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Es war stets ein Axiom der zionistischen Politik, daß wir das Nationalheim in Palästina nicht für das palästinensische Judentum verlangen, sondern für das gesamte jüdische Volk, dessen auf Palästina gerichtete Kräfte in der Zionistischen Organisation politisch zusammengefaßt sind. Die Zionistische Organisation ist befugt, im Namen des Volkes zu sprechen, soweit es sich um Palästina handelt. Sie vertritt die Forderungen aller Juden, die Palästina als Jüdisches Nationalheim wollen, auch wenn sie selbst nicht in Palästina sitzen, und die ihre Ansprüche herleiten aus der — übrigens aach Völkerrechtlieh anerkannten —‘ historischeh Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Erez-Israe] und aus dem Willen, das Nationalheim in Palästina aufzubauen.
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Agnon, Der Verstossene (Aus dem Hebräischen von Max Strauß) 404, 500, 583, 658, 704 _ Die Geschichte von Rabbi Gadiel dem Kinde............. 31 Paul Amann, „Assimilation" in Frankreich . ............. 140 Arjeh ben Menachem, Einschaltung des W'adar............ 100 Elf ri de Berge 1 - Gro n em ann, Jüdische Wege............ 396 - Siegfried Bernfeld, Aus einem jüdischen Kinderheim......... 309 — Ein pädagogisches Forschungsinstitut in Palästina........... 465 Moritz Bileski, Das Kompromiss des deutschen Judentums . ....... 20 — Die Wirkung des Kompromisses.................. 85 Max Brod, Heidentum, Christentum, Judentum............. 16 Martin Buber, In später Stunde.................. 1 — Zwei Wundergeschichten.................... 156 — Lehrer und Schüler....................... 511 Helene Hanna Cohn, Die jüdische Frau in Palästina .......... 317 Albrecht Heitmann, Die Geschichte der österreichisch-jüdischen Kohgreßbewegung (Zur Frage der nationalen Minderheitsrechte der Juden) 204, 389, 634, 685 Theodor Herzls Verhandlungen mit dem türkischen Sultan........ 9 Theodor Herzl über Uganda ................... 448 S. … BEMERKUNGEN: Moses Beilinson, Von den rus- Oskar Epstein, Das Verhältnis sisch-jüdischen Beziehungen . . 722 zwischen jüdischer Palästina-und Max Brod, Jüdische Schule . . . 345 Landespolitik....... 230 J. H. C.astel, Die Araber in Palästina 414 N. M. Gelbe r, Ein Projekt einer Ju~ Helene Hanna Cohn, Arthur denkolonisation in Palästina aus Ruppin..........166 dem Jahre 1840;......■ 595,
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Grünhut-Jerusalem: Die jüdische Bevölkerung Palästinas. Dr. Jellin-Berlin: Die hebräische Sprache in Palästina. Dr. 8. Joffe Sichron-Jakob: Sanitätswesen in Palästina. Dr. N. Katzenelsohn-Libau: Die Anglo-Palestine-Company in Palästina: Oberingenieur Lau-Baden bei Wien: Palästina im Knotenpunkt des Weltverkehrs. … Täubler-Berlin: Palästinabestrebungen im 16. Jahrhundert. Dr. B. Thomsen-Dresden: Palästina-Bibliographie, Dr. Jakob Thon-Jaffa: Schulwesen in Palästina. Dr. Osias Thon-Krakau: Die Palästina-Arbeit im Rahmen unseres Programmes.
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Palästina ist erwacht, und beginnt, wieder Zentrum des jüd. Lebens zu werden. Dies ist das größte Ergebnis, das historisch denkwürdigste Fazit aus dem ganzen Sprachenstreit in Palästina. … Bon dem Kuratorium des Jüdischen Instituts für technische Erziehung in Palästina geht uns folgender offizieller Bericht zu: Den Mitgliedern des Kuratorium des Jüd. Instituts für technische Erziehung in Palästina (Technikum Haifa) lagen in ihrer Sitzung am 22.
