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195519611968
  1. 1966-03-11 · 2159 (11.3.1966) · p. [Seite 3]

    Der eine — das mag hier eingeschaltet sein — verliess die Delegation nach wenigen Tagen in Moskau, liess sich als Medizinstudent an der Universität einsohreiben und kehrte nicht mehr nach Palästina zurück; der zweite begann im geheimen mit der antizionistischen Jewsekcia zu verhandeln, kehrte dann nach Palästina zurück, agitierte unter seinen Chawerim gegen den Zionismus und brachte es fertig, 60 junge Kameraden dem Lande abspenstig zu machen und mit ihnen nach Russland zu gehen. … Es hielt ihn aber nur noch einige Monate in Russland, dann reiste er tief beeindruckt nach Palästina zurück. Mit den Vorschlägen Tilisers freilich war vorerst kaum etwas Praktisches anzufangen; denn di? Mandatsbehörden überwachten jeden Schritt, namentlich das Verhalten der jungen jüdischen Generation im Jischuw.

  2. 1960-12-27 · 1839 (27.12.1960) · p. Seite 4

    Er hätte damals nach den Vereinigen Staaten gehen können, als Professor an eine dortige Universität. Er tat es nicht, ging statt dessen nach dem damaligen Palästina, dem heutigen Israel, wo ihn keine Rosen erwarteten, wo. hin es ihn aber mit unwiderstehlicher Macht zog'. Warum er das kleine, ungesicherte Palästina der gutbürgerlichen Existenz vorzog, wie sie ein Lehrstuhl in Amerika zu bieten pflegt, wird aus dem Kapitel begreiflich, das er dem ...Judentum als Problern” widmet und in dem er auch seine Einstellung zum Deutschtum schildert. … Als er sich entschliesst, Palästina jedem anderen Ziel vorzuziehen, ist er sich völlig der Tatsache ‘bewusst, dass sein Weg dornenvoll sein wird. Dennoch geht er ihn.

  3. 1961-06-12 · 1884 (12.6.1961) · p. Seite 4

    Die Schau verdankte ihr Entstehen den Bemühungen des Vereins „ESRA“ zur Unterstützung ackerbautreibender Juden in Palästina und Syrien“, der 1883 in Berlin mit Beteiligung von Hirsch Hildesheimer und einer Reihe wohlhabender, religiös-konservativer Juden gegründet worden war, und den man als westlichen Ausläufer der Chowewe Zion in Osteuropa betrachten kann (Richard Lichtheim). von Dr S. … Heinrich Loewe und Willi Bambus, unternahmen 1895 eine Reise nach Palästina. In Kairo trafen sie den Baumeister Wohleemuth aus Berlin der für die Gewerbeausstellung eine orientalische Abteilung vorbereitete.

  4. 1965-01-08 · 2098 (8.1.1965) · p. [Seite 4]

    Die letzte Reise des jungen Sohiffsarztes führte ihn nach Palästina, ein nach seinen Berichten damals völlig vernachlässigtes Land. Er besuchte die Heiligen Stätten, sah mit Verwunderung die Bemühungen der meist russischen Juden, dort Kolonien zu gründen und den Heimat- und Rastlosen eine gesicherte Zukunft zu bereiten. … Mein Freund hatte keine Möglichkeit, sein Studium abzuschliessen. Er musste auswandern. Er entschloss sich, nach Palästina zu gehen. Plötzlich stand das Bild seines Vaters vor ihm, der so gern von Palästina berichtet hatte. Auch das Stück Papier kam ihm wieder in den Sinn, er suchte und fand es.

  5. 1965-07-23 · 2126 (23.7.1965) · p. [Seite 5]

    Zionistischen Kongress im Jahre 1921 in Karlsbad, dem ersten nach der Balfour - Deklaration, nahm er zum Araberproblem in Palästina Stellung. Schon damals ist sein ideal die Sicherung eines freundschaftlichen Einvernehmens mit den Arabern, ja, eine umfassende brüderliche Solidarität. ‘‘Wir sollen eingedenk bleiben, dass wir ein semitischer Stamm sinn und Palästina ein vorderasiatisches Land ist.” Aber scho r 1938 sollte Hugo Bergmann schreiben: “Buber ist bis heute Palästina fremd geblieben.”

  6. 1968-08-09 · 2280 (9.8.1968) · p. [Seite 1]

    Nachdem die Balfour-Deklaration erlassen war (November 1917), wurde eine von der englischen Regie, rung autorisierte .Palästina- Kommission“ unter Füh-, rung Weizmanns entsandt, die alle Einzelheiten prüfen sollte, die für die Durchführung des Mandats erforderlich waren. … Schon frühzeitig hatte Weizmann als Wissenschaftler wie als Politiker die Rolle erkannt, die den Wissenschaften und dem Geist als solchem bei der Erschliessung und friedlichen Wiedereroberung des Landes Palästina zukam. Deswegen setzte er alle Hebel in Bewegung, um die Erlaubnis zur Grundsteinlegung für die Universität zu erhalten, die dann auch am 24.

