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Gemeinsame Kasse. R. Bücher. Die Gruppe besitzt 1 Bädeker (Syrien und Palästina): Trietsch (Palästinahandbuch); Kleinen Führer durch das jüdische Palästina (herausgegeben vom Palästina-Informationsbureau Wien): 2 kleine Sziddurim. … Die Palästinafahrt wird dann eine Einrichtung im Leben der jüdischen Jugend werden können. Palästina und die Juden. Von Davis Trietsch (Berlin). Wie wirkt Palästina auf die Juden? Die Frage soll sich hier auf das Körperliche beziehen, und demzufolge auf die in Palästina eingewandeiteu und einwandernden Juden.
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Sehr eingehend ist die Broschüre PaulNathans „Palästina und palästinensischer Zionismus“ behandelt. Die in ihr enthaltenen Angriffe auf die Führer der hebräischen Bewegung in Palästina und auf die Zionistische Organisation haben eine, wie wohl auch die Gegner der zionistischen Bestrebungen zugeben werden, überzeugende und vornehme Widerlegung gefunden. … Die Zionistische Organisation hat von ihr schon 25000 Exemplare verbreitet und erhielt, wie sie in ihren Veröffentlichungen mitteilt, noch Bestellungen für viele tausend Exemplare. Der Kampf um die hebräische Sprache in Palästina hat jedenfalls das Interesse für die hebräische Sprache sehr gesteigert und dem hebräischen Schulwerk in Palästina, das allerdings noch des Ausbaues sehr bedarf, unzählige neue Freunde geworben.
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.: Steinplatz 8381. Unsere zweite Pal&stinatiirnfalirt. Zum Q e 1 e i t. Palästina ist uns nahe gerückt. Und wir sind Palästina näher gekommen. Die Technik hat die Weite verengt und hat Brücken über die Meere gespannt- Die nationale Sehnsucht hat Zion vom Himmel herniedergeholt und wieder auf die Erde gesetzt. … Nun wenden sich unsere Blicke klar und leuchtend wie Junger Morgen zu unserer Volkshelmat, dem Werke zu, das den Vertriebenen unseres Volkes eine neue Heimat ebnen, dem Ideal unseres Volkes Altäre richten will. Palästina ist durch uns, wir sind durch Palästina Jung geworden. Die Erde trägt wieder Früchte. Die Lüfte tragen wieder die Laute der alten Sprache.
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Februar, k i n e m a t o g r a p h i s c h e Bilder aus Palästina vorführen lassen. Die gleichen Bilder wurden in Wien während der Kongreßzeit gezeigt und erregten allgemeine Begeisterung. … Der moralische Erfolg des Wiener Turnfestes ist ein überraschender. Das nächste Resultat ist die Schaffung unserer Palästina-Wanderkasse. Eine Palästina-Turnfahrt im Frühjahr 1915 ist geplant. Dem kommenden Wintersemester erwachsen neue Aufgaben, der Verein eröffnet im Oktober zwei neue Abteilungen.
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Westösterreich, Deutschland, Galizien, Palästina, die Türkei bilden besondere „Kreise der Jüdischen Turnerschaft“, denen voraussichtlich die Vereine in Holland, Rußland und der Bukowina als weitere Kreise folgen werden. Besonders erfreulich sind unsere Erfolge in Palästina, über die an anderer Stelle dieses Heftes ausführlich berichtet wird, und in R u ß 1 a n d. Die Leitung der Jüdischen Turnerschaft hat eine umfassende Propaganda in Rußland eingeleitet.
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Ernstere Erkrankungen sind im Gefolge der Marschanstrengung nicht aufgetreten, aber fast jeder, auch die Kräftigsten, mußten einen Tag oder einige Stunden der Ermattung dem veränderten Klima und den veränderten Lebensverhältnissen opfern. Alles in allem: Es gibt keine bessere Art, durch Palästina, besonders durch das jüdische Palästina zu reisen, als die Fußwanderung, vor allem für uns: Wanderfahrten unternimmt man im Vaterland, in der Heimat, dort, wo nm wirklich das Land liebt, das den Bauern ernährt und dort, wo einem auch der geringste Strauch, dem Fremden gleichgültig, beachtenswert erscheint. … Wir Plauderten mit dem jüdischen Wächter in den Weinbergen, trafen uns mit den *) Beliebter jüdischer Volkstanz ln Palästina.