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„ntar. muß mich noch überzeugen, ob' es politisch praktisch ist, einen jüdischen Staat in' Palästina zu schaffen. Ich kann aber nicht einsehen, warum man den Juden nicht völlige Freiheit in .der Verwaltung ihrer lokalen Angelegenheiten und den Schutz ihrer Arbeit und Entwicklung in Palästina garantieren soll. … Ob die Zionisten damit zufrieden sein werden, ist eine andere Frage.“ Gesinnungsgenouenl Höret auf den Notschrei aus Palästina!
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Im Talmud ist die Wiedergeburt des Volkes in Palästina eine Grundidee des Judentums. Das beweisen bekannte talmudische Aussprüche wie etwa: ״Wer in Palästina lebt, wird eins mit Gott“, ״Ein in Palästina verlebtes Jahr befreit von allen Sünden“, ״Die Luft von Erez Israel macht weise“, ״In Palästina leben ist gleichbedeutend mit der Ausübung aller Gebote Gottes“. … Sabbatai Zwi endete schmachvoll, abei die Zionssehnsucht verschwand nicht mit ihm. Etwa 100 Jahre später wandert eit 1800 Juden nach Palästina aus. In dieser Zeit lebte R. Jacob Emden, der in dem von ihm herausgegebenen Gebetbuch schreibt: ״Höret meinen Rat: wenn ihr nur irgendwelche Mittel habt, bescheiden in Palästina zu leben, so fahret nach Palästina.
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Sitzung. 13. Palästina-Referat: III. Jüdischer Nationalfonds, Referent Prof. Otto Warburg. 14. Palästina-Referat: IV. Erziehung, Referent Dr. M. L u r i e. 15. Palästina-Debatte. Fünfter Tag: Dienstag, den 6. September, nachm. 3 Uhr — 7. Sitzung. 16. Fortsetzung und Abschluß der Palästina-Debatte.
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Warschau, 30. August. Die Nachrichten über die Ereignisse in Palästina haben das polnische Judentum tief erschüttert In allen Städten finden Trauerkundgebungen statt. In den Straßen von Warschau demonstrierten zehntausende Juden, die ihrer Solidarität mit dem jüdischen Jischuw in Palästina, der heldenhaft um seine Existenz kämpft, Ausdruck gegeben haben. … Ein Palästina-Abwehrfonds (L’schem Haganath Hajschuw) wurde gegründet Zahlreiche Spenden wurden geleistet. Demonstrationen in Krakau (Eigenbericht der «Stimme».)
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Und er legt gleich zu Beginn ein Geständnis ab. So oft er sich im allgemeinen vornahm, viel über Palästina zu erzählen, mußte er immer wieder erleben, daß er eigentlich recht wenig wiederzugeben vermag. Denn von Palästina kann man nicht erzählen, Palästina, dieses jüdische Wunderland, muß gesehen und erlebt werden. … Ein eigenes Kapitel bildet das Konzertpublikum in Palästina. Das junge Palästina bekundet wieder die Tatsache von der j großen Musikalität des jüdischen Volkes. Und mit Hubermann kann ich wohl sagen, daß es in Palästina bei 250.000 jüdischen Einwohnern ebensoviele Konzertbesucher gibt, die das kunstsaohverständigste und dabei dankbarste Konzertpublikum sind, das man sich nur denken kann.
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Die Vermutung von Graetz, Fanny Arnstein habe sich auch für die Gleichberechtigung der Juden eingesetzt, ist nicht erwiesen. 500 Juden kamen im Dezember nach Palästina Jerusalem, 3. Jänner. (J. T. A.) Im Verlauf des Dezember 1931 kamen, wie soeben vom Einwanderongsamt mitgeteilt wird, 499 Juden, 139 Christen und 15 Moslems nach Palästina. … Chaim Arlosoroff, Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, besuchte den Ex-Khediven von Aegypten, Abbas Hilmi Pasha, der für einige Tage nach Palästina gekommen ist. Es heißt, daß des Ex-Khediven Besuch in Palästina in Zusammenhang steht mit seinem Anspruch auf den Thron Syriens.
