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Valentin aus: ״Der Schwerpunkt der arabischen Bewegung liegt gar nicht in Palästina; der Hauptdruck richtet sich nicht gegen Jerusalem, sondern gegen Damaskus. Das arabische Problem in Palästina muß aus den besonderen Voraussetzungen dieses Landes verstanden werden. … Trotz allem kann und wird Palästina also das werden, was die besten Führer aus ihm machen wollen: ein westlicher Brückenkopf im Orient, ein binationales Staatsbollwerk, mit humanitärer Mission.“ — Die in dem Artikel enthaltene Angabe, 30000 Pfund seien seit Friedensschluß nach Palästina geflossen, ist wohl ein Druckfehler.
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Die Macht der natürlichen Verhältnisse ist erklärlicherweise stärker als die glühendste Hingabe an das zionistische Ideal, die niemand dieser Bewegung absprechen wird. Palästina ist eben nicht in der Lage, in schnellem Tempo oder auch überhaupt g r o ß e I u d e n m a s s e n zu absorbieren. … Für Einzelpersonen, für kleine Gruppen, bleibt Palästina eine Zukunstshossnung, ein Land, das zugleich mnftraf^It ist von den mythischen und goldenen Erinnerungen einer großen jüdischen Vergangenheit.
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Das von ihm bearbeitete Spezialgebiet ist die Palästinaarbeit, der er mit dem jFs^e n Hajischuw (Palästina-Zentrale) einen Rahmen "geschaffen hat. Dieser Zahnarzt mit ausgedehnter Praxis hat Zeit für. alle Belange. die in sein Dezernat schlagen und die seines Erachtens dem toratreuen Judentum dienen. … Der „Israelit" berichtet, daß anläßlich der Anwesenheit von Miß Henrietta Szold zwischen der Palästina-Zentrale der. Agudas Jisroel und der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendalija in Berlin ein Abkommen getroffen, worden ist, wonach die agudistisä^e Jugendalija in die allgemeine Jugendalija einbezogen wird.
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Aus der nationaljUdischcn Turn- und Sportbewegung werden uns die bauenden Kräfte für unser neues Palästina erwachsen. Mit diesem Trugschluß muß nun endlich einmal aufgeräumt werden! Nordaus Aufsätze in der jüdischen Turnerzeitung von 1000 und 1902 sind historisch. … Das letzte Heft, Nr. 9/10, September 1926, enthält einen Aufsatz ״Jüdische Siedlungen in Palästina“ von dem bekannten Städtebauer, Architekt Richard Kaufcfmann, Jerusalem.* Der Aufsatz führt ausgezeichnet in die Probleme ein, die sich bei der Anlage von Städten und Siedlungen in Palästina ergeben und erörtert die Grundsätze, von denen sich die zionistische Kolonisation hierbei leiten läßt.
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März, abends, veröffentlichte die britische Regierung den Bericht der von Sir Walter Shaw geführten britischen parlamentarischen Untersuchungslommission sür Palästina, die in den letzten Monaten des Jahres 1929 und zu Beginn des Jahres 1930 in Palästina geweilt, an Ort und Stelle Erhebungen über die unmittelbaren Ursachen der Unruhen im August 1929 angestellt und zahlreiche von der Regierung wie von jüdischer und arabischer Seite namhaft gemachte Zeugen vernommen hat. … Ein freundschaftliches Zusammenarbeiten beider Bevölkeruugsteile in Palästina würde die wlrtschaftlichie nutz politische Entwicklung des Landes fördern und zu einer Reserve des Friedens und Verständigungswillens für die Zukunft werden.
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Einige wichtige, von völlig neuartigen Gesichtspunkten her in die Problematik tiei Diaspora hineinführende Aufsätze geben dem luni-Heft des „Morgen" das Gepräge. Der Leitartikel faßt auch die Unruhen in Palästina als \nzeichen einer neuen und doch immer wieder alten Diasporasituation auf: „Es ist nicht das niessianisehe Land ewigen Friedens, ruhigen Lebens auf der Scholle, nicht das Ende von Judenfrage, Judennot und judenleid . . . aber es ist trotzdem eine Wirklichkeit, und eine große da/u: eine der Stationen auf der Wanderung wie Alexandria, w ie Spanien, w ie Polen, w ie Deutschland ..." … Mit diesen Worten kennzeichnet I il/ Weltmann den Ort, den Ludwig Strauß im jüdischen Schrifttum deutscher Sprache einnimmt. Nach seiner Auswanderung nach Palästina hat der Dichter in dem vor w enigen .Monaten erschien'neu Gedichtzyklus „Land Israel" (Bücherei des Schockeu-Verlags Nr. 41) das erste Zeugnis seines neuen Schaffens abgelegt: er hat der Entscheidung der lausende deutscher Juden für Palästina, der Begegnung mit dem altneuen Land, seiner W irklichkeit und seinem Anspruch gültigen dichterischen Ausdruck verliehen.
