Mannheim
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  1. 1936-09-03 · Heft 36 (3.9.1936) · page 14

    O. hervorgegangenen Snifim für geistige Arbeit in Würzburg, Frankfurt und Fulda. Im Sommer 1934 wurde die Hachschara Mergentheim errichtet und die Hachschara Siegburg dem Bund angeschloss>en. (Die Hachscharot im Elsaß und in Jugoslavien konnten nicht gehalten werden, jedoch wurde die Hachschara Enschede (Holland) in neuer Besetzung weitergeführt. … Der Herbst 1935 brachte die Mittleren-Haehschara Darmstadt und anstelle der bisherigen Hachschara Mergentheim die Hachschara Halberstadt. Im Laufe des Winters 1935/36 wurde die agudUstische Hachschara Heide (Belgien) dem Noar Agudati angegliedert und das Mädchen-Seminar Berlin neben dem in Hamburg errichtet.

  2. 1936-06-01 · 1-2 (6.1936) · page 37

    Er fördert die Berufsf | Umschichtung der orthodoxen Jugend, unterstützt und f | finanziert die Alija und die Kibbuzim der religiösen I j Arbeiterschaft in Erez Jisrael. f j Aus diesem Programm ergeben sich große Forderungen f 1 an den Keren Tora wa'Awoda, die ständig wachsen. f I Zu einem erheblichen Teil finanziert der KTwA die Arbeit I I des BR1T CHALUZIM DATUM (Bachad). Dieser Bund | | umfasst heute über 1000 Mitglieder in Hachschara. Die f | Anzahl derer, die sich beim Bachad um Hachschara be- I 1 werben, wächst täglich und zwingt den Bachad, immer f j wieder neue Hachschara-Stellen zu schaffen, immer wieder f 1 neue. Mittel aufzubringen, es diesen jungen Chaluzim j j auch finanziell zu ermöglichen, eine Hachschara durchzu- 1 | machen. ~- So konnten durch die Untersiülzung seitens f j des Keren Tora wa'Awoda viele Bäte Chaluz, Mittlerenf | Hachscharastellen u. s. w. geschaffen werden.

  3. 1936-06-01 · 1-2 (6.1936) · p. Seite 16

    Die stürmische Entwicklung der letzten Jahre brachte eine gewisse Verwirrung in manche Begriffe, und jetzt, wo wir notgedrungen in ein langsameres Tempo einlenken müssen, ist es an der Zeit, wieder einmal klar und deutlich auszusprechen, was wir von unseren Menschen, die sich für Erez Israel vorbereiten, verlangen müssen. Niemals haben wir eine so kurze Hachschara, wie sie in den letzten Jahren üblich war, gutgeheißen. Auf Grund aller Erfahrung im Lande hat sich gezeigt, daß nur die Menschen imstande sind, dem Lande etwas zu geben, die eine gründliche berufliche Schulung besitzen und die jüdisch-kulturelle Voraussetzungen mitbringen, um sich schnell in das Leben des Landes und der Siedlungen hineinzufinden. … Wir müssen aus jeder Situation das Bestmögliche für den Aufbau Erez Israels herausholen. Hachschara ist kein zeitlicher Begriff, ist kein Dienst jähr, dessen Absolvierung eine Berechtigung auf ein Zertifikat gibt. Hachschara ist eine Zeit der ernsten Arbeit an sich selbst, eine Zeit der körperlichen und geistigen Umstellung, des beruflichen und geistigen Lernens.

  4. 1936-12-01 · Heft 12 (Dezember 1936) · p. Seite 622 · Die Königliche Kommission

    Rumbold fragen sodann nach der technischen Seite der Aufteilung der Zertifikate, nach den Palästinaämtern in der Diaspora usw. Bei der Behandlung der Hachschara-Kibbuzim in der Diaspora fragt Sir H. Rumbold: »Sind die Hachschara-Punkte für Fachleute bestimmt?« Mr. Mills: Die Hachschara-Punkte legen das Hauptgewicht auf Landwirtschaft.

