, noch nicht die nötige Distanz haben, um ihre große historische Bedeutung voll zu ermessen, und erinnerte in diesem Zusammenhang an den Ausspruch Lord Cecils: Zwei Ereignisse der Nachkriegszeit werden Ewigkeitswert haben: Die Errichtung des Völkerbundes und die Erneuerung des jüdischen Volkes in Palästina. Nach einem Schlußwort des Vorsitzenden sang der Chor hebräisch die Internationale, die die Versammlung stehend anhörte.
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Jacobsons Besuch in Berlin zu Ende 1926 wurde eine einflußreiche Gesellschaft der Freunde des Zionismus in Deutschland unter idem Namen „Pro Palästina- Komitee" gegründet, deren konstituierende Sitzung am 15. Dezem ber 1926 stattfand. Der Präsident der Gesellschaft ist Graf Bernstorfi und unter den Mitgliedern des Komitees befindet sich Dr. … Dezember 1926 fand die erste Sitzung des ungarischen Pro Palästina-Komitees in Budapest statt. Unter den Komitee-Mitgliedern dieser Vereinigung sind Baron Adolf Kohner, Hofrat Franz Székely, Hofrat Karl Baracs, Professor Adolf Strauß, Dr.
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Im Kreise Gleichgesinnter soll der Weg für weitere Taten freigemacht, die Kräfte Uir ccharrnng der freien jüdischen arbeitenden Gesellschaft in Palästina mobilisiert werden. ^Unterzeichnet ist der Aufruf n. a. von Tchalom Asch, Eduard Bernstein, Cb. N. Bialik, Hermann Badt, Fnlius Braunthal, Mar Brod, Löon Bluiß Albert Einstein Martin Buber, ^Lstär Cohn, Timon Dubnow, ilion Feuchtwanger. … Lütt alle unsere Mit scheinen. Ter s bestimmt. jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit L'r spricht Frau Tr. Margarete Turnowskp über ) Palästina". Der Vortrag findet statt in de» ernitasloge, Moritzstraße 11*.
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das jüdische Palästina werk. „Hilfe durkh Aufbau“! Das grobe Werk der Einigung der Judenheit für den Palästina-Aufbau ist in Zürich gelungen. In feierlic 1er Form haben sich neben den Vertretern der Zionistischen Organisation die Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaften aller I änder verpflichtet, mit aller Kraft an der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte; in Palästina mitzuarbeiten. Offizieller Tri ger des'Palästinawerks ist seit diesem Tage die erweiterte Jewish Agency für Palästina.!
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Nr. 51 Das Jüdische Echo 517 wie auch bei vielen arabischen Führern in Palästina besitzt, so knüpfen sie an seine Wahl die Hoffnung, daß er viel wird beitragen können, die in Palästina zwischen den Arabern und Juden bestehende Spannung zu lindern. … Diese wertvolle Publikation wird sicherlich von allen, die sich für zionistische Fragen interessieren, wärmstens begrüßt werden. (Ziko.) Die Einwanderung nach Palästina im November Jerusalem. (JTA.) Nach den Informationen des JTA.-Vertreters sind während des Monats November 600 Einwanderer in Palästina eingetroffen.
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II. wurde der bekannte jüdische Ingenieur Johann Kremenetzky, der Gründer der ersten österreichischen Glühlampenfabrik 80 Jahre alt. Kremenetzky war ein Freund Theodor Herzls. Palästina. Am 51. III. 1929 wurden in Palästina 557.649 Moslems, 149 554 Juden, 78 465 Christen und 8850 Angehörige anderer Bekenntnisse gezählt. — Im September 1929 kamen 605, im Oktober 1086, im November 620 und im Dezember 517 Juden nach Palästina. … Gegenüber dem Betrage von 31 237 Pfund, der in den gleichen Monaten des vorigen Jahres gespendet wurde, bedeutete dies eine Steigerung von 54 Prozent. Für den „Palästina-Grundfonds" (Keren Hajessod) wurden in denselben drei Monaten des Jahres 1929 59 116 Pfund gespendet; darunter aus Deutschland 8269 Pfund. — Die Orangenernte in Palästina wird in diesem Jahre auf 2J4 Millionen Kisten geschätzt; von diesen werden 500 000 Kisten nach Deutschland versandt. — In Anwesenheit von Vertretern zahlreicher Behörden und Organisationen wurde am 15.
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Jeder Jude muß heute wissen, daß das Schicksal der neuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. Die jüdische Leistung im jüdischen Lande wird Geist und Kraft dg* gesamten Judenheit stärken. … Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. Dem Aufbauwerk wird am besten gedient, wenn in Deutschland Waren gekauft werden, die Palästina braucht, wenn Palästinawanderer durch Ausrüstung und Werkzeug unterstützt werden, wenn in Deutschland Ausbildungsstätten geschaffen werden, die sie landwirtschaftlich und handwerklich auf ihr neues Leben vorbereiten.
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Erbauung einer staatlichen landwirkfchastlichen Schule für Inden in Palästina. Jerusalem, 15. Januar. Mit der Erbauung einer Landwirtschaftsschule für Juden aus der Hinterlassenschaft von Sir. … In der Erinnerung an das letzte katastrophale Erdbeben geriet die Bevölkerung in einen Zustand der Panik; sie beruhigte sich aber, als keine weiteren Erdstöße folgten. Schaden wurde nicht angerichtet. Die Regierung von Palästina hat Vorbereitungen zur Bekämpfung einer Palästina drohenden Heuschreckenplage getroffen. Gewaltige Schwärme verheeren das Gebiet längs der Grenze zwischen Aegypten und dem Sudan, und es besteht ernste Gefahr, daß die Schwärme die Richtung auf Palästina einschlagen.
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Es liege ebenso im Interesse der Araber wie in dem der Juden, Palästina zu einem reichen Lande zu machen, und eine freie, sich selbst verwaltende palästinensische Nation zu schaffen. Keiner der beiden Bevölkerungsteile könne seine Ziele ohne den anderen erreichen. Ein’rein jüdisches Palästina, erklärte Lord Lytton zum Schluß, würde sich nicht erhalten können. Die einzige Hoffnung für Palästina liege in der Bildung einer palästinensischen Nation* für die einzutreten Juden, Araber und Christen in gleicher Weise bereit wären. : Geien die SchSchtverbotpropajanda Berlin, 12.
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Weizmann hielt eine Rede, in der er scharfe Kritik an den Zu®tänden im jetzigen Palästina übte, die, wie er sagte, nur eine Ü b e r t r a g u n g der G a 1 u t h nach Palästina darstellten Es werde die Aufgabe des bevorstehenden Zionistenkongresse'S sein, in dieser Beziehung* durch Schaffung einer festen G r u n d 1 a g e f i'i r d a s N a t i o n a 1heim Wandel zu schaffen. … Diese Hetzkampagne hat die Palästina-Regierung zu Gegenmaßnahmen veranlaßt; die neue arabische Tageszeitung ,,A1 Wahda“ und das Wochenblatt „Alsh- Arab“ wurden für je drei Monate verboten.
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Für mich ist der Zionisnius nicht etwa bloß eine aus Palässina gerichtete kolonisatorische Bewegung. Die jüdische Nation ist äne lebendige Tatsache in Palästina sowohl wie.in der Diaspora und der jüdische Nationalisnius muß in Palästina sowohl wie in allen gegenwärtigen Wohnländern zur Entfaltung gebracht werden. … Laut dem vorliegenden Havastelegramm führte er u. a. aus-: Großbritannien hat die Wiederherstellung einer arabischen Nation und die Wieberaufrichtung der Heimat der Juden in Palästina versprochen. Es hat das Mandat über Palästina und Mesopotamien übernommen ttnd m„E sich nun seiner Verpflichtungen entledigen.
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Es sei notwendig, daß 30 000 Einwanderer jährlich nach Palästina kommen. Die Hypotheken-Bank würde es möglich machen, 300 Häuser, hauptsächlich in Tel-Awiw, Jaffa und Tibeiias, zu bauen. … November datierte Bekanntmachung wurde am 3. Dezember durch den Oberkommissar von Palästina, Sir Herbert Samuel, veröffentlieht: ״Nach dein Artikel 3 (b) der Palästina (Amendment) Grder-in-Council von 1923, veröffentlicht in Nr. 92 des Staatsanzeigers vom 29.
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Oktober im CafÄ „Altes Rathaus“ statt Beginn 7.30 Uhr. . Die arbeitende Frau ln Palästina. Mitte Oktober erscheint das von der Weltorganisation zionistischer Frauen berausgegebene Buch von Ada Fischmann: «DU arbeitende Frau in Palästina» ln deutscher Sprache. … Die Mitarbeiterinnen sind führende Persönlichkeiten der zionistischen Frauenbewegung in Palästina und in der Qaluth. Die Sammelschriit wird durch die Zentrale der Weltorganisation Zionistischer Frauen in London, 75, Qreat Rüssel Street, W.
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Der a k a d e m ische Senat der Wilnaer Universität hat alle akademischen Organisationen, die die in den Straßen, den Theatern und Kinos verbreiteten antisemitischen Hetz- und Boykottaufrufe unterzeichnet haben, in ihrer Tätigkeit bis auf weiteres suspendiert. Baden #Terrorverordnung in Palästina Der jüngste Streich der Administration Nach-dem Angriff der Palästina-Verwaltung auf Keren Kajemeth-Boden zugunsten nomadisierender Beduinen, liegt nun eine Meldung aus Jerusalem vom 27. … Nach dieser Meldung haben die Distrikts- Kommissionen das Recht, kraft der von der Palästina-Administration erlassenen Verordnung mit Beziehung auf Bodenbesitz, dem gegenüber die Gefahr des Friedensbruches besteht, Bestimmungen zu erlassen.