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Er gehörte zu den Männern der „letzten Konsequenz“ —, um ein Wort von Elias Auerbach zu gebrauchen —, denn er war im Begriff, seine Tätigkeit nach Palästina zu verlegen, als ein plötzlicher Tod ihn von dem Platze an unserer Spitze abrief. So oft ich in den Jahren, die seitdem verflossen sind, sein Bild vor mir sah: wie er neben mir stand in einer Versammlung kurz vor seinem Tode, voller Begeisterung und Zuversicht von den Fortschritten unserer Sache erzählend —, immer kam mir von neuem zuml Bewußtsein, was er uns hätte werden können, wenn es ihm vergönnt gewesen wäre, in Palästina zu wirken. … So wenig es in seiner Natur lag, sjch irgendwo an die Spitze zu stellen, so gewiß. hätte es sich in Palästina ganz von selbst ergeben, daß er die Führung derer übernommen hätte, denen das Ideal mehr galt, als der Vorteil der nächsten Stunde.
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Mitten in der ersten Entwicklung kam die große Unterbrechung durch' den Krieg, der freilich in den jüdischen Lebensverhälitnissen so große Umwälzungen hervorrief, daß wir nadi seiner Beendigung mit einer viel größeren jüdischen Einwanderung nach Palästina zu rechnen haben werden als je zuvor. Umsomehr ist es am Platze, sich jetzt über System und Form der Kolonisation klar zu werden. … Aehnlich wie manche Teile des Orients und andere Mittelmeergebiete ist Palästina mehr ein Gartenland als Ackerbaugebiet. Auch hat Palästina bereits einen Ueberschu» an landwirtschaftlicher Produktion, und bei seinem Mangel an Industrie, den es mit der Türkei und der weiteren islamischen Welt g®' mein hat, verlangt es von seinen Einwanderern mehr industrielle ' als landwirtschaftliche Betätigung.
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Reise München—Triest (hin und zurück 111. Kl. Schnellzug) 42.40 M. 2. Aufenthalt in Palästina (Spezifikationen unten) .... 150.— „ 3. Schiff 4. Klasse (ohne Bett) Triest—Alexandrien: Eillinie, Alexandrien—Jaffa: Syrienlinie (hin und zurück). . . 72.80 „ 4. … Landung in Jaffa Donnerstag, 20. März, früh. Plan Rir den Aufenthalt In Palästina nach den Angaben des Palästina-Amts. 1. Tag. Ausschiffung (3 Frcs). Den ganzen Tag in Jaffa (Tellawiw, Gymnasium etc.).Frcs. 6.— 2. „ Marsch nach Pethach—Tikwah, Aufenthalt dort bis zum andern Morgen. „ 3.— 3. „ Marsch nach Rischon le Zion und Aufenthalt „ 3
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16 No. 1 Arabiens, dem Lande Yemeii, aufgemacht, um unter unsäglichen Mühen nach Palästina zu flüchten. Grenzenlose Bedrückungen durch die Araber, die jetzt während der türkischen Kriege nicht einmal durch das Militär in Schranken gehalten werden, veranlaßten die Bewohner, das Land zu verlassen, in dem sie kein Leben führen, können, das den allergeringsten Ansprüchen genügen kann. Für sie wird Palästina zu dem Lande, das ihnen verheißen wird, und sie machen sich in großen Trupps auf den Weg, um im heiligen Lande ein Unterkommen zu finden.
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Soeben ist eine ausführliche Broschüre Uber die Ziele und die nächsten Arbeiten des „Kedem“, sowie über die Bedeutung der jüd. Kulturtätigkeit in Palästina erschienen. Diese Publikation wird jedem auf Wunsch gratis zugeschickt. — Die Adresse des „Kedem“ lautet: Iüd. Kulturfonds Kedem, Berlin W. 15, Sächsischestr. 8. … Ein umfassendes Referat des Herrn Motzkin (Berlin) berichtete über die Fortschritte in Palästina. Herr Dr. Zlocisti entwarf den Plan einer Achusahinstitution, die, nach amerikanischem Muster, für deutsche Zionisten die Möglichkeit schaffen soll, sich schon vor ihrer Uebersledelung, Haus und Hof in Palästina zu erwerben.