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. — Neu a n m e 1 d un ge n zur revisionistischen Organisation werden dortsetbs-t entgegengenommen. Palästina-Orangen. Bestedliuin.gen nehmen entgegen: Zioni bische Büros, f., Kärntnerstraße 28, Tel. R-27-4-85/86 sowie S. Halpero, DeKJcatessenliandkmg, II., Förstergasse 6. … Die Bücher sind vom Verlag «Menorah» und der Buch- Handlung Dr. Glanz-Sohor. Ein statistisches Handbuch für Palästina Ende Dezmnbcr ersoheint im Verlag des Hauptbnrtau« des Keren Hajessod in Jerusalem das «Statistische Haut!- bueb für Palästina», bearbeitet von Dr.
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Das Administrative Comittee der Jewish Agency, das in London tagte, hat verschiedene vom Politischen Komitee vorgeschlagenc Resolutionen angenommen, die leider mit erschreckender Deutlichkeit zeigen, daß aus den dauernden Reibereien zwischen Juden und Arabern in Palästina die erforderlichen Konsequenzen noch nicht gezogen worden sind. Tie politischen Resolutionen lauten: 1. Der jüdischen Bevölkerung in Palästina wird die Bewunderung für die Standhaftigkeit, die sie während der Palästina-Unruhen im August 1929 bewiesen hat, zum Ausdruck gebracht. … Das Administrative Committee der Jewish Agency verficht das Prirrzip. daß es in Palästina keine Beherrschung der Juden durch die Araber oder der Araber durch die Juden geben soll. Ferner hat das Administrative Committee einen Kolonisationsplan angenommen, demgemäß in nächster Zeit 1099 jüdische Familien in Palästina mit einem Kostenaufwand von 350000 Pfund landtvirtschaftlich angesiedelt werden sollen.
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Jacob, Abraham; Alfred Einstein, Der Jude in der Musik; Hugo Bergmann, Eine neue Geschichte der Juden; Hugo Greßmann, Ausgrabungen in Palästina. Jahrgang 3, Heft 1 enthält: Rudolf Hallo, Der Psalter; Ernst Altkirch, Die Freunde Spinozas; Berndt Götz, Ein Versuch analytischer Darstellung der Träume und der Träumer in den Büchern des Alten Testaments; Gerhardt Buer, Die Beteiligung der Juden an der deutschen Eiseh- und Metallwirtschaft; Ernst Landsberg, Die Juden in der Textilindustrie; Herbert Loewe, Gaspar da Gama. … Much, Rings um Jerusalem (P. Thomsen); L. Preiß und Paul Rohrbach, Palästina und das Ostjordanlahd (P. Thomsen); G. Quell, Das kultische Problem der Psalmen (J. Hempel); C. Steuernagel,* Hebräische Grammatik (E.
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Mpi stattfindende Lichtbildervortrag von Landgerichtsdirektor Stern- Stuttgart über die „Geschichte der Juden in Spanien" wird eindrücklich für die Beschäftigung mit jüdischer Geschichte werben. Wer sich für die kolonisatorische Arbeit in Palästina interessiert, wird am 8. Mai durch Dipl.- Jngenieur Plawner -Stuttgart, der über „Das heuttge Palästina im Lichte des Technikers" spricht, sicherlich vieles Neue erfahren.
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Philosophische Bücher versagen sich der ancien re§ime Strategie, die keine Festung unerobert im Rücken lassen zu dürfen vermeint, sie wollen napoleonisch erobert werden, in kühnem Vorstoß auf die feindliche Hauptmacht, nach deren Besiegung die kleinen Grenzfestungen schon von selber fallen werden." 8. Palästina. 300 Bilder, Einleikung von Sven Hedin. herausgegeben von Georg Landauer, in Ganzleinen gebunden 20 M. bei Meyer und Jessen, München. … Wir bewegen uns durch die charakteristischen Landschaften, durch die feierlichen, dunkelgrauen, slachgewellten Berge, durch Täler, wo die neu einwandernden zionistischen Juden angesangen haben, die Äcker zu bebauen und dabei sind, in Palästina einen neuen Bauernstamm zu bilden. Wir wandern durch die Gärten und Olivenhaine, wo die Ernte schon im vollen Gange ist, und machen Bekanntschaft mit den neuen jüdischen Kolonien in verschiedenen Teilen des Landes.
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Das Bedeutsame der vorstehend geschilderten Ereignisse in Palästina liegt darin, daß sie dies Doppelspiel für die Zukunft unmöglich macken. Mögen auch auf dem bevorstehenden Zwnistenlongreß, wie in Palästina selbst, durch einen von uns schon als wahrscheinlich bezeichneten Kompromiß die gegenwärtigen Tisscrenz-en aus der Welt geschafft werden, so siegt es doch in der Natur der Sache, daß sie bald wieder um so stärker austreten müssen. In Palästina handelt es sich eben nicht nur um synagogale und Kult fragen, sondern um die Kardinalfrage: Soll innerhalb der der stidisck>en^ Gesamtl>eit gewährten Autonomie das moderne Recht oder das 'jüdische Gesetz Zur Geltung gelangen.