  7. 1962-11-30 · 1988 (30.11.1962) · p. [Seite]

    Weizmann wurde von klugen Politikern über die Schwierigkeiten in Palästina ausgefragt, die damals nicht leicht zu erklären waren. Ein prominenter Gast erklärte. dass Palästina ziemlich klein sei, um die Antwort auf das jüdische Problem zu sein, „aber Palästi¬ ES GIBT NUR EIN ZION: ...Zion gegen einen anderen Staat einzutauschen, ist für uns unmöglich, weil Zion mit unserer ganzen Ge schichte verwoben ist, und nur dort kann sich auch an uns die alte Legende von dem Riesen erfüllen, der durch die Berührung mit dem Boden seine Kraft zurückgewann. … Keine Regierung, wie na ist in der Lage, mehr Juden aufzunehmen als die Vereinigten Staaten“, erklärte Weizmann: „Seit der amerikanische Präsident eintausend Flüchtlinge in die Staaten hineinliess, stellte die gesamte amerikanische Presse die Frage, wie man diese eintausend Personen absorbieren welle, und die Vereinigten Staaten sind so gross wie ein Kon tinent. Palästina wird so viele Juden aufnehmen, wie zu kommen wünschen.“ „Wie kann man die Frage der Aufnahmefähigkeit beantworten?“ fragte einer der Anwesenden.

  8. 1965-11-26 · 2144 (26.11.1965) · p. [Seite 1]

    Hierbei hat sich der König eines Argumentes bedient, das nicht nur für den innerarabischen Gebrauch interessant und gewicl tig ist, sondern auch von Israel unter politischen und juristischen Aspekten betrachtet werden sollte. Hussein behauptete nämlich, dass „Transjordanien Palästina und Palästina Transjorda. nien‘‘ sei. Mit anderen Wor. ten bedeutete dies, dass kein anderes Land sich um diesen Fall zu kümmern habe ausser Transjordanien, das sich jetzt bekanntlich eigenmächtig Jordanien nennt und dass das ganze palästinensische Territorium nichts anderes als tranjordanisches Staatsgebiet sei! … Nicht in ihren besten Zeiten haben die Husseini jemals die Macht über das Territorium gehabt das man mit Palästina bezeichnete. Es handelt sich also bei dieser Forderung des Königs um Träumereien an arabischen Kaminen, die aber dennoch auch für die israelische Position von Bedeutung werden können.

  9. 1964-10-30 · 2088 (30.10.1964) · p. [Seite 2]

    Der Papst beschränkte sich darauf, seiner Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass Juden und Katholiken in Palästina gute Nachbarn sein würden. Diese Stellungnahme genügte zwar, um die Abgabe der Balfour-Deklaration zu ermöglichen. … Bereits kurze Zeit nach dem Erlass der Balfour Deklaration verstanden auch die Deutschen den eminent wichtigen politischen Charakter der zionistischen Forderungen auf Palästina. Der türkische Grossvesir hat — offensichtlich auf Veranlassung der deutschen Regierung — wenige Wochen nach dem Bekanntwerden der Balfour.

  10. 1961-10-13 · 1915 (13.10.1961) · p. Seite 3

    Du findest auf der ganzen grossen Erde kein gutes und ausgedehntes Land. das einst besiedelt war, dass es so öde wie Palästina sein soll. Seit wir es verliessen, nahm es kein Volk und keine Sprache auf.” In demselben Jahrhundert (XIII. Jh.) finden wir auch bei Bachjas „Kommentar zur Bibel” die erwähnte These von Rabbi Nachmanides: „Es ist ein wachtiges Zeichen für Israel, dass seit Israel aus Palästina verjagt wurde, dies Land wüst und öde ist, bis die Juden zu ihm zurückkehren.”