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44 No. 2 unseren Ahnen in Palästina und im Ghetto beruht auf einem gefährlichen Sophismus. Es gibt Zeiten, in denen bestimmte Dinge Selbstverständlichkeiten sind. … Wir sind es nicht mehr selbstverständlich, daher müssen wir uns dazu bekennen, müssen uns laut und deutlich als Nationaljuden bezeichnen, solange bis das Nationaljudentum uns wieder zur Selbstverständlichkeit geworden sein wird. Von einem jüdischen Bauern in Palästina, in jüdischem Milieu geboren, fordert niemand das ausdrückliche Bekenntnis als Nationaljude; aus seinem Munde würde es nur lächerlich klingen.
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Von Dichtern nenne ich nur Zlocisti, Ch. Bialik, Morris Rosenfeld, Schalom Asch. Dazu kamen aus Palästina, wo sich unter dem Einfluß der neu erwachenden hebräischen Sprache ein jüdisch-nationales Kulturmilieu entwickelte, wenn auch noch in bescheidenem Maßstab, jüdischkulturelle Einflüsse. Dafür zeugt das wachsende Interesse auch der nichtzionistischen Judenheit an dem Wiedererwachen jüdischen Lebens in Palästina, an der Pflege des Hebräischen, an den aus Palästina stammenden Erzeugnissen jüdischen Kunstgewerbefleißes. Die jüdische Jugend sammelte sich in eigenen Turnvereinen, die Pflegestätten jüdisch-nationaler Qesinnung wurden, um durch Kräftigung von Körper und Geist der Regeneration ihres Volkes zu dienen.
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Wir verlieren in Herrn Tutsch einen der tatkräftigsten und pflichteifrigsten Mitarbeiter unseres Vereines. Bücherschau. Eduard Wagner, Kurze Landeskunde von Palästina. 2. erweiterte Auflage. Leipzig 1912. Wagner & Debes. Preis 80 Pf. Das Werk schließt mit den Worten: „Erst dem Christentum war es Vorbehalten, diesen Gott als einen Gott aller Völker zu erfassen und damit der ursprünglich jüdischen Kultur in ihrer christlichen Fortentwicklung die Kraft zu verleihen, über die engen palästinensischen Verhältnisse hinauszuwachsen und sich im Laufe der Jahrhunderte zur Beherrscherin der Erde zu entfalten.“ Als ein „Leitfaden zum Schulgebrauch in der biblischen Geographie Palästinas“ kann es nach diesem Schlußsatz für jüdische Schulen und Schüler nicht in Frage kommen. … Wer sich für die frtihgeschichtliche Zeit über die hauptsächlichsten geographischen Züge, über die klimatischen Verhältnisse, Bodenrelief und geologischen Aufbau Palästinas sowie über die Besiedelungsuno Verkehrsverhältnisse der einzelnen Landesteile schnell und sicher orientieren will, findet in dem vorliegenden Buche einen klaren, wohlgeordneten und in der Darstellung sehr sympathischen Ueberblick. Die angefügte biblische rlandkarte von Palästina erhöht den Wert des Werkes. Z* Adressenveränderung: Vom 1. August ab befindet sich unser Bureau: Dirkeenstr. 23, KBnigagraben 2111. gegenüber dem Siadtbahnausgang Bahnhof Alexanderplatz, unmittelbar am Atexanderplatz.
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Turnstunde in der Mftdchcnscbtile dos Hilfsvereins der deutschen Juden in Jerusalem Cllustrution aus Trietsch „Bilder aus Palästina“, 2. Auf!. 1913.) für die Kinder und als Feierabend- und Sonntagsaufenthalt für die Familie oder ob sie auch als intensiv bearbeitetes Gemiiseland etc. verwendet werden. … Wenn hier einmal moderne Hygiene getrieben wird, so dürfte Palästina wieder zu einem Lande langen und geruhigen Lebens werden für die, welche hierin das Glück suchen. Andererseits blühen hier dem aktiven Geiste Möglichkeiten und Aufgaben, wie nirgends sonst.