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Palästina aber sei den Juden gegeben worden, die strengstens darauf achten werden, daß 'weder arabische noch christliche oder andere Interessen vcrld/t werden. … Heute hat sich vieles geändert: es gibt bessere Verkehrsmittel, das große Ruthcnbergsche Elektrizitätswerk, vergrößerte und verfeinerte Orangenkultur, erweitertes und verbessertes Kreditsystem, verbilligten Häuserbau (um die Hälfte billiger als 1925) u. a. in. 1925 mußten jüdische Wirtschaften aus Kreditmangel untergeben, heute erhält man in Palästina Kredite zu 6 bis 8 0/0. Die Jewish Agency in Polen ist bestrebt, den Zug nach Palästina systematisch zu regeln. Zwar hat die Palästina-Regierung den Vermögcnszenstis für Mittelstandseinvvanderer von 1000 Pfund auf 500 Pfund herabgesetzt, dafür aber müssen die Einwanderer Vorkenntnisse in dem Fach nachweisen können, dem sie siejt iri Palästina widmen wollen.
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Aber in einem ganz anderen Sinne als dem des jähen „Transportunternehmens“, das wir heute als gescheiterten Lösungsversuch erkennen müssen, sieht Brod die Befreiung des jüdischen Volkes von Palästina ausgehen: „Der Zionismus darf meiner festen Überzeugung nach niemals seine Richtung aufs Ganze aufgeben. Deshalb sind auch die Siedlungen in Palästina nur als Teile einer weitausgreifenden sozialen Bewegung gedacht. Die Idee der Bodenreform . . . will nicht nur als Basis einer jüdischen Sprachkultur im Sinn des Hebraismus, sondern auch als Basis einer in sich selbst wertvollen jüdisch-ethischen materiellen Entwicklung betrachtet sein.“ Die jüdische Wirtschaft in Palästina muß also ihre eignen sozialen Ideale auf stellen! Durch sie wird den Massen in Palästina desto mehr Platz geschaffen werden.
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Es gelangen folgende Preise zur Verteilung: 1. Preis. Ein Billett II. Klasse nach Palästina und zurück. 2. Preis. Ein einfaches Billett 111. Klasse nach Palästina und zurück. 3. Preis. Ein einfaches Billett III. Klasse nach Palästina. 4. Preis. Freie Station für 14 Tage in Palästina. 5. und 6. Preis. Trostpreise im Werte von je £ 5/—. Es kann keine Föderation, resp.
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Llpiky wandte *ich gegen die übertriebene und zersetzende Kritik, die an der Palästina-Arbeit geübt wurde, würdigte gerecht das bisher unter schwersten Bedingungen Geschaffene, das darunter litt, daß Palästina immer wieder von der Diaspora im Stich gelassen wurde und seine Arbeit auf schwankenden, unregelmäßig einlaufenden Einnahmen aufbaute. … Nachdem Miß Szold die politischen Aufgaben der neuen Exekutive in Palästina gestreift hatte, ging sie zum Schul- Problem über und berichtete von d» zahlreichen Telegrammen, die sie in dieser Angelegenheit in Palästina erhalten hat; sie sagt: Was heißt es nun, sich innerhalb der Grenz» des Budgets zu halten?
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Dieses Ergebnis seiner „unromantischen" Reise ergänzt das Buch de Haans durch den mit feinem Humor geschilderten Besuch bei König Feisul in Amman, bei dem sich dessen älterer Bruder Abdulla u. a. äußert: „Ein jüdisches Palästina? Will England denn das noch? Solange die Engländer in Palästina sind, wird die Politik englisch sein. Und sobald England das Land verläßt, ist das Land arabisch. Ihr könnt in Palästina ohne Friede mit dem großarabischen Gedanken nicht leben. Ihr habt die Wahl: Friede und Freundschaft mit allen arabischen Völkern oder etwas Unmöglichem in Palästina nachjagen".