  11. 1967-05-12 · 2217 (12.5.1967) · p. [Seite 3]

    Sä mtliohe zionistischen Richtungen kamen zu Wort: Achad Haam als Pre diger des ..geistigen Zen. trums“ in Zion al« Mittelpunkt für das Geistesleben der Juden in aller Welt; der „Golus - verneinende“ Jakob Klatzkin; Vertreter de« politischen und des religiösen Zionismus; solche de« praktischen Zionismus, für die die kolonisatorischen Fortschritte in Palästina entscheidend waren und der Mystiker der Arbeit und der Erneuerung A. D. Gordon. Auffallend ist in dieser deutsch-jüdischen Zeitschrift, welch’ grossen Raum die Beschäftigung mit dem östlichen Judentum einnimmt: Damals traten im Krieg gegen Russland deutsche Juden mit „Ostjuden“ in engen persönlichen Kontakt. … „Nur dank der Wiedergeburt der Sprache wird das verstreute Volk sich mit seinem Lande und dessen Kul tur vereinigen können; nur durch diese hebräische Sprache wird die Wiedergeburt des Landes eine Wiederge- MOEBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Gesehät te mit der grössten Auswahl SARMIENTO 1141 T E . 35 . 1*33 CABILDO 2614 PAMPA 4979 Zahlungserleichterunger fust Ecke Triunvirato Eigene Werkstätten Zu verkommen de fach aiännische Bedienung burt des Volkes bringen können.“ IV. Ueber die damalige Situation in Palästina berichtet der jetzige Staatspräsident Israels; „Die Grüsse. die aus dem Lande der jüdischen Arbeit und Hoffnung kommen, werden mit jedem Tag trauriger.

  12. 1966-05-13 · 2167 (13.5.1966) · p. [Seite 3]

    Es erscheinen Bücher, ins Deutsche übersetzt, die vorher in Amerika England oder Israel (Palästina) veröffentlicht wurden. Aber auch Bücher, zwar in deutscher Sprache geschrieben, aber in Uebersetzung in Israel oder in einem anderen Land herausgegeben, sind nun in Deutschland in der ursprünglichen Sprache erhältlich. … Schreiber dieser Zeilen nat unlängst einige Bücher, darunter „Theodor Herzl — Werden und Weg* von Martha Hofmann (Ner-Tamid Verlag, Frankfurt am Main, 1966 Seiten: 80), bekommen. Hofmann war während des Krieges in Palästina, schrieb in ihrer „Muttersprache“ und im Jah re 1941 gab sie in hebräischer Uebersetzung ein Büchlein über den jungen Iierzl heraus.

  13. 1961-05-09 · 1874 (9.5.1961) · p. Seite 4

    So wird die Stätte. von der aus die Sicherheitsmassnahmen des jüdischen Palästina während zweier Jahrzehnte gelenkt ui;d kontrolliert wurden, bewahrt werden, damit auch künftige Geschlechter den Scharfsinn jüdischer militärischer Pioniere bewundern und die unglaublich bescheidenen Anfänge der heutigen israelischen Verteidigungsarmee sehen können. … Das Zion Maultierkorps (Zion Mule Corps) und seir.p Veteranen, die nach dem Siege der Alliierten in Palästina blieben, folgten in ihren Fusstapfen und zählten zu den Gründern der auf gegenseitiger Verteidigung aufgebauten Organisation, die im Jahre 1920 auf einer Sitzung der Histadrut-Exekutive ins Leben gerufen wurde und sogleich den Namen „Hagana“ erhielt.

  14. 1966-03-11 · 2159 (11.3.1966) · p. [Seite 2]

    Ueber das Schicksal dieser Flüchtlinge schrieb kürzlich ein deutscher Journalist, der den Gazastreifen von Kairo aus besucht hat, u. a. folgendes: „An der Grenze zwischen der (ägyptischen) Sinaihalbinsel und dem i palästinensi. sehen) Gazastreifen steht ein Gedenkstein mit den Grenzen des alten Palästina. Darunter liest man in arabischen Lettern: „Wir wollen zurück!“ Nirgendwo sonst konserviert ein Volk Flüchtlingsschicksale Sb dauerhaft und so offensichtlich zum Nachteil der Betroffenen! … Schmuggel über die Zollgrenze und illegaler Strassenhandel in Kairo sind unerschöpfliche Verdienstquellen .. „Aegypten endet und Palästina“ beginnt bei dem Grenzstein, einer Wachhütte und einem Schlagbaum mitten in der Wüste. Von nun an ist Israel nah, und man meint, der Wind trüge manchmal Eukalvptusduft und das Aroma reifer Orangen herüber.

  15. 1960-01-19 · 1747 (19.1.1960) · p. Seite 5

    Als dessen Vater, ein wohlhabender Missionar! an dem Tage, da er 50 Jahre in Palästina wohnte eine Feier veranstaltete, war unter den Festrednern auch Herr Hess. Er redete sich in eine wilde Erregung hinein, schrie seine Worte, mit den Fäusten auf den Tisch schlagend, zu den Gästen hin, gleichsam als ob er eine Anklage gegen sie schleudere. … Auf die Frage nach ihrem Begehr, antwortete der Anführer mit dem Pathos einer Botschaft, er sei in spiritualistischer Mission von einem Geist aus Deutschland nach Palästina geführt worden, in eben dies Haus, das er in Besitz zu nehmen berufen sei. Wann es geräumt werden könne, war die weitere Frage des Kerls.

