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Aufruf Die jüdische Arbeiterschaft in Palästina arbeitet und kämpft für den Aufbau einer neuen Gesellschaft. Getrieben von dem Gefühl der Unerträglichkeit der bisherigen Lage ihres Volkes, ringt die jetzt auf 30000 Köpfe angewachsene jüdische Arbeiterschaft in Palästina um nationale und soziale Regeneration. … Zuschriften sind erbeten an das „Sekretariat für die Konferenz der Freunde des arbeitenden Palästina", Berlin-Charlottenburg, Joachlmsihaler Strafee 38
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Zionistische Woche 13, bis 2t Januar 19 2 9 Sonntag, den 13. Januar 1929, vormittags 11 Uhr FRÜHLING IN PALÄSTINA Erstaufführung des neuen Palästina-Films in den Bieberbau-Liehtspielen, Biebergasse 8. Eintritt Rm.l.- bis Rm.3.- Wontag, den 14. … Klee Im großen Börsensaal Eintritt Rm. —.30 Sonntag, den 20. Januar 1929, vormittags 11 Uhr FRÜHLING IN PALÄSTINA m f Wiederholung des neuen Palästinafilms in den Bieberbau- Liehtspielen, Biebergasse"8. Eintritt Rm. 1.— bis Rm. 3.— Vorverkaufstellen: Drogerie Schneemann, Zeil 23 Buchhandl.
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Was sonst aber an phantastischem Unsinn über Palästina in Europa gedruckt wird, genügt, um die Vermutung aufkommen zu lassen, daß Palästina etwa gleichzeitig mit dem Auftauchen Nobiles am Nordpol entdeckt wurde. … Oder wenn wir aus einer in Wien erscheinenden Zeitung erfahren, daß bei dem Begräbnis eines berühmten Mannes in Palästina „die jungen Bursehen und Mädchen ganz in Weiß, der Trauerfarbe der Juden, gekleidet hinter dem Sarg schritten". Dies alles könnte man noch hinnehmen.
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In Palästina erblüht heute eine junge hebräische Literatur, im Galuth weiß man kaum etwas davon, weil — zur Schande unseres Volkes muß es gesagt sein — sie nicht gelesen wird. Das werdende Palästina kann sich nur erhalten — auch kulturell — wenn es im Galuth Abnehmer seiner „Produkte" findet. Auch diese ,,Tozereth-Haarez" Propaganda ist notwendig.
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In Palästina aber gibt es nicht diese Möglichkeit des „Fortlaufens", dort sind die Dinge wirklich und jeder, der dort lebt, ist eo ipso gezwungen, zu allen Fragen, die an ihn herantreten, Stellung zu nehmen. Sofern wir also überhaupt wieder ein jüdisches Leben haben wollen, ist es nur in Palästina möglich, wo die jüdischen Fragen auch gleichzeitig Fragen des täglichen Lebens sind und nicht wie im Gallith nur verpflichtend für die, die sie anerkennen.
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Reisende, die sich nicht an der gemeinsamen Land- reise in Palästina und Aegypten zu beteiligen wünschen, haben die Möglichkeit die gesamte Schiffsreise hin und zurück zum Preise von RM. 348.50 durchzuführen. Anmeldungen für diese Sonder-Veranstaltungen ebenfalls beim Palästina & Orient Lloyd, Berlin N 24, Friedriehstr. 121 HHMHHBaHHHHBHHiH SP0RTHAUS Heinz Messerschmidt Itc^ll^sVA Sämt,. Sportartikel für HANDBALL / LEICHTATHLETIK, sowie jeden anderen Sport'
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Eine Ehrung, die Einstein zugleich erfreut und seinen Bestrebungen entspricht, wäre DIE PFLANZUNG EINES WÄLDES IN PALÄSTINÄ der nach ihm benannt werden soll. Die Stiftung soll nicht einem Sonder« institut dienen, sondern der Gesamtheit des jüdischen Palästina* Werkes. Ein Einstein^Wald in Palästina, ein lebendiges Denkmal, das für ewige Zeiten seinen Ruhm und unsere Verehrung kündet, aber auch ein Werk jüdischer Schöpferkraft, Arbeit und Kultur fortführen soll — wir deutschen Juden, stolz darauf, Einstein zu den Unseren zu zählen, begrüßen freudig die Gelegenheit, ihm in dieser schönsten und würdigsten Form unsere Glückwünsche darbringen zu können.