  5. 1936-07-01 · 3 (7.1936) · p. Seite 2

    Die Verhältnisse der Gola haben es aber dazu gebracht, daß in den Kreisen des toratreuen Judentums viel weniger Menschen nach ihrer Übersiedlung nach Erez Israel den Weg auf das Land gefunden haben, als das bei den nicht religiös eingestellten Menschen der Fall ist. Die Hachschara auf dem Lande war für diejenigen, die Schabbath, Kaschruth und andere Mizwoth halten wollten, in der Gola so sehr erschwert, daß nur ein sehr kleiner Teil unserer Jugend sich draußen für die Landwirtschaft vorbilden konnte, und dadurch kam es, daß Hachschara der religiösen Jugend meistens Ausbildung in einer Stadt im Handwerk bedeutete, und naturgemäß gingen die Menschen dann nach ihrer Übersiedlung nach Erez Israel in die großen Städte, denn sie hatten hier mehr Gelegenheit zur Ausübung ihres gelernten Berufes als auf dem Lande.

  6. 1936-03-19 · Heft 12 (19.3.1936) · page 19

    In eigenen Hadhscharoth und Beth Chaluz ist diese Jugend vereinigt. Jn jüngster Zeit wurde eine neue Hachschara in Halberstadt eröffnet, die heute bereits 12 Chawerim und Chaweroth zählt und zum Frühlingsbeginn erweitert wird. Auch diese Hachschara verbindet das dreifache: Vertiefung des Einzelnen durch Lernen und Arbeitsgemeinschaften, eine gesunde berufsmäßige Ausbildung und schließlich die Schaffung eines agudistischen Gemeinschaftslebens.

  7. 1936-12-01 · Heft 12 (Dezember 1936) · p. Seite 630 · Die Königliche Kommission

    Er sagte aus, daß diese Organisation, welche 250.000 Mitglieder zählt, 365 Hachschara-Punkte in 24 Ländern unterhält, in denen 24.000 junge Menschen körperlich und geistig für ihr künftiges Arbeitsleben in Palästina vorbereitet werden. … Herr Shertok erklärte ferner, daß die meisten Hachscharapunkte sich selbst erhalten, ■daß die Agency aber jährlich für die Aufrechterhaltung der Hachschara 10.000 £ beisteuere. Er wies insbesondere auf die Ausbildung von Hafenarbeitern in -den Häfen .^on Gdynia, Riga und Alexandria, sowie auf die Ausbildung von Mitgliedern des

  8. 1936-12-09 · Heft 615 (9.12.1936) · page 3

    Die chaluzische Bewegung der jüdischen Jugend in der ganzen Welt zählt 250.000 Mitglieder, 24.000 junge Männer und Frauen machen in 365 Hachschara-Zentren, die in 24 Ländern eingerichtet sind, die Hachschara durch. Das Hachschara-System wird von der Jewish Agehcy in einem hohen Mäße gefördert. Direkt steuert die Jewish Agency iährlich 10.000 Pfund für die Hachschara bei, weitere Beträge fließen aus Mitteln lokaler Organisationen zu. Dr. Senator referierte sodann Uber die mittelständische jüdische Einwanderung, die nicht auf Rechnung der Schedule vor sich geht.

  9. 1936-03-17 · Heft 546 (17.3.1936) · page 3

    Danach sprachen Dr. G o 1 d b e r g und Dr. Heselsohn über die Hachschara und Ali ja Probleme des Mittelstandes, welcher noch immer von der zionistischen Leitung stiefmütterlich behandelt wird, und legten der Konferenz ein konkretes Organisation»* Programm vor. Bp folgten Berichte über die Jugend? Organisationen, Hachschara und Allja, özar Hanoar Und Presse. Der zweite Konferenztag war der Generaldebatte und den Kommissionsslbsungen gewidmet.

  10. 1936-06-01 · 1-2 (6.1936) · p. Seite 29

    Die Eltern achteten selber darauf, ihre Kinder nun rechtzeitig in einem Bund unterzubringen, um ja nicht den Anschluß an die Jugendali ja, Mittleren-Hachschara etc. zu versäumen. 29

  11. 1936-08-01 · 4-5 (8.1936) · p. Seite 9

    Seid nicht böse, daß wir Euch nur selten schreiben, es ist uns nicht immer nach Korrespondenz zu Mute, aber zum Lesen von Briefen von Euch haben wir immer Lust, die Briefe gehen von Hand zu Hand, und wenn wir hören, daß wieder 20 Chawerim in die Mittleren Hachschara gekommen sind, und wir lesen ihre Namen, dann freuen wir uns schon jetzt auf die Zeit, in der auch sie bei uns sein werden und mit Anteil haben können an Freuden und Leiden unseres Aufbaus.

