Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 402 (sequence 540)
- Language
- German, English, Hebrew
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402 15. KONGRESS-SITZUNG: Bericht der Agency-Komraission Vors. Motzkin: Es ist hier ein Antrag eingebracht worden, die Exekutive solle sich bemühen, an Stelle des Wortes „Palästina" überall „Erez Israel" zu setzen. Ich glaube, wir brauchen darüber nicht abzustimmen, da die Exekutive denselben Wunsch hat wie wir. Del. M. Neustadt beanstandet, dass in der Tabelle Jemen nicht besonders aufgeführt wird. Vors. Motzkin: Jemen gehört unter „Andere Länder". Eine neue Abstimmung wird nicht zugelassen. Berichterstatter Dr. Halpern: Es wird Ihnen nun eine Resolution vorgelegt werden, die, wenn Sie sie annehmen, insofern die Jewish Agency ins Leben ruft, als wir als der eine Partner erklären, dass wir dazu bereit sind. Diese Resolution zerfällt in mehrere Teile; in eine Präambel, dann in einen ersten Teil, in dem der Exekutive das Recht gegeben wird, einen solchen Vertrag zu zeichnen, vorausgesetzt, dass die Exekutive ihr Bestes versucht hat, um die Abänderungsanträge, die wir hier angenommen haben, mit dem anderen Partner zu vereinbaren und der Konstitution einzuverleiben. Die zweite Bedingung ist, dass dem endgültigen Wortlaut dieser Konstitution eine Majorität der zionistischen Mitglieder des Council zustimmt. Es wird Ihnen eine Resolution vorgelegt werden, mit diesen zwei Bedingungen der Exekutive die Vollmacht zu erteilen, der Konstitution zuzustimmen. Bevor ich Ihnen diese Resolution, für die, wie mir mitgeteilt wird, die Exekutive namentliche Abstimmung verlangt, vorlege, werde ich Ihnen zwei andere Resolutionen vorlegen. Vorher möchte ich eine Mitteilung über einen Beschluss der Kommission machen, der der Exekutive zu überweisen ist: Die Kommission ersucht die Exekutive der erweiterten Agency, Vorkehrungen zu treffen, dass der Gebrauch der hebräischen Sprache im Geschäftsgang der Agency weitestgehend sichergestellt wird. Insbesondere bittet die Kommission, dafür zu sorgen, dass möglichst bald ein authentischer hebräischer Text der Konstitution vorliegt und dass alle offiziellen Dokumente der Agency in hebräischer Sprache veröffentlicht werden. In diesem Zusammenhang möchte ich feststellen, dass die Worte „Hebräische Sprache und jüdische Kultur" im Paragraph 3, Absatz b) im hebräischen Text „Safah we Tarbuth Ivrith" lauten sollen. D. Remez (A. C, Poale Zion): Wir brauchen keine solchen Beschlüsse anzunehmen; man soll hebräisch sprechen und Schluss. Deklamationen haben keinen Wert.