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Auf diese Weise wird den Tausenden besitzloser Einwanderer, deren einzige Hoffnung Palästina ist, nicht nur eine Lebensmöglichkeit geboten, sondern auch vorgesorgt, daß die neue Gemeinschaft in Zukunft nicht jenen sozialen Kämpfen ausgesetzt ist, welche heute die ganze übrige Menschheit zerfleischen. < iemeinbesitz bedeutet nicht Besitz derjenigen, die schon in Palästina leben, sondern Gemeinbesitz des ganzen jüdischen Volkes in aller Welt. … Die Parole „5 Pfennig täglich" soll jeden Juden von Kind auf mit Palästina verbinden, dem Lande, aus welchem unsere besten Kräfte stammen, und das so, wenn einmal der Aufbau vollzogen ist, auch denen einen geistigen Rückhalt geben wird, die nicht selbst ihr Leben in Erez Israel aufbauen wollen.
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Herr R. schilderte in seinem außerordentlich interessanten Vortrage, mit welchen ungeheuren Schwierigkeiten das Erziehungswerk in Palästina verbunden sei, da in erster Linie eine Tradition fehle, d. b. eine Bindung an irgendwelche Vergangenheitserichnisse der Nation. Die Jugend, die in Palästina erzogen wird, stammt aus allen möglichen Ländern, und der Lehrer steht, trotz des gemeinsamen Lebensstils, keiner geschlossenen Einheit gegenüber; ferner ist auch nicht ohne Bedeutung, daß die Kinder mindestens 1 bis 2 Jahre unter den veränderten klimatischen Verhältnissen zu leiden haben.
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Die Stiftung soll nicht einem Sonderinstitut dienen, sondern der Gesamtheit des jüdischen Palästina=Werkes. Ein Einstein * W a 1 d in Palästina, ein lebendiges Denkmal, das für ewige Zeiten seinen Ruhm und unsere Verehrung kündet, aber auch ein Werk jüdischer Schöpferkraft, Arbeit und Kultur fortführen soll — wir deutschen Juden, stolz darauf, Einstein zu den Unseren zu zählen, begrüßen freudig die Gelegenheit, ihm in dieser schönsten und würdigsten Form unsere Glückwünsche darbringen zu können.
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Wer nur ein wenig Phantasie hat (und stammte sie auch von Lawrence oder der guten Gertrude Bell oder vom unübertrefflichen Hadsch Karl May) und einen Verleger in Europa, findet in Palästina genug, um mit scharfem Blick etwas daraus zu machen, was nicht nur eine schier unerschöpfliche Quelle von Zeilenhonoraren ist, sondern auch ein trefflich beschickter Bazar für unkontrollierbare Kulturkuriosa. … Die Idee^des freien Landes Unter den vielen interessanten und fesselnden Aufgaben, die der Aufbau der jüdisch-nationalen Heimstätte in Palästina mit sich bringt, ist menschlich, wissenschaftlich und politisch im wahren Sinne des Wortes grundlegend die Frage: Wie kann das neue Land unter den Prinzipien sozialer Gerechtigkeit aufgebaut werden.
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Im allgemeinen konnten wir feststellen, daß unsere Aktiven noch sehr entwicklungsfähig sind und wird sich in einigen Jahren bei unseren Sportlern das Er» gebnis unseres zweckentsprechenden guten Leichtathletik» trainings zeigen. Julius Süßmann Palästina Jugendfahrt 1929 Jährliche Wiederholung war das Ziel, das wir uns bei der Durchführung der Palästina-Jugendi'ahrt des CLOU Ba"rZ " Kabare" Sehenswürdigkeit Frankfurts Die vornehme Vergnügungsstätte IIIIIIIIIIM......IIIIIIIIHIIIIIIIHIMIIIIIIIIIIIIIIIIIHIimilHIHIIIlllMIIHIIHIHIIIIIIIMIIIIIIIIIIIHIIIIIII.....Hill......IIIIHIIHHIIUHI iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiN piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiim!