  12. 1936-08-01 · 4-5 (8.1936) · p. Seite 17

    Mit ihrer Unterstützung wurde das Führerinnen-Seminar eingerichtet, das sich sehr gut bewährt hat, und das Beth Chaluz für junge Mädchen, die in der Hachschara sind, weiter geführt- Auf Initiative der Frauengruppe wurde für die Jugend ein eigenes Heim geschaffen. Erfreuliche Erfolge erzielte der Keren Tora wa Awoda.

  13. 1936-08-01 · 4-5 (8.1936) · p. Seite 7

    Der größte Teil unserer Chawerim war erst neu ins Land gekommen, kannte noch nicht die Schwere der Arbeit im Lande. Wohl waren sie in Deutschland in der Hachschara gewesen und hatten auch das Leben in einer Chewra kennengelernt, aber was wußten sie davon, wie Rücken und Schulter, Arme und Beine schmerzen nach 8—lOstündiger Arbeit mit der schweren Turia in der Sonnenglut des Sommers in Erez Israel?

  14. 1936-12-01 · Heft 12 (Dezember 1936) · p. Seite 631 · Die Königliche Kommission

    Senator erklärte, daß ein gewisser Prozentsatz für die Agudath Israel reserviert sei, während der Rest an die Hachschara-Punkte nach ihrer zahlenmäßigen Stärke, und nicht parteimäßig, verteilt werde. Dr. Senator hob die Bedeutung der Einwanderer der Kapitalistenkategorie hervor, die neue Arbeitsmöglichkeiten schaffe.

  15. 1936-01-09 · Heft 2 (9.1.1936) · page 8

    Hierzu gehören die Fragen der Ausgestaltung und Entwicklung der Hachschara-Zentren, der Förderung der Znifarbeit, des Führernachwuchses, der Lerntätigkeit und der geistigen Hachschara, sowie der Jugendalijah.

  16. 1936-06-11 · 24 (11.6.1936) · p. [Seite]

    Der Traum einer organisch wachsenden und gerechten jüdischen Volksgemeinschaft gab die Kraft, die unsagbar schweren Aufgaben, die das jüdische Leben in Deutschland seit 1933 stellte, nicht etwa mit dem letzten verzweifelten Elan einer „verlorenen Rotte“ zu erfüllen, sondern mit dem Schwung und der Begeisterung von Freiwilligen, die das Leben einsetzen, um es zu gewinnen. — Während der Hachschara-Zeit quälte man sich in Deutschland, Litauen, Dänemark, Jugoslawien und in vielen anderen Ländern Europas ab, um zuerst einmal arbeiten zu lernen. … Diese Ernüchterung war vielleicht überhaupt das beste an der Hachschara, wenn ihr auf der andern Seite der gefestigte Wille zum Leben als jüdischer Arbeiter in Palästina entsprach. Denn die Ideologie der Bünde entsprach der Situation in der Galut und war noch eine Art seelischer „Eiserner Ration“ für Hachschara und Ali ja; drüben in einer Welt, die man sich trotz aller Bücher und Schilderungen nie recht hat und nie wird vorstellen können — sieht alles ganz anders aus, die Fragen und infolgedessen auch die Antworten.