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Es gibt bis heute keinen wirklich praktischen Sprachführer für Palästina, der durch prägnante Methotik und Kürze, faßliche Uebersrcht eine schnelle Einführung ins Nenhebräisch ermöglicht. … Hugo Herrmann, Palästina, wie es wirklich ist. — Mit 72 Illustrationen und zwei Karten. — Fiba-Berlag, Wien-Leipzig. Ganzleinen RM. 5.30, broschiert RM. 3.80.
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Kanowitz, daß sich im Laufe der letzten Jahre immer stärker in allen Bünden die Einsicht durchgesetzt habe, daß die Oemeinsamkeiten größer sind als die Differenzen. Gemeinsam ist das Streben nach Palästina, der unbedingte Willen zur persönlichen Verwirklichung des Zionismus durch Chaluziuth, gemeinsam besteht für die Bünde die Aufgabe, die Menschen, die den Weg nach Palästina nicht finden, der aufbauenden zionistischen Arbeit in der Oolah einzuordnen. … Liebenstein (Merkas des Hechaluz) über ״Der Weg des jungen jüdischen Menschen in Palästina“. Liebensteln sprach von den Schwierigkeiten, mit denen der SWestjudc in ganz besonderem Maße in Palästina zu . fen habe.
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Kindergarten Montessori. Wie erziehen wir unsere Kinder zum Judentum? Das neue Palästina. Sozialistische Strömungen inj Neupalästina. Bibliothek und Universität in jjerusalem. Ferner wird nochmals auf;die Zeitschrift Der Morgenc hingewiesen, insbesondere auf die folgenden Aufsätze: Dier Antisemitismus im Lichte der Soziologie von Franz Oppenheim. 28 29j. 3o: 32; 33 34 35 3( Die Entwicklung dem Mittelalter Da|s Lebensrecht mann sowie Frankfurt des jüd.
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Seite 328 JÜIDISCHE RUNDSCHAU Nr. 48, 20. VL 1030 Brief aus Palästina Politische Stimmungen — Ankunft der arabischen Delegation — Das wirtschaftliche Leben normal — Ausstellungen Von unserem palästinensischen Korrespondenten. … Ilie palästinensische ()Öffentlichkeit nimmt mit Spannung die Nachrichten auf, die aus Palästina und Genf täglich im Lande cintreffen. In den Kommentaren der Presse wird immer von neuem eine Grundhaltung erkenntlich: Unglaube und M i 111 r a 11 e!
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Ihre Lage durch Auswanderung ändern zu wollen, klingt fast wie herber Spott. Kein Land — außer Palästina — nimmt sie außmmd diese Heimstätte kann nur einer leider sehr geringen Schar Zuflucht und neues Leben bringen. Kein Reichtum der Welt reicht ans, um Millionen von Menschen über das Meer zu führen und auf anderem Boden anzusiedeln. … Alles ans eine Karte zu setzen, die gesamte jüdische Arbeit auf Palästina oder auf die Auswanderung einzustellen, ist ein Verkennen des Sinns der jüdischen Geschichte und der Seinsmöglichkeit einer jüdischen Zukunft.
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Ludwig Feuchtwanger gab im Jüdischen Lehrhmis, in Karlsruhe in seinem Vortrag „Palästina und die Diaspora", über den wir ausführlich berichteten, als er ihn in Berlin hielt, einen historischen Durchblick dilrch dieses Wechsel- Verhältnis von der Antike bis heute, bei dem es ihm um das Verständnis des Schwebezustandes jüdischen Schicksals ging, der in dem Verhältnis Palästina—Diaspora ^begründet liegt. … Chr. in Verbindung mit den damals ausgekonnnenen eschatologischen Vorstellungen, an. den jüdischen Pilgerfahrten nach Palästina im Mittelalter und schließlich an dem am. 2. Oktober 1018 stattgehabtcn Gespräch des Wiener Oberrabiners Hirsch Perez Chajes mit dem damaligen Kaiser Karl über die Lage der Ostjuden Oesterreichs und über die Bedeutung Palästinas für das jüdische Leben.
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.— SCHAY, Von Marx bis Rathenau. Deutschlands Weg seit 1815 . . M. 7.— EULENBERG, Palästina. Eine Reise ins gelobte Land.M. 7,50 liefert portofrei Berlin SW 68, IMensfrasse 13. Versicherten-Dividende 1930 nach den Tarifen A, B und a: 36,2 % auf den Jahresbeitrag' und 3,1 % auf das Deckungskapiial.
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Von besonderem Interesse wird der Vergleich der Einwanderung nach Amerika mit der nach Palästina fein. Das schwerste aller Wanderungsprobleme, die fast völlig versperrte Einwanderung nach Amerika, macht die Bedeutung der folgenden Mteilung: .Der jüdische Mensch im jüdischen Lande" besonders deutlich. … Bei der Tropenhygiene läßt sich mancherlei in bezug auf Palästina, bei den Insektionskrankheiten des Ostens (z. B. Fleckfiebcr) wesentliches über die Gefahren lernen, denen die Juden im Osten ausgcsetzt sind.