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Zionisten-Kongress vorüber, dessen Schlußtage zugleich den imposanten Auftakt für die „Jewish Agency" bildeten, da erreichen uns auch schon die Schreckensnachrichten über die Unruhen in Palästina. Wir wollen nicht über die Ereignisse selbst berichten, sie sind durch die Tageszeitungen genügend bekannt und vielleicht ist die Wirklichkeit noch schlimmer. … September angesetztes Sportfest: „Herzl-Gedächtnis Wettspiele" haben wir im Hinblick auf die Ereignisse in Palästina abgesagt. IIIHIIIHIIIHIIIIIIIIIIM Nationales Jugendsportfest in Darmstadt am 11. 8. Am gleichen Tage an dem die Verfassungswettkämpfe im Stadion stattfanden wickelte sich in Darmstadt das größte süddeutsche Jugendsportfest oder auch genannt ,,die inoffiziellen Jugendmeisterschaften" ab.
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Wedgwood ist als Christ und Sozialist nicht erst seit heilte oder seit der Balfourdeklaration ein Freund der Jüdischen Sache und des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina. Seit den großen Progromen in der Ukraine, deren Zeuge er geworden ist, ist er ein Anhänger der Zionistischen Bewegung und als Sprecher der Labour- Party hat er im englischen Parlament oft interveniert, winn jüdische Interessen in Palästina im Spiele waren.
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Die Grunderkenntnis, daß eine Erneuerung des jüdischen Volkstums und somit die Erhaltung des Judentums nur durch Schaffung eines starken jüdischen Volkslebens in Palästina zu erreichen sei, unterliegt für den Zionisten keiner Veränderung. Wer Zionist ist, weiß, daß ohne ein normales jüdisches Leben in Erez Israel eine jüdische Entwicklung unmöglich ist. Er weiß, daß die Juden im Gallith nicht nur der Assimilation, sondern auch der Atomisierung erliegen, daß trotz aller Erkenntnisse die Möglichkeit eines einheitlichen jüdischen Bewußtseins ohne Palästina nicht herzustellen ist, da der Jude immer in hohem Maße den Bedingungen der Umgebung anheimfallen muß, und daß die eherne Notwendigkeit zu verpflichtendem jüdischen Tun nur dort besteht, wo die Juden ein wirtschaftlich normal geschichtetes Dasein führen.
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Real-Schule Haifa, über Die körperliche Erziehung der jüdischen Jugend in Palästina statt, auf den wir schon jetzt aufmerksam machen. Einladungen ergehen z. Zt. noch. Der Reinerlös ist zu Gunsten des Ilaifa-Fonds bestimmt.
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Januar vormittags mit der Erstaufführung des neuen Palästinafilms „Frühling in Palästina" in den Bieberbaulichtspielen. Am 14. Januar, abends, wird Herr Arnold Zweig in der Frankfurt-Loge über „Die tieferen Ursachen des Antisemitismus" sprechen.
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Haifa-Fond Durch den Haifa-Fondmill der Deutsche Makkab= Kreis die Mittel für die Anlage oon Sportplätzen und für die Beschaffung oon Geräten für Haifa (Palästina) aufbringen. Büchsenleerung: HerremAbteilung Mk. 4.50 Jugend- „ „ 3.— Liberschuß v. Vortrag Turnlehrer Rosenthal „ 15.— Ausgeknobelt mit Leipziger Turnbrüdern „ 2.— Die Mitglieder gratulieren ihrem 1.
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Zwar hatten ail diese Draven „cops" (bcnutzieute) eine Ahnung von Palästina, aDer als man innen erklärte, dati üiese Stadt n u r 40 Uüü tinwonner nat, konnten sie sich nicut berunigen. „Wir haben doch zweifellos hier in Amerika Städte mit mehr Einwohner und deren Bürgermeister wird nicht so festlicn empfangen und duren die Straßen geleitet."
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Zionistenkongren........ „ 156 Eintrachtsportfest am Riederwald.......... 156 Palästina lugendfahrt 1929 Stadtstaffel am 2. Juni .... Bar Kochba: Wein-Blau Nächster Wandertag: 4. 8. 29 Terminkalender.......