  17. 1936-04-23 · Heft 17 (23.4.1936) · page 4

    Aus der Beschäftigung mit unserer unermeßlichen g'ttlichen Lebenswissenschaft hat unsere Jugend in dei Jeschiwa Geist und Herz sich zu erfüllen mit g ttlicher Lebenswahrheit, jüdisches Bewußtsein sich zu stärken, den Blick sich zu schärfen für die Welt und deren Erscheinungen, in deren Mitte ihr jüdisches Leben sich gestellt sieht, und mit der immer größeren Erkenntnis dessen, was ihre Zugehörigkeit zu G'ttes Volk für sie bedeutet, den Stolz und den Willen sich zu nähren, im Leben den Forderungen des G'tteswillens in ungebrochener, freudiger Hingabe zu entsprechen. Damit aber gewährt die Jeschiwa die einzig denkbare „Hachschara" nicht nur für Erez Jisroel, sondern auch für das Leben in der übrigen Gola: denn erwartet der heilige Boden seine Söhne und Töchter, daß sie dem Zion des G'tteswillens das Land bereitstellen, so fordert Zion nicht minder, daß ihm überall auf Erden die heiligen Städten erstehen, in denen G'ttes segnende Schechinanähe Heimstätte findet. … eine Verbrennung der Seele bei unversehrtem Leibe. fachliche Ertüchtigung, die der jüdische Kaufmann, der jüdische Handwerker und der jüdische Landmann so dringend benötigt, liegt naturgemäß nicht im Aufgabenkreis der Jeschiwa, Wie aber im Anschluß an die Jeschiwa eine weitere Hachschara notwendig ist, um,die Ertüchtigung für einen „Beruf zu vermitteln, sei es auf landwirtschaftlichem oder handwerklichem .Qebiete, so wird unsere Jugend, so weit es die Schule nicht vermochte, (ein großer Teil unserer Jugend empfängt nur eine Volkssohulbildungj in noch zu errichtenden A u s w a n d e r e r s c h u l e n das allgemeine Wissen empfangen müssen, das sie braucht, um als bewußte, starke Juden den Lebenskampf zu meistern.

  18. 1936-05-01 · 5 (1.5.1936) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Bremen, Nordwestdeutschland, Duisburg, Magdeburg, Halle, Stettin und Pommern) · p. Seite 12

    Abgemeldet wurden während des Schuljahres 10 Schüler, je ein Kind nach Palästina, Süd-Afrika und USA., nach auswärts umgeschult je 1 Kind nach Koburg und Ahlem, in die Lehre nach Bremen 1 Schüler, zur Beschäftigung im Haus 2 Schülerinnen, auf Hachschara 1 Schüler. Gestrichen wurden außerdem wegen unregelmäßigen Schulbesuches 4 Kinder. Demnach schieden im Laufe des Schuljahres 14 Kinder aus.

  19. 1936-05-01 · 5 (1.5.1936) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Bremen, Nordwestdeutschland, Duisburg, Magdeburg, Halle, Stettin und Pommern) · p. Seite 13

    So geschieht in dem enggestreckten Rahmen der Schule das Mögliche, um unserer in „Hachschara“ und „Alijah“ übergehenden Jugend eine Grundlage in Iwrith zu geben. — Zum 1. Januar 1936 wurden leider die Räume der Domschule aufgekündigt.

  20. 1936-07-17 · Heft 577 (17.7.1936) · page 3

    Aus den einleitenden Berichten über die zionistische Arbeit in Skandinavien geht hervor, daß auf allen Gebieten, insbesondere auf dem der Hachschara, im abgelaufenen Jahre ein ganz bedeutender Aufschwung im Vergleich mit früheren Jahren eingetreten ist. Die bisher fast gänzlich assimiliert gewesene skandinavisch -jüdische Jugend beginnt in immer steigendem Grad, sich mit dem zionistischen Ge-t danken vertraut zu machen und aktiv am Aufbau Palästinas mitzuarbeiten. Die Konferenz hat an die britischen Gesandten in Kopenhagen, Stockholm und Oslo Telegramme gerichtet, in welchen sie ihren Glauben ausspricht, daß die britische Regierung die Ordnung in Palästina herstellen und an ihren Mandatsverpflichtungen festhalten wird, * Von den der Konferenz vorgelegten Berichten findet besondere Aufmerksamkeit der Bericht des Vorsitzende» der zionistischen Vereinigung in Dänemark, Herrn Slor, über die Hachschara-Arbeit in Dänemark. Gleich zu Beginn der Hitler-Aera haben die dänischen Zionisten in Zusammenarbeit mit der Kopenhagener Jüdischen Gemeinde begonnen, Chaluzim aus Deutschland bei dänischen Bauern unterzubringen.