  16. 1968-12-06 · 2297 (6.12.1968) · p. [Seite 4]

    Unserer Jugend — denn es ist zu bezweifeln, ob 2»weig trotz aller Ehrungen, die er nach seiner Rückkehr aus Israe (er ging schon 1933 nach Palästina) in der DDR erfuhr, für die Jugend dieser Zeit noch lebendig war. Gewiss nicht in der westlichen Welt, trotz mancher Alterserfolge wie zum Beispiel dem „Beil von Wanusbeck“, das sogar ins Hebräische übersetzt und verfilmt wurde, und trotz „Die Zeit ist reif“ (1958), das in seiner Altersweisheit von fern her an Fontane erinnert. … Er war von Haus aus oppositionell, als Zionist unter assimilatorischer Mehrheit, als Sozialist unter Liberalen, als Pazifist unter Anbetern des Krieges als Stahlbad und menschlicher Notwendigkeit. Aus Opposition ging er nach Palästina, wo er sich aus Opposition durchaus nicht wohl fühlte und vieles ihm und er vielen missfiel; aus Opposition ging er nach Ostberlin, und wenn er dort auch keine aktive Opposition betreiben konnte, kann man füglich annehme- , dass auch dies nur eine „faute-de-mieux“- Lösung war.

  17. 1955-08-26 · 1319 (26.8.1955) · p. [Seite]

    Beide smd deutsche Juden. j Der Richter Benjamin Halevy, früher Levy, stammt aus Weissenfels (Sachsen), promovierte in Berlin ünd wandelte in jungen Jahren nach Palästina ] aus. Er war zwei Jahr* Mitglied der Kwuza Degania, j ging, nachdem er als Landwirt gearbeitet hatte, in die Justiz zurück und wurde 195Ä Mitglied des obersten Gerichts. — Der General Staatsanwalt Chajim Cohen (früher Hermann Cohen) wurde in Lübeck geboren; er studiert« in München und Frankfurt. 1930 ging er nach Palästina. 1949 wurde *r Generaldirektor des Justizministerium».

  18. 1960-11-18 · 1828 (18.11.1960) · p. [Seite]

    . — Die UN wurden von einem der arabischen Sprecher davon in Kenntnis gesetzt, dass, sollten nicht sofort Massnahmen zur Wied&ransiedlung der arabischen Flüchtlinge in Palästina an ihren alten Wohnstätten ergriffen werden, die Araber in den Krieg ziehen würden, auch wenn „wir bis zum letzten Mann sterben müssten.” … Shukairy verlangte, die sterbende Ausgleichs-Kommission für Palästina, die heute aus Repräsentanten der USA. Frankreich und der Türkei besteht, müsse durch die UN neu angekurbelt werden.

  19. 1964-02-21 · 2052 (21.2.1964) · p. [Seite 4]

    Alle drei Hessen eich zwischen 1933 und 1938 im damaligen Palästina nieder. Paul Ben-Haim, als Paul Frankenburger 1897 in München geboren, wirkte vor seiner Emigration als Diri. gent. … Josef Tal, 1910 geboren, gebürtiger Pole, der in Berlin studiert hat und 1934 nach Palästina ging, war bis 1952 Direktor der Musikakademie in Jerusalem. Seit, i nach England' Preisgekroenter Marsch Ein neuer Marsch, kom- ■ poniert von Joaw Talmi, \ Hauptmann in der israeli- ’ sehen Armee, wird zukünftig die israelischen Truppenj paraden begleiten. 120 Märsche waren beim Wettbe- ' werb eingereicht; die drei ersten Preisträger sind Sol- , daten und Mitglieder des , Orchesters der Verteidigungskräfte Israels. , Bibliothek fÜT Beduinen Im Beduinenlager El Ugoi im Negew wurde die erste ■ Beduinenbibliothek der Welt eröffnet, mit zunächst hundert Büchern, einer Spende der arabischen Abteilung der Histadrut und des Arbei- : terrates von Beerschewa.

  20. 1959-12-15 · 1739 (15.12.1959) · p. Seite 4

    Arthur Ruppin, dr spätere Spiritus rector des Kolonisationswerks in Palästina, 1908 zum Leiter des Palästina-Amts in Jaffa berufen wurde, trat Segall an seine Stelle in dem 1904 ins Leben gerufenen „Büro für Statistik der Juden e.V.” in Berlin.