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Theodor Zlocisti: Unsere Palästinafahrt. (Mit Illustration.) ... 2 Davis Trietsch: Palästina und die Juden. (Mit Illustration.)...... 7 Schalom Asch: Von Jaffa nach Jerusalem............ 3 Alfred Burin: Eine militärische Chanukahfeier in England..... 9 Henry Unna: Unser Erster Deutscher Kreisturntag........ 37 Programm des Ersten Deutschen Kreisturntages........ 38 Dr. … Arnold Kutzinski: Ueber die jüdische Degeneration....... 179 Die jüdische Turnbewegung in Palästina............ 184 Dr. Salli Hirsch: Die jüdische Turnbewegung in Deutschland..... 186 Hans Kohn: Die jüdische Turnbewegung in Oesterreich...... 188 Dr.
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.- Dieses Programm hat meinen vollen Beifall nicht finden können. Und ich habe meine Bedenken dem Palästina-Amt mitgeteilt. Ich will zunächst die Rückfahrt von Jerusalem nach Jaffa ausschalten, und dafür am Beginn den Aufenthalt in Jaffa um einen Tag verlängern. … Aber da die Qebirgstour nach Nablus sich anschließen wird, so werden wir voraussichtlich die Wagen für die Jerichotour als Belohnung zur Verfügung stellen können. Der Aufenthalt in Palästina wird somit 28 bis 29 Tage währen. Neue Kosten werden der Qruppe durch diese Verlängerung nicht entstehen, da die für Unvorhergesehenes angesetzte Summe von 57 Franken in einem Qesamtetat von 180 Franken (mehr als 30 Prozent!)
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Und wäre nicht hier und da ein jüdisches Lied bei unseren Wanderfahrten erklungen:, was hätte sonst wohl äußerlich den anders gearteten Geist, die Tendenz unserer jüdischen Turnsache verraten? Da erstand die Idee unserer Turnfahrt nach Palästina. Wie wir die deutschen W'älder durchstreift hatten, so sollten wir nun einmal unserer Väter Land kennen lernen. Der Gedanke, wie ein eitel schöner Traum spielend erst erdacht, dann zum Plane ausgesonnen, viel bekrittelt und noch mehr in seiner Möglichkeit bezweifelt, wurde Wirklichkeit. Und nun hat unsere jüdische Turnbewegung etwas Neues, ihr Eigentümliches: die Rucksackfahrt nach Palästina. Zahlreicher, als wir je geahnt, versammelten wir uns in München zum Kommerse beim gastlichen Verein Jüdischer Studenten (12. 3.).
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Jüdischer Kulturfonds „Kedem“. Zur Förderung der hebräischen Sprache und Kultur in Palästina ist bekanntlich der Jüdische Kulturfonds Kedent ins Leben gerufen worden, für den Herr M. Feldstein in Warschau 40000 Fr. gestiftet hat und auch sonstige größere Beiträge eingegangen sind. … Zunächst wendet er sich den besonders dringenden Aufgaben zu, in erster Reihe der Herausgabe von Lehrbüchern für die hebräischen Schulen sowie der Schärfung von Bibliotheken in Palästina. Ferner begründet der „Kedem“ ein Wissenschaft II ches Organ für die hebräische Sprachforschung.
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Wenn sie den Granaten und Schrapnells, den Minen und Bajonetten der Feinde standgehalten hat, wenn sie bei Hitze und Kälte auf südlichen und nördlichen Schlachtfeldern nicht wankte, wird sie auch der unleugbar vorhandenen großen Schwierigkeiten Herr werden, die ihrer hier in Palästina warten. Und so erhoffen wir für uns das Kriegsergebnis, daß die jüdische Jugend, erfüllt von dem Geiste Georg Arndt’s, sich den großen Aufgaben zuwenden wird des „auf seine Zukunft losstürmenden, neuen Judentums.“! … Die Erstrebung der Gleichberechtigung der Juden in allen Ländern, die Anerkennung der jüdischen Nationalität, die Schäftung eines jüdischen Gemeinwesens in Palästina sind Programmpunkte fast aller Regierungen und der angesehensten politischen Organisationen m allen Ländern geworden.