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Ist die Sammlung wirklich beträchtlicher Teile des „jüdischen Volkes" in Palästina möglich oder nicht — es genügt das Palästina der Idee, um sich für immer von dem peinlichen Alpdruck der unbeantworteten Judenfrage freimachen zu können. … In der Jüdisch-liberalen Berit einigung erkannte man sofort, daß durch die fortgesetzte Hinßlenkung der Oeffentlichkeit auf Palästina als der Heimstätte Ädes jüdischen Volkes der Eindruck erweckt werden mußte, als lob die Juden nach Palästina gehören oder zum mindesten »Deutschland ihnen nicht das Gleiche bedeute wie den Nicht- '.juden.
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Anläßlich der Ijar-Aktion des Jahres 1926 ließ die Exekutive durch den „Jüdischen Verlag" in Berlin unter obigem Titel eine Sammelschrift folgender klassischen Aufsätze erscheinen: Moses Heß: Aus „Rom und Jerusalem", Leo Pinsker: Aus „Autoemanzipation", Achad Haam: Äußere Freiheit und innere Knechtschaft, Theodor Herzl: Fünfte Kongreßrede — Schlußwort zum „Judenstaat", Max Nordau: Rede nach dem Tode Theodor Herzls, Martin Buber: Das Judentum und die Juden, A. D. Gordon: Briefe aus Palästina (I. und II. Brief). Ein Teil der Auflage wurde den zionistischen Landes- und Sonderverbänden zum Weiterverkauf übergeben. g) „Das 'Werk des Zionismus in Palästina". … Die 3 Memoranden an den Völkerbund, die unter dem Titel „Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina" dem Völkerbund überreicht wurden, sind in Sooderabdrücken in hebrä-
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In der Abteilung, die uns ein Bild vom Aufbau des jüdischen Gemeinwesens vermitteln soll, fällt uns vor allem eine genaue Nachbildung des Amtshauscs der Jewish Agency ins Auge, die Darstellung der Entstehung der Kulturinstitutionell in Palästina und das Schaustück ״Religiöses Leben in Palästina“ mit der Hag ad ah von Giwat Brenner. Wir streifen die Bühnenbilder der Habimah, des Ohe! … Der 2. Stock des Hauses ist dem hebräischen Schulwesen in Palästina, der LJ n i - versität, der zeitgenössischen Jicbräischen Literatur und dem Verlags- und D r u c k w e s e n gewidmet.
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Eines aber, das stand hält, ist Balfours Idee eines jüdischen Nationalheims in Palästina, Es war ein großes Kompliment für England, daII es als Mandatar für Palästina gewählt wurde. Es steht fest, da0 Palästina nicht nur eine große Vergangenheit hat, sondern auch eine große Zukunft haben wird. … *Wie amtlich mitgeteilt wird, sind im Oktober d. J. 4572 Einwanderer, unter Ihnen 4449 Juden, nach Palästina gekommen. Von den Einwanderern gehörten 410 der sogenannten Kapltalisten-Kategorle an. Diese Einwanderer, die mit 427 Angehörigen Ins Land gekommen sind, haben ein Kapital von etwa einer halben Million Pfund mitgebracht. 32 Juden, die auf Grund von Touriaten-Visen nach Palästina gekommen waren, wurde die Erlaubnis zu dauernder Niederlassung erteilt. 136 Personen wurde die Einreise nach Palästina verweigert.
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Oktober 1930. 7. Jahrgang. An alle Freunde des arbeitenden Palästina Die allgemeine jüdische Arbeiterorganisation in Palästina, die Histadruth, die die gesamte Arbeiterschaft Palästinas ohne Unterschied der Parteizugehörigkeit umfaßt, hat beschlossen, einen Weltkongreß für dasarbeitende Palästina einzuberufen. … Grundlagen1 der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation in Palästina einberufen wird, soll die Front der Arbeiterschaft im Lande sttärken und. ihre schöpferische Kraft vergrößern. Im Kreise Gleichgesinnter soll der Weg für weitere Taten freigemacht, die Kräfte zur Schaffung der freien jüdischen arbeitenden Gesellschaft in Palästina mobilisiert werden.