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195919631968
  1. 1966-01-14 · 2151 (14.1.1966) · p. [Seite 4]

    Die praktische Bedeutung des Konflikts Argentinien-Palästina war überaus gering, da sich die überwiegende Mehrheit der auswandernden Juden weder nach Argentinien noch nach Palästina, sondern fast aussschliesslich nach den Vereinigten Staaten wandte. … Bestellungen durch alle Buchhandlungen Kmdler Verlag G.m.b.H., München Henry Torres gestorben nis durch, dass eine engere Zusammenarbeit mit der Alliance Israélite Universelle notwendig sei, um diese und auch Baron Hirsch für eine Förderung der Kolonien in Palästina zu gewinnen. Am 16. Juli besuchte eine Delegation der Chowewe Zion Baron Hirsch, um ihm ihre Kolonisationspläne für Palästina vorzutragen.

  2. 1965-04-15 · 2112 (15.4.1965) · p. [Seite 9]

    ten- Eir hatte Besprechungen mit Weizmann auch | mit Jabotinskv und im Unterhaus wehrte er heftige Angriffe gegen den Zionismus und gegen ein jüdisches Palästina ab. Im Jahre 1936 sprach er gegen den Vor schlag zur Bildung eines gesetzgebenden Rates m Palästina. Seine Rede — nicht die „einzige Hoffnung der Juden“ zu zei stören — begrub diesen gefährlichen An. … Mehrmals sah er Weizmann und versprach, dass er nach dem Krieg auf der Friedenskonferenz, Vorschläge über ein jüdisches Palästina bringen werde- Aber nach dem Weltkrieg wurde C- R. Aftlee Mi. nisterpräsident, und Ebnest Bevin wurde Aussenminister.

  3. 1964-01-10 · 2046 (10.1.1964) · p. [Seite 9]

    Gaster protestierte als Zionist gegen das Projekt. Er wollte jüdische Kolonisation nur in Palästina haben. Zangwill dagegen führte den Kampf für Ostafrika. The Times war damals für Lucien Wolf und gegen Israel Zangwill. Sollte die Kolonisation in Cstafrika erfolgreich werden, schrieb The Times, so würden dann die Zionisten einen stärkeren Druck arsüben können, um Palästina zu erhalten. Pogrome in Russland, insbesondere in Kisehenew, hatten Zangwill tief bewegt. Bis Palästina erlangt werden wird, wollte er unterdessen ein Territorium als Sammelpunkt der wandernden Juden haben, um sie dann für die letzte Einwanderung — nach Erez Israel — vorzubereiten.

  4. 1959-12-15 · 1739 (15.12.1959) · p. Seite 7

    In Charkow entwikkelte eine Studenten gruppe „Bilu” ihre Tätigkeit und manche zogen nach Palästina, und in Wien versammelten sich zehn Studenten und gründeten die „Kadima”. Auch Baron Edmond de Rothschild begann, sich lebhaft für die jüdische Kolonisation in Palästina zu interessieren. … Das „Odessa-Comité” wsr auch nicht in der Lage, politische Aktionen für ein jüdisches Palästina zu unternehmen. Jüdische Politik für das jüdische Volk wurde niemals in Russland gemacht, sondern in London, Paris oder in Wien.

  5. 1962-01-30 · 1943 (30.1.1962) · p. Seite 4

    Im April 1841 hatte der Aussenminister Palmerston, der an die Idee der Rückkehl der Juden nach Palästina geglaubt hatte, seinen Ambassador in Ki.nstantinopel und seinen Konsul in Jerusalem beauf tragt, sich für die Lage der Juden, die in Palästina leben oder später nach Palästina kommen werden, zu interessieren. … Viele Journalisten verliessen England, um in Nordamerika und Palästina ihre Tätigkeit fortzusetzen und wurden dann dort Gründer von Zeitungen in englischer. hebräiseher und jiddischer Sprache.

  6. 1960-03-08 · 1759 (8.3.1960) · p. Seite 7

    Die von ihm geplante Gesellschaft beweckte die Förderung von Ackerbau, Industrie und Handel im Orient im allgemeinen und in Palästina im besonderen. Dunant glaubte, dass die zu gründenden jüdischen Kolonien im Laufe der Zeit Zentren für die Verbreitung westlicher Zivilisation im Orient würden. … So konnte Dunant der Begründer des Roten Kreuzes und der Vorkämpfer für ein jüdisches Palästina, noch mit Genugtuung erleben, wie das jüdische Volk die Verwirklichung seiner Ideen in seine Hände nahm. Dunant starb 1910 im Alter von 82 Jahren.

  7. 1967-04-07 · 2212 (7.4.1967) · p. [Seite 8]

    Sie bemühten sich darum, einen türkischen Kapitän anzuwerben, welcher sie nach Palästina bringen sollte und hofften, dass man ihnen die Landung gestatten würde. Die Exekutive der Jewish Agency machte bei der Mandatsregierung dringende Vor Stellungen und ersuchte sie den Flüchtlingen die Eänreise nach Palästina zu gestatten. … Chaim Weizmann, sagte folgendes zur Katastrophe der „Struma": Die Palästina-Administration hätte die Flüchtlinge aus der Nazihölle ins jüdische Nationalheim einj warndern lassen können, oh- ne ein einziges Zertifikat au- | sserhalb der für das laufen- 1 de Jahr bereits festgesetzten Quote zu bewilligen.

  8. 1961-08-25 · 1904 (25.8.1961) · p. Seite 3

    E. 51 - 2205 I wierigen Verhandlungen zwi-! sehen der Türkei und England, als der Mandatarmacht in Palästina, wurde ein Teil dieser Flüchtlinge, nach Cypern gebracht, wo sie bis zur Erlangung der Erlaubnis zur Einreise nach Erez Israel im März 1944 blieben. … Aus welchem Grunde soll dann gerade diesen Opfern, die bei Nacht und Nebel mit kleinem Gepäck ihre Behau- | sungen verliessen, um in l Palästina Zuflucht zu finden, die im BEG vorgesehe- I ne Entschädigung entzogen j werden? Tragen sie am! Scheitern ihres Vorhabens, j nach Palästina zu kommen | die Schuld?

  9. 1964-05-15 · 2064 (15.5.1964) · p. [Seite 9]

    Er erwärmte eich jedoch niemals für die kleinkolonisatorische Tätigkeit dieser Bewegung in Palästina, weil er glaubte, dass daraus niemalß ein jüdisches autonomes Land erstehen könne. Herzl, die zentrale Figur von OSKAR K. … schiedener Meinungen und blieben es bis zum Ende I Dubnow entwickelte seine; Theorie der nationalen Autonomie in der Diaspora, i und Achad Ha’am focht für die Idee, daßs geistige Freii heit nur in Palästina als kulturelleß Zentrum möglich sei. Obwohl Dubnow mit I der - Palästina - Folgerung Achad Ha’ams nicht Ubereinstimmte, hat er jedoch im Achad Ha’amismus eine Alternative zum politißehen Zionismus erblickt, zumal, wie cß Dubnow formulierte, „Palästina nur für die Schaffung eines kleinen kulturel- I len Zentrums geeignet ist“.

  10. 1961-01-27 · 1848 (27.1.1961) · p. Seite 3

    Die Internierung auf jener tropischen Insel dauerte vier Jahre und sieben Monate, und schon aus diesem Grunde bildet das Exil in Mauritius einen extremen Sonderfall in der Geschichte der Palästina-Einwanderung. Innerhalb dieser langen Periode entwickelte sieh unter den Internierten ein gesellschaftliches, soziales und wirtschaftliches Leben eigenen Stils, und schliesslich sogar eine aktive zionistische Arbeit. … „Jene“, so heisst es bei Dr. Zwergbaum weiter „die Kinder in Palästina hatten, fürchteten, sie würden sie nicht Wiedersehen“. Auch dieses Gefühl war kein Spezifikum von Mauritius. Palästina lag nicht innerhalb des Kampfgebiets, und Mauritius war eine friedliche Insel — das Bangen von Millionen Eltern um ihre Kinder, die zu Land, in der Luft und zur See den furchtbaren Waffen der Deutschen gegenüberstanden, scheint nicht weniger legitimiert.

  11. 1964-03-20 · 2056 (20.3.1964) · p. [Seite 4]

    Bald darauf, im Jahre 1900, machte er eine Studienreise nach Palästina. Er blieb hier einige Monate, besuchte alle Kolonien und interessierte eich für die geographischen. Das Resultat war, dass England El Arisch (Sinai-Halbinsel) für jüdische Kolonisation angeboten hatte. … Green, berg, Mamorek, Warburg, einige Hundert photographische Aufnahmen (Palästina und El Arisch), ete. an Dr. A. Behl, Direktor der Zionistischen 'Zentralarchive in Jerusalem). Vom 11. Februar bis zum 25.

  12. 1964-06-26 · 2070 (26.6.1964) · p. [Seite 1]

    Die Judenfi-age in ihrer ganzen Schwere und Grausamkeit trat in den Mittelpunkt seiner Existenz. (Schluss auf Seite 2) Palästina-Araber zusammen, der von Delegationen fast aller arabischer Länder beschickt war. Der Kongress beschloss die Gründung einer „Befreiungsorganisation für Palästina“. … Die Syrer präsentierten auf diesem Kongress einen Plan, um bereits jetzt einen neuen Staat Palästina zu schaffen. Sie erklärten sich bereit, das kleine Gebiet, das sie von Palästina übernommen hatten, zuriiekzugeben. wenn Aegypten den Gaza-Streifen und Transjordanien das cis. jordanische Gebiet zur Bildung dieses neuen Staates zur Verfügung stellen, was von Nasser und Hussein, dem König Transjordaniens, rundweg abgelehnt worden ist.

  13. 1964-06-26 · 2070 (26.6.1964) · p. [Seite 6]

    Im ersten Weltkrieg Nach Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde Jabotinsky reisender Sonderberichterstatter der angesehenen Moskauer Zeitung „Ruskaja Wjedomosti“ für West, und Mitteleuropa, besuchte Max Nordau in Madrid und legte ihm den Plan der Gründung einer jüdischen Legion vor, die auf Seiten der Alliierten am Kampfe um Palästina teilnehmen sollte In Aegypten organisierte Jabotinsky unter den 12.000 jüdischen Flüchtlingen, die von den Türken aus Palästina ausgewiesen worden waren, den Kern für die erste jüdische Truppe im britischen Heer, FAERBER traf in Alexandrien Josef Trumpeldor, der den Gedanken begeistert aufnahm. … Er glaubte an England von JOSEF und war überzeugt, dass der Zusammenbruch des türkischen Reiches ein jüdisches Palästina ermöglichen würde. Auch Ben Gurion war für eine Jüdische Legion, aber er wollte gemeinsam mit der Türkei gegen englische Soldaten in Palästina kämpfen.

  14. 1962-06-15 · 1964 (15.6.1962) · p. [Seite]

    Nach Abschluss seiner medizinischen Ausbildung ging er schon 1909 nach Palästina. liess sich frühzeitig als Frauenarzt in Haifa, der Karmelstadt, nieder, deren Ehrenbürger er heute ist. und fand neben seiner aus gedehnten ärztlichen Praxis Zeit zu ernster Forschung. … Er schrieb noch in Deutschland: „Die jüdische Rassenfrage“ (Ar-' chiv für Rassen - Gesellschafts-Biologie 1907) und 1912 nach dreijährigem Aufenthalt in Palästina: „Palästina als Judenland“. Während des Ersten Weltkrieges verfasste er 1916 eine Abhandlung: „Judenvolk und Weltkrieg.“ Erst nachher begann er mit den bibelwissenschaftlichen Arbeiten. 1920 erschien eine grundle gende Arbeit über „Die Prophetie“ und im selben Jahr: „Joab. ein HeldenlebenV 1930 lehrte er ein Semester an der Berliner Hochschule für die Wissenschaft des Judentums.

  15. 1966-01-21 · 2152 (21.1.1966) · p. [Seite 4]

    „Ihr Plan geht dahin: a) Kolonien von russischen Juden in der asiatischen Türkei, namentlich in Syrien und Palästina zu schaffen; b) eine Agrarbank zu errichten, die mit allen förderlichen Mitteln diese Kolonisation erleichtern soll. … Damit scheiterte der Versuch der Schaff mg einer allgemeinen jüdischen Kolonisationsgessllschaft für Palästina und die Beteiligung von Baron Hirsch an ihr. Aehnlich verlief ein weiterer Versuch, Hirsch für Palästina zu gewonnen, den Dr.

  16. 1964-06-26 · 2070 (26.6.1964) · p. [Seite 7]

    Er hoffte, dass sie in London intervenieren würde, damit die To. re Palästinas geöffnet wer! den. Legal oder illegal sollten Juden nach Palästina gehen, verlangte er. Mit Hilfe der Losung „Evacuation" wollte er Juden vor der herannahhenden Gefahr retten, aber auch eine baldige Mehrheit der Juden in Palästina erzielen. … Polen, meinte Ben Gurion, hat we. der die „Schlüssel zu Palästina“ noch „die Kraft, England zu zwingen“. Später dachte er anders. Evacuation, Exodus, Liquidation — wie auch immer die Losung heissen mag, Ben Gurion ver. langte sie.

  17. 1960-12-27 · 1839 (27.12.1960) · p. Seite 4

    Er hätte damals nach den Vereinigen Staaten gehen können, als Professor an eine dortige Universität. Er tat es nicht, ging statt dessen nach dem damaligen Palästina, dem heutigen Israel, wo ihn keine Rosen erwarteten, wo. hin es ihn aber mit unwiderstehlicher Macht zog'. Warum er das kleine, ungesicherte Palästina der gutbürgerlichen Existenz vorzog, wie sie ein Lehrstuhl in Amerika zu bieten pflegt, wird aus dem Kapitel begreiflich, das er dem ...Judentum als Problern” widmet und in dem er auch seine Einstellung zum Deutschtum schildert. … Als er sich entschliesst, Palästina jedem anderen Ziel vorzuziehen, ist er sich völlig der Tatsache ‘bewusst, dass sein Weg dornenvoll sein wird. Dennoch geht er ihn.

  18. 1961-03-21 · 1862 (21.3.1961) · p. Seite 7

    Auf Grund religiöser Schriften sah er die jüdische Kolonisation in Palästina als notwendig an. Er betonte nur die religiöse Seite des Problems und schlug zur Verwirklichung die Gründung einer Gesellschaft wohlhabender Juden vor, die Palästina kolonisiern und die Juden’ zu landwirtschaftlicher Betätigung zurückführen sollte. … Die FranKfurter Gesellschaft wurde 1864 nach der nahen Hauptstadt Berlin, ii der damals schon mehr als 20.000 Juden wohnten, verlegt, und unter dem Namen: „Zentralcomite für die jüdische Kolonisation in Palästina“ erweitert. 1866 gab . Kalischer eine zweite, ver- | mehrte Auflage seines Wer. j kes in Thorn heraus. Im i selben Jahre erliess er zu- | sammen mit Gutmacher ei- . nen Aufruf an die Juden zur Unterstützung des Palästi-!

  19. 1961-06-12 · 1884 (12.6.1961) · p. Seite 4

    Die Schau verdankte ihr Entstehen den Bemühungen des Vereins „ESRA“ zur Unterstützung ackerbautreibender Juden in Palästina und Syrien“, der 1883 in Berlin mit Beteiligung von Hirsch Hildesheimer und einer Reihe wohlhabender, religiös-konservativer Juden gegründet worden war, und den man als westlichen Ausläufer der Chowewe Zion in Osteuropa betrachten kann (Richard Lichtheim). von Dr S. … Heinrich Loewe und Willi Bambus, unternahmen 1895 eine Reise nach Palästina. In Kairo trafen sie den Baumeister Wohleemuth aus Berlin der für die Gewerbeausstellung eine orientalische Abteilung vorbereitete.

  20. 1961-12-05 · 1929 (5.12.1961) · p. [Seite]

    Es wäre nicht ausreichend, in diesem Beschluss einer starken Dreiviertel- Mehrheit der UN, das ehemalige Mandatsland Palästina zu teilen, nur einen Vorgang zu erblicken, durch den die Lage der Juden oder die Situation des Mittleren Ostens eine einschneidende Veränderung gefunden haben. … Wir sollten auch nicht vergessen, dass der Teilungsbesehluss der UN vom November 1948 die direkte Folge einer Streitfrage war, ob 100.000 jüdische Hitleropfer, die KZ und Zwangsarbeitslager überlebten, nach Palästina einreisen dürfen oder nicht. Obwohl Grossbritannien durch die Bestimmungen des Palästina-Mandats verpflichtet gewesen wäre, diesen 100.000 Menschen die Einwanderung zu ermöglichen und für ihre Einordnung zu sorgen, weigerte sich die englische Regierung unter Hinweis auf Bestimmungen, die sie selbst gegen den klaren Wortlaut des Mandats erlassen hatte, diesen Menschen die Einwanderung